Kurzarbeit – Was tun mit dem Dienstwagen?

Etwa 745 000 Beschäftigte sind aktuell in Kurzarbeit. Wenn die betriebsüblichen Arbeitszeiten aufgrund von Auftragsmangel, Lieferkettenproblemen oder Schwierigkeiten bei der Einhaltung der Corona-Maßnahmen gesenkt werden müssen, beeinflusst das allerdings nicht nur den aktuellen Kontoauszug. Es hat auch Auswirkungen auf geldwerte Vorteile wie etwa den Firmenwagen.

Einfluss von Kurzarbeit auf geldwerten Vorteil

Geldwerte Vorteile können in Zeiten von Kurzarbeit zu echten Nachteilen werden. Denn Kurzarbeitergeld ist kein Arbeitslohn, sondern eine sogenannte Lohnersatzleistung, die von der Bundesagentur für Arbeit in der Zeit der Kurzarbeit gezahlt wird, um die finanziellen Folgen einer Krise für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu mildern. Die Privatnutzung eines Dienstwagens ist aber ein Gehaltsbestandteil in Form eines Sachbezugs – und muss deswegen auch trotz des wegen Kurzarbeit sinkenden Haushaltseinkommens voll versteuert werden.

Wenn der Anteil der Kurzarbeit bei 100 Prozent liegt, hat der Arbeitnehmer keine Arbeitsleistung mehr zu erbringen und der Arbeitgeber zahlt kein Gehalt. Der Arbeitgeber ist dann berechtigt, die Privatnutzung zu widerrufen oder den Dienstwagen zurück zu verlangen, sobald die Lohnfortzahlungspflicht erlischt. Er muss es aber nicht.

Wird die Arbeitszeit nur verringert und der Arbeitgeber zahlt ein – wenn auch verkürztes – Gehalt, besteht der Anspruch auf die Privatnutzung des Dienstwagens vollumfänglich. Denn im Gegensatz zum Gehalt in Form von Geld kann diese Sachleistung nicht entsprechend prozentual gekürzt werden. Es bleibt also alles beim Alten. Leider auch, was die Versteuerung dieses geldwerten Vorteils betrifft. Während das Einkommen sich verringert, sinkt der Kostenpunkt „Dienstwagen“ in den meisten Fällen nicht.

Was tun?

Nur wenn eine private Nutzung des Dienstwagens nachweislich ausgeschlossen ist, entfällt auch die Versteuerungspflicht. Ist der Arbeitgeber damit einverstanden, kann der Arbeitnehmer ihm Fahrzeugschlüssel- und Papiere aushändigen und sich die Abgabe bestätigen lassen.

Privatnutzungsverbot

Eine weitere Möglichkeit wäre, dem Arbeitnehmer ein schriftliches Privatnutzungsverbot zu erteilen. Die Einhaltung dieses Verbots ist dann allerdings auch vom Arbeitgeber zu überwachen.

Komplizierter wird die Vereinbarung, wenn der Arbeitnehmer Zuzahlungen zum Firmenwagen leistet – zum Beispiel, weil seine Sonderwünsche zu Ausstattung und Modell des Dienstwagens berücksichtigt oder allgemeine Pauschalen vereinbart wurden. Oft trägt dann der Arbeitnehmer monatlich einen Teil der Leasingkosten, den der Arbeitgeber vom Nettogehalt abzieht. Diese Vereinbarung kann nicht einseitig vom Arbeitnehmer aufgekündigt werden.

Einzelbewertung der Fahrten

Wenn die Rückgabe des Dienstwagens nicht möglich ist, sollten Sie prüfen, ob eine Einzelbewertung der Fahrten in Frage kommt. Ein Dienstwagen ist – sofern nicht ohnehin das Führen eines Fahrtenbuchs vereinbart wurde – für jeden Monat in der Höhe von 1 Prozent (bzw. 0,5 oder 0,25 Prozent bei Dienstwagen mit Elektroantrieb) des Bruttolistenpreises zu versteuern. Maßgeblich ist dabei nicht der tatsächliche Kaufpreis, sondern der vom Hersteller festgelegte unverbindliche Verkaufspreis.

Zusätzlich wird für jeden gefahrenen Kilometer von der Wohnung zum Arbeitsplatz 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises als versteuerungspflichtige Masse angesetzt. Wer wegen Homeoffice oder Kurzarbeit weniger als 180 Tage im Jahr mit dem Dienstwagen von seiner Wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte* fährt, kann stattdessen die tatsächlichen Einzelfahrten versteuern. In diesem Fall sind die genaue Anzahl und die genauen Daten der Nutzungstage zu dokumentieren. Dann schlagen die Entfernungskilometer nicht mehr mit 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises zu Buche, sondern nur noch mit 0,002 Prozent. Der Arbeitgeber darf in der Lohnabrechung aber nicht im laufenden Jahr von der 0,03-Prozent-Methode situationsangepasst zur Einzelbewertung wechseln – man muss sich immer auf ein Jahr festlegen. Ein Wechsel ist nur zum Jahresbeginn möglich oder dann, wenn der Arbeitnehmer ein neues Fahrzeug erhält.

* Erste Tätigkeitsstätte: Es kann nur eine erste Tätigkeitsstätte geben, auch wenn Sie für Ihren Arbeitgeber an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden. Die Fahrtkosten dorthin werden mit einer Entfernungspauschale abgegolten. Wenn mehrere Arbeitsorte bestehen, kann der Arbeitgeber die erste Tätigkeitsstätte festlegen. Die Fahrten zu den anderen Arbeitsstätten läuft bei der Abrechnung dann unter Auswärtstätigkeit.

 

Beratung durch Steuerberater gibt Sicherheit

Ein Trostpflaster: Arbeitnehmer können die Anpassung der Regelung im Nachhinein bei der Einkommenssteuererklärung anzeigen und bekommen gegebenenfalls die zuviel gezahlten Steuern erstattet. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn der Arbeitnehmer gewissenhaft ein Fahrtenbuch geführt hat, elektronisch oder als Heft – eine Excel-Tabelle wird vom Finanzamt nicht anerkannt.

Generell gilt: Bei Unsicherheiten sollten sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber am besten steuerlich beraten lassen, damit der Dienstwagen in der Kurzarbeit nicht zur Kostenfalle wird.

Antrag zur Korrektur der Besteuerung des geldwerten Vorteils

Um die Besteuerung des geldwerten Vorteils ändern zu lassen, müssen Firmenwagenfahrer einen Antrag bei der Steuererklärung einreichen. Ein solcher Antrag sieht wie folgt aus:

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Kfz Teilkasko vs. Vollkasko: Wann ist welcher Schutz sinnvoll?

Weder die Vollkaskoversicherung für das Kfz noch die Teilkasko sind gesetzlich vorgeschrieben – anders als die Haftpflichtversicherung. Fahrer beziehungsweise Halter entscheiden folglich selber, ob sie einen entsprechenden Schutzbrief abschließen. So fragt sich, in welchen Fällen die Teilkasko zur Autoversicherung gehören sollte und wann die Vollkasko. Und wann kann man darauf verzichten?

Voll- und Teilkasko Autoversicherung: Welche Leistungen bieten sie?

