So überzeugen Sie Verantwortliche von Fuhrparksoftware

In vielen Firmen werden Fahrtenbücher unvollständig und nicht digital geführt. Das kostet unnötige Zeit und bindet teure Mitarbeitende. Moderne Software-Lösungen helfen schnell und problemlos, die Verwaltung zu erleichtern. Welche Vorteile digitales Fuhrparkmanagement bietet und was für eine Einführung spricht, das lesen Sie hier.

Der Alltag ist bestimmt von digitalen Helfern: Handy, Computer oder Gesundheits-Apps begleiten uns rund um die Uhr. Ein anderes Bild zeichnet sich im Bereich des Flottenmanagements innerhalb der Baubranche ab. Eine aktuelle Vimcar Studie zeigt: Unvollständige Fahrtenbücher, Schadenmanagement, Excel-Tabellen sind Probleme, mit denen FuhrparkleiterInnen kämpfen. Die Digitalisierung scheint hier – aber auch in anderen Branchen – noch nicht vollständig angekommen zu sein. 

Mehr als ein Drittel der Fuhrparkverantwortlichen in KMUs der Baubranche investiert wöchentlich über zehn Stunden in Flottenmanagement. Und stolze 61 Prozent der Befragten kämpfen mit nicht digitalisierten, unvollständig geführten Fahrtenbüchern. Schadenmanagement und nicht digitalisierte Fahrtenbücher sind häufigste Problemstellen. Für kleine und mittlere Unternehmen ist der eigene Fuhrpark ein ressourcenintensives Unterfangen. 37 Prozent der Fuhrparkverantwortlichen geben an, dass die Ablage und das Auffinden von Dokumenten mit dem meisten Aufwand verknüpft sind. Ein immenser Zeit- und Kostenfaktor. Das muss nicht sein, wenn Unternehmen die richtigen digitalen Tools nutzen.

Top-Argumente für Fuhrparksoftware

Effiziente Einsicht in Aktivitäten und Steuerung, die schnelle Senkung der Kosten – moderne Flottenmanagement Systeme bieten zahlreiche Vorteile für kleine wie große Unternehmen. Sie ermöglichen erhebliche Einsparungen bei voller Kontrolle. Das gilt im Übrigen für jeden Fuhrpark – ob nun mit zehn Firmenwagen oder einer größeren Flotte. So können Mehrkilometer bereits ab dem ersten Einsatz einer Software der Vergangenheit angehören. 

Zudem gilt das elektronische Fahrtenbuch als manipulationssicher, es wird zeitnah sowie lückenlos geführt und ist Konform mit dem Finanzamt. Die wichtigsten Argumente für eine Fuhrparksoftware in der Übersicht. 

Vorteile einer Fuhrparksoftware aufzeigen

Reduktion der Kosten, Erhöhung der Sicherheit

Neben Personal und Gebäude gilt der Fuhrpark in kleinen und mittelgroßen Unternehmen meist als drittgrößter Kostenfaktor. Mobilitätsmanagement-Plattformen weisen die Kostenpositionen auf Rechnungen automatisch den einzelnen Fahrzeugen und Kostenarten zu. Unnötige Ausgaben können sofort eliminiert werden – das ermöglicht eine Senkung der Gesamtkosten von bis zu 25 Prozent. 

Und eine Studie des Institute for Energy Diversification and Saving bestätigt, dass schon eine 10-prozentige Reduzierung der Treibstoffkosten zu einer 31-prozentigen Steigerung des Gewinns führt. Auch das Schadenmanagement lässt sich durch eine Fuhrparksoftware optimieren. Ein optimiertes Werkstattkonzept kann die Reparaturkosten im Vergleich zur Reparaturrate in der Fullservice-Leasingrate um teilweise 40 Prozent senken. Regelmäßiges Fahrtraining erhöht die Sicherheit zusätzlich und verhindert Unfälle.

Kontrolle über Laufleistung und Auslastung

Aber es geht noch mehr: 15 bis 25 Prozent an Ersparnis bringt das Einhalten von Laufleistungsvereinbarungen der Leasingverträge und Änderungen der Leasingverträge. Software mit integrierten Laufleistungsrechner zeigen hier ihre ganze Effizienz. Durch Routendokumentation, Fahrzeugortung, Fahrzeugreservierung sind die Fahrzeuge optimal ausgelastet, Standzeiten und überflüssige PKW so reduziert.

Absprache am Tisch

Zeiteinsparung und Diebstahlschutz

Rund 7 Stunden pro Schadensfall benötigen Verantwortliche in Fuhrparks ab 15 PKW für die Schadensabwicklung. Eine Fuhrparksoftware automatisiert die manuellen, zeitaufwendigen Prozesse. So bleibt Zeit für andere wichtige Aufgaben.

 Bewegungsmelder wiederum können vor Diebstahl schützen. Sollten Fahrzeuge unerlaubt unterwegs sein, erhalten FuhrparkleiterInnen eine Benachrichtigung und können einschreiten.

Schritt für Schritt zum passenden Angebot

Da der jeder Fuhrpark individuell ist, sollten die Verantwortlichen vorab analysieren, welche Anforderungen die Software zu erfüllen hat. Von Werkstattaufträgen über Tankabrechnungen bis hin zu Leasingverträge muss vieles geplant sein. Dabei kommt es auf den Anspruch des Unternehmens an. Je komplexer die Anforderungen, desto umfangreicher die entsprechende Fuhrparksoftware. Treffen Sie die richtigen Entscheidungen auf der Grundlage aktueller Daten Ihrer Flotte. 

Die wichtigsten Fragen sind: 

  • Welche Anforderungen soll die Software erfüllen? 
  • Worauf kann ich verzichten? 
  • Gibt es die Möglichkeit, vorhandene Daten zu implementieren?
  • Die Wahl des Anbieters: Wie lange gibt es den Anbieter bereits? Welche Referenzkunden kann er vorweisen?

Bei kleineren und mittleren Fuhrparks ist es sinnvoll, separate FuhrparkverwalterInnen einzusetzen. Das geht in Form eines eigenen Mitarbeiters, oder ausgelagert an einen externen Dienstleister. In der Regel übernimmt diese Aufgaben eine Leasinggesellschaft oder die Fuhrpark-Abteilung eines Automobilherstellers.

Ein Faktenpaket, das Chefs überzeugt

Hat der Verantwortliche für den Fuhrpark alle Daten zusammen und eine gründliche Analyse veranlasst, dürften die Fakten für den Erwerb einer modernen Fuhrparksoftware sprechen. 

Statt mühselige Excel-Tabellen zu erstellen, werden alle Daten auf einer Plattform zusammengeführt. Statt Stunden benötigt man nur noch Minuten für die Bearbeitung – das Unternehmen spart so Geld und Zeit.

Chef von Software überzeugen

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Eine Fuhrparksoftware erleichtert das Flottenmanagement für Fuhrparkverantwortliche und unterstützt FahrerInnen im Alltag. Mit Vimcar Fleet lassen sich Fahrzeuge unkompliziert tracken, ein zeit- & gebietsbasierter Bewegungsmelder macht eine genaue Routendokumentaion möglich. Jetzt Broschüre herunterladen und informieren!

