Elektrische Dienstwagen – zuhause laden, zentral abrechnen und von Förderung profitieren

Die Herausforderung einen Fuhrpark mit elektrischen Dienstwagen zentral und einfach abrechnen zu können, besteht in vielen Unternehmen, die diese Fahrzeuge in den Fuhrpark integrieren wollen. Wie funktioniert das Laden und die Abrechnung des Stroms für die Mitarbeiter? Welche Vorteile gibt es für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei der Integration? Damit die Umsetzung durchgeführt werden kann und nicht aufgrund von Kostenfragen auf der Strecke bleibt, gibt es passende Förderungen.

Das Elektroauto als Dienstwagen

Die Nachfrage nach Elektroautos und Ladeinfrastruktur hat in den vergangenen Monaten wortwörtlich an Fahrt aufgenommen. Ein wichtiger Grund dafür: Förderprogramme machen die Anschaffung von Elektroautos und Ladeinfrastruktur attraktiver denn je. Nicht nur Privatpersonen haben dies erkannt, sondern auch Unternehmen profitieren von den Fördergeldern und elektrifizieren ihren Fuhrpark oder einzelne Dienstwagen. Größte Herausforderung für Unternehmen ist hierbei der Mangel an Ladepunkten und die Komplexität bei der rechtssicheren Stromabrechnung.

Firmenwagen Zuhause laden - Abrechnung ohne Stress

Viele Mitarbeiter, die ein Elektrofahrzeug als Firmenwagen besitzen stehen nach der Übergabe vor einem Problem – wie wird das Fahrzeug Zuhause geladen? Was bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor die Tankkarte geregelt hat, muss nun auch für die Elektrofahrzeuge geregelt werden. Hier muss es für den Mitarbeiter die Möglichkeit geben, das Fahrzeug überall laden zu können und die dadurch entstehenden Kosten ordnungsgemäß abzurechnen.

Eine Lösung für das Problem ist die Möglichkeit, Dienstwagen mit Hilfe einer Ladekarte immer und überall laden zu können. So kann der Firmenwagen sowohl Zuhause, als auch unterwegs oder am Arbeitsplatz geladen werden.

Elektroauto kann zuhause geladen werden

Die Kosten des zuhause geladenen Stroms werden dabei automatisch vom Arbeitgeber erstattet. Diese Komplettlösung bietet nicht nur für die Mitarbeiter viele Vorteile, sondern auch für Arbeitgeber, insbesondere für die zuständigen Fuhrparkmanager.

Für das Unternehmen und die Mitarbeiter bietet eine solche Ladekarte die Lösung für das Problem der Abrechnung des zuhause geladenen Stroms. Im Hinblick auf die Steigerung der Nachhaltigkeit im Unternehmen ist die Einführung von Elektrofahrzeugen und der dazugehörigen Maßnahmen (Ausbau der Ladeinfrastruktur, Abrechnung des Ladevorgangs usw.) empfehlenswert.

Vorteile für Arbeitgeber

  • Der Arbeitgeber zahlt nur für Strom, der tatsächlich von dem Firmenfahrzeug verbraucht wurde
  • Unternehmen erhalten einen Überblick über die CO2-Einsparung und können diese im Nachhaltigkeitsbericht ausweisen
  •  Der Abrechnungsprozess erfolgt automatisch über ein zentrales Backend. Der Fuhrparkmanager muss sich um nichts mehr kümmern
  • Ein eigener Ladepunkt (Wallbox) motiviert elektrisch zu fahren: Bei Plug-in Hybriden spart das Unternehmen dabei Geld. Außerdem wird so die Ladetechnik am Arbeitsplatz nicht mehr zwangsläufig notwendig
  • Die Lösung ist rechtssicher gegenüber dem Finanzamt

Vorteile für Arbeitnehmer

  • Das Laden ist mit nur einer Ladekarte und überall möglich – zuhause, bei der Arbeit sowie an öffentlichen Ladepunkten
  • Arbeitnehmer mit einem elektrischen Dienstwagen erhalten einen eigenen Ladepunkt (Wallbox) bei sich zuhause
  • Mitarbeiter können Freunde und Bekannte problemlos zuhause laden lassen ohne dabei Geld zu verschenken
  • Wenn der Mitarbeiter den Dienstwagen zuhause lädt, werden ihm die Kosten vollautomatisch erstattet
  • Die Nutzung von Mitarbeiter-Strom ist für den Arbeitnehmer einfach und komfortabel

Wer auf eine Komplettlösung wie Mitarbeiter-Strom setzt, dem werden die Kosten für den zuhause geladenen Stroms automatisch vom Arbeitgeber erstattet. Diese Lösung bietet nicht nur für die Mitarbeiter viele Vorteile, sondern auch für Arbeitgeber, insbesondere für die zuständigen Fuhrparkmanager.  

