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Checkliste für private Flottenversicherung

Ressourcenbereich | 02.03.2021

Im Artikel erfahren Sie:

  1. Wichtigkeit der Flottenversicherung: Die Flottenversicherung ist sowohl für Unternehmen als auch für Privatkunden gesetzlich vorgeschrieben und hilft, Kosten und Versicherungsprozesse im Fuhrpark zu kontrollieren.
  2. Vergleich und Auswahl der Versicherung: Es ist wichtig, verschiedene Versicherungsoptionen zu vergleichen, um die beste Deckung und Konditionen für den Fuhrpark zu finden, unabhängig von der Größe des Fuhrparks.
  3. Nutzung einer Checkliste: Eine Checkliste kann dabei helfen, den Versicherungsschutz des Fuhrparks zu organisieren und sicherzustellen, dass alle wichtigen Aspekte berücksichtigt werden.

Alles rund um die Versicherung des Fuhrparks: Welche Flottenversicherungen für Gewerbe Unternehmen oder Private geeignet sind. Die Checkliste kann dabei helfen, die Flottenversicherung privat und gewerblich übersichtlich aufzulisten. Dies ist im Fuhrpark vor allem wichtig, da hier unter anderem Kosten kontrolliert werden müssen und Versicherungen gegebenenfalls erneuert werden müssen. Durch die Checkliste können wichtige Bestandteile identifiziert und vermerkt werden.

Flottenversicherung privat absichern

Rücklichter von Pkw

Für Unternehmen besteht ebenso eine gesetziche Verpflichtung zum Abschluss einer Flottenversicherung wie für Privatkunden. Doch das Versichern jedes einzelnen Fahrzeugs im Fuhrpark ist vor allem in Betrieben mit einer größeren Flotte kostspielig und zeitaufwändig. Viele Versicherungsgesellschaften bieten daher ermäßigte Tarife an, um den gesamten Fuhrpark in einem einzigen Paket zu versichern.

Ein Vergleich der Prämien ist nicht der einzige Schritt, der die Auswahl einer Flottenversicherung begleitet. Neben den Kosten sind auch andere Themen relevant, wie die angebotene Versicherungsleistung oder die Art und Höhe der Deckung – egal, ob es sich dabei um den Versicherungsantrag von Unternehmen mit großem Fuhrpark handelt, oder um den Abschluss einer Flottenversicherung durch private KFZ-Besitzer.

Hier werden die Möglichkeiten für Bündelversicherungen von Fahrzeugflotten verglichen. Es werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen angeführt und die Fragen beschrieben, die vor der Beantragung zur Versicherung einer Flotte von zwei oder mehr Fahrzeugen abzuklären sind. Wer die Kfz Versicherung für seine Flotte privat nutzen möchte, sollte sich gesondert informieren.

Kfz-Flottenversicherung ab wieviel Fahrzeugen sinnvoll?

Eine Flottenversicherung kann bereits bei kleineren Fuhrpark sinnvoll sein. Oft gibt es Prämien, wenn mehrere Fahrzeuge zusammen versichert werden. Hier sollte sich das Unternehmen beim Versicherungsgeber erkundigen und die Konditionen vergleichen. Um preislich und optimal zu Versichern ist es empfohlen, sich Vergleiche und unterschiedliche Angebote einzuholen um die beste Alternative für das Unternehmen zu finden.

Checkliste für Flottenversicherungen

Diese Checkliste kann dabei helfen, den Versicherungsschutz des Fuhrparks gegliedert anzupassen. Die passende Versicherung zu jedem Fahrzeug kann eingesehen werden und Unstimmigkeiten aufgedeckt werden.

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Und richtige Flottenversicherung für Fuhrpark auswählen.

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Checkliste für eine private Flottenversicherung

Flottenversicherungen im Vergleich

Es gibt drei Grundtypen von Fahrzeugversicherungen: die verpflichtende KFZ-Haftpflichtversicherung, eine Erweiterung des Versicherungsschutzes für Schäden durch Feuer und Diebstahl und die Vollkasko-Versicherung. Diese gelten für Flottenversicherungen von Privaten ebenso wie für die Versicherung von Fuhrparks in Unternehmen.

KFZ Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung ist als Grundtyp der Flottenversicherung für Privatkunden ebenso wie für Unternehmer gesetzlich verpflichtend. Was die Prämienhöhe betrifft, ist sie die günstigste Versicherungsvariante. Diese Art der Kfz Flottenversicherung privat deckt aber nur Schäden ab, die ein Lenker an anderen Fahrzeugen und deren Insassen verursacht. Eigene Schäden sind bei dieser Flottenversicherung Kfz privat selbst zu bezahlen. Ein klarer Punkt der Flottenversicherungs Nachteile.