Voll- sowie Teilkaskoversicherungen begleichen grundsätzlich Schäden am eigenen Fahrzeug. Die gesetztlich vorgeschriebene Haftplichtversicherung ist dagegen für Fremdschäden gedacht, übernimmt folglich auch Unfallfolgen am eigenen Fahrzeug die von Dritten verursacht wurde. Wofür also braucht man eine Vollkaskoversicherung für das Auto? Und wann hat die Teilkasko Vorteile? Zunächst gilt: Die Leistungen beider Schutzbriefe sind in vielen Punkten gleich. So zahlt sowohl die Kfz Teilkasko als auch die Vollkaskoversicherung am Auto folgende Schäden:

  • Sturm, Hagel- und Überschwemmungsschäden
  • durch Tierbisse verursachte Schäden
  • zersprungene Windschutzscheiben nach Steinschlag
  • Schäden nach einem Wildunfall
  • durch Brand oder Explosion entstandene Schäden
  • Kabelschäden nach einem Kurzschluss
  • Raub und Unterschlagung

Kfz Versicherung Teilkasko

Die genannten Versicherungsleistungen der Teilkasko sind nicht selbst verschuldet. Sollen auch vom Halter beziehungsweise Fahrer verursache Risiken abgesichert sein, kommt die Vollkasko Autoversicherung ins Spiel. Diese übernimmt neben den genannten Leistungen in der Regel auch folgende Fälle:

  • Kratzer, Dellen und Co., die beim Einparken entstanden sind
  • Schäden nach einem selbstverschuldeten Unfall
  • Vandalimusschäden durch Unbekannte
  • Schäden nach Fahrerflucht Dritter am eigenen Fahrzeug
  • Schäden durch Dachlawinen, Erdeben oder Vulkanausbrüche

Bei beiden Versicherungstypen sind Verträge mit Selbstbeteiligung möglich. So lassen sich unter Umständen Kosten sparen.

Wichtig: Die tatsächlichen Leistungen der jeweiligen Auto Kfz Versicherung variieren je nach Police und Versicherungsgesellschaft. Ein Blick in den Vertrag klärt, welche Schäden tatsächlich übernommen werden.

Wann genügt eine ausreichende Kfz Versicherung Teilkasko – und wann ist Vollkasko für das Kfz besser?

Grundsätzlich sind bei beiden Versicherungstypen verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. So ist vor allem das Alter und damit der Wert des Autos zu berücksichtigen. Von Dritten verursachte Schäden, etwa nach einem Unfall, begleicht dessen Haftpflichtversicherung. Für ein älteres Fahrzeug, das üblicherweise in der Garage steht, lohnt sich die Kaskoversicherung in der Regel nicht mehr. Ausnahmen sind wertvolle Old- und Youngtimer. Achtung: Nicht alle Versicherungen übernehmen Policen für diese Fahrzeugtypen oder die Prämien sind höher als für herkömmliche Kfz.

Eine Vollkasko Autoversicherung kommt vor allem für neue und wertvolle Fahrzeuge infrage, bei denen bereits Blechschäden hohe Kosten verursachen. Auch für Leasingwagen muss in der Regel zwingend eine Kfz Vollkasko abgeschlossen werden. Ratsam, mitunter auch von der Bank beziehungsweise dem Autohaus vorgeschrieben, ist die Police ebenfalls im Rahmen einer Finanzierung.

Oldtimer

Kosten Kaskoversicherung

Die Kosten für die Kaskoversicherung variieren, da sie sowohl vom Fahrzeugtyp als auch von subjektiven Merkmalen abhängen. Dazu zählt die Typklasse des Wagens. Für alle Fahrzeugtypen gelten versicherungsübergreifend bestimmte Unfallklassen. Die Daten werden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft anhand von offziellen Unfall- und Schadenstatistiken ermittelt. Es kann sich lohnen, direkt beim Kauf auf eine vorteilhafte Klasse zu achten. Insbesondere wenn – etwa im Fuhrpark – viele Fahrzeuge versichert werden, lassen sich so hohe Kosten vermeiden.

Auch die Regionalklasse, ein weiterer zur Berechnung der Versicherungsprämie hinzugezogener Wert, lässt sich unter Umständen beeinflussen. Hier gilt der Ort, an dem das Fahrzeug angemeldet ist. Unternehmen mit mehreren Niederlassungen sollten sich informieren, ob die Regionalklasse an einem Standort gegebenenfalls günstiger ist.

Einfluss auf Prämienberechnung

Schließlich wird das Einsatzgebiet des Fahrzeugs in die Prämienberechnung miteinbezogen. Für Dienst- und Poolfahrzeuge sind üblicherweise höhere Prämien fällig, da die Unfallanfälligkeit aufgrund eines häufigen Einsatzes höher ist.

Darüber hinaus spielen folgende Daten des Versicherungsnehmers eine Rolle:

  • Schadenfreiheitsklasse
  • ggf. Beruf (Vielfahrer zahlen oftmals mehr)
  • Wohn- beziehungsweise Zulassungsort des Fahrzeugs
  • Dauer des Führerscheinbesitzes

Der Schadenfreiheitsrabatt ist ein individueller Wert, der mit jedem unfallfreien Jahr steigt. So wird die Versicherung mit jedem schadensfreien Jahr immer günstiger. Das gilt jedenfalls für die Vollkasko. In der Teilkasko gibt es dagegen keinen Schadenfreiheitsrabatt – die Kosten bleiben folglich über den gesamten Versicherungszeitraum gleich hoch. Die tatsächlichen Zahlungen variieren wiederum abhängig von der Versicherungsgesellschaft. Jede legt einen unterschiedlichen Wert zugrunde. Ein Versicherungsvergleich für Kfz Vollkasko und Teilkasko kann sich daher lohnen.

 

Grundsätzlich gilt: Eine Vollkasko für das Auto lohnt sich für Neufahrzeuge bis zu einem Alter von maximal fünf Jahren. Anschließend ist es in der Regel ratsam, in die Teilkasko zu wechseln. Es lohnt sich jedoch immer ein Blick in die Police.

Alles zum Thema Schadenmanagement im Fuhrpark

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Van GPS Tracker im Vergleich

Mit einer Van GPS Tracker Software verbessern Lieferunternehmen Arbeitsabläufe und optimieren die Fahrzeugflotte. Damit die Entscheidung leichter fällt, gibt es folgende Tipps, worauf beim Kauf einer Software für Transporter Tracking geachtet werden sollte.

Bei der großen Anzahl von Flottenmanagement-Unternehmen kann das Abwägen der Vor- und Nachteile der verschiedenen Bus GPS Tracker überwältigend sein. Im Kern zeigt jede Software für GPS Tracking an, wo sich jedes einzelne Fahrzeug befindet. Doch es gibt zahlreiche Zusatzfunktionen der verschiedenen Softwarepakete, die helfen, den Fuhrpark schnell und effizient zu gestalten.

5 Elemente guter Van GPS Tracker

Wenn es darum geht, eine GPS-Software zur Bus Ortung zu kaufen, darf vor allem eines nicht vergessen werden: Ein Unternehmen will und sollte nicht mehr Geld dafür, nur um mehr Funktionen zu haben. Denn was nützt es, für solche zusätzlichen Funktionen zu bezahlen, wenn sie ungenutzt bleiben oder gar nicht erst verstanden werden?

