Erkältungszeit: Schon der Hustensaft kann die Fahrtüchtigkeit einschränken
Hoang Tam Pham | October 26, 2019
Vimcar Boxenstopp
Erkältungszeit: Schon der Hustensaft kann die Fahrtüchtigkeit einschränken
Erkältungszeit: Schon der Hustensaft kann die Fahrtüchtigkeit einschränken
Autofahren im Winter bringt Gefahren aufgrund der Erkältungszeit mit sich. Neben offensichtlichen Quellen, wie den vereisten Straßen oder dem einen Glühwein zu viel, liegt der Teufel oft im Detail: Schon der Hustensaft kann dazu beitragen, dass Sie nicht mehr fahrtüchtig sind.
Nach Angaben des ADAC hat rund ein Fünftel aller Medikamente Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit. Dazu zählen beispielsweise auch Mittel gegen Kopfschmerzen. Einige Medikamente enthalten zudem Alkohol im zweistelligen Prozentbereich und beeinflussen den Promillewert im Blut. Abgesehen von dieser versteckten Gefahrenquelle in den Medikamenten kann auch die Krankheit selbst schon ein Grund sein, sich nicht hinter das Steuer zu setzen. Schon Grippeerscheinungen beeinträchtigen die Konzentrationsfähigkeit. Ein Gesetz, das die Teilnahme am Straßenverkehr bei Einnahme von Medikamenten konkret verbietet, gibt es nicht. Verursachen Sie allerdings einen Unfall und es wird festgestellt, dass zwar kein Alkohol dafür aber beeinträchtigende Medikamente, wie beispielsweise ein Beruhigungsmittel, im Blut enthalten sind, hat dies Folgen. Die Versicherung zahlt nicht, es drohen Geldstrafen, Fahrverbot oder sogar eine Freiheitsstrafe, bei einem durch Sie verursachten Todesfall.
Seien Sie auf der sicheren Seite: Bevor Sie Medikamente in der Erkältungszeit einnehmen, ist es ratsam aufmerksam den Beipackzettel zu lesen und zusätzlich einen Arzt oder Apotheker um Rat zu fragen. Fragen Sie explizit nach möglichen Einschränkungen der Fahrtauglichkeit.
Medikamente können den Führerschein kosten
Autofahrer müssen in der kalten Jahreszeit besonders auf ihre Gesundheit achten, denn: Schon der Hustensaft gegen die Erkältung wirkt sich auf die Fahrtüchtigkeit aus. Grund dafür kann der Wirkstoff Codein sein. Codein ist ein Opiat, das schläfrig machen und die Reaktion verlangsamen kann. Auch das Sehvermögen kann bei wechselnden Lichtverhältnissen beeinträchtigt werden. Ein weiteres Beispiel wäre Ephedrin, das häufig in Schnupfenmitteln enthalten ist. Es verursacht im Extremfall Halluzinationen und Verwirrtheit.
Erinnerung zur Weihnachtszeit: Alkohol am Steuer ist keine Lappalie
Nicht nur Medikamente sind verheerend – auch der Glühwein an der Weihnachtsfeier hat es in sich. Alkohol am Steuer gilt als ordnungswidrig, wenn der Fahrer entweder mehr als 0,25 Milligramm pro Liter Alkohol im Atem hat oder sein Blut einen Alkoholgehalt von mehr als 0,5 Promille aufweist. Werden diese Grenzwerte überschritten, kommt es nicht nur zu hohen Geldstrafen, sondern auch häufig zu Führerscheinverlust und Fahrverbot. Dies gilt im Übrigen nicht nur für eine Alkoholfahrt im Auto. Auch betrunkenes Fahrradfahren oder sogar Fußgänger können geahndet werden. Autofahrer, die zum ersten mal unter zu viel Alkoholeinfluss ertappt werden, müssen mit einer Geldstrafe von 250 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen. Bei jeder weiteren Fahrt steigt die Strafe auf 500 Euro und drei Monate Fahrverbot. Kommt es dann erneut zu einer Trunkenheitsfahrt werden zusätzlich zu den drei Monaten Fahrverbot jeweils 750 Euro fällig.
Ob es sich bei einer Trunkenheitsfahrt um eine Straftat handelt, hängt von den Umständen ab. Kommt es unter Alkoholeinfluss zu einem Unfall, kann auch schon eine Fahrt mit 0,1 Promille im Blut strafbar sein. Also ist und bleibt es am besten, wenn man weiß, dass man später noch fahren muss, besser überhaupt nicht zur Flasche zu greifen.
