Firmenwagenversteuerung von Elektroautos

Alle Informationen zur Versteuerung von Elektrofahrzeugen finden Sie übersichtlich in unserer Broschüre zu diesem Thema. Diese können Sie sich im PDF-Format kostenlos herunterladen: Broschüre zur Firmenwagenversteuerung.

Der Umstieg auf einen elektrisch betriebenen Firmenwagen ist aus Umweltschutzgründen immer häufiger ein Thema. Da die Fahrzeuge oftmals in der Anschaffung teurer sind als herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, zögern Firmen häufig beim Kauf. Finanzielle Anreize für E-Autos bietet der Gesetzgeber viele: Aktuell etwa durch eine Bezuschussung durch das Corona Konjunkturpaket (siehe im Text weiter unten). Oder indem der Gesetzgeber bei der Versteuerung des Firmenwagens Vorteile für die Nutzer schafft. Den geldwerten Vorteil von Elektrofahrzeugen können Sie entweder über die 1-Prozent-Methode (für Modelle ab 2019 nur 0,5 Prozent) oder über das Fahrtenbuch versteuern. Zum Ausgleich für die höheren Anschaffungskosten kommt es jedoch bei der Berechnung des geldwerten Vorteils und damit der zu zahlenden Steuerlast bei beiden Varianten zu einer Minderung.

Inhaltsverzeichnis

Regelung für E-Autos bis 31.12.2018

Möchte der Fahrzeugnutzer den tatsächlichen und individuellen Nutzungswert seines Fahrzeugs per Fahrtenbuch berechnen, muss er bei der Anschaffung eines Elektroautos die Anschaffungskosten des Batteriesystems bei der Ermittlung der Gesamtkosten herausrechnen. Dadurch entsteht ein reduzierter geldwerter Vorteil und folglich eine geminderte Steuerlast.

Beispielrechnung bei Fahrtenbuch

Frau Otto hat sich 2016 ein Elektroauto als Firmenwagen angeschafft, den sie auch privat nutzt. Die Anschaffungskosten liegen bei 37.000€. Sie entscheidet sich für die Fahrtenbuchmethode. Der Anteil der Privatfahrten beträgt 20%. Die gesamte Fahrleistung beläuft sich auf 40.000km. Der einfache Arbeitsweg beträgt 20km. Ihr Steuersatz beträgt 40%.

Schritt 1:

16 (kwH) x 350 Euro (Minderung pro kHw) = 5.600 Euro Minderung durch die Anschaffungskosten der Batterie

Schritt 2:

37.000 Euro (auf glatte Hunderter abgerundeter Bruttolistenpreis) – 5.600 Euro (errechnete Minderung) = 31.400 Euro → gesamte Minderung des geldwerten Vorteils

Schritt 3:

31.400 Euro (Gesamtminderung): 6 Jahre (erwartete Nutzungsdauer) = 5.233,33 Euro (jährlicher Abschreibungsbetrag)

Schritt 4: Verrechnung mit zusätzlichen Kosten, wie beispielsweise Versicherungen:

1.100 Euro (Versicherungskosten) + 900 Euro (Stromkosten) + 5.233,33 Euro (errechneter jährlicher Abschreibungsbetrag)= 7.233,33 Euro (Gesamtkosten)

Schritt 5: Berechnung der tatsächlichen Kilometerkosten:

7.233,33 Euro : 40.000 km = 0,18 Euro/km

Schritt 6: Berechnung des geldwerten Vorteils:

(20% x 40.000 km x 0,18 Euro) + (220 Arbeitstage x 2 x 20km Arbeitsweg x 0,18 Euro) = 3.024 Euro

Schritt 7: Berechnung der Steuerlast:

3.024 Euro x 40% = 1.209,6 Euro

Ergebnis: Jährliche Steuerlast: 1.210 Euro

Minderung des Bruttolistenpreises bei der 1-Prozent-Methode

ein Taschenrechner liegt auf einem Notizblock
Wer einen Firmenwagen nutzt, sollte die Versteuerung nach der 1-%-Methode und dem Fahrtenbuch vergleichen.

Entscheidet sich der Fahrzeugnutzer für die Versteuerung über die 1-Prozent-Methode, erfolgt die Berechnung des geldwerten Vorteils über den Bruttolistenpreis. Im Falle eines Elektroautos können Sie den Bruttolistenpreis um die Kosten für das Batteriesystem mindern. Bei einer Anschaffung des Autos bis 2013 wird pro kWH der Betrag von 500 Euro multipliziert und vom Bruttolistenpreis abgezogen. Allerdings gibt es einen Höchstbetrag – die Minderung darf maximal 10.000 Euro betragen. Bei allen E-Autos, die ab 2014 angeschafft wurden, wird die Minderung pro kWH jährlich um 50 Euro gekürzt und der Höchstbetrag verringert sich jährlich um 500 Euro. Im Kalenderjahr 2016 beträgt die Minderung pro kWH folglich noch 350 Euro bei einem Höchstwert von 8.500 Euro, im Jahr 2017 wären es 300 Euro bei einem Höchstwert von 8.000 Euro und so weiter.

Bitte beachten Sie: Eine Minderung kann grundsätzlich nur dann erfolgen, wenn die Kosten für das Batteriesystem im Bruttolistenpreis enthalten sind.

Beispielrechnung mit der 1-%-Methode

Sabine hat sich 2016 ein Elektroauto als Firmenwagen angeschafft, den sie auch privat nutzt. Der Bruttolistenpreis des Fahrzeugs liegt bei 46.320 Euro und der Batterieverbrauch bei 16 kwH. Die Minderung des Listenpreises berechnet sich wie folgt:

Schritt 1: 

16 (kwH) x 350 Euro (Minderung pro kHw)= 5.600 Euro Minderung durch die Anschaffungskosten der Batterie

Schritt 2: 

46.300 Euro (auf glatte Hunderter abgerundeter Bruttolistenpreis) – 5.600 Euro (errechnete Minderung) = 40.700 Euro

Schritt 3:

1% von 46.300 Euro sind 407 Euro → das Ergebnis sind 407 Euro, die als geldwerter Vorteil monatlich versteuert werden müssen

Wer einen Firmenwagen nutzt, sollte die Versteuerung nach der 1-%-Methode und dem Fahrtenbuch vergleichen.

Fazit – welche Methode lohnt sich?

Das Führen eines Fahrtenbuchs bei Elektroautos lohnt sich immer dann, wenn Sie Ihren Dienstwagen überwiegend betrieblich nutzen. Da gibt es keinen Unterschied zu einem benzin- oder dieselbetriebenen Auto. Die höheren Anschaffungskosten des batteriebetriebenen Fahrzeugs werden pauschal gemindert und ein finanzieller Nachteil ausgeschlossen. 

Wann lohnt sich die Pauschalversteuerung?

Der Bruttolistenpreis des Fahrzeugs ist die Basis für die Berechnung des geldwerten Vorteils. Die pauschale Versteuerung kann sich also für Sie rechnen, wenn Sie ein günstiges Modell fahren. Auch wenn Sie Ihren Wagen häufig privat nutzen, kann es sein, dass sich diese Methode für Sie rechnet. Denn: Grundlage für die Fahrtenbuchmethode ist die tatsächliche private Nutzung. Sind Sie also häufig privat mit dem Dienstwagen unterwegs, kann diese Versteuerungsmethode teurer werden.