Eine gute Software mit Transporter GPS (von einem guten Flottenmanagement-Unternehmen) ist einfach, leicht zu bedienen und hat Funktionen, die dem Unternehmen direkt zugutekommen. Hier sind fünf der wichtigsten Funktionen, die eine GPS-Management-Software für die vorhandenen Lieferfahrzeuge haben sollte.

1. Dokumentation der Routenhistorie

Zu den wichtigsten Funktionen, die eine GPS-Software haben sollte, ist die Aufzeichnung jeder Fahrt der Fahrzeuge. Somit lassen sich jederzeit Busse oder Transporter orten. Mit diesen Daten ist es einfach, Verbesserungen an den Routen der Fahrer vorzunehmen, Leerlaufzeiten zu begrenzen und die Effizienz der Flotte zu steigern.

2. Diebstahlprävention

Eine gute GPS Tracking Software benachrichtigt das Unternehmen, wenn ein Fahrzeug außerhalb der Geschäftszeiten benutzt wird. Die Van GPS Tracker machen zudem umgehend auf verdächtige Aktivitäten aufmerksam, wenn etwa ein Bus mit GPS eine festgelegte Geo-Zone verlässt. So kann der Lieferservice bzw. ein zuständiger Mitarbeiter auf mögliche Diebstahlversuche schnell reagieren.

3. Export von Daten

Wenn das eingesetzte Van GPS Tracking System für Bus Tracking Daten über die Fahrzeuge sammelt, ist das vorteilhaft. Jedoch gibt es GPS Tracking Softwares, die den Zugriff auf diese Daten beschränken. Das kann hinderlich sein, wenn die gesammelten Informationen als Nachweis benötigt werden, sei es für die Einreichung von Steuerinformationen, den Datenaustausch zwischen Abteilungen oder die einfache Erstellung von Stundenzetteln. Der Export der Daten, die ein Bus Tracking System aufzeichnet, sollte daher jederzeit möglich sein.

Van GPS Tracker Daten

4. Benutzerfreundlichkeit

Ein weiterer wichtiger Aspekt einer guten Van GPS Tracking Software ist die Benutzerfreundlichkeit. Was nützt ein Programm für Van Tracking mit umfangreichen Funktionen, wenn es nur mühsam zu bedienen ist? Vor der Investition in eine Fahrzeugmanagementsoftware lohnt der Blick auf die Oberfläche des Programms. Ist die Benutzung verständlich und gibt es vielleicht eine dazugehörige App für das Handy, den Laptop oder das Tablet, die eine mobile Verwaltung des Fuhrparks zu jeder Zeit garantiert?

5. Einfache Installation

Für manche Bus Tracking Systeme ist eine Fahrt in die Werkstatt notwendig, um sie zu installieren. Neben einer hohen Rechnung dafür haben die Unternehmer bis zum Abschluss der Installation keinen Zugang zu den Fahrzeugen. Das kann weitere Kosten verursachen. Der Aufwand an Zeit und Geld einer Werkstattinstallation lässt sich sparen, wenn die GPS Tracking Software leicht durch einen eigenen Mitarbeiter installiert werden kann.

Optimierung von Streckenplanung im Unternehmen

Mit einer effizienten Streckenplanung lässt sich viel Zeit und Geld sparen. Jede Branche kann anders von einem Streckenplaner profitieren. Streckenplaner sind nicht nur bei Lieferfahrzeugen sinnvoll. Von einer optimalen Planung von Fahrtrouten kann jedes Unternehmen profitieren, unabhängig von Branche und Größe und ganz gleich, ob Fahrzeuge für die Warenlieferung oder Außendienst im Einsatz sind

Fünf Branchen und ihr Nutzen aus dem Streckenplaner

Je nach Branche kann die Verbesserung der Streckenplanung unterschiedliche Vorteile bieten. Beispielsweise kann die Versandoptimierung im Einzelhandel ein wichtiger Vorteil der richtigen Streckenplanung darstellen. 

1. Besserer Kundenservice im Einzelhandel

Die aktuelle Corona-Pandemie hat die Nachfrage nach Hauszustellungen stark ansteigen lassen. Vor allem im Einzelhandel hat sich der Fokus vom Direktverkauf auf den Warenversand verlagert.

Eine Software zur Streckenplanung vereinfacht die Koordination dieser Zustellungen. Kunden können in Echtzeit über Lieferungen informiert werden und die Warenannahme kann ebenso schnell bestätigt werden. So kann der Versand optimiert werden wodurch ebenfalls Kosten eingespart werden können.

2. Höhere Sicherheit im Bauwesen

Auch in der Baustellenverwaltung kann die Streckenplanungssoftware sinnvoll eingesetzt werden. GPS Tracker bei Baufahrzeugen geben einen Überblick, welche Maschinen sich auf der Baustelle befinden und welche Wege sie zurücklegen. Dadurch können Wartungspläne für die Maschinen erstellt werden, was vor allem im Bauwesen von Bedeutung ist. Denn schlecht gewartete Maschinen gefährden nicht nur die Sicherheit der Mitarbeiter. Steht ein Fahrzeug still, kann das einen kompletten Stopp des Bauvorhabens bedeuten.

3. Effizienz im öffentlichen Verkehr

Eine Streckenplanungssoftware ermöglicht die Überprüfung der Einhaltung von Fahrplänen im Unternehmen. Leerläufe werden ermittelt und die Einhaltung von vorgegebenen Streckenverläufen überprüft. So können Fahrten besser und effektiver geplant werden und eine Versandoptimierung erreicht werden.

Bei Bedarf können Streckenänderungen vorgenommen werden. Dadurch lassen sich Leerlaufzeiten verkürzen, was nicht nur den Einsatz einer Busflotte optimiert, sondern auch den CO2 Ausstoß reduziert.

Bahnhof Streckenplanung

4. Versandoptimierung in der Lebensmittelbranche

Vor allem beim Transport von Lebensmitteln müssen Lieferzeiten exakt eingehalten werden. Die Strecken, welche die Lieferfahrzeuge zum Bestimmungsort zurücklegen, müssen möglichst minimiert werden. Denn nur so kann die gewünschte Qualität der Waren garantiert werden.

Ein effizientes Tool, um den Versand zu optimieren ermöglicht nicht nur eine Reduktion der Treibstoffkosten. Sie ist auch zur Wahrung der Lebensmittelsicherheit von größter Bedeutung

5. Streckenoptimierung im Rettungsdienst

Polizei, Rettung und Feuerwehr müssen in Notsituationen rasch reagieren. Mit Hilfe von GPS Tracking können Einsatzfahrzeuge in Echtzeit geortet und im Notfall schnell zum Unfallort weitergeleitet werden. Mit dem Fahrtenprotokoll lassen sich kritische Kreuzungen und Stoßzeiten ermitteln. Damit können zukünftige Einsatzfahrten besser geplant werden.

Worauf ist bei der Streckenplanung zu achten?