Flottenversicherung Vergleich

Haftpflichtversicherung

Diese Variante der KFZ Versicherung deckt neben der Haftpflicht auch den Schutz für Schäden infolge von Brand und den Verlust durch Diebstahl ab. Die Prämien sind etwas höher. Dafür sind die Fahrzeuge aber auch durch eine bessere Versicherungsleistung geschützt. Auch Haftpflichtversicherungen können als Flottenversicherungen im Fuhrpark mit aufgenommen werden.

Vollkaskoversicherung

Die teuerste aber auch umfassendste Option unter den Flottenversicherungen ist die Vollkaskoversicherung. Sie schließt neben der Haftung gegenüber Dritten nicht nur die Versicherung von Schäden durch Brand und Diebstahl mit ein. Es sind darüber hinaus auch Schäden am eigenen Fahrzeug und Verletzungen aller Insassen versichert. Somit können die Flottenversicherungs Nachteile ausgeglichen werden.

Auswahl des Versicherungsanbieters

Bei der Auswahl der Versicherung einer Fahrzeugflotte spielen nicht nur die damit verbundenen Kosten eine Rolle. Folgende Fragen sind weiters zu klären:

  • Welche Art der Versicherung wird angeboten? (z.B. Haftung, Personenschäden, voller oder teilweiser Versicherungsschutz)
  • Welche Arten von Schäden sind gedeckt?
  • Wie hoch ist der Selbstbehalt im Schadensfall? Hängt der Selbstbehalt von der Art des Schadens ab?
  • Wie hoch ist die maximale Versicherungsleistung?
  • Wie hoch sind die Prämien für das Versicherungspaket?
  • Besteht neben der Versicherung von Sachschäden auch ein Schutz für die Insassen?

KFZ Flottenversicherung ab wievielen Fahrzeugen?

Flottenversicherung Vergleich

Die verschiedenen Versicherungsgesellschaften haben unterschiedliche Regeln für die Flottenversicherung privat, die bestimmen, ob und welche Arten der Fuhrparkversicherung angeboten werden. Bei der Frage, ob eine KFZ Flottenversicherung ab wie vielen Fahrzeugen möglich ist, gilt generell: Bereits ein Fuhrpark mit zwei Fahrzeugen ist für ein Kleinflottenversicherungs Paket qualifiziert. Damit ist eine gebündelte Flottenversicherung für Gewerbe Unternehmen ebenso möglich wie für Private mit mehreren PKWs.

Kleinflottenversicherung oder Versicherungsbündel für ein Großunternehmen

Die Beantragung einer Fuhrparkversicherung ist ein komplizierter Prozess. Daher empfiehlt es sich, mit der Antragstellung einen Versicherungsmakler zu beauftragen. Soll die Flottenversicherung privat genutzte Fahrzeuge abdecken, sollte sich der Fuhrparkverantwortlicht im Voraus erkundigen. Damit spart man Zeit und kann zudem auch sicher sein, bei der Auswahl des besten Angebots kompetent unterstützt zu werden.

Folgende Informationen sind zur Erstellung eines Versicherungsplans erforderlich:

  • Wie viele Fahrzeuge befinden sich im Fuhrpark?
  • Um welchen Fahrzeugtyp handelt es sich dabei?
  • In welcher Branche ist das Unternehmen tätig, und wofür sind die Fahrzeuge im Einsatz?
  • Gibt es bereits Schäden an einem der Fahrzeuge, und wie hoch sind die geschätzten Kosten?
  • Wie alt sind die Fahrzeuge?
  • Wie oft werden die Fahrzeuge eingesetzt?
  • Wo werden die Fahrzeuge außerhalb der Betriebszeiten abgestellt?

Anhand dieser Informationen kann das Versicherungsunternehmen das abzudeckende Risiko bewerten und ein entsprechendes Angebot erstellen.

Lkw steht vor einem Gebäude.

Sparen mit einer Bündel Versicherung

Eine Flottenversicherung für KFZ mit gewerblicher Nutzung ist ebenso gesetzlich vorgeschrieben wie für Private. Wer bei der Auswahl der Flottenversicherung einen Vergleich der Prämien anstellt, muss neben der Versicherungsart auch andere Faktoren berücksichtigen. Denn auch die Anzahl, das Alter und der Typ der eingesetzten Fahrzeuge können sich bei der Flottenversicherung für privat auf die Höhe der Versicherungsprämie auswirken.

Eine Möglichkeit, um die Kosten für die Prämien der Flottenversicherung zu senken, ist die Investition in ein Flottentelematiksystem. Denn viele Versicherungsunternemen gewähren Rabatte für Fuhrparkunternehmen mit Telematiksystemen. Mit einem Tracking-System wie Fleet Geo kann der Standort von Fahrzeugen geortet werden.

Flottenversicherung sparen

Dadurch wird beispielsweise gemeldet, sobald ein Fahrzeug das vorher festgelegte Gelände verlässt. Diebstahlversuche werden damit in Echtzeit gemeldet. Und durch diese Daten können die monatlichen Prämien der Flottenversicherung für Gewerbe herabgesetzt werden.