Tipp: Bevor Sie sich für die Pauschalversteuerung entscheiden, sollten Sie unbedingt nachrechnen – Ein nachträglich ausgefülltes Fahrtenbuch akzeptiert das Finanzamt nämlich nicht.

Günstiges Auto steht am Fahrbahnrand.
Bei günstigen Modellen kann sich die 1 % Methode lohnen.

Wann lohnt sich das Fahrtenbuch?

Bei der Versteuerung über die Fahrtenbuchmethode werden nur die tatsächlich gefahrenen Privatfahrten zugrunde gelegt. Sind Sie also überwiegend beruflich mit dem Firmenwagen unterwegs, lohnt sich ein Fahrtenbuch fast immer. Das Gleiche gilt für Fahrzeuge mit einem relativ hohen Bruttolistenpreis oder einer hochwertigen, werkseitig eingebauten Sonderausstattung.

Tipp: Auch, wenn Sie Fahrtenbuch führen, können Sie sich bis zur Abgabe der Steuererklärung für die Pauschalversteuerung entscheiden. Das ergibt zum Beispiel Sinn, wenn Sie doch mehr Privatkilometer als geplant gefahren sind und die 1 % Methode deshalb für Sie günstiger ist.

Regelung für E-Autos ab 2019 bis 2022

Umweltfreundliche Dienstwagen werden von der Bundesregierung mit einer Steuersenkung belohnt. Der geldwerte Vorteil beläuft sich somit auf 0,5 % des Bruttolisten- oder Anschaffungspreises. Zuvor bekamen Elektrofahrzeuge nur eine minimale Steuerminderung. Nach der alten Regelung wird der Bruttolistenpreis für bis zum 31.12.2018 angeschaffte Firmenwagen um 500 Euro pro Kilowattstunde (kWh) der Batteriekapazität gemindert. Die Minderung erhöht sich bei den in Folgejahren angeschafften Kraftfahrzeugen um jeweils 50 Euro pro kWh.

Mit der neuen Regelung ändert sich jetzt die Bemessungsgrundlage. Wird der Dienstwagen gemäß der 1-%-Methode versteuert, muss nur noch 0,5 % des Listenpreises versteuert werden. Ähnliches gilt für das Führen eines Fahrtenbuches. Für die Berechnung der Abschreibung wird der halbierte Anschaffungspreis verwendet.

Voraussetzungen für die Steuersenkung

ein Elektroauto wird geladen
Elektroautos bieten sich auch als Poolfahrzeuge an.

Um die Steuersenkung für ein Elektroauto zu erhalten, müssen Sie folgende Richtlinien erfüllen:

  • Das Elektro- oder Hybridauto wird in dem Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2021 angeschafft, gemietet oder geleast.
  • Hybridfahrzeuge müssen extern aufladbar sein und dürfen keine Mild-Hybrid-Fahrzeuge sein.
  • Hybridwagen dürfen nicht mehr als 50 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro gefahrenen Kilometer ausstoßen oder die Reichweite bei einem rein elektrischen Antrieb muss mindestens 40 Kilometer betragen. 

Achtung: Haben Sie Ihr Fahrzeug vor dem 1. Januar 2019 angeschafft, gilt die alte Regelung bezüglich der Versteuerung von Elektroautos. Wie die Berechnung des geldwerten Vorteils erfolgt, erfahren Sie im oberen Teil des Artikels.

Die Broschüre zum kostenlosen Download

Hier finden Sie alle relevanten Informationen zur Versteuerung von E-Dienstwagen zusammengefasst im PDF-Format. So können Sie jederzeit darauf zurückgreifen und sie bei Bedarf mit Ihren Kollegen teilen.

E-Autos

Elektrofahrzeuge werden entweder ausschließlich durch Elektromotoren, aus emissionsfrei betriebenen Energiewandlern oder aus mechanischen beziehungsweise elektrochemischen Energiespeichern gespeist.

Plug-In-Hybride

Plug-In-Hybride können ihren Akkumulator extern über das Stromnetz oder über den eingebauten Verbrennungsmotor laden. Sie werden auch Steckdosenhybrid genannt.

Versteuerung nach der 1-%-Regelung

Firmenwagen
Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen wird der Bruttolistenpreis mit nur 50 % angesetzt.

Die pauschale 1-%-Methode schreckte Firmenwagenfahrer in der Vergangenheit davon ab, auf ein Elektroauto umzusteigen. Da die elektrischen Fahrzeuge bisher einen hohen Bruttolistenpreis hatten, fiel der geldwerte Vorteil groß aus. Bei Fahrzeugen, die zwischen 2019 und 2022 angeschafft werden, halbiert sich nun automatisch der Bruttolistenpreis bei der Berechnung. Dies bedeutet, dass die Elektroauto Steuer bei der 1 % Methode auf 0,5 % abgesenkt wird. Gleiches gilt auch bei der Ermittlung des geldwerten Vorteils für Fahrten zwischen der Wohnung und ersten Tätigkeitsstätte sowie Familienheimfahrten bei einer doppelten Haushaltsführung. Jedoch bleibt die Richtlinie weiterhin gleich, dass bei der pauschalen Methode der tatsächliche Anschaffungspreis keine Rolle spielt. Haben Sie Ihr Fahrzeug mit einem erheblichen Rabatt erhalten oder gebraucht gekauft, hat das keine Auswirkung auf die Berechnung. Anders verläuft hierbei die Ermittlung nach der Fahrtenbuchmethode. Mehr Informationen hierzu finden Sie im unteren Bereich des Artikels.

Beispielrechnung bei der 1-%-Regelung

Herr Müller hat sich Anfang des Jahres 2019 ein neues Elektroauto gekauft. Der Bruttolistenpreis des Fahrzeugs beträgt 68.600 Euro. Der Arbeitsweg von Herr Müller beträgt bei einfacher Strecke 20 km. Regulär ist 1 % des Bruttolistenpreises und 0,03 % des Bruttolistenpreises pro Kilometer der einfachen Strecke zum Betrieb (Arbeitsweg) fällig. Durch die neue Regel, ändert sich die Steuerlast nun auf 0,5 % des Bruttolistenpreises, wodurch dieser 34.300 € beträgt. Auch für die Berechnung des Nutzungswertes zwischen Wohnung und Arbeitsplatz verwendet Herr Müller jetzt den halbierten Listenpreis. Daraus ergibt sich folgende Rechnung gemäß der pauschalen Methode:

Schritt 1: Berechnung des pauschalen jährlichen Nutzungswerts:

12 Monate x 0.5 % x 68.600 € = 4.116 €

Schritt 2: Berechnung des jährlichen Nutzungswert der Fahrten von Wohnung zu Arbeitsplatz:

12 Monate x 0,03 % x 34.300 € x 20 km = 2469.6 €

Schritt 3: Ergebnis pauschaler Nutzungswert:

4.116 € + 2469.6 € = 6585.6 €

Schritt 4: Berechnung Steuerlast:

Bei einem Steuersatz von 40 % zahlt Herr Müller weitere 2634.24 Euro Steuern im Jahr.

