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Fahrzeugrückrufe: Fuhrpark absichern

Rückrufaktionen kommen immer wieder vor – und kosten Flottenbetreibenden viel Geld. Wie und ob man sich vor den Auswirkungen auf den Fuhrpark schützen kann, das lesen sie hier.

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Wenn Millionen von Neufahrzeugen im Jahr auf die Straße rollen, können ein paar Montagsexemplare darunter sein. Fehler in der Konstruktion kommen immer mal wieder vor. Doch gerade in den letzten Jahren häufen sich die Rückholaktionen der Hersteller. Das ist ärgerlich für alle FuhrparkbetreiberInnen. Sie sind ohnehin arg gebeutelt. Die Corona-, dann die Halbleiterkrise und obendrauf nun vermehrte Rückrufaktionen. Was bedeutet diese Situation für das Fuhrparkmanagement? In der Regel haftet der Hersteller bei fehlerhaften Produkten. Doch auf alle anderen anfallenden Kosten bleiben FlottenbetreiberInnen sitzen.

Rückrufe: Fuhrparkverantwortliche in der Zwickmühle

Die Fahrzeuge werden immer moderner, sind mit viel Elektronik überfrachtet. Kein Wunder, dass sich Rückrufe häufen. Erstaunlich bleibt jedoch das Ausmaß. Bereits im November 2021 wurden rund 240.000 Mercedes-Fahrzeuge in Deutschland aufgrund eines technischen Defekts zurückgerufen. Erst im April 2022 hatte Opel erneute Probleme mit seinen Pkw. Dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs: Im Februar 2022 waren etwa 110.000 Fahrzeuge betroffen waren. Die Chronik der Ausfälle allein von Opel:

Fahrzeugrückruf
  • Im April 2022 wurde bekannt, dass Opel die Modelle der Baureihen Corsa und Mokka für ein Software-Update in die Werkstatt ruft. Grund: fehlerhafte Software.
  • Rückrufe 2022: Mängel an Software, unzulässige Abschalteinrichtung & Rost an Spurstangen.
  • Rückrufe 2021: Brandgefahr, schadhafte Anhängerkupplung und weitere Mängel.
  • Rückruf 2019: Stickoxid-Problem.
  • Rückruf 2018: Diesel-Fahrzeuge müssen in die Werkstatt.

 

Schneller bauen, mehr Fehler

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) verzeichnet täglich bei Herstellern neue Rückrufaktionen. Wie das Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach errechnet hat, wurden 2020 auf dem Referenzmarkt USA 30,3 Millionen Pkw wegen Sicherheitsmängeln in die Werkstatt beordert. Im ersten Halbjahr 2021 waren es bereits über 18,6 Millionen Pkw. Das hat einen Grund: Durch den Wettbewerbsdruck wollen Hersteller schnell Neues auf den Markt bringen, Fahrzeuge verlassen oft unausgereift das Band. Leidtragende sind die KäuferInnen.

Tops und Flops

In den USA führen Volvo, Honda und Mitsubishi die Rückrufquoten-Rangliste laut CAM an. So wiesen die höchsten Rückrufquoten 2020 Hersteller wie Volvo, Honda und Mitsubishi auf. In absoluten Zahlen lag Toyota mit 7 Millionen Fahrzeugen an der Spitze, gefolgt von Honda mit 5,8 Millionen und Ford mit 5 Millionen. Kleiner Trost: Die deutschen Hersteller liegen im Mittelfeld. Die geringsten Rückrufquoten hatten Tesla mit 13 Prozent, Mazda mit 26 Prozent und GM mit 53 Prozent. Die Gründe für Rückrufe sind so bunt wie ein Frühlingsstrauß: sie erstrecken sich von Brandgefahr bis hin zu einem plötzlichen Ausfall des Motors. 

Bei Rückruf herrscht Ratlosigkeit

HerstellerInnen sind verpflichtet, bei groben Mängeln umgehend zu reagieren. Meist erfolgt die Information durch einen Brief. Wenn die entscheidenden Ersatzteile noch nicht verfügbar sind, wird es brenzlig. Flottenverantwortliche sind auf alle Fahrzeuge angewiesen, andererseits müssen sie aber auch den Fürsorgepflichten gegenüber den Mitarbeitenden nachkommen. Die DGUV-Vorschrift 70 besagt zudem, dass Fuhrparkverantwortliche ihren Mitarbeitenden kein Fahrzeug überlassen dürfen, das eine Gefahr darstellt. Halterhaftung und Halterpflichten müssen ebenfalls beachtet werden. Nach Straßenverkehrs-Ordnung darf ein Fahrzeug nur in Betrieb genommen werden, wenn es vorschriftsmäßig ist. Bei den FuhrparkmanagerInnen herrscht im Falle eine Rückholaktion Ratlosigkeit – woher neue Fahrzeuge nehmen?

Umsichtig fahren als Antwort

Tatsächlich enthalten Rückrufschreiben Hinweise, dass betroffene Fahrzeuge möglichst umsichtig zu fahren seien – oder Betreibende werden aufgefordert, die Nutzung einfach einzuschränken. Damit haben Hersteller ihre Pflicht getan und sind somit aus der Verantwortung. Fuhrparkverantwortliche gucken in diesen Fällen in die Röhre. Einen wirklich kostenneutralen Rückruf für das Unternehmen gibt es nämlich nicht. Wenn sich der Hersteller darauf einlässt, können die Reparaturkosten nur innerhalb der Sachmängelhaftungsfrist oder im Rahmen einer Garantie geltend gemacht werden. Viele Hersteller übernehmen die Kosten auch außerhalb der Garantie, weil sie Angst vor einem Imageverlust haben. Das hilft aber niemanden.  

Fahrer Rückruf

Mobilitätsausfall kostet Geld

Mängel an Fahrzeugen kosten stets Geld und Zeit. Expertinnen haben errechnet, dass je nach Fuhrparkgröße eine fünfstellige Eurosumme zusammenkommt, wenn man nur eineinhalb Stunden Aufwand pro Fahrzeug mit Qualitätsmängeln zu Grunde legt. Da das Fahrzeug zur Nachbesserung in die Werkstatt muss, entsteht auch noch ein Mobilitätsausfall. Stellt der Hersteller oder die Leasingfirma kein Ersatzfahrzeug, muss man selbst dafür sorgen. Dauert die Reparatur dann noch länger als kalkuliert, wird es im Fuhrpark womöglich eng. Dass der Mitarbeiter seinen Geschäftswagen in die Werkstatt bringen sowie abholen muss und den Firmen dadurch Kosten entstehen, wird nicht finanziell honoriert. Immerhin: während der Gewährleistungsfrist gibt es Anspruch auf einen Ersatzwagen.

Eine Lösung: Ersatzwagen bereithalten

Auf mögliche Engpässe, die länger anhalten, lässt sich eventuell noch mit einem Auto Abo oder durch kurzzeitiges Leasing reagieren. Aber auch diese Form ist letztlich mit weiteren Kosten verbunden. Und mal ganz ehrlich: Durch die weitere Elektrifizierung drohen sehr wahrscheinlich Rückrufe in immer kürzeren Abständen. Und da sind wir wieder bei aktuellen Rückrufaktionen. Allein im Februar 2022 hat Opel weltweit rund 570.000 Fahrzeuge des Opel Insignia A, die zwischen Dezember 2007 und Juli 2013 gefertigt wurden, wegen möglicher Rostschäden an Spurstangen zurückgerufen. Nur in Deutschland sind 113.000 Opel Insignia betroffen. Manchmal ist es auch zu spät: Es sollen zehn Fälle bekannt sein, in denen die Spurstange sogar brach. Gott sei Dank wohl ohne Sach- oder Personenschäden. Die kostenlose Überprüfung betroffener Opel Insignia A würde zehn Minuten in der Werkstatt in Anspruch nehmen – aber den Fuhrpark schmälern.

