Zustandsbericht

Ein Zustandsbericht für ein Auto – auch Minderwertgutachten genannt – ist im Fuhrpark aus verschiedenen Gründen notwendig. Er wird für Leasingrückläufer fällig, um den Restwert zuverlässig zu ermitteln und hilft bei einem Verkauf dabei, einen vernünftigen Preis festzulegen. Auch bei Fahrzeugschäden und nach einem Diebstahl verhindert ein Wertermittlungsgutachten langwierige Verhandlungen mit der Versicherung. Worauf gilt es dabei zu achten und welche Besonderheiten gelten im Fuhrpark?

Zustandsbericht im Fuhrpark: Was ist ein Minderwertgutachten und warum ist es für die Fuhrpark-Organisation wichtig?

Die Rückgabe von Leasing-Dienstfahrzeugen führt oftmals zu Unstimmigkeiten zwischen Händler beziehungsweise Leasinggeber und dem Unternehmen, respektive dem Fahrer. Die Frage, ob Mängel vom bestimmungsmäßigen Gebrauch herrühren und zur üblichen Abnutzung zählen oder nicht, landet nicht selten vor Gericht. Zumindest stehen bei voneinander abweichenden Meinungen über den Zustand teils zähe Verhandlungen an.

Auch beim Verkauf eines Fahrzeugs leistet der Zustandsbericht für das Auto gute Dienste. Sowohl Käufer als auch Verkäufer wähnen sich auf der sicheren Seite, wenn der Wert aufgrund des zuvor erhobenen Zustands möglichst exakt ermitteln werden kann.

Nach einem Diebstahl ersetzt die Kasko-Versicherung üblicherweise den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs. Wurde zuvor ein Zustandsbericht angefertigt, lässt sich dieser einfacher ermitteln.

Ein nach klar definierten Regeln vorgenommenes Minderwertgutachten spart folglich Zeit, Aufwand und Ärger. Darüber hinaus vereinfacht es Verhandlungen mit Versicherungen, Leasinggesellschaften, Händlern und Käufern. Für die Anfertigung des Gutachtens sind transparente Richtlinien und nachvollziehbare Unterscheidungsmerkmale hinsichtlich möglicher Beschädigungen und Abnutzungserscheinungen notwendig. Der Bericht sollte von einem unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen vorgenommen werden. Beispielsweise bietet die DEKRA entsprechende Leistungen an.

Zustandsbericht Vorlage

Eine Zustandsbericht Vorlage vereinfacht die Prüfung und macht sie vergleichbar. Es gibt manuelle Vorlagen, die per Hand ausgefüllt werden. Das Vorgehen ist allerdings wenig praktikabel, da es fehleranfällig und zeitaufwendig ist. Digitale Lösungen erleichtern die Erhebung sowie die anschließende Weiterverarbeitung der Daten. Mit Schnittstellen zur Fuhrparkmanagementsoftware gelangen sie automatisiert in das zentrale System. So tragen sie zum Beispiel zu einem effektiven Schadenmanagement sowie zur Organisation des Fuhrparks bei.

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Zustandsbericht

Dokumentation von Mängeln & Co. im Zustandsbericht

Zustandsberichte dokumentieren, inwieweit sich notwendige Reparaturen oder vorangegangene Unfälle auf die Wertminderung von Pkw, Transportern bis 3,5 Tonnen sowie Motorrädern und SUVs auswirken. Wenn es um die Abrechnung von Fahrzeugmängeln oder -schäden geht, etwa nach Ablauf einer Leasinglaufzeit oder bei der Rückgabe eines Firmenfahrzeugs, prallen oft unterschiedliche Interessen aufeinander.

Zustandsberichte mindern Konflikte

Auf der einen Seite gibt es Händler und Autohäuser, die möglichst nur mangelfreie Autos zurücknehmen wollen oder die vollen Kosten für die Mängelbeseitigung vom Preis abziehen möchten. Auf der anderen Seite gibt es den Nutzer, der grundsätzlich davon überzeugt ist, dass alle Fahrzeugmängel nutzungsbedingt sind und daher beispielsweise über die Leasingrate abgedeckt sind.

