So überzeugen Sie Verantwortliche von Fuhrparksoftware

In vielen Firmen werden Fahrtenbücher unvollständig und nicht digital geführt. Das kostet unnötige Zeit und bindet teure Mitarbeitende. Moderne Software-Lösungen helfen schnell und problemlos, die Verwaltung zu erleichtern. Welche Vorteile digitales Fuhrparkmanagement bietet und was für eine Einführung spricht, das lesen Sie hier.

Der Alltag ist bestimmt von digitalen Helfern: Handy, Computer oder Gesundheits-Apps begleiten uns rund um die Uhr. Ein anderes Bild zeichnet sich im Bereich des Flottenmanagements innerhalb der Baubranche ab. Eine aktuelle Vimcar Studie zeigt: Unvollständige Fahrtenbücher, Schadenmanagement, Excel-Tabellen sind Probleme, mit denen FuhrparkleiterInnen kämpfen. Die Digitalisierung scheint hier – aber auch in anderen Branchen – noch nicht vollständig angekommen zu sein. 

Mehr als ein Drittel der Fuhrparkverantwortlichen in KMUs der Baubranche investiert wöchentlich über zehn Stunden in Flottenmanagement. Und stolze 61 Prozent der Befragten kämpfen mit nicht digitalisierten, unvollständig geführten Fahrtenbüchern. Schadenmanagement und nicht digitalisierte Fahrtenbücher sind häufigste Problemstellen. Für kleine und mittlere Unternehmen ist der eigene Fuhrpark ein ressourcenintensives Unterfangen. 37 Prozent der Fuhrparkverantwortlichen geben an, dass die Ablage und das Auffinden von Dokumenten mit dem meisten Aufwand verknüpft sind. Ein immenser Zeit- und Kostenfaktor. Das muss nicht sein, wenn Unternehmen die richtigen digitalen Tools nutzen.

Top-Argumente für Fuhrparksoftware

Effiziente Einsicht in Aktivitäten und Steuerung, die schnelle Senkung der Kosten – moderne Flottenmanagement Systeme bieten zahlreiche Vorteile für kleine wie große Unternehmen. Sie ermöglichen erhebliche Einsparungen bei voller Kontrolle. Das gilt im Übrigen für jeden Fuhrpark – ob nun mit zehn Firmenwagen oder einer größeren Flotte. So können Mehrkilometer bereits ab dem ersten Einsatz einer Software der Vergangenheit angehören. 

Zudem gilt das elektronische Fahrtenbuch als manipulationssicher, es wird zeitnah sowie lückenlos geführt und ist Konform mit dem Finanzamt. Die wichtigsten Argumente für eine Fuhrparksoftware in der Übersicht. 

Vorteile einer Fuhrparksoftware aufzeigen

Reduktion der Kosten, Erhöhung der Sicherheit

Neben Personal und Gebäude gilt der Fuhrpark in kleinen und mittelgroßen Unternehmen meist als drittgrößter Kostenfaktor. Mobilitätsmanagement-Plattformen weisen die Kostenpositionen auf Rechnungen automatisch den einzelnen Fahrzeugen und Kostenarten zu. Unnötige Ausgaben können sofort eliminiert werden – das ermöglicht eine Senkung der Gesamtkosten von bis zu 25 Prozent. 

Und eine Studie des Institute for Energy Diversification and Saving bestätigt, dass schon eine 10-prozentige Reduzierung der Treibstoffkosten zu einer 31-prozentigen Steigerung des Gewinns führt. Auch das Schadenmanagement lässt sich durch eine Fuhrparksoftware optimieren. Ein optimiertes Werkstattkonzept kann die Reparaturkosten im Vergleich zur Reparaturrate in der Fullservice-Leasingrate um teilweise 40 Prozent senken. Regelmäßiges Fahrtraining erhöht die Sicherheit zusätzlich und verhindert Unfälle.

Kontrolle über Laufleistung und Auslastung

Aber es geht noch mehr: 15 bis 25 Prozent an Ersparnis bringt das Einhalten von Laufleistungsvereinbarungen der Leasingverträge und Änderungen der Leasingverträge. Software mit integrierten Laufleistungsrechner zeigen hier ihre ganze Effizienz. Durch Routendokumentation, Fahrzeugortung, Fahrzeugreservierung sind die Fahrzeuge optimal ausgelastet, Standzeiten und überflüssige PKW so reduziert.

Absprache am Tisch

Zeiteinsparung und Diebstahlschutz

Rund 7 Stunden pro Schadensfall benötigen Verantwortliche in Fuhrparks ab 15 PKW für die Schadensabwicklung. Eine Fuhrparksoftware automatisiert die manuellen, zeitaufwendigen Prozesse. So bleibt Zeit für andere wichtige Aufgaben.

 Bewegungsmelder wiederum können vor Diebstahl schützen. Sollten Fahrzeuge unerlaubt unterwegs sein, erhalten FuhrparkleiterInnen eine Benachrichtigung und können einschreiten.

Schritt für Schritt zum passenden Angebot

Da der jeder Fuhrpark individuell ist, sollten die Verantwortlichen vorab analysieren, welche Anforderungen die Software zu erfüllen hat. Von Werkstattaufträgen über Tankabrechnungen bis hin zu Leasingverträge muss vieles geplant sein. Dabei kommt es auf den Anspruch des Unternehmens an. Je komplexer die Anforderungen, desto umfangreicher die entsprechende Fuhrparksoftware. Treffen Sie die richtigen Entscheidungen auf der Grundlage aktueller Daten Ihrer Flotte. 

Die wichtigsten Fragen sind: 

  • Welche Anforderungen soll die Software erfüllen? 
  • Worauf kann ich verzichten? 
  • Gibt es die Möglichkeit, vorhandene Daten zu implementieren?
  • Die Wahl des Anbieters: Wie lange gibt es den Anbieter bereits? Welche Referenzkunden kann er vorweisen?

Bei kleineren und mittleren Fuhrparks ist es sinnvoll, separate FuhrparkverwalterInnen einzusetzen. Das geht in Form eines eigenen Mitarbeiters, oder ausgelagert an einen externen Dienstleister. In der Regel übernimmt diese Aufgaben eine Leasinggesellschaft oder die Fuhrpark-Abteilung eines Automobilherstellers.

Ein Faktenpaket, das Chefs überzeugt

Hat der Verantwortliche für den Fuhrpark alle Daten zusammen und eine gründliche Analyse veranlasst, dürften die Fakten für den Erwerb einer modernen Fuhrparksoftware sprechen. 

Statt mühselige Excel-Tabellen zu erstellen, werden alle Daten auf einer Plattform zusammengeführt. Statt Stunden benötigt man nur noch Minuten für die Bearbeitung – das Unternehmen spart so Geld und Zeit.