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Sprit sparen im Fuhrpark: die wichtigsten Tipps

Die Benzinpreise steigen: Mehr denn je ist es wichtig, den Kraftstoffverbrauch im Fuhrpark zu regulieren. Sehr effizient und schnell lassen sich im Fuhrpark dabei Kosten einsparen.  Hierzu ist es selbstverständlich nicht erforderlich, die Fahrzeuge stehenzulassen. Mit den nachfolgenden Tipps lassen sich die Spritkosten im Fuhrpark schnell senken und damit Kosten einsparen.

zur Broschüre und den Tipps zum Spritsparen im Fuhrpark mit einer Fuhrparksoftware

Schnell und effizient Benzin sparen

Schon mit einfachen Möglichkeiten lässt sich der Sprit sparen und somit die Kosten im Fuhrpark senken. Denn die Fahrweise macht auch immer gleich den Verbrauch von Kraftstoff im Fuhrpark zum Sparen aus. Um die Fahrweise entsprechend anzupassen, ist es nicht zwingend erforderlich, dass man sich nur noch schleichend im Straßenverkehr bewegt. Allerdings ist eine Raserei auf der Autobahn beispielsweise eine sehr kraftstoffintensive Fahrweise. Es genügt beispielsweise häufig schon, beim Beschleunigen moderat das Gaspedal zu betätigen, um Kraftstoff einzusparen.

1. Fahrweise anpassen

Wer beim Fahren die Motordrehzahl gering hält, verbraucht automatisch weniger Kraftstoff. Insofern empfiehlt es sich, generell frühzeitig hochzuschalten. Auf Autobahnen ist die vorgegebene Richtgeschwindigkeit von 130 km/h ein guter Wert, um die Kraftstoffkosten gering zu halten. Generell hilft eine vorausschauende Fahrweise beim Spritsparen. Insbesondere sollte beim Fahren häufig die Motorbremse genutzt werden, um Kraftstoffkosten und auch Verschleißkosten gering zu halten. Darüber hinaus kann viel Benzin eingespart werden, wenn die Klimaanlage des Fahrzeugs dosiert verwendet wird und auf einen Dauerbetrieb verzichtet wird. Um eine passive Fahrweise mit dem Fahrpersonal zu kommunizieren, können Fuhrparkverantwortliche die jährliche Unterweisung nutzen.

Fahrweise

2. Mit Fuhrparksoftware Sprit sparen

Es gibt allerdings auch noch weitere Methoden, um effizient Benzin im Fuhrpark einzusparen. Unternehmen, die eine geeignete Fuhrparksoftware nutzen, können diese verwenden, um den Benzinverbrauch zu prüfen und auch das Einsparpotential zu entdecken. Verfügt die Software über eine Tankkartenintegration, können sofort Ausreißer im Hinblick auf den Kraftstoffverbrauch erkannt werden. Per Knopfdruck lassen sich schnell alle erforderlichen Daten zum üblichen Kraftstoffverbrauch des betreffenden Fahrzeugs herausfinden und in einer Analyse der konkreten Kosten vergleichen. Schnell lassen sich hierbei hohe Verbräuche und Unregelmäßigkeiten herausfinden, ohne dass große Nachforschungen notwendig werden. Hierzu werden die vorgegebenen Herstellerdaten zum Fahrzeug genutzt, damit Vergleiche möglich werden. Routen und Touren geben Aufschluss über die tatsächlich gefahrenen Kilometer, sodass ein durchschnittlicher Verbrauch schnell offensichtlich wird. Ein entsprechender Mehrverbrauch an Kraftstoff, der bei einem Vergleich der vorliegenden Zahlen offensichtlich wird, lässt sich mit Hilfe der Software schnell herausfinden.

Sprit sparen mit Vimcar Fleet

Wie der Kraftstoffverbrauch mit der Fuhrparksoftware Vimcar Fleet reguliert und die Tankkosten reduziert werden können, wird im Video erklärt.

Auslastung mit Vimcar Fleet optimieren

Nicht nur der Verbrauch lässt sich durch eine Fuhrparksoftware kontrollieren und regulieren. Sie hilft Fuhrparkverantwortlichen, die Auslastung der Fahrzeuge zu optimieren. Mit einer Live-Ortung ist sofort ersichtlich, wo die Fahrzeuge gerade sind und so können Aufträge flexibel und jederzeit bestmöglich verteilt werden. Das verhindert unnötig lange Wegstrecken für einzelne FahrerInnen und erlaubt Flexibilität. Eine historische Routenaufzeichnung gibt zusätzlich Einblick in vergangene Fahrten. Das hilft FuhrparkleiterInnen dabei Touren so effizient wie möglich zu erstellen und z. B. doppelte Wege für das Fahrpersonal zu verhindern.

Erfahren Sie jetzt mehr zu den Einsparmöglichkeiten mit einer Fuhrparksoftware und laden die Broschüre herunter!

Die folgende Broschüre zeigt auf, wie Fuhrparkverantwortliche Benzin mit einer Fuhrparksoftware sparen können. Ihr Vorteil? Sie erhalten eine Checkliste mit allen wichtigen Funktionen zu den  Einsparmöglichkeiten sowie einen unverbindlichen Einblick in die Funktionen einer Fuhrparksoftware. Jetzt herunterladen!

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Spritsparen Broschüre auf Laptop geöffnet

3. Mit Tankkarten Benzin sparen und regulieren

Über Tankkarten lassen sich auch schnell Ausreißer ausfindig machen. Verbrauchskontrollen lassen sich mittels der Software leicht durchführen. Hierbei geht es zum einen um den üblichen Verbrauch des Fahrzeugs und auch um die Kraftstoffart, die getankt wurde. So lassen sich eventuelle Tankstopps mit dem privaten Pkw ausfindig machen.

Hinsichtlich der Wahl der Tankkarte kann darüber hinaus darauf geachtet werden, ob Mengenrabatte beim Tanken inkludiert sind. Über Rabatte für die Tankkarte lassen sich Kosten sehr schnell und effizient zusätzlich senken. Aber auch Benzinpauschalen, die monatlich ausgegeben werden, können beim Fahren dazu anhalten, sich an die vorgegebenen Regeln, Kraftstoff einzusparen, zu halten.

4. Zum richtigen Zeitpunkt tanken

Wie bereits allgemein bekannt können zum bestimmte Tageszeiten zum Tanken für eine Preissenkung genutzt werden, um die Kraftstoffkosten so gering wie möglich zu halten. Hierbei geben die Daten der Fuhrparksoftware sehr gut Aufschluss, zu welcher Tageszeit getankt wurde. Generell fallen Benzinpreise im Laufe des Vormittags. Am späten Abend steigen die Preise dann wieder stark an. Die preisgünstigste Tankzeit liegt zwischen 18 Uhr und 20 Uhr. MitarbeiterInnen können hierauf hingewiesen werden und eine Überprüfung über die Tankabrechnung vorgenommen werden.

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Digitale Analyse des Fahrverhaltens senkt Kosten

Ein effizientes und strukturiertes Management der Fahrzeugflotte ist der Schlüssel für zukunftsweisende Mobilität. Mit einer digitalen Fuhrpark Management Lösung können Sie die Kosten Ihres Fuhrparks ganz einfach reduzieren.

