Elektroautos 2021 – Was sind die Trends?

Elektromobilität ist seit dem letzten Jahr auf der Überholspur. Üppige finanzielle Förderungen werden diesen Trend noch weiter pushen. Wir haben einen ausgewählten Überblick über die wichtigsten Neuerscheinungen 2021.

Diese E-Autos kommen 2021 auf den Markt

Die Zahlen sprechen für sich: 2020 lagen die Zulassungen reiner Elektroautos laut Kraftfahrtbundesamt bei 194.000. Das ist ein Zuwachs von 206 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist klar – das E-Auto ist auf dem Weg, den Markt zu erobern. Das zeigt alleine die Bandbreite der Fahrzeuge: sie reicht vom Kleinstwagen über Luxus-SUV bis hin zu Nutzfahrzeugen. Für jedes Budget gibt es das passende Fahrzeug, wie der Dacia Spring im untersten Preissegment beweist. Wir präsentieren die wichtigsten kommenden Neuerscheinungen.

Top Modelle

BWW iX

Elektro-SUV mit einer enormen Reichweite von 600 Kilometern. Sein futuristisches Aussehen ist gepaart mit zweckmäßiger Geräumigkeit. Der BMW iX besitzt zudem ein 5G-Mobilfunkmodul, um Daten und Sensorik-Informationen in die BMW-Cloud zu übertragen. Preis ab 66.300 Euro.

Audi Q4 E-Tron

Die neue E-Tron-Version zählt zum Kompakt-Segment und wird als SUV sowie mit lang abfallender Dachlinie als Sportback angeboten. Mit Allradantrieb schafft er 450 km, mit Heckantrieb über 500 km. Preise sollen etwa bei 45.000 Euro liegen.

Porsche Taycan Cross Turismo

Mit vermutlich über 100.000 Euro ist der Porsche kein Schnäppchen, beglückt den Fahrer aber mit über 600 PS und Allradantrieb. Damit beschleunigt der viertürige Kombi in 3,5 Sekunden auf 100 km/h und in weniger als zwölf Sekunden auf 200 km/h.

Tesla Model Y

Als Basis für den Kompakt-SUV dient das Model 3 – er bietet aber deutlich mehr Platz im Innenraum. Der schicke E-Flitzer lässt sich als Fünf- oder Siebensitzer konfigurieren. Reichweite: ca. 500 km. Preis: ab 55.000 Euro.

Mercedes EQS

Der EQS gilt als vollelektrische Pendant zur S-Klasse von Mercedes-Benz. Raumschiff-Gefühl verleiht die „Hyperscreen.“ Das Cockpit wirkt wie aus einem Guss, Übergänge zwischen Bildschirmen und Bedienelementen sind verschwunden. Die Reichweite soll bei erstaunlichen 700 km liegen.

Nissan Ariya

Der flüssiggekühlte Akku sorgt bis zu 500 km Reichweite und lässt sich mit einem CCS-Stecker mit bis zu 300 Kilowatt Ladeleistung schnell laden. Innerhalb von 7-10 Minuten lädt der Ariya rund 100 Kilometer Reichweite nach.

Ford Mustang Mach-E

Diese Melange aus Sportwagen und SUV bietet fünf Türen und schafft gut 600 km mit einer Akkuladung. Preis: ab 46.900 Euro.

Hyundai Ioniq 5

Ein Auto mit Schnellaufladung, denn die Batterien haben anstatt 400 nun 800 Volt Spannung. Neben höhere Ladeleistungen soll der Ioniq 5 so in fünf Minuten 100 km Reichweite nachladen können. Die Reichweite liegt bei rund 500 km, der Preis um 45.000 Euro.

Ladestation Elektroauto

Preiswerte Modelle

Dacia Spring

Den preiswertesten SUV gibt es jetzt auch in der Elektro-Version. Mit einer Reichweite von 225 km taugt er eher für die Stadt oder Kurzstrecken in der Umgebung. Preis: ca. 18.000 Euro.

Fiat 500

Fiat bietet gleich drei neue Versionen an: den Action, Passion und Icon. Die Reichweiten liegen bei zwischen 200 und 320 km. Preise schwanken zwischen 24.000 und 30.000 Euro.

VW ID.4

Als kompakter SUV präsentiert sich VWs zweites Elektroauto. Die Leistung liegt zwischen 148 und 204 PS, der größere Akku soll für bis zu 520 Kilometer reichen. Preis: unter 37.000 Euro.

Hybrid- und alternative Antriebe

Ferrari SF90 Spider

Stecker raus, anschnallen und losdüsen: mit dem Hybrid-Car des Nobel-Italieners. Der Steckbrief des kann sich sehen lassen: Der 574 kW / 780 PS starke Turbobenziner kann gleichzeitig drei Elektromotoren mit einer Leistung von 156 kW / 220 PS nutzen, die die Gesamtleistung auf 730 kW / 1.000 PS drücken. Die Geschwindigkeit mit über 300 km/h ist spitze, der Preis sicherlich auch.

Toyota Mirai

Das Brennstoffzellen-Fahrzeug ist ein komfortables Familienauto. Drei Tanks für Wasserstoff und eine kompaktere Brennstoffzelle bescheren eine Reichweite von 650 km. Der Preis: etwa 79.000 Euro.

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Kraftfahrzeugsteuergesetz – Das ändert sich 2021

Die Kraftfahrzeugsteuer für Pkw berechnet sich aus dem CO2-Prüfwert und dem Hubraum des Fahrzeugs. Liegt der CO2-Wert eines Pkw oberhalb von 95 g/km, ist ein einheitlicher Steuersatz von 2 Euro je g/km fällig. Diese Regelung ändert sich mit dem aktualisierten Kraftfahrzeugsteuergesetz für erstzugelassene Pkw, außerdem werden durch den Entfall einer bisherigen Sonderregelung vor allem Handwerksbetriebe entlastet.

Steuererleichterung für Handwerksbetriebe

Bisher wurde in § 18 Abs. 12 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes eine Sonderregelung für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht definiert. Verfügten diese Fahrzeuge über vier bis neun Sitzplätze, wurden sie, aufgrund ihrer Beschaffenheit, vorrangig als Mittel zur Personenbeförderung angesehen. Eine deutlich höhere Kfz-Steuer war die Folge, da die Fahrzeuge nicht nach den gewichtsbezogenen Steuersätzen, sondern nach den CO2- und hubraumbezogenen Tarifen für Pkw besteuert wurden. Vor allem Handwerksbetriebe waren von der Sonderregelung betroffen.

Mit Inkrafttreten des 7. Gesetzes zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes am 23.10.2020 wurde die Sonderregelung aufgehoben. Die Besteuerung erfolgt nun gewichtsbezogen, nach der Einstufung der Kfz-Zulassungsbehörde.

Gut zu wissen: Betroffen sind hiervon circa 390.000 Fahrzeuge. Die Aufhebung der Sonderregelung muss vom Fahrzeughalter nicht beantragt werden. Dieser erhält automatisch einen geänderten Steuerbescheid und die zu viel erhobene Steuer wird zurückerstattet.