Die Vimcar Mitarbeiter haben nützliche Informationen über Fleet Geo und geben darüber hinaus auch wertvolle Tipps, mit denen sich beim Abschluss einer Fuhrparkversicherung Zeit und Geld sparen lässt.

FAQ

1. Was ist der Zweck einer Flottenversicherung für private Fahrzeuge?

Eine Flottenversicherung für private Fahrzeuge bietet einen gebündelten Versicherungsschutz für mehrere Fahrzeuge, was sowohl kosteneffizienter als auch zeitsparender ist als einzelne Versicherungen.

2. Welche Arten von Flottenversicherungen gibt es?

Es gibt drei Haupttypen von Flottenversicherungen: KFZ-Haftpflichtversicherung, Teilkaskoversicherung (Deckung für Schäden durch Feuer und Diebstahl) und Vollkaskoversicherung.

3. Ab wie vielen Fahrzeugen ist eine Flottenversicherung sinnvoll?

Eine Flottenversicherung kann bereits bei kleinen Fuhrparks sinnvoll sein, oft schon ab zwei Fahrzeugen, da viele Versicherer Rabatte für die Bündelung mehrerer Fahrzeuge anbieten.

4. Welche Faktoren sollten bei der Auswahl einer Flottenversicherung berücksichtigt werden?

Wichtige Faktoren sind die Art der Versicherung, Deckungsumfang, Selbstbeteiligung, maximale Versicherungsleistung, Prämienhöhe und ob ein Schutz für die Insassen besteht.

5. Wie kann man bei einer Flottenversicherung sparen?

Eine Möglichkeit, Kosten zu senken, ist die Investition in ein Flottentelematiksystem, da viele Versicherer Rabatte für Fuhrparks mit solchen Systemen anbieten.

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Fahrzeugzustandsbericht Formular: Kostenloser Vordruck für eine rechtssichere Fahrzeugbewertung

Ein Zustandsbericht für ein Auto – auch Minderwertgutachten genannt – ist im Fuhrpark aus verschiedenen Gründen notwendig. Er wird für Leasingrückläufer fällig, um den Restwert zuverlässig zu ermitteln und hilft bei einem Verkauf dabei, einen vernünftigen Preis festzulegen. Auch bei Fahrzeugschäden und nach einem Diebstahl verhindert ein Wertermittlungsgutachten langwierige Verhandlungen mit der Versicherung. Mit dem Fahrzeugzustandsbericht Formular lässt sich zeitsparend ein rechtssicherer Bericht dokumentieren. 

Zum gratis Zustandsbericht Zustandsbericht

Im Artikel erfahren Sie:

  1. Definition Fahrzeugszustandsbericht: Warum der Bericht beim Verkauf oder bei der Rückgabe von Leasingfahrzeugen wichtig ist.
  2. Informationen in einem Pkw Zustandsbericht: Die wichtigsten Daten beachten und den Zustandsbericht rechtssicher ausfüllen.
  3. Vorlage im Fuhrpark nutzen: Einfacher mit Vordruck zur Fahrzeugbewertung arbeiten, Zeit sparen und wesentliche Punkte dokumentieren.

Was ist ein Fahrzeugzustandsbericht und warum ist er wichtig?

Es handelt sich beim Fahrzeugzustandsbericht um die Dokumentation einer kritischen Sichtprüfung, bei der jedoch keine Demontage des Fahrzeugs vorgesehen ist. Motor, Karosserie, Kofferraum, Fahrgestell und Unterboden werden vom Gutachter genau geprüft. Außerdem finden eine Prüfung einzelner Teile auf die Funktionsfähigkeit und im Normalfall eine kurze Fahrprobe statt.

Der Fahrzeugzustandsbericht ist weitgehend mit der Schätzung vergleichbar. Hier kommen nur reduzierende Werte zum Einsatz. Daher ist der Bericht auch unter dem Namen Minderwertgutachten bekannt. Eine Ermittlung der Anschaffungs-, Verkaufs- oder Ersatzkosten erfolgt nicht.

Der Fahrzeugzustandsbericht ist aus verschiedenen Gründen wichtig:

  • Leasingfahrzeuge: Zur Vermeidung hoher Kosten/ Unstimmigkeiten bei der Rückgabe der Fahrzeuge an Leasinggeber.
  • Fahrzeugverkauf: Wichtig für einen professionellen Fahrzeugverkauf.
  • Diebstahl: Die Versicherung ersetzt den Wiederbeschaffungswert. Dieser ist mit einem Zustandsbericht einfacher zu ermitteln.

Verhandlungen mit Versicherungen, Händlern, Käufern und Leasinggesellschaften werden vereinfacht. Im besten Fall fertigt ein unabhängiger, zertifizierter Sachverständiger den Bericht an.

Welche Informationen enthält ein Kfz-Zustandsbericht?