Fuhrparkmanagement ist eine komplexe Angelegenheit, die mit jedem weiteren Fahrzeug wächst. Daten wie etwa Position und Zustand des Firmenwagens, aktuelle FahrerInnen, Akkuladestand, Druck der Reifen, Service- und Wartungsintervalle sind nur einige Werte, die es zu verwalten gilt. Ohne digitale Hilfe wird die Verwaltung zeitaufwändiger, aber vor allem anfälliger für Fehler. Telematik-Lösungen haben sich gerade durch die umfangreicheren Auflagen zu Unfallverhütung und Halterhaftung bewährt. Doch auch der wachsende Kosten-, Effizienz- und Nachhaltigkeitsdruck im Flottenmanagement trägt dazu bei, dass sich Fuhrparkverantwortliche bei der Firmenflotte für telematische Lösungen entscheiden. Nur moderne Softwarelösungen bieten Flexibilität und zugleich Potenzial für Fuhrparkleiter, um Prozesse zu optimieren und dadurch den Nutzen der Flotte für das Unternehmen zu steigern.

Analyse des Fahrverhaltens hilft Schwachstellen zu erkennen

Fahrverhalten Analyse

Zusätzlich eröffnet die Digitalisierung neue Möglichkeiten, um Mobilität effizienter und klimaverträglicher zu gestalten. So kann digitale Vernetzung und Automatisierung beispielsweise zu einem besseren Verkehrsfluss führen, was zu CO2 Einsparungen beitragen kann. Die Boston Consulting Group prognostiziert etwa, dass der Anteil vernetzter Fahrzeuge im Straßenverkehr 2030 knapp 80 Prozent betragen. Der weltweite Markt für vernetzte Autos soll allein bis 2025 auf rund 121 Milliarden US-Dollar anwachsen. Telematik-Lösungen sind also auf dem Vormarsch – und zukünftig nicht mehr wegzudenken. Für mehr als die Hälfte der mit Fuhrparkfahrzeugen verursachten Kollisionen sind nur 25 % der Fahrer verantwortlich. Der Grund: Schlechtes Fahrverhalten blieb im Arbeitsalltag bisher oft unentdeckt. Das lässt sich mit digitalen Helfern ermitteln.

Die Bereiche für eine Anwendung telematische Vernetzung der Firmenwagen-Flotte sind mittlerweile vielfältig – und die Sicherheit von Daten gewährt. Dank anonymisierte Daten erkennen Telematik-Systeme etwa Orte auf dem Betriebsgelände, an denen besonders häufig stark abgebremst wird. Sie können anhand des Fahr- und Parkverhaltens auch ermitteln, welche Fahrzeuge sich möglicherweise durch Elektro-Firmenwagen ersetzen lassen. Aber sie helfen Unternehmen auch durch die Berechnung des CO2-Ausstoßes ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Blitzschnelle Umrüstung

Eine digitale Umrüstung geht übrigens schnell: Spezielle Stecker für die standardisierte On-Board-Diagnosis (OBD)-Schnittstelle oder handflächengroße Telematik-Module lassen sich mit wenigen Handgriffen installieren. Ein Aufwand von wenigen Minuten. Der große Vorteil besteh darin, dass sie herstellerübergreifend bei jedem Firmenfahrzeug funktionieren. Dabei sind die meisten nachrüstbare Telematik-Lösungen mit einem eigenen GPS-Modul und einer eigenen SIM-Karte zur Datenübertragung ausgerüstet. Die ermittelten Daten werden anschließend verarbeitet und zur Analyse aufbereitet. 

Vorteil: Zeit- und Kostenersparnis

Die volle Kontrolle über Position, Zustand und Auslastung aller Firmenwagen, doch zugleich auch umfassende Analyse-, Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten: Durch die telematische Vernetzung werden bislang aufwändig in Handarbeit erfasste Informationen automatisch digitalisiert. „Unternehmen sparen dadurch bis zu 15 bis 20 Prozent ihrer Kosten. Durch die Prozessoptimierungen sind zudem Zeiteinsparungen für FuhrparkleiterInnen von bis zu 25 Prozent möglich“, rechnet Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider vor.

Die digitale Fahrtanalyse im Überblick

Eine Fahrverhalten Analyse macht es Fuhrparkverantwortlichen nun möglich, die Nutzung der Fahrzeuge noch besser im Blick zu behalten. So lassen sich nicht nur die FahrerInnen tagesaktuell identifizieren – sondern auch das individuelle Fahrverhalten analysieren: Mithilfe der freiwilligen Fahrerbewertung können Fuhrparkverantwortliche „AusreißerInnen“ auf einen Blick erkennen: „Dadurch lassen sich nicht nur Einsparpotenziale aufdecken, Unternehmen können so auch sicheres und umweltschonendes Fahren optimieren“, erklärt Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider.

Fahrverhalten Analyse Vorteile

Die Vorteile sind: 

  • Anzahl der Kollisionen wird reduziert
  • Sicherheit auf den Straßen wird erhöht
  • Sprit wird eingespart
  • Kosten werden gesenkt
  • Umwelt wird geschont
  • Verschleiß an Fahrzeugteilen & Reifen werden minimiert

Fahrverhalten: Von Bremsen bis Geschwindigkeit

Die Analyse erhebt Daten unter anderem zu Bremsverhalten, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Smartphone-Nutzung während der Fahrt – aber auch zu Verhalten in Kurven. Alle Kategorien spiegeln sich in einzelne Punktwerten wider. Aus allen Punkten zusammen ermittelt die Software einen Gesamtwert. Diese Grundlage ermöglicht es letztlich, finanzielle oder andere Anreize für eine nachhaltige und sichere Fahrweise zu setzen. Ausgehend von den gesammelten Daten lassen sich MitarbeiterInnen dann gezielt schulen. Das ist wichtig: Denn 88,5 Prozent der Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2020 gehen auf Fehlverhalten der Fahrzeugführer zurück.

Vermeidbare Gründe für Unfälle

Zu hohe Geschwindigkeit oder das Handy am Steuer führen immer wieder zu gefährlichen Situationen. Laut einer Studie von Zendrive sind die schlechtesten 25 Prozent der FahrerInnen für über die Hälfte aller Kollisionen verantwortlich. Daher sind Branchen wie Personentransport oder Logistik verpflichtet, ihre FahrerInnen nicht nur regelmäßig zu schulen, sondern auch, deren Fahrverhalten zu erfassen. Gute FahrerInnen verursachen weniger Unfälle und damit auch weniger Kosten für das Unternehmen.
Unter der FahrerInnenbewertung sind alle FahrerInnen aufgelistet, die im ausgewählten Zeitraum mindestens eine Fahrt getätigt haben. Zusätzlich wird die Anzahl der Fahrten, die insgesamt zurückgelegte Distanz und die Fahrzeit jedes Mitarbeitenden dargestellt. Auch die Entwicklung alle FahrerInnen wird durch einen Graphen veranschaulicht, genauso wie sich die einzelnen Gruppen über einen bestimmten Zeitraum entwickelt haben.