Hinweis

Sofern Unternehmer zwischen 2019 und Ende 2030 einen E-Dienstwagen ganz ohne Kohlendioxidemission anschaffen und dessen Bruttolistenpreis nicht mehr als 40.000€ beträgt, müssen sie für die Berechnung des geldwerten Vorteils sogar nur noch ein Viertel des Bruttolistenpreises zugrunde legen. Dafür sorgt ein neues Gesetz. Dieses verlängert im Übrigen unter bestimmten Voraussetzungen auch die genannte Förderung von E-Autos über das Jahr 2022 hinaus bis zum Ende des Jahres 2030.

Versteuerung durch das Fahrtenbuch

Die neue Regelung bezieht sich auch auf das Führen eines Fahrtenbuches. Obwohl sich der Bruttolistenpreis für Elektro- und Hybridfahrzeuge bei der Berechnung halbiert, kann sich für viele weiterhin das Fahrtenbuch lohnen. Anders als bei der pauschalen Methode wird nämlich nicht der Listenpreis, sondern die tatsächlichen Anschaffungskosten berücksichtigt. Somit werden ab sofort die Kauf-, Leasing– oder Mietaufwendungen halbiert. Dadurch verringern sich die Kosten für die Abschreibung des Fahrzeugs immens.

Beispielrechnung bei dem Fahrtenbuch

Herr Müller hat sich mit dem Kauf des Elektroautos im Januar 2019 zugleich für das Führen eines Fahrtenbuches entschieden. Der tatsächliche Anschaffungspreis des Fahrzeugs beruht sich auf 55.000 Euro. Für die Berechnung dürfen Sie den Preis nun halbieren, sodass der Anschaffungspreis auf 27.500 Euro sinkt. Der Anteil der privat gefahrenen Kilometer an den Gesamtkilometern beträgt sich bei Herrn Müller jährlich auf 20 %. Die gesamte Fahrleistung umfasst 40.000 Kilometer, die jährlichen Arbeitstage 220 und der einfache Arbeitsweg ist weiterhin 20 km. Der Steuersatz beträgt 40 %. Aus den Informationen ergibt sich folgende Ermittlung des geldwerten Vorteils:

Schritt 1: Berechnung der Fahrzeugkosten:

Die Berechnung der jährlichen Fahrzeugkosten setzt sich aus der Summe der Abschreibung, des hälftigen Anschaffungswerts, der Betriebskosten, Fixkosten und Werkstattkosten zusammen.

Abschreibung: 4.584,25 (16.67 % des hälftigen Anschaffungswerts)

Betriebskosten: 967 Euro (z. B. Kraftstoff)

Fixkosten: 1.204 Euro (z. B. Versicherungen)

Werkstattkosten: 630 Euro (z.B. Reparaturen)

Summe: 7.385,25 Euro

Schritt 2: Berechnung der tatsächlichen Kilometerkosten:

7.385,25 Euro / 40.000 km Fahrtleistung = 0,18 €/km

Schritt 3: Berechnung des geldwerten Vorteils:

(20 % x 40.000 km x 0,18 €) + (220 Arbeitstage x 2 x 20 km Arbeitsweg x 0,18 €)

= 3.024 €

Schritt 4: Berechnung der Steuerlast:

3.024 € x 40 % = 1209.6 €

Bei der Fahrtenbuchmethode fällt eine Steuerlast von 1209.6 Euro im Jahr an.



Wem das manuelle Führen eines Fahrtenbuches zu aufwendig ist, kann auf ein elektronisches Fahrtenbuch umsteigen. Hier ändert sich trotz Elektrofahrzeug nichts an den Vorgaben. Wichtig ist, dass Sie sich bei dem Anbieter informieren, ob das digitale Fahrtenbuch mit dem Elektro- oder Hybridfahrzeug kompatibel ist.

Weitere Vorteile bei Elektroautos als Firmenwagen

Befreiung der Kfz-Steuer​

Um die Nachfrage anzukurbeln, hat sich die Regierung weitere Vorteile ausgedacht. So werden reine Elektroautos bei der Erstzulassung bis Ende 2020 außerdem für 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Die Regel gilt auch rückwirkend für Erstzulassungen ab dem 18. Mai 2011 und umgerüstete Altfahrzeuge.

Umweltprämie für E-Autos

Außerdem gab es einen Umweltbonus bis zum 30. Juni 2019, der von der Bundesregierung und Industrie finanziert wurde. Eine Kaufprämie von 4.000 Euro für Elektroautos und eine Prämie von 3.000 Euro für Plug-In-Hybride wurden bei einem Bruttolistenpreis von bis zu 60.000 Euro gewährt. Aktuell sieht es durch das Corona Konjunkturpaket noch besser aus: Bis Ende 2021 verdoppelt der Bund seinen Anteil am bestehenden Umweltbonus, der eigentlich zur Hälfte aus Steuergeldern und zur Hälfte von den Herstellern gezahlt wird. Wer ein reines E-Auto kauft, kann bis zu 9000 Euro Prämie bekommen, für Plug-in-Hybride sind es bis zu 6750 Euro. Hinzu kommt noch eine Ersparnis wegen der Senkung der Mehrwertsteuer bis zum 31.12.2020.

Profitieren können von der höheren Kaufprämie nach Angaben des Ministeriums nicht nur Käufer von Neuwagen, sondern auch von relativ neuen Gebrauchtwagen, deren Erstzulassung nach dem 4. November 2019 und die Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt.

Die Prämie wirkt sich jedoch nicht auf die Firmenwagenversteuerung aus. Lesen Sie mehr zu den Voraussetzungen und der Förderung auf der Seite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Das hat sich konkret geändert

Die Fördersätze für Elektrofahrzeuge unter 40.000 Euro Nettolistenpreis betragen bis zu 9.000 Euro für einen rein elektrischen Antrieb (Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug) und bis zu 6.750 Euro für ein von außen aufladbares Hybrid-Elektrofahrzeug (Plug-in-Hybride).

Die Fördersätze für Elektrofahrzeuge über 40.000 Euro Nettolistenpreis betragen bis zu 7.500 Euro für einen rein elektrischen Antrieb (Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug) und bis zu 5.625 Euro für ein von außen aufladbares Hybrid-Elektrofahrzeug (Plug-in-Hybride).

Anreize für Arbeitgeber

Arbeitgeber können nun die Nutzung von Elektroautos steuerfrei fördern. Hier gilt das Aufladen von Privatfahrzeugen oder Firmenautos, die auch privat genutzt werden dürfen. Außerdem ist es wichtig, dass der Arbeitnehmer den geldwerten Vorteil des Firmenwagens nicht nach der 1-%-Regelung sondern nach dem Fahrtenbuch versteuert. 

Achtung: Seit dem Klimapaket hat sich diese Regel geändert.