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Kleinlaster werden wieder wie Lkw besteuert

Gute Nachricht für viele Gewerbetreibende: Dank einer Änderung des Gesetzes gibt es nun Steuererleichterungen für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Das ist Teil der neuen Kfz-Verordnung, die Pkw jetzt wie Lkw besteuert und erhebliche Steuern spart. Was Sie nun wissen müssen, lesen Sie hier.

Für viele Handwerker sowie Transport- und Kurierunternehmen waren geänderte Kfz-Steuerbescheide in den letzten zwei Jahren ein großes Ärgernis. Der Fiskus verlangte zum Teil erhebliche Mehrkosten pro Fahrzeug – in einigen Fällen mehrere Hunderte Euro. Der Grund: Eine Sonderregelung im Kraftfahrzeugsteuergesetz (KraftStG). Diese sah vor, leichte Nutzfahrzeuge unter bestimmten Bedingungen wie Pkws zu besteuern. Das hat sich, zum Glück für alle Betroffenen, mit der Streichung des Paragraph § 18 Abs. 12 KraftStG verändert. Der Kleintransporter bis 3,5 Tonnen gilt seitdem 23. Oktober 2020 wieder als Lkw. Unternehmer müssen durch diese Regelung weniger Kfz-Steuer für ihre Lieferfahrzeuge bezahlen.

Rückwirkende Steuererstattung

Die gute Nachricht vorweg: Alle erhöhten Kfz-Steuerbescheide sollen nun automatisch und rückwirkend auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes geändert werden. So lautet eine aktuelle Mitteilung des Zolls. Anders als vorher müssen Betroffene keinen Einspruch mehr einlegen. 

Das ist selbst dann der Fall, wenn der Bescheid noch nicht bei HalterInnen eingetroffen sein sollte. So kann es wegen einer Softwareumstellung immer noch Verzögerungen bei der Ausstellung der Papiere geben. Fakt ist, dass die Besteuerung nun nach den geltenden Regelungen für die Zulassung des Fahrzeugs als Lkw erfolgen wird. Zum Vorteil für alle UnternehmerInnen.

Kleintransporter unterwegs

Rückblick: Deshalb gab es die Sonderregelung

Seit 2012 bestand die Sonderregelung, die Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen und mit mehr als drei Sitzen steuerrechtlich als Pkw einstufte. So wollten die Behörden die steuerlichen Begünstigungen von Pick-ups und großen Geländewagen einschränken. Waren die Fahrzeuge überwiegend zur Personenbeförderung angeschafft worden, wurde automatisch der höhere Steuersatz fällig. 

Dabei kam es insbesondere auf das Verhältnis von Ladefläche zum restlichen Fahrzeug an. Doch es zeichnete sich ein Problem ab, weil der Zoll die Regelung häufig ignorierte. Das hat sich 2018 schlagartig geändert. Die Behörde glich die Angaben der Straßenverkehrsbehörden mit einer Filtersoftware ab. Die Folge: es kam zu massenhaft korrigierten und teils auch fehlerhaften Steuerbescheiden – zum Nachteil der Gewerbetreibenden.

Nachzahlungen und Einsprüche

Taschenrechner für Steuern

Mit den fehlerhaften Steuerbescheiden hatten viele Fachkräfte plötzlich unerfreuliche Post im Briefkasten mit Forderungen der Nachzahlung. Wer den Zahlungen entgehen wollte, musste daraufhin Einspruch einlegen. 

Das gipfelte in der behördlichen Anweisung, entweder Fahrzeuge aufwändig umzubauen oder Gutachten einzuholen. Beides mit war mit hohem finanziellen Aufwand verbunden. Die Fahrzeuge sollten beim Zoll vorgeführt werden, um nachzuweisen, dass das Flächenverhältnis des Fahrzeugs eine Besteuerung als Lkw zulässt. 

In den meisten Fällen wurden die Voraussetzungen für die Einstufung als Pkw überhaupt nicht erfüllt. In langwierigen rechtlichen Auseinandersetzungen mussten sich die Betroffenen gegen die Bescheide zur Wehr setzen. Dieser Zustand sorgte für Unmut und Ärger bei vielen Unternehmen.

Einspruch adé – Unternehmen profitieren von der niedrigeren Besteuerung

Dank der neuesten Gesetzesänderung ist nicht mehr mit Stress seitens der Behörden zu rechnen. Im Gegenteil: Mitarbeitende mit leichten Nutzfahrzeugen sparen künftig nicht nur einiges an Steuern für ihren Kleinlaster – sondern diesmal auch ganz mühelos. Künftig soll die Kfz-Steuer für diese Fahrzeuge nach den günstigeren Lkw-Steuersätzen berechnet werden. Ganz ohne Vorführung beim Zoll.

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Energiesteuer Rückerstattung für Unternehmen im Nahverkehr

Das Energiesteuergesetz (EnergieStG) regelt die Besteuerung aller Arten von Energielieferanten. Dazu zählt sowohl die Energie aus fossilen Brennstoffen wie beispielsweise Mineralöle, als auch die aus nachwachsenden Rohstoffen wie Biodiesel etc. Das Gesetz löste im Juli 2006 das Mineralölsteuergesetz ab. Dank des novellierten Energiesteuergesetzes haben Unternehmen, die Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr nutzen, ein Anrecht auf die Energiesteuerrückerstattung für ihre Energieerzeugnisse.

Welche Betriebe erhalten die Energiesteuer Rückerstattung?

Im § 56 EnergieStG ist die „Steuerentlastung für den Öffentlichen Personennahverkehr“ geregelt. Hierin heißt es, dass eine Erstattung der Energiesteuer auf Anfrage gewährt wird für Benzine, diverse Gase und gasförmige Kohlenwasserstoffe, wenn diese in Fahrzeugen zur „allgemein zugänglichen Beförderung von Personen“ genutzt werden. Des Weiteren wird im § 9c Stromsteuergesetz (StromStG) die Ökosteuer Rückerstattung für Elektromobilität im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs geregelt.

Die Ökosteuer Erstattung wird gewährt auf:

  • Schienenfahrzeuge zur allgemein zugänglichen Beförderung von Personen
  • Kraftfahrzeuge im genehmigten Linienverkehr sowie in
  • Spezialverkehren wie beispielsweise Schüler- oder Behindertentransport.

Welche Voraussetzungen müssen zur Erstattung der Energiesteuer erfüllt sein?

Eine genaue Fahrtendokumentation ist für die Ökosteuer Rückerstattung von äußerster Wichtigkeit. Dabei gilt es die Kilometerleistung eines jeden Fahrzeugs zu dokumentieren, die Dauer der Fahrten genau zu bestimmen und den richtigen Fahrtengrund zu benennen. Auch über den Kraftstoffverbrauch muss bei der Beantragung der Mineralölsteuervergütung genauestens Buch geführt werden. Bei Busunternehmen ist es außerdem wichtig dem Zoll exakt mitzuteilen, in welcher Fahrtenkategorie die einzelnen Fahrten stattfinden. Zur Auswahl stehen hier der Individual- und der Linienverkehr. Folgende Voraussetzungen müssen zur Ökosteuer Erstattung erfüllt sein:

  • Die Beförderungsstrecke darf 50 Kilometer nicht überschreiten.
  • Die Reisezeit darf nicht länger als eine Stunde dauern.
  • Der Entlastungsbetrag muss im Kalenderjahr mindestens 50€ betragen
  • Bei den betroffenen Fahrzeugen müssen mindestens 50 % der Fahrten im Linienverkehr stattfinden.