Deshalb ist eine Fahrverhaltensanalyse t eine lohnende Investition in die Zukunft des Fuhrparks. Das sieht auch Andreas Schneider, Geschäftsführer von Vimcar, so.
„Das Fahrverhalten ist ein wichtiger Kostenfaktor für gewerbliche Fuhrparks. Abgesehen von Reparaturen im Schadensfall wirkt es sich auch auf Versicherungsbeiträge, Ausfallzeiten oder Verschleiß aus. Eine optimierte Fahrweise macht den ganzen Fuhrpark effektiver und wirtschaftlicher. Aber vor allem: Sie steigert die Sicherheit der Person am Steuer.“

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Fuhrparkgröße: egal ob groß oder klein – alles im Griff

Fuhrparkgröße: Ob groß oder klein – so haben Sie alle Fahrzeuge im Griff

 

Ob nun die Verwaltung kleiner oder größerer Fuhrparks – spätestens ab fünf Fahrzeugen verändern sich die Aufgaben im Fuhrpark. Ohne moderne Fuhrparksoftware kann dabei der Überblick schnell verloren gehen. Wie eine reibungslose und schnelle Kommunikation mit den FahrerInnen gelingt das erfahren Sie hier.

Gutes Fuhrparkmanagement hat in den wenigstens Fällen etwas mit vielen Fahrzeugen zu tun. Die meisten Flotten sind eher klein. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von statista zur Pkw-Anzahl im Fuhrpark in Deutschland nach Unternehmensgröße. Die Umfrage unter Unternehmen mit einem eigenen Fuhrpark ergab, dass etwa 58 Prozent zwischen einem und neun Fahrzeugen besitzen. Bei Firmen mit 1.000 und mehr Mitarbeitern verfügten etwa 25 Prozent zwischen 100 und maximal 999 Flottenfahrzeugen. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen hat also eher überschaubare Flotten am Start. 5,15 Millionen gewerblichen Personenkraftwagen waren im Jahr 2020 angemeldet – die meisten im Bereich von Dienstleistungen und Handel.

Fuhrparksoftware auch für kleine Flotten

Und genau dort – bei den Dienstleistern – finden sich viele kleinere bis mittlere Unternehmen, die mit einer Handvoll Fahrzeugen das tägliche Geschäft steuern. Wer nun denkt, dass digitale Lösungen für den Fuhrpark nur etwas für Riesenflotten sind, liegt falsch. Denn gerade in Betreiben mit überschaubaren Fahrzeugpool kümmert sich kaum jemand als Vollzeitkraft um die Abläufe. In der Regel kommt es vor, dass Unternehmen jemandem aus der Buchhaltung oder der Betriebsabteilung für den Job abstellen. Das Problem: Zum einen besitzen diese MitarbeiterInnen nicht die nötige Expertise für die Anforderungen. Auf der anderen Seite belastet sie das Flottenmanagement und stellt eine zusätzliche Verantwortung neben ihrer eigentlichen Arbeit dar. 

Mit Telematik wiederum sind diese häufig dezentralen Aufgaben durch integrierte Flottenmanagement-Funktionen leichter zu bewältigen. So können kleine Flotten von der Telematik genauso profitieren wie große. In manchen Fällen bringt die Telematik sogar noch größere Vorteile. Welche positiven Aspekte Fuhrparksoftware bei kleinem Fuhrpark bietet? Eine Menge!

Die wichtigsten Vorteile der Fuhrparksoftware zusammengefasst:

 

  • Fahrzeugeinsatz und Routen werden optimiert 
  • Beste Auslastung und Reduzierung von Leerlaufzeiten
  • Transparente Steuerung der Flotte
  • Sparpotenziale und Eindämmung von Betrug durch Verwaltung der Kraftstoffeffizienz 
  • Erhöhung der Fahrsicherheit
  • Vorausschauende Wartung
Fuhrparkgröße Verwaltung

Telematik für kleine Flotten zahlt sich aus

Verbesserungen durch Routenoptimierung und ein angekoppeltes Risikomanagement machen sich positiv bemerkbar. Besonders bei kleinen Flotten bedeutet der Verlust nur eines Fahrzeugs Einbußen bei der Performance – und somit sofortige finanzielle Einbußen. Die Prävention von Unfällen und die Verhinderung eines riskanten Fahrverhaltens sollte daher im Risikomanagement ganz oben stehen. Vimcar unterstützt Flotten bei der Verfolgung riskanter Fahrgewohnheiten durch speziell entwickelte digitale Tools. So können FahrerInnen gezielt gecoacht werden, um ihr Fahrverhalten zu verbessern. Die Flottenmanagement-Software von Vimcar verfolgt aber auch Leerzeiten, Stopps und geplante Ankunftszeit im Vergleich zur tatsächlichen Ankunftszeit. Dank dieser Tools können Routen verglichen und Änderungen in der Praxis getestet werden, um den Fahrernden zu helfen, den effizientesten Weg zu finden. Effizienz gilt auch für die vorausschauende Wartung: Telematik-Systeme erkennen kleinere Probleme mit dem Motor schon dann, bevor sie zu großen werden und Fahrzeuge nicht mehr einsatzbereit sind. 



Bei großen Flotten ist Kommunikation gefragt

Fuhrparkgröße Verwaltung

Eines muss man als Unternehmen wissen: Digitales Fuhrparkmanagement erzeugt Transparenz, indem es Informationen mittels Telematik in Echtzeit auf einem Dashboard in der Zentrale liefert. So holen Sie das Beste aus Ihrer bestehenden Flotte heraus. Je größer der Fuhrpark allerdings ist, desto so schwieriger ist auch der Überblick über alle Abläufe. Bei großen Fuhrparks mit mehr als 40 Fahrzeugen spielt die direkte FahrerInnen-Kommunikation deshalb eine noch wichtigere Rolle – diese muss für einen erfolgreichen Betrieb reibungslos laufen. Nur die regelmäßige Kommunikation mit FahrerInnen bringt alle auf den neuesten Stand. Dazu zählt etwa der Austausch über allgemeine Regelungen, Rechte und Pflichten. 

Ein Austausch und die Weitergabe von Neuigkeiten oder Änderungen verhindert Kommunikationsstörungen und langwierige Rückfragen. Themen, die im Fuhrpark kommuniziert werden müssen, sind unter anderem Gesetzesänderungen, neue Bußgelder oder Inhalte der Fahrerunterweisung nach UVV. Ebenso wichtig ist aber, dass die Kommunikation immer offen verläuft – und nicht als Einbahnstraße funktioniert. Bei Problemen, Wünschen oder Anregungen sollten Mitarbeitende die Möglichkeit haben, Fuhrparkverantwortliche zu kontaktieren. So entsteht ein vertrauensvolles Verhältnis, das für ein gutes Arbeitsklima sorgt.

Jetzt herunterladen & mehr über die Vimcar Fuhrparkmanagement-Software erfahren!

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Theorie für die Praxis: Wie Sie Ihre Belegschaft motivieren, dauerhaft wirtschaftlich zu fahren

Seine Angestellten anzuhalten, wirtschaftlich zu fahren und dabei Kraftstoff zu sparen, senkt nicht nur die Betriebskosten: Es schont die Umwelt und ist daher schlichtweg zeitgemäß. Damit diese Grundsätze nicht nur theoretisch bekannt sind, sondern auch praktisch umgesetzt werden, muss die Schulung zum Kraftstoffmanagement gut vorbereitet und ausgewählt werden. Wenn die Parameter stimmen und sich die Arbeitskräfte angesprochen fühlen, wird sie zum Erfolg.

