Zurück zum Blog
Ressourcenbereich

Autopflege im Fuhrpark

Hoang Tam Pham | February 17, 2020

Der Firmenwagen gilt als ein Aushängeschild für Unternehmen. Egal ob beim Kunden, auf der Straße oder auf dem Firmenparkplatz, ein gepflegtes Fahrzeug vermittelt Zuverlässigkeit und Souveränität. Umso wichtiger ist es für den Fuhrparkleiter die Dienstwagen in seinem Fuhrpark in einem gepflegten Zustand zu wissen.  Die Fuhrpark Reinigung bzw. Fuhrparkpflege kann Ressourcen und Zeit in Anspruch nehmen und ist somit auch mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Was also kann getan werden, um die Firmenwagenflotte effizient von außen, aber auch von innen in Schuss zu halten und um nicht zuletzt auch den Chef glücklich zu machen?

Firmenwagenfahrer in die Pflicht nehmen

Für viele gilt der Firmenwagen noch immer als ein Bonus und Statussymbol, welcher einen Vorteil für den Arbeitnehmer darstellt und durchaus als eine Wertschätzung des Arbeitgebers zu verstehen ist. Dies trifft vor allem zu, wenn der Dienstwagen auch für Privatfahrten genutzt werden darf. Geschäftsfahrzeuge sind in erster Linie als Leihobjekte zu betrachten. Dabei verpflichtet der Überlassungsvertag beziehungsweise eine verbindliche Nutzungsordnung den Fahrer dazu, das Fahrzeug pfleglich und sorgsam zu behandeln. Daher versteht es sich, dass jeder Firmenwagenfahrer seinen Beitrag zur Autopflege zu leisten hat. In diesem Zusammenhang kann es sich für den Fuhrparkleiter lohnen den Dienstwagenfahrern einige Guidelines an die Hand zu geben:

  • Mindestens zweimal im Monat sollte der Dienstwagen durch die Waschanlage. Je nach Zustand des Wagens auch in Verbindung mit einer Vorwäsche.
  • Das regelmäßige Reinigen der Scheiben lässt nicht nur das Auto strahlen, sondern reduziert auch die Unfallwahrscheinlichkeit.
  • Das Reinigen der Innenseite der Türrahmen und der Türgummis lässt unnötigen Schmutz auf der Arbeitskleidung vermeiden.
  • Mindestens einmal die Woche sollten der Innenraum und Kofferraum ordentlich aufgeräumt werden.
  • Dazu sollte der Wagen mindestens einmal im Monat ausgesaugt werden.
  • Das Abwischen der Armaturen und Scheiben im Innenraum sollte ebenfalls in regelmäßigen Abständen erfolgen.

Im Normalfall ist es nicht nötig die genannten Punkte einzufordern oder gar zu sanktionieren, da erfahrungsgemäß bei den meisten Fahrern das nötige Verständnis und Bewusstsein über die Wichtigkeit eines gepflegten Firmenwagens vorhanden ist. Um die Fahrer dabei zu unterstützen und den Fuhrpark garantiert sauber und gepflegt zu halten sollte das Management folgende Utensilien zur Verfügung stellen:

  • Staubsauger für eine gründliche Innenreinigung.
  • Mikrofasertücher und Pflegeprodukte, um die Armaturen sauber und staubfrei zu halten.
  • Feuchte Reinigungstücher helfen dabei Sitze und Türrahmen sauber zu halten.
  • Auch ein Mülleimer im Wagen trägt zur allgemeinen Sauberkeit des Innenraums bei.