VW Bus steht auf einem Feld.
Die Sonderregelung für Nutzfahrzeuge unter 3,5 t wurde abgeschafft.

Anstieg der Kfz-Steuer

Seit dem Beginn des neuen Jahres sollte bei der Anschaffung neuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren die Kfz-Steuer nicht außer Acht gelassen werden. Für Pkw, die ab Januar 2021 erstzugelassen  werden, gelten steigende Steuersätze: 

  • über 95 g/km bis zu 115 g/km 2,00 Euro,
  • über 115 g/km bis zu 135 g/km 2,20 Euro,
  • über 135 g/km bis zu 155 g/km 2,50 Euro,
  • über 155 g/km bis zu 175 g/km 2,90 Euro,
  • über 175 g/km bis zu 195 g/km 3,40 Euro,
  • über 195 g/km 4,00 Euro.

Emissionsarme Pkw werden bevorzugt

Der Anstieg der Kraftfahrzeugsteuer für Fahrzeuge mit hohem CO2 Ausstoß ist eng mit den 2020 gesteckten Klimazielen verbunden. In Zukunft sollen umweltfreundlichere Alternativen zu Verbrennungsmotoren und emissionsarme Pkw im Allgemeinen stärker gefördert werden.  

Aus diesem Grund reduziert sich die jeweilige Jahressteuer für fünf Jahre um jeweils 30 Euro für alle Pkw, die bis zum 31. Dezember 2024 erstmalig zugelassen werden.

Verlängerung der Steuerbefreiung

Elektrofahrzeug laden

Seit Januar 2021 verlängert sich außerdem die 10 jährige Steuerbefreiung für E-Autos. Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, die zwischen 17. Mai 2011 und 31. Dezember 2025 erstmals zugelassen werden, profitieren vom Entfall der Kraftfahrzeugsteuer. Diese wird bis zu 10 Jahren, maximal jedoch bis zum 31. Dezember 2030, gewährt. Fahrzeughalter von E-Autos können sich nach Ablauf dieser Steuerbefreiung jedoch weiterhin über eine Ermäßigung von 50 % freuen.

Broschüre zur Versteuerung von E-Dienstwagen

Möchten Sie mehr über die Besteuerung von Elektrofahrzeugen erfahren? Informieren Sie sich mithilfe der kostenlosen Broschüre zur Firmenwagenversteuerung von E-Fahrzeugen.

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Wallbox & Co: Das sollte bei einem E-Auto-Lader beachtet werden

Bei der Anschaffung eines E-Autos gibt es einiges zu beachten. Ganz besonders geht es um die richtige Ladetechnik. Wer dabei nicht aufpasst, ärgert sich über lange Ladezeiten.

Strom statt Sprit

E-Autos liegen voll im Trend: Laut Kraftfahrtbundesamts wurden im ersten Halbjahr 2020 rund 94.000 Batteriefahrzeuge und Plug-in-Hybride verkauft. Das sind immerhin doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum 2019. Der Anteil an den Neuzulassungen stieg damit auf knapp neun Prozent. Der Umweltbonus vom Staat plus satte Rabatte vom Hersteller machen es möglich. Bei durchschnittlichen Listenpreise von 20.000 bis 40.000 Euro fast ein Schnäppchen – denn die Prämien gehen ja noch davon runter. Um die Gunst der Käufer werben neben den Verkaufsrennern Renault ZOE und BMW i3 auch der Smart EQ Fortwo, der VW E-Up, der Skoda Citigo iV, der Opel Corsa e oder der Mini Cooper SE. Bei den deutschen Herstellern darf man zwischen mehr als 20 Batteriemodelle wählen.

Weite Distanzen sind kein Problem

Durchschnittlich beträgt der Arbeitsweg hierzulande weniger als 40 Kilometer am Tag. Laut ADAC sind aber 300 bis 400 Kilometer Distanz für neue Elektroautos absolut machbar. Zumal man die Reichweite durch die Wahl der Akkugröße beeinflussen kann. Um überhaupt zu starten, müssen die Akkus natürlich geladen werden. Wie lange das Tanken mit Strom dauert, hängt dabei maßgeblich davon ab, mit welchen Ladesystemen man arbeitet. Das Spektrum liegt zwischen 30 Minuten und vielen Stunden.

Wie lange lädt man ein E-Auto?

Am schnellsten geht es dann, wenn das Auto Gleichstrom (DC) tankt, über ein CCS-Schnellladesystem verfügt und der Ladepunkt sowie das Auto einen entsprechenden Anschluss hat. Damit kann man in 30 Minuten für die nächste größere Reiseetappe nachladen. Das „Combined Charging System“ (CCS) kombiniert dabei zwei Gleichstrom-Kontakte mit einem Wechselstrom-Stecker, der das Laden zu Hause ermöglicht. Eine zusätzliche Hürde stellt das Ladegerät im Auto dar, dass das Tanktempo begrenzt. Auf jeden Fall sollte man eine Variante mit dem höheren Kilowattwert kaufen. Lädt das E-Auto hingegen mit Wechselstrom (AC), dauert der Ladevorgang länger.

Ein Elektroauto wird geladen

Wallbox – sicher und schnell laden

Absolut gängig sind heute Wallboxen, Wandladestationen die zwischen 500 und 2.000 Euro kosten. Sie sind bei fachgerechter Installation sicher, weil sie über Schutzeinrichtungen gegen Gleich- und Wechselstromfehler verfügen. Sie verhindern, dass der Halter beim Laden einen Stromschlag bekommt, falls die Leitung defekt sein sollte. Wallboxen verfügen über ein fest installiertes Ladekabel und bieten Ladeleistungen von bis zu 22 kW möglich. Damit ist Volltanken in zwei Stunden möglich. Ob man eine Wallbox in der Tiefgarage anbringen darf, muss vom Fachmann geklärt werden.

Laden per WLAN steuern

Es gibt auch Wallboxen, die sich über Internet, Bluetooth oder WLAN steuern lassen. Diese intelligenten Wallboxen können die Stromstärke verändern, aber auch die Ladezeiten so programmieren, das zu in günstige Tarifzeiten getankt werden kann.

Der Clou: Einige intelligente Wallboxen können auch den Überschuss einer Photovoltaikanlage ins Fahrzeug laden. Dieser schöne Schnickschnack hat natürlich seinen Preis und ist nicht wirklich notwendig.

Wallbox und Auto müssen zusammenpassen

Es ist fast wie im richtigen Leben: Wallbox und das zu ladende Fahrzeug müssen zueinander passen – nur dann funkt es. Sie können also nicht irgendeine gut designte Wallbox kaufen – wichtig sind die technischen Details. Dabei entscheidend ist das im E-Auto integrierte Bordladegerät. Und das ist entweder einphasig, zwei- oder sogar dreiphasig ausgelegt. Einphasig Laden heißt, dass das E-Auto nur an einen der drei unter Spannung stehenden Stränge des dicken Stromkabels angeschlossen wird. Es nutz deshalb auch nur ein Drittel der maximalen Leistung von rund 22 Kilowatt (kW).