Ein Streckenplaner muss mehr können als nur die Verkehrslage zu überprüfen. Intelligente Tools können Unternehmen darüber hinaus maßgeblich unterstützen. Systeme zur Lieferroutenplanung arbeiten mit Echtzeit GPS Ortung. Damit lassen sich Geschwindigkeit, Kraftstoffverbrauch und sogar das Fahrmuster von Fahrern in Echtzeit überprüfen. So bieten sie Möglichkeiten, Kostenstellen zu optimieren und die Produktivität zu steigern.

Denn mit der Verkürzung von Lieferwegen und –zeiten können ebenfalls Leerläufe verhindert werden. Außerdem lassen sich bei optimierter Streckenplanung Fahrzeuge einsparen, wudurch Treibstoff- und Wartungskosten reduziert werden können. Die frei werdenden finanziellen Mittel können beispielsweise in strategischen Bereiche investiert werden.

Effektive Tools zur Versandoptimierung sind aber auch hinsichtlich der Kundenzufriedenheit sinnvoll. Denn einmal entstandene Verzögerungen wirken sich auch auf Folgelieferungen aus. Wird ein derartiger Dominoeffekt rechtzeitig abgefangen, sind spätere Aufträge nicht betroffen. Eine pünktliche Lieferung hebt die Zufriedenheit der Kunden. Und das bedeutet mehr Aufträge und höhere Einnahmen.

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Garantie und Gewährleistung: nicht jeder kennt die Unterschiede

Immer wieder kommt es zu Verwechselungen zwischen den beiden Begriffen. Kein Wunder, dass die Bedeutung aus Unkenntnis oft gleichgesetzt wird. Die Folge: Kostspielige Überraschungen, die das Budget des Fuhrparkleiters schmäleren. Wir klären auf.

Es ist ganz menschlich. Häufig setzen wir Begriffe gleich, obwohl sie eine völlig unterschiedliche Bedeutung haben. So werden „Garantie“ und „Gewährleistung“ gerne verwechselt, missverstanden oder nicht richtig angewendet. Gerade bei Firmenwagen – ob nun gekauft oder als Leasingfahrzeug in der Flotte – droht bei Mängeln Ärger und finanzieller Schaden. So verweisen Verkäufer im Schadenfall häufig zuerst auf die Garantie des Fahrzeugherstellers. Verschwiegen wird dabei, dass Fuhrparkmanager als Kunden aber auch unmittelbare Ansprüche auf Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer haben.

Gewährleistung gibt es fast immer

Die Gewährleistung oder Mängelhaftung beschreibt die Rechtsfolgen und gesetzlichen Ansprüche des Käufers im Rahmen eines Kaufvertrags, falls der Verkäufer eine mangelhafte Ware oder Sache geliefert hat. Der Verkäufer steht also dafür ein, dass die Autos frei von Sach- und Rechtsmängeln sind. Die Gewährleistung ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sogar in den Paragraphen 437ff. verankert. Für eine bewegliche Sache haftet der Verkäufer demnach grundsätzlich zwei Jahre. Neufahrzeuge lassen sich nicht davon vertraglich komplett ausschließen.

Fuhrpark

Achtung: Ausnahmen bei der Gewährleistung

Doch es gibt Ausnahmen: Gewerbliche Fahrzeugkäufe unterliegen beispielsweise anderen Regeln. Hier kann der Verkäufer in seinen Kaufvertrag oder seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen die Gewährleistungszeit auf ein Jahr beschränken. Einen völligen Wegfall der Gewährleistung kann es bei gebrauchten Fahrzeugen geben. Kauft oder least man als Selbstständiger oder Unternehmen einen gebrauchten Pkw als Firmenwagen, stehen von Rechts wegen keine Gewährleistungsrechte zu.

Garantie ist freiwillig

Während Gewährleistung Sache der Händler ist, bleibt Garantie eine Angelegenheit der Hersteller. Händler sind zwar zu einer Gewährleistung gesetzlich verpflichtet. Doch Herstellern steht es frei, für ihre Produkte zu garantieren. Garantie ist nach § 443 BGB ein vom Verkäufer oder Hersteller freiwilliges Haltbarkeits- oder Funktionsversprechen, das über die gesetzliche Gewährleistung hinausgeht. Dabei ersetzt Garantie die Gewährleistung niemals, sondern ergänzt sie lediglich. Ganz wichtig: Ohne eine entsprechende Garantieerklärung besteht kein Garantieanspruch.

Ansprüche gegen Hersteller und Verkäufer

Besteht etwa vom KFZ-Hersteller eine Haltbarkeitsgarantie von drei Jahren, beschert das dem Kunden Ansprüche gegen den Hersteller – zusätzlich kann er aber in der Gewährleistungszeit seine Ansprüche gegenüber dem Händler geltend machen. Übrigens kann auch der Verkäufer Garantien abgeben – schriftlich oder mündlich. Haftung übernehmen muss er dann, wenn er verspricht/zusagt/garantiert, dass das Fahrzeug über besondere Eigenschaften verfügt. Die gesetzlichen Mängelansprüche sind durch die Garantie also nicht berührt (§ 443 Abs. 1 BGB). Das heißt, der Kunde kann sowohl die normalen Mängelansprüche als auch die (erweiterten) Garantieansprüche geltend machen. 

Fehlt der Kaufsache die garantierte Beschaffenheit innerhalb der Garantiezeit, so haftet der Garantiegeber ohne Verschulden, und zwar unabhängig davon, ob der Mangel bereits zum Zeitpunkt der Übergabe vorlag. Die Entscheidung, ob der Kunde beides in Anspruch nehmen möchte, liegt bei ihm.

Doppelt hält besser: Beschaffenheits- und Haltbarkeitsgarantie

Um es noch etwas komplizierter zu machen – es gibt die Beschaffenheitsgarantie und die Haltbarkeitsgarantie. Bei der Beschaffenheitsgarantie übernimmt der Garantiegeber die Haftung dafür, dass der Pkw eine bestimmte Beschaffenheit hat. Fehlt sie, so stehen dem Käufer Ansprüche im Garantieversprechen festgehaltenen Umfang zu.

Auf der anderen Seite steht die Haltbarkeitsgarantie. Hier muss der Hersteller oder Verkäufer garantieren, dass die Beschaffenheit des Pkw über einen bestimmten Zeitraum besteht. Tauchen Mängel innerhalb dieses Garantiezeitraums auf, stehen dem Käufer Garantieansprüche zu. Und zwar unabhängig von den gesetzlichen Mängelansprüchen – unter Umständen auch gegen verschiedene Parteien.

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Diese Förderungen gelten 2021

Durch die Pandemie ist für viele Unternehmen die Digitalisierung von Arbeitsprozessen sehr wichtig, um in Zeiten von Kontaktbeschränkungen ein effizientes Arbeiten zu gewährleisten. In diesem Artikel werden diverse Förderprogramme erläutert, die Betriebe bei der Digitalisierung unterstützen. Zusätzlich zur Förderung von digitalen Prozessen wird der Klimaschutz durch eine Innovationsprämie von Elektroautos durch die Regierung in den Fokus gestellt.