Professioneller Fuhrpark Reinigungsservice

Wer in Sache Fuhrparkpflege nichts dem Zufall überlassen möchte oder zusätzlich zu den bereits vorhandenen Maßnahmen noch nachbessern möchte, sollte darüber nachdenken, einen professionellen Reinigungsservice für seinen Fuhrpark zu engagieren. Wer sich für einen professionellen Fuhrpark Reinigungsservice entscheidet kann aus verschiedenen Serviceangeboten wählen. Ob Innen -oder Außenreinigung, Basic -oder Premium-Tarif, bis hin zu Zusatzleistungen, wie z.B. der Geruchsneutralisierung oder Lederpflege, werden alle Leistungen abgedeckt, die für einen gepflegten Fuhrpark notwendig sind. Durch die Inanspruchnahme eines Reinigungsservices können Dienstwagenfahrer zudem Zeit einsparen, die in das Kerngeschäft des Unternehmens reinvestiert werden kann. Um die Zeitersparnis zu maximieren sollte man dabei von dem “Vor Ort Service“ oder den Hol- und Bringservices gebrauch machen, die von den meisten Fuhrpark Reinigungsdiensten angeboten werden. Bevor man sich für einen professionellen Reinigungsservice entscheidet, sollte man sich allerdings über die Wirtschaftlichkeit eines solchen Services Gedanken machen. Die verhältnismäßig hohen Preise sprengen schnell das Budget, welches für die Pflege des Fuhrparks vorgesehen ist.

Poolfahrzeuge

Bei einem Poolfahrzeug handelt es sich um keinen personengebunden Dienstwagen, da ihn im Normalfall mehrere Mitarbeiter nutzen dürfen. Daher ist es umso wichtiger diese stets gepflegt und sauber zu halten. Niemand setzt sich gerne in ein Fahrzeug, das der Vorgänger verunreinigt hinterlassen hat. Es empfiehlt sich klare Richtlinien für die Nutzung von Poolfahrzeugen festzulegen. So sollte im Auto das Rauchen generell untersagt werden. Das Essen und Trinken lässt sich kaum verbieten, zumindest sollte aber der Verzehr von geruchs- und potenziell verschmutzungsintensiven Speisen eingeschränkt werden. Auch können durch eine kontinuierliche Pflege der Fahrzeuge Kosten vermieden werden, die für eventuelle Beanstandungen bei der Leasing-Rückgabe oder beim Fahrzeugverkauf entstehen können. Dies trifft natürlich nicht nur auf Poolfahrzeuge zu, aber erfahrungsgemäß werden diese durchaus weniger rücksichtsvoll behandelt, da es sich um keine personengebundenen Fahrzeuge handelt. Daher kann sich eine professionelle Reinigung vor allem bei Poolfahrzeugen lohnen, zumal eine professionelle Reinigung den Dokumentations- und Koordinationsaufwand für den Fuhrparkverantwortlichen erleichtert.

Die Tankkarte als Geheimwaffe der Fuhrparkpflege

Die Tankkarte gilt bei den meisten Firmen noch immer als die bequemste Methode, wenn es um die Autopflege im Fuhrpark geht. Problemlos lassen sich mithilfe einer Tankkarte die Waschanlagen der Stamm- bzw. Vertragstankstellen nutzen. Durch eine Anbindung an die Waschanlagen der jeweiligen Tankstelle, können Fahrer und Unternehmen wertvolle Zeit und Ressourcen sparen:

  • Der Fahrer spart sich in erster Linie die Wegzeit und muss nicht in Vorleistung treten. Zudem sind in der Regel alle für eine ausgiebige Autopflege notwendigen Utensilien bereits vorhanden.
  • Das Unternehmen spart zusätzlichen Verwaltungsaufwand und die damit verbundenen Verwaltungskosten, da das Sammeln und Kleben von Bons und Kassenzetteln entfällt.