Seminare führen zum Erfolg

Eigentlich ist es schon aus der Fahrschule bekannt: Stundenlang im Stau zu warten, kostet nicht nur Nerven, sondern auch Sprit – vor allem, wenn trotz Stillstand auf der Straße der Motor läuft. Auch Sprints beim Stop and Go verschleißen Bremsen und Reifen. Unnötige Schaltvorgänge sind zu vermeiden und immer der Gang zu wählen, der den Drehmomentbereich des Fahrzeugs am besten ausnutzt. Soweit die Theorie. In der Praxis vergessen das allerdings viele.

Und genau da sollte man ansetzen: Eine gute Schulung optimiert nicht nur im besten Fall das Fahrverhalten im Firmenfahrzeug, sondern hilft auch im Privatbereich, bares Geld einzusparen. Sollte die Schulung zum wirtschaftlichen Fahren eine Pflichtveranstaltung für die Belegschaft sein, darf nicht der Eindruck entstehen, dass hier Kritik am Fahrstil geübt werden soll. Denn das schmälert automatisch den Lerneffekt. Besonders dann, wenn es um BerufsfahrerInnen geht, ist es gut, den Job-Aspekt möglichst zu reduzieren. Besser ist es, das Ziel in den Vordergrund zu stellen: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr und Umweltbewusstsein fördern – CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch minimieren und damit Geld und vorzeitige Reparaturen sparen.

Seminarteilnehmende sitzen an einem Tisch und machen sich Notizen.
Eine Schulung trägt zum wirtschaftlichen Fahren bei.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Setzen Sie die Schulung nicht an einem freien Wochenende oder nach Feierabend an, wenn Sie möchten, dass die Belegschaft motiviert erscheint. Ein Seminar während der Arbeitszeit ist hingegen eine willkommene Abwechslung. Wer die Teilnehmenden im Vorfeld gut informiert, hat am Schulungstag eine aufmerksame Zuhörerschaft. Es muss klar sein, dass es sich nicht um Kritik am Fahrstil handelt, sondern alle Tipps sowohl für Pool- und Dienstfahrzeuge als auch im Privatauto von Nutzen sind – und nebenbei auch zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr führen.

Für Abwechslung sorgen

Die Schulung sollte aus unterschiedlichen Modulen bestehen. Monologe nerven und bleiben nicht im Gedächtnis haften. Nach Möglichkeit wählen Sie mehrere Lehrende, die jeweils maximal 45-60 Minuten einen bestimmten Bereich erklären, möglichst mit vielen Beispielen aus der Praxis (aber bitte dabei die betrieblichen nicht überrepräsentieren). Ein Fahrtraining, bei dem eine Gruppe von MitarbeiterInnen mit der Übungsleitung unterwegs ist, lässt das Erlernte gleich auf der Straße ausprobieren. Praktisches Üben prägt sich erwiesenermaßen wesentlich besser ein als Zuhören und Zusehen. Im Anschluss an das theoretische und praktische Seminar kann eine softwaregestützte Fahrstilanalyse helfen: Während der „Beobachtungsphase“ werden Fehler, die sich im Laufe der Fahrpraxis eingeschlichen haben, korrigiert. Auch hier geht es nicht darum, den Fahrzeugführenden zu maßregeln, sondern um die Verbesserung des Fahrstils im Sinne von Umweltaspekten und Sicherheit. Darüber hinaus hilfreich für alle Beteiligten ist regelmäßiges Feedback! Am besten ein erstes direkt nach der Veranstaltung, zwei weitere vier Wochen, bzw. drei Monate später. So wird das Gelernte immer wieder ins Gedächtnis geholt und hat Gelegenheit, zur Gewohnheit zu werden.

Einspartipp: Tankkarte

Neben einem Seminar, das zum wirtschaftlichen Fahren anleitet, ist auch eine Tankkarte ein kostenminimierender Faktor. Mit der lässt sich zusätzlich sparen – nämlich bis zu 3 Cent pro Liter an den Stammtankstellen, an jeder anderen 1 Cent. Alle mit dem Logo UTA versehenen Tankstellen akzeptieren die Karten – mittlerweile über 12000 in Deutschland. Damit hat die Zettelwirtschaft ein Ende und alle Tankvorgänge können z. B. für eine Ausreißeranalyse genutzt werden. 

Um die Umsetzung des wirtschaftlichen Fahrens langfristig zu sichern, kann ein Bonussystem helfen: Es schafft einen Anreiz, die Regeln einzuhalten. Tankgutscheine für das Privatfahrzeug wären denkbar, zusätzlicher Freizeitausgleich oder auch die bevorzugte Auswahl des Poolfahrzeuges für diejenigen, denen die Fahrstilanalyse gutes Können bescheinigt. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die wissen, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird und sie nicht nur beruflich von der betrieblichen Weiterbildung profitieren, werden das Gelernte auch in Zukunft erfolgreich umsetzen.

Tankstelle bei Nacht.
Tankkarten können das wirtschaftliche Fahren begünstigen.
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Garantie und Gewährleistung: nicht jeder kennt die Unterschiede

Immer wieder kommt es zu Verwechselungen zwischen den beiden Begriffen. Kein Wunder, dass die Bedeutung aus Unkenntnis oft gleichgesetzt wird. Die Folge: Kostspielige Überraschungen, die das Budget des Fuhrparkleiters schmäleren. Wir klären auf.

Es ist ganz menschlich. Häufig setzen wir Begriffe gleich, obwohl sie eine völlig unterschiedliche Bedeutung haben. So werden „Garantie“ und „Gewährleistung“ gerne verwechselt, missverstanden oder nicht richtig angewendet. Gerade bei Firmenwagen – ob nun gekauft oder als Leasingfahrzeug in der Flotte – droht bei Mängeln Ärger und finanzieller Schaden. So verweisen Verkäufer im Schadenfall häufig zuerst auf die Garantie des Fahrzeugherstellers. Verschwiegen wird dabei, dass Fuhrparkmanager als Kunden aber auch unmittelbare Ansprüche auf Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer haben.

Gewährleistung gibt es fast immer

Die Gewährleistung oder Mängelhaftung beschreibt die Rechtsfolgen und gesetzlichen Ansprüche des Käufers im Rahmen eines Kaufvertrags, falls der Verkäufer eine mangelhafte Ware oder Sache geliefert hat. Der Verkäufer steht also dafür ein, dass die Autos frei von Sach- und Rechtsmängeln sind. Die Gewährleistung ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sogar in den Paragraphen 437ff. verankert. Für eine bewegliche Sache haftet der Verkäufer demnach grundsätzlich zwei Jahre. Neufahrzeuge lassen sich nicht davon vertraglich komplett ausschließen.

Fuhrpark

Achtung: Ausnahmen bei der Gewährleistung

Doch es gibt Ausnahmen: Gewerbliche Fahrzeugkäufe unterliegen beispielsweise anderen Regeln. Hier kann der Verkäufer in seinen Kaufvertrag oder seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen die Gewährleistungszeit auf ein Jahr beschränken. Einen völligen Wegfall der Gewährleistung kann es bei gebrauchten Fahrzeugen geben. Kauft oder least man als Selbstständiger oder Unternehmen einen gebrauchten Pkw als Firmenwagen, stehen von Rechts wegen keine Gewährleistungsrechte zu.

Garantie ist freiwillig

Während Gewährleistung Sache der Händler ist, bleibt Garantie eine Angelegenheit der Hersteller. Händler sind zwar zu einer Gewährleistung gesetzlich verpflichtet. Doch Herstellern steht es frei, für ihre Produkte zu garantieren. Garantie ist nach § 443 BGB ein vom Verkäufer oder Hersteller freiwilliges Haltbarkeits- oder Funktionsversprechen, das über die gesetzliche Gewährleistung hinausgeht. Dabei ersetzt Garantie die Gewährleistung niemals, sondern ergänzt sie lediglich. Ganz wichtig: Ohne eine entsprechende Garantieerklärung besteht kein Garantieanspruch.