Inhaltsverzeichnis

Bundesweite Förderungen für Unternehmen

Digital Jetzt

Mit dem Programm “Digital Jetzt – Investitionsförderungen für KMU” möchte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung des Mittelstands voranbringen. Förderungsberechtigt sind mittelständische Unternehmen aus allen Branchen, die 3 bis 499 Mitarbeiter beschäftigen. Geplante, förderfähige Digitalisierungsvorhaben sind beispielsweise Investitionen in Soft- und Hardware oder die Weiterbildung von Mitarbeitern. 

Die Höhe des Förderzuschusses bemisst sich dabei an den Investitionskosten des Betriebs. Maximal kann mit einer Fördersumme von 50.000 Euro gerechnet werden. Wird in Wertschöpfungsketten und/oder -netwerken investiert, kann sich die Fördersumme auf bis zu 100.000 pro Unternehmen erhöhen. Die Förderquote richtet sich nach der Größe des Unternehmens. Bis zum 30. Juni 2021 erhalten eingehende Anträge aufgrund der Covid-19 Pandemie eine höhere Förderquote. Diese senkt sich ab dem 1. Juli wieder um jeweils 10 %.

Die Kontingente für eine Antragstellung werden ab Januar 2021 monatlich durch ein Losverfahren vergeben. Das Programm “Digital Jetzt” läuft bis Ende 2023.

Hier können Sie sich registrieren.

Digital Jetzt – auf einen Blick:

  • Förderberechtigt: Mittelständische Unternehmen mit 3 – 499 Beschäftigten
  • Fördersumme: Bis max. 50.000 Euro pro Unternehmen (in Ausnahmefällen bis zu 100.000 Euro).
  • Fördersatz (bis 30.06.2021):
    • bis 50 Mitarbeiter: max. 50 % 
    • bis 250 Mitarbeiter: max. 45 %
    • bis 499 Mitarbeiter: max. 40 %

De-minimis

Das De-Minimis Förderprogramm richtet sich an Unternehmen, die im Güterverkehr tätig sind und Maßnahmen ergreifen wollen, die die Sicherheit im Straßengüterverkehr verbessern und/oder sich in positiver Weise auf die Umwelt auswirken. Dazu gehören neben fahrzeug- und personenbezogenen Maßnahmen auch Maßnahmen zur Effizienzsteigerung wie beispielsweise das Nutzen von Telematiksystemen. Förderfähig sind bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Kosten. Pro Fahrzeug ist ein Fördersatz von max. 2.000 Euro festgelegt. Der Zuwendungshöchstbetrag liegt pro Unternehmen bei 33.000 Euro. 

Die Antragsfrist für das De-Minimis Förderprogramm endet am 30. September 2021. Hier können Sie einen Antrag stellen.

De-minimis – auf einen Blick: 

  • Förderberechtigt: Unternehmen, die einen Güterkraftverkehr betreiben.
  • Fördersumme: Pro Fahrzeug bis zu 2.000 Euro. Die Zuwendungsbegrenzung pro Unternehmen liegt bei 33.000 Euro. 
  • Fördersatz: max. 80 %

go-digital

Das eigene Unternehmen zu digitalisieren, kann Geschäftsführer und Mitarbeiter vor große Herausforderungen stellen. Hier setzt das Förderprogramm “go-digital” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) an. Gefördert werden Beratungsdienstleistungen zu den Modulen “Digitalisierte Geschäftsprozesse”, “IT-Sicherheit” und “Digitale Markterschließung”. Gemeinsam mit einem Berater kann das Unternehmen individuelle Digitalisierungsstrategien erarbeiten und umsetzen. Das Förderprogramm “go-digital” übernimmt 50 % der Beratungs- und Umsetzungsleistungen bis zu einem Beratertagessatz von 1.100 Euro. Insgesamt sind 30 Beratertage förderfähig.

Um einen Förderantrag stellen zu können, muss vorab das Förderprojekt mit einem Beratungsunternehmen abgestimmt und in einem Beratungsvertrag festgehalten werden. Eine Übersicht der vom BMWi autorisierten Beratungsunternehmen finden auf Sie hier.

go-digital – auf einen Blick: 

  • Förderberechtigt: KMU mit weniger als 100 Mitarbeitern, Jahresumsatz oder Jahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro
  • Fördersumme: max. 1.100 Euro (Beratertagessatz)
  • Fördersatz: 50 %

go-inno

Zwei Menschen sitzen vor Laptops und machen sich Notizen.
Beratungsleistungen können auch gefördert werden.

Das Fördermodell “go-inno” des BMWi richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die mit innovativen Produktlösungen ihren Betrieb voranbringen wollen. Mit den BMWi Innovationsgutscheinen des “go-inno” Förderprogramms können Unternehmen 50 % der Kosten von externen Management- und Beratungsleistungen abdecken. Der Beratertagessatz darf dabei den Wert von 1.100 Euro nicht übersteigen. Diese Dienstleistungen enthalten das Erstellen einer Potenzialanalyse und eines Realisierungskonzeptes.

Die Innovationsgutscheine sind bei autorisierten Beratungsunternehmen erhältlich. Hier finden Sie eine Übersicht.

go-inno – auf einen Blick: 

  • Förderberechtigt: Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten, Jahresumsatz/Jahresbilanzsumme von max. 20 Millionen Euro
  • Fördersumme:
    • Potenzialanalyse: max. 5.500 Euro
    • Realisierungskonzept: max: 13.750 Euro 
  • Fördersatz: 50 %

Förderungen 2021 nach Bundesländern

Neben bundesländerübergreifenden Förderungen gibt es zusätzliche Fördermöglichkeiten, die pro Bundesland angeboten werden. Alle aufgelisteten Förderungen beziehen sich auf den Einsatz von digitalen Technologien zur Prozessvereinfachung.

Digitalprämie Berlin

Förderungsberechtigt:

Freiberufler, Soloselbständige & Unternehmen bis zu 249 Beschäftigten, die Ihren gewerbesteuerpflichtigen Haupt- oder Betriebssitz in Berlin haben und vor dem 31.12.2019 gegründet wurden.

Antragsfrist: 31.03.2021

Hier finden Sie weitere Informationen zur Digitalprämie Berlin.

Fördersumme

  • Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten: max. 7.000 Euro
  • Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern: max. 17.000 Euro

Fördersatz

  • 50 % der förderfähigen Ausgaben

Pro Fit Berlin

Förderungsberechtigt

Kleine und mittelständische Unternehmen, alleine oder im Verbund mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die ihren Sitz oder eine Betriebsstätte in Berlin haben.

Hier geht’s zur Pro FIT Projektförderung.

Fördersumme

  • Darlehen bis zu 1 Million Euro
  • Zuschüsse bis zu 400.000 Euro. 

Fördersatz

  • bis zu 80 %

Digitalbonus Bayern

Förderungsberechtigt

Kleine Unternehmen (unter 50 Mitarbeitern/Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme von max. 10 Millionen Euro) der gewerblichen Wirtschaft, die eine Betriebsstätte in Bayern haben.

Antragsfrist: 31.12.2023

Hier erhalten Sie eine Ausfüllhilfe für den Digitalbonus Bayern.