Bei Drogen gibt es kein Pardon
Was in keinster Weise erlaubt ist, ist das Autofahren unter dem Einfluss von Drogen, wie Marihuana, Kokain, Amphetaminen oder anderen Substanzen. Da diese Drogen generell illegal sind, gibt es auch keine Toleranz seitens des Gesetzgebers: Der Führerschein ist dann weg.
Seine Angestellten anzuhalten, wirtschaftlich zu fahren und dabei Kraftstoff zu sparen, senkt nicht nur die Betriebskosten: Es schont die Umwelt und ist daher schlichtweg zeitgemäß. Damit diese Grundsätze nicht nur theoretisch bekannt sind, sondern auch praktisch umgesetzt werden, muss die Schulung zum Kraftstoffmanagement gut vorbereitet und ausgewählt werden. Wenn die Parameter stimmen und sich die Arbeitskräfte angesprochen fühlen, wird sie zum Erfolg.
Seminare führen zum Erfolg
Eigentlich ist es schon aus der Fahrschule bekannt: Stundenlang im Stau zu warten, kostet nicht nur Nerven, sondern auch Sprit – vor allem, wenn trotz Stillstand auf der Straße der Motor läuft. Auch Sprints beim Stop and Go verschleißen Bremsen und Reifen. Unnötige Schaltvorgänge sind zu vermeiden und immer der Gang zu wählen, der den Drehmomentbereich des Fahrzeugs am besten ausnutzt. Soweit die Theorie. In der Praxis vergessen das allerdings viele. Und genau da sollte man ansetzen: Eine gute Schulung optimiert nicht nur im besten Fall das Fahrverhalten im Firmenfahrzeug, sondern hilft auch im Privatbereich, bares Geld einzusparen. Sollte die Schulung zum wirtschaftlichen Fahren eine Pflichtveranstaltung für die Belegschaft sein, darf nicht der Eindruck entstehen, dass hier Kritik am Fahrstil geübt werden soll. Denn das schmälert automatisch den Lerneffekt. Besonders dann, wenn es um BerufsfahrerInnen geht, ist es gut, den Job-Aspekt möglichst zu reduzieren. Besser ist es, das Ziel in den Vordergrund zu stellen: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr und Umweltbewusstsein fördern – CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch minimieren und damit Geld und vorzeitige Reparaturen sparen. Eine Schulung trägt zum wirtschaftlichen Fahren bei.
Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an
Setzen Sie die Schulung nicht an einem freien Wochenende oder nach Feierabend an, wenn Sie möchten, dass die Belegschaft motiviert erscheint. Ein Seminar während der Arbeitszeit ist hingegen eine willkommene Abwechslung. Wer die Teilnehmenden im Vorfeld gut informiert, hat am Schulungstag eine aufmerksame Zuhörerschaft. Es muss klar sein, dass es sich nicht um Kritik am Fahrstil handelt, sondern alle Tipps sowohl für Pool- und Dienstfahrzeuge als auch im Privatauto von Nutzen sind – und nebenbei auch zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr führen.
Für Abwechslung sorgen
Die Schulung sollte aus unterschiedlichen Modulen bestehen. Monologe nerven und bleiben nicht im Gedächtnis haften. Nach Möglichkeit wählen Sie mehrere Lehrende, die jeweils maximal 45-60 Minuten einen bestimmten Bereich erklären, möglichst mit vielen Beispielen aus der Praxis (aber bitte dabei die betrieblichen nicht überrepräsentieren). Ein Fahrtraining, bei dem eine Gruppe von MitarbeiterInnen mit der Übungsleitung unterwegs ist, lässt das Erlernte gleich auf der Straße ausprobieren. Praktisches Üben prägt sich erwiesenermaßen wesentlich besser ein als Zuhören und Zusehen. Im Anschluss an das theoretische und praktische Seminar kann eine softwaregestützte Fahrstilanalyse helfen: Während der „Beobachtungsphase“ werden Fehler, die sich im Laufe der Fahrpraxis eingeschlichen haben, korrigiert. Auch hier geht es nicht darum, den Fahrzeugführenden zu maßregeln, sondern um die Verbesserung des Fahrstils im Sinne von Umweltaspekten und Sicherheit. Darüber hinaus hilfreich für alle Beteiligten ist regelmäßiges Feedback! Am besten ein erstes direkt nach der Veranstaltung, zwei weitere vier Wochen, bzw. drei Monate später. So wird das Gelernte immer wieder ins Gedächtnis geholt und hat Gelegenheit, zur Gewohnheit zu werden.
