Elektroauto laden – Anbieter und Systeme

E-Autos gibt es viele. Neben unterschiedlichen Fahrzeugtypen finden Interessierte auch eine Vielzahl an Ladetechniken und Abrechnungssystemen vor. Welches ist das E Auto mit größter Reichweite, wie unterscheidet sich die Ladeleistung von Elektroautos im Vergleich und welche Steckertypen und Ladesysteme gibt es? Und kann man ein Elektroauto an eine Steckdose mit Starkstrom anschließen? Eine Übersicht.

Elektroauto Reichweite im Vergleich: Ladesäulen und Systeme

E-Autos sind im Kommen. Doch muss unterwegs die Ladesäule angesteuert werden, sehen FahrerInnen sich zahlreichen verschiedenen Systemen gegenüber. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Kosten und Abrechnungssysteme, aber auch in Sachen Leistung. Dazu kommen verschiedene Ladekabel und Steckersysteme.

Symbol eines Elektroautos auf einem Parkplatz.

Die wichtigsten Anbietern von Ladesäulen in Deutschland sind ADAC e-Charge, ChargeNow, EnBW, E.ON Drive und New Motion. Sie sind teilweise nur für bestimmte Nutzergruppen ausgelegt. So ist der ADAC e-Charge Tarif ausschließlich für Mitglieder des Automobilclubs zugelassen. Die Abrechnung erfolgt nach Kilowattstunden.

ChargeNow richtet sich an Nutzer eines e-BMW, weitere Fahrzeugtypen und Anbieter sind über verschiedenen Kooperationen zugelassen. Die Batterieladung wird pro Minute abgerechnet. Ladestationen von EnBW sind für alle E-Auto-FahrerInnen zugelassen. Es erfolgt eine kilowattgenaue Abrechnung, je nach Typ der Ladesäule mit oder ohne Grundgebühr: Standardsäulen sind davon befreit, Viellader zahlen sie und profitieren dafür von niedrigeren Kilowattpreisen.

E.ON Drive ist bundesweit weit verbreitet. Nach Zahlung einer Grundgebühr erfolgt in der Regel eine Abrechnung nach Kilowattstunden. Der Zugang ist über eine App möglich.

Wie schnell ein Fahrzeug wieder voll fahrbereit ist, hängt auch von der Ladeleistung ab. Wie unterscheidet sich die Ladeleistung von Elektroautos im Vergleich? Hier gibt es bei den Fahrzeugtypen teilweise signifikante Unterschiede. So weist etwa der BMW i3 eine übliche Ladeleistung von 3,7 kW auf, ein A3 e-tron 55 bringt es auf 11 kW, ein Hyundai Ioniq Elektro auf 7,2 kW.

Und wie schlagen sich die Elektroautos im Reichweiten-Vergleich? Auch darauf hat die Ladeleistung von Elektroautos im Vergleich hohen Einfluss: Der kleinste BMW i3 ist knapp 200 Kilometer vollelektrisch unterwegs, der Audi A3 e-tron 55 schafft rund 400, der Hyundai Ioniq knapp 300 Kilometer.

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Elektroautos laden – Steckdose genügt? Steckertypen im Vergleich

Das Elektroauto laden doch welchen Anbieter wählen? Wer das Elektroauto laden / an die Steckdose anschließen möchte, benötigt ein passendes Kabel. Es gibt in Deutschland grundsätzlich zwei Typen: Mode-2 und Mode-3. Das Mode-2-Kabel dient üblicherweise dazu, das E-Auto über die Haushaltssteckdose mit Energie zu versorgen, etwa in der hauseigenen Garage. In der Regel liefern die Hersteller es mit. Eine ICCB (in-cable control box) übernimmt die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Stromanschluss.

Einblick in eine Tiefgarage.

Das Mode-3-Ladekabel koppelt das Fahrzeug mit einer öffentlichen oder privaten Ladestation. Hier sind zwei Steckertypen möglich: der einphasige Typ-1-Stecker und der dreiphasige Typ-2-Stecker. Letzterer ist in Europa verbreitet und erlaubt an öffentlichen Stationen Ladeleistungen bis zu 43 Kilowatt (kW), an privaten maximal 22 Kilowatt. Noch mehr Power liefern Combo-Stecker für den Typ 2. Sie unterstützen bis zu 170 kW. Tesla hat mit dem Supercharger ein eigenes System entwickelt. Es basiert auf den Typ-2-Stecker und erlaubt eine extra schnelle Stromversorgung: Innerhalb von rund 30 Minuten wird die Batterie zu 80 Prozent aufgeladen – und das kostenlos.

Der Typ-1-Stecker wird insbesondere im asiatischen Raum verwendet. Fest angebrachte Stecker dieses Typs sind in Deutschland eher unüblich. Sollte doch einmal eine solche Ladesäule angesteuert werden, etwa im Ausland, koppelt man das Fahrzeug mit einem Mode 3-Ladekabel von Typ 2 auf Typ 1.

Kann man ein Elektroauto an eine Steckdose mit Starkstrom anschließen? Im Prinzip ja: Eine CEE-16-Dose, auch Starkstrom- oder Baustromanschluss genannt, kann eine günstige Alternative zur Wallbox oder Ladestation sein. Empfohlen wird es jedoch aufgrund Überlastungsgefahr nicht, das Elektroauto an einer Steckdose mit Starkstrom aufzuladen.

Neben dem Stecker ist auch die Art der E-Auto Batterie wichtig. Hier ist es ratsam, sich vor dem Kauf zu informieren. Teilweise ist es möglich, Batterien zu mieten statt diese zu kaufen. 

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