Prinzipiell verhält sich die Tankkarte wie eine Kreditkarte, mit der man bargeldlos an Tankstellen je nach Karte und Wunsch für den Waschservice, den Kraftstoff oder im Tankshop bezahlen kann. Dabei lässt sich für jeden Fahrer das Budget festlegen, welches er für die einzelnen Services auf Firmenkosten „verpflegen“ darf. Wobei das durchschnittliche Budget für die Fuhrparkpflege zwischen 10 und 35 Euro pro Fahrzeug pro Monat rangiert. So lässt sich genau festlegen, wie oft der Dienstwagen monatlich gesäubert werden kann, welche Produkte im Tankshop gekauft werden können (z.B. Frostschutzmittel) und wie viel Liter Benzin oder Diesel im Monat getankt werden dürfen. Das wichtige ist aber: Firmenwagenfahrer, die mit einer Tankkarte zahlen, brauchen keine Quittung, müssen nicht in Vorleistung treten und werden trotzdem genauestens statistisch erfasst. Eine statistische Erfassung der Daten mithilfe der Tankkarte in Verbindung mit einer Fuhrpark Management Software ermöglicht es dem Fuhrparkleiter Kostenausreißer schnell zu erkennen und gegen mögliche Verstöße gegen die Nutzungsordnung vorzugehen. So lässt sich zum Beispiel mit Vimcar Fleet in Verbindung mit der Vimcar Tankkarte ganz einfach eine Ausreißeranalyse erstellen. Der Fuhrparkleiter kann ohne Probleme online in den Einstellung festlegen, ob und in welcher Häufigkeit der Firmenwagenfahrer eine Autowäsche in Anspruch nehmen kann. Dabei kann auch zwischen unterschiedlichen Tankkartennutzern differenziert werden, sodass z.B. Außendienstmitarbeiter, die regen Kundenkontakt pflegen, ihren Dienstwagen häufiger reinigen können. Produkt - Einstellungen Wird nun die vorgegebene Zeitrestriktion beziehungsweise zugelassene Häufigkeit an Autowäschen überschritten, wird das dem Fuhrparkmanager angezeigt. Dies erlaubt es dem Fuhrparkmanager seine implementierten Maßnahmen in Sachen Fuhrparkpflege effektiv umzusetzen und verhindert zugleich Mehrkosten, die möglicherweise durch die unerlaubte Nutzung der Tankkarte für die Wäsche des Privatwagens entstehen können. Ein Ausreißer im Detail Alle Ausreißer werden zudem in einer übersichtlichen Tabelle festgehalten, was den bürokratischen Aufwand verringert und den Fuhrparkleiter den Kostenüberblick nicht verlieren lässt. Ausreißer in tabellarischer Form

Share on facebook Share on twitter Share on linkedin Share on pinterest Share on xing

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

Share on facebook Share on twitter Share on linkedin Share on pinterest Share on xing
Weiterlesen

Mehr zu Wartung

Der Beginn der Eiszeit: 11 Tipps für das Auto im Winter

Winterliches Wetter macht die Straßen zur Rutschpartie und es ist Zeit die Firmenwagen gegen die Kälte zu wappnen. Egal ob das eigene Fahrzeug oder gleich ein ganzer Fuhrpark — jedes Gefährt, das auch bei kälteren Temperaturen auf den Straßen unterwegs ist, muss zunächst auf Wintertauglichkeit geprüft werden. Mit diesen Tipps bringen Sie ihren Fuhrpark durch den Winter:

Die 11 Tipps für mehr Sicherheit

1. Winterreifen

Ein wintertaugliches Fahrzeug muss mit Winterreifen ausgestattet werden. Bei einem Neukauf sollte auf das “Alpine”-Symbol geachtet werden. Entscheiden Sie sich dafür, die alten Winterreifen doch noch einmal auszuführen, ist es dringend notwendig die Profiltiefe zu prüfen. Eine Profiltiefe von weniger als 4mm ist nur noch bedingt für den frostigen Straßenverkehr tauglich. Zudem sind Winterreifen, die älter als 10 Jahre sind, grundsätzlich nicht empfehlenswert.

2. Schneeketten

Sie oder Ihre MitarbeiterInnen sind im Mittelgebirge oder Alpenraum unterwegs? In diesem Fall sind Schneeketten eine unverzichtbare Ergänzung.