Dies führte und führt zu vielen Rechtsstreitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten über die endgültige Abwicklung am Ende des Vertrages. Um diesen Ärger zu vermeiden, ist es wichtiger denn je, klar definierte Regeln für eine transparente und nachvollziehbare Unterscheidung zwischen Schäden, Mängeln oder Gebrauchsspuren zu haben.

Wertgutachten Kfz Muster für Leasingunternehmen und Fahrzeugnutzer

Leasingunternehmen benötigen verlässliche Daten über den Zustand eines Autos am Ende der Laufzeit. Der Zustandsbericht bewertet Pkw, SUVs, Motorräder und Minibusse neutral und zuverlässig. Darüber hinaus unterstützen verschiedene anerkannte Sachverständigenleistungen die Bewertung rund um das Fahrzeug.

Mit Mindertwertgutachten Leasingkosten berechnen

Auch stehen Autohäuser, Flottenbesitzer und Flottenbetreiber regelmäßig vor der Frage, was die Fahrzeuge eigentlich noch kosten. Gerade bei einem Gebrauchtwagen lässt sich das nicht so schnell feststellen. Experten unterstützen mit professionellen Zustandsberichten und sorgen dafür, dass es gar nicht erst zu Fehlkäufen oder zu unangemessenen Preisen kommt.

Ein Zustandsgutachten-Service deckt auf, welche versteckten Schwachstellen ein Gebrauchtwagen hat und erklärt, wie man den Zustand des Autos beim Verkauf am besten nachweisen kann. Wann auch immer Unternehmen eine Expertenbewertung des Autos benötigen: Der Gebrauchtwagen-Zustandsbericht gibt Klarheit und Sicherheit.

Bewertungs- und Statusreporting-Dienstleistungen unterliegen den Bestimmungen des § 9 Abs. 2 im Bewertungsgesetz und berücksichtigen die aktuelle Rechtsprechung. Sie stellen damit die Grundlage für die Abrechnung von Leasingverträgen und die zwingende Basis für die Wertermittlung beim Kauf oder Verkauf eines Fahrzeugs dar.

Mit Zustandsbericht Fahrzeugbewertung abwickeln

Weicht der Zustand eines Fahrzeugs aufgrund von Bruchteilen oder Crashschäden vom Standard ab, dokumentiert der Zustandsbericht, inwieweit notwendige Reparaturen oder vorangegangene Crashs zum Wertverlust beitragen.

Dieser Service dient insbesondere der Abwicklung von Transaktionen im Falle einer Leasingrückgabe im Rahmen eines Vertrages, bei dem der Restwert klar ausgewiesen ist und nur wertsteigernde oder wertmindernde Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Dokumentation folgender Fakten

  • Allgemeine Fahrzeugdaten (z. B. Erstzulassung, Modell, Kilometerstand)
  • Serien- und Sonderausstattung
  • Kostenverursachende Faktoren (z. B. AT-Einheiten, kostenverursachende Reparaturen)
  • Notwendige Reparaturen (z. B. Beschädigung, Verschleiß von Sicherheits- und anderen Teilen, fehlende Inspektionen)
  • Fehlteile (z. B. ausgebautes oder demontiertes Serienzubehör, unvollständiges Bordwerkzeug)
  • Beeinträchtigung durch Vorschaden

Das Fahrzeug wird einer kritischen Sichtprüfung (ohne Demontage) des Innenraums, des Motors und des Kofferraums sowie der Karosserie einschließlich des Unterbodens mit dem Fahrgestell unterzogen. Außerdem prüft der Zustandsbericht Teile der Geräte auf Funktionsfähigkeit und Experten führen eine kurze Fahrprobe durch (meist auf dem Firmengelände).

Der Statusbericht ist weitgehend mit der Schätzung vergleichbar, allerdings werden nur reduzierte Werte gemeldet. Die Ermittlung der Anschaffungs-, Verkaufs- oder Ersatzkosten erfolgt hier nicht.

Welche weiteren Punkte gehören in ein Minderwertgutachten?

Ein Zustandsbericht wird in der Regel anhand einer Sichtprüfung vorgenommen. Es ist nicht vorgesehen, Teile zu demontieren.