Chef von Software überzeugen

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Eine Fuhrparksoftware erleichtert das Flottenmanagement für Fuhrparkverantwortliche und unterstützt FahrerInnen im Alltag. Mit Vimcar Fleet lassen sich Fahrzeuge unkompliziert tracken, ein zeit- & gebietsbasierter Bewegungsmelder macht eine genaue Routendokumentaion möglich. Jetzt Broschüre herunterladen und informieren!

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Wie praktisch sind Auto-Abos im Fuhrpark?

Flexibel und schnell kündbar: Wer kein Auto kaufen oder leasen will, kann es auch abonnieren. Doch sind Auto-Abos eine günstigere Alternative zum Leasing? Welche Leistungen sind inkludiert, wie hoch sind die Kosten, und für wen lohnt es sich? Wir klären auf.

Abonnements sind in unserem Leben eine feste Größe. Ob Dauerkarten bei Fußballvereinen, Netflix, Spotify oder das Fitnessstudio. Die Flatrate bietet preiswerten und meistens unbegrenzten Zugang. Warum also nicht ein Auto-Abo für den Fuhrpark abschließen? Doch Abos haben im Flottenbereich bislang einen schweren Stand. Nur eine Minderheit der DienstwagenfahrerInnen fährt in Deutschland sein Fahrzeug im Abo-Modell. Das ist die Aussage der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) in ihrem aktuellen DAT Barometer für den Monat Juli 2021. 

Der Branchendaten-Spezialist hat Fachkräfte unter anderem zum Thema Auto-Abos befragt. Das ernüchternde Ergebnis: Nur ein Prozent der Befragten nutzen ein solches Abo. Allerdings haben sich 59 Prozent Flottenbeauftragten auch noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt. Zeit, die wichtigsten Fakten zu klären.

Was ist der Unterschied zwischen Leasing, Miete und Auto-Abo?

Ähnlich wie bei Leasing zahlt man beim Auto-Abo einen monatlichen Betrag, hat eine bestimmte Kilometerpauschale und kann das Fahrzeug dann während der Vertragslaufzeit nutzen. Der Unterschied zu vergleichbaren Angeboten: Das Auto-Abo ist nicht vergleichbar mit Carsharing oder der klassischen Automiete, die sich zur kurzfristigen Nutzung eigenen. Ein Autoleasing wiederum ist in der Regel auf mehrere Jahre ausgelegt. Beim Auto-Abo ist der Zeitraum deutlich kürzer, je nach Anbieter beträgt die Laufzeit zwischen einem und bis zu sechs Monaten. 

Danach kann das Fahrzeug weitergefahren, gewechselt oder der Vertrag gekündigt werden. Ein ganz entscheidender Vorteil: Beim Auto-Abo spielt der Wertverlust, anders als beim Leasing, keine Rolle und muss nicht ausgeglichen werden. Fast immer ist ein Auto-Abo nicht nur flexibler als die Langzeitmiete, sondern auch meistens günstiger.

Sicht vom Rücksitz auf die Straße

Was beinhaltet das Auto-Abo?

Versicherung, Kfz-Steuern, Wartung und Verschleißteile, TÜV sowie Reifenservice – diese Nebenkosten sind in der monatlichen Rate bereits enthalten. Nur für den Sprit, Gas oder den Strom müssen NutzerInnen zahlen. Zu beachten ist das Mindestalter der FahrzeugführerInnen, das beim Auto-Abo in der Regel zwischen 21 und 25 Jahren liegt.

Welche Kosten fallen an?

Wie auch beim Leasing hängen die Kosten von der Wahl des Fahrzeugmodells und des verhandelten Kilometerpakets ab. Zusätzlich können weitere Konditionen entstehen – etwa eine Start- oder Anmeldegebühr. In günstigen Fällen lassen sich Auto-Abos für Kleinwagen bereits für unter 200 Euro pro Monat buchen. Fahrzeuge aus dem Luxussegment können schnell mehr als 1200 Euro im Monat kosten. Beim Abo handelt es sich meistens um vorkonfigurierte Fahrzeuge, bei denen keine Änderungen an der Ausstattung mehr möglich sind.

Smartphone wird zu Straße

Welche Abo-Anbieter sind auf dem Markt?

Den Markt an Auto-Abos beherrschen Autohersteller, große Autovermietungen, aber auch Autohäuser oder Start-ups wie Cluno oder ViveLaCar. Die Angebote unterscheiden sich je nach Anbieter bei den Preisen wie auch den Leistungen. Gewöhnlich sind das unterschiedliche Inklusiv-Kilometer-Pakete – oder die Eintragung eines weiteren Fahrers ohne zusätzliche Kosten. Ebenso lassen sich E-Autos, Hybride oder Autos mit Wasserstoff abonnieren. 

Aber Vorsicht: Vergleichen Sie gründlich, denn die Angebote der Anbieter unterscheiden sich teilweise erheblich in Laufzeit und Kosten voneinander.

Entlastung des Fuhrparkverantwortlichen

Beim Auto-Abo handelt es sich um ein Rundum-Sorglos-Paket. Das bedeutet für den Fuhrparkverantwortlichen weniger Arbeit. Er wird deutlich entlastet, denn das Fahrzeug muss nicht zugelassen werden, es benötigt keine Versicherung. Wartung sowie Reifenwechsel sind ebenfalls inkludiert. Lediglich um die Ausstattungen sollte sich Mitarbeitende kümmern. Dazu zählen auch Transportfragen – etwa ob es erlaubt ist, einen Anhänger anzukoppeln. Bei ausschließlich geschäftlicher Nutzung braucht der DienstwagenfahrerInnen nichts beachten. Wird das Fahrzeug auch privat gefahren, muss der geldwerte Vorteil versteuert werden.

Lohnt sich ein Auto-Abo für den Fuhrpark?

Die wichtigste Frage am Ende. Ob sich das Abonnement lohnt, kommt auf die individuelle Situation an. Im Gegensatz zum Leasing bindet ein Auto-Abo nur kurzfristig Kapital. Das steht dem Unternehmen umso schneller zur Verfügung. Für eine kurzfristige (bis zu 8 Monaten) Überbrückung von Transport-Engpässen dürfte das Auto-Abo also eine gute Alternative sein. 

Ein weiteres Plus ist die Flexibilität: so lässt sich in wenigen Monaten testen, welcher Fahrzeugtyp sich langfristig für die Flotte eignet. Langfristig schlägt jedoch Leasing das Auto-Abo im Preis. Dafür deckt das Abo mehr Leistungen ab.

