Formular für die Führerscheinkontrolle

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Der Fahrzeughalter muss die Führerscheine der Fahrer in dem Fuhrpark kontrollieren. Kriegt ein Fahrer ohne gültigen Führerschein ein Fahrzeug zugewiesen, macht sich der Halter strafbar. Um das zu vermeiden, ist eine regelmäßige Protokollierung und Überprüfung notwendig. Das Formular bietet eine Möglichkeit, die Führerscheinkontrolle der Fahrer für Ihre Unterlagen übersichtlich zu dokumentieren. Egal ob kleiner oder großer Fuhrpark, garantieren Sie die Sicherheit und kontrollieren die Führerscheine!

Laden Sie das Formular hier herunter und garantieren eine rechtmäßige Dokumentation. Das Formular enthält Felder zu dem Führerschein sowie eine Fahrererklärung. Indem Sie es ausfüllen und von Ihren Fahrern unterschreiben lassen, sichern Sie sich als Fuhrparkleiter ab.


Führerscheinkontrolle

Die Abkürzung FSK steht für die Führerscheinkontrolle, die mindestens halbjährlich im Fuhrpark erfolgen muss. Denn nur wer einen gültigen Führerschein besitzt, darf die Fahrzeuge bewegen. Sonst drohen dem Fahrer und Fuhrparkverantwortlichen Konsequenzen. Die Führerscheinkontrolle dient somit der Sicherheit der Fahrer und Außenstehenden.

Neben dem Fahrtenbuch ist die Führerscheinkontrolle ein weiterer administrativer Aufwand der Fuhrparkverwaltung. Welcher Fahrer muss wann als nächstes kontrolliert werden? Wann hat dieser Zeit für eine Kontrolle? Wer führt die Kontrolle durch? Wo werden alle Dokumente lückenlos und rechtskonform abgelegt?

Laut Gesetz muss eine Führerscheinkontrolle mindestens halbjährlich erfolgen

In jedem Fuhrpark ist bei der Überlassung von Firmenfahrzeugen besonders die Kontrolle eines Dokumentes wichtig: des Führerscheins. Nur mit einer gültigen Fahrerlaubnis dürfen Mitarbeiter die Fahrzeuge bewegen und so sieht es der Gesetzgeber vor, dass der Fuhrparkverantwortliche des Unternehmens den Führerschein eines jeden Fahrers mindestens zweimal im Jahr kontrolliert. Geschieht das nicht, drohen laut Halterhaftung unter Paragraf 21 des Straßenverkehrsgesetzes (Abs. 1 Nr. 2) hohe Geldstrafen oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr für die verantwortliche Person. Darüber können erhebliche zivilrechtliche Konsequenzen entstehen.

Nicht zuletzt auch um den Halter vor möglichen Strafen zu schützen, ist eine regelmäßige Führerscheinkontrolle, die über das einmalige Prüfen bei der ersten Schlüsselübergabe hinaus geht, essentiell im Fuhrpark. Damit die Dokumentation absolut revisionssicher und lückenlos vonstatten geht, greifen immer mehr Fuhrparkverantwortliche zur elektronischen Führerscheinkontrolle. Besonders wenn einige Fahrer Zugriff auf den Fuhrpark haben, können auf diesem Weg Berge an Bürokratie eingespart werden.

Die gesetzlichen Grundlagen: Wozu die Führerscheinkontrolle?

Paragraph 21 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) regelt das Fahren ohne Fahrerlaubnis. Hier ist auch festgehalten, welche Strafen in einem solchen Falle verhängt werden würden. Wichtig: Hier ist nur potentiell der Fahrzeugführer betroffen. Auch der Halter, sofern er einer anderen Person das Fahren ohne Führerschein gestattet, kann sich strafbar machen. Das Gesetz schreibt folgendes vor:

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer […] 2. als Halter eines Kraftfahrzeugs anordnet oder zulässt, dass jemand das Fahrzeug führt, der die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder dem das Führen des Fahrzeugs […] verboten ist.

Je nach Schwere des Vergehens, können Geld- oder sogar Freiheitsstrafen die Konsequenz sein. Teilweise kommt es auch zur Beschlagnahmung des unzulässig geführten Fahrzeugs. Laut Gesetz darf der Halter des Fahrzeugs nicht darauf vertrauen, dass ein Fahrer den Verlust seiner Fahrerlaubnis aus eigenen Stücken mitteilt. Mögliche Strafen können nur vermieden werden, indem die Führerscheinkontrolle regelmäßig und sorgfältig durchgeführt werden.

Wie ist eine Führerscheinkontrolle durchzuführen?

Laut Rechtsprechung (BGH VRS, Bd. 34, 354) genügt es, den Führerschein eines jeden Fahrers zweimal pro Jahr stichprobenartig zu kontrollieren. Dies kann sowohl intern als auch extern durch einen Dienstleister geschehen. In jedem Fall sollten die Verantwortlichkeiten im Voraus klar erkennbar sein und der betroffene Mitarbeiter der Führerscheinkontrolle unterwiesen werden. Der Mitarbeiter, der mit der Kontrolle beauftragt wird, muss darüber informiert werden, wie ein Führerschein korrekt gelesen wird.

Bei der Kontrolle muss der Führerschein im Original eingesehen werden. Dies ist auch als Sichtprüfung bekannt. Die allererste Kontrolle sollte entweder bei der Einstellung des Mitarbeiters oder bei der ersten Übergabe eines Firmenfahrzeuges stattfinden. Es empfiehlt sich die dann folgenden Prüfungszeiträume zu planen, um keine Kontrolle zu verpassen. Für die Unterlagen kann eine Kopie des Führerscheins in der Personalakte oder beim Fuhrparkmanagement hinterlegt werden, allerdings gilt es hier die Datenschutzrichtlinien zu beachten.

Weiterhin muss der Fuhrparkleiter sichergehen, dass der Fahrer keinem Fahrverbot unterliegt. Ist dies der Fall muss er außerdem darauf achten, dass der Fahrer auch wirklich nicht fährt. Tut der Fahrer dies doch, kann sich der Halter nach den oben genannten Gesetzen strafbar machen.

Generell sind folgende Daten zu erfassen:

  • Angaben zum Fahrer
  • Name
  • Wohnsitz
  • Kontakt
  • Angaben zur Fahrerlaubnis
  • Listennummer
  • Klasse
  • Ausstellungsdatum, und -ort sowie ausstellende Behörde
  • Ablaufdatum, falls vorhanden
  • Beschränkungen mit Schlüsselzahlen (z.B. 01 für Sehhilfen)
  • Ggf. weitere Dokumentation des Fuhrparkmanagements (z.B. Kopie)
  • Datum und Unterschriften von sowohl Fuhrparkleiter als auch Fahrer