Wie genau muss die Erstattung der Energiesteuer beantragt werden?

Um die Ökosteuer Rückerstattung zu beantragen sind verschiedene Formulare zu verwenden. Diese unterscheiden sich zunächst für den Fahrzeugtyp, also Schienenfahrzeug oder Kraftfahrzeug. Im Bereich von Kraftfahrzeugen in der Personenbeförderung ist das Formular 1121 “Antrag auf Steuerentlastung für Kraftfahrzeuge im Linienverkehr” auszufüllen. Zu dem Formular 1121 gehören die Berechnungsbögen 1122 – 1126. Hierbei geht es um den Durchschnittsverbrauch des Gesamtfuhrparks bzw. bestimmter Fahrzeuggruppen, die im Linienverkehr oder im Spezialverkehr eingesetzt werden müssen.

Zusätzlich zu diesen Formularen muss für die Energiesteuerrückerstattung seit dem Januar 2017 noch die Selbsterklärung “Staatliche Beihilfen” (Formular1139) abgegeben werden. Ohne diese Selbsterklärung wird ein Antrag auf Ökosteuer Erstattung stets abgelehnt.

Busse

Wie hilft eine Fuhrparksoftware bei dem Antrag auf Ökosteuer Rückerstattung?

Wenn es um die Erstattung der Energiesteuer geht, ist ein digitales Fahrtenbuch eine große Hilfe. Denn ohne lückenlose Dokumentation gibt es keine Mineralölsteuervergütung. Doch gerade damit tun sich viele Betriebe schwer. Werden die Fahrten händisch aufgezeichnet, kommen immer wieder Fehler und Verwechslungen vor. Dies umso mehr, als die meisten Fahrzeuge von verschiedenen FahrerInnen geführt werden, die jeweils ihr eigenes Fahrtenbuch nutzen. Da geht der Überblick schnell verloren.

Ein digitales Fahrtenbuch steht allen MitarbeiterInnen zur Verfügung. Hier werden die relevanten Informationen gesammelt und ausgewertet. Das Fahrtenbuch ist mit allen notwendigen Kategorien ausgestattet und meist so programmiert, dass keine wichtige Spalte ausgelassen werden kann.

Weitere Vorteile eines digitalen Fahrtenbuches

Eine gute Fuhrparksoftware zeichnet zudem die gesamte Fahrstrecke auf und verknüpft sie direkt mit den entsprechenden MitarbeiterInnen. So ist jederzeit ersichtlich, wer welches Fahrzeug wie oft gefahren hat. Gleichzeitig wird auch der Spritverbrauch analysiert. Am Ende bereitet die Fuhrparksoftware alle Daten für die Energiesteuerrückerstattung auf.

Mit einer solchen Fahrtenbuchsoftware werden alle gesetzlichen Bestimmungen zur Beantragung der Energiesteuerrückerstattung auf einen Blick sichtbar. Die Software sorgt dafür, dass alle Informationen an einem Platz zusammengetragen werden und gemäß des Zoll Formular 1121 “Antrag auf Steuerentlastung für Kraftfahrzeuge im Linienverkehr” aufbereitet werden.

Laden Sie hier die Broschüre herunter und erfahren alle Vorteile eines digitalen Fahrtenbuches im Fuhrpark!

Ein digitales Fahrtenbuch ermöglicht eine einfache Dokumentation aller Fahrten ohne Aufzeichnungslücken. Dies erleichtert nicht nur die Fahrzeugverwaltung für Dienst- und Poolfahrzeuge, sondern auch das lückenlose Ausfüllen verschiedener Formulare zur Ökosteuer Rückerstattung, wie das Zoll Formular 1121 “Antrag auf Steuerentlastung für Kraftfahrzeuge im Linienverkehr”.

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Mehr als nur ein Tool zur Mineralölsteuervergütung

Neben der Energiesteuerrückerstattung bietet eine gute Fuhrparksoftware eine Reihe von weiteren Vorteilen. Sie hilft beispielsweise dabei die Fahrzeugpapiere und -informationen an einem übersichtlichen Ort digital aufzubewahren. Die Software weiß, wann der nächste TÜV ansteht, erinnert an Werkstatt-Termine und kennt sich mit den Leasingraten aus. Verknüpft mit der Lohnbuchhaltung hilft die Fuhrparksoftware auch bei der Erstellung von Einsatzplänen und bei der Berechnung der Löhne. Sie überwacht Fahrtzeiten und gefahrene Kilometer und ist so sowohl für das Fuhrparkmanagement wie auch für die FahrerInnen von großem Nutzen.

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Überzeugen statt Überreden: Die Einführung einer Fuhrparkmanagementsoftware

Einen Berg von Papierkram, Termin-Listen, Excel-Tabellen, Ärger mit Versicherungen und Probleme bei der Steuerprüfung – all das kann eine gute Fuhrparkmanagementsoftware ersparen. Auf den ersten Blick mag es erscheinen, als haben nur Fuhrparkverantwortliche einen Vorteil davon, dabei profitieren alle Beteiligten von der Transparenz, die dieses Programm für die Arbeitsabläufe rund um die Unternehmensflotte bietet. Um Stakeholder von der Sinnhaftigkeit der Anschaffung zu überzeugen, gibt es Argumente. Welche das sind, erklären wir hier:

Unternehmensführung ansprechen

Da eine solche Software nicht nur einen perfekten Überblick verschafft, sondern letztlich auch in der Lage ist, Geld einzusparen, dürfte das Interesse der Unternehmensführung leicht geweckt werden: Der Kostenüberblick über alle Fahrzeuge und die Möglichkeit, selbst Tankrechnungen, Autowäschen und Parkgebühren einzelnen Fahrten zuzuordnen, macht Kostenausreißer sichtbar und zeigt, wo noch Optimierungspotential liegt. Dokumente wie Leasingverträge oder Werkstattrechnungen können hinterlegt werden. Und eine rechtzeitige Information über auslaufende Leasingverträge verhindert Kosten für teure Mehrkilometer. Ein solches Programm bereitet nicht nur der Zettelwirtschaft ein Ende, es reduziert Kosten, spart Zeit und bietet mehr Sicherheit – auch vor Diebstahl und im Schadensfall.

Es ist ein Graph mit Wachstumskurve zu sehen.
Eine Fuhrparksoftware zeigt das Optimierungspotenzial des Fuhrparks auf.

Entlastung in der Disposition

Für die DisponentInnen ist das Tool perfekt: Ein Blick in den Computer genügt, um zu sehen, welches Fahrzeug sich in der Nähe der Auftraggebenden befindet und noch Ladekapazität hat, um gegebenenfalls flexibel und kosteneffizient einen weiteren Auftrag anzunehmen. Hektisches Rechnen entfällt – Entscheidungen können schnell getroffen werden. Ein Überblick über offene und abgearbeitete Dispositionen sorgt dafür, dass kein Termin vergessen wird. Und durch Geofences kann vorausschauend geplant werden, wann genau ein Fahrzeug wieder auf dem Geschäftsgelände eintrifft und neu beladen werden kann. Liefernachweise für die Kundschaft sind präzise und schnell erstellbar. Kurzum: Mehr Sicherheit für die DisponentInnen – und für die Kundschaft.