Vor- und Nachteile des Auto-Abos

Vorteile in der Übersicht:

  • Komplette Kostenkontrolle im All-Inclusive-Modus
  • Flexibilität im Wechsel der Fahrzeuge durch kurze Vertragslaufzeiten
  • Hersteller- und Modellübergreifende Angebote – auch Hybrid- oder E-Autos
  • Wertverlust spielt keine Rolle

Nachteile in der Übersicht:

  • Teilweise Anmeldegebühr 
  • Niedrigere Freikilometerpauschale 
  • Auto ist kein Eigentum
  • Häufig vorkonfigurierte Fahrzeuge
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Fahrzeugwartung: Was gehört dazu?

Eine gepflegte Fuhrparkflotte sorgt nicht nur für Vertrauen beim Kunden, sondern auch für die Sicherheit der FahrerInnen. Und nicht zuletzt spart eine gut geplante, gründliche Wartung langfristig Zeit und Geld. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie als Fuhrparkmanager bei der Fahrzeugwartung achten müssen.

Regelmäßige Wartung im Fuhrpark

Schleichender Verschleiß ist nicht zu vermeiden, wenn täglich viele Kilometer gefahren werden – und sorgfältige Wartung des Fuhrparks gehört zu den wichtigsten Aufgaben von FuhrparkmanagerInnen. Leider birgt sie Fehlerpotenzial. Je größer die Dienstwagenflotte, desto größer ist auch die Gefahr, kleine Mängel zu übersehen und wichtige Termine zu verpassen. Deswegen ist es oft nicht nur einfacher, sondern letztlich auch kostensparend, statt der eigenen Tabellen zur Planung von Wartung und Pflege ein computergestütztes Fuhrparkmanagement-System zu nutzen. Das leistet die Erinnerungsarbeit und sorgt für Transparenz. So müssen zum Beispiel bei der Nutzung eines Programmes mit Cloud die Kilometerstände nicht mehr regelmäßig bei den Fahrern abgefragt werden, sondern werden entweder von den FahrerInnen selbst aktualisiert oder sogar bequem vollautomatisch übermittelt. Kleine Betriebe mit einem dementsprechend kleinen Fuhrpark nutzen Tabellen, in die jedes Fahrzeug mit den wichtisten Eckdaten eingepflegt wird und hinterlegen dort die wichtigen Termine für regelmäßige Kontrollen und Werkstattbesuche. Je gründlicher die Daten gepflegt werden, umso weniger Probleme gibt es bei der Schadenregulierung mit Versicherungen oder Gewährleistungen vom Hersteller.

Wagenpflege bei Firmenwagen

Auch wenn natürlich auch bei einem Fahrzeug in erster Linie die inneren Werte zählen, ist das Äußere nicht zu vernachlässigen: Wartung fängt mit Pflege an. Wenn ein Wagen sauber ist, seine Karosserie glänzt, dann hinterlässt das nicht nur beim Kunden einen besseren Eindruck – es dient auch der Werterhaltung der Flotte. Die Wagenpflege spielt also im Bezug auf das Erscheinungsbild des Fahrzeuges eine ebenso bedeutende Rolle. Primär trägt eine gute Wagenpflegen dennoch dazu bei, die Firmenwagen gut zu erhalten und somit lange nutzen zu können. Genauso wichtig ist das Fahrverhalten der Fahrzeugnutzer: Starkes Bremsen und unnötiges Beschleunigen gehen beim Kfz auf die Substanz und führen zu mehr Reparaturen. Solche Störfaktoren gilt es zu vermeiden.

Wagenepflege im Fuhrpark

Pflichten bei der Fahrzeugwartung

Während manche Termine und Aufgaben eher selten anstehen, ist die Sichtprüfung vor Fahrtantritt grundsätzlich Pflicht. Das liegt daran, dass Dienstfahrzeuge nach Paragraf 1 Abs. 1 der Betriebssicherheitsverordnung als Arbeitsmittel gilt – und die müssen im Sinne des Arbeitsschutzes regelmäßig einer Gefährdungsbeurteilung unterzogen werden.

Wichtig: Diese Vorgabe muss auch bei der Fahrzeugübergabe in der FahrerInneneinweisung mitgeteilt werden. Bei Nichteinhaltung drohen Probleme mit der Versicherung und Geldbußen.

Junge Frau betreibt Fahrzeugwartung.

Für den gewohnheitsmäßigen Check sollten Beleuchtung, Bremsen, Scheibenwischer und Reifen auf ordnungsgemäßen Zustand und Funktionstüchtigkeit geprüft werden. In der Praxis wird man nicht vor jeder Fahrt nachschauen, ob der Erste-Hilfe-Kasten vollständig bestückt und das Reifenreparaturset noch nicht abgelaufen ist. Dafür empfehlen sich entsprechende Listen, die daran erinnern, wann ein Austausch notwendig wird. Ist das Equipment zur ordnungsgemäßen Lagerungssicherung vollständig?  Auch Kühlflüssigkeit, Kraftstofffüllstand und der Ölstand sollten kontrolliert werden – damit jedes Auto im wahrsten Sinne läuft wie geschmiert. Im Winter gehört noch der Füllstand des Frostschutzmittels auf die Checkliste. Diese Checkliste und klare Richtlinien fertigen Fuhrparkverantworliche am besten für jeden Wagen an und übergeben diese gleich bei der Fahrzeugübergabe – dann haben die FahrerInnen alles im Blick und laufen nicht Gefahr, etwas zu vergessen. 

Bei festgestellten Mängeln müssen die FahrerInnen die Fuhrparkverantwortlichen umgehend darüber informieren, damit dieser Gelegenheit hat, sich fix um die Beseitigung der Schäden zu kümmern. Die Fahrzeugwartung kann mit Hilfe der genannten Checklisten schnell und zeitsparend durchgeführt werden und sorgt gleichzeitig für mehr Sicherheit im Fuhrpark. 

Wichtig: Werden während der Fahrt schwerwiegende Mängel festgestellt, ist die Fahrt sofort zu beenden!

Wenn viele Fahrzeuge gleichen Typs vorhanden sind, kann es sich lohnen, Ersatzteile wie Scheibenwischer, geeignetes Motoröl etc vorzuhalten, damit nicht bei jeder Kleinigkeit eine Werkstatt aufgesucht werden muss.

Verpflichtende Fahrzeugwartung

Bei Bedarf, mindestens aber einmal jährlich, muss ein Sachkundiger die betrieblich genutzten Fahrzeuge im Hinblick auf Arbeits- und Verkehrssicherheit prüfen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung müssen schriftlich dokumentiert werden, um etwa Versicherungen oder Herstellern beweisen zu können, dass alles ordnungsgemäß veranlasst und durchgeführt wurde. Die Fuhrparkbeauftragten müssen, sofern sie nicht selbst diejenigen sind, die die Prüfung übernehmen, die Termine dafür veranlassen. Am besten so vorausschauend, dass die Prüf- und Wartungstermine den Arbeitsablauf der FahrerInnen möglichst nicht beeinträchtigen und bei einem ohnehin anstehenden Werkstattbesuch miterledigt werden können. Liegen diese Termine im Frühling oder Herbst, kann zusätzlich auch noch der Reifenwechsel durchgeführt werden. Je nach Auftragsvolumen können mit der Werkstatt günstig zusätzliche Leistungen vereinbart werden: etwa einen Hol- und Bringdienst für Dienstfahrzeuge von MitarbeiterInnen im Innendienst oder Bereitstellung eines Ersatzfahrzeuges für Beschäftigte im Außendienst. 