Schneeketten am Reifen im Winter

3. Gummidichtungen

Gummidichtungen – beispielsweise an Karosserie, Türen und Kofferraum – können bei mangelnder Pflege schnell brüchig werden. Durch Frost und Kälte können Schäden entstehen. Damit alle Zwischenräume weiterhin optimal abgedichtet sind, ist es wichtig, die Dichtungen regelmäßig zu pflegen. Achten Sie dabei unbedingt auf die Anweisungen auf dem Pflegeprodukt.

Person überprüft den Ölstand vom Fahrzeug

4. Die Autobatterie

Die Autobatterie ist besonders kälteempfindlich. Der Akku sollte vor Wintereinbruch geprüft und gegebenenfalls aufgeladen oder ausgetauscht werden. Bei Kurzstrecken wird die Autobatterie besonders stark in Anspruch genommen. Achten Sie darauf, nur die wirklich notwendigen Stromquellen im Auto einzuschalten – also bei einer sehr kurzen Strecke, die Heizung auch mal auszulassen.

5. Motoröl

Der Ölcheck sollte im Winter besonders gründlich erfolgen. Mit sinkenden Temperaturen kann es zu höheren Drehzahlen kommen. Aufgrund dessen steigt der Ölverbrauch an.

6. Kühlanlage

Ein weiterer sinnvoller Tipp für die Autofahrt im Winter betrifft die Kühlanlage. Sie benötigt vor den Kälteperioden besondere Pflege. Es empfiehlt sich ein Frostschutzmittel anzuwenden, sonst droht ein Motorschaden.

7. Scheibenwischanlage

Mit dem Winter kommen meist erst einmal Regen und Nässe. Umso wichtiger ist dann, dass die Scheibenwischanlage einwandfrei funktioniert. Die Reinigungsflüssigkeit sollte aufgefüllt und mit Frostschutzmittel ergänzt werden. Eine Nachfüllflasche im Gepäck ist empfehlenswert.

8. Beleuchtungsanlage

Auch das Licht ist nun nötiger denn je. Der Winter ist nicht umsonst die dunkelste Jahreszeit. Bevor sie im Dunkeln tappen, lohnt es sich, die Beleuchtungsanlage noch einmal ausgiebig zu checken.

9. Bremsen

Aquaplaning und Eis machen die Straßen zur Rutschbahn. Die Bremsen sollten insbesondere im Winter überprüft und im besten Fall von ExpertInnen getestet werden.

Auto fährt auf nasser Fahrbahn

10. Tipps für die FahrerInnen

Jetzt kann es losgehen! Einige Tipps sind jedoch auch noch vor oder während der Autofahrt im Winter zu beachten. Vor dem Losfahren sollte das Auto vollständig von Eis und Schnee befreit sein: Also am besten das Dach abkehren und die Scheibe mit dem Eiskratzer freikratzen. Den Motor sollten Sie nicht im Stand warmlaufen lassen und die Heizung am besten vor dem Losfahren einschalten. Um einer Rutschpartie vorzubeugen, sind ruckartige Lenkbewegungen während dem Fahren zu vermeiden. Bremsen Sie vorsichtig. Kommt das Fahrzeug dennoch ins Schleudern, sollten Sie auskuppeln und behutsam gegenlenken. Wenn Lenken nicht mehr hilft: vollbremsen!

Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, ist es immer gut, eine gewisse Ausstattung im Fahrzeug dabei zu haben. Wir empfehlen zusätzlich zum notwendigen Erste-Hilfe-Set: Eiskratzer, Besen, Handschuhe, Abdeckfolie, Frostschutzmittel, Starthilfekabel, Schneeketten, gefüllter Reservekanister, warme Decke, Schaufel und Taschenlampe. 

11. Unterweisung der FahrerInnen

Ein Stift und Blatt Papier

Wird Ihr Fahrzeug von mehreren Personen genutzt, müssen alle FahrerInnen entsprechend zum Fahrverhalten im Winter unterwiesen sein. Besonders in Fuhrparks ist dies ratsam, denn im Falle eines Unfalls werden im Zweifel die FuhrparkleiterInnen zur Verantwortung gezogen. 

