Nachhaltigkeit im Unternehmen realisieren: CO2 Einsparungen im Fuhrpark

CO2 Einsparungen zu verzeichnen heißt Geld sparen – und nicht nur das. Stetig strengere Emissionsgrenzwerte seitens des Gesetzgebers machen es notwendig, einen kritischen Blick auf den CO2-Verbrauch der Fahrzeuge zu legen. Eine kurzfristige CO2 Reduzierung senkt auch die Steuerlast: Ab 2021 werden die Pkw-Abgaben auch anhand des CO2-Ausstoßes berechnet. Die Nachhaltigkeit im Unternehmen umzusetzen schont mittel- und langfristig die Umwelt, verbessert das Image und senkt zahlreiche Kosten.

Nachhaltigkeit im Unternehmen: CO2 Einsparung und weitere Maßnahmen, um die CO2 Bilanzierung zu optimieren

CO2 Einsparungen sind in Unternehmen nicht nur eine Empfehlung, sondern notwendig. Die Bundesregierung hat sich bis zum Jahr 2050 ehrgeizige Klimaziele gesetzt. In rund 30 Jahren soll der gesamte Verkehrssektor klimaneutral arbeiten. Das erfordert Maßnahmen zur Nachhaltigkeit in Unternehmen – darunter auch im Fuhrpark. Mit der größte CO2 Verursacher in Deutschland ist der Verkehr. Mit rund 18 Prozent aller Emissionen liegt er auf Platz 3 vor der Industrie und dem Energiesektor. Das bedeutet auch, dass der Verkehr hohes Sparpotenzial bringt.

Unternehmen sind dazu verpflichtet einen Emissionsbericht zu erstellen, wenn sie Treibhausgase in Umlauf bringen. Dieser Bericht muss geprüft werden und stellt die Basis für die Höhe der Abgabe dar. Diese muss vom Unternehmen getragen werden. 

Notwendige CO2 Kompensation von Autos

Immer strengere Grenzwerte machen es notwendig, ein kritisches Auge auf die Fahrzeugflotte, die zum größten CO2 Verursacher beiträgt, zu werfen. Noch liegen die CO2-Werte zum Teil weit über den aktuell geltenden. So ist bei einem Kleinwagen mit einem Verbrauch von durchschnittlich 6 Litern mit rund 180 Gramm CO2 im Stadtverkehr, 130 Gramm auf Landstraßen und 170 Gramm bei Autobahnfahrten zu rechnen. Ein Mittelklassewagen schlägt mit 250, 140 und 190 Gramm pro Kilometer zu Buche. Zum Vergleich: Der Grenzwert liegt 2021 bei 95 Gramm CO2 auf einen Kilometer. Bei Nichterreichen drohen empfindliche Strafen.

Derzeit zahlen die Autohersteller. Jedes Gramm CO2, das über dem erlaubten Grenzwert ausgestoßen wird, kostet diese 95 Euro – und zwar pro Fahrzeug. Allerdings ist anzumerken, dass der individuelle Grenzwert eines Neuwagens sich am Gewicht orientiert. Autos, die höhere Gewichte auf die Waage bringen, dürfen folglich mehr CO2 ausstoßen.

Für den Fuhrpark bedeuten niedrige Werte vor allem, dass die Fahrzeuge auch weniger Sprit benötigen: je sparsamer sie unterwegs sind, desto geringer fällt der CO2 Ausstoß des Unternehmens aus. Dabei spielen nicht allein das Gewicht und die Motorisierung eine wichtige Rolle. Mit einigen Maßnahmen lassen sich CO2 Emissionen reduzieren.