Betriebsrat mit ins Boot holen

Ein Betriebsrat ist ein wichtiges Mitbestimmungsorgan in einem Betrieb, da er die Interessen der Arbeitnehmenden vertritt. Den Betriebsrat im Vorwege über die Vorteile der Software zu informieren und Sorgen bezüglich Datenschutzverletzungen zu nehmen, sollte also selbstverständlich sein. Schließlich fallen Systeme zur Arbeitszeiterfassung oder Videoüberwachung in ihren Mitbestimmungsbereich. Viele Punkte in der Software dienen letztlich dem Arbeitsschutz und damit der Sicherheit der Angestellten: Lenk- und Ruhezeiten können erfasst werden, die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften (UVV) kann besser gewährleistet werden. Und die elektronische Führerscheinkontrolle spart Zeit und Nerven. Fuhrparkmanagementsoftware ist kein Spion, sondern eine Prozessoptimierung, die passgenau auf den Betrieb zugeschnitten werden kann. Aufklärende Gespräche über die Vorteile und Funktionsweise der Software helfen. Legen Sie offen, welche Daten verarbeitet werden und zeigen Sie, dass der Datenschutz weiterhin gewährleistet ist, wird es leicht, den Betriebsrat mit ins Boot zu holen. Oft sind darin auch Fahrer und Fahrerinnen, die die sonst zeitaufwändigen Procedere kennen und sicher froh über geschmeidigere Arbeitsabläufe sind. Vimcar unterliegt den deutschen Datenschutzgesetzen und lässt sich fortwährend von einer externen Datenschutzfirma betreuen und schulen. Transparente Abläufe für alle: ja, Mitarbeiterüberwachung: nein.

Fünf Menschen sitzen um einen Tisch und beraten sich.
Bei der Einführung einer Fuhrparksoftware sollte der Betriebsrat mit einbezogen werden.

Belegschaft aufklären

Bei aller Transparenz: Die Privatsphäre bleibt gewahrt. Es werden keine Daten ermittelt, die Leistung oder Verhalten betreffen. Die Einstellungen zum Fahrzeugtracking sind konfigurierbar und die Echtzeitortung erfolgt nur bei Betriebsfahrten während der Arbeitszeit. Ein besonderer Pluspunkt ist auch das digitale Schlüsselmanagement: MitarbeiterInnen erhalten automatisch für das gebuchte Fahrzeug den digitalen Schlüssel, es ist keine persönliche Übergabe nötig. Eine elektronische Führerscheinkontrolle gewährleistet, dass die UVV eingehalten werden. Mit einer App haben auch Fahrer und Fahrerinnen mehr Überblick: Sie können über Smartphone oder PC die Fahrten einsehen und kategorisieren. Zusätzlich spart ein elektronisches Fahrtenbuch jede Menge Arbeit und dient gleichzeitig als Beweis bei Kundenbeschwerden. Der Arbeitsalltag wird weitgehend von zeitraubenden Kontrollprozessen befreit. Das bedeutet weniger Stress für die Fahrerinnen und Fahrer.

Fazit

Wenn alle Stakeholder im Vorwege ausführlich über die sie betreffenden Punkte informiert werden, können etwaigen Bedenken starke Argumente entgegengesetzt werden. Wichtig ist, so gut über das System informiert zu sein, dass Sorgen genommen und Pluspunkte klar dargelegt werden können. Denn schließlich haben nicht nur Fuhrparkverantwortliche einen Vorteil durch eine gute Software, sondern alle, die mit der Flotte und den betreffenden Arbeitsprozessen zu tun haben. Wer sich für die Transparenz der Arbeitsabläufe stark macht und dabei selbst transparent bleibt, hat gute – weil offene! – Karten.

Bekommen Sie einen Einblick in die Fuhrparkverwaltung mit Vimcar Fleet und lernen Sie die Vorteile der Software kennen:


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Kurzarbeit – Was tun mit dem Dienstwagen?

Etwa 745 000 Beschäftigte sind aktuell in Kurzarbeit. Wenn die betriebsüblichen Arbeitszeiten aufgrund von Auftragsmangel, Lieferkettenproblemen oder Schwierigkeiten bei der Einhaltung der Corona-Maßnahmen gesenkt werden müssen, beeinflusst das allerdings nicht nur den aktuellen Kontoauszug. Es hat auch Auswirkungen auf geldwerte Vorteile wie etwa den Firmenwagen.

Einfluss von Kurzarbeit auf geldwerten Vorteil

Geldwerte Vorteile können in Zeiten von Kurzarbeit zu echten Nachteilen werden. Denn Kurzarbeitergeld ist kein Arbeitslohn, sondern eine sogenannte Lohnersatzleistung, die von der Bundesagentur für Arbeit in der Zeit der Kurzarbeit gezahlt wird, um die finanziellen Folgen einer Krise für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu mildern. Die Privatnutzung eines Dienstwagens ist aber ein Gehaltsbestandteil in Form eines Sachbezugs – und muss deswegen auch trotz des wegen Kurzarbeit sinkenden Haushaltseinkommens voll versteuert werden.

Wenn der Anteil der Kurzarbeit bei 100 Prozent liegt, hat der Arbeitnehmer keine Arbeitsleistung mehr zu erbringen und der Arbeitgeber zahlt kein Gehalt. Der Arbeitgeber ist dann berechtigt, die Privatnutzung zu widerrufen oder den Dienstwagen zurück zu verlangen, sobald die Lohnfortzahlungspflicht erlischt. Er muss es aber nicht.

Wird die Arbeitszeit nur verringert und der Arbeitgeber zahlt ein – wenn auch verkürztes – Gehalt, besteht der Anspruch auf die Privatnutzung des Dienstwagens vollumfänglich. Denn im Gegensatz zum Gehalt in Form von Geld kann diese Sachleistung nicht entsprechend prozentual gekürzt werden. Es bleibt also alles beim Alten. Leider auch, was die Versteuerung dieses geldwerten Vorteils betrifft. Während das Einkommen sich verringert, sinkt der Kostenpunkt „Dienstwagen“ in den meisten Fällen nicht.

Was tun?

Nur wenn eine private Nutzung des Dienstwagens nachweislich ausgeschlossen ist, entfällt auch die Versteuerungspflicht. Ist der Arbeitgeber damit einverstanden, kann der Arbeitnehmer ihm Fahrzeugschlüssel- und Papiere aushändigen und sich die Abgabe bestätigen lassen.

Privatnutzungsverbot

Eine weitere Möglichkeit wäre, dem Arbeitnehmer ein schriftliches Privatnutzungsverbot zu erteilen. Die Einhaltung dieses Verbots ist dann allerdings auch vom Arbeitgeber zu überwachen.

Komplizierter wird die Vereinbarung, wenn der Arbeitnehmer Zuzahlungen zum Firmenwagen leistet – zum Beispiel, weil seine Sonderwünsche zu Ausstattung und Modell des Dienstwagens berücksichtigt oder allgemeine Pauschalen vereinbart wurden. Oft trägt dann der Arbeitnehmer monatlich einen Teil der Leasingkosten, den der Arbeitgeber vom Nettogehalt abzieht. Diese Vereinbarung kann nicht einseitig vom Arbeitnehmer aufgekündigt werden.