Ein Kfz Zustandsbericht enthält alle wesentlichen Informationen rund um das Fahrzeug und beinhaltet fehlende Teile, notwendige Reparaturen und entstehende Kosten.

 

Informationen in einem Kfz Zustandsbericht:

  • Allgemeine Fahrzeugdaten (Erstzulassung, Modell, Kilometerstand)
  • Serien- und Sonderausstattung
  • Kostenverursachende Faktoren (z. B. AT-Einheiten, kostenverursachende Reparaturen)
  • Notwendige Reparaturen (z. B. Beschädigung, Verschleiß von Sicherheits- und anderen Teilen, fehlende Inspektionen)
  • Fehlteile (z. B. ausgebautes oder demontiertes Serienzubehör, unvollständiges Bordwerkzeug)
  • Beeinträchtigung durch Vorschaden
Fahrzeugzustandsbericht Formular

Wie füllt man einen Zustandsbericht richtig aus?

Im ersten Schritt ist es hilfreich, mit einem Fahrzeugzustandsbericht Formular als Vorlage zu arbeiten, um alle wichtigen Details vor Augen zu haben. Danach sollte das Fahrzeug gründlich von außen und von Innen betrachtet werden. Die Prüfung beinhaltet den Blick auf Funktionen, den Motor und alle Bestandteile des Fahrzeugs. Mögliche Schäden und Mängel sind zu benennen, zu dokumentieren und lassen sich im Anschluss bei einer Partnerwerkstatt beheben.

Alternativ füllt ein zertifizierter Gutachter den Zustandsbericht aus, was zu bevorzugen ist. Für die Rückgabe von einem Leasingfahrzeug ist es jedoch möglich, dass Fuhrparkleiter einen ersten Pkw Zustandsbericht umfassend ausfüllen. Die Abgabe dieser wichtigen Aufgabe kann im Anschluss zu höheren Rückgabekosten führen, was sich einfach verhindern lässt.

Kostenloser Download: Fahrzeugzustandsbericht Vorlage als PDF

Eine Fahrzeugzustandsbericht Vorlage vereinfacht die Prüfung, macht sie vergleichbar und beugt hohen Kosten vor.

Vorteile der Vimcar Fahrzeugzustandsberichtbericht Vorlage:

  • PDF-Format: Digital oder in ausgedruckter Form einsetzbar
  • Enthält wichtige Informationen: Alle wichtigen Details sind enthalten
  • Vergleichbare und rechtssichere Dokumentation
  • Einfach in der Praxis einsetzbar
  • Wichtige Grundlage für effizientes Schadenmanagement
  • Schützt vor hohen Kosten bei der Rückgabe von Leasingfahrzeugen

 

Zustandsbericht

Fahrzeugzustandsbericht vs. Gutachten: Was ist der Unterschied?

Tatsächlich kommen beide Begriffe in der Praxis vor, sobald es um die offizielle Beschreibung des Fahrzeugzustands geht. Mit einem Gutachten wird eine Prüfung durch einen zertifizierten Gutachter verbunden. Es ist bei einem Fahrzeugzustandsbericht jedoch ebenfalls üblich, diesen von einem Gutachter ausfüllen zu lassen. Das führt zu einer rechtssicheren und unabhängigen Einstufung des Fahrzeugs, die für den Gebrauchtwagenmarkt und für die Rückgabe an Leasingunternehmen von Bedeutung ist.

Fahrzeugzustandsbericht Formular

Vorteile eines Fahrzeugzustandsberichts für den Gebrauchtwagenmarkt

Ein Fahrzeugzustandsbericht ist nicht nur für die Rückgabe an ein Leasingunternehmen wichtig, sondern auch für den Verkauf des Fahrzeugs. Der offizielle Fahrzeugzustandsbericht von einem Gutachter stellt mittlerweile auf dem Gebrauchtwagenmarkt bereits eine Voraussetzung für viele Händler und Käufer dar.

Folgende Vorteile bietet der Bericht:

  • Sicherheit für Händler und Käufer
  • Vermeidet später höhere Kosten/ Schwierigkeiten beim Verkauf
  • Unterstützt auch beim privaten Gebrauchtwagenmarkt
  • Ideale Vorbereitung für den Gebrauchtwagenmarkt
  • Rechtssichere Dokumentation des Zustands beugt späteren Problemen vor
Fahrzeugzustandsbericht Formular

Fazit: Nutzen Sie unsere kostenlose Fahrzeugzustandsbericht Vorlage für eine rechtssichere Dokumentation

Die rechtssichere, umfassende Dokumentation von möglichen Mängeln und Schäden an Fahrzeugen beugt weiteren Rechtsstreitigkeiten vor. Zur Vermeidung von hohen Fuhrparkkosten ist es vor allem bei der Rückgabe von Fahrzeugen an Leasingunternehmen wichtig, genau über mögliche Schäden informiert zu sein. Mit der kostenlosen Fahrzeugzustandsbericht Vorlage von Vimcar ist die Dokumentation einfach und zeitsparend möglich. Es ist immer sinnvoll, nicht auf ein solches Mittel zu verzichten, um mögliche Mängel und Schäden in einer Werkstatt zu beheben.