Die Protokollierung der Unterweisung ist wichtig um zu beweisen, dass die Unterweisung durchgeführt und die FahrzeugfahrerInnen informiert wurden. Für das richtige Dokumentieren sind vorgefertigte Formulare eine Hilfe. Laden Sie alle notwendigen Vorlagen und Formulare für die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften hier herunter:

So machen Sie Ihr Auto winterfest

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Wie macht man den Fuhrpark sommerfest?

Der Winter wird von AutofahrerInnen gefürchtet – dabei gibt es auch im Sommer Situationen, die besonderes Fähigkeiten und Extra-Knowhow erfordern. Wie man den Fuhrpark sommerfit macht, welche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind und warum es wichtig ist, die FahrerInnen auch für den Einsatz bei heißen Temperaturen zu schulen. Keine Frage, Autofahren im Sommer macht Spaß. Wenn man den warmen Fahrtwind genießt und weder Schnee noch Eisregen für überraschende Rutschpartien sorgen, lässt es sich relativ sorglos über die Straßen gleiten. Doch auch diese Jahreszeit stellt Fuhrparks vor spezielle Herausforderungen: Worauf im Sommer geachtet werden muss und warum es sinnvoll ist, die FahrerInnen auch für die heißen Monate extra zu schulen:

Den Fuhrpark sommersicher machen

Sobald das Thermometer steigt, sollten die Sommerreifen aufgezogen werden. Durch die härtere Gummimischung und das spezielle Laufflächenprofil punkten sie mit mehr Fahrstabilität, weniger Abrieb auf warmem Asphalt und besseren Bremseigenschaften. Dazu kommt, dass der Rollwiderstand geringer ausfällt als bei Winterreifen, dadurch sinken der Lärmpegel aber auch der Kraftstoffverbrauch.   Neben der Funktionsfähigkeit der Außenbeleuchtung samt Bremslichtern und Blinker sollte der Füllstand der Brems- und Kühlflüssigkeit gecheckt werden. Denn besonders bei Hitze ist eine funktionierende Klimaanlage Gold wert. Wichtig ist auch eine regelmäßige Wartung des Pollenfilters. Ist er verdreckt, wirkt sich dies negativ auf die Leistung der Klimaanlage aus.

Klimaanlage richtig einstellen

Vor Fahrtantritt immer erstmal bei geöffneten Türen und Fenstern für Durchzug sorgen. Erst danach kommt die Klimaanlage zum Einsatz, zunächst auf Umluft. So kühlt das Auto schneller ab, da keine heiße Luft von außen zugeführt wird. Der Luftstrahl sollten nur auf bekleidete Körperpartien gerichtet werden. Bläst die kalte Luft direkt auf nackte Haut, drohen Erkältungen und Muskelzerrungen. Generell sollte der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur maximal sechs Grad betragen. Sonst droht beim Aussteigen der Hitzeschock.

Vorsicht bei Starkregen

Vor allem bei anhaltender Trockenheit ist das Parken auf abgeernteten Feldern, Wiesen oder in Wäldern keine gute Idee. Heiße Katalysatoren und Auspuffanlagen können dort schnell Brände auslösen. Außerdem sollte man bei starker Hitze das Volltanken seines Fahrzeugs vermeiden. Benzin und Diesel dehnen sich bei Wärme aus und wenn der Tank bis zum Rand gefüllt ist, droht er überzulaufen. Dadurch steigt das Brandrisiko. Sprit, der aus dem Tankdeckel tropft, kann außerdem zu Lackschäden führen.  Wer sein Auto in der prallen Sonne parkt, muss nicht nur mit einem glühenden Lenkrad rechnen, sondern auch mit Elektronikschäden. Durch die Wärmeausdehnung und spätere Abkühlung im Fahrtwind können sich in den Platinen Haarrisse bilden. Der Ausfall von Steuergeräten droht. Daher: Im Zweifel immer einen Sonnenschutz hinter die Windschutzscheibe klemmen. Starkregen Sommer

Straßenschäden im Blick haben

Nicht nur Eiseskälte setzt den Straßen zu, auch bei zu hohen Temperaturen entstehen Schäden: Spurrillen durch verformten Teer etwa sind im Sommer keine Seltenheit. Bei Straßen, die nicht aus Asphaltfahrbahnen bestehen, steigt zusätzlich das Risiko des Blow-Up-Effekts. Hierbei löst sich die Betonoberfläche auf und es entstehen Risse und Löcher in der Fahrbahn.