Mobile Charger als Alternative

Wer sich gegen eine Wallbox entscheidet, für den bieten sich Mobile Charger an, die an Steckdosen angeschlossen werden. Interessant sind die Ladegeräte für E-Autofahrer, die Zugang zu einer Starkstromsteckdose haben. Größter Vorteil: Man kann Mobile Charger mitnehmen und auch unterwegs anschließen. Der ADAC rät zu Geräten mit einer Ladeleistung von 11 kW, weil sie keine Genehmigung des Netzbetreibers benötigen.

Leitfaden zur Implementierung einer Ladeinfrastruktur

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Alternative Antriebe: Welcher Antrieb hat die beste Öko-Bilanz?

Was tanken Sie? Strom, Wasserstoff, Erdgas oder doch Benzin und Diesel? Viele fragen sich, welche Motoren die beste CO2-Bilanz liefern. Hier lesen Sie die Antworten.

Geht es um die beste CO2-Bilanz von PKW lässt sich die Frage – wie häufig – nicht sofort beantworten. Dazu muss man viele unterschiedliche Aspekte bei der Produktion, Entsorgung und darüber hinaus beleuchten. Genau das hat der ADAC im letzten Jahr getan. Die Experten des Automobilclubs prüften die Sauberkeit verschiedener Antriebskonzepte für Autos. Zur Berechnung veranschlagten sie eine jährliche Fahrleistung von 15.000 Kilometern und eine Gesamtlebensdauer von 15 Jahren für den PKW. Ein zentrales Ergebnis: die CO2-Bilanz von Elektroautos verbessert sich erst, wenn Strom zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammt.

Klima-Check: Welche Antriebsart liefert die beste CO2-Bilanz?

Momentan besitzt ein Erdgasfahrzeug mit 15 Prozent Biomethananteil die beste Treibhausgas-Bilanz der mit konventioneller Energie betriebenen Fahrzeuge. Die Überraschungen: Elektroautos, die den hiesigen Strommix tanken, schneiden schlechter ab. Während Plug-in-Hybride sogar nur auf dem Niveau eines Benziners liegen. Sowohl E-Autos wie auch das Brennstoffzellenfahrzeug fahren lediglich mit regenerativer Energieerzeugung klimafreundlicher. Die Entsorgung und das Recycling spielen ebenfalls eine maßgebliche Rolle bei der Ermittlung der Klimaneutralität.

E-Autos (normaler Strommix)

Erst nach ca. 127.500 km oder 8,5 Betriebsjahren (Benzin) bzw. ca. 219.000 km oder 14,6 Betriebsjahren (Diesel) kann das Elektroauto seine Vorteile im Vergleich zu Benzin und Diesel ausspielen. Das liegt an der aufwendigen Produktion der Batterien, die bereits einen großen “Treibhausgas-Rucksack” mit sich bringt. Dieser muss laut ADAC über die Zeit der Fahrzeugnutzung erst amortisiert werden. Durch die hohen Treibhausgas-Emissionen des deutschen Strommix mit immer noch großem Kohleanteil dauert das jedoch sehr lang.

Fahrzeuge
Auch die Entsorgung der Fahrzeuge ist für die Ermittlung der Klimaneutralität wichtig.

E-Autos (regenerativer Strommix)

Anders sieht es aus, wenn ein Elektrofahrzeug regenerativ erzeugten Strom tankt – dann verfügen E-Autos über eine deutlich bessere Bilanz auf als alle anderen Antriebsarten. Bei 100 Prozent regenerativem Anteil erfolgt die Amortisation der hohen Treibhausgas-Emissionen aus der Produktion bereits nach ca. 37.500 km gegenüber dem Benziner bzw. ca. 40.500 km gegenüber dem Diesel. Auch das beste Erdgasfahrzeug (mit 15 Prozent Biomethan) ist dann chancenlos: Das Elektroauto hat es schon bei ca. 48.000 km eingeholt.

Plug-in-Hybrid

Die große Antriebsbatterie und der schmutzige Strommix sind schuld daran, dass der Plug-in-Hybrid mit einem angenommenen Durchschnittsverbrauch von 2,95 l Super und 11 kWh pro 100 Kilometer gegenüber einem ganz normalen Benziner keinen Vorteil hat. Ein Schlag für alle die gedacht haben, etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

Hybrid-Fahrzeug wird mit Strom aufgeladen.

Brennstoffzellenfahrzeug

Mit erneuerbarem Strom wäre auch das Brennstoffzellenfahrzeug konkurrenzfähig. Die aktuelle Lage sieht aber anders aus. Wasserstoff wird momentan noch energieintensiv per sogenannter Dampfreformierung aus Erdgas hergestellt, weshalb der Wasserstoff noch keine wirkliche Alternative ist.

Ab wann fahren Elektroautos in der Kompaktklasse klimafreundlicher?

  • Mit 100% regenerativen Strom im Vergleich zu Benzin (mit 5 % Bioethanol) ab 37.500 km
  • Im Vergleich zu Diesel (mit 7 % Biodiesel) ab 40.500 km
  • Im Vergleich zu Erdgas CNG (mit 15 % Biomethan) ab 48.000 km
  • Im Vergleich zu Plug-in-Hybrid ab 46.500 km
  • Im Vergleich zu Brennstoffzelle 15.000 km (H aus Erdgas), bei Brennstoffzelle (H 100 % regenerativ) ab 115.000 km

Erneuerbare Energien verbessern CO2-Bilanz

Was die Untersuchungen eindeutig zeigen: die Treibhausgas-Bilanz eines Fahrzeuges kann durch die Verwendung erneuerbarer Energien bei deren Herstellung in der Regel verbessert werden. Allerdings müssten in jedem Fall zusätzliche regenerative Quellen erschlossen werden. Ähnliches gilt für den Strom der Elektromobilität – er muss sauberer werden. Denn die Treibhausgas-Bilanz eines Elektrofahrzeuges wird besonders durch die hohen Treibhausgas-Emissionen der Batterieherstellung sowie durch die Treibhausgas-Emissionen der Strombereitstellung bestimmt.

Verbesserung konventioneller Antriebe hilft

Auch konventionelle Antriebe können in der Treibhausgas-Bilanz gut sein. Ein Beispiel ist das positive Abschneiden des Erdgasfahrzeuges mit 15 Prozent Biomethan. Die Erhöhung des Anteils von Biomethan aus Abfall- und Reststoffen wäre eine sinnvolle Verbesserung.

CO2 Ausstoß im Fuhrpark ermitteln

Um den CO2 Ausstoß im Fuhrpark zu ermitteln, können Betriebe eine Fuhrparksoftware einsetzen. Die Software zeichnet automatisch die CO2 Emissionen der Flotte auf. Der Fuhrparkleiter sieht auf einen Blick, welche Fahrzeuge den höchsten CO2 Ausstoß verursachen. Zusätzlich kann eine Fuhrparksoftware dabei helfen, Prozesse im Fuhrpark zu optimieren und so die Nachhaltigkeit zu fördern. In folgender Broschüre werden die Möglichkeiten zur Förderung der Nachhaltigkeit mit der Software Vimcar Fleet aufgezeichnet. 

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Klimabilanz Elektroautos: Sind sie eine klimafreundliche Alternative?

Zwischen den KFZ-Herstellern verschiedenen Antriebsformen herrscht Streit. Wer kann die beste Ökobilanz aufweisen? Das lässt sich nicht pauschal beantworten – genauso wie die Frage, ob sich die Umrüstung auf E-Autos für Unternehmen immer lohnt. Wir haben die Fakten.

Das Image für Elektroautos könnte nicht besser sein. Sie sind im Betrieb emissionsfrei und stehen für eine grüne Verkehrswende in Deutschland. So weit, so gut. Wenn man sich den gesamten Prozess der Herstellung genauer ansieht, schaut die ökologische Bilanz anders aus. Und auch das Tanken mit Strom ist nicht immer so sauber wie es von einigen suggeriert wird. Die Freiheit von Emissionen hängt maßgeblich davon ab, welcher Strommix der Wagen tankt. Der Mix enthält aktuell immer noch etwa 20 Prozent aus Braun- und Steinkohlekraftwerken. Um den Strom zu gewinnen, wird so viel klimaschädliches CO2 freigesetzt wie bei keinem anderen Rohstoff. Nur mit der Nutzung von 100 Prozent regenerativem Strom, so eine Studie des ADAC, zeige sich eine deutliche Verbesserung der CO2-Bilanz von Elektrofahrzeugen.

Klimabilanz von E-Autos

Die Ökobilanz von Elektroautos wurde in vielen früheren Studien immer wieder kritisch durchleuchtet. Eine neue Studie der Technischen Universität Eindhoven zeigt, dass heutige E-Autos im Vergleich zu Diesel oder Benzin deutlich weniger Treibhausgase ausstoßen. Das liegt vor allem am Ökostrom-Anstieg, also der Energie, die aus Windkraft oder der Sonne gewonnen wird. Aber in die Ökobilanz von Elektroautos fließen neben dem Strommix auch die Rohstoffe ein, die für die Produktion benötigt werden. 

Problem Rohstoffe

Manchmal benötigen Elektromotoren eines E-Autos Seltene Erden, die sich nur unter einem hohen Energieaufwand abbauen lassen. Ein großes Problem, denn bei der Produktion fallen giftige und radioaktive Rückstände an. Mittlerweile wissen das auch die Hersteller und lenken um auf umweltfreundlichere Materialien. Modelle wie Tesla S und X, der Renault Zoe und der Audi e-tron quattro verzichten auf die giftigen Komponenten.

Recycling von Batterien

Spezialisierte Recycling-Unternehmen für Batterien glänzen heute mit einer Recyclingquote von rund 80 Prozent. Die Akkus des Elektroautos lassen sich nach dem Recycling als stationärer Stromspeicher wiederverwerten. Zusätzlich kann der giftige Abbau von seltenen Erden, Lithium und anderen Rohstoffe vermieden werden – sie lassen sich praktischerweise aus den alten Batterien gewinnen. 

Neue Studie bestätigt gute CO2-Bilanz

Elektroauto wird geladen

Die bereits zitierte Studie der Technischen Universität Eindhoven bestätigt die gute CO2-Bilanz von Elektroautos. So fallen etwa bei der Produktion einer Kilowattstunde Batteriekapazität viel weniger CO2-Äquivalente an als frühere Studien annahmen. Auch die Lebensdauer der E-Autos liegt nicht bei 150.000 Kilometern – sondern bei etwa 250.000 Kilometern. Tenor der Studie: Insgesamt stoßen E-Autos deutlich weniger Treibhausgase aus als Verbrenner. Zudem Ergebnis kommt auch das Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg mit ihrer Studie zur Klimabilanz von E-Autos. 2030 könnte ein E-Auto, so die Forscher, nach 150.000 Kilometern einen Klimavorteil von etwa 40 Prozent gegenüber Verbrennern haben.

Modelle im Vergleich

Konkret haben die Forscher einen CO2-Vergleich von Verbrennern zu E-Autos aufgestellt. So verursacht ein Tesla Model 3 pro Kilometer 91 Gramm CO2-Äquivalent. Ein Mercedes C 220d pustet pro Kilometer 260 Gramm CO2-Äquivalente in die Luft. Nach nur 30.000 gefahrenen Kilometern hat der Tesla seine höheren CO2-Emissionen in der Produktion wettgemacht. Ein Toyota Prius wiederum verursacht mit 168 Gramm CO2-Äquivalent pro Kilometer mehr als doppelt so viel Emissionen wie ein VW eGolf.

Lohnt sich die Umrüstung auf E-Autos?

Der ADAC ist in einem seiner Tests zu dem Fazit gelangt, dass manchmal sogar Diesel besser abschneiden als schwere E-Autos. Jedoch nur dann, wenn E-Auto-Besitzer keinen Ökostrom tanken. Eine Umrüstung des Fuhrparks auf E-Autos ist zwar noch mit einigen Kosten verbunden. Sie kann sich aber durchaus lohnen. Etwa dann, wenn Unternehmen vorwiegend im Kurzstreckengewerbe tätig sind. Fehlende Ladestationen und die geringe Kapazität der Batterie machen den Einsatz auf längeren Strecken zurzeit noch unrentabel. Als grünes Aushängeschild wirkt sich E-Mobilität immer positiv aufs Image aus.

Elektroautos 2021 entwickeln sich weiter und werden immer öfter in Firmenfuhrparks integriert. Die Trends gibt es von verschiedenen Herstellern und in unterschiedlichen Modellen. 

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Interview mit bfp FUHRPARK & MANAGEMENT zur Nachhaltigkeit im Fuhrpark

Das Thema Nachhaltigkeit und E-Mobilität gewinnt vermehrt Aufmerksamkeit im Fuhrpark. In einem Interview mit bfp FUHRPARK & MANAGEMENT haben wir die Thematik einmal genauer betrachtet, um herauszufinden, wie Betriebe die Nachhaltigkeit angehen können.

bfp FUHRPARK & MANAGEMENT gilt als wichtige Anlaufstelle für Fuhrparkleiter, um Informationen rund um den Fuhrpark und die komplette betriebliche Mobilität zu erhalten. Die Medienmarke besteht aus dem Printmagazin bfp FUHRPARK & MANAGEMENT, der dazugehörigen Online-Plattform fuhrpark.de, der bfp AKADEMIE sowie dem jährlichen bfp FORUM. Clemens Noll-Velten und Christian Frederik Merten agieren hierbei als Chefredakteure für Print und Online. 

Christian Frederik Merten
Christian Frederik Merten
Clemens Noll-Velten
Clemens Noll-Velten

Interview mit dem bfp

Gewinnt das Thema Nachhaltigkeit im Fuhrpark eine größere Bedeutung? Wächst das Bewusstsein für die Umwelt und den Klimawandel?

Clemens Noll-Velten: Ein gesteigertes Interesse an alternativen Mobilitätslösungen und besonders an E-Mobilität ist erkennbar. Unternehmen beschäftigen sich verstärkt mit diesen Themen. Grundsätzlich hat die Nachhaltigkeit immer zwei Dimensionen: Umweltschutz und Kosten. Das kann dann auch zur Folge haben, dass das Interesse an Elektrofahrzeugen nicht immer auch in deren Anschaffung mündet. Bezüglich Plug-in-Hybriden ist zu sagen, dass die Nachfrage auch durch User-Chooser getrieben ist, die in den Genuss eines Steuervorteils kommen möchten.

Spielt das Thema eher bei größeren oder kleineren Fuhrparks eine Rolle? Und warum denken Sie, ist das so?

Christian Frederik Merten: Das Interesse lässt sich schwer an Fuhrparkgrößen festmachen. Grundsätzlich verfügen größere Unternehmen sicherlich über mehr Ressourcen zur Einführung einer ganzheitlichenE-Mobilitätsstrategie, wie z. B. den Aufbau einer professionellen Ladeinfrastruktur, die Durchführung von Fahrprofilanalysen und das Controlling. Dagegen sind kleinere Unternehmen manchmal schneller in der Entscheidung und Umsetzung.  

Wo sehen Sie Hindernisse bei der Förderung von Nachhaltigkeit im Fuhrpark?

Clemens Noll-Velten: Finanziell gesehen hat die Bundesregierung sicherlich schon großzügige Fördermaßnahmen auf den Weg gebracht. Das gilt für das Produkt, aber auch für die Ladeinfrastruktur. Hier gibt es auch viele regionale Förderprojekte. Mit Blick auf das Thema E-Mobilität sehen wir deshalb derzeit vor allem folgende Hindernisse: die Intransparenz der Strompreise an Ladesäulen sowie die Frage, wo Mitarbeiter/innen laden können, die eben nicht über eine Ladeinfrastruktur am Eigenheim verfügen, sondern in der Großstadt ohne festen Stellplatz für das Fahrzeug und ohne Ladesäule in Laufnähe.

Welche Maßnahmen können Fuhrparkleiter im Fuhrpark implementieren, um Nachhaltigkeit zu fördern? Spielt dabei vor allem die Beschaffung eine Rolle oder gibt es andere Möglichkeiten?

Christian Frederik Merten: Die Aufklärung der Mitarbeiter ist ein Schlüssel zum Erfolg. Ein zweiter sind detaillierte Analysen im Vorfeld der Beschaffung: Wann lohnt sich ein E-Auto und wann nicht? Für welches konkrete Fahrprofil? Lohnen sich die Plug-in-Hybride in der Theorie und werden eingekauft, muss es darum gehen, dass die Fahrer/innen das Auto auch wirklich laden und nicht nur im Verbrennermodus fahren. Hier haben Fuhrparkmanager vor allem mit der Nutzervereinbarung einen Hebel, mit dem sie dieses Ziel erreichen können. Zum Beispiel durch ein Bonus Malus System. Das bedeutet aber eine regelmäßige Kontrolle, ob die Vorgaben auch eingehalten werden. Das ist der wichtigste Punkt neben der Beschaffung.

Sehen Sie einen Trend zur E-Mobilität hin?

Clemens Noll-Velten: Das Interesse steigt sicherlich. Die Kernfrage dabei ist jedoch: Wandelt sich das Interesse nachhaltig auch in eine konkrete Nachfrage, weil E-Mobilität zum persönlichen Mobilitätskonzept passt? Ansätze dafür sind grundsätzlich zu sehen.

Wo sehen Sie die Vorteile, alternative Antriebsmöglichkeiten wie z. B. Elektroautos im Fuhrpark zu integrieren? Wie können Unternehmen davon profitieren?

Christian Frederik-Merten: Wir sehen heute vor allem zwei Faktoren, wie Unternehmen von der Einführung alternativer Antriebe profitieren können. Zum einen positionieren sie sich als modernen Arbeitgeber und steigern ihr Unternehmensimage. Außerdem lassen sich oft auch Kostenoptimierungspotenziale realisieren. Voraussetzung dafür ist aber immer die professionelle Planung und Analyse im Vorfeld der Anschaffung.

Wie können Fuhrparks ohne Erfahrung mit Elektromobilität am besten das Thema in Angriff nehmen?

Clemens Noll-Velten: Fuhrparkverantwortliche können sich bei uns über unser Fachmagazin bfp FUHRPARK & MANAGEMENT und auf fuhrpark.de informieren und erhalten eine gute Übersicht und Best-Practice-Beispielen von anderen Fuhrparkmanagern zum Thema E-Mobilität.  Unter anderem bieten wir unseren Leserinnen und Lesern regelmäßig themenspezifische Marktübersichten an. Auch wer sich mit dem Thema E-Mobilität beschäftigt, findet dort unter den Anbietern Ansprechpartner, die bei der Planung und Umsetzung individuell beraten.

Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen zu diesem Thema bietet meist den besten Mehrwert. Hierzu eignet sich der bfp circle auf Xing, der Fuhrpark-Community, zu der nur Fuhrparkverantwortliche Zutritt haben.  Einen sehr guten Überblick und Gelegenheit sich direkt mit Fuhrparkmanagern und Ausstellern auszutauschen bietet das bfp FORUM am 10. Und 11. November in Frankfurt.

Christian Frederik Merten: Wichtig ist dabei vor allem, sich selbst im Klaren zu sein, welche Fahrprofile in der Praxis anfallen. Nur dort, wo sich E-Mobilität lohnt, sollte sie auch umgesetzt werden. Für Paketdienste z.B., die pro Tag 70 km fahren, ist sie sicherlich eine Option. Für Vertriebler im Außendienst ist der Diesel weiter erste Wahl. Es kommt also auf die konkrete Nutzungssituation an. 

Gibt es Maßnahmen, die BFP ergreift, um E-Mobilität und Nachhaltigkeit zu fördern?

Clements Noll-Velten: Die Themen Nachhaltigkeit und E-Mobilität stehen bei bfp FUHRPARK & MANAGEMENT ganz oben auf der Agenda. Wir informieren nicht nur regelmäßig in Print-Ausgaben und online auf fuhrpark.de über alle Themen rund um die E-Mobilität und nachhaltige betriebliche Mobilität. Auch auf dem bfp FORUM im Herbst zählen die Themen E-Mobilität und Neue Mobilität neben dem Fuhrparkmanagement zu den drei Leitthemen der Messe. Denn wir sind der Meinung, dass die betriebliche Mobilität mit ihrer Marktmacht ein Schlüssel zur Verkehrswende ist.

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Diensträder im Fuhrpark: Leasing vs. Kauf

Viele Betriebe stehen vor der Frage, ob Sie Dienstfahrräder lieber leasen oder kaufen sollten. Welchen Unterschied es gibt und was Unternehmer beachten sollten – wir wissen es.

Soll ich leasen oder besser kaufen? Ähnlich wie beim Dienstwagen stellt sich auch beim Dienstfahrrad die zentrale Frage, was sich mehr lohnt. Vor allem deshalb, weil sich in kürzester Zeit ein beachtlicher Markt an Leasingfirmen für Fahrräder etablieren konnte: JobRad, Bike-leasing, Mein-Dienstrad.de oder Company Bike Solutions sind einige der größeren Player am Markt. Was jedoch nun die bessere Alternative ist, hängt auch mit persönlichen Vorlieben zusammen. Es gibt drei Möglichkeiten, wenn der Arbeitgeber dem Mitarbeiter ein Dienstrad zur Verfügung stellt:

  • Der Kauf eines Dienstfahrrads.
  • Das Leasing mit Übernahme der kompletten Leasingraten durch den Arbeitgeber.
  • Das Leasing mit Übernahme der kompletten Leasingraten durch den Arbeitnehmer.

Der Kauf eines Dienstfahrrads

Hier kauft der Arbeitgeber das Fahrrad und überlässt es seinem Mitarbeiter zusätzlich zum Gehalt. Den Nettopreis des Fahrrads kann der Arbeitgeber über sieben Jahre abschreiben – und erhält die Mehrwertsteuer zurück. Der Arbeitnehmer radelt dadurch kostenlos. So weit, so gut. Wer als Arbeitgeber vielen Beschäftigten Diensträder kauft, sollte mit Investitionen im fünfstelligen Eurobereich rechnen. Nicht jeder kann das einfach stemmen. Zusätzlich muss sich die Firma um Versicherung, Wartung, und die vertragliche Regelung eines Überlassungsvertrags kümmern. Dafür ist das Unternehmen Eigentümer. Sollte man nach einiger Zeit merken, dass ein E-Bike nicht gefällt, dann wird man es schnell wieder verkaufen können.

Leasing des Fahrrads durch den Arbeitgeber

Wer sich für die Variante des Leasings entscheidet, hat zuerst mal einen entscheidenden Vorteil: Sofortige hohe Ausgaben entstehen nicht. Das Kapital bleibt in der Firma und lässt sich für andere notwendige Investitionen nutzen. Das kann gerade für Start-ups interessant sein. Nach Berechnungen von Jobrad soll eine Dienstrad-Finanzierung bis zu 40 Prozent günstiger sein als ein normaler Kauf. Und es gibt noch weitere Pluspunkte. Verwaltung, Versicherung und Wartung übernimmt der Anbieter der Leasingfahrräder. Hat sich der Angestellte für ein Modell entschieden, least der Arbeitgeber das Rad in der Regel für einen Zeitraum von 36 Monaten und überlässt es dem Mitarbeiter zur beruflichen und privaten Nutzung. Und er übernimmt die Leasingkosten. Details zur Nutzung sollten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Überlassungsvertrag, den die Anbieter aufsetzen, geregelt werden. Da der Chef allein die Kosten für das Dienstfahrrad trägt, muss der geldwerte Vorteil, den der Arbeitnehmer durch die private Nutzung hat, nicht versteuert werden.

Leasing mit Gehaltsumwandlung

Eine weitere Möglichkeit ist das Dienstradleasing per Gehaltsumwandlung. Bei einer Gehaltsumwandlung oder Barlohnumwandlung entscheidet sich der Arbeitnehmer, einen Teil des vertraglichen Arbeitsentgelts nicht in bar, sondern als Sachbezug zu erhalten. Der Arbeitgeber behält monatlich einen Betrag des Bruttogehalts vom Mitarbeiter ein und bedient damit die Leasingrate. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen sowohl für den Arbeitnehmer als auch den Arbeitgeber. Da man das Dienstrad auch in der Freizeit nutzt, ist der geldwerte Vorteil zu versteuern. Seit 2020 ist dieser für E-Bikes bis 25 km/h und Fahrräder auf 0,25 Prozent festgesetzt.

Bike leasen: Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • Je nach Fahrradpreis, Arbeitgeberanteil, Höhe des Einkommens und Steuerklasse, sparen Unternehmen 15 bis 40 Prozent sparen im Vergleich zum Kauf.
  • Viele Leasinggeber bieten zum Leasingvertrag auch die Wartung an.
  • Am Ende der Vertragslaufzeit kann man das Rad für wenig Geld kaufen oder bekommt neues. 

Nachteile:

  •  Langfristige Zahlungsverpflichtungen sowie Vertragsbindung.
  • Mögliche eingeschränkte Auswahl an Fahrrädern

Online Kurs zur Beschaffung im Fuhrpark

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Mobilität nach der Krise: Was wird Corona ändern?

Nahezu alle Bereiche des Lebens werden durch die Corona-Pandemie beeinflusst – besonders im Bereich des Verkehrs. Bereits jetzt hat sich das Mobilitätsverhalten stark verändert. Das gilt auch für unsere Zukunft.

Ein winziger Virus hat das gesamte Leben auf den Kopf gestellt und wird auch unsere zukünftige Mobilität ein Stück weit verändern. Das meint jedenfalls das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). In einer aktuellen Studie haben sie untersucht, wie sich die Corona Krise auf das Mobilitätsverhalten der deutschen Bevölkerung auswirkt. Die Forscher interessierten sich dafür, welche Verkehrsmittel die Befragten in der Krise nutzen und wie wohl sie sich dabei fühlten. „Es ist eindeutig, dass die Corona-Pandemie unser Mobilitätsverhalten grundlegend verändert. Insbesondere die öffentlichen Verkehrsmittel müssen eine Durststrecke überbrücken und brauchen Unterstützung. Vieles weist darauf hin, dass Auto und auch Fahrrad als Gewinner aus der Krise hervorgehen werden“, erklärt Prof. Barbara Lenz, Direktorin des DLR-Instituts für Verkehrsforschung.

Personennahverkehr verliert dramatisch

Während des kompletten Corona-Lockdowns hat sich das Kfz-Verkehrsaufkommen stark reduziert. Je nach Region ist die Auslastung des öffentlichen Personennahverkehrs um 50 bis 80 Prozent geschrumpft, so der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Auch die E-Scooter-Anbieter Lime und Bird haben ihre Dienste in Europa komplett eingestellt, nachdem die Nutzerzahlen um bis zu 80 Prozent zurückgegangen sind. 2020 könnte ein Jahr werden, in dem Lime, Bird und andere Anbieter kaum Geld verdienen. Einige Firmen werden deshalb vermutlich vom Markt verschwinden.

Pkw ist Gewinner beim Wohlfühlfaktor

Wenn es um den Wohlfühlfaktor geht, weist der privat genutzte PKW gegenüber anderen Verkehrsmitteln in der jetzigen Zeit einen deutlichen Vorteil auf. Fast alle Befragten gaben an, sich im Auto wohler oder genauso wohl zu fühlen wie vor der Krise. Das ist bei keinem anderen Verkehrsmittel der Fall. Auch der Bundesverband des Fuhrparkmanagements prophezeit eine Veränderung im Mobilitätsverhalten – allerdings in den Fahrzeugflotten von Firmen. Der Verband vertritt die Meinung, dass die Bedeutung von Elektroautos in Firmenflotten zunehmend wachsen wird. 

Das Thema alternative Antriebe ist in den Fuhrparks angekommen und wird auch ernsthaft verfolgt

Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement Tweet

Schritt für Schritt zur E-Mobilität

Der Weg zur E-Mobilität in Unternehmen ist noch lang. Laut einer aktuellen Erhebung der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) verfügen gerade mal vier Prozent aller Firmen über Elektrofahrzeuge – das sind genauso viele wie vor einem Jahr. 

Ich glaube, dass wir in den nächsten ein, zwei Jahren eine deutliche Entwicklung sehen werden.

Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement Tweet

Von heute auf moregn ließen sich die Flotten nicht umstellen. Warum der Weg zu Elektroautos in den Fuhrparks noch lang sein wird, sei auch eine Frage der Psychologie. Weil das nötigste Fachwissen fehlt, sind Betreiber von Fuhrparks eher skeptisch gegenüber E-Autos eingestellt. Besonders Themen wie Handhabbarkeit, Planbarkeit und Reichweite spielen eine große Rolle und stellen gleichzeitig Hürden dar.

E-Autos sind wirtschaftlich

LadestationStärkere Batterien, längere Reichweiten und bessere Wartung: Elektroautos können mittlerweile auch unter wirtschaftlichen Aspekten beim Einsatz in Firmenflotten mithalten. Trotzdem werden Verbrennungsmotoren weiterhin Bestandteil von Flotten sein. Noch gelten sie als unumgänglich, wenn es um längeren Strecken geht. Kein Wunder, dass laut Deutscher Automobil Treuhand die Diesel-Quote in Firmenflotten aktuell bei 80 Prozent liegt. Im Gegensatz zu reinen Elektrofahrzeugen sind Hybrid-Autos stärker in Firmenflotten vertreten. Weil diese vor allem im Verbrenner-Modus genutzt werden, rechnet sich ein Hybrid-Fahrzeug kaum – und das trotz steuerliche Vorteile.

Neue Trends durch Corona

Die Krise begünstigt Trends, etwa die breitflächige Etablierung von Home-Office-Arbeit, die zukünftig Bestandteil jeder Unternehmenskultur wird. Zusätzlich entstehen viele weitere Trends:

Studie zu Potenziale für KMUs

Die Pandemie verändert nicht nur das Mobilitätsverhalten der Fahrer, sondern auch wie Unternehmen Ihren Fuhrpark einsetzen. Für viele Betriebe ist jetzt die Prozessoptimierung im Fuhrpark ausschlaggebend. Folgende Studie zeigt, welche Möglichkeiten klein- und mittelständische Unternehmen jetzt einsetzen können, um die Pandemie zu bewältigen.  

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Individuelle Mobilität statt ÖPNV

Vor der Krise galt der ÖPNV als Heilsbringer, nicht zuletzt wegen des geringen CO2-Ausstoßes. Mittlerweile gehen viele Verkehrsexperten davon aus, dass das ÖPNV-Angebot in Deutschland sich verkleinern wird. Viele nicht kommunale Bus- und Bahnunternehmen werden vermutlich ihren Betrieb einstellen müssen. Der Zulauf für Shared Mobility-Angebote könnte sich ebenso verringern, weil Menschen es vermeiden in nicht desinfizierte Fahrzeuge zu steigen. Das eigene Auto bleibt die Nummer eins. Auch Anbieter wie Moia oder Clevershuttle werden die Krise selbst nach dem Shutdown noch deutlich spüren.

Fahrräder mit Nutzungszuwachs

Elektrofahrrad steht auf Straße vor roter Tram
Elektrofahrräder sind voll im Trend.

Viele Menschen mit und vor allem ohne Auto sind auf das Fahrrad umgestiegen. Unter anderem deshalb, weil der öffentliche Nahverkehr in einigen Regionen fast vollkommen eingestellt wurde. Professor Stefan Gössling, Gründer des Mobilitätsforschungsinstituts „Transportation Think Tank“ (T3), sieht in der Corona-Krise sogar die Chance, das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel zu etablieren. So sehen das auch Vertreter der Zweirad-Branche: „Wir erleben derzeit einen enormen Run auf die Fahrradläden. Ohne von einem Gewinner der Krise reden zu wollen, muss man festhalten, dass das Fahrrad gerade einen besonderen Moment erlebt”, bestätigt David Eisenberger, Leiter Marketing und Kommunikation beim Zweirad-Industrie-Verband, der etwa 100 Unternehmen der Fahrradindustrie vertritt. Neben denen, die ohnehin eine Neuanschaffung geplant hätten, gebe es auch viele Kunden, die das Rad für sich wieder entdeckten.

Großer Umsatz mit E-Bikes

Freiheit ohne Maskenpflicht bietet das Fahrrad. Man kommt virenfrei zur Arbeit und das Dauertreten stärkt Immunsystem sowie Lungen. Ein Grund, warum der Markt boomt. Im vergangenen Jahr erzielten Fahrräder und vor allem die immer beliebteren E-Bikes gut 4,2 Milliarden Euro Umsatz – 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Plus ging vor allem auf die hochpreisigen E-Bikes zurück, deren Verkäufe um rund dreißig Prozent zugenommen haben. Vielleicht ein Zeichen für die Zukunft.

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E-Mobilität: Machbarkeitsleitfaden für den Fuhrpark

Viele Wege führen zum sauberen Strom. Man muss nur wissen wie. Mit der richtigen Planung lässt sich die Elektromobilität wirtschaftlich sinnvoll in gewerbliche Flotten integrieren.

Inhaltsverzeichnis

E-Mobilität: So rüsten Sie gezielt um

Leise und wartungsfreie Fahrzeuge. Dazu noch umweltfreundlich, sparsam und staatlich gefördert – viele Fuhrparkleiter träumen von einer Flotte mit Elektroautos. Allerdings schreckt der Aufwand die Verantwortlichen häufig von der Umsetzung ab. Denn die Entscheidung für E-Autos im Firmenfuhrpark ist unmittelbar mit der Frage nach einer effizienten Ladeinfrastruktur verbunden. Es braucht Zeit und fachlichen Rat, um sich mit der neuen Unternehmensmobilität auseinander zu setzen. Die alles entscheidende Frage lautet jedoch, wann die Umstellung des Fuhrparks auf Elektroautos Sinn ergibt.

Motive für E-Mobilität klären

Auf jeden Fall will die Umstellung gut geplant sein und Unternehmen sollten sich über ihre Motive klarwerden. Wer vor allem aus ökologischen Gründen auf Elektroautos umsteigen möchte, muss seine Fahrzeuge nur mit Strom aus regenerativen Energiequellen laden. Sonst gibt es bei der ökologischen Gesamtbilanz des Fahrzeugs kaum einen Unterschied zum Verbrennungsmotor. Ein weiterer Punkt auf dem Weg zur E-Mobilität ist eine ausreichende Analyse des Fuhrparks. Kann ich Mitarbeitern ein perfektes Fortbewegungsmittel für die persönlichen Bedürfnisse zur Verfügung stellen? Reichen Komfort und Reichweite aus? Wo gibt es Potenziale für Kosteneinsparungen und in welchen Bereichen ist die Umstellung auf Elektrofahrzeuge sinnvoll? Nur wer aufgrund dieser Erfahrungen plant, kann wichtige Erkenntnisse für die Umstellung ableiten.

Elektroauto

Ladeinfrastruktur ist wichtig

Wo tanke ich meine E-Autos im Fuhrpark schnell auf? Am besten dort, wo das Auto steht, also am Firmenstandort, unterwegs oder am Wohnort des Mitarbeiters. Wer sich eMobility-as-a-Service auf seine Fahnen schreibt, sollte Lade-, Flotten- und Infrastrukturmanagement so zusammenführen und automatisieren, dass sich IT-Systeme in Zukunft in verschiedene digitale Ökosysteme einbinden lassen. So lässt sich Elektromobilität am besten und ohne viel Aufwand in bestehende Fahrzeugflotten integrieren.

Checkliste zur Implementierung einer Ladeinfrastruktur

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Ladelösungen für alle Fahrzeuge

Weil der Fuhrpark häufig aus vielen Fahrzeugen besteht, die alle unterschiedlichsten Ladebedarf haben, entsteht auch ein spezielles Ladeprofil. Einige Fahrzeuge müssen schnell geladen werden, Transporter wiederum lassen sich bequem über Nacht elektrisch aufladen. Tanken geht aber auch zu Hause an der eigenen Wallbox, während die Energie-Abrechnung über das Unternehmen läuft. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, muss die ständige Funktionsfähigkeit der Ladestationen gewährleistet sein. Aber auch wer zu welchem Zeitpunkt wieviel geladen hat, ist wichtig. Damit alle Informationen gebündelt erfasst werden, benötigt der Fuhrpark intelligente Ladelösungen.

Welche Ladestation ist die Richtige?

Ladesäule

Fuhrparkmanager haben die Qual der Wahl bei Ladestationen: Ob Wallbox oder Multi-Stations-System mit Highspeed – die optimale Lösung hängt immer von verschiedenen Faktoren ab. Betreibern kleinerer Fuhrparks mit bis zu fünf Elektrofahrzeugen reichen zwei bis drei Ladestationen ohne IT-Intelligenz aus. Sie lassen sich in die Ladestationen der vorhandenen Hausinstallation integrieren. Für größere Fuhrparks mit intelligenter IT-Lösung gilt:

• Wie lässt sich die vorhandene Infrastruktur nutzen?

• Wie viele Fahrzeuge sollen gleichzeitig schnell aufgetankt werden?

• Welche elektrische Leistung steht am Standort zur Verfügung?

• Welche Investitionssumme kommt auf mich zu?

Wie bei den meisten Systemen eignet sich nicht jede Hardware für alle Flotten. Im wesentliche hängt die Ladezeit ab vom verbauten Ladegerät im E-Auto. Die Spanne liegt hier bei einer Leistung zwischen 3,7 kW bis 50 kW – bei High-Power-Charging (HPC)-Netzwerk mit Ladeleistungen sogar bis zu 350 kW. Die Integration von Photovoltaik schafft noch zusätzliches Sparpotenzial.

Verantwortlichkeiten klären

Betreibt ein Unternehmen seine Ladestation nicht selbst, kann der Betrieb ganzheitlich an spezialisierte Ladenetzbetreiber ausgelagert werden. Das hat den Vorteil eines ständigen technischen Supports mit vielen Vorteilen. Installation, Inbetriebnahme, Wartung, Monitoring oder die Kundenhotline sind nur einige der wichtigsten Vorteile. In diesem Fall liegt die Verantwortung zwar außerhalb des Betriebs, dafür wächst aber die Zuverlässigkeit beim Einsatz durch kontinuierlichen Service.

Verrechnung und Zuordnung

Um einzelne Ladevorgänge den richtigen Kostenstellen zuzuordnen und Verbrauchsdaten und Kilometerstände zu erfassen, braucht es ein zuverlässiges Management. So sollten Verantwortliche festlegen, wer laden darf und wie die Ladestation freigeschaltet wird. Ein Zugangsschutz via RFID-Karte macht sich gerade in Gemeinschaftsgaragen oder gemischten Firmenparkplätzen bezahlt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Ladestation nur von berechtigten Personen benutzt werden kann. Sinnvoll ist zusätzlich ein vernetzter Abrechnungsservice für Gäste. Aber auch Fahrern eines elektrischen Firmenwagens ermöglicht dieser Service den geladenen Strom zuhause, ohne Aufwand mit dem Arbeitgeber abzurechnen.

Ladestationen auf Parkplatz

Leitfaden für Umsteiger auf E-Mobilität

Die ausführliche Analyse ist das wichtigste Instrument, um herauszufinden, ob sich der Umstieg auf Elektrofahrzeuge wirtschaftlich dauerhaft lohnt. Die wichtigsten Punkte haben wir für Sie zusammengetragen:

  1. Beratung suchen: Einige Bundesländer bieten kostenlose und ausführliche Beratungstermine zum Umstieg. Besprochen werden u.a. Vorteile der Elektromobilität, Identifizierung von Potenzialen im Unternehmen zur Integration von E-Mobilität, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Fördermöglichkeiten.
  2. Auslastung überprüfen: Schaut man sich die Fahrtenbücher an, wird klar, wie hoch die Auslastung ist. Daraus ergibt sich, welche Fahrzeuge problemlos eingespart werden können.
  3. Analyse: Es ist ratsam, grundlegende Daten zu erheben wie Standorte der Fahrzeuge, Nutzungszeiten und Länge der täglichen Strecken.
  4. Infrastruktur checken: Welche Fahrzeuge können mit welchen Ladelösungen kurz-, mittel- und langfristig elektrifiziert werden? Dazu muss klar sein, welche Reichweiten nötig sind und wie schnell sich die Akkus aufladen lassen.
  5. Sanfte Umsetzung: Als Testballon hat sich die stufenweise Einführung von E-Autos an einem Standort bewährt. Nach erfolgreicher Testphase können weitere Standorte umgerüstet werden.
  6. Der Mix macht’s: Auch die Integration von Carsharing und Fahrrädern ist sinnvoll.
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