Folgende Faktoren werden berücksichtigt:

  • wertsteigernde Faktoren wie bestimmte Ausstattungsmerkmale oder Reparaturen, die den Wert erhöht haben,
  • Dokumentation von Inspektionen,
  • wertmindernde reparierte Unfallschäden / Vorschäden

Im Rahmen der Sichtprüfung nimmt der Gutachter alle Fahrzeugteile unter die Lupe. Neben der Karosserie und dem Innenraum umfasst der Check die Prüfung des Motor- und Kofferraums, der Fahrzeugunterseite und des Fahrwerks. Nach der Sichtprüfung erfolgen eine Probefahrt sowie eine Diagnose der Steuergeräte.

Minderwertgutachten Leasing: Umfassender Check vor Leasingrückgabe

Bei der Suche nach der passenden Fahrzeugflotte gibt es für ein Unternehmen verschiedene Möglichkeiten. Vom Barkauf über die Flottenfinanzierung bis hin zum gewerblichen Leasing gibt es viele Alternativen. Welche dieser Alternativen für das Unternehmen und die Anforderungen die Richtige ist, ist oft nicht sofort ersichtlich.

Viele Unternehmen wählen daher die Leasingvariante. Wer ein Auto geleast hat und der Vertrag ausläuft, der muss das Auto an den Leasingunternehmen/Händler zurückgeben. Wenn das Auto in ausgezeichnetem Zustand ist und der Nutzer beim Händler ein neues Auto leasen möchte, kann er die meisten Autos problemlos zurückgeben.

Vorbereitung für Minderwertgutachten

Ein Minderwertgutachten für Leasingfahrzeuge sollte im Sinne keiner oder möglichst geringer Nachzahlungen gut vorbereitet werden. Bereits ein geringer Aufwand kann eine große Wirkung haben. So sollte das Auto von innen und außen gründlich gereinigt werden. Unter Umständen lohnt sich eine frische Wachsschicht, um stumpfen Lack aufzuarbeiten. Zu beachten ist ebenfalls, welches Zubehör bei Auslieferung inkludiert war, wie zum Beispiel Reifensätze, Verbandskasten und Sicherheitsausrüstungen. Der Fuhrparkmanager sollte im Vorfeld der Prüfung selber einen Blick auf das Fahrzeug werfen. Unter Umständen kann es sich lohnen, kleine Schäden wie Kratzer in der Stoßstange durch die Partner-Kfz-Werkstatt zu beheben; der Leasinggeber beziehungsweise Händler verlangt oftmals wesentlich mehr als die reinen Werkstattkosten.

Zustandsbericht schafft Sicherheit

Wenn der Nutzer das Fahrzeug jedoch an einen Vermieter (Händler) lediglich übergibt und sich für eine andere Marke oder einen anderen Händler entscheidet, wird der Händler das Fahrzeug sorgfältig auf Schäden untersuchen.

Deswegen können bei Rückgabe eines oder mehrerer Leasingfahrzeuge aufgrund von Mängeln hohe Reparaturkosten anfallen. Daher ist vor Rückgabe des Wagens unbedingt ein umfassender Rundum-Check durchzuführen. So können eventuelle Schäden oder Defekte vorab kostengünstig repariert und hohe Kosten vermieden werden.

Der Zustandsbericht nimmt das Leasingfahrzeug unter die Lupe und erstellt einen detaillierten Fahrzeugzustandsbericht. Bei Mängeln oder Schäden können sich die Fahrzeugnutzer mit ihren Partnerwerkstätten in Verbindung setzen und einen Kostenvoranschlag einholen.

Zustandsbericht vs Wertgutachten

Ein Zustandsbericht für Leasing- oder Verkaufsfahrzeuge ist nicht mit einem ausführlichen Wertgutachten zu verwechseln. Dieses ist etwa nach einem Unfall erforderlich und beschreibt den Fahrzeugzustand in allen Details. So lassen sich Restwert, Wiederbeschaffungswert und Ausfallzeiten erheben. Bei einem Zustandsbericht werden dagegen nur die Minderwerte aufgeführt. Die Ermittlung von An- und Verkaufs- oder Wiederbeschaffungswert bleiben unberührt. So dient das Gutachten insbesondere der Ermittlung von wertsteigernden oder -mindernden Faktoren.