Absolute No-Gos bei starker Hitze

Tanken im Sommer Vor allem bei anhaltender Trockenheit ist das Parken auf abgeernteten Feldern, Wiesen oder in Wäldern keine gute Idee. Heiße Katalysatoren und Auspuffanlagen können dort schnell Brände auslösen. Außerdem sollte man bei starker Hitze das Volltanken seines Fahrzeugs vermeiden. Benzin und Diesel dehnen sich bei Wärme aus und wenn der Tank bis zum Rand gefüllt ist, droht er überzulaufen. Dadurch steigt das Brandrisiko. Sprit, der aus dem Tankdeckel tropft, kann außerdem zu Lackschäden führen.  Wer sein Auto in der prallen Sonne parkt, muss nicht nur mit einem glühenden Lenkrad rechnen, sondern auch mit Elektronikschäden. Durch die Wärmeausdehnung und spätere Abkühlung im Fahrtwind können sich in den Platinen Haarrisse bilden. Der Ausfall von Steuergeräten droht. Daher: Im Zweifel immer einen Sonnenschutz hinter die Windschutzscheibe klemmen.

Flipflops? Besser nicht

Sonnenbrillen sollten nicht nach Style, sondern nach dem Tönungsgrad ausgesucht werden. AutofahrerInnen sollten dabei auf die sogenannten Blendschutz-Stufen achten: Die Stufen 0 bis drei sind am Steuer okay – sie absorbieren bis zu 92 Prozent des Lichts. Noch dunklere sind für den Straßenverkehr nicht geeignet. Am besten greift man zu braunen, grauen oder graugrünen Gläsern. Blaue Gläser und krasse Orange- und Rottöne hingegen verwässern die Wahrnehmung der Farben Rot und Gelb.  Und: Flipflops oder nackte Füße sind zwar nicht verboten, aber trotzdem nicht verkehrssicher. Kommt es zum Beispiel durch ein unerwartetes Bremsmanöver zu einem Unfall, droht unter Umständen ein Bußgeld, zudem kann die Versicherung Ärger machen.

Für regelmäßige (Trink-)Pausen sorgen

Bei längeren Fahrten sollten die FahrerInnen öfter mal eine Pause einzulegen. Und natürlich das Trinken nicht vergessen. Eiskalte Drinks sind übrigens kontraproduktiv – sie erzeugen eine Gegenreaktion des Körpers, um den hohen Temperaturunterschied auszugleichen. Folge ist ein zusätzlicher Flüssigkeitsverlust. Lieber verdünnte Säfte, lauwarme Kräutertees oder Wasser trinken.

Gib hier deine Überschrift ein

Share on facebook Share on twitter Share on linkedin Share on pinterest Share on xing

Werkstattrahmenvertrag

Sicherheit durch den Werkstattrahmenvertrag

Volle Kostenkontrolle sowie Sorgenfreiheit versprechen Servicepakete oder Werkstattrahmenverträge. Doch wann ist es sinnvoll einen Rahmenvertrag zu schließen? Und was sollten Kunden beachten? Es ist doch schön, wenn sich der Kunde um nichts mehr kümmern muss. Auf diesem Vertrauen bauen die Werkstattrahmenverträge auf, die böse Überraschungen bei Reparaturen vorbeugen sollen. Das Prinzip ist klar: Bereits im Vorfeld soll die allgemeine Verfahrensweise bei Reparatur- und Wartungsaufträgen geregelt werden. So kann etwa eine Wertgrenze für eine erforderliche Reparaturfreigabe durch den Fuhrparkverantwortlichen vereinbart werden. Reparaturaufträge unter einer gewissen Wertgrenze müssen vom Fuhrparkmanagement nicht mehr erteilt oder freigegeben werden. Zusätzlich deckt der Werksattrahmenvertrag in der Regel die Durchführung sämtlicher Inspektionen und Wartungsdienste gemäß den Herstellervorgaben ab, inklusive Lohn sowie den meisten Ersatzteilen. Ob nun einzelne Bausteine oder komplette Service-Flatrate – es kommt immer auf den Einzelfall an und die Bedürfnisse an. 