Ansprüche gegen Hersteller und Verkäufer

Besteht etwa vom KFZ-Hersteller eine Haltbarkeitsgarantie von drei Jahren, beschert das dem Kunden Ansprüche gegen den Hersteller – zusätzlich kann er aber in der Gewährleistungszeit seine Ansprüche gegenüber dem Händler geltend machen. Übrigens kann auch der Verkäufer Garantien abgeben – schriftlich oder mündlich. Haftung übernehmen muss er dann, wenn er verspricht/zusagt/garantiert, dass das Fahrzeug über besondere Eigenschaften verfügt. Die gesetzlichen Mängelansprüche sind durch die Garantie also nicht berührt (§ 443 Abs. 1 BGB). Das heißt, der Kunde kann sowohl die normalen Mängelansprüche als auch die (erweiterten) Garantieansprüche geltend machen. 

Fehlt der Kaufsache die garantierte Beschaffenheit innerhalb der Garantiezeit, so haftet der Garantiegeber ohne Verschulden, und zwar unabhängig davon, ob der Mangel bereits zum Zeitpunkt der Übergabe vorlag. Die Entscheidung, ob der Kunde beides in Anspruch nehmen möchte, liegt bei ihm.

Doppelt hält besser: Beschaffenheits- und Haltbarkeitsgarantie

Um es noch etwas komplizierter zu machen – es gibt die Beschaffenheitsgarantie und die Haltbarkeitsgarantie. Bei der Beschaffenheitsgarantie übernimmt der Garantiegeber die Haftung dafür, dass der Pkw eine bestimmte Beschaffenheit hat. Fehlt sie, so stehen dem Käufer Ansprüche im Garantieversprechen festgehaltenen Umfang zu.

Auf der anderen Seite steht die Haltbarkeitsgarantie. Hier muss der Hersteller oder Verkäufer garantieren, dass die Beschaffenheit des Pkw über einen bestimmten Zeitraum besteht. Tauchen Mängel innerhalb dieses Garantiezeitraums auf, stehen dem Käufer Garantieansprüche zu. Und zwar unabhängig von den gesetzlichen Mängelansprüchen – unter Umständen auch gegen verschiedene Parteien.

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Fuhrpark Bilanz – soll oder haben?

Im Rechnungswesen wird zwischen beweglichem und unbeweglichem Anlagevermögen, materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern unterschieden. Die Berechnung aller Anlagengüter in der Bilanz hat Auswirkungen auf zahlreiche Faktoren: Die Handels- und Steuerbilanz dient Anlegern, Kreditgebern, Kunden und Lieferanten zur Information über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Die Steuerbilanz wird ausschließlich für das Finanzamt erstellt, damit dieses die Steuerlast berechnen kann. Doch welche Rolle der Fuhrpark in der Bilanz spielt, ist vielen nicht klar. Wie wird er darin aufgeführt, ist der Fuhrpark Anlage oder Umlaufvermögen – und was sollte man außerdem zum Thema Bilanz und Fuhrpark wissen?

Fuhrpark und Bilanz: Wo steht der Fuhrpark in der Bilanzposition?

Die Bilanz ist das Herzstück der firmeninternen Buchhaltung. Sie stellt Vermögensgegenstände dar und bildet so die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens ab. Neben der Gewinn- und Verlustrechnung ist sie integraler Bestandteil der doppelten Buchführung. Das Fuhrpark Konto wirft dabei oftmals Fragen auf: Wo steht der Fuhrpark im Anlagevermögen, ist der Fuhrpark aktiv oder passiv?

Unter einem Fuhrpark wird die Gesamtheit alle Fahrzeuge gezählt, die im Besitz des Unternehmens sind, finanziert oder geleast wurden. Dazu gehören Pkw und Lkw für den Transport von Personen, Waren und Gütern, aber auch Nutzfahrzeuge wie Gabelstapler oder Landmaschinen. Auch das für den Betrieb der Flotte erforderliche Personal fließt mit in die Fuhrpark Bilanz ein.

Damit gehört der Fuhrpark in der Bilanz zum Anlagevermögen. Bei diesem handelt es sich per Definition um Wirtschaftsgüter, die dauerhaft im Betrieb verbleiben und das Geschäft aufrechterhalten. Auf der anderen Seite steht das Umlaufvermögen, zum Beispiel Waren, die mit dem Zweck angeschafft werden, sie zu verarbeiten und / oder weiterzuverkaufen.

Fuhrpark als Teil des Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wird wiederum in verschiedene Kategorien aufgeteilt: Man unterscheidet zwischen beweglichem und unbeweglichem, abnutzbarem und nicht abnutzbarem sowie materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern. Hier kann es in der Buchhaltung zu Unklarheiten kommen: Wo steht der Fuhrpark im Rechnungswesen?

Die Unterscheidung zwischen beweglichen und unbeweglichen Anlagevermögen ist vergleichsweise einfach: Mit ersterem sind in erster Linie Immobilien gemeint, mit letzterem unter anderem die Büroeinrichtung, Produktionsmaschinen und Fahrzeuge – und damit auch die Flotte. Die Fahrzeuge unterliegen einer Abnutzung, die in der Bilanz des Fuhrpark berücksichtigt wird. Bei Pkw beträgt sie sechs Jahre. Zugleich zählt der Fuhrpark zu den materiellen Wirtschaftsgütern: Damit sind alle physischen Gegenstände gemeint, während immaterielle Güter beispielsweise aus Lizenzen, Patenten oder Beteiligungen bestehen.

Bilanzreport auf Schreibtisch

Ist der Fuhrpark aktiv oder passiv?

In der Fuhrpark Buchhaltung ist außerdem die Unterscheidung zwischen Aktiv- und Passiv-Bestandskonto wichtig. Ein Bestandskonto geht aus der Bilanz hervor, umfasst folglich die Gegenüberstellung aller Vermögenswerte und Einnahmequellen. Wo steht der Fuhrpark im Konto und welche Auswirkungen hat das auf die Bilanz?

Aktiv- und Passivkonten lassen sich prinzipiell mit materiellem und immateriellem Anlagevermögen vergleichen. Passivkonten fassen zum Beispiel das Eigenkapital, Verbindlichkeiten aus Lieferungen oder Leistungen sowie Hypotheken zusammen.

Aktivkonten beinhalten alle materiellen Güter wie Gebäude, Maschinen, Inventar und eben den Fuhrpark. Dabei wird der Verkauf eines Fahrzeugs als Haben (Abgang), der Ankauf als Soll (Zugang) gebucht. Ein Beispiel: Der Buchungsposten „Fuhrpark an Bank“ umfasst einen Betrag X auf der Soll-Seite des Unternehmens sowie eben diesen Betrag auf der Haben-Seite der Bank. Er taucht etwa dann auf, wenn ein Fahrzeug gekauft und per Überweisung bezahlt wird.

Rechnung auf Notizblatt

Wie setzen sich die buchhalterischen Kosten im Fuhrpark zusammen?