FAQ zum Zustandsbericht

1. Wann ist ein Fahrzeugzustandsbericht auszufüllen?

Der Zustandsbericht kommt normalerweise zum Einsatz,  wenn der genaue Wert bzw. Restwert von einem Fahrzeug zu ermitteln ist. Das ist beispielsweise nach einem Schaden oder vor einem Verkauf der Fall. Der Fahrzeugzustandsbericht soll sicherstellen, dass sich das Fahrzeug in einem guten Zustand befindet und soll erwartete Kosten oder Schäden vermeiden. Mit dem Vordruck zur Fahrzeugbewertung ist diese Aufgabe schneller und gründlicher umsetzbar.  

2. Wer füllt den Pkw Zustandsbericht aus?

Der Zustandsbericht ist von der Person auszufüllen, die den Check durchführt. Das bedeutet, dass der Zustandsbericht für Gebrauchtwagen in der Regel durch den Gutachter selbst auszufüllen ist. Dadurch ist sichergestellt, dass die Informationen korrekt sind und es sich um eine neutrale Überprüfung handelt.

3. Was passiert, wenn kein Zustandsbericht Kfz ausgefüllt wird?

Ohne den Fahrzeugzustandsbericht haben der Käufer, die Versicherung oder die Leasingagentur keine Informationen über den Zustand des Fahrzeugs. Schäden oder Mängel werden eventuell erst nach einiger Zeit entdeckt und verursachen dann hohe Kosten. Daher sollte das Wertgutachten immer erstellt oder verlangt werden. So sind beide Parteien auf der sicheren Seite. Am einfachsten ist die Verwendung von einer Vorlage, sobald es um das Fahrzeugzustandsbericht Formular geht.

4. Wer im Fuhrpark ist für den Fahrzeugzustandsbericht zuständig?

Die Fuhrparkleitung ist dafür verantwortlich die Fahrzeuge vor dem Verkauf oder vor der Rückgabe an eine Leasingagentur auf Schäden zu überprüfen. Diese Schäden sind gegebenenfalls auszubessern. Die Fuhrparkleitung muss die Beauftragung der Gutachter für den Zustandsbericht durchführen. Im Falle der Beauftragung durch die Versicherung, Bank oder einer dritten Person, muss sich die Fuhrparkleitung mit den Gutachtern zwecks Terminabsprache abstimmen. 

5. Was beinhaltet der Kfz Zustandsbericht?

Im Kfz Zustandsbericht sind in der Regel alle Schäden und Mängel zu dokumentieren, die ohne Hilfsmittel ersichtlich sind. Im Normalfall sind dafür keine Teile abzubauen oder Dinge aufzuschrauben. Sinn und Zweck des Checks ist es einzig und allein die Überprüfung des äußeren Zustands des Fahrzeugs, um eventuelle Schäden oder Mängel zu entdecken. Gründlichere Überprüfungen von internen Komponenten sind hingegen Bestandteil von anderen Checks.  

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Leitfaden zur Schadenabwicklung

Um einen Unfall oder Schaden schnellstmöglich abzuwickeln, müssen Fuhrparkleiter bestimmte Schritte befolgen. Diese fangen bei der Unfallaufnahme an und reichen über die Fahrzeugreparatur bis hin zur Schadensanalyse. Damit die verschiedenen Bereiche der Schadenabwicklung nicht viel Zeit und Geld kosten, sollte der Fuhrparkleiter die Prozesse organisieren. Welche Werkstatt muss für welche Schäden kontaktiert werden? Wann ist ein Unfallgutachten notwendig? Nur wenn der Ablauf effizient strukturiert ist, können alle Akteure schnell handeln. Unter anderem spielen folgende Schritte eine wichtige Rolle: Unfallaufnahme, Schadenmeldung bei der Flottenversicherung, Auswahl der Werkstatt, Fahrzeugreparatur, Beschaffung eines Ersatzfahrzeugs, Abgleich der Rechnungen.

Fahrerschulung

Neben der Schadenabwicklung durch den Fuhrparkleiter ist es hilfreich, die Fahrer regelmäßig zum richtigen Verhalten am Unfallort zu schulen. Das hilft dabei, die Schadenaufnahme bereits am Unfallort sichern zu können und den Fahrer vor Gefahren zu schützen. Dabei können Fuhrparkleiter Richtlinien gemäß der Unfallverhütungsvorschriften kommunizieren, wie z. B. zu dem richtigen Fahrverhalten bei Unwetter. Im besten Fall werden Unfälle oder Schäden so verhindert. Zusätzlich helfen auch Fahrsicherheitstrainings dabei, die Mitarbeiter zu schulen. 