Fördersumme

  • Digitalbonus Standard: bis zu 10.000 Euro Zuschuss 
  • Digitalbonus Plus: bis zu 50.000 Euro Zuschuss 

Fördersatz

  • bis zu 50 %

E-Business Sachsen

Förderungsberechtigt

Kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen. Mit Ausnahme der Region SER (Landkreis und Stadt Leipzig, Landkreis Nordsachsen und Altkreis Döbeln).

Antragsfrist: Ende 2021

Hier gelangen Sie zur Antragsstellung.

Fördersumme

  • max. 50.000 Euro

Fördersatz

  • 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben

Digitalbonus Thüringen

Förderungsberechtigt

KMUs der gewerblichen Wirtschaft und wirtschaftsnahe Freiberufler. Die förderfähigen Kosten müssen mind. 5.000 Euro betragen und 150.000 Euro nicht übersteigen.

Antragsfrist: 31.12.2023

Hier können Sie den Antrag stellen.

Fördersumme

  • max. 15.000 Euro

Fördersatz

  • 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben

Mittelstand Innovativ & Digital Nordrhein-Westfalen

Förderungsberechtigt

Kleine und mittlere Unternehmen, mit Sitz in NRW. 

Antragsfrist: 30.06.2021

Hinweis: Aufgrund der Corona Pandemie wurde der Fördersatz bis zum 30. Juni erhöht. Ab dem 1. Juli gilt die ursprüngliche Förderung von 50 % bzw. 30 %. 

Hier können Sie den Antrag zum Mittelstand Innovativ & Digital stellen.

Fördersumme

  • kleine Unternehmen: Förderung auf 15.000 € begrenzt
  • mittlere Unternehmen: Förderung auf 15.000 € begrenzt

Fördersatz:

  • kleine Unternehmen: 80 % der Ausgaben 
  • mittlere Unternehmen: 60 % der Ausgaben

Ihr Bundesland ist nicht dabei? Eine ausführliche Auflistung aller Förderprojekte finden Sie hier.

Förderung von Elektromobilität

Bis zum 31.12.2021 sind Innovationsprämien für Elektroautos erhältlich. Die Prämie wird für Fahrzeuge berechnet, deren Erstzulassung zwischen dem 3. Juni 2020 und 31. Dezember 2021 liegt und für Fahrzeuge mit Erstzulassung nach dem 04. November 2019 oder Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 bis zum 31. Dezember 2021. Die ausgeschüttete Prämie richtet sich nach dem Nettolistenpreis des Fahrzeugs.

Nettolistenpreis unter 40.000 Euro:

  • rein elektrischer Antrieb: bis zu 9.000 Euro 
  • Plug-in-Hybride: bis zu 6.750 Euro

Nettolistenpreis über 40.000 Euro: 

  • rein elektrischer Antrieb: bis zu 7.500 Euro 
  • Plug-in-Hybride: bis zu 5.625 Euro
Veranschaulichung Förderung
Die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges kann sich nicht nur aus Umweltaspekten lohnen.

Gut zu wissen: Mit Inkrafttreten des 7. Gesetzes zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes im Oktober 2020 wurde die Sonderregelung für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, die über 4 bis 9 Sitzplätze verfügen, aufgehoben. Dies bedeutet vor allem eine Steuererleichterung für Handwerksbetriebe, die zuvor diese Art von Nutzfahrzeuge nach den Tarifen für Pkw versteuern mussten, sofern sie nicht Einspruch einlegten.

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Fuhrpark Bilanz – soll oder haben?

Im Rechnungswesen wird zwischen beweglichem und unbeweglichem Anlagevermögen, materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern unterschieden. Die Berechnung aller Anlagengüter in der Bilanz hat Auswirkungen auf zahlreiche Faktoren: Die Handels- und Steuerbilanz dient Anlegern, Kreditgebern, Kunden und Lieferanten zur Information über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Die Steuerbilanz wird ausschließlich für das Finanzamt erstellt, damit dieses die Steuerlast berechnen kann. Doch welche Rolle der Fuhrpark in der Bilanz spielt, ist vielen nicht klar. Wie wird er darin aufgeführt, ist der Fuhrpark Anlage oder Umlaufvermögen – und was sollte man außerdem zum Thema Bilanz und Fuhrpark wissen?

Fuhrpark und Bilanz: Wo steht der Fuhrpark in der Bilanzposition?

Die Bilanz ist das Herzstück der firmeninternen Buchhaltung. Sie stellt Vermögensgegenstände dar und bildet so die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens ab. Neben der Gewinn- und Verlustrechnung ist sie integraler Bestandteil der doppelten Buchführung. Das Fuhrpark Konto wirft dabei oftmals Fragen auf: Wo steht der Fuhrpark im Anlagevermögen, ist der Fuhrpark aktiv oder passiv?

Unter einem Fuhrpark wird die Gesamtheit alle Fahrzeuge gezählt, die im Besitz des Unternehmens sind, finanziert oder geleast wurden. Dazu gehören Pkw und Lkw für den Transport von Personen, Waren und Gütern, aber auch Nutzfahrzeuge wie Gabelstapler oder Landmaschinen. Auch das für den Betrieb der Flotte erforderliche Personal fließt mit in die Fuhrpark Bilanz ein.

Damit gehört der Fuhrpark in der Bilanz zum Anlagevermögen. Bei diesem handelt es sich per Definition um Wirtschaftsgüter, die dauerhaft im Betrieb verbleiben und das Geschäft aufrechterhalten. Auf der anderen Seite steht das Umlaufvermögen, zum Beispiel Waren, die mit dem Zweck angeschafft werden, sie zu verarbeiten und / oder weiterzuverkaufen.

Fuhrpark als Teil des Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wird wiederum in verschiedene Kategorien aufgeteilt: Man unterscheidet zwischen beweglichem und unbeweglichem, abnutzbarem und nicht abnutzbarem sowie materiellen und immateriellen Wirtschaftsgütern. Hier kann es in der Buchhaltung zu Unklarheiten kommen: Wo steht der Fuhrpark im Rechnungswesen?

Die Unterscheidung zwischen beweglichen und unbeweglichen Anlagevermögen ist vergleichsweise einfach: Mit ersterem sind in erster Linie Immobilien gemeint, mit letzterem unter anderem die Büroeinrichtung, Produktionsmaschinen und Fahrzeuge – und damit auch die Flotte. Die Fahrzeuge unterliegen einer Abnutzung, die in der Bilanz des Fuhrpark berücksichtigt wird. Bei Pkw beträgt sie sechs Jahre. Zugleich zählt der Fuhrpark zu den materiellen Wirtschaftsgütern: Damit sind alle physischen Gegenstände gemeint, während immaterielle Güter beispielsweise aus Lizenzen, Patenten oder Beteiligungen bestehen.

Bilanzreport auf Schreibtisch

Ist der Fuhrpark aktiv oder passiv?

In der Fuhrpark Buchhaltung ist außerdem die Unterscheidung zwischen Aktiv- und Passiv-Bestandskonto wichtig. Ein Bestandskonto geht aus der Bilanz hervor, umfasst folglich die Gegenüberstellung aller Vermögenswerte und Einnahmequellen. Wo steht der Fuhrpark im Konto und welche Auswirkungen hat das auf die Bilanz?