FAQ zum Zustandsbericht

1. Wann muss ein Zustandsbericht ausgefüllt werden?

Der Zustandsbericht kann aus verschiedenen Gründen erstellt werden. In der Regel wird er immer dann fällig, wenn der genaue Wert bzw. Restwert von einem Fahrzeug ermittelt werden muss. Zum Beispiel nach einem Schaden oder vor einem Verkauf. Er soll sicherstellen, dass sich das Fahrzeug in einem guten Zustand befindet und erwartete Kosten oder Schäden vermeiden. Wer eine Vorlage braucht kann sich das Wertgutachten Kfz Muster oben auf der Webseite herunterladen. 

2. Wer füllt den Zustandsbericht aus?

Der Zustandsbericht wird von der Person ausgefüllt, die auch den eigentlichen Check durchführt bzw. durchgeführt hat. Das bedeutet, dass der Zustandsbericht für Gebrauchtwagen in der Regel durch den Gutachter selbst ausgefüllt wird. So wird sichergestellt, dass alle Informationen korrekt sind und dass es sich bei dem Wertgutachten um eine neutrale Überprüfung handelt. Ein Wertgutachten Kfz Muster ist im Internet erhältlich und enthält alle wichtigen Informationen, damit man sich mit dem Formular vertraut machen kann.

3. Was passiert, wenn kein Zustandsbericht ausgefüllt wird?

Wird kein Zustandsbericht für Gebrauchtwagen ausgefüllt, dann hat der Käufer die Versicherung oder die Leasingagentur keine Informationen über den eigentlichen Zustand des Fahrzeugs. Eventuell vorhandene Schäden oder Mängel, die nicht bei der Rückgabe festgestellt wurden, können so hohe Kosten und viel Ärger verursachen und werden unter Umständen erst nach und nach mit der Zeit entdeckt. Aus diesem Grund sollte das Wertgutachten immer erstellt bzw. auch verlangt werden. So sind beide Parteien auf der sicheren Seite. Das Wertgutachten Kfz ist als Muster auf der Webseite zum Download erhältlich. 

4. Wer im Fuhrpark ist für den Zustandsbericht zuständig?

Die Fuhrparkleitung ist dafür verantwortlich die Fahrzeuge vor dem Verkauf bzw. vor der Rückgabe auf Schäden zu überprüfen und diese ggf. auszubessern oder ausbessern zu lassen. Sie ist ferner dafür verantwortlich, die GutachterInnen für den Zustandsbericht für Gebrauchtwagen zu beauftragen. Im Falle der Beauftragung durch die Versicherung, Bank oder einer dritten Person, muss sich die Fuhrparkleitung mit den GutachterInnen abstimmen, um die Durchführung des Checks zu terminieren und es den GutachterInnen zu ermöglichen, den Zustandsbericht für Gebrauchtwagen anzufertigen. 

5. Was wird im Zustandsbericht dokumentiert?

Im Zustandsbericht für Gebrauchtwagen werden in der Regel alle Schäden und Mängel dokumentiert, die ohne Hilfsmittel ersichtlich sind. Mit anderen Worten bedeutet das, dass in der Regel keine Teile abgebaut oder Dinge aufgeschraubt bzw. auseinandergenommen werden. Sinn und Zweck des Checks ist es einzig und allein den äußeren Zustand des Fahrzeugs festzustellen und eventuelle Schäden oder Mängel zu entdecken. Gründlichere Überprüfungen von internen Komponenten sind ggf. Teil von anderen Checks. 

5. Müssen dem Zustandsbericht noch andere Dokumente angehängt werden?

Wurden am Fahrzeug Veränderungen durchgeführt, die sich auf den Wert auswirken, müssen diese dokumentiert und an den Zustandsbericht angehängt werden. Dasselbe gilt auch für Inspektionen und regelmäßige Kontrollen sowie für Reparaturen nach Unfällen oder Schäden. So soll sichergestellt werden, dass sich der genaue Zustand und der Wert des Fahrzeugs nachvollziehen lassen. 

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