Wichtig ist aber vor allem, Wartungen kontinuierlich und rechtzeitig durchzuführen. Sonst entstehen erhebliche Mehrkosten aufgrund fehlender Gewährleistungen, der Versicherungsschutz erlischt möglicherweise und Leasinggesellschaften können Nachforderungen stellen. Ganz abgesehen davon, dass nur ein gut gepflegtes Fahrzeug ein sicheres Arbeitsmittel ist.

Diese Vorlage hilft Ihnen bei der Umsetzung der Fahrzeugwartung und der Einhaltung der dazugehörigen Termine:

Vorlage Fahrzeugwartung

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Kostenvergleich: Elektroauto vs. Verbrennungsmotor

Die Preise von Elektroautos sind dank Kaufprämien und Förderungen im Tiefflug. Vielfach kosten Fahrzeuge mit Stromanschluss weniger als solche mit Verbrennungsmotor. Auch die Folgekosten bewerten viele als geringer, etwa hinsichtlich des Verbrauchs von Elektroautos. Doch stimmt das vor dem Hintergrund realer Energie- und Anschaffungskosten wirklich? Ein Kostenvergleich Elektroauto versus Verbrennungsmotor deckt auf, ob FahrerInnen mit einem Elektrofahrzeug günstiger fahren und welche Unterschiede es in der Versicherung von E Autos gibt.

Anschaffung von Elektroautos – Preise im Vergleich

Blick in ein Autohaus.

Der Kaufpreis von Elektrofahrzeugen unterscheidet sich je nach Modell erheblich. Grundsätzlich sinken die Preise zunehmend, während der Kauf für eine immer breitere Nutzergruppe attraktiv wird. Ein Grund dafür sind die stetig verbesserten Batterien, die hohe Reichweiten bei starker Leistung liefern.

Die Preisunterschiede zwischen Elektroautos und Benzinern beziehungsweise Dieselfahrzeugen schrumpfen. Zieht man die vom Staat erteilten Umweltprämien ab, sind viele Stromfahrzeuge sogar günstiger als vergleichbare Verbrenner. Je nach Modell winken bis zu 9.000 Euro, teils vom Staat, teils geben HerstellerInnen einen Betrag dazu. Stichwort HerstellerIn: Zum Kaufpreis kommen weitere Aufwendungen wie zum Beispiel eine Ladesäule. Ein Basismodell schlägt im Durchschnitt mit 1.000 bis 2.000 Euro zu Buche. Die Kosten übernehmen vielfach ebenfalls HerstellerInnen, darüber hinaus steuert der Staat seit November 2020 um die 50 Prozent und maximal 900 Euro dazu.

Ersparnisse lassen sich jedoch nicht für alle Fahrzeugklassen nutzen. Der Vergleich lohnt immer. So weist der ADAC etwa darauf hin, dass einige Modelle trotz hoher HändlerInnenrabatte und Zuschüssen vom Staat noch immer kostspieliger in der Anschaffung sind als die Pendants mit Verbrennungsmotor. Allerdings sind die reinen Elektroauto Preise nicht allein entscheidend.

Steuererleichterung bis 2030

Denn Vorteile winken auch vom Fiskus: Bis 2030 bleiben Elektroautos von der Steuerpflicht befreit. Darüber hinaus beträgt der geldwerte Vorteil von umweltfreundlichen Firmenfahrzeugen nur 0,5 statt 1 Prozent des Bruttolistenpreises. Die Regelung gilt vorerst bis zum Jahr 2022 für Fahrzeuge, die bis zum 31. Dezember 2021 angeschafft wurden.

Keine Unterschiede im Kostenvergleich Elektroauto Verbrennungsmotor gibt es bei der Versicherung. Hier sind unter anderem die Schadenfreiheitsklasse und das Alter des Fahrers oder der Fahrerin wichtig, nicht die Antriebstechnik. Die Kosten für die Versicherung von E-Autos sind damit in die „Sparbilanz“ nicht mit einzuziehen.

Nutzungskosten im Vergleich: vom Verbrauch bis zu den Wartungskosten von Elektroautos

Anstatt die nächste Tankstelle steuern BesitzerInnen eines Elektrofahrzeugs eine Ladesäule an. Abermals haben sie im Kostenvergleich Elektroauto Verbrennungsmotor die Nase vorn. Im Durchschnitt benötigt ein E-Auto auf 100 Kilometer rund 15 kWh Energie. Bei einem mittleren Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunden kommt man folglich auf rund 4,50 Euro. Ein benzinbetriebenes Fahrzeug verbraucht auf 100 Kilometern im Durchschnitt 5,5 Liter. Vor dem Hintergrund stetig steigender Spritpreise – Stichwort CO2-Steuer – lässt sich ein mittlerer Preis von rund 1,50 Euro pro Liter annehmen. Das ergibt Kosten in Höhe von 8,25 Euro. Ergo: Beim Verbrauch ist ein Elektroautos sparsamer.

Nachteile von Verbrenner

Ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor verfügt über wesentlich mehr Verschleißteile, dazu kommen Aufwendungen etwa für Ölwechsel. Die Wartungskosten eines Elektroautos liegen Berechnungen des Instituts für Automobilwirtschaft (ifa) circa 30 Prozent unter denen für vergleichbare Benziner und Diesel. Im Schnitt können BesitzerInnen eines E-Autos einen hohen dreistelligen Betrag im Jahr einsparen.

Bei Neufahrzeugen ist der Wertverlust in den ersten Jahren der Nutzung besonders groß. Doch gilt das auch für E-Autos? Nicht unbedingt. Vor allem zeigen sich deutliche Unterschiede in den einzelnen Modellen. Insbesondere Kleinwagen wie zum Beispiel der Renault Zoe oder der Nissan Leaf verzeichnen rapide Preissenkungen innerhalb der ersten drei Jahre. Im Falle von Nissan können sie mehr als 60 Prozent betragen. Anders sieht in der Ober- und Luxusklasse aus. Ein Tesla Model S verliert gerade einmal knapp 30 Prozent an Wert.

Wertverlust von Elektroautos

Nahaufnahme von Werzeug.

Vergleicht man den Wertverlust von Elektroautos, mit dem von Verbrennern liegen beide Klassen in etwa gleichauf. Allerdings kommt bei den Stromfahrzeugen die etwas geringere Attraktivität auf dem Gebrauchtmarkt hinzu. Vor dem Hintergrund von staatlichen Prämien und Händlerrabatten ist der Kauf aus zweiter Hand in vielen Fällen weniger interessant als der eines Benziners oder Diesels.

