Ein Dienstwagen in der Waschanlage

Der Firmenwagen gilt als ein Aushängeschild für Unternehmen. Egal ob beim Kunden, auf der Straße oder auf dem Firmenparkplatz, ein gepflegtes Fahrzeug vermittelt Zuverlässigkeit und Souveränität. Umso wichtiger ist es für den Fuhrparkleiter die Dienstwagen in seinem Fuhrpark in einem gepflegten Zustand zu wissen. 

Die Fuhrpark Reinigung bzw. Fuhrparkpflege kann Ressourcen und Zeit in Anspruch nehmen und ist somit auch mit nicht unerheblichen Kosten verbunden.

Was also kann getan werden, um die Firmenwagenflotte effizient von außen, aber auch von innen in Schuss zu halten und um nicht zuletzt auch den Chef glücklich zu machen?

Firmenwagenfahrer in die Pflicht nehmen

Für viele gilt der Firmenwagen noch immer als ein Bonus und Statussymbol, welcher einen Vorteil für den Arbeitnehmer darstellt und durchaus als eine Wertschätzung des Arbeitgebers zu verstehen ist. Dies trifft vor allem zu, wenn der Dienstwagen auch für Privatfahrten genutzt werden darf.

Geschäftsfahrzeuge sind in erster Linie als Leihobjekte zu betrachten. Dabei verpflichtet der Überlassungsvertag beziehungsweise eine verbindliche Nutzungsordnung den Fahrer dazu, das Fahrzeug pfleglich und sorgsam zu behandeln. Daher versteht es sich, dass jeder Firmenwagenfahrer seinen Beitrag zur Autopflege zu leisten hat.

In diesem Zusammenhang kann es sich für den Fuhrparkleiter lohnen den Dienstwagenfahrern einige Guidelines an die Hand zu geben:

  • Mindestens zweimal im Monat sollte der Dienstwagen durch die Waschanlage. Je nach Zustand des Wagens auch in Verbindung mit einer Vorwäsche.
  • Das regelmäßige Reinigen der Scheiben lässt nicht nur das Auto strahlen, sondern reduziert auch die Unfallwahrscheinlichkeit.
  • Das Reinigen der Innenseite der Türrahmen und der Türgummis lässt unnötigen Schmutz auf der Arbeitskleidung vermeiden.
  • Mindestens einmal die Woche sollten der Innenraum und Kofferraum ordentlich aufgeräumt werden.
  • Dazu sollte der Wagen mindestens einmal im Monat ausgesaugt werden.
  • Das Abwischen der Armaturen und Scheiben im Innenraum sollte ebenfalls in regelmäßigen Abständen erfolgen.

Im Normalfall ist es nicht nötig die genannten Punkte einzufordern oder gar zu sanktionieren, da erfahrungsgemäß bei den meisten Fahrern das nötige Verständnis und Bewusstsein über die Wichtigkeit eines gepflegten Firmenwagens vorhanden ist. Um die Fahrer dabei zu unterstützen und den Fuhrpark garantiert sauber und gepflegt zu halten sollte das Management folgende Utensilien zur Verfügung stellen:

  • Staubsauger für eine gründliche Innenreinigung.
  • Mikrofasertücher und Pflegeprodukte, um die Armaturen sauber und staubfrei zu halten.
  • Feuchte Reinigungstücher helfen dabei Sitze und Türrahmen sauber zu halten.
  • Auch ein Mülleimer im Wagen trägt zur allgemeinen Sauberkeit des Innenraums bei.

Professioneller Fuhrpark Reinigungsservice

Wer in Sache Fuhrparkpflege nichts dem Zufall überlassen möchte oder zusätzlich zu den bereits vorhandenen Maßnahmen noch nachbessern möchte, sollte darüber nachdenken, einen professionellen Reinigungsservice für seinen Fuhrpark zu engagieren.

Wer sich für einen professionellen Fuhrpark Reinigungsservice entscheidet kann aus verschiedenen Serviceangeboten wählen. Ob Innen -oder Außenreinigung, Basic -oder Premium-Tarif, bis hin zu Zusatzleistungen, wie z.B. der Geruchsneutralisierung oder Lederpflege, werden alle Leistungen abgedeckt, die für einen gepflegten Fuhrpark notwendig sind.

Durch die Inanspruchnahme eines Reinigungsservices können Dienstwagenfahrer zudem Zeit einsparen, die in das Kerngeschäft des Unternehmens reinvestiert werden kann. Um die Zeitersparnis zu maximieren sollte man dabei von dem “Vor Ort Service“ oder den Hol- und Bringservices gebrauch machen, die von den meisten Fuhrpark Reinigungsdiensten angeboten werden.

Bevor man sich für einen professionellen Reinigungsservice entscheidet, sollte man sich allerdings über die Wirtschaftlichkeit eines solchen Services Gedanken machen. Die verhältnismäßig hohen Preise sprengen schnell das Budget, welches für die Pflege des Fuhrparks vorgesehen ist.

