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The Powerful Women at Vimcar

Der internationale Frauentag ist ab sofort ein Feiertag in Berlin, hurra! Zur Feier eines solch schönen Tages, haben wir drei inspirierende Frauen bei Vimcar interviewt. Wir wollten wissen, wer sich hinter den Powerfrauen verbirgt und haben sie zu ihrer Rolle bei Vimcar ausgefragt. Lernen Sie Ina, Gwenan und Tatiana kennen – unsere Technologie affinen Kolleginnen!

Da bei Vimcar Menschen aus aller Welt arbeiten, haben wir den folgenden Artikel sowohl auf Deutsch als auch Englisch verfasst. Viel Spaß beim Lesen!

Der internationale Frauentag ist offiziell ein Feiertag in Berlin – und wir sind mehr als glücklich darüber. Wir glauben nicht nur daran, dass Frauen tagtäglich gefeiert werden sollten, vor allem sollten Sie Männern gleichberechtigt sein. Auch wenn es um das Arbeiten in der Technologieindustrie geht.

Eine Untersuchung der internationalen Agentur Next Generation zeigt: Weniger als 7 % der Jobpositionen im Tech Bereich in Europa ist von Frauen besetzt. Gründe für diese niedrige Zahl sind geschlechtsbasierte Stereotypen und ein Mangel an verfügbarem Talent. Das Problem beginnt oft schon in der Schule: Fälschlicherweise wird davon ausgegangen, dass Jungs besser in Mathematik und Wissenschaftsthemen sind. Mädchen werden somit schon in der Schule und Universität entmutigt technische Fächer zu wählen. Das Resultat: Weniger Frauen bewerben sich für technische Berufe. Hinzu kommt, dass Personaler dazu neigen Bewerber mit den gleichen kulturellen Charakteristiken einzustellen.

Gender Diversity hilft Unternehmen nicht nur dabei, aufgeschlossener und moderner zu werden. Wir glauben fest daran, dass negative Stereotypen weder in der Tech Industrie als auch in anderen Bereichen einen Platz finden sollten. Schauen wir uns die intelligenten und hart arbeitenden Frauen bei Vimcar an, erkennen wir, dass Frauen genauso smart und talentiert mit Technologien sind wie jeder Mann.

 

Lernen Sie unsere Kolleginnen Ina, Gwenan und Tatiana kennen

Wir haben drei Mitarbeiterinnen interviewt, um herauszufinden wie sie das Arbeiten in der Technologieindustrie empfinden.

Ina, Frontend Developer:

Kannst du uns ein bisschen über deine Rolle und täglichen Aufgaben bei Vimcar erzählen?

Ich arbeite bei Vimcar als Frontend Developer in einem funktionsübergreifendem Team mit einem weiteren Frontend Developer (Max) und drei Backend Developern (Alex, Florian und Marcel). Außerdem sind Felix und Nike als Produktmanager teil unseres Teams. Zusammen implementieren und verbessern wir Funktionen für die Web Apps von dem Vimcar Flottenmanagement, Fahrtenbuch und der Fahrzeugbuchung.

Wolltest du schon immer in der Tech Industrie arbeiten?

Ich habe mich schon immer sehr für Mathematik und Naturwissenschaften interessiert, aber zuerst wollte ich Maschinenbauingenieurin werden. In der Universität belegte ich einen Kurs in Informatik, den ich sehr interessant fand. Dann startete ich meine professionelle Karriere im technischen Support. Ich wollte mehr darüber wissen und lernen wie ein digitales Produkt hergestellt wird. Deswegen nahm ich an mehreren Seminaren teil um zu lernen, wie Apps geschrieben werden und entschied eine Entwicklerin zu werden.

Was glaubst du ist das Beste daran in der Technologie Branche zu arbeiten?

Außer, dass es ein interessantes und herausforderndes Feld ist, gibt es außerdem eine Möglichkeit die Vorurteile zu widerlegen, dass dies eine Branche mit Männerdominanz ist.

Findest du, dass es einen Mangel an Frauen in der Branche gibt? Und wenn ja, woran glaubst du liegt das?

Da es noch nicht 50/50 ist, gibt es wahrscheinlich noch viele Frauen die keine Möglichkeit in dem Feld sehen. Es hat viele Vorteile für ein Unternehmen oder ein Team vielfältig zu sein. Doch viele Frauen identifizieren sich noch nicht mit der Tech-Industrie oder fühlen sich vielleicht unsicher eine Minderheit in dem Umfeld zu sein.

Wer war dein größtes Vorbild in deinem Arbeitsumfeld und warum?

Leider habe ich noch nicht mit einem weiblichen Entwickler zusammengearbeitet. Ich habe aber viel von meinen Teamkollegen gelernt, die immer bereit waren mir bei Problem oder Fragen zu helfen.