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Nachhaltigkeit im Unternehmen: Maßnahmen, die den CO2 Ausstoß verringern

Einen CO2 Nachweis über den Verbrauch geben die Papiere. Man findet den tatsächlichen Verbrauch von CO2 im Fahrzeugschein: In Feld V.7 ist die CO2-Effizienzklasse von A+ bis G vermerkt. Neuwagen müssen seit 2011 entsprechend gekennzeichnet sein. Fahrzeuge mit der höchsten Effizienzklasse A+ zum CO2 im Fahrzeugschein benötigen zwischen 85 und 96 Gramm CO2 auf einen Kilometer. Es kann sich folglich lohnen, zumindest Teile der Flotte auf solche sparsamen Fahrzeuge umzustellen.

So funktioniert eine CO2 Kompensation mit dem Auto

Im Fuhrpark lassen sich CO2-Emissionen nicht vollständig vermeiden. Selbst wenn sämtliche Autos mit Elektroantrieb fahren, reduziert sich zwar der reale Ausstoß der Fahrzeuge auf null, für die Produktion der Batterie und die Stromerzeugung entstehen aber dennoch Treibhausgase. Die CO2 Bilanzierung fällt allerdings immer noch geringer aus als bei einer Flotte mit Benzin- und / oder Dieselfahrzeugen. Elektroautos bieten das Potenzial, hohe CO2 Einsparungen zu erzielen. Sie sind nicht für alle Einsatzgebiete gleichermaßen geeignet – so gibt es etwa keine Elektro-Lkw. Firmenwagen für Außendienstler und / oder kürzere Strecken lassen sich jedoch ohne praktische Einbußen mit Elektroantrieb nutzen.

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Elektroauto

Durch Ausgleich CO2 Ausstoß verringern

Wo sich der CO2 Ausstoß nicht verringern lässt, besteht die Möglichkeit, ihn auszugleichen. Für jedes Gramm beziehungsweise Kilogramm CO2 erfolgt dann eine sogenannte Emissionsminderungsgutschrift, mit der exakt diese Emissionsmenge durch Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgeglichen wird. Wichtig: Bei dem unterstützten Projekt muss es sich um eine neue Maßnahme handeln, die es ohne die Abgabe nicht gegeben hätte. Wo CO2 ausgestoßen wird, macht für den Klimawandel keinen Unterschied. Eine CO2 Kompensation fürs Auto trägt damit einen wichtigen Teil zum Umweltschutz bei.

Darüber hinaus können kleine Veränderungen an der Flotte eine große Wirkung haben. Leichtlaufreifen sind umweltschonend, da sie weniger Abrieb und einen geringeren Kraftstoffverbrauch verursachen. Mittels GPS-gesteuerter Routenplanung lässt sich die optimale Strecke zum Kunden ermitteln: Staus werden umfahren, kurze Wege bevorzugt und das spart letztendlich Sprit und damit CO2.

Ideen zur CO2 Einsparung im Unternehmen

Nachhaltigkeitsziele im Unternehmen haben sowohl Auswirkungen auf die Umwelt als auch auf weitere Faktoren. So lassen sich durch Umstellung der Flotte und eine optimierte Wegeführung immense Kraftstoffeinsparungen erzielen. Über die Fahrzeugflotte hinaus stehen für die Optimierung der Nachhaltigkeit im Unternehmen weitere Maßnahmen zur Verfügung. So können etwa Reisetätigkeiten an sich kritisch unter die Lupe genommen werden: Ist die Fahrt zum Kunden wirklich notwendig oder lässt sich das Meeting auch per Videokonferenz absolvieren? Können innerdeutsche Flüge zugunsten von Zugfahrten ersetzt werden? Ist eine tägliche Anwesenheit im Büro notwendig oder lassen sich Fahrzeiten und durch zeitweise Arbeit im Home Office der CO2 Ausstoß verringern?

CO2 zu sparen, ist ein vielschichtiges Projekt, das gut geplant und auf zahlreichen Ebenen realisiert werden sollte. So reduzieren Betriebe ihre CO2 Emissionen und Kosten ohne Einbußen – im Gegenteil. Die Arbeitsbedingungen lassen sich für die Mitarbeiter sogar in ihrem Sinne verbessern, etwa durch weniger Reisetätigkeiten und flexible Arbeitsmodelle.

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