Leitfaden für eine schnelle Abwicklung

Der folgende Leitfaden hilft Fuhrparkleitern dabei, alle Aspekte des Schadenmanagements zu beachten. Die erste Seite dient für den Fahrzeugverwalter im Unternehmen und bietet eine kleine Anleitung zur Schadenabwicklung. Die restlichen Seiten können dem Fahrer z. B. bei der Fahrzeugübergabe mitgegeben oder in die Handschuhfächer der Poolfahrzeuge gelegt werden. Sie beinhalten eine Anleitung zum Verhalten am Unfallort sowie eine Vorlage zur Unfallaufnahme.

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Schadenabwicklung: Ablauf und Herausforderungen

Ein Unfall ist ärgerlich und zieht eine Reihe von Aufgaben nach sich, die zum überwiegenden Teil in den Händen des Fuhrparkmanagements liegen. Die notwendigen Schritte reichen von der korrekten und umfassenden Unfallaufnahme bis zur Abwicklung der Reparaturrechnungen. Verantwortliche können da schnell den Überblick verlieren. Wer (noch) keine Routine mit dem Schadenmanagement hat, weiß oftmals nicht, was notwendig ist, um das Fahrzeug möglichst schnell zurück in den Verkehr zu bringen und Umsatzausfälle zu vermeiden. Dabei ist der Schadenabwicklung Ablauf bei allen Vorfällen praktisch gleich. Ein Leitfaden gibt Orientierung.

Welche Schritte gehören zur Schadenabwicklung?

Das Schadenmanagement gehört zu den zeitaufwendigsten Aufgaben im Fuhrpark. Schnelles Handeln ist ebenso notwendig wie eine vollständige und professionelle Abwicklung. Folgende Faktoren gehören dazu:

  • vollständige Unfallaufnahme inklusive Fotos und Protokoll am Ort des Geschehens (durch den Fahrer beziehungsweise Unfallbeteiligten)
  • Schadensmeldung bei der Versicherung sowie ggf. der Werkstatt
  • Auswahl der Werkstatt und Terminvereinbarung für die Reparatur
  • Einholung und Vergleich von Kostenvoranschlägen
  • ggf. Beauftragung eines Gutachters und Prüfung des Gutachtens
  • Überwachung des Reparaturfortschritts
  • Beschaffung und Einsatzplanung von Ersatzfahrzeugen
  • ggf. Umorganisation von Dienstplänen und Routen bei Fahrzeugausfall
  • Prüfung, Weiterleitung und / oder Anweisung der Reparaturrechnungen

Zu den organisatorischen Aufgaben kommt eine oftmals zeitraubende Kommunikation mit Versicherungen, Werkstätten und Gutachtern.

Problemen und Herausforderungen begegnen

Nicht immer gelingt die Schadenabwicklung im Ablauf reibungslos. Verzögerungen bei Reparaturen, Unstimmigkeiten mit der gegnerischen Versicherung oder eine unvollständige Unfallaufnahme können den Prozess in die Länge ziehen. Die Folgen für das Unternehmen sind teuer: Mit jedem Tag Fahrzeugausfall gehen im schlimmsten Fall Umsätze verloren. Sinkt die Kundenzufriedenheit aufgrund von nicht termingerechten Lieferungen oder Verspätungen, kann das Renommee Schaden nehmen. Auf diese Fallen sollten Fuhrparkmanager besonders achten:

  • Unvollständige Unfallaufnahme erschwert die Abwicklung durch die Versicherung.
  • Voreiliges Schuldbekenntnis des Fahrers führt zu zeitaufwendigen, im schlimmsten Fall gerichtlichen Auseinandersetzungen.
  • Verzögerungen bei der Reparatur vonseiten der Werkstatt und in der Folge längerer Fahrzeugausfall.
  • Keine Verfügbarkeit von Ersatzwagen und aufwendige Fahrzeug- und / oder Dienstplanänderungen.
  • Erhöhte Werkstattkosten senken die Liquidität und verursachen unnötige Aufwendungen.
  • Fristen werden aufgrund von Unkenntnis oder mangelnder Organisation nicht eingehalten.
  • Es steht kein Ersatzwagen zur Verfügung oder muss erst umständlich frei gemacht werden.

Warum ist ein Leitfaden für den Schadenabwicklung Ablauf sinnvoll?

Ein Leitfaden für die Schadenabwicklung mit Ablauf Plan sichert ein vollständiges, umfassendes Unfallmanagement und die schnelle Wiederverfügbarkeit des Fahrzeugs. Fuhrparkleiter erfahren alle Schritte und es besteht keine Gefahr, dass einzelne notwendige Maßnahmen übersehen werden. Ein vollständiger Leitfaden umfasst nicht zuletzt gesetzliche Vorgaben, die zu berücksichtigen sind. Dazu zählen zum Beispiel die Notwendigkeit eines Sachverständigengutachtens unter bestimmten Umständen sowie die Einhaltung von Fristen.