Für das Laden des Dienstwagens im Unternehmen fallen weiterhin weder Lohnsteuer- noch Sozialversicherungsbeiträge an. Der Gesetzgeber hat diesen Vorteil nun bis einschließlich 2030 verlängert. Lädt der Mitarbeiter das Fahrzeug zuhause oder trägt die Kosten dafür, kann der Arbeitgeber die Kosten steuer- und sozialversicherungsfrei über einen Pauschalbetrag erstatten. Hier gilt: Gibt es eine Lademöglichkeit im Unternehmen, darf der Arbeitgeber 20 € für E-Autos und 10€ für Hybride zuschießen. Kann der Mitarbeiter nur zuhause laden, dürfen 50€ beziehungsweise 25€ dazu bezahlt werden. Leistet der Arbeitgeber keinen Beitrag, darf der geldwerte Vorteil gemindert werden.

Geschäftsmann blickt aus dem Fenster.
Die Anschaffung von Elektroautos wird aus Arbeitgebersicht immer attraktiver.

Weitere Senkung der Firmenwagensteuer

Die Regierung hat zudem eine weitere Senkung der Firmenwagensteuer für E-Autos ohne CO2-Ausstoß mit einem Bruttolistenpreis von unter 40.000 € verabschiedet. Für die Pauschalversteuerung bedeutet das, dass bis 2030 nur 25% des Bruttolistenpreises als Elektroauto Steuer versteuert werden müssen. Mit einem Fahrtenbuch muss dann nur ein Viertel der Kauf-, Leasing- oder Mietaufwendungen versteuert werden. Ferner hat die Bundesregierung die Regelungen für die Förderung von Plug-In-Hybriden angepasst. Ab 2022 müssen Hybride, um in den Genuss der halbierten Bemessungsgrundlage zu kommen, mindestens 60 km (ab 2025: 80km) elektrisch fahren können. Alternativ gilt die Halbierung der Bemessungsgrundlage weiterhin, sofern der Hybrid maximal 50 Gramm CO2 pro km ausstößt.

ACHTUNG: Im Juni 2020 wurde die Regel angepasst – es dürfen nun Fahrzeuge mit bis zu 60.000 Euro Bruttolistenpreis mit nur 25% des Bruttolistenpreises versteuert werden.

Sonderabschreibungsmöglichkeiten für Lieferfahrzeuge

Zusätzlich dürfte auch die Senkung von Stromkosten und die Verteuerung von Benzin und Diesel die Stromer attraktiver machen. Mit dem Jahressteuergesetz 2019 hat die Bundesregierung für den Zeitraum (2020 bis Ende 2030) eine Sonderabschreibungsmöglichkeit im Jahr der Anschaffung für rein elektrisch betriebene Lieferfahrzeuge beschlossen. Sie gilt auch für bestimmte E Lastenfahrräder.

Und was ist mit Elektrofahrrädern?

ein E-Bike
E-Bikes können von verschiedenen Anbietern wie z. B. Uber gemietet werden.

Betriebliche Fahrräder und Elektrofahrräder sollen ebenfalls in den Jahren 2019 bis 2022 gefördert werden. Wichtig ist hierbei, dass das Fahrrad verkehrsrechtlich nicht als Kraftfahrzeug eingestuft wird. Dies erfolgt beispielsweise, wenn das Elektrofahrrad schneller als 25 Kilometer pro Stunde fährt. Ab sofort sieht das Einkommensteuergesetz die Steuerfreiheit für die Überlassung eines betrieblichen Fahrrads oder Elektrofahrrads vom Arbeitgeber vor.

Das bedeutet: Nutzen Sie Ihr Arbeitsfahrrad auch privat, entsteht hierfür kein geldwerter Vorteil.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on xing

Kauf des Fuhrparks

Neben Leasing und Mieten können Fuhrparkleiter sich auch zum Kauf von Fahrzeugen entscheiden. Vor allem kleinere Unternehmen mit wenig Pkws gehen diesen Weg, weil sie beim Kauf kräftige Rabatte einstreichen. Doch nicht für alle ist das die beste Wahl. Welche Hürden auf Sie warten, erfahren Sie hier.

Große Investitionen sollten gut durchdacht sein. Wer heute neue Wagen für den Fuhrpark anschaffen will, hat die Wahl zwischen Kauf oder Leasing. Aus finanzieller Sicht spricht vieles fürs Leasing. Unter bestimmten Umständen kann aber auch der Kauf finanzielle Vorteile bringen. Besonders dann, wenn Händler mit teils hohen Rabatten locken. Um eine sinnvolle Entscheidung zu treffen, rückt natürlich der Blick auf die Gesamtbetriebskosten in den Fokus. Wie hoch sind Prozesskosten bei der Beschaffung, Wartung und Betrieb? Welche indirekten Kosten wie Verschleiß kommen hinzu? Welche Argumente sprechen dafür, Eigentümer eines Fahrzeugs zu sein – und welche Gründe für andere Beschaffungsformen?

Kauf bringt mehr Flexibilität

Händler werben häufig mit höheren Rabatten und Angeboten für gewerbliche Kunden. Dabei sind Rabatte von 20 Prozent und mehr drin. Hinzu kommen weitere Preisnachlässe von Barzahlern. Viele Autobauer heizen die Verkäufe derzeit noch mit zusätzlichen Händlerprämien an. „Die Rabatte befinden sich nahe den historischen Höchstständen“, sagt Autoexperte Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer. Das spiegelt sich in den Preisen wider. Den Kleintransporter Ducato von Fiat gibt es als Sondermodell „Easy“ zum Kampfreis von teilweise unter 14.000 Euro netto bei den Händlern. Gewerbliche Kunden genießen damit einige Tausend Euro Preisvorteil gegenüber dem Prospektpreis. Selbst Premium-Anbieter wie VW versuchen, Gewerbekunden mit Sonderkonditionen ins Autohaus zu locken.

Doch bei aller Freude über Rabatte: Fahrzeuge eines Unternehmens sind in der Regel ein hoher Kostenfaktor. Nur wenn das Unternehmen über ausreichende Liquidität verfügt, kann es Sinn machen zu kaufen. Wer eine hohe Flexibilität in seinem Fuhrpark benötigt, profitiert durch den Kauf der Flottenfahrzeuge. Autos lassen sich dann jederzeit verkaufen. Allerdings ist zu beachten, dass bei dem Verkauf des Fahrzeugs auch Umsatzsteuer gezahlt werden muss. Bei einem Kauf eines Dienstwagens besteht die Möglichkeit, die Betriebskosten abzusetzen. Allerdings nicht sofort, sondern über die Nutzungsdauer von sechs Jahren verteilt. Ebenfalls absetzbar sind die Zinsen bei Krediten sowie die laufenden Betriebskosten durch z. B. Sprit und Versicherungen.

Finanzierung durch Kredit

Ob ein günstiger Kredit gewährt wird, hängt maßgeblich von der Bonität des Unternehmens ab. Bei einer Kreditfinanzierung können Unternehmen den Gesamtbetrag zum Beispiel in gleich hohen Monatsraten über mehrere Jahre zurückzahlen. Dabei ist der effektive Jahreszins über die gesamte Laufzeit konstant. Anzahlung, Vertragslaufzeit, die Höhe der Monatsrate sowie die Art der Begleichung einer eventuell Schluss- oder Zielrate lassen sich individuell vereinbaren. Häufig wählen die Kunden eher kleine Monatsraten und begleichen den ausstehenden Restbetrag in einer einmaligen höheren Schlussrate. Für die Zahlung der Schlussrate bieten Banken ihren Geschäftskunden mehrere Möglichkeiten an. So kann das Unternehmen dann die Schlussrate auf einmal zahlen oder es wird eine Anschlussfinanzierung aufgesetzt.

Nachteile beim Kauf

Risiken tragen Unternehmen mit gekauften Fuhrparks auf zwei Ebenen: Zum einen ist es durchaus möglich, dass die Wagen zu einem niedrigeren Preis als kalkuliert verkauft werden müssen. Der Verkäufer fährt somit einen Verlust ein. Denn die Restwerte können den zuvor angenommenen Wert gegebenenfalls nicht erzielen. All das hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa von steuerlichen Subventionen bei Elektrofahrzeugen, schwankender Nachfrage oder Rabattaktionen der Hersteller. Zum anderen muss der Wert des Wagens in der Bilanz aktiviert werden. Dazu kommt die Belastung der Liquidität bei einem Kauf: Etwa durch Abschreibungen der Nutzungsdauer und Verschlechterung der Eigenkapitalquote durch Kreditfinanzierung. Was Sie immer im Blick behalten sollten: Ein Fuhrpark ist ein Aushängeschild für das Unternehmen – die Flotte muss immer tadellos funktionieren. Nur wenn man das garantieren kann, dürfte der Kauf ein sinnvoller Schritt sein.

Total Cost of Ownership Rechner hilft bei der Besschaffungswahl

Die Total Cost of Ownership, kurz TCO genannt, betrachtet die Gesamtkosten eines Fahrzeugs. Diese beinhalten neben den Anschaffungskosten auch die Betriebskosten. Anhand der TCO Analyse fällt es Ihnen einfacher zu entscheiden, ob das Fahrzeug für Sie kostengünstig ist oder

Geben Sie hier Ihre E-Mail Adresse ein und erhalten in wenigen Minuten den Rechner und die Checkliste:

Ich stimme den AGB & Datenschutzbedingungen der Vimcar GmbH zu.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on xing

Der Fuhrpark der Zukunft

Wie die mobile Zukunft aussieht, weiß niemand genau. Fest steht aber, dass neue Antriebsmöglichkeiten und Mobilitätskonzepte ein stärkeres Umweltbewusstsein prägen. Für den Fuhrpark selbst kann das kostengünstigere und nachhaltigere Beschaffungsmöglichkeiten bedeuten. Welche Herausforderungen auf Sie zukommen, erfahren Sie hier.

Neue Zeiten, neue Aufgaben. Das aktuelle Rollenbild des Fuhrparkleiters wird sich zukünftig maßgeblich verändern. Dank des technischen Forstschritts, der Digitalisierung und der Variationsbreite der Fortbewegungsmittel nimmt er immer mehr die Rolle des Mobilitätsmanagers ein. Zum einen wünschen sich Mitarbeiter individuelle, auf sie zugeschnittene Angebote der Mobilität. Das kann vom klassischen Bereitstellen eines Dienstwagens, von Dienstfahrrädern, Carsharing-Modellen bis zum Zuschuss eines Jahrestickets zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel reichen. Zum anderen muss sich der Fuhrparkleiter auf technische Innovationen einlassen. Neue Antriebsmöglichkeiten wie Elektro- und Hybridmotoren, Leichtfahrzeuge und self-driving Cars bereichern zum Teil jetzt schon den Fuhrpark. Die Arbeit wird durch diese Aufgaben für die Verantwortlichen anspruchsvoller und komplexer. Aber welcher Mix und welche Möglichkeiten bieten sich für den Fuhrpark der Zukunft an?

Mobilitätsmix der Zukunft

Der perfekte Fuhrpark der Zukunft ist ein bunter Mix aus allen Möglichkeiten. Entscheidend für den Erfolg und die Effizienz eines nachhaltigen Fuhrparks sind flexible Konzepte, die Carsharing, Elektromobilität und alternative Antriebsmöglichkeiten kombinieren.

Nachhaltigkeit rückt in allen Bereichen in den Fokus – ganz besonders bei der Mobilität. Bereits 2025 sollen die Durchschnittspreise von Elektroautos laut einer Bloomberg-Studie unter jenen für fossilbetriebene liegen. Mittlerweile haben bereits Länder wie Großbritannien und Frankreich angekündigt, dass Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2040 nicht mehr verkauft werden dürfen. In Deutschland soll es 2050 so weit sein. Ganz oben auf der Liste der Internationalen Automobilausstellung IAA 2021 stehen die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Sauberen, sparsamen Antrieben und Automobilen der modernsten Generation plus einem umfassenden Mobilitätsmix einschließlich Pkw, E-Bikes, E-Scootern und der Einbindung des ÖPNV soll breiter Raum gewährt werden.

Nachhaltig – aber richtig

Nachhaltigkeit ist in der heutigen Zeit ein weit verbreiteter Begriff. Damit Nachhaltigkeit nicht nur ein attraktives Luftschloss bleibt, muss sie vorgelebt werden. Denn für die Bindung von zukünftigen Kunden und Geschäftspartnern spielt das grüne Image eine entscheidende Rolle. Die Ausrichtung auf den richtigen Mobilitätsmix im Fuhrpark sollte also höchste Priorität genießen. Umdenken lohnt sich – und eine durchdachte Neuorientierung mit Fahrzeugen, die alternative Antriebsformen nutzen, bringt neben Einsparungen auch Prestige. 

Der Mix macht’s

Monokultur in der Landschaft schadet den Böden und ist langfristig unwirtschaftlich. So ähnlich sieht es mit dem Fuhrpark aus, wenn er nicht alle technologischen Möglichkeiten sinnvoll vereint. Alternative Mobilitätsangebote wie Car-Sharing, Ride-Sharing (z.B. Moia), und Ride-Hailing (wie etwa bei Uber) sind längst in der breiten Masse angekommen und können in den Mix mit einbezogen werden. Mikromobilität mit E-Tretrollern, E-Bikes und E-Scootern stellt ebenso eine nachhaltige Fortbewegung sicher. Sie sind klein benötigen keine Parkplätze und lassen sich schnell aufladen. Gerade in Ballungsgebieten ist das von Vorteil und hilft Nutzern, sich flexibel fortzubewegen.

E-Autos: Gewinner in der Stadt

Elektroauto lädt an Ladestation
Ein Elektroauto lädt an einer Ladestation.

Elektroautos sind die erste Wahl im innerstädtischen Raum und werden bereits von vielen Unternehmen genutzt. Auf Kurzstrecken von bis zu 200 Kilometer bieten sie deutliche Vorteile gegenüber konventionellen Pkw. Etabliert hat sich die Elektromobilität bereits in der Logistik, besonders bei Paket- und Briefauslieferung – aber auch bei der Belieferung mit Lebensmitteln. Echte Nachhaltigkeit gekoppelt mit Umweltnutzen liegt bei Elektroautos aber nur dann vor, wenn die Betankung mit regenerativen Energien erfolgt. Ab einer gewissen Fuhrparkgröße wäre es sinnvoll, eine unternehmenseigene Photovoltaikanlage anzuschaffen, um den Strom für die Fahrzeuge selbst zu erzeugen. Doch was macht den perfekten Mobilitätsmix zukünftig aus?