Ladekarte für Mitarbeiter

Förderprogramme für elektrische Dienstwagen

Neben der einfachen Handhabung durch eine Ladekarte für alles, können Unternehmen und Mitarbeiter noch von zahlreichen Förderprogrammen für Elektroautos und Ladeinfrastruktur profitieren. Allerdings sind diese Fördertöpfe aufgrund der hohen Nachfragen auch schnell ausgeschöpft. So war zum Beispiel das seit dem 24. November 2020 aktive Förderprogramm 440 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), das den Kauf und die Installation einer privaten Wallbox zuhause mit bis zu 900 € fördert, bereits nach vier Wochen zu zwei Dritteln ausgeschöpft: Anträge für knapp 122.000 von etwa 244.000 möglichen Ladepunkte wurden bereits eingereicht. Rein rechnerisch entspricht dies rund 135 Millionen Euro – zwei Drittel der 200 Millionen Euro, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) als Budget zur Verfügung gestellt hat.

KfW 440 Förderung für private Ladepunkte an Wohngebäuden

Für die Beantragung der KfW 440 Förderung muss lediglich die Anzahl der gewünschten Förderpunkte angeben werden und die geplante Wallbox innerhalb von neun Monaten installiert sein, um den Anspruch geltend zu machen. 

  • Zuschuss von 900 Euro pro Ladepunkt
  • Für Ladestationen an privat genutzten Stell­plätzen von Wohngebäuden
  • Für Eigentümer und Wohnungs­eigentümer­gemein­schaften, für Mieter und Vermieter

Weitere Informationen zur Förderung allgemein und den Voraussetzungen, gibt es hier. Außerdem ist eine Übersicht über alle aktuelle Förderprogramme auf Bundes- und Länderebene hier zu finden. 

Öffentliche Ladesäulen mit Reservierfunktion

Mitarbeiter, die privat keine Wallbox installieren können, weil sie z.B. keine eigene Garage oder Stellplatz haben, können bei Fachplanungsbüros wie amperio die Errichtung einer Ladesäule in ihrer Wohngegend anfragen. Diese lassen sich bei manchen Anbietern sogar per App reservieren. In der Regel werden für solche Projekte Fördermöglichkeiten für öffentliche Ladeinfrastruktur genutzt und Sponsoren eingebunden.

Fazit: Elektrische Dienstwagen im Alltag

Die Elektrifizierung des Fuhrparks, die Beantragung von Fördergeldern für private Wallboxen zuhause und das zentrale Abrechnen der entstandenen Stromkosten muss nicht schwierig sein. Mit Hilfe verschiedener Förderungen können Unternehmen die Umsetzung der Integration von Elektrofahrzeugen im Fuhrpark umsetzen. Hierbei ist es wichtig, die sowohl unternehmerische Vorteile als auch die Vorteile für Mitarbeiter zu betrachten, um mit der Integration von Elektrofahrzeugen die Nachhaltigkeit im Unternehmen langfristig steigern zu können.

Für den Ausbau der Ladeinfrastruktur kann eine Backend Anbindung für die Ladestation genutzt werden. Dadurch wird das Organisieren der Ladezyklen vereinfacht und die Struktur verbessert.

Über das Unternehmen

Logo Amperio

Die amperio blickt zurück auf neun Jahre Erfahrung auf dem E-Mobilitätsmarkt. Dabei betreuen sie Mandate beim Aufbau ganzer Ladenetzwerke mittels Standortgenerierung sowie anschließender Standortanalysen und zeichnen sich als Fachplanungsbüro für Ladeinfrastruktur aus. Mehr Infos gibt es hier

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