CO2 Neutralität von Betrieben

Experten sind sich sicher: Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die Zukunft. Einer der gefährlichen Faktoren, die dazu führen, ist der CO2 Fußabdruck von Unternehmen. In den letzten Jahren ist ein Umdenken erfolgt: Immer mehr Firmenchefs entscheiden sich dafür ihren Betrieb innerhalb der nächsten Jahrzehnte klimaneutral zu führen und zu einem CO2 neutralen Unternehmen zu werden.

Bedeutung einer CO2 Neutralität von Betrieben

Die Auswirkungen des Klimawandels und dem CO2 Fußabdruck von Unternehmen sind im Privatleben und in der Wirtschaft zu spüren. Die damit verbundene Erderwärmung hat bedeutende Auswirkungen. Berechnungen haben ergeben, dass eine Erwärmung um vier Grad im Durchschnitt den Meeresspiegel wegen des Schmelzens der Pole um einen halben Meter steigen lassen würde. Millionenstädte in Meeresnähe wie Hamburg, Shanghai oder Rotterdam wären massiv davon betroffen. Aus diesem Grund hat die Europäische Union bereits Ende 2019 beschlossen, die Netto-Treibhausemissionen bis zum Jahr 2050 auf Null zu senken. In Deutschland wurde die Regierung bereits drei Jahre davor aktiv und stellte den Klimaschutzplan 2050 vor. Der Fahrplan gibt vor, bis 2030 die Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 um 55 Prozent zu senken. Als Sektorziel sieht der Klimaschutzplan vor, die CO2 Bilanz von Unternehmen in der Industrie auf 72 Millionen Tonnen zu senken (2014 waren es 119 Millionen Tonnen).

Ein Emissionsbericht muss von den Unternehmen erstellt werden, die Treibhausgase in den Umlauf bringen. Dieser Bericht ist, wenn er geprüft worden ist, die Grundlage für die Abgaben, die das Unternehmen leisten muss. Ob das Unternehmen einen solchen Bericht erstellen muss, oder ggf. einen alternativen Bericht einzureichen hat, kann der CO2 Übersicht entnommen werden. Hier werden verschiedene Berichte aufgeführt, die von Unternehmen im Bezug auf die Dokumentation der Emissionen erstellt werden müssen. 

Schritt in Richtung klimaneutrales Unternehmen

Der erste Schritt in Richtung CO2 Neutralität führt an einer Analyse des Ist-Zustandes nicht vorbei. Dabei werden sämtliche Emissionen erfasst, die unter anderem durch Heizung und Strom, aber auch durch den Papierverbrauch und die Anfahrt der Mitarbeiter zu ihrem Arbeitsplatz verursacht werden. Anhand der Detailanalyse werden Maßnahmen entwickelt, um die CO2 Bilanz von Unternehmen zu senken. Zu einem klimaneutralen Unternehmen zählen zum Beispiel der Umstieg auf einen Ökostromanbieter, die Motivation des Personals mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Büro zu fahren oder vermehrt auf Videokonferenzen zu setzen. 

CO2 Neutralität
öffentliche Verkehrsmittel

Überblick über CO2 Ausstoß schaffen

Um den Weg zu einem klimaneutralen Unternehmen zu schaffen, hilft der Einsatz einer Fuhrparksoftware. Die Software hilft dabei, den Unternehmensfuhrpark zu optimieren und so die CO2 Emissionen zu verringern. Durch verschiedene Funktionen wie eine GPS-Tourenkoordination sowie einem CO2 Report kann der CO2 Ausstoß beobachtet und gleichzeitig verringert werden. Folgende Broschüre zeigt die Möglichkeiten zur Förderung der Nachhaltigkeit mit einer Fuhrparksoftware auf. 

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Beispiele von klimaneutralen Unternehmen

Prominente Unternehmen machen vor wie der Schritt in Richtung CO2 Neutralität geht: Schneider Electric mit Firmensitz in Frankreich kündigte an, im Jahr 2025 ein klimaneutrales Unternehmen zu sein. Ein ambitioniertes Ziel ist der Aufbau der Netto-Null Lieferkette bis 2050: Demnach möchte Schneider Electric zu diesem Zeitpunkt nur noch mit Lieferanten zusammenarbeiten, die sich an die Klimapläne der Firma halten. Die renommierte Bosch AG aus Hamburg hat schon früh mit Maßnahmen begonnen, was den CO2 Fußabdruck des Unternehmens betrifft. Seit 2007 hat das Unternehmen seinen CO2 Ausstoß um 35 Prozent reduziert. So kauft Bosch Ökostrom zu und hat intensiv an der Verbesserung der Energieeffizienz gearbeitet, um einer CO2 Neutralität näher zu kommen. Gleich doppelt in der Pflicht sieht sich die Volkswagen AG: Sie möchte durch die Entwicklung moderner E-Fahrzeuge zum Klimaschutz beitragen. Um das ambitionierte Ziel bis Ende 2024 zum Marktführer in diesem Bereich zu werden zu erreichen, investiert die Volkswagen AG 33 Milliarden Euro. Außerdem arbeitet VW intensiv an der Energieeffizienz des eigenen Unternehmens. Die CO2 Emissionen sollen bis 2025 pro erzeugtem Fahrzeug im Vergleich zu 2010 um 45 Prozent reduziert werden. Vorreiter ist das Werk in Zwickau: Es bezieht nur mehr Volkswagen Naturstrom des Tochterunternehmens Elli aus zu 100 Prozent erneuerbaren Quellen.

CO2 neutrales Unternehmen: Die Vorteile

Manche Unternehmer scheuen sich davor, jetzt bereits Maßnahmen zu setzen um ihren Beitrag zum Klimaschutz und zur CO2 Neutralität zu leisten. Sie befürchten finanzielle Einbußen wegen der dafür notwendigen Investitionen. Wie die Erfahrung zeigt, amortisieren sich die Ausgaben aufgrund der Einsparungen bei den Strom- und Heizungskosten von klimaneutralen Unternehmen bereits nach einigen Jahren. Deutschland weist laut Statistik im Vergleich zu anderen europäischen Staaten eine ausgezeichnete Bilanz auf: Im Jahr 2019 investierten 900 an der Börse notierte Unternehmen 124 Milliarden Euro um die CO2 Emissionen zu verringern. Der Anteil der 69 deutschen Unternehmen, die in der Statistik erfasst wurden, betrug 36 Prozent davon. Am meisten profitiert die Umwelt von den Maßnahmen, die den CO2 Fußabdruck von Unternehmen verbessern. Somit helfen klimaneutrale Unternehmen mit ihren Schritten dabei, die Umwelt auch für nachkommende Generationen intakt zu halten. Doch Investitionen in den Klimaschutz verursachen für Firmen einen positiven Synergieeffekt: Sie verbessern das Firmenimage in der Gesellschaft. Studien ergeben, dass dieses Thema immer wichtiger wird. Während 2016 nur die Hälfte der Deutschen Klimaschutz als besonders wichtige Herausforderung einstuften, waren es 2019 bereits 2018 Prozent. Klimaneutrale Unternehmen nehmen potentielle Kunden als fortschrittlich und verantwortungsbewusst wahr. Zertifikate zur Nachhaltigkeit helfen dabei, die Botschaft nach außen zu tragen. Damit belegen Unternehmer ihr Engagement in Sachen Klimaschutz.

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