Welchen Rat würdest du einer Frau geben, die überlegt eine Karriere in der Tech-Branche zu starten?

Meiner Meinung nach ist das Wichtigste zu akzeptieren, dass man wahrscheinlich niemals alles wissen kann, aber daran glaubt, alles lernen zu können.

 

Gwenan, Junior Software Engineer:

Kannst du uns ein bisschen über deine Rolle und täglichen Aufgaben bei Vimcar erzählen?

Ich bin Junior Software Ingenieurin und arbeite an der Entwicklung des Frontends unserer Fahrtenbuch-App für den Desktop. Hauptsächlich arbeite ich mit JavaScript und React und einigen coolen zusätzlichen Bibliotheken (MobX und RxJS). Day-to-Day entwickle ich normalerweise neue Features, verbessere bereits vorhandene oder kümmere mich um die Fehlerbehebung.

Wolltest du schon immer in der Tech Industrie arbeiten?

Bevor ich bei Vimcar anfing, habe ich im Bereich Tech Buchveröffentlichung gearbeitet und war daher bereits für einige Zeit in der Technologie Industrie involviert. Allerdings war es das erste Mal, dass ich voll im technischen Bereich arbeite. Das Interesse, Entwicklerin zu werden, hatte ich dennoch schon nach meinem ersten Job. Ich erinnere mich daran, dass ich gesehen habe wie viel Spaß Entwickler haben und mich gewundert habe, ob ich das eines Tages auch mal machen würde.

Was glaubst du ist das Beste daran als Frau in der Technologie Branche zu arbeiten?

Ich denke, dass jetzt gerade der beste Zeitpunkt für eine Frau ist in die Technologie Branche einzusteigen. Während die Zahlen überall noch niedrig sind, wächst der Support weiter in Richtung Mentoring, Frauen in Technologie Meetups und Zuschüsse für Frauen um an Coding Bootcamps teilzunehmen. Immer mehr Unternehmen wissen zu schätzen, dass Vielfalt in jedem Sinne gut für das Business ist. Und, was wahrscheinlich der wichtigste Punkt ist, wir befinden uns mitten in einer AI Revolution – Software wird menschlicher mit wachsender Nutzung von Technologie wie Empfehlungs-Mechanismen und Spracherkennung. Kommunikation und Empathie für den Prozess wie Menschen denken, werden wertvoller in technischen Positionen. Es ist eine Möglichkeit für Frauen glänzen zu können und ein Teil der aufgeschlossenen und qualifizierten Teams zu werden.

Findest du, dass es einen Mangel an Frauen in der Branche gibt? Und wenn ja, woran glaubst du liegt das?

Jede überwiegend weiße und männliche Industrie ist selbst erhaltend. Junge Frauen erwarten nicht in der Technik zu arbeiten, weil sie keine weiblichen Personen um sich herum sehen, sondern die Arbeit auch so dargestellt wird, dass sie die Perspektiven der Menschen widerspiegelt werden, die sie bereits tun. Es gibt in der Technik also mehr Betonung darauf gelegt, dass als allgemeine Regel, Männer mehr enthusiastisch in Themen wie dem Aneignen von Wissen oder der konkurrenzfähigen Seite des Hackens eintauchen und weniger darauf, dass diese Aspekte vielleicht mehr für Frauen ansprechend wirken könnten. Aspekte wie das Handwerk neue Software zu entwickeln, die Herausforderung neue Codes zu schreiben, welche von anderen gelesen werden können, oder die im Allgemeinen die kreative Seite des Jobs – der Fakt, dass es manchmal nicht den “richtigen” Weg gibt, Dinge zu erschaffen oder zu lösen. Natürlich wenden sich diese Dinge an Männer und Frauen und es kommt immer individuell auf die Situation drauf an, aber mit der Zeit und mit einer ausreichenden Zahl an Menschen, kann auch ein kleiner Vorurteil einen großen Effekt haben.

Wer war dein größtes Vorbild in deinem Arbeitsumfeld und warum?

Es ist schwer ein bestimmtes Vorbild rauszusuchen, aber die Menschen die ich am meisten bewundere sind die, die sich wirklich für das einsetzen was ich tun, weil sie den Arbeitstag für alle Beteiligten besser machen. Glücklicherweise haben wie viele von diesen Menschen bei Vimcar! Wenn jemand sein Ego beiseite legt und offen für die Ideen anderer Personen ist, oder Aufgaben abgeben kann, auch wenn das Endresultat nicht genau dem entspricht was sie gewählt hätten, ist es etwas, was ich immer merke und wertschätze, weil es bestärkt und jedem hilft das Gefühl zu haben einen Beitrag leisten zu können.

Welchen Rat würdest du einer Frau geben, die überlegt eine Karriere in der Tech-Branche zu starten?

Wenn du schon in Betracht gezogen hast, kann ich nur sagen – Mach es! Es hat für mich 10 Jahre voller nachdenken über den Karrierewechsel gedauert. Es hat mir Spaß gemacht im Publishing zu arbeiten, dennoch wünschte ich, dass ich früher mit dem Vollzeit Programmieren angefangen hätte.

 

Tatiana, Junior Backend Software Engineer:

Kannst du uns ein bisschen über deine Rolle und täglichen Aufgaben bei Vimcar erzählen?

Ich bin Junior Backend Software Ingenieurin, was bedeutet, dass ich täglich kodiere. Ich entwickelte neue Features und behebe Fehler – alles in allem mache ich unsere Plattform besser und besser.

Wolltest du schon immer in der Tech Industrie arbeiten?

Schon seitdem ich Teenager war wollte ich mit Computern arbeiten. Als erstes wollte ich System Administrator werden, später wurde ich dann QA Ingenieur. Letztes Jahr habe ich gemerkt, dass meine wahre Leidenschaft im Programmieren steckt – und da bin ich nun!

Was glaubst du ist das Beste daran als Frau in der Technologie Branche zu arbeiten?

Ich kann keinen Unterschied zwischen Mann und Frau bei der Arbeit in der Tech Industrie sehen. Wenn ich versuchen würde die Frage zu beantworten würde das nur zur Generalisierung der Qualitäten einer Frau führen, welche dazu beitragen können den Job zu machen oder nicht. Ich denke nicht, dass das Ziel deines Statements sein soll.

Findest du, dass es einen Mangel an Frauen in der Branche gibt? Und wenn ja, woran glaubst du liegt das?

Als eine Person die schon in vielen Positionen gearbeitet hat kann ich nicht behaupten, dass es einen Mangel an Frauen in der Technologie allgemein gibt. Vielleicht beim Programmieren, aber definitiv nicht in QA oder Management.

Wer war dein größtes Vorbild in deinem Arbeitsumfeld und warum?

Ich kann nicht sagen, dass ich ein spezielles Vorbild habe. Im Allgemeinen versuche ich den besten Verfahren zu folgen, welche ich bei der Arbeit meiner Kollegen sehen kann.

Welchen Rat würdest du einer Frau geben, die überlegt eine Karriere in der Tech-Branche zu starten?

Wieso nur zu einer Frau? Ich würde einen Rat an all die Menschen geben, die in Betracht ziehen in der Tech Branche zu arbeiten – habt keine Angst vor Unwissenheit und denkt immer daran, dass Soft Skills dir in Felder helfen, in denen es keine Hard Skills gibt.

 

English Version

The international Women’s Day is from now on a public holiday in Berlin, hooray! In honor of such a beautiful day we decided to portray three inspirational women at Vimcar. We wanted to find out who those powerful women are and what they do. Meet Ina, Gwenan and Tatiana – our technological experts!

Since people from all over the world work at Vimcar, we decided to publish the following article in both German and English. Enjoy reading!

The International Women’s Day is officially a public holiday in Berlin and yes, we are more than happy about that. Not only do we believe that women should be celebrated on a daily basis, we also think they should have the same rights as men. Also when it comes to working in the tech industry.

A research by the international recruitment agency Next Generation shows that less than 7 % of tech positions in Europe are filled by women. Reasons for this low number are gender stereotypes, a lack of talent pool and in-group favoritism. Boys are wrongfully perceived to be better at math and science, so that girls are discouraged to pursue technological subjects in school and university. Thus, less women are applying for tech related jobs. Moreover, recruiting managers are likely to employ people with the same hobbies and characteristics.

Not only does gender diversity benefit every company in making it more open minded and modern. We also believe that negative stereotypes have no place in the tech or any other industry. Looking at the intelligent and hard working women at Vimcar, we know that women are equally as smart and gifted in technology as any men.

 

Meet our colleagues Ina, Gwenan and Tatiana

We interviewed three employees to find out how they perceive working in the tech industry.

Ina, Frontend Developer:

Can you tell us a little about your position and daily tasks at Vimcar?

I am working for Vimcar as a Frontend Developer in a cross functional team with another Frontend Developer (Max) and three Backend Developers (Alex, Florian and Marcel). Moreover Felix and Nike are part of our team as Product Managers. Together we implement and improve features for Vimcar’s Fleet Management, Logbook and Booking web apps.

Have you always wanted to work in the tech industry?

I always had a strong interest in math and natural sciences but at first I wanted to become a mechanical engineer. In university I took courses in computer science which I found very interesting. I then started my professional career in the Technical Support. I wanted to know and to learn more about how a digital product is developed so I did several tutorials of how to write apps and finally decided to become a developer.

What do you think is the best part of being a woman working in the tech industry?

I think besides working in an interesting and challenging field it also gives a possibility to refute prejudices that this is naturally a male dominated industry.

Do you notice a lack of women in technology? If so, why do you think that is the case?

Since it is not 50 50 yet there are probably still many women not seeing their opportunity in this field. I think it has many advantages for a company or a team to be diverse. But many women still don’t seem to identify themselves with the tech industry or maybe feel unconfident to be a minority in the environment.

Who was your biggest role model in the workplace and why?

Unfortunately I’ve never worked directly with a female developer yet. I did learn a lot from my team mates though who were always ready to help with problems or questions I had.

What advice would you give to a woman considering a career in the tech industry?

In my opinion the most important thing is to accept that you will probably never know everything but to believe that you can learn everything.

 

Gwenan, Junior Software Engineer:

Can you tell us a little about your position and daily tasks at Vimcar?

I’m a junior software engineer working on developing the front end of our Logbook application for the web. I work mostly with JavaScript and React, with some cool additional libraries (MobX and RxJS). Day-to-day I’m usually building a new feature, improving an existing one, or fixing bugs.

Have you always wanted to work in the tech industry?

Before coming to Vimcar, I worked in tech book publishing, so I’ve been involved with the tech industry for some time, but this is my first time working in a fully-technical role. I’d been interested in the idea of becoming a developer since my first job though. I remember noticing how much fun the developers were having and wondering if I would do that myself one day.

What do you think is the best part of being a woman working in the tech industry?

I think now is a good time for women to get into tech. While numbers are still low overall, there is growing support out there in the form of mentoring, Women in Technology meetups, and grants for women to join coding bootcamps. More companies are appreciating that diversity of all sorts is good for business. And, perhaps most importantly, we’re in the middle of an AI revolution – software is becoming more ‚human‘, with growing use of technologies like recommendation engines and voice interaction. Communication and empathy for how other people think are becoming more valuable in technical positions. It’s an opportunity for women to shine and be part of broader-minded and broader-skilled teams.

Do you notice a lack of women in technology? If so, why do you think that is the case?

Any predominantly white, male industry or culture is self-perpetuating. Not only do young women not expect to work in tech because they don’t see it around them, but the work also gets portrayed in a way that reflects the perspectives of the people who already do it. So there’s a lot of emphasis in tech on the aspects that, as a (very general!) rule, men tend to value and get excited about, like the accumulation of arcane knowledge, or the competitive side of hacking, and less on the aspects that might appeal more to women, like the craft of building great software, the challenge of writing code that can be read by others, or the creative side in general – the fact that there is often no one ‚right‘ way to do things. Of course all these things can appeal to both men and women, and it depends completely on the individual, but over time, and with high enough numbers of people, even a small bias can have a big impact.

Who was your biggest role model in the workplace and why?

It’s hard to pick a particular role model, but the people I admire most at work are those who really engage with what they’re doing because they make the working day so much better for everyone around them. Luckily there are a lot of those at Vimcar! If someone puts their ego aside and is open to another person’s ideas, or can delegate even though the end result won’t be quite what they would have chosen, that’s something I always notice and appreciate because it’s empowering and helps everyone feel that they are making a contribution.

What advice would you give to a woman considering a career in the tech industry?

If you’re already considering it, all I can say is go for it. It took me 10 years from ‚thinking about it‘ to actually changing career. I enjoyed working in publishing, but that I’m coding full time, I wish I’d made the switch sooner.

 

Tatiana, Junior Backend Software Engineer:

Can you tell us a little about your position and daily tasks at Vimcar?

I’m a Junior Backend Software Engineer, which means that I’m writing code daily. I’m creating new features and fixing bugs – so in overall making our platform better and better.

Have you always wanted to work in the tech industry?

I wanted to work with computers since my teenage-hood. First, I wanted to become a system administrator, then I became a QA Engineer. Last year I realised that my real passion is programming – and here we are!

What do you think is the best part of being a woman working in the tech industry?

I can’t see the difference between being a woman in tech or a men in tech. Trying to answer this question will lead only to generalising the „women qualities“ which can help or not help with the job and I don’t think that is the goal of your statement.

Do you notice a lack of women in technology? If so, why do you think that is the case?

As a person having worked in different positions I can’t say that there is a lack of women in technology in general. Maybe in programming, but definitely not in QA or management.

Who was your biggest role model in the workplace and why?

I can’t say that I have a particular role model. In general, I try to follow the best practices which I see in my colleagues‘ work.

What advice would you give to a woman considering a career in the tech industry?

Why only to a woman? I would advise to any person considering working in tech – don’t be afraid of unknown and always remember that soft skills will help in fields where you lack hard skills.

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