Dreh- und Angelpunkt des Wertverlusts von Elektroautos ist zudem die Batterie. Deren nutzbare Kapazität sinkt mit zunehmender Nutzungsdauer. Dabei macht der Akku rund ein Drittel des Kaufpreises aus. Die Anzeige der tatsächlichen Restkapazität kann den Wertverlust mindern, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass eine gebrauchte Batterie weniger Reichweite bringt.

Interessant für Unternehmen, die Elektroautos als Firmen- und Poolfahrzeuge einsetzen, ist nicht zuletzt die Nutzungsdauer. Die Abschreibungsfrist von Firmen-Pkw beträgt laut Finanzverwaltung sechs Jahre. Das gilt für E-Autos ebenso wie für solche mit Verbrennungsmotoren.

Kostenvergleich Elektroauto Verbrennungsmotor, was ist günstiger für den Fuhrpark?

Unterm Strich sind die Gesamtkosten für E-Autos niedriger. Zieht man staatliche und HerstellerInnenprämien, HändlerInnenrabatte sowie Zuschüsse für Ladeboxen heran, sparen Unternehmen bereits beim Kauf. Die geringeren Kosten setzen sich bei den Steuern sowie Betriebsaufwendungen fort – Stichwort Stromverbrauch versus Benzinkosten – und reichen bis hin zu geringeren Wartungsintervallen. Diese kosten nicht nur Geld, sie binden auch Ressourcen, wenn Fahrzeuge für die Dauer der Wartung ausfallen.

Excel-Rechner zum Kostenvergleich

Um den Vergleich einmal selbst durchführen, können Sie folgenden Rechner nutzen. Dieser berechnet die Leasingkosten sowie daraus resultierenden Gesamtkosten, die für die jeweiligen Fahrzeuge entstehen. Geben Sie einfach ein Verbrennerfahrzeuge vs einem Elektroauto ein, und berechnen das kostengünstigere Fahrzeug. 

Geben Sie hier Ihre E-Mail Adresse ein und erhalten in wenigen Minuten den Leasingrechner:

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Elektro vs Verbrenner Rechner
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BAFA Förderung für Elektroautos – diese Zuschüsse für E-Autos gibt es

Der Kauf von Elektroautos kann die Liquidität von Unternehmen belasten. Zu vergleichsweise hohen Kaufpreisen kommen Aufwendungen für Ladesäulen und deren Einbau. Mit der staatlichen Förderung für Elektroautos lassen sich diese Kosten signifikant senken. Vor dem Hintergrund geringerer Folgekosten wird die Anschaffung von E-Autos so auch für den Fuhrpark interessant. Welche Zuschüsse für E-Autos gibt es und wie lassen sie sich geschickt kombinieren?

Förderung für E-Autos: So holen sich Unternehmen den Umweltbonus

Fahrzeug steht in einem Autohaus.

Elektroautos sind teuer: Der Listenpreis von Neufahrzeugen ist in der Regel höher als der von vergleichbaren Benzinern und Dieselautos. Um Kaufanreize zu setzen und die Verbreitung von E-Autos zu fördern, winken Subventionen. Zum einen verspricht sie der Staat in Form der Umweltprämie, zum anderen leisten die Hersteller einen Teil der Förderung für ein E-Auto.

Die Umweltprämie war in der ursprünglichen Fassung bis 31. Dezember 2021 begrenzt. Die Bundesregierung hat sie mit Beschluss vom 17. November 2020 verlängert und verdoppelt. Sie gilt nun bis Ende 2025. Für Käufer und Käuferinnen von E-Autos bedeutet das: Sie können den Antrag für die Förderung des Elektroautos auch über das Jahr 2021 hinaus beantragen.

Für Elektrofahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von weniger als 40.000 Euro beträgt die Förderung der Regierung bis zu 6.000 Euro. Dazu kommt der Herstelleranteil von weiteren 3.000 Euro. Insgesamt winken so 9.000 Euro Kaufprämie als Maximalwert.

Die staatliche Förderung für das Elektroauto reduziert sich bei steigendem Nettolistenpreis. Beträgt dieser zwischen 40.000 und 65.000 Euro, winken 5.000 Euro Bundesanteil und 2.500 Euro Herstelleranteil – insgesamt also 7.500 Euro.

Auch Hybridfahrzeuge sind in der Bundes- beziehungsweise BAFA E-Auto-Förderung inkludiert. Der Zuschuss für diese E-Autos beträgt maximal 6.750 Euro bei Fahrzeugen mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro: 4.500 vom Staat, 2.250 vom Hersteller. Hybridautos mit einem Nettolistenpreis von maximal 65.000 Euro erhalten 3.750 plus 1.875 Euro und damit im Ganzen 5.625 Euro.

Die BAFA E-Auto Förderung kann von Privatpersonen ebenso wie von Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereinen beantragt werden. Dasselbe gilt für die Herstellerförderung.

Förderungen für Ladesäulen

Weitere Kosten fallen für die Ladesäule an. Sie können mit 1.000 bis 2.000 Euro zu Buche schlagen. KäuferInnen von E-Autos sollten diese mit einplanen – allerdings auch eine entsprechende Förderung. Diese hat der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI) im Oktober 2020 beschlossen. KäuferInnen einer privaten Ladestation auf dem eigenen oder gemieteten Grundstück erhalten einen Zuschuss für ein E-Auto in Höhe von 900 Euro. Interessant für Fuhrparkverantwortliche kann unter Umständen auch das Förderprogramm “Ladeinfrastruktur vor Ort” der Bundesregierung sein. Unter anderem erhalten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis zu 4.000 Euro für den Kauf und die Montage einer öffentlich zugänglichen Ladesäule mit bis zu 22 kW Kapazität.

Außerdem könnte es hilfreich sein, E-Auto Batterien als Mietmodell zu nutzen anstatt diese zu kaufen. 

Nahaufnahme einer Ladesäule.

Der Antrag für die staatliche Förderung von Elektroautos: So funktioniert's

Für Fuhrparkverantwortliche besonders interessant ist allerdings die Umwelt- beziehungsweise Innovationsprämie. Der Antrag für die Förderung von Elektroautos – auch als “Innovationsprämie” bekannt – erfolgt über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Wichtig: Das Fahrzeug muss zuvor erworben und zugelassen worden sein. Der Zuschuss für das E-Auto kann dann innerhalb eines Jahres beantragt werden. Dieser erfolgt in einem vollelektronischen Verfahren, sprich, ausschließlich online.