Digitales Schadenmanagement

Eine digitale Schadenabwicklung vereinfacht die Prozesse noch mehr: Aufgaben wie die Terminvereinbarung mit der Werkstatt werden automatisiert und müssen vom Management nur noch überwacht werden. So lassen sich Umsatzausfälle minimieren, in dem Fahrzeuge schnell wieder einsatzbereit sind, und unnötig hohe Aufwendungen, etwa für Reparaturkosten, vermeiden.

Die Kombination eines Leitfadens für die Schadenabwicklung und digitaler Unterstützung senkt den Aufwand für das Unfallmanagement erheblich. Fuhrparkleiter sind so in der Lage, effizient, vollständig und sicher dafür Sorge zu tragen, das betroffene Fahrzeug schnell wieder in den Verkehr zu bringen.

Alle Artikel zum Schadenmanagement

eBook Verkehrsunfall – Was nun?

Als wäre ein Unfall mit dem Auto nicht schon schlimm genug muss dieser dann noch richtig versteuert werden. Inwiefern spielt Steuer bei einem Unfall mit dem Firmenwagen eine Rolle und wer zahlt eigentlich was?

Was tun, wenn ein Unfall passiert ist?

Ein eigener Firmenwagen bringt viele Vorteile mit sich, doch wollen Sie ihn privat nutzen, gibt es bei der Versteuerung einiges zu beachten. Einige Sonderfälle können Sie bei mangelnder Vorabinformation besonders teuer zu stehen kommen – dazu zählt auch ein Unfall mit dem Dienstwagen. Hier gilt es zwischen einem Unfall bei einer Privat- und einer Betriebsfahrt zu unterscheiden. Die wichtigsten Punkte, die es bei der Versteuerung im Schadensfall zu beachten gibt, erfahren Sie hier. 

Die verschiedenen Szenarien

Bei der Privatfahrt

Sind Sie mit ihrem Firmenwagen privat unterwegs und geraten in einen Unfall müssen Sie sich trotzdem mit Ihrem Arbeitgeber darüber austauschen. Bietet der Arbeitgeber Ihnen großzügig an, die Kosten für den Unfall zu übernehmen ohne Schadensersatzleistungen zu fordern, ist trotzdem Vorsicht geboten. Das Finanzamt berechnet Ihnen für dieses Entgegenkommen einen geldwerten Vorteil. Demnach werden die Unfallkosten, die vom Arbeitgeber übernommen werden, wie ein in Ihrer Lohnsteuererklärung zusätzliches Gehalt behandelt und müsste somit zusätzlich versteuert werden. Dabei ist es grundsätzlich nicht relevant, ob Sie die 1-Prozent-Regelung oder ein Fahrtenbuch anwenden.

Bei der Dienstfahrt

Bei einem Unfall, der auf einer Betriebsfahrt geschieht, ist die Lage etwas komplizierter und nicht unbedingt gleich kostengünstiger. Zunächst wird hier eine Unterscheidung zwischen der Schwere und der Selbstverschuldung getroffen. Es gibt drei Stufen zu beachten, nach denen sich unterscheidet, wer die Kosten trägt.
Ist der Unfall wegen grob fahrlässiger Selbstverschuldung, zum Beispiel durch Alkoholeinfluss, entstanden, so muss der Arbeitnehmer zahlen. Ist die Schuld am Unfall mittelschwer, wie zum Beispiel bei einem Auffahrunfall, ist es üblich, dass die Kosten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt werden. Bei leichter Fahrlässigkeit oder einem gänzlich unverschuldeten Unfall zahlt der Arbeitnehmer in der Regel nichts und der Arbeitgeber übernimmt die anfallenden Kosten. Zum letzten Fall zählen Schäden, die durch eine höhere Gewalt oder Dritte verursacht wurden.

Bei der Versteuerung gibt es zwei Szenarien: Zum einen übernimmt der Arbeitgeber die Schadenskosten und verzichtet auf Schadensersatzleistungen zum anderen müssen Sie diese Schadensersatzleistungen an Ihren Arbeitgeber zahlen. In der zweiten Variante können Sie die Schadensersatzleistungen in Ihrer Einkommensteuererklärung als Werbungskosten absetzen, sofern der Unfall bei einer Dienstfahrt, einem Arbeitsweg oder einer Familienheimfahrt geschehen ist.
Verzichtet Ihr Arbeitgeber auf eine Beteiligung am Schaden, den er für Sie übernimmt, wird Ihnen bei einer Betriebsfahrt kein geldwerter Vorteil berechnet – es sei denn der Unfall ist aus grober Fahrlässigkeit entstanden. Dies nachzuweisen, ist allerdings nicht immer einfach.

eBook Verkehrsunfall - Was nun?