Die Kosten des Fuhrparks setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Dazu gehören die Beschaffung durch Kauf oder Leasing, die Nutzung (Wertverlust), Kraftstoffkosten, Aufwendungen für Unfallschäden inklusive Nutzungsausfall, Inspektion und Wartung sowie eventuellen Rückgabekosten. Hier spielt insbesondere die Wertminderung von Leasingfahrzeugen eine Rolle. Im Fuhrpark Rechnungswesen werden die verschiedenen Kostenkomponenten jeweils unterschiedlich gewichtet. So obliegt die Bilanzierung von Leasingfahrzeugen dem Leasinggeber. Lediglich eigene Flottenfahrzeugen fließen in die Fuhrpark Bilanzposition ein.

Geld sparen im Unternehmen – Tipps und Tricks

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sehen sich unter bestimmten Umständen dazu gezwungen, ihre Kosten schnell und effektiv senken zu müssen. Ob wirtschaftliche Krisen die Einnahmen senken oder Investitionen anstehen – die Kostensenkung ist für Unternehmen häufig überlebenswichtig. Doch wo ansetzen? Vor allem bei kurzfristigen Engpässen kann die Personalreduzierung keine Lösung sein. Das muss sie auch nicht. Hier gibt es wertvolle Tipps, wie Unternehmen Kosten senken können.

Fixkosten senken im Unternehmen: gute Gründe für den Sparkurs

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern oder zu erhalten sowie den Etrag zu steigern, ist es häufig notwendig, finanzielle Belastungen zu senken. Eine durchdachte Planung ist dafür essentiell: Wichtig bei einem cleveren Sparplan ist, ohne merkliche Nachteile für Mitarbeiter und Betriebsabläufe Kosten zu senken. Damit das gelingt, spielen folgende Faktoren wichtige Rollen:

  • Einsparungen sollten nicht letztendlich höhere Folgekosten nach sich ziehen. Das ist häufig der Fall, wenn etwa Anlagegüter von minderer Qualität geordert oder Partnerschaftsverträge voreilig gekündigt werden.
  • Nicht an Stellen sparen, die relevant für die Zukunft des Unternehmens sind. Hier steht die Belegschaft an erster Stelle. Gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter sind mehr wert als ihr Lohn.
  • Analyse selbst scheinbarer Kleinigkeiten. Das beginnt beim Büromaterial, geht weiter bei Beleuchtung, Heizung und anderen Energieträgern und reicht bis hin zur Fahrzeugflotte.

Tipps zum Sparen: der Fuhrpark

Grundsätzlich gilt: Anstatt Personal oder Güter abzuschaffen, ist es in den meisten Fällen vorteilhafter, die vorhandenen Ressourcen effektiver einzusetzen. Ein Beispiel dafür ist das Flottenmanagement. Dieses lässt sich mit einigen Möglichkeiten so optimieren, dass sich mehr als 30 Prozent der laufenden Kosten einsparen lassen – und das ohne Abstriche zu machen. Im Gegenteil: Eine effizient eingesetzte Fahrzeugflotte spart nicht nur Geld, sondern auch Aufwand und damit Zeit. Zudem erhöht sie die Sicherheit.

Clipboard

Kosten senken im Unternehmen mit effektivem Flottenmanagement​

Die Fuhrparkkosten sind in vielen Betrieben überdurchschnittlich hoch – und das in vielen Fällen weitgehend unbemerkt. Wer Ursachen auf der Spur ist, mit denen sich im Unternehmen Kosten senken lassen, sollte daher in jedem Fall die Fahrzeugflotte mit einbeziehen. Das gilt nicht nur für Logistikunternehmen: Jede Firma, die Firmenwagen und Transportfahrzeuge unterhält, kann mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen viel Geld sparen. Dabei gilt es zunächst, die kostentreibenden Faktoren aufzudecken.

Diese Posten machen den Großteil der Fuhrpark-Aufwendungen aus:

Geld sparen mit einer Fuhrparksoftware

Fahrzeuge, die herumstehen, statt dazu beizutragen, Gewinne zu erwirtschaften, sind ineffektiv. Doch die Auslastung optimal zu planen, erfordert in vielen Unternehmen noch immer einen hohen Aufwand. In diesen wird mit Excel-Listen und manuellen Systemen geplant – womit bereits bei wenigen Fahrzeugen schnell der Überblick verloren geht. Ein zentrales, softwarebasiertes Flottenmanagementsystem verhindert dies. In der Software erhält der Flottenmanager einen Überblick über sämtliche Fahrzeuge und deren Auslastung. Mittels GPS lässt sich erkennen, wo sich jedes einzelne gerade aufhält und in welche Richtung es unterwegs ist. So können Termine und Auslastungen wesentlich optimiert werden.

digitales Fuhrparkmanagement
Tacho Fahrzeug

Geld einsparen beim Tanken

Ähnliches gilt für die Spritkosten: Wer verpasst, diese zu zentralisieren, mit Tankkarten und einer lückenlosen Dokumentation, verschenkt viel Geld. Dabei gilt es, die Kilometerstände und den Verbrauch einander gegenüberzustellen und somit Preistreiber zu enthüllen. Mit Tankkarten handeln Unternehmen außerdem lukrative Rabatte aus: Versorgen sich alle Mitarbeiter über die Karten an einer Tankstellenkette mit Sprit, kann die Ersparnis pro Liter bis zu drei Cent betragen. Die Daten der Kraftstoffversorgung fließen wiederum in das Flottenmanagementsystem ein und lassen sich auswerten. So werden zu hohen Kosten auf einen Blick offensichtlich.

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Deckblatt Kraftstoffkosten sparen

Vorausschauende Planung hilft bei der Kostensenkung im Unternehmen

Ein aktives Kostenmanagement birgt interessante Sparmöglichkeiten. Eine Beobachtung der Kosten im Jahresverlauf deckt Einsparpotenziale für das Folgejahr auf. Stellt sich etwa heraus, dass die Wartungen nur einen geringen Anteil einnehmen, können diese bei der Sparplanung außer Acht gelassen werden. Verschlingen dagegen Steuern einen erheblichen Teil der Fahrzeugkosten, dürfte es an der Zeit fürs Steuern sparen im Unternehmen sein. Dies gelingt unter anderem mit einem konkreten Vergleich, ob hinsichtlich der Fahrtkosten die 1-Prozent-Regelung oder ein Fahrtenbuch Vorteilhafter ist. Welche Methode für die Kostensenkung im Unternehmen infrage kommt, hängt von verschiedenen Punkten ab, wie dem Listenpreis der Fahrzeuge und einer eventuellen zusätzlichen privaten Nutzung sowie deren Umfang. Moderne Flottenmanagementsysteme verfügen über Schnittstellen für elektronische Fahrtenbücher. So lassen sich sämtliche Fahrzeugbewegungen lückenlos und rechtssicher dokumentieren.

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Kostenmanagement mit Fuhrparksoftware

Moderne Flottenmanagement Systeme bieten zahlreiche Vorteile für kleine wie große Unternehmen. Neben einer effizienten Einsicht in Aktivitäten und Steuerung zählt die schnelle Senkung der Kosten dazu.

Kostenmanagement - Welche Ersparnis kann eine Fuhrparkmanagement Software bringen?

Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer immer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität.

Porzellan-Fabrikant Philip Rosenthal Tweet

Denn die Studie „Fuhrparkmanagement 2019“ vom Marktforschungsinstitut Dataforce zeigt: Nur gut ein Viertel der befragten Fuhrparkleiter ermitteln tatsächlich ihre Betriebskosten. Immerhin knapp 4 Prozent planen zukünftig ein solches Monitoring. Für die überwiegende Mehrheit der Unternehmen gilt jedoch, dass sie eine Kostenüberwachung überhaupt nicht in Betracht ziehen. Doch mit dieser Einstellung gehen viele Euro verloren. Insgesamt können Kosten um bis zu 20 Prozent mit der Einführung einer Fuhrparkmanagement Software gedrückt werden. Dabei ist aber noch gar nicht einkalkuliert, was die Zeitersparnis zusätzlich noch bringt.