Die staatliche Förderung für Elektroautos wird für bis zu 500 modellgleiche Fahrzeuge erteilt werden – was für Unternehmen mit eigenem Fuhrpark interessante finanzielle Anreize bietet. In diesem Fall ist ein Sammelantrag zu stellen. Die Daten werden dann automatisch per FIN (Fahrzeugidentifikationsnummer) abgerufen. Das vereinfacht den Vorgang erheblich und senkt die Hürde für die Beantragung der BAFA Förderung für Elektroautos.

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Leasingvertrag vorzeitig kündigen

Das Leasen von Fahrzeugen erfreut sich bereits seit mehreren Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Durch das Leasing können Fahrzeugverwalter häufiger Fahrzeuge wechseln. Das spart Geld, da es sich meistens um Neuwagen oder junge Gebrauchte handelt, die kaum reparaturanfällig sind. Doch durch das Leasing kommt ein langjähriger Vertrag zustande. Was passiert also, wenn Fahrzeugverwalter oder Firmenwagenfahrer das Leasing vorzeitig kündigen wollen?

Eine Kündigung ist meist ausgeschlossen und oft auch sehr teuer

Viele Menschen und Firmen entscheiden sich für ein Leasing, anstatt ein Auto zu kaufen. Das bietet viele Vorteile, zum Beispiel keine oder geringe Vorauszahlungen, immer die neuesten Autos zu fahren und somit kaum Verschleißreparaturen zahlen zu müssen. Selbständige und Firmen können die monatlichen Raten steuerlich absetzen. Aber ein Leasingvertrag hat auch Nachteile: Das Fahrzeug bleibt Eigentum der Leasinggesellschaft, es muss immer gepflegt und die Serviceintervalle strikt eingehalten werden. Der Leasingnehmer ist zudem mehrere Jahre an den Vertrag gebunden.

Obwohl Krankheit, Jobverlust oder Veränderung der Lebenssituation das Bezahlen der monatlichen Raten erschweren können, sehen Leasinggeber diese nicht als Gründe an, um einen Leasingvertrag vorzeitig zu kündigen. Sollte allerdings das Fahrzeug während des Leasings bei einem Unfall einen Totalschaden erleiden oder gestohlen werden, kann es vorzeitig beendet werden – bei einem Totalschaden auch durch den Leasinggeber. Es ist ein Versuch wert, beim nächsten Leasing eine vorzeitige Kündigung vertraglich festzuhalten.

Alternativen: Leasingübernahme, Widerrufsjoker oder Langzeitmiete

Wenn Fahrzeugverwalter einen laufenden Leasingvertrag auf eigenen Wunsch beenden wollen, ist das grundsätzlich nicht möglich. Hat dieser mit dem Vertragspartner keine vorzeitige Kündigung in dem Vertrag festgehalten, muss bis zum Ablauf der vereinbarten Zeit gewartet oder die Mehrkosten bei einer frühzeitigen Beendigung des Leasings selbst übernommen werden.

Eine bessere Alternative ist die Leasingübernahme: Ein Autoleasing kann häufig vom ursprünglichen Leasingnehmer auf eine andere Partei übertragen werden, die ein kurzfristiges Leasing wünscht oder die geringen Zahlungen für ein Leasing nutzen möchte. Dabei scheuen viele Kunden vor den Kosten und dem Aufwand, ein neues Auto bei einem Händler zu leasen, zurück. Der Übertragungsprozess ist einfach und kostengünstig. Der Fuhrparkleiter kommt schnell aus dem Vertrag heraus, den er möglicherweise nicht mehr bezahlen möchte. Auch der neue Leasingnehmer macht ein gutes Geschäft, denn er schließt einen Vertrag mit einer relativ kurzen Laufzeit ab. Wenn zu Beginn des Leasingverhältnisses eine große Anzahlung geleistet wurde, profitiert die andere Partei von niedrigen Leasinggebühren. Die Übernahme des Leasingvertrags ist somit für beide Parteien vorteilhaft.

"Widerrufsjoker" als Lösung

In speziellen Fällen geht eine Leasing-Kündigung auch durch einen rechtlichen Hebel: Der Widerruf des Leasingvertrages, auch “Widerrufsjoker” genannt. Der Widerruf ist anwendbar, wenn beispielsweise der Verbraucher nicht richtig über seine Rechte zum Widerruf im Rahmen einer Widerrufsbelehrung aufgeklärt wurde oder es sich um ein Fahrzeug mit einem manipulierten Abgassystem handelt. Nach dem Dieselskandal möchten viele Leasingnehmer den Mietvertrag kündigen. Wertverlust und Fahrverbote für betroffene Fahrzeuge können diese schnell unrentabel machen. Wenn der Fuhrparkleiter das Leasing also beenden möchten, sollte dieser einen entsprechend erfahrenen Anwalt zu Rate ziehen, denn der Leasinggeber hat normalerweise kein Interesse daran, entgegenzukommen.

Alternative Langzeitmiete

Als Alternative erfreut sich die Langzeitmiete, also eine Miete von Fahrzeugen über mehrere Monate oder gar Jahre, eines zunehmenden Interesses. Bei den entsprechenden Anbietern können Fahrzeugverwalter die Fahrzeuge tatsächlich mieten anstatt sie zu kaufen oder zu leasen. Dadurch genießen diese, genau wie beim Leasing, genau kalkulierbare Fixkosten und eine bessere Planbarkeit. Im Gegensatz zu einer mehrjährigen Leasing-Vertragslaufzeit gibt es bei der Langzeitmiete auch deutlich kürzere Mietperioden, sodass mehr Flexibilität gewonnen wird.

Formular zur nachträglichen Anpassung von Leasingverträgen

Nicht immer können Fahrzeugverwalter Leasingverträge frühzeitig beenden. Eine Möglichkeit Mehr- oder Minderkilometer zu verhindern, ist durch die rechtzeitige Anpassung des Leasingvertrags. Durch die Anpassung können hohe Kosten zu Vertragsende verhindert werden. 

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Alles zur Beschaffung im Fuhrpark

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So erkennen Sie Kostenfallen beim Leasing

Kleine Fehler beim Leasing können große Auswirkungen haben. Denn es gibt viele vermeidbare Kostenfallen beim Leasing, die Kunden leicht umgehen können. Wir nennen die wichtigsten Stolpersteine. 

Zuerst einmal hilft eine gut geplante Ausschreibung, dass nicht alle Kosten wild über den Kopf wachsen. Aber selbst mit einem detaillierten Anforderungsprofil fürs Leasing des Fuhrparks lassen sich nicht alle Hindernisse aus dem Weg räumen. Es gibt ein paar kostspielige Unwägbarkeiten, die man kennen sollte. Selten wissen Fahrzeugverwalter, was Schäden aus gewöhnlicher oder ungewöhnlicher Abnutzung sind. Oder was der Unterschied ist, ob bei einem Totalschaden der Buch- oder Verkehrswert eines Fahrzeugs ersetzt wird? Aus verschiedenen Klauseln im Vertrag entstehen leicht vierstellige Zusatzkosten.