Aktiv- und Passivkonten lassen sich prinzipiell mit materiellem und immateriellem Anlagevermögen vergleichen. Passivkonten fassen zum Beispiel das Eigenkapital, Verbindlichkeiten aus Lieferungen oder Leistungen sowie Hypotheken zusammen.

Aktivkonten beinhalten alle materiellen Güter wie Gebäude, Maschinen, Inventar und eben den Fuhrpark. Dabei wird der Verkauf eines Fahrzeugs als Haben (Abgang), der Ankauf als Soll (Zugang) gebucht. Ein Beispiel: Der Buchungsposten „Fuhrpark an Bank“ umfasst einen Betrag X auf der Soll-Seite des Unternehmens sowie eben diesen Betrag auf der Haben-Seite der Bank. Er taucht etwa dann auf, wenn ein Fahrzeug gekauft und per Überweisung bezahlt wird.

Rechnung auf Notizblatt

Wie setzen sich die buchhalterischen Kosten im Fuhrpark zusammen?

Die Kosten des Fuhrparks setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Dazu gehören die Beschaffung durch Kauf oder Leasing, die Nutzung (Wertverlust), Kraftstoffkosten, Aufwendungen für Unfallschäden inklusive Nutzungsausfall, Inspektion und Wartung sowie eventuellen Rückgabekosten. Hier spielt insbesondere die Wertminderung von Leasingfahrzeugen eine Rolle. Im Fuhrpark Rechnungswesen werden die verschiedenen Kostenkomponenten jeweils unterschiedlich gewichtet. So obliegt die Bilanzierung von Leasingfahrzeugen dem Leasinggeber. Lediglich eigene Flottenfahrzeugen fließen in die Fuhrpark Bilanzposition ein.

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Alles zum Fuhrparkverwaltung

Fuhrparkmanagement per App

Reihen von Aktenordnern und lose Blattsammlungen bestimmten in der Vergangenheit den Arbeitsalltag von Fuhrparkleitern. Mittlerweile gibt es zahlreiche Softwarelösungen auf dem Markt, die die Fuhrparkverwaltung vereinfachen. Oftmals werden diese ausschließlich am PC verwendet. Doch die Mitarbeiter eines Fuhrparks sind oft auf Achse und haben meist nur ein Smartphone bei sich. Auch der Beruf des Fuhrparkleiters verlangt nach Mobilität. Fuhrpark Apps bieten die gewünschte Flexibilität und vereinfachen den Arbeitsalltag ungemein.

Das können Fuhrparkmanagement Apps

Fuhrpark Apps sind vielseitig einsetzbar und überzeugen durch ortsunabhängiges Bedienen. In den meisten Fällen sind sie in Kombination mit einer Desktop Software erhältlich und ergänzen diese. Folgende Funktionen können sich Fuhrparkleiter zu nutzen machen:

Fahrzeugortung mit der Fuhrpark App

Im Fuhrpark sehr nützlich sind GPS-Daten. Durch die Ortungsfunktion ist u. a. das Live-Tracking von Fahrzeugen möglich. Erhält der Fuhrparkleiter eine Kundenanfrage, auf die schnell reagiert werden sollte, kann er in der Fuhrpark Management App sehen, welches Fahrzeug sich am nächsten zum Einsatzort befindet. Manche Fuhrpark Apps errechnen zusätzlich die genaue Entfernung und die geschätzte Ankunftszeit des Fahrers. So kann effizient reagiert werden, wertvolle Arbeitszeit wird sinnvoll eingesetzt und die Kundenzufriedenheit gesteigert.

Ein Smartphone wird in den Händen gehalten.

Fahrtenbuch

Undenkbar ohne Smartphone App ist die Nutzung von elektronischen Fahrtenbüchern. Die Fahrtenbuchfunktion einer Fuhrpark Management App macht das Steuernsparen kinderleicht. Direkt nach einer Fahrt kann diese kategorisiert werden. Wichtige Fahrzeugdaten wie die gefahrenen Kilometer zeichnet ein gutes Fahrtenbuch automatisch auf. 

Wichtig: Damit ein elektronisches Fahrtenbuch vom Finanzamt akzeptiert wird, muss dieses rechtssicher sein und finanzamtkonform geführt werden.

Fuhrparkverwaltung

Abbildung eines Führerscheins.
Die Führerscheinkontrolle wird durch Fuhrpark Apps erleichtert.

Die Rechtssicherheit im Fuhrpark ist eine Herzensangelegenheit von Fuhrparkleitern, da die Nichteinhaltung von UVV-Richtlinien schnell zu hohen Bußgeldern führen kann. Eine wichtige Unfallverhütungsvorschrift ist die regelmäßige Führerscheinkontrolle. Dies stellt viele Fuhrparkleiter vor organisatorische Herausforderungen: Denn eine Kontrolle muss halbjährlich erfolgen und ordnungsgemäß dokumentiert werden. Fuhrparkmanagement Apps können den Fuhrparkleitern diese Aufgabe abnehmen. Mitarbeiter können die Kontrolle ihres Führerscheins selbstständig mit ihrem Smartphone vornehmen. 

Neben den UVV-Richtlinien kann eine Flottenmanagement App speziell bei Poolfahrzeugen einen großen Mehrwert liefern. Fahrer von Poolfahrzeugen können direkt im Smartphone einsehen, welche Fahrzeuge in welchem Zeitraum zur Verfügung stehen und diese direkt buchen.

Zudem bieten manche Fuhrparkmanagement Apps ein digitales Schlüsselmanagement an. Fahrer erhalten im Buchungszeitraum des Poolfahrzeugs einen digitalen Schlüssel auf ihr Smartphone mit dem sie dieses problemlos öffnen können.

Welche Flottenmanagement App ist die Richtige?

Viele Unternehmen bieten Fuhrpark Apps an. Doch welche Software die Richtige ist, ist einzelfallabhängig. Fuhrparkverantwortliche sollten sich vor der Entscheidung Gedanken darum machen, welche Funktionen in ihrem Fuhrpark einen Mehrwert erzeugen würden. Es ist außerdem ratsam, vor dem Kauf einer Software eine kostenlose Testphase zu nutzen, wenn dies vom Anbieter angeboten wird.

Fuhrpark Apps kostenlos?

Neben den führenden Softwarelösungen gibt es auf dem Markt auch Fuhrpark Apps, die kostenlos erhältlich sind. Hier ist Vorsicht geboten. Vor der Nutzung sollten diese Apps genau geprüft werden. Kostenlose Apps mit Fahrtenbuch Funktion sind beispielsweise oftmals nicht finanzamtkonform und sorgen im Endeffekt nur für Ärger. Des Weiteren muss ein Augenmerk auf den Datenschutz gelegt werden.

Die Fuhrpark App für den Mittelstand

Speziell für den Mittelstand hat das Unternehmen Vimcar eine Fuhrparkmanagement Software entwickelt, die als Smartphone App und Desktop Version zur Verfügung steht. Die Buchung von einzelnen Paketen macht es Fuhrparkverantwortlichen möglich, die Software auf den eigenen Fuhrpark maßzuschneidern.