Völlige Transparenz

Fest steht, dass eine Fuhrparkverwaltungssoftware alle Informationen und Daten über den Fuhrpark in einem System bündelt. Dadurch hat der Fuhrparkmanager jederzeit die Übersicht über Verträge, Rechnungen, Kosten, Termine und Kilometerstände. Das wichtigste: Er weiß immer, welcher Fahrer dieses Fahrzeug nutzt und ob es sich um ein Leasing– oder ein Kauffahrzeug handelt. Diese Übersicht verschafft völlige Transparenz in allen Bereichen und enttarnt überflüssige Kostentreiber.

Kostenersparnis von Anfang an

Egal, ob nun 10, 100 oder 1000 Fahrzeuge im Pool stehen – eine Fuhrparkmanagement Software hilft bei allen Fuhrpark-Arten Kosten zu sparen. So können Mehrkilometer bereits ab dem ersten Einsatz einer Software der Vergangenheit angehören. Mobilitätsmanagement-Plattformen sparen zusätzlich Zeit, denn sie weisen die Kostenpositionen auf Rechnungen automatisch den einzelnen Fahrzeugen und Kostenarten zu. Die Kostenübersicht lässt sich aktuell aufrufen, unnötige Ausgaben können sofort eliminiert werden. Dadurch wird eine Senkung der Gesamtkosten bis zu 25 Prozent ermöglicht. Ein weiteres interessantes Detail: Laut einer kürzlich durchgeführten Studie des Institute for Energy Diversification and Saving kann schon eine 10-prozentige Reduzierung der Treibstoffkosten zu einer 31-prozentigen Steigerung des Gewinns führen. Der Effekt für das Geschäftsergebnis kann also gewaltig sein.

Hohe Betriebskosten, wenig Auslastung

Ganz besonders für Firmen mit kleineren und mittleren Fuhrparks lohnt sich Fuhrparkmanagement Software, weil sie mit jedem Euro rechnen müssen. Ein Outsourcing bietet sich für sie also an – nur so ist ein optimales und effizientes Fuhrparkmanagement möglich. Einem einzelnen Mitarbeiter fehlt schlichtweg die Zeit, das Wissen und die Übersicht, um alle Verträge im Auge zu behalten und möglicherweise zu entbündeln. Alleine das Einhalten von Laufleistungsvereinbarungen der Leasingverträge und Änderungen der Leasingverträge kann 15 bis 25 Prozent an Ersparnis bringen. Die Unterstützung durch Software, die einen Laufleistungsrechner beinhaltet, wirkt hier wahre Wunder. Und viele Verantwortliche für den Fuhrpark wissen gar nicht, ob ihre Fahrzeuge nun stehen oder wirklich von den Fahrern genutzt werden. Bei durchschnittlich jährlichen Kosten von 9.500 Euro pro Jahr sollte ein PKW aber möglichst durchgängig genutzt werden.

Reparaturkosten bis zu 40 Prozent senken

Werkstatt
Das Schadenmanagement kann durch eine Fuhrparksoftware optimiert werden.

Hier eine Batterie austauschen, dort ein Kratzer lackieren: Experten wissen, dass ein optimiertes Werkstattkonzept die Reparaturkosten im Vergleich zur Reparaturrate in der Fullservice-Leasingrate um teilweise 40 Prozent senken kann. Klar überschaubare Leistungen und entbündelte Services entlasten die Kosten eines Fuhrparks erheblich. So gibt es mittlerweile Verträge, die festgelegte Einsparungsziele enthalten. Dazu werden diese in regelmäßigen Abständen geprüft und mit dem Kunden neu definiert. Senkung von Reparatur- und Schadenkosten sowie eine Reduzierung der internen Prozesskosten reichen bereits aus, um ein großes Sparpotential zu erreichen. Denn nur Unternehmen mit maßgeschneiderten Flottenmanagement-Lösungen können einen präventiven Wartungsplan aufstellen und künftig viel Zeit und Geld sparen. Mehr zum Thema Risiko- und Schadenmanagement.

Zeit sparen, Kunden begeistern

Es gibt allerdings auch Parameter, deren Auswirkungen sich nicht direkt in barer Münze messen lassen. Dazu zählt etwa die Kundenzufriedenheit. Denn Flottenmanagement-Software erleichtert auch Buchungen und Terminerinnerungen. So kann man sich benachrichtigen lassen, wenn ein Techniker in Verzug gerät oder einen zugeteilten Auftrag noch nicht abgerufen hat. Kunden profitieren dank GPS-Nachverfolgung von genaueren Zeitangaben, erhalten Terminbestätigungen und Erinnerungen. Den Kunden freut es, weil er nicht unnötig warten muss, sondern immer über den aktuellen Stand informiert ist. Das wiederum könnte die Entscheidung des Kunden beeinflussen, auch zukünftig mit dem Unternehmen zusammenzuarbeiten. Der Einsatz von GPS macht nicht nur den Versand effizienter, sondern verbessert auch den Kundenservice und spart Flottenmanagern wertvolle Zeit fürs Telefonieren. Sie müssen die Fahrer nicht mehr bei Updates anrufen.

Verbesserung der Routen, Tankbetrug aufdecken

Flottenmanagement Software ist ein wahrer Alleskönner. Dank des praktischen Tools können Unternehmen die Arbeitstage, Routen und Bereitstellung ihrer Fahrzeugflotte effizient planen. Der Lohn: Aus den verfügbaren Ressourcen wird das Optimum herausgeholt und langfristig lässt sich Geld sparen. Experten gehen davon aus, dass die Auswertung von GPS Daten und die Optimierung von Routen bis zu 12 Prozent Ersparnis bringen kann. Außerdem lassen sich auch maßgeblich Betrugsfälle durch Mitarbeiter damit aufdecken. Denn in den meisten Unternehmen gibt es immer noch viele unentdeckte Fälle von Tankbetrug. Mit der Hilfe einer Tankkarte und deren Integration in einer Fuhrparkmanagement Software kann der Mitarbeiter besser überwacht werden. Tankbetrug gehört damit der Vergangenheit an.

Erhöhte Fahrersicherheit spart Geld

Neben Personal und Gebäude gilt der Fuhrpark in kleinen und mittelgroßen Unternehmen meist als drittgrößter Kostenfaktor. Auch den administrativen Aufwand sollten Verantwortliche beim Fuhrpark nicht unterschätzen. Dazu zählt auch die Fahrersicherheit. Um sie zu stärken, sind etwa Fahrsicherheitstrainings sinnvoll. Eine kürzlich veröffentlichte Studie kommt zu dem Schluss, dass die Geschwindigkeit der Kern des Verkehrssicherheitsproblems sei und dass bei etwa 30 Prozent der tödlichen Unfälle die Geschwindigkeit einen wesentlichen Faktor darstellt. Aus diesem Grund stellt das Fahrverhalten einen der Hauptschwerpunkte für Flottenmanagement-Systeme dar. Zum einen, um hohe Kosten durch Schäden bei Unfällen zu vermeiden. Zum anderen, um Strafzettel wegen zu hoher Geschwindigkeit zu reduzieren.

Tanken
Wirtschaftliches Fahren spart nicht nur Kosten, sondern schützt auch die Natur.

Broschüre Fleet Pro


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