Übermäßiger Gebrauch kann teuer werden

Trotz des vertraglich festgelegten Restwertes, wird das Auto vor der Rückgabe beim Auslaufen des Leasingvertrages von einem Gutachter taxiert. Häufiger Streitpunkt: Was ist übermäßiger Gebrauch? Gelten Kratzer im Lack oder ein Fleck auf dem Sitz als eine übliche Abnutzungserscheinung, muss das Leasingunternehmen sich damit zufriedengeben. Entscheidet der Gutachter auf übermäßigen Gebrauch, muss der Kunde die Wertminderung ausgleichen. Es kommt nicht selten vor, dass sämtliche Kosten für die Reparatur dem Leasingnehmer zugeschoben werden. Zur Berechnung einfließen darf aber nur die Wertminderung ohne Umsatzsteuer. Bei Abschluss des Vertrags sollte man sich nicht nur zusichern lassen, dass man die Wahl des Sachverständigen beeinflussen darf. Auch die Option, die Schäden in freien Werkstätten reparieren zu lassen, sollte der Kunde vertraglich festlegen.

Vorsicht bei Totalschaden und Diebstahl

Wer denkt, er sei mit seinem Leasingfahrzeug rundum abgesichert, der erlebt im Fall eines Schadens möglicherweise eine Überraschung. Denn bei Diebstahl oder einem Unfall mit Totalschaden übernimmt die Versicherung zwar die Kosten – doch es bleiben Kosten offen. Versicherungen ersetzen häufig den niedrigeren Verkehrswert des Fahrzeugs, die Leasinggesellschaft setzt allerdings den höheren Buchwert an. Diese Differenz kann bei mehreren tausend Euro liegen – tragen muss sie der Leasingnehmer. Das Risiko lässt sich mit einer Gap-Versicherung verhindern. Sie bezahlt die entstandene Differenz.

Auf Kündigung verzichten

Wenn das Fahrzeug gestohlen wurde oder einen Totalschaden erlitten hat, darf man den Vertrag kündigen. Das hat einen Haken, denn der Leasinggeber wegen vorzeitiger Kündigung Schadensersatz fordern. Hier könnte der Widerruf eine Lösung sein. Über den Widerruf können Fahrzeugverwalter das Fahrzeug zurückgeben und erhalten alle bereits gezahlten Raten zurück. Ob das möglich ist, kann jedoch nur ein Anwalt im Einzelfall entscheiden.

Achtung – falscher Restwert

Leasinggeber definieren bei Vertragsabschluss den Restwert viel höher als den tatsächlich zu erwartenden Fahrzeugwert bei Ende des Leasingvertrags. Ist der Verkaufswert des Fahrzeugs am Ende der Leasingperiode niedriger als der bei Vertragsabschluss abgemachte Restwert, muss der Leasingnehmer häufig draufzahlen. Faustformel für die realistische Bewertung des Restwertes: Der Wertverlust beträgt im ersten Jahr etwa ein Viertel des Neupreises, nach spätestens fünf Jahren ist der Wagen noch etwa die Hälfte des Neupreises wert.

Kilometer-Falle

Beim Kilometerleasing muss man genau hinschauen, ob die erlaubte Nutzungsdistanz und Vertragsdauer eingehalten wird. Fährt man mehr oder weniger als abgemacht, bekommt man Minderkilometer erstattet, oder muss für Mehrkilometer bezahlen. Das kann extrem teuer werden: Minderkilometer schlagen mit 8-10 ct/km, Mehrkilometer mit 20 ct./km Kosten zu Buche. Bei mehreren Fahrzeugen im Fuhrpark ein teurer Spaß. Entsprechende Telematiksysteme warnen vor zu viel oder zu wenig gefahrenen Kilometern.

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Alles zur Beschaffung im Fuhrpark

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Kosten sparen bei der Fahrzeugbeschaffung im Fuhrpark

Beim Kauf oder Leasing von Fahrzeugen profitieren Kunden schon vom Händlerrabatt. Da geht aber noch mehr: Mit wenigen lassen sich die die Kosten der Fahrzeugbeschaffung um bis zu 30 Prozent senken. Die Beschaffung im Fuhrpark ermöglicht Einsparpotential in den folgenden Bereichen.

So sparen Sie viele Kosten bei der Fahrzeugbeschaffung im Fuhrpark

Hersteller- und Flottenrabatte sind das Fundament, auf dem alle weiteren Vergünstigungen aufbauen. Dabei umgehen Fahrzeughersteller die Händler und können sich so direkt an die Flottenkunden richten. In der Regel mit zwei Arten von Sparmodellen – dem Mengenrabatt oder die Business-Pakete.

Mengenrabatt und Business-Pakete

Wer viel kauft und das noch über einen längeren Zeitraum, dem gewähren Hersteller auch beachtliche Mengenrabatte auf den Kauf seiner Flotte. Die Vergünstigungen sind normalerweise eher für Großkunden mit 1000 Dienstwagen gedacht – aber auch hier lohnt sich bei kleineren Bestellungen eine Preisverhandlung. Business-Pakete wiederum gewähren die Hersteller auf eine Premiumausstattung. Die wertet den Wagen auf und erhöht gleichzeitig den Wiederverkaufswert. Zu den Sonderausstattungen zählen häufig aktive Park-Assistenten, die Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Navigationsgeräte und weitere Features, die in der regulären Ausstattung nicht inbegriffen sind – und das zu einem günstigen Preis.

Flottenrabatte vom Händler nutzen

Ob nun Leasinggeber oder Fahrzeughändler: beide bieten Flottenrabatte an. Hersteller locken Betreiber von kleinen Flotten mit Standardpaketen an Rabatten. Je exklusiver die Ausstattung, desto besser der Verhandlungsspielraum für individuelle Konditionen. Die besten Bedingungen beim Ausstattungsstandard erzielen Kunden, wenn sie sich auf wenige Standardkonfigurationen bei Fahrzeugtypen festlegen.

Händlerrabatte auf Werkstattleistungen

Auch Autohäuser oder die Leasinggesellschaften können Kunden bei Flottenverträge durch weitere Rabatte entgegenkommen. Etwa bei Reparaturen: Denn Händler oder Leasinggesellschaften organisieren häufig auch Reparaturen. Sie können Kunden attraktive Vergünstigungen anbieten, da sie bei Werkstattleistungen große Spielräume genießen. Das gleich gilt für Versicherungen, für deren Vertrieb sie Kommissionen erhalten. Dies kann bei der Beschaffung im Fuhrpark beachtet werden.

Fahrzeug aus dem Fuhrpark
Ein Fuhrpark besteht meist aus verschiedenen Fahrzeugen.