Einzelbewertung der Fahrten

Wenn die Rückgabe des Dienstwagens nicht möglich ist, sollten Sie prüfen, ob eine Einzelbewertung der Fahrten in Frage kommt. Ein Dienstwagen ist – sofern nicht ohnehin das Führen eines Fahrtenbuchs vereinbart wurde – für jeden Monat in der Höhe von 1 Prozent (bzw. 0,5 oder 0,25 Prozent bei Dienstwagen mit Elektroantrieb) des Bruttolistenpreises zu versteuern. Maßgeblich ist dabei nicht der tatsächliche Kaufpreis, sondern der vom Hersteller festgelegte unverbindliche Verkaufspreis.

Zusätzlich wird für jeden gefahrenen Kilometer von der Wohnung zum Arbeitsplatz 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises als versteuerungspflichtige Masse angesetzt. Wer wegen Homeoffice oder Kurzarbeit weniger als 180 Tage im Jahr mit dem Dienstwagen von seiner Wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte* fährt, kann stattdessen die tatsächlichen Einzelfahrten versteuern. In diesem Fall sind die genaue Anzahl und die genauen Daten der Nutzungstage zu dokumentieren. Dann schlagen die Entfernungskilometer nicht mehr mit 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises zu Buche, sondern nur noch mit 0,002 Prozent. Der Arbeitgeber darf in der Lohnabrechung aber nicht im laufenden Jahr von der 0,03-Prozent-Methode situationsangepasst zur Einzelbewertung wechseln – man muss sich immer auf ein Jahr festlegen. Ein Wechsel ist nur zum Jahresbeginn möglich oder dann, wenn der Arbeitnehmer ein neues Fahrzeug erhält.

* Erste Tätigkeitsstätte: Es kann nur eine erste Tätigkeitsstätte geben, auch wenn Sie für Ihren Arbeitgeber an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden. Die Fahrtkosten dorthin werden mit einer Entfernungspauschale abgegolten. Wenn mehrere Arbeitsorte bestehen, kann der Arbeitgeber die erste Tätigkeitsstätte festlegen. Die Fahrten zu den anderen Arbeitsstätten läuft bei der Abrechnung dann unter Auswärtstätigkeit.

 

Beratung durch Steuerberater gibt Sicherheit

Ein Trostpflaster: Arbeitnehmer können die Anpassung der Regelung im Nachhinein bei der Einkommenssteuererklärung anzeigen und bekommen gegebenenfalls die zuviel gezahlten Steuern erstattet. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn der Arbeitnehmer gewissenhaft ein Fahrtenbuch geführt hat, elektronisch oder als Heft – eine Excel-Tabelle wird vom Finanzamt nicht anerkannt.

Generell gilt: Bei Unsicherheiten sollten sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber am besten steuerlich beraten lassen, damit der Dienstwagen in der Kurzarbeit nicht zur Kostenfalle wird.

Antrag zur Korrektur der Besteuerung des geldwerten Vorteils

Um die Besteuerung des geldwerten Vorteils ändern zu lassen, müssen Firmenwagenfahrer einen Antrag bei der Steuererklärung einreichen. Ein solcher Antrag sieht wie folgt aus:

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Kfz Teilkasko vs. Vollkasko: Wann ist welcher Schutz sinnvoll?

Weder die Vollkaskoversicherung für das Kfz noch die Teilkasko sind gesetzlich vorgeschrieben – anders als die Haftpflichtversicherung. Fahrer beziehungsweise Halter entscheiden folglich selber, ob sie einen entsprechenden Schutzbrief abschließen. So fragt sich, in welchen Fällen die Teilkasko zur Autoversicherung gehören sollte und wann die Vollkasko. Und wann kann man darauf verzichten? Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr zu: Vollkasko / Teilkasko – Wann ist was sinnvoll?

Voll- und Teilkasko Autoversicherung: Welche Leistungen bieten sie?

Voll- sowie Teilkaskoversicherungen begleichen grundsätzlich Schäden am eigenen Fahrzeug. Die gesetztlich vorgeschriebene Haftplichtversicherung ist dagegen für Fremdschäden gedacht, übernimmt folglich auch Unfallfolgen am eigenen Fahrzeug die von Dritten verursacht wurde. Wofür also braucht man eine Vollkaskoversicherung für das Auto? Und wann hat die Teilkasko Vorteile? Zunächst gilt: Die Leistungen beider Schutzbriefe sind in vielen Punkten gleich. So zahlt sowohl die Kfz Teilkasko als auch die Vollkaskoversicherung am Auto folgende Schäden:

  • Sturm, Hagel- und Überschwemmungsschäden
  • durch Tierbisse verursachte Schäden
  • zersprungene Windschutzscheiben nach Steinschlag
  • Schäden nach einem Wildunfall
  • durch Brand oder Explosion entstandene Schäden
  • Kabelschäden nach einem Kurzschluss
  • Raub und Unterschlagung

Kfz Versicherung Teilkasko

Die genannten Versicherungsleistungen der Teilkasko sind nicht selbst verschuldet. Sollen auch vom Halter beziehungsweise Fahrer verursache Risiken abgesichert sein, kommt die Vollkasko Autoversicherung ins Spiel. Diese übernimmt neben den genannten Leistungen in der Regel auch folgende Fälle:

  • Kratzer, Dellen und Co., die beim Einparken entstanden sind
  • Schäden nach einem selbstverschuldeten Unfall
  • Vandalimusschäden durch Unbekannte
  • Schäden nach Fahrerflucht Dritter am eigenen Fahrzeug
  • Schäden durch Dachlawinen, Erdeben oder Vulkanausbrüche

Bei beiden Versicherungstypen sind Verträge mit Selbstbeteiligung möglich. So lassen sich unter Umständen Kosten sparen. Wann die Kfz Teilkasko sinnvoll ist hängt dementsprechend von der Schadensart ab.

Wichtig: Die tatsächlichen Leistungen der jeweiligen Auto Kfz Versicherung variieren je nach Police und Versicherungsgesellschaft. Ein Blick in den Vertrag klärt, welche Schäden tatsächlich übernommen werden. Dies ist vor dem Abschluss der Pkw Teilkasko sinnvoll.

Wann genügt eine ausreichende Kfz Versicherung Teilkasko – und wann ist Vollkasko für das Kfz besser?

Grundsätzlich sind bei beiden Versicherungstypen verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. So ist vor allem das Alter und damit der Wert des Autos zu berücksichtigen. Von Dritten verursachte Schäden, etwa nach einem Unfall, begleicht dessen Haftpflichtversicherung. Für ein älteres Fahrzeug, das üblicherweise in der Garage steht, lohnt sich die Kaskoversicherung in der Regel nicht mehr. Ausnahmen sind wertvolle Old- und Youngtimer. Achtung: Nicht alle Versicherungen übernehmen Policen für diese Fahrzeugtypen oder die Prämien sind höher als für herkömmliche Kfz.

Eine Vollkasko Autoversicherung kommt vor allem für neue und wertvolle Fahrzeuge infrage, bei denen bereits Blechschäden hohe Kosten verursachen. Auch für Leasingwagen muss in der Regel zwingend eine Kfz Vollkasko abgeschlossen werden. Ratsam, mitunter auch von der Bank beziehungsweise dem Autohaus vorgeschrieben, ist die Police ebenfalls im Rahmen einer Finanzierung.