Die Deutsche Post DHL Group hat es vorgemacht: Einen großen Teil des Fuhrparks haben sie auf sogenannte Streetscooter umgestellt. Das sind Elektrofahrzeuge, die auf kürzeren und mittleren Strecken unterwegs sind. Gerade für kleinere Fuhrparks oder für Kurzstrecken kann das Umstellen auf Elektrofahrzeuge Sinn machen. Hinzu kommt, dass es für Elektroautos attraktive Prämien gibt, die zur zusätzlichen Minimierung der Flottenkosten beitragen.

  • Die Kfz-Steuer wird für den Zeitraum von zehn Jahren ausgesetzt, sofern das E-Auto noch bis zum 31. Dezember 2020 zugelassen wird. Anschließend gilt eine Ermäßigung von 50 Prozent für reine Elektrofahrzeuge.
  • Mitarbeiter müssen das kostenlose Auftanken ihrer eigenen Elektrofahrzeuge mit Strom nicht mehr versteuern. Arbeitgeber brauchen die Energiemenge nicht mehr messen und berechnen, der bürokratische Aufwand verringert sich.
  • Eine Steuerbefreiung gilt für das Laden eines E-Autos als Firmenfahrzeug, Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass ein Fahrtenbuch geführt wird. 
  • Umweltbonus für die Anschaffung von Elektro- und Hybridfahrzeugen, der bei der BAFA gestellt werden muss. Die Prämie beträgt vorrausichtlich bis zum 31. Dezember 2019 immerhin 3.000 Euro für Hybridfahrzeuge und 4.000 Euro für Elektroautos.

Das sind nur einige Förderungsmöglichkeiten, die Unternehmen bei der Umstellung auf oder Anschaffung von Elektrofahrzeugen nutzen können.

Intelligente Mobilitätsbudgets für zufriedene Mitarbeiter

Immer häufiger wünschen sich Arbeitnehmer, ihre Mobilität selbst zu bestimmen und flexibel auszuwählen. Das gelingt mit intelligenten Mobilitätsbudgets, bei denen sich Mitarbeiter die passenden Transportmittel individuell aussuchen: Egal, ob Dienstfahrrad, Carsharing oder doch ein klassischer Dienstwagen. Angebote hat die Boston Consulting Group in Zusammenarbeit mit Sixt unter dem Namen „Mobility as a Service“ umgesetzt. Belmoto Mobility wiederum bietet eine Prepaid Karte mit einem breiten Partnerangebot an. Dabei wählen Mitarbeiter aus den Dienstleistern aus und buchen diese flexibel. Unternehmen können so nicht nur die Emissionen, sondern auch die Fuhrparkkosten senken – und auch die Mitarbeiter sind zufrieden.

Corporate Carsharing für sinnvolle Auslastung

Ein weiterer wichtiger Baustein eines modernen Fuhrparks ist Corporate Carsharing. Bei diesem Mobilitäts-Modell geht es um die optimale Auslastung der Fahrzeuge bei gleichzeitiger Senkung der Kosten im Fuhrpark. Statt pro Abteilung Fahrzeuge anzubieten, sind alle Fahrzeuge für alle Mitarbeiter reservierbar – und das stundenweise und teilweise auch für private Fahrten. Pool- und Carsharinglösungen lohnen sich also, wenn Mitarbeiter regelmäßig ein Fahrzeug benötigen, jedoch nicht so oft wie einen eigenen Firmenwagen. Der Vorteil: Insgesamt sind weniger Fahrzeuge notwendig, aufwendige Rückgabeprozesse entfallen und die Gesamtkosten reduzieren sich. Auch öffentliche Carsharing-Angebote sind eine Option. Sie machen jedoch nur für Unternehmens Sinn, die einen zentralen Firmensitz haben und flexibel in der Fahrzeugnutzung sein wollen.

Mikromobilität für kurze Strecken

Neben klassischen Beschaffungsmethoden empfiehlt es sich als Fuhrpark neue Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Eine davon wäre die Mikromobilität. Darunter versteht man elektrisch angetriebene Kleinstfahrzeuge, die alternativ zu herkömmlichen Transportmitteln genutzt werden. Elektrofahrräder, E-Scooter oder Segways sind emissionsfrei und leise. Da die Fahrzeuge klein und platzsparend sind, bieten sie vor allem in Großstädten ein flexibles Fortbewegungsmittel. Für was man sich auch entscheiden sollte, in jedem Fall gilt: Der perfekte Fuhrpark der Zukunft ist ein Mix aus allen Möglichkeiten.

Blick in die Zukunft

E-Bike
Elektro-Fahrräder eignen sich perfekt im Stadtverkehr.

Die AG 2 der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) empfiehlt die intelligente Verknüpfung und Mischung diverser Technologien als den besten Weg zur CO2-Reduktion. Wasserstoff und Brennstoffzelle, Biomassierte Kraftstoffe sowie E-Mobilität mit Oberleitungs-Lkw: das sollen die wichtigsten zukünftigen Innovationen zur CO2-Reduktion sein. Aufgrund der Energiedichte von Wasserstoff bietet sich schon heute der Einsatz von Brennstoffzellen an, betonen die Experten. Insbesondere in Fahrzeugen mit hohen Fahrleistungen wie beispielsweise schwere Nutzfahrzeuge. Dabei wird der Verkehr auf deutschen Straßen weiter rasant wachsen: Nach Schätzungen werden im Jahr 2040 deutsche Autofahrer mit Pkw und Nutzfahrzeugen pro Jahr 900 Milliarden Kilometer zurücklegen. Das sind rund 25 Prozent mehr als noch im Jahr 2010. Dies ist eines der Ergebnisse der Studie „Tankstelle der Zukunft in der Großstadt“ von Aral und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Mehr Verkehr und Lufttaxis

Bis 2040 sollen laut dieser Studie Nutzfahrzeuge ihre Fahrleistung gegenüber heute verdoppeln. Grund dafür ist vor allem das E-Commerce-Geschäft und eine steigende Fahrleistung des Güterverkehrs. Robotertaxis werden dann einen Teil der Beförderungsaufgaben übernehmen. Auch der Umstieg vom autonomen Flottenfahrzeug auf ein geliehenes E-Bike oder sogar dann existierende Lufttaxis sei Teil der Vision für die Großstadt. Ein Hinweis für die künftige Aufteilung des Mobilitätsmixes in Unternehmen hat die Studie ebenfalls parat: Die Fahrzeuge des Jahres 2040 sollen größtenteils mit Hybrid-Antrieb fahren, erklären die Experten. Das Mineralölunternehmen rechnet mit einem Anteil von 58 Prozent an der Pkw-Flotte. Dazu kommen 16 Prozent Plug-in-Hybride. Ganz ohne Verbrennungsmotor kommen nur die rund drei Prozent reinen Elektroautos aus. Ergänzend sollten im Straßenverkehr strombasierte und kurzfristig auch biomassebasierte Kraftstoffe der zweiten Generation beispielsweise in der Bestandsflotte eingesetzt werden.