Sparen mit Kick-backs für Händler

Um Händler bei der Stange zu halten, versuchen Fahrzeughersteller diese mit finanziellen persönlichen Boni zu belohnen, die im Branchendurchschnitt bei knapp unter vier Prozent des Listenpreises liegen. Sie belohnen den Händlern mit diesen Kick-back Zahlungen für das Erreichen von Verkaufszielen. Als gute Kunde mit großer Flotte bietet es sich an, mit den Händlern über eine Weitergabe der Kick-back Zahlungen zu verhandeln. Mit etwas Geschick lässt sich hier auch noch ein wenig sparen.

Vergleichen und Verhandeln lohnt sich bei der Beschaffung im Fuhrpark

Wie im Leben gilt auch beim Flottenkauf oder Leasing: Nicht das erste Angebot nehmen, sondern immer verhandeln. Der Händler ist daran interessiert, gute und vor allem langfristige Flottengeschäfte abzuschließen. Händler hoffen nicht nur auf Folgeaufträge, sondern auch auf Werkstattleistungen, die über sie vermittelt werden. Dank dieser Ausgangssituation kann der Kunde souverän über Rabatte auf Zusatzleistungen verhandeln. Zur Verhandlungsstrategie gehört ebenfalls das man sich über Gegenangebote von anderen Vertragshändlern regelmäßig informieren sollte. So tritt der Kunde bei den Vertragsverhandlungen gut informiert auf. Wer jedoch bislang stets mit dem Service seines Händlers zufrieden war, sollte keineswegs wegen ein paar Euro Rabatt seinen Vertragspartner wechseln. Der Preis alleine ist nicht alles – es kommt auf Transparenz und guten Service ebenso an. Ein Wechsel des Händlers will also immer gut durchdacht sein.

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Beschaffung von Reifen im Fuhrpark

Ob vom Leasinggeber, dem professionellen Dienstleister oder doch in der eigenen Werkstatt – beim Reifenmanagement hat jeder einzelne Fuhrparkleiter ein eigenes Konzept. Was gilt es über die Beschaffung von Reifen zu wissen und lohnt sich das Outsourcing des Reifenmanagements?

So optimieren Sie ihre Reifenkosten

Um die fünf Prozent der gesamten Fahrzeugkosten entfallen laut Experten auf den Posten Reifen. Klar, dass darin ein enormes Einsparpotenzial steckt. Lager- und Reparaturkosten, Umrüstzeiten sowie die Kontrolle der Reifen beanspruchen Zeit sowie Geld. Aber auch die Sicherheit spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Um gefahrlos durch die Straßen zu rollen, muss regelmäßig auf den Zustand der Reifen und deren Profiltiefe geachtet werden. Außerdem sollten die Reifen einen ausreichenden Druck vorweisen, der viel Sprit sparen kann. Je nach Größe des Fuhrparks ist das eine Aufgabe, die mit einfachen Bordmitteln nicht immer zu schaffen ist. 

Und dann gibt es für Fuhrparkleiter einige Optionen, die zwischen eigener Werkstatt bis hin zum Outsourcing des Reifenmanagements reichen. Bei der Entscheidung, ob das Reifenmanagement outgesourct werden soll, spielt die Größe des Fuhrparks eine bedeutende Rolle. Kleinere Fuhrparks können mit einer Vertragswerkstatt zusammenarbeiten. Große Fuhrparks fahren womöglich mit einem Rundum-Service-Paket besser.

Wichtig bei der Beschaffung von Reifen: Zuerst den Bedarf ermitteln

Nur wer sich einen Überblick verschafft, sammelt wichtige Informationen. Denn erst, wenn der Fuhrparkmanager alle relevanten Kosten kennt, ist eine fundierte Entscheidung möglich.

Welche Reifen und Felgen habe ich im Fuhrpark – welche und wie viele werden künftig benötigt? Im nächsten Schritt sollte man alle Laufzeit- und Laufleistungskombinationen berücksichtigen, sowie Services und Reportings. So bieten Leasinggeber in der Regel Einlagerung, die Entsorgung, Vor-Ort- sowie Hol- und Bringservice an. Schwieriger wird es bei der Einschätzung, ab welcher Profiltiefe Reifen als abgefahren gelten. Die Spannbreite bewegt sich zwischen der gesetzlichen Mindestvorgabe und drei Millimetern bei Sommerreifen.

Freiheit nach Wahl

Es lohnt sich immer, bei Service, Konditionen und Gebühren genau hinzuschauen. In vielen Situationen können kleinere und mittlere Fuhrparks von den Einkaufskonditionen der Leasinggesellschaften profitieren – häufig bieten die attraktive Gesamtpakete an. Es kann sich aber auch lohnen, die Reifenmontage oder Einlagerung an das Autohaus zu vergeben oder in Eigenregie zu managen. Reifenhandelsketten wiederum bieten ebenfalls Servicepakete mit fundierten Fuhrparkanalysen: 24-Stunden-Service, Reportings oder Reifenreparaturen gehören zum Standard. Je nach Größe und Einsatzart der Flotte sollte man die Kosten sorgfältig abwägen.

Selbstbeschaffung

Bei einem kleinen Unternehmen, das sich für die Selbstbeschaffung der Reifen entscheidet, sind die ersten Anlaufstellen für die Reifenbesorgung der Hersteller, Händler um die Ecke oder das Internet. Handelsketten oder Händler ködern Kunden teilweise mit preiswerten Rahmenverträgen, die sich aber eher an Fuhrparkmanager größere Flotten richtet. Eine gewisse Personaldecke ist bei Selbstbeschaffung je nach Fuhrparkgröße vonnöten, ebenfalls eine gute Verwaltungssoftware für Effizienz und Transparenz. Als gute Alternative hat sich auch die Auslagerung an einen Anbieter für Reifenmanagement bewährt. Als Bestandteil eines Full-Service-Leasing Angebotes kann der Service vor allem sinnvoll für komplette Leasingflotten sein. Dazu später mehr.

Reifenmanagement im Leasingpaket

Für viele gibt es keine Alternative zum Baustein Reifenmanagement innerhalb eines Leasingpakets. Besonders dann, wenn Kollegen mit den Autos in ganz Deutschland unterwegs sind. Reifenwechsel und -kontrollen müssen so nicht zentral gesteuert werden, sondern Mitarbeiter regeln das in Eigenregie. Für das Wechseln der Räder und die Kontrolle der Reifen sind die Fahrer selbst verantwortlich. Meist schließen sich weitere Dienstleistungen an, wie Montage, Auswuchten und Einlagerung, die über die im Leasingvertrag eingeschlossenen Händler ablaufen.

Outsourcing an externe Dienstleister

Externe Dienstleister bieten hoch spezialisiert Wissen, dass dem Unternehmen helfen kann, relevante Einsparungen zu realisieren. Für das Outsourcing spricht der geