Routenplanung

Mit der Routenplanung lassen sich die Flottenfahrzeuge optimal auslasten. Ob bei der Lkw Tourenplanung oder Fahrzeugkoordination im Alltag – mit der Routenplanung können Strecken genauestens berechnet und Touren vorausschauend geplant werden. So lassen sich Leerfahrten vermeiden und die besten Verbindungen auswählen. 

Inhaltsverzeichnis

Die Routenplanung von Unternehmensfahrzeugen

Bei einer Routenplanung werden Start, Ziel und die Fahrstrecke eines Lkws oder Pkws festgelegt. Sie lässt sich per Navigationssystem, per Online-Map oder mit einem digitalen Streckenplaner ausführen. Bei längeren Strecken müssen Fuhrparkleiter bei der Planung Ruhezeiten und Stopps zum Tanken berücksichtigen. Aktuelle Verkehrswarnungen geben eine Übersicht, an welchen Stellen es eng werden könnte und wo man mit Verzögerungen rechnen muss. So kann es sinnvoll sein, Baustellen zu meiden und diese großräumig zu umfahren. Das bringt einerseits einen Zeitgewinn und andererseits lässt sich damit die Sicherheit des Transportes steigern. 

Für eine Pkw und Lkw Tourenplanung sind außerdem folgende Aspekte wichtig:

  • Öffnungszeiten der zu beliefernden Geschäfte oder Betriebe
  • Einhaltung von Fahrverboten am Wochenende und an Feiertagen
  • maximale Durchfahrtshöhen an Brücken
  • Wendekreise und Kurven auf der Strecke bei ausladenden oder besonders langen Fahrzeugen
  • Tankstellendichte
  • Rastplätze für die einzuhaltenden Ruhepausen der Fahrer
Routenplanung mit Karte

Vorteile einer Tourenplanung für Lkw und Dienstwagen

Mit einer gut durchdachten Routenplanung können Unternehmen Zeit und Transportkosten sparen. Die Kunden erhalten eine pünktliche Lieferung, die sich im Voraus ankündigen lässt. Der Transportraum wird optimal ausgenutzt, da sich Leerfahrten und Umwege weitgehend vermeiden lassen. Bei einer sauberen Planung für alle Dienstfahrten ist es unter Umständen möglich, die Fahrzeuganzahl im Fuhrpark zu reduzieren. Das ist gut für die Zahlen und für die Umwelt, da weniger Ressourcen gebunden werden.

Außerdem können Fuhrparkleiter durch die richtige Planung auch die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten von Lkw-Fahrern besser organisieren und einbinden. Gleichzeitig reduziert die vorausschauende Planung Stress bei den Fahrern.  

Am Beispiel eines Möbeltransportes lässt sich gut sehen, welchen Einfluss eine Tourenplanung auf die Kosten der Dienstleistung hat. Angenommen, der Umzug soll von München nach Berlin stattfinden. Gebucht ist ein Lkw, der voll beladen wird. Nach einer Abschätzung der Firma benötigen die Transportarbeiter für das Aufladen der Kisten und Möbel einige Stunden und können gegen Mittag losfahren. Die Tourenplanung berechnet für diese Startzeit die optimale Strecke, auf der sich Staus zum Feierabend geschickt umgehen lassen. Im Auftragsbuch wird eine passende Rücktour gesucht, deren Ladung möglichst schnell erledigt sein kann. Nach dem Ausladen der Umzugskisten pickt der Fahrer ein paar Paletten in Potsdam oder Oranienburg auf. Das Team kann in der Umgebung von Berlin übernachten und fährt am nächsten Tag direkt wieder zurück zum Standort oder zur nächsten Lieferstation. Werden Unterkunft und Rücktransport rechtzeitig gebucht, lassen sich Kosten einsparen. Statt einer Lehrfahrt gibt es einen bezahlten Rücktransport. Außerdem kann der Routenplaner mit Lenk- und Ruhezeiten die Einhaltung dieser veranschaulichen.

Routenplanung per App

Digitale Werkzeuge verbessern die Optimierung der Routenplanung

Kleinere Unternehmen können vielleicht ihre Tourenplanung manuell ausführen. Schwieriger wird es, wenn mehr als zwei Fahrzeuge und sehr unterschiedliche Strecken zu bedienen sind. Wechseln die Auftraggeber ständig, wie es zu Beispiel bei einer Spedition für Waren oder Umzüge der Fall ist, steigt der Aufwand für eine Routenplanung schnell an. 

Wer clever ist, nutzt dann ein digitales System. Mit einer Fuhrparkmanagement-Software wird der manuelle Arbeitsaufwand für die Tourenplanung reduziert. Die Software bietet den Anwendern mit mehreren praktischen Modulen einen erheblichen Vorteil bei der Planung und Auswertung der Firmenfahrten. Funktionen wie eine digitale Fahrzeugakte, elektronisches Fahrtenbuch und eine elektronische Routendokumentation unterstützen die Verwaltung der Einsätze. Zum Beispiel lassen sich auch Wartungsintervalle in den Zeitplan integrieren. Beim Ausfall eines Fahrzeuges wegen einer Reparatur ist der Änderungsaufwand für die Touren mit einer entsprechenden Software geringer. So fällt es leichert, Termin einzuhalten und Kosten zu senken.

App und Fuhrparksoftware: ein starkes Duo für die Routenoptimierung

Eine Routenplanung per App mit der Fuhrparksoftware zu koppeln, eröffnet weitere Vorteile, darunter für die Abrechnung und Einsatzplanung der Mitarbeiter. Werden mit der Routenplanung mehrere Ziele angesteuert, fließen diese Daten direkt in die Fuhrparksoftware ein und stehen für Abrechnungszwecke und zukünftige Dienstplanungen zur Verfügung. Fuhrparkmanager nutzen so zudem ein Kontrollinstrument zur Nachhaltung der gefahrenen Strecke.