Poolfahrzeuge

Bei einem Poolfahrzeug handelt es sich um keinen personengebunden Dienstwagen, da ihn im Normalfall mehrere Mitarbeiter nutzen dürfen. Daher ist es umso wichtiger diese stets gepflegt und sauber zu halten. Niemand setzt sich gerne in ein Fahrzeug, das der Vorgänger verunreinigt hinterlassen hat. Es empfiehlt sich klare Richtlinien für die Nutzung von Poolfahrzeugen festzulegen. So sollte im Auto das Rauchen generell untersagt werden. Das Essen und Trinken lässt sich kaum verbieten, zumindest sollte aber der Verzehr von geruchs- und potenziell verschmutzungsintensiven Speisen eingeschränkt werden.

Auch können durch eine kontinuierliche Pflege der Fahrzeuge Kosten vermieden werden, die für eventuelle Beanstandungen bei der Leasing-Rückgabe oder beim Fahrzeugverkauf entstehen können. Dies trifft natürlich nicht nur auf Poolfahrzeuge zu, aber erfahrungsgemäß werden diese durchaus weniger rücksichtsvoll behandelt, da es sich um keine personengebundenen Fahrzeuge handelt.

Daher kann sich eine professionelle Reinigung vor allem bei Poolfahrzeugen lohnen, zumal eine professionelle Reinigung den Dokumentations- und Koordinationsaufwand für den Fuhrparkverantwortlichen erleichtert.

Die Tankkarte als Geheimwaffe der Fuhrparkpflege

Die Tankkarte gilt bei den meisten Firmen noch immer als die bequemste Methode, wenn es um die Autopflege im Fuhrpark geht. Problemlos lassen sich mithilfe einer Tankkarte die Waschanlagen der Stamm- bzw. Vertragstankstellen nutzen.

Durch eine Anbindung an die Waschanlagen der jeweiligen Tankstelle, können Fahrer und Unternehmen wertvolle Zeit und Ressourcen sparen:

  • Der Fahrer spart sich in erster Linie die Wegzeit und muss nicht in Vorleistung treten. Zudem sind in der Regel alle für eine ausgiebige Autopflege notwendigen Utensilien bereits vorhanden.
  • Das Unternehmen spart zusätzlichen Verwaltungsaufwand und die damit verbundenen Verwaltungskosten, da das Sammeln und Kleben von Bons und Kassenzetteln entfällt.

Prinzipiell verhält sich die Tankkarte wie eine Kreditkarte, mit der man bargeldlos an Tankstellen je nach Karte und Wunsch für den Waschservice, den Kraftstoff oder im Tankshop bezahlen kann. Dabei lässt sich für jeden Fahrer das Budget festlegen, welches er für die einzelnen Services auf Firmenkosten „verpflegen“ darf. Wobei das durchschnittliche Budget für die Fuhrparkpflege zwischen 10 und 35 Euro pro Fahrzeug pro Monat rangiert. So lässt sich genau festlegen, wie oft der Dienstwagen monatlich gesäubert werden kann, welche Produkte im Tankshop gekauft werden können (z.B. Frostschutzmittel) und wie viel Liter Benzin oder Diesel im Monat getankt werden dürfen.

Das wichtige ist aber: Firmenwagenfahrer, die mit einer Tankkarte zahlen, brauchen keine Quittung, müssen nicht in Vorleistung treten und werden trotzdem genauestens statistisch erfasst.

Eine statistische Erfassung der Daten mithilfe der Tankkarte in Verbindung mit einer Fuhrpark Management Software ermöglicht es dem Fuhrparkleiter Kostenausreißer schnell zu erkennen und gegen mögliche Verstöße gegen die Nutzungsordnung vorzugehen. So lässt sich zum Beispiel mit Vimcar Fleet in Verbindung mit der Vimcar Tankkarte ganz einfach eine Ausreißeranalyse erstellen. Der Fuhrparkleiter kann ohne Probleme online in den Einstellung festlegen, ob und in welcher Häufigkeit der Firmenwagenfahrer eine Autowäsche in Anspruch nehmen kann. Dabei kann auch zwischen unterschiedlichen Tankkartennutzern differenziert werden, sodass z.B. Außendienstmitarbeiter, die regen Kundenkontakt pflegen, ihren Dienstwagen häufiger reinigen können.

Produkt - Einstellungen

Wird nun die vorgegebene Zeitrestriktion beziehungsweise zugelassene Häufigkeit an Autowäschen überschritten, wird das dem Fuhrparkmanager angezeigt. Dies erlaubt es dem Fuhrparkmanager seine implementierten Maßnahmen in Sachen Fuhrparkpflege effektiv umzusetzen und verhindert zugleich Mehrkosten, die möglicherweise durch die unerlaubte Nutzung der Tankkarte für die Wäsche des Privatwagens entstehen können.

Ein Ausreißer im Detail

Alle Ausreißer werden zudem in einer übersichtlichen Tabelle festgehalten, was den bürokratischen Aufwand verringert und den Fuhrparkleiter den Kostenüberblick nicht verlieren lässt.

Ausreißer in tabellarischer Form

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