Qualitätsvereinbarungen abschließen

Neben Wertgrenzen kann es sich auch anbieten, Qualitätsvereinbarungen für Ersatzteile zu vereinbaren. In so einem Vertrag verpflichtet sich die Werkstatt dann, nur Originalersatzteile des jeweiligen Fahrzeugfabrikats zu verwenden. Zusätzlich werden in Rahmenverträgen auch weitere Dienstleistungen geregelt. Dazu zählen die Bereitstellung von Werkstattersatzwagen oder ein Hol- und Bringdienst, Radwechsel und Reifenlagerung sowie eine kostenlose Innen- und Außenreinigung bei Inspektions- und Reparaturarbeiten. Weiterhin gelten die Übernahme der Gebühren für die Hauptuntersuchung und der darin enthaltenen Abgasuntersuchung als Bestandteil dieser Servicekomponente.

Pannenservice - nicht immer lohnend

Wer in einen Unfall verwickelt ist, freut sich über schnelle und unbürokratische Hilfe. Deshalb scheint der Nutzen eines Pannenservice, der oft im Rahmenvertrag angeboten wird, durchaus sinnvoll. Auf der anderen Seite verursacht dieser Baustein aber zusätzliche Kosten. Deshalb sollte man vorab prüfen, ob die fahrzeugnutzenden Mitarbeiter nicht Mitglied in einem Automobilclub sind.

Service Flatrates

Große Hersteller und Werkstatt-Ketten bieten auch pauschale Wartungsverträge an, die für die gesamte Flotte einen festen monatlichen Betrag vorsehen. Doch die Berechnung dieser Komponente lässt sich nicht pauschal für jeden PKW vorhersagen. Der Preis der „Service-Flatrates“ berechnet sich anhand des Umfangs, des Fahrzeugmodells sowie der Vertragslaufzeit und Laufleistung. Häufig sind die Pakete fahrzeuggebunden und können beim Wiederverkauf den Wert steigern. Sie sind interessant, weil sie mehr Sicherheit bieten als die Werksgarantie bzw. -gewährleistung. Der Kunde lehnt sich entspannt zurück und muss weder Angebote von Werkstätten vergleichen noch Angst vor teuren Reparaturen haben. Häufig beinhalten die Pakete zusätzlich eine Garantieverlängerung beinhalten. Beim Wiederverkauf eines Autos mit Service-Flatrate winkt so ein deutlich höherer Preis.

Welche Componente ist ratsam?

Da gibt es kein Pauschal-Urteil für alle Fälle, weil sich jedes Angebot in seiner Variationsbreite deutlich unterscheidet. Eines lässt sich jedoch mit Sicherheit sagen: Teure Reparaturen fallen bei Neuwagen in der Regel erst später an. Und so gibt es bei Service-Flatrates eigentlich nur den Vorteil, sich um wirklich nichts mehr kümmern zu müssen. Inspektionen ohne Flatrate oder einzelne selbstbestimmte Komponenten im Rahmenvertrag sind in vielen Fällen wesentlich günstiger. Allerdings kann sich der preisliche Nachteil über einen längeren Zeitraum reduzieren: Nämlich dann, wenn teure Getriebeölwechsel oder neue Bremsen anliegen. Wer jedoch seine Kosten möglichst weit reduzieren möchte, verzichtet lieber auf die scheinbar so attraktiven Full-Service-Angebote.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

Share on facebook Share on twitter Share on linkedin Share on pinterest Share on xing