Der Anbieter Vimcar bietet z. B. eine Fuhrparksoftware inklusive Desktop- und Smartphone an, die eine historische Routendokumentation beinhaltet. Zurückgelegte Strecken werden automatisch aufgezeichnet und können einfach ausgewertet werden. Die integrierte Fahrzeugortung ermöglicht außerdem eine koordinatengenaue Einsicht in den Fahrzeugstandort. Dadurch können Fuhrparkleiter auf Terminänderung flexibel reagieren und den Fahrer, der am nächsten zum Kunden ist, benachrichtigen. Dan Desktop- und Smartphone-App kann der Fuhrparkleiter jederzeit auf den Standort der Fahrzeuge eingreifen. 

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Routenplanung via App

Zeit ist bekanntlich Geld – und sind Fahrzeuge im Fuhrpark aufgrund einer ineffizienten Streckenführung länger unterwegs als notwendig, kann das nicht nur Folgen für die Kasse haben. Umwege, Staus und zähfließender Verkehr schaden der Umwelt und verärgern Kunden, wenn diese auf ihre Leistungen warten. Kommt Ware zu spät an, sind womöglich Regressforderungen fällig. So sprechen viele Gründe für eine ausgeklügelte Routenplanung für den Außendienst und Lieferfahrzeuge. Eine GPS-gesteuerte App erkennt die aktuelle Verkehrssituation und passt die Route in Echtzeit daran an. Unter Umständen ist diese Art der Routenplanung kostenlos – es lohnt sich allerdings, in clevere Systeme zu investieren und diese mit der Fuhrparkmanagementsoftware zu koppeln.

So funktioniert die Routenplanungs-App

Wo befinden sich die einzelnen Fahrzeuge, in welcher Richtung sind sie unterwegs und wie lange benötigen sie zum Ziel? Eine Tracking-App verrät diese Daten auf einen Blick. Dahinter steht ein GPS-System. Das Global Positioning System arbeitet auf Basis von Satelliten. Diese senden anhand von Radiowellen permanent ihre eigene Position. Aus mindestens drei von ihnen lässt sich so bestimmen, wo sich ein mit einem entsprechenden Sender ausgestattetes Objekt gerade befindet. Sind Fahrzeuge mit GPS-Trackingsystemen versehen, erkennen Fuhrparkleiter in einer App neben dem exakten Standort auch weitere Daten, wie die Geschwindigkeit und die Fahrtrichtung. So weist die Routenplanung die kürzeste Strecke und hilft dabei, Prozesse zu beschleunigen.

Routenplanung per App

Welche Vorteile bietet eine Routenplanungs-App für die Routenplanung im Fuhrpark?

Der Fuhrpark ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor im Unternehmen und eine effiziente Routenplanung bares Geld Wert. Pünktliche Lieferungen, Termine und Serviceabsprachen erhöhen die Kundenzufriedenheit und damit das Renommee der Firma. Im Verkehr können jedoch immer Dinge dazwischen kommen. Unfälle und Baustellen verursachen Staus und nicht jeder Fahrer kennt sich auf dem Weg so gut aus, dass er Abkürzungen und Umwege unabhängig vom statischen Navigationssystem erkennt. Eine Routenplanung für Lkw erkennt etwa auch, wenn Strecken für diese nicht befahrbar sind und weist Alternativen auf. Ein Routenplaner mit Lenk- und Ruhezeiten zeigt zudem auf, wann Pausen eingelegt wurden.

Eine GPS Routenplanung nimmt die Routenplanung im Web und per GPS am Fahrzeug vor. Anstatt wie bei herkömmlichen Systemen allein auf das System des jeweiligen Navigationsanbieters zu setzen, wird das Fahrzeug selber via GPS-Modul zum Sender. So erkennt die Routenplanung das Auto und seinen Standort und gleicht diese Daten mit der aktuellen Verkehrssituation ab. Möglich ist es etwa auch, eine effiziente Routenplanung ohne Autobahn abzurufen.

Die Routenplanung mit App eröffnet zudem flexible Arbeitsmöglichkeiten. Es ist kein stationärer Rechner mehr notwendig. Das Tracking und die Optimierung der Einsatzplanung kann via Smartphone von jedem Ort aus erfolgen.

Routenplanung online optimieren und auf den Straßen profitieren

Routenplaner wird an PC genutzt

Die Nutzungsmöglichkeiten einer Routenplanungs-App sind vielfältig. In der Logistik dient sie etwa der Einsatzplanung. Ankunfts- und Fahrtzeiten lassen sich exakt ermitteln. Das ermöglicht eine hohe Transparenz und Zuverlässigkeit Kunden sowie Partnern gegenüber. Der Fuhrparkleiter profitiert von einer hohen Planungssicherheit für die Dienstpläne. Werden Güter ins Unternehmen transportiert, können erforderliche Lagerflächen in Time freigehalten werden.

Autovermietungen und Car Pools füttern ihre hauseigenen Apps und Online-Verfügbarkeiten mit Daten in Echtzeit. Wartet ein Kunde auf ein verfügbares Fahrzeug, lässt sich exakt bestimmen, wann es startbereit ist. Carsharing-Dienste profitieren besonders von dieser Möglichkeit. Ihre Kunden buchen sich in der Regel spontan ein Auto in ihrer Nähe. Mit entsprechenden Schnittstellen verfolgen sie per Routenplanungs-App, wo es sich gerade befindet und wann sie es übernehmen können.

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