Kapitel des eBooks

  • Reparaturkosten
  • Totalschaden und Restwert
  • Fiktive Abrechnung
  • Wertminderung
  • Sachverständigenkosten
  • Rechtsanwaltkosten
  • Mietwagenkosten
  • Nutzungsausfall
  • Schmerzensgeld
  • Schadenminderungspflicht
  • Weitere Schadenspositionen

Hier eBook "Vekehrsunfall - Was nun?" herunterladen & mehr erfahren!

Ein Verkehrsunfall ist schnell passiert. Die Folgen sind oftmals gravierend. Manchmal sind sie so einschneidend, dass das gesamte bisherige Lebensgefüge in Frage steht. Zumindest bedeuten sie Ärger und Zeitaufwand. Nicht nur der Unfallhergang kann Probleme bereiten, vielfach stellen sich im Anschluss größere Probleme, wenn es um den Reparaturumfang und den weiteren Schadensersatz geht.

Welche Ansprüche stehen dem Geschädigten überhaupt zu, welche Möglichkeiten hat der Geschädigte, seinen Schaden abzurechnen und welchen Ersatz des Schadens kann die gegnerische Versicherung verweigern? Das eBook erklärt, welche Ansprüche Ihnen nach einem Unfall zustehen und wie der Schaden bei der Versicherung abgerechnet werden kann. 

Hier eBook herunterladen Smartphone zeigt das eBook Verkehrunsfall

In Kooperation mit der Kanzlei Voigt

Die Kanzlei Voigt ist eine deutschlandweite Rechtsanwaltgesellschaft, die sich mit Fragen rund um das Thema Verkehrsrecht befasst. Als Experte im Recht für Flotten und Fuhrparks berät die Kanzlei Unternehmen und Flottenmanager, wenn es um die Unfallabwicklung und den Schadensersatz geht. In dem E-Book teilt das Unternehmen sein Expertise und verschafft einen Überblick zum Schadensmanagement im Fuhrpark.

Urteil des BFH vom 27. Januar 2016

Ein Urteil (Az: X R 2/14) des Bundesfinanzhofs vom 27. Januar 2016 grenzt ab, wann der Arbeitnehmer, der mit seinem Dienstwagen in einen Unfall verwickelt ist, Steuern zahlen muss. Das A und O ist die richtige Zuordnung in das Betriebs- oder Privatvermögen. Diese Zuordnung entscheidet darüber, ob schadensregulierende Zahlungen, wie z. B. eine Nutzungsausfallentschädigung, in den Privat- oder den Betriebsbereich des Angestellten eingeordnet und als geldwerter Vorteil aufgefasst werden.

Dabei gilt: Versicherungs- und Schadensersatzleistungen, die beispielsweise durch einen unverschuldeten Unfall, eine Beschädigung oder Diebstahl entstehen sind Betriebseinnahmen, sofern der Firmenwagen dem Betriebsvermögen zugeordnet ist, und müssen versteuert werden. Dabei ist nicht relevant, ob es sich um das gewillkürte oder das notwendige Betriebsvermögen und ebenso wenig, ob es sich um eine Privat- oder Dienstfahrt handelt. Wie das Wort schon sagt, ersetzt der Schadensersatz im Prinzip den Firmenwagen in seiner gewinnbringenden Funktion – auch wenn nicht extra ein Ersatzfahrzeug angemietet wird, gilt der Geldbetrag an sich als Ersatz für einen geldwerten Vorteil, der sonst durch den Wagen entstanden wäre. Es muss folglich eine Versteuerung erfolgen – egal ob der Unfall auf einer Privat- oder einer Betriebsfahrt vorgefallen ist!

Doch wie unterscheidet sich das bei einer Versteuerung mit der 1%-Regelung und dem Fahrtenbuch?

Bei der 1-Prozent-Methode wird pauschal berechnet – das ändert sich auch bei einem Unfall nicht. Der erhöhte geldwerte Vorteil durch die Schadensersatzleistungen des Unfalls werden mit allen anderen Kosten zusammen pauschal versteuert. So kann es passieren, dass der zu zahlende Steuerbetrag höher ausfällt. Lediglich wenn der Firmenwagen über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden kann, ist es möglich, die Versteuerung ebenso lange zu pausieren.
Wird hingegen ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt, sind die Fahrten genau dokumentiert und nach betrieblichen und privaten Fahrten aufgeteilt. Die Entschädigungen in jeglicher Form von finanziellem Schadensersatz würden in diesem Fall vom Finanzamt nur quotal in Höhe des nachgewiesenen privaten Anteils als Betriebseinnahmen und damit als geldwerter Vorteil gewertet werden – denn es ist genau nachvollziehbar, ob der Unfall privat oder betrieblich eingeordnet wird. Entsteht der Unfall im Privatbereich und werden die Kosten privat getragen, bleibt der geldwerte Vorteil davon unberührt und es erfolgt keine zusätzliche Versteuerung.

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