Oldtimer

Kosten Kaskoversicherung

Vollkasko, Teilkasko – Wann ist es sinnvoll? Die Kosten für die Kaskoversicherung variieren, da sie sowohl vom Fahrzeugtyp als auch von subjektiven Merkmalen abhängen. Dazu zählt die Typklasse des Wagens. Für alle Fahrzeugtypen gelten versicherungsübergreifend bestimmte Unfallklassen. Die Daten werden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft anhand von offziellen Unfall- und Schadenstatistiken ermittelt. Es kann sich lohnen, direkt beim Kauf auf eine vorteilhafte Klasse zu achten. Insbesondere wenn – etwa im Fuhrpark – viele Fahrzeuge versichert werden, lassen sich so hohe Kosten vermeiden.

Auch die Regionalklasse, ein weiterer zur Berechnung der Versicherungsprämie hinzugezogener Wert, lässt sich unter Umständen beeinflussen. Hier gilt der Ort, an dem das Fahrzeug angemeldet ist. Unternehmen mit mehreren Niederlassungen sollten sich informieren, ob die Regionalklasse an einem Standort gegebenenfalls günstiger ist.

Einfluss auf Prämienberechnung

Schließlich wird das Einsatzgebiet des Fahrzeugs in die Prämienberechnung miteinbezogen. Für Dienst- und Poolfahrzeuge sind üblicherweise höhere Prämien fällig, da die Unfallanfälligkeit aufgrund eines häufigen Einsatzes höher ist.

Darüber hinaus spielen folgende Daten des Versicherungsnehmers eine Rolle:

  • Schadenfreiheitsklasse
  • ggf. Beruf (Vielfahrer zahlen oftmals mehr)
  • Wohn- beziehungsweise Zulassungsort des Fahrzeugs
  • Dauer des Führerscheinbesitzes

Der Schadenfreiheitsrabatt ist ein individueller Wert, der mit jedem unfallfreien Jahr steigt. So wird die Versicherung mit jedem schadensfreien Jahr immer günstiger. Das gilt jedenfalls für die Vollkasko. In der Teilkasko gibt es dagegen keinen Schadenfreiheitsrabatt – die Kosten bleiben folglich über den gesamten Versicherungszeitraum gleich hoch. Die tatsächlichen Zahlungen variieren wiederum abhängig von der Versicherungsgesellschaft. Jede legt einen unterschiedlichen Wert zugrunde. Ein Versicherungsvergleich für Kfz Vollkasko und Teilkasko kann sich daher lohnen.

 

Grundsätzlich gilt: Eine Vollkasko für das Auto lohnt sich für Neufahrzeuge bis zu einem Alter von maximal fünf Jahren. Anschließend ist es in der Regel ratsam, in die Teilkasko zu wechseln. Es lohnt sich jedoch immer ein Blick in die Police.

Vollkasko und Teilkasko - Wann ist was sinnvoll?

Wann ist für einen Fuhrpark eine Vollkasko Teilkasko sinnvoll? Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Versicherung der Fahrzeuge im Fuhrpark vom Fuhrparkleiter abgeschlossen werden muss. FahrerInnen können in manchen Fällen bei der Entscheidung von Vollkasko-Versicherung oder Teilkasko entscheiden. Die Haftpflichtversicherung sichert im Falle von Personen- und Sachschäden, die durch FahrerInnen entstehen, ab.

Ist die Kaskoversicherung Auto sinnvoll? Ist eine Teilkasko sinnvoll? Sollen die Fahrzeuge weiter abgesichert werden, sollten diese Fragen im Fuhrpark geklärt werden. Es kann wahlweise entweder eine Teilkasko- oder eine Vollkasko-Versicherung abgeschlossen werden. Da beide Versicherungen freiwillig abgeschlossen werden können, gilt hier abzuwägen: Wann ist die Kaskoversicherung Auto sinnvoll? Der Fuhrparkleiter sollte unter Berücksichtigung aller vorhandenen potenziellen Risikofaktoren und Konditionen vorab eine Risikobewertung vornehmen, um die Entscheidung zu treffen. Die Risikobewertung kann zwischen Fuhrparks unterschiedlich ausfallen.

Besprechung Vollkasko oder Teilkasko

Wann ist eine Teilkasko, wann eine Vollkasko Versicherung sinnvoll?

Die Teilkasko Versicherung deckt Schäden ab, auf die FahrerInnen keinen Einfluss haben. Hier kann es daher hilfreich sein, die Wahrscheinlichkeit von wetterbedingten Schäden abzuschätzen (Hagel, Blitz, Wind, Sturm, Überschwemmung etc.). Das kann firmenintern unter anderem durch das Risikomanagement erfolgen. 

Eine Teilkasko ist ebenso sinnvoll, wenn es zunehmend zu Schäden durch Wildunfälle kommt. Hier sollte ebenfalls die Häufigkeit der Bruchschäden an der Verglasung einbezogen werden. Bei einem selbstverursachten Unfall greift hingegen die Vollkasko. Da die Vollkaskoversicherung alle Leistungen der Teilkaskoversicherung beinhaltet, ist es für einen Fuhrpark oft sinnvoll, für alle Fahrzeuge eine Vollkasko abzuschließen. Außerdem greift die Vollkasko bei Unfallschäden am eigenen Fahrzeug, inklusive böswilliger Beschädigungen und Vandalismusschäden.

Ebenfalls kann die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls der Fahrzeuge identifiziert werden? Stehen die Fahrzeuge nicht immer auf dem Firmengelände oder wurden in der Vergangenheit besonders häufig entwendet, kann eine Teilkasko oder Vollkasko Versicherung sinnvoll sein. 

Fahrzeugalter - Neben der Kaskoversicherung Auto sinnvoll

Wann eine Vollkasko sinnvoll ist und wann Teilkasko als sinnvoll erachtet werden sollte hängt ebenfalls vom Alter des Fahrzeugs ab. Handelt es sich um einen Fuhrpark mit vielen neuen Fahrzeugen erübrigt sich für viele die Frage ob eine Teilkasko oder Vollkasko sinnvoll ist, da hier in den meisten Fällen eine Vollkasko Versicherung eine sichere Variante ist. Sollten die Fahrzeuge durch ein Leasing finanziert sein, ist ebenfalls die Option Vollkasko zu empfehlen. Will der Fuhrparkleiter die Prämien für ältere Fahrzeuge geringer halten, so ist eine Teilkasko die bessere Lösung.

Altes Fahrzeug Kaskoversicherung

Regelmäßiger Tarifvergleich

Versicherungstarife können untereinander stark abweichen und hängen sehr davon ab, wie die einzelnen Versicherungen die verschiedenen Risikokriterien berechnen und bewerten. Ein Check der diversen Angebote lohnt sich also immer, da es zum Teil große Unterschiede geben kann. Bei diesen Berechnungen ist zusätzlich die Typklasse der Fahrzeuge ein Berechnungsfaktor, der unbedingt mitberücksichtigt werden muss.

Alles zum Thema Schadenmanagement im Fuhrpark

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Van GPS Tracker im Vergleich

Mit einer Van GPS Tracker Software verbessern Lieferunternehmen Arbeitsabläufe und optimieren die Fahrzeugflotte. Damit die Entscheidung leichter fällt, gibt es folgende Tipps, worauf beim Kauf einer Software für Transporter Tracking geachtet werden sollte.