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Kosten der UVV Prüfungen im Fuhrpark

Die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften sehen regelmäßige Prüfungen vor. Diese Prüfungen sind für alle Betriebe verpflichtend. Die bei den Prüfungen zur Unfallverhütung entstehenden Kosten sind vergleichbar gering, der Nutzen ist dafür umso höher. In folgendem Artikel erhalten Betriebsinhaber und Fuhrparkleiter Informationen zu den Chancen und Risiken im Bereich der UVV und einen Überblick über die Kosten einer UVV Prüfung.

UVV Prüfungen Kosten und Chancen

Jeder Gewerbetreibende hat die Pflicht seine gewerblich genutzten Fahrzeuge nach § 57 Abs. 1 der Unfallverhütungsvorschrift „Fahrzeuge“, ehemals BGV D 29, durch einen Sachverständigen auf den betriebssicheren Zustand prüfen zu lassen.

Als Sachverständiger zählt in diesem Zusammenhang derjenige der durch seine Berufsausbildung, die entsprechende Berufserfahrung sowie die zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Kenntnisse zur Prüfung der Arbeitsmittel, Maschinen oder Fahrzeuge verfügt Arbeitsmitteln verfügt.

Zur Prüfung sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Bedienungsanleitung
  • Technische Unterlagen
  • Prüfbuch
  • Aufbauanleitung

Merkblatt zu UVV Richtlinien

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Prüfzeitpunkte

Geprüft werden muss laut §10 der BetrSichV zu verschiedenen klar definierten Zeitpunkten. Diese sind:

  • direkt nach der Montage
  • unmittelbar vor der ersten Inbetriebnahme
  • bei Neumontage oder Ortswechsel von Maschinen
  • nach besonderen Ereignissen, wie Unfall, größeren Reparaturen
  • nach längerem Stillstand
  • jährliche Prüfung nach DGUV 100-500

Darüber hinaus ist es vorgeschrieben, dass Maschinen oder Fahrzeuge mit einem Typenschild zur eindeutigen Identifikation ausgestattet sind.

Kosten UVV Prüfung durch Sachkundigen
Ein Sachkundiger prüft das Fahrzeug gemäß der UVV.

UVV Prüfung die Kosten

Wie hoch genau die Kosten der UVV Prüfung liegen, hängt von den zu untersuchenden Fahrzeugen oder Maschinen ab. Entsprechend umfänglich ist die Preisliste der UVV Prüfungen, die von der Hebebühne bis zum Sattelschlepper alle möglichen Maschinen und Fahrzeuge abdecken muss.

Beispiele für die UVV Kosten in verschiedenen Bereichen:

  • Stabler zwischen 30 und 80 Euro
  • Hebe- & Arbeitsbühnen zwischen 30 und 120Euro
  • Fahrzeuge zwischen 15 und 110 Euro
  • Kran zwischen 30 und 120 Euro
  • Hebezeuge & Lastaufnahmemittel zwischen 25 und 70 Euro
  • Baumaschinen zwischen 40 und 80 Euro

Für Fuhrparkleiter empfiehlt es sich die UVV der Fahrzeuge gleich mit der Hauptuntersuchung und, wenn angesagt, mit der Inspektion zu verbinden. Die HU und UVV Prüfung Pkw Kosten liegen in dem Zusammenhang ca. zwischen 30 bis 50 Euro pro Kraftfahrzeug.

UVV Kosten der Fahrerunterweisung

Neben der Fahrzeugkontrolle durch einen Sachkundigen, gibt es die UVV Erstunterweisung und jährliche Fahrerunterweisung. Bei der Erstunterweisung muss der Fahrer vor der Fahrzeugübergabe in die Gefahren des Fahrzeugs unterwiesen werden. Zusätzlich müssen die Fahrer mindestens einmal jährlich zu den Gefahren geschult werden. 

Achtung: Der Fuhrparkleiter oder Arbeitgeber muss die Unterweisungen protokollieren. Geschieht ein Unfall, muss nachgewiesen werden, dass die Fahrer zu den Gefahren aufgeklärt wurden. 

Die Fahrerunterweisung ist relativ aufwendig, da die Fahrer umfangreich zu den verschiedenen Gefahren und Situationen zum Fahrzeug geschult werden müssen. Daher gibt es die Möglichkeit, die Fahrerunterweisung durch einen Anbieter digital durchzuführen. Die Fahrer werden automatisch an die Prüftermine erinnert und können die Schulung online absolvieren. Dadurch garantiert der Fuhrparkleiter, dass alle wichtigen Informationen übermittelt wurden. Gleichzeitig kann er im System nachvollziehen, welcher Mitarbeiter seine Prüfung schon durchgeführt hat und bei wem diese aussteht. Der Vorteil einer digitalen Fahrerunterweisung: Nach erfolgreich durchgeführten Prüfung werden automatische Protokolle erstellt. Dadurch sichert das Unternehmen sich bestmöglich ab. Welche UVV Kosten hierbei auf den Betrieb zukommen, ist abhängig von der eingesetzten Lösung. Eine Möglichkeit bietet der Einsatz einer Fuhrparksoftware an. 

Broschüre zur digitalen Fahrerunterweisung mit Fleet Admin

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Inhalte der UVV Prüfung

Es handelt sich bei den Prüfungen um von den Berufsgenossenschaften, in Rücksprache mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, festgelegte Standards die sowohl dem Gesundheits-, als auch dem Arbeitsschutz dienen. Sie sind analog zu den ehemaligen BG-Vorschriften zu betrachten.

Die Unfallverhütungsvorschriften beinhalten

  • Maßnahmen und Einrichtung, die ein Unternehmer zur Unfallverhütung durchzuführen hat, sowie die Art und Weise, wie die Einhaltung dieser Maßnahmen innerbetrieblich sichergestellt werden.
  • Arbeitsmedizinische Maßnahmen und Untersuchungen, insbesondere wenn die auszuführenden Tätigkeiten mit arbeitsbedingten Gefahren für Leben und Gesundheit von Versicherten oder Dritter verbunden sind, sowie die Anforderungen an den durchführenden Mediziner.
  • Die Sicherstellung von Erste Hilfe Einrichtungen und deren Überwachung.
  • Maßnahmen, die ein Unternehmer zur Erfüllung der sich aus dem Gesetz über Sicherheit am Arbeitsplatz ergebenden Pflichten zu ergreifen hat.
  • Die Festlegung der Zahl von Sicherheitsbeauftragen, die nach § 22 SGB VII bereitzustellen sind.

UVV Prüfungen und Kosten – mehr als nur eine lästige Pflicht

Die UVV Prüfungen sind dabei deutlich mehr als lästige Pflichten. Sie gewährleisten die Arbeitssicherheit und erhöhen die Einsatzbereitschaft der zu prüfenden Maschinen. Darüber hinaus ist derjenige, der seine Fahrzeuge regelmäßiger Kontrollen unterzieht auch rechtlich auf der sicheren Seite.

Wer seine gewerblichen Fahrzeuge jedoch keiner UVV Prüfung unterzieht begeht eine Ordnungswidrigkeit nach § 209 Abs. 3 SGB VII, die sowohl als fahrlässig wie sogar als vorsätzlich geahndet werden kann. Der Bußgeld Katalog sieht in diesem Fall Bußgelder zwischen 2.500 Euro und bis zu 10.000 Euro.

Alles zu den Unfallverhütungsvorschriften