Performance: Vimcar Rechenzentrum wird bis zu zehnmal schneller

Vimcar wächst. Jeden Tag werden hunderte neue Fahrtenbuchstecker in ganz Deutschland in Betrieb genommen, sei es von großen Fuhrparks, dem mittelständischen Betrieb um die Ecke oder einem einzelnen Firmenwagenfahrer, der die teure 1%-Besteuerung umgehen möchte. Dieser Wachstum begeistert uns jeden Tag aufs Neue – und stellt Vimcar zugleich vor spannende Herausforderungen. Dazu gehört unter anderem, dass die Infrastruktur, die das sichere und bequeme Fahrtenbuchführen im Hintergrund möglich macht, beständig mitwachsen muss.

Inzwischen gehen zu Spitzenzeiten jede Stunde über 60.000 Datenpunkte im verschlüsselten Vimcar Rechenzentrum in Nürnberg ein. Die Strecken- und Adressinformationen aus den Fahrzeugen werden im Schutz der SSL-Verschlüsselung dort einzelnen Nutzerkonten zugeordnet und über komplizierte Sicherheitsmechanismen auf Plausibiltät geprüft. Nach der Verifizierung werden die neuen Datensätze in den Android- und iOS-Apps sowie im Browser unserer Nutzer angezeigt. Dieser Prozess, den Sie meist nur als Drücken der “Refresh”-Taste kennen, vollzieht sich innerhalb von Millisekunden. Doch auch jede weitere Operation, die Sie mit Ihrem Vimcar Kundenkonto vollziehen, wirkt sich als kleine Arbeitsaufgabe auf die Server aus: Die Kategorisierung in „Betriebsfahrt“, „Weg zur Arbeit“ oder „Privatfahrt“, neue Firmennamen, Adressen, Ansprechpartner, das Einloggen und Ausloggen – jedes Mal werden in Sekundenschnelle verschlüsselte Datenpakete verschickt.

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Das Vimcar Entwickler-Team in Berlin arbeitet konstant daran, diese kleinen Arbeitsabläufe noch schneller, effizienter und eleganter zu gestalten, sodass es auch zu “Stoßzeiten” nicht zu Staus auf den Datenautobahnen im Rechenzentrum kommt. Vor kurzem wurde ein Update der Serverinfrastruktur in Betrieb genommen, das die Datenreisezeiten bis zu sechsmal verkürzt hat, wie die Grafik oben zeigt. Fabian Fülling, Head of Engineering bei Vimcar, erklärt den Durchbruch so:

Vimcar Head of Engineering Fabian Fülling

Vimcar Head of Engineering Fabian Fülling

“Insbesondere beim Login und beim „Abholen“ neuer Fahrten, also dem Herunterladen frischer Daten nach dem Parken, hat sich viel getan. Inzwischen empfangen und verarbeiten wir viele hundertausend verschlüsselte Datensätze pro Tag, aus denen wir anschließend die Fahrten unserer Nutzer „extrahieren“. Durch gezielte Verbesserungen in der Datenspeicherung und -verarbeitung konnten wir die Rechenzeiten drastisch reduzieren. Wir konnten die Reaktionszeiten der Server so stark optimieren, dass diese nicht nur messbar, sondern für den Benutzer in der App auch deutlich spürbar sind. Und das ist es, worauf es am Ende ankommt.”

 

Darüber hinaus, so Fülling, investiere Vimcar ins Wachstum: “Wir haben brandneue Server in Nürnberg in Betrieb genommen, die für viele Millionen Nutzer ausgelegt sind. Somit haben wir jetzt auch deutlich mehr PS unter der Haube, können also faktisch mehr Rechenoperationen pro Sekunde ausführen.”

Empfänger der flinken Datensätze sind Vimcar Smartphone-Apps und der Onlineservice app.vimcar.com. Auch auf dieser Seite, der “Client-Side” wie die Profis sagen, wurde in der Vergangenheit optimiert. Davon erzählen wir mehr im nächsten Beitrag!

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