Bei der großen Anzahl von Flottenmanagement-Unternehmen kann das Abwägen der Vor- und Nachteile der verschiedenen Bus GPS Tracker überwältigend sein. Im Kern zeigt jede Software für GPS Tracking an, wo sich jedes einzelne Fahrzeug befindet. Doch es gibt zahlreiche Zusatzfunktionen der verschiedenen Softwarepakete, die helfen, den Fuhrpark schnell und effizient zu gestalten.

5 Elemente guter Van GPS Tracker

Wenn es darum geht, eine GPS-Software zur Bus Ortung zu kaufen, darf vor allem eines nicht vergessen werden: Ein Unternehmen will und sollte nicht mehr Geld dafür, nur um mehr Funktionen zu haben. Denn was nützt es, für solche zusätzlichen Funktionen zu bezahlen, wenn sie ungenutzt bleiben oder gar nicht erst verstanden werden?

Eine gute Software mit Transporter GPS (von einem guten Flottenmanagement-Unternehmen) ist einfach, leicht zu bedienen und hat Funktionen, die dem Unternehmen direkt zugutekommen. Hier sind fünf der wichtigsten Funktionen, die eine GPS-Management-Software für die vorhandenen Lieferfahrzeuge haben sollte.

1. Dokumentation der Routenhistorie

Zu den wichtigsten Funktionen, die eine GPS-Software haben sollte, ist die Aufzeichnung jeder Fahrt der Fahrzeuge. Somit lassen sich jederzeit Busse oder Transporter orten. Mit diesen Daten ist es einfach, Verbesserungen an den Routen der Fahrer vorzunehmen, Leerlaufzeiten zu begrenzen und die Effizienz der Flotte zu steigern.

2. Diebstahlprävention

Eine gute GPS Tracking Software benachrichtigt das Unternehmen, wenn ein Fahrzeug außerhalb der Geschäftszeiten benutzt wird. Die Van GPS Tracker machen zudem umgehend auf verdächtige Aktivitäten aufmerksam, wenn etwa ein Bus mit GPS eine festgelegte Geo-Zone verlässt. So kann der Lieferservice bzw. ein zuständiger Mitarbeiter auf mögliche Diebstahlversuche schnell reagieren.

3. Export von Daten

Wenn das eingesetzte Van GPS Tracking System für Bus Tracking Daten über die Fahrzeuge sammelt, ist das vorteilhaft. Jedoch gibt es GPS Tracking Softwares, die den Zugriff auf diese Daten beschränken. Das kann hinderlich sein, wenn die gesammelten Informationen als Nachweis benötigt werden, sei es für die Einreichung von Steuerinformationen, den Datenaustausch zwischen Abteilungen oder die einfache Erstellung von Stundenzetteln. Der Export der Daten, die ein Bus Tracking System aufzeichnet, sollte daher jederzeit möglich sein.

Van GPS Tracker Daten

4. Benutzerfreundlichkeit

Ein weiterer wichtiger Aspekt einer guten Van GPS Tracking Software ist die Benutzerfreundlichkeit. Was nützt ein Programm für Van Tracking mit umfangreichen Funktionen, wenn es nur mühsam zu bedienen ist? Vor der Investition in eine Fahrzeugmanagementsoftware lohnt der Blick auf die Oberfläche des Programms. Ist die Benutzung verständlich und gibt es vielleicht eine dazugehörige App für das Handy, den Laptop oder das Tablet, die eine mobile Verwaltung des Fuhrparks zu jeder Zeit garantiert?

5. Einfache Installation

Für manche Bus Tracking Systeme ist eine Fahrt in die Werkstatt notwendig, um sie zu installieren. Neben einer hohen Rechnung dafür haben die Unternehmer bis zum Abschluss der Installation keinen Zugang zu den Fahrzeugen. Das kann weitere Kosten verursachen. Der Aufwand an Zeit und Geld einer Werkstattinstallation lässt sich sparen, wenn die GPS Tracking Software leicht durch einen eigenen Mitarbeiter installiert werden kann.

Optimierung von Streckenplanung im Unternehmen

Mit einer effizienten Streckenplanung lässt sich viel Zeit und Geld sparen. Jede Branche kann anders von einem Streckenplaner profitieren. Streckenplaner sind nicht nur bei Lieferfahrzeugen sinnvoll. Von einer optimalen Planung von Fahrtrouten kann jedes Unternehmen profitieren, unabhängig von Branche und Größe und ganz gleich, ob Fahrzeuge für die Warenlieferung oder Außendienst im Einsatz sind

Fünf Branchen und ihr Nutzen aus dem Streckenplaner

Je nach Branche kann die Verbesserung der Streckenplanung unterschiedliche Vorteile bieten. Beispielsweise kann die Versandoptimierung im Einzelhandel ein wichtiger Vorteil der richtigen Streckenplanung darstellen. 

1. Besserer Kundenservice im Einzelhandel

Die aktuelle Corona-Pandemie hat die Nachfrage nach Hauszustellungen stark ansteigen lassen. Vor allem im Einzelhandel hat sich der Fokus vom Direktverkauf auf den Warenversand verlagert.

Eine Software zur Streckenplanung vereinfacht die Koordination dieser Zustellungen. Kunden können in Echtzeit über Lieferungen informiert werden und die Warenannahme kann ebenso schnell bestätigt werden. So kann der Versand optimiert werden wodurch ebenfalls Kosten eingespart werden können.

2. Höhere Sicherheit im Bauwesen

Auch in der Baustellenverwaltung kann die Streckenplanungssoftware sinnvoll eingesetzt werden. GPS Tracker bei Baufahrzeugen geben einen Überblick, welche Maschinen sich auf der Baustelle befinden und welche Wege sie zurücklegen. Dadurch können Wartungspläne für die Maschinen erstellt werden, was vor allem im Bauwesen von Bedeutung ist. Denn schlecht gewartete Maschinen gefährden nicht nur die Sicherheit der Mitarbeiter. Steht ein Fahrzeug still, kann das einen kompletten Stopp des Bauvorhabens bedeuten.

3. Effizienz im öffentlichen Verkehr

Eine Streckenplanungssoftware ermöglicht die Überprüfung der Einhaltung von Fahrplänen im Unternehmen. Leerläufe werden ermittelt und die Einhaltung von vorgegebenen Streckenverläufen überprüft. So können Fahrten besser und effektiver geplant werden und eine Versandoptimierung erreicht werden.

Bei Bedarf können Streckenänderungen vorgenommen werden. Dadurch lassen sich Leerlaufzeiten verkürzen, was nicht nur den Einsatz einer Busflotte optimiert, sondern auch den CO2 Ausstoß reduziert.

Bahnhof Streckenplanung

4. Versandoptimierung in der Lebensmittelbranche

Vor allem beim Transport von Lebensmitteln müssen Lieferzeiten exakt eingehalten werden. Die Strecken, welche die Lieferfahrzeuge zum Bestimmungsort zurücklegen, müssen möglichst minimiert werden. Denn nur so kann die gewünschte Qualität der Waren garantiert werden.