Umdenken in Firmen

Das Arval Mobility Observatory (AMO) Fuhrpark-Barometer 2019 erkennt eine Wende im Flottenmanagement. Mittlerweile haben deshalb auch viele deutsche Unternehmen neue Antriebsarten wie Elektro, Hybrid oder Plug-In-Hybrid auf der Liste: Während noch vor zwei Jahren lediglich 15 Prozent der Befragten angaben, Hybrid-Fahrzeuge zu nutzen oder deren Integration in die Flotte zu planen, liegt der Wert nun mit 35 Prozent deutlich höher. Im europäischen Vergleich der 13 Länder rückt Deutschland damit von Platz 10 auf Platz 5 vor. Auch Mobilitätsalternativen wie Fahrgemeinschaften oder Carsharing finden langsam Anklang. Insgesamt gaben 27 Prozent der deutschen Unternehmen an, dass sie Fahrgemeinschaften eingeführt haben oder starten wollen, bei Carsharing liegt der Wert bei 24 Prozent.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on xing

Beschaffung im Fuhrpark: Outsourcen oder Inhouse?

Outsourcen oder Inhouse: Wie funktioniert Fuhrparkmanagement besser? Vimcar Fleet ist beispielsweise ein Tool, mit dem sich Fuhrparkmanagement günstig und unkompliziert inhouse abdecken lässt. Trotzdem gibt es manchmal Gründe, die Fahrzeugverwaltung an Externe zu geben.

Inhouse oder Outsourcing des Fuhrparks: Vor- und Nachteile

Laut VMF – dem Verband markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften – sind in Deutschland aktuell rund 4,5 Millionen PKW und Kleintransporter als Flottenfahrzeuge unterwegs. Die erste Frage für Unternehmen lautet: Soll ich das Fuhrparkmanagement auslagern (Outsourcing) oder doch lieber in der Firma ansiedeln (Inhouse über einen Fuhrparkleiter)? Die Antwort nach Outsourcing oder Inhouse-Fuhrparkmanagement ist dabei eng verbunden mit Kostenoptimierung bei bestmöglichen Service. Es geht also darum, die Unternehmensziele und die Wettbewerbsfähigkeit immer im Blick zu behalten. Vor- und Nachteile des Outsourcings müssen bei Entscheidungen stets gegeneinander abgewogen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass es in vielen Unternehmen am notwendigen Fuhrpark Know-how fehlt. Bei einigen das Wissen völlig, bei anderen ist es mit der Entscheidung zugunsten des Outsourcings verloren gegangen. Das ist aber kein Problem. Fuhrparksoftware-Anbieter bieten Tools zur Selbstverwaltung und vermitteln schnell das notwendige Know-how. So lässt sich der Fuhrpark kostenoptimal und frei von externen Zwängen betreiben.

Übersicht über die Fuhrparksoftware auf einem Laptop.
Eine Fuhrparksoftware unterstützt bei der Fahrzeugverwaltung.

Vorteile Inhouse

Die Optimierung von Kosten, ökologischen Werten und einer perfekten Fahrzeugauslastung sind Motivationstreiber für Flottenleiter. Dazu zählen nicht nur die Überwachung des Kraftstoffverbrauchs mithilfe einer geeigneten Fuhrparkmanagement-Software, sondern auch der Umstieg auf sparsame, kleinere Motoren und alternative Antriebstechniken. Effektive Optimierungs-Helfer können digitale Managementsysteme sein. Software-Anbieter etwa bieten kleinen und mittleren Fuhrparks schlanke Lösungen für die alltäglichen Herausforderungen der Fahrzeugverwaltung, Fahrzeugortung und Fahrtenbuchführung. Im Mittelpunkt stehen dabei einzelne Module anstatt überfrachtete Software-Lösungen – einfach, unkompliziert und komplett digital. So greift die eingesetzte Fuhrpark- Software auf Daten aus dem Global Positionierung System (GPS) zu, um die aktuelle Position von Fahrzeugen abzurufen. Aus diesen Informationen lassen sich unter anderem optimierte Wegstrecken ableiten. Das Resultat: Die automatisierte Einsatzplanung der Flotte führt zu Ressourcenersparnis und Kostensenkungen im Flottenmanagement.

Mehr Kontrolle, mehr Fachwissen

Wer seinen Fuhrpark intern managet, reduziert seine Abhängigkeit von externen Dienstleistern. Gleichzeitig erhöht sich die Qualität der Prozesse rund um den Fuhrpark. Warum? Weil Sie direkten Einfluss auf Gestaltung und Abläufe nehmen können. Zusätzlich stärkt man mit dem Aufbau von fuhrparkspezifischem Fachwissen die Kompetenz seiner Mitarbeiter. So lässt sich solide planen und auch ohne Outsourcing aufs Kerngeschäft konzentrieren. Die Vorteile, neben der Kostenreduzierung, liegen auf der Hand: 

  • Kostenmanagement mit Überblick über Kostenfresser.
  • Tankkarten-Integration für eine kontinuierliche Übersicht über Tankverhalten und Kosten.
  • Laufzeitrechner, um Extrakosten bei der Überschreitung von maximalen Laufzeiten aus Leasingverträgen zu vermeiden.
  • Fahrzeugbuchung für eine optimale Auslastung.

Entscheiden Sie sich für das interne verwalten des Fuhrparks, müssen Sie sicher stellen, dass der verantwortliche Fuhrparkleiter sich mit Begriffen wie der HalterhaftungUnfallverhütungsvorschriftenCO2 Obergrenze uvm. auskennt. 

Inhouse managen mit einer Fuhrparksoftware

Da nicht jedes Unternehmen einen Fuhrparkleiter einstellen kann, der hauptberuflich die Fahrzeuge verwaltet, besteht die Möglichkeit eine Flottenmanagment Software einzusetzen. Diese unterstützt den zuständigen Fahrzeugverwalter, einen Überblick über die Fahrzeuge, Kosten und Fuhrparkauslastung zu behalten. Ist die Software besonders praktisch und einfach zu handhaben, ist es so auch für Laien möglich, die Fahrzeuge im Blick zu behalten. Wie solch eine Software aussehen könnte, zeigt das folgende Video:

Für wen ist Outsourcing interessant?

In einigen Fällen kann sich ein Outsourcing auch lohnen. Dafür müssen aber viele Faktoren im Fuhrparkmanagement berücksichtigt werden. Gerade bei kleinen, selbst verwalteten Fuhrparks sind die Fixkosten ziemlich hoch. Ebenfalls wichtig: Meist erledigen Mitarbeiter die Fuhrparkverwaltung oft nebenbei – die umfassenden Kompetenzen in der Materie fehlen den Verantwortlichen dann. Prinzipiell gilt: Je größer die Bündelung von Kundenfuhrparks ist, desto spezialisierter und kostengrünstiger können Beschaffung, Verwaltung und Verwertungen mit Fachpersonal aufgestellt werden. Ebenso sollte man auch auf die Nachteile eingehen.

Der Kontrollverlust an den Dienstleister kann zu Auseinandersetzungen führen. Dann muss im ungünstigsten Fall das Outsourcing mühevoll und kostenintensiv wieder zurückgenommen werden. Zudem lässt sich weniger flexibel auf geänderte Einflüsse reagieren und entschieden. Die Prozesse werden auf externe Belange eingestellt und können nicht oder nur bedingt an interne Vorgaben angepasst werden. Nicht zu vergessen ist auch, dass Kostenvorteile oft durch ein erhöhtes Qualitäts- und damit Preisniveau aufgehoben werden. Für welche Variante Sie sich auch entscheiden: Wer vorher alles sinnvoll kalkuliert hat, wundert sich später auch nicht über versteckte Kosten und unangenehmen Überraschungen.

Alles zum Thema Beschaffung:

Blick auf einen großen Fuhrpark.Wollen Sie noch mehr zu dem Thema Beschaffung erfahren? Dann lesen Sie sich folgende Artikel durch:

Wenn Sie einen allumfassenden Blick haben möchten, können Sie sich für den kostenlosen Online Kurs “Beschaffung im Fuhrpark – Kompaktwissen” anmelden. Sie erhalten gleichzeitig Zugriff auf die Kurse zum Thema Unfallverhütungsvorschriften und Firmenwagenversteuerung. Hier geht es zur Anmeldung der Online Kurse. Hier werden unter anderem auch Themen wie die Langzeitmiete behandelt.  

Weitere Artikel

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on xing

Welche Maßnahmen tragen zur Umweltschonung im Fuhrpark bei?

Klimaschutz ist längst ein Thema im Flottenmanagement. Dabei steht keineswegs das positive Image im Vordergrund. Ein bewusster Einsatz der richtigen der Verkehrsmittel und Fahrzeuge schont die Umwelt und den Geldbeutel. Welche Maßnahmen tragen aber zur Umweltschonung bei im Fuhrpark? Hier kommen die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Grünen Flotte.

Zukunftstrend Grüne Flotte: Welche Maßnahmen tragen zur Umweltschonung bei?

Saubere Firmenwagen sind nicht nur eine Investition in die Zukunft eines Unternehmens. Mit alternativen Antriebstechniken lässt sich schon heute bares Geld sparen. Dennoch ist absehbar, dass Umweltschutzmaßnahmen wie Fahrverbote und Umweltzonen in den kommenden Jahren häufiger ergriffen werden. Wer schon heute beim Kauf eines Neuwagens auf alternative Antriebsarten wie zum Beispiel Erdgas setzt, ist auf der sicheren Seite. Doch muss es nicht immer gleich ein neuer Firmenwagen sein. Wer zum Beispiel in seinem bestehenden Fuhrpark Leichtlaufreifen oder Partikelfilter nachrüstet, tut der Umwelt ebenso Gutes. Nicht zuletzt sind auch Effizienzmaßnahmen wie zum Beispiel ein Spritspartraining für Fahrer und eine computergestützte Routenoptimierung wirksame Umweltschutzmaßnahmen. Welche Maßnahme sich für einen Fuhrpark am besten eignet, lässt sich nur individuell ermitteln.

Autokauf: Es muss nicht immer Diesel sein

Eine Grüne Flotte besteht keineswegs nur aus E-Autos oder Hybridfahrzeugen. Beim Thema Schadstoffausstoß und Verbrauch kommen viele Faktoren zum Tragen, die vor dem Kauf eines neuen Flottenfahrzeugs genau analysiert werden sollten. Schließlich hängt es vom Einsatzprofil ab, welche Antriebstechnik am Ende einen Gewinn für Unternehmen und Umwelt einbringt.

Generell gilt: Ein Firmenwagen sollte nur so groß sein, wie nötig. Ambulante Pflegedienste kommen zum Beispiel mit einer Flotte Kleinwagen oft gut aus. Handwerksbetriebe benötigen dagegen eine größere Ladefläche. Einsatzgebiet und Zuladung bestimmen auch, welchen Motor und damit welchen Verbrauch ein Fahrzeug hat. Ein wichtiger Umweltfaktor ist auch die Antriebsart eines Firmenwagens. Bei gewerblich genutzten Fahrzeugen ist wegen des niedrigen Verbrauchs noch immer der Diesel die erste Wahl. Sind Flottenfahrer jedoch überwiegend in städtischem Gebiet unterwegs und befördern nur selten schwere Lasten, ist ein Benziner oder ein erdgasbetriebenes Fahrzeug die bessere Wahl. Dass die Anschaffung eines Erdgas-Autos nicht nur eine Umweltschutzmaßnahme ist, zeigt ein Blick auf die Kraftstoffpreise: Erdgas ist rund 30% günstiger als Diesel und rund 50% günstiger als Benzin. Darüber hinaus profitieren Käufer eines Erdgas-Fahrzeugs von zahlreichen Förderprogrammen, zum Beispiel der KfW oder der Gasversorger.

Eine weitere umweltschonende Alternative sind Hybridfahrzeuge. Sie nutzen einen herkömmlichen Verbrennungs- und gleichzeitig einen Elektromotor. Hybridautos spielen ihre Stärken vor allem im Stadtverkehr bei langsamen Geschwindigkeiten aus. Auf längeren Strecken bieten sie in Sachen Umweltschutz und Effizienz kaum Vorteile. Elektroautos sind im Fuhrpark aktuell noch selten anzutreffen. Das wird sich in den nächsten Jahren allerdings ändern. Die Auswahl an E-Autos wird sich in naher Zukunft wesentlich vergrößern. Dass die Reichweiten nicht noch gering sind, ist ein Vorurteil.

Inzwischen können die umweltfreundlichen Flitzer oft über 300 km zurücklegen. Einzig die Ladeinfrastruktur lässt noch zu wünschen übrig. Aber auch hier ist ein Wandel nur eine Frage der Zeit.

Effizienzmaßnahmen: Wie Spritspartraining und Routenplanung die Umwelt schonen

Wer aus seinem Fuhrpark eine Grüne Flotte machen möchte, muss nicht gleich alle Firmenwagen austauschen. Verschiedene Maßnahmen helfen, die Effizienz der bestehenden Flotte zu steigern und dadurch einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. So beeinflusst zum Beispiel der Fahrstil wesentlich den Kraftstoffverbrauch eines Firmenfahrzeugs. Spritspartrainings vermitteln eine sichere und umweltschonende Fahrweise, die gleichermaßen Umwelt und Unternehmen zugutekommen. Auswertungen beweisen, dass ein spritsparender Fahrstil keinen Zeitverlust bedeuten muss. Vorausschauendes Fahren mit einer konstanten Geschwindigkeit im optimalen Drehzahlbereich kann den Kraftstoffverbrauch um bis zu 25% senken und schont gleichzeitig das Fahrzeug.

Die Optimierung der Route ist für viele Fuhrparkmanager aus Kostengründen selbstverständlich. Die Vermeidung von unnötigen Leerfahrten ist aber auch eine Umweltschutzmaßnahme. Verschiedene Telematik- und Softwarelösungen helfen dabei, die täglichen Außendienstfahrten optimal aufeinander abzustimmen und dadurch Zeit und Sprit zu sparen. Angenehmer Nebeneffekt: Eine gute Software verringert außerdem den Verwaltungsaufwand und hilft dabei, einzelne Aufträge besser zu kalkulieren.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on xing