Einspartipp: Tankkarte
Neben einem Seminar, das zum wirtschaftlichen Fahren anleitet, ist auch eine Tankkarte ein kostenminimierender Faktor. Mit der lässt sich zusätzlich sparen – nämlich bis zu 3 Cent pro Liter an den Stammtankstellen, an jeder anderen 1 Cent. Alle mit dem Logo UTA versehenen Tankstellen akzeptieren die Karten – mittlerweile über 12000 in Deutschland. Damit hat die Zettelwirtschaft ein Ende und alle Tankvorgänge können z. B. für eine Ausreißeranalyse genutzt werden. Um die Umsetzung des wirtschaftlichen Fahrens langfristig zu sichern, kann ein Bonussystem helfen: Es schafft einen Anreiz, die Regeln einzuhalten. Tankgutscheine für das Privatfahrzeug wären denkbar, zusätzlicher Freizeitausgleich oder auch die bevorzugte Auswahl des Poolfahrzeuges für diejenigen, denen die Fahrstilanalyse gutes Können bescheinigt. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die wissen, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird und sie nicht nur beruflich von der betrieblichen Weiterbildung profitieren, werden das Gelernte auch in Zukunft erfolgreich umsetzen. Tankkarten können das wirtschaftliche Fahren begünstigen.
Wurde der Autoschlüssel verloren, oder ist defekt, dann wissen viele nicht, was genau zu tun ist. Wir verraten, wen man informieren muss und wie man schnell an einen neuen Schlüssel kommt.
Aktuelle Technik ist Segen, aber zugleich auch Fluch. Das gilt besonders für moderne Autoschlüssel. Heute funktionieren sie fast ausnahmslos über Funktechnik und müssen zum Starten noch nicht mal mehr aus der Hosentasche geholt werden. Wenn der Schlüssel verloren, geklaut oder defekt ist, dann bewegt sich der Wagen keinen Meter weit. Was Sie dann machen können, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.
Wenn der Autoschlüssel defekt ist
Einfach ist die Lage für Dienstwagennutzer. Die erste Anlaufstelle ist in jedem Fall der Fuhrparkmanager. Bei einem Schaden sollten sich Mitarbeitende immer an das Flottenmanagement wenden. Dieses kümmert sich um die weitere Reparaturabwicklung und klärt die Sachlage mit den Versicherungen. Gibt es keinen Beauftragten für den Fuhrpark, müssen Sie selbst handeln – und zwar möglichst schnell. Zunächst sollte man erstmal überprüfen, ob die Batterie im Schlüssel noch ihren Dienst erledigt. Falls nicht, lässt sich diese in der Regel schnell wechseln. Zahlreiche Anleitungen dafür finden sich im Internet.
Abgebrochener oder beschädigter Schlüssel
Anders liegt die Sache dann, wenn der Autoschlüssel beschädigt ist. Zum Beispiel, wenn ein Teil des Schlüssels abgebrochen ist. In diesem Fall sollte man von eigenen Reparaturen Abstand nehmen, um nicht die Gewährleistung zu verlieren. Der erste Weg führt zum Hersteller oder in die Vertragswerkstatt – besonders bei einem abgebrochenen Schlüssel im Zündschloss. Läuft noch die Garantie, kann es sein, dass der Schaden darüber abgedeckt wird. Eine weitere Möglichkeit bei Abbruch des Schlüssels außerhalb des Schlosses: sie wenden sich an einen Schlüsseldienst und versuchen, den Schlüssel nachmachen zu lassen. Liegt der Defekt bei einem neueren Autoschlüssel in der Elektronik, können abhängig vom Hersteller und Fahrzeugmodell für die Reparatur des Schlüssels auch über 200 Euro zusammenkommen.
Immer die Versicherung verständigen
Eines gilt für alle Fälle: Um sicherzugehen, dass die Kosten der Reparatur von der Versicherung übernommen werden, sollte man vorher mit der Versicherung sprechen. Denn im Falle eines Fremdverschuldens muss die Versicherung des Verursachers für den Schaden aufkommen. Nur so wenden Sie unnötige und womöglich hohe Kosten ab. Neben der telefonischen Meldung an die Versicherung sollten sie den Verlust auf jeden Fall auch noch schriftlich anzeigen.
Autoschlüssel verloren oder gestohlen – das sollten Sie tun
Da Sie nicht wissen, ob der Schlüssel geklaut wurde, ist es ratsam, den Wagen in dieser Zeit extra zu sichern. Am besten in einer Garage, oder mit Lenkrad- oder Radschloss. Ansonsten ist es wichtig, sowohl die Versicherung zu informieren – und bei längerem Verlust – eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Diebe haben sich auf das Knacken von elektronischen Keyless-Schlüsseln spezialisiert. Mit entsprechendem Equipment fällt es leicht, die Fahrzeuge zu entwenden.
Wenn die Versicherung gar nicht oder erst zu spät informiert wird, könnte sie Zahlungen aufgrund grober Fahrlässigkeit verweigern – oder die Versicherungsleistungen kürzen. Etwa dann, wenn der Schlüssel sichtbar und offen zugänglich aufbewahrt wurde. Im Falle, dass die Autoschlüssel geklaut wurden, ist eine schriftliche Anzeige bei der Polizei unverzichtbar. Immerhin könnte der Dieb des Autoschlüssels bei Erfolg haftbar gemacht werden.
Fahrzeug da – Schlüssel weg
Es lohnt sich auch bei einem Fundbüro nachzufragen, denn gelegentlich tauchen verloren gegangene Schlüssel dort wieder auf. Selbstverständlich lassen sich Schlüssel auch über den Hersteller beziehen. Dafür benötigen Sie jedoch ein paar wesentliche Dokumente. Neben den Zulassungspapieren und einem gültigen Ausweis muss eventuell auch der Ersatzschlüssel vorgelegt werden. Aber auch die Zulassungspapiere sind vorzulegen. Dort befindet sich die Fahrzeug-Identifikationsnummer des Autos, die für die Neubestellung benötigt wird.
Auf hohe Kosten vorbereiten
Bereiten Sie sich jedoch auf saftige Preise vor: Autoschlüssel mit Funkfernbedienungen können bis zu 400 Euro kosten, bei Luxusmodellen liegen sie auch im vierstelligen Bereich. Technisch gesehen läuft die Schlüsselerneuerung bei aktuellen Fahrzeugen schnell und einfach ab: Die elektronische Codierung des Schlüssels und damit die Wegfahrsperre wird digital neu programmiert. Letztlich wird die Programmierung des alten Schlüssels gelöscht. Somit ist es ausgeschlossen, dass dieser weiter verwendet wird – zum Beispiel bei einem Diebstahl des Fahrzeugs. Bei Verlust im Urlaub gilt: Wer beide Autoschlüssel verliert oder im Urlaub nicht auf den Zweitschlüssel zugreifen kann, muss einen Schlüssel- oder Pannendienst rufen. Für Mitglieder in Automobilclubs ist das Öffnen des Fahrzeugs meist kostenlos.
Zeitdruck, Stau, Parkplatzmangel und veraltete Navigationssysteme – damit plagen sich viele BerufsfahrerInnen Tag für Tag. Fuhrparkverantwortliche können ihnen dabei helfen, die speziellen Herausforderungen des Berufsalltags zu meistern.
Machen wir uns nichts vor: BerufsfahrerInnen haben Stress. Das gehört zum Jobprofil. Und so gut auch alles geplant und vorbereitet wird – immer wieder gibt es Unwägbarkeiten auf der Straße. Andere VerkehrsteilnehmerInnen müssen ebenso im Blick behalten werden wie Zeitpläne. Und wenn Pausen anstehen, wird auch das oft schwierig, weil es viel zu wenige Stellplätze für LKW gibt. Bis zum Jahr 2023 sollen laut einer Studie der Kravag-Versicherung in Deutschland pro Nacht 40000 LKW-Parkplätze fehlen. Wenn die FahrerInnen keinen freien Platz für die Nacht finden, müssen sie auf nicht gekennzeichneten Freiflächen parken oder weiterfahren und die Lenkzeit überschreiten.
Die Gefahr von schlimmen Unfällen steigt bei Übermüdung erheblich und abgestellte LKW auf Seitenstreifen stellen ebenfalls ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Apps wie Truckparking Europe oder LKW-Parken TransParking helfen beim Finden von freien Flächen.
Auch Netzwerken mit anderen Firmen kann Engpässe beheben: Stellplätze, die am eigenen Unternehmen zeitweilig nicht benötigt werden, können FahrerInnen anderer Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Das erfordert zwar noch mehr Planung, ist aber eventuell ein gangbarer Weg, wenn viele Speditionen, Busbetriebshöfe und Logistikunternehmen mitmachen.
Digitale Unterstützung
Technik macht vieles möglich. Ohne Navigationsgerät ist kaum noch ein Fahrzeug unterwegs. Aber auch dort gibt es große Unterschiede, denn die bestmögliche Route für einen PKW ist selten auch die optimale Lösung für LKW oder Bus. Ein auf das Kfz abgestimmtes System berücksichtigt unter anderem die sichersten Wege für große Fahrzeuge.
Die Digitalisierung des Flottenmanagements verschafft nicht nur FuhrparkmanagerInnen einen viel besseren Überblick, sie hilft gleichzeitig, FahrerInnen zu entlasten. So lassen sich anhand der Route flexibel Änderungen durchführen: Kommt ein spontaner Auftrag oder Termin hinzu, kann er demjenigen zugeteilt werden, der dem Zielort zum passenden Zeitpunkt am nächsten ist. GPS-Systeme und Fuhrparksoftware sorgen dafür, dass Routen vorausschauend geplant und doppelte Wegstrecken vermieden werden. Mit einer Text-zu-Sprache-Funktion besteht die Möglichkeit, sich die erforderlichen Benachrichtigungen vorlesen zu lassen. Damit bleibt der Blick auf der Straße, Ablenkungen werden minimiert und das Stresslevel sinkt. Zusätzlich schaffen regelmäßige Fahrsicherheitstrainings die Routine, die es braucht, um in chaotischen Verkehrsverhältnissen nicht in Stress zu geraten.
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Und Fahrverhalten im Fuhrpark optimieren.
Unser Guide zum Fahrverhalten während der Arbeitszeit hilft dabei, das Unfallrisiko zu verringern und Ihre FahrerInnen vor Stress zu schützen.
Auch eine Anti-Stress-Schulung kann Ihren FahrerInnen helfen. Dort lernen sie, wie sie in besonders aufreibenden Situationen einen kühlen Kopf bewahren und welche Möglichkeiten es gibt, die Pausenzeiten so zu gestalten, dass echte Entspannung möglich ist. Selbsthilfetricks wie progressive Muskelentspannung am Lenkrad klingen esoterischer als sie sind. Tatsächlich sind es oft einfache Kniffe, die schnelle Wirkung zeigen.
Gesundheitsförderung ist ohnehin ein wichtiger Faktor: Statistiken zeigen, dass viele FahrerInnen durch langes Sitzen und Bewegungsarmut gesundheitliche Probleme bekommen, die durch Stress, ungesunde Ernährung und Tabakkonsum noch verstärkt werden. Natürlich kann man FahrerInnen nicht zwingen, an betrieblich organisierten Gesundheitsprogrammen oder Sportangeboten teilzunehmen, und vieles lässt sich in der Hektik des Verkehrsalltags nur mit Mühe umsetzen. Aber die Möglichkeiten zu bieten zeigt den FahrerInnen Wertschätzung. Mit externen Anbietern lässt sich zumeist kostengünstig etwas auf die Beine stellen, oft gibt es für diese Maßnahmen auch Zuschüsse. Der Einsatz lohnt sich. Denn wer fitter ist, dem fällt es leichter, Stress zu kompensieren – und fällt dadurch seltener aus. Bei Rückenbeschwerden, die zu den Standardleiden von VielfahrerInnen gehören, kann ein ergonomischer, individuell einstellbarer Sitz eine große Entlastung sein.
Doch neben allen technischen Möglichkeiten und Angeboten zur Stressminimierung: Miteinander sprechen bleibt einer der wichtigsten Parameter zur Unterstützung der FahrerInnen. Denn nur wenn Sie wissen, ob Ihre FahrerInnen das Tagespensum gut bewältigen oder Hilfe bei der Parkplatzsuche benötigen, können Sie zielgerichtet Stolperfallen beseitigen und Probleme angehen.