Ein effizientes Tool, um den Versand zu optimieren ermöglicht nicht nur eine Reduktion der Treibstoffkosten. Sie ist auch zur Wahrung der Lebensmittelsicherheit von größter Bedeutung

5. Streckenoptimierung im Rettungsdienst

Polizei, Rettung und Feuerwehr müssen in Notsituationen rasch reagieren. Mit Hilfe von GPS Tracking können Einsatzfahrzeuge in Echtzeit geortet und im Notfall schnell zum Unfallort weitergeleitet werden. Mit dem Fahrtenprotokoll lassen sich kritische Kreuzungen und Stoßzeiten ermitteln. Damit können zukünftige Einsatzfahrten besser geplant werden.

Worauf ist bei der Streckenplanung zu achten?

Ein Streckenplaner muss mehr können als nur die Verkehrslage zu überprüfen. Intelligente Tools können Unternehmen darüber hinaus maßgeblich unterstützen. Systeme zur Lieferroutenplanung arbeiten mit Echtzeit GPS Ortung. Damit lassen sich Geschwindigkeit, Kraftstoffverbrauch und sogar das Fahrmuster von Fahrern in Echtzeit überprüfen. So bieten sie Möglichkeiten, Kostenstellen zu optimieren und die Produktivität zu steigern.

Denn mit der Verkürzung von Lieferwegen und –zeiten können ebenfalls Leerläufe verhindert werden. Außerdem lassen sich bei optimierter Streckenplanung Fahrzeuge einsparen, wudurch Treibstoff- und Wartungskosten reduziert werden können. Die frei werdenden finanziellen Mittel können beispielsweise in strategischen Bereiche investiert werden.

Effektive Tools zur Versandoptimierung sind aber auch hinsichtlich der Kundenzufriedenheit sinnvoll. Denn einmal entstandene Verzögerungen wirken sich auch auf Folgelieferungen aus. Wird ein derartiger Dominoeffekt rechtzeitig abgefangen, sind spätere Aufträge nicht betroffen. Eine pünktliche Lieferung hebt die Zufriedenheit der Kunden. Und das bedeutet mehr Aufträge und höhere Einnahmen.

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Garantie und Gewährleistung: nicht jeder kennt die Unterschiede

Immer wieder kommt es zu Verwechselungen zwischen den beiden Begriffen. Kein Wunder, dass die Bedeutung aus Unkenntnis oft gleichgesetzt wird. Die Folge: Kostspielige Überraschungen, die das Budget des Fuhrparkleiters schmäleren. Wir klären auf.

Es ist ganz menschlich. Häufig setzen wir Begriffe gleich, obwohl sie eine völlig unterschiedliche Bedeutung haben. So werden „Garantie“ und „Gewährleistung“ gerne verwechselt, missverstanden oder nicht richtig angewendet. Gerade bei Firmenwagen – ob nun gekauft oder als Leasingfahrzeug in der Flotte – droht bei Mängeln Ärger und finanzieller Schaden. So verweisen Verkäufer im Schadenfall häufig zuerst auf die Garantie des Fahrzeugherstellers. Verschwiegen wird dabei, dass Fuhrparkmanager als Kunden aber auch unmittelbare Ansprüche auf Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer haben.

Gewährleistung gibt es fast immer

Die Gewährleistung oder Mängelhaftung beschreibt die Rechtsfolgen und gesetzlichen Ansprüche des Käufers im Rahmen eines Kaufvertrags, falls der Verkäufer eine mangelhafte Ware oder Sache geliefert hat. Der Verkäufer steht also dafür ein, dass die Autos frei von Sach- und Rechtsmängeln sind. Die Gewährleistung ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sogar in den Paragraphen 437ff. verankert. Für eine bewegliche Sache haftet der Verkäufer demnach grundsätzlich zwei Jahre. Neufahrzeuge lassen sich nicht davon vertraglich komplett ausschließen.

Fuhrpark

Achtung: Ausnahmen bei der Gewährleistung

Doch es gibt Ausnahmen: Gewerbliche Fahrzeugkäufe unterliegen beispielsweise anderen Regeln. Hier kann der Verkäufer in seinen Kaufvertrag oder seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen die Gewährleistungszeit auf ein Jahr beschränken. Einen völligen Wegfall der Gewährleistung kann es bei gebrauchten Fahrzeugen geben. Kauft oder least man als Selbstständiger oder Unternehmen einen gebrauchten Pkw als Firmenwagen, stehen von Rechts wegen keine Gewährleistungsrechte zu.

Garantie ist freiwillig

Während Gewährleistung Sache der Händler ist, bleibt Garantie eine Angelegenheit der Hersteller. Händler sind zwar zu einer Gewährleistung gesetzlich verpflichtet. Doch Herstellern steht es frei, für ihre Produkte zu garantieren. Garantie ist nach § 443 BGB ein vom Verkäufer oder Hersteller freiwilliges Haltbarkeits- oder Funktionsversprechen, das über die gesetzliche Gewährleistung hinausgeht. Dabei ersetzt Garantie die Gewährleistung niemals, sondern ergänzt sie lediglich. Ganz wichtig: Ohne eine entsprechende Garantieerklärung besteht kein Garantieanspruch.

Ansprüche gegen Hersteller und Verkäufer

Besteht etwa vom KFZ-Hersteller eine Haltbarkeitsgarantie von drei Jahren, beschert das dem Kunden Ansprüche gegen den Hersteller – zusätzlich kann er aber in der Gewährleistungszeit seine Ansprüche gegenüber dem Händler geltend machen. Übrigens kann auch der Verkäufer Garantien abgeben – schriftlich oder mündlich. Haftung übernehmen muss er dann, wenn er verspricht/zusagt/garantiert, dass das Fahrzeug über besondere Eigenschaften verfügt. Die gesetzlichen Mängelansprüche sind durch die Garantie also nicht berührt (§ 443 Abs. 1 BGB). Das heißt, der Kunde kann sowohl die normalen Mängelansprüche als auch die (erweiterten) Garantieansprüche geltend machen. 

Fehlt der Kaufsache die garantierte Beschaffenheit innerhalb der Garantiezeit, so haftet der Garantiegeber ohne Verschulden, und zwar unabhängig davon, ob der Mangel bereits zum Zeitpunkt der Übergabe vorlag. Die Entscheidung, ob der Kunde beides in Anspruch nehmen möchte, liegt bei ihm.

Doppelt hält besser: Beschaffenheits- und Haltbarkeitsgarantie

Um es noch etwas komplizierter zu machen – es gibt die Beschaffenheitsgarantie und die Haltbarkeitsgarantie. Bei der Beschaffenheitsgarantie übernimmt der Garantiegeber die Haftung dafür, dass der Pkw eine bestimmte Beschaffenheit hat. Fehlt sie, so stehen dem Käufer Ansprüche im Garantieversprechen festgehaltenen Umfang zu.

Auf der anderen Seite steht die Haltbarkeitsgarantie. Hier muss der Hersteller oder Verkäufer garantieren, dass die Beschaffenheit des Pkw über einen bestimmten Zeitraum besteht. Tauchen Mängel innerhalb dieses Garantiezeitraums auf, stehen dem Käufer Garantieansprüche zu. Und zwar unabhängig von den gesetzlichen Mängelansprüchen – unter Umständen auch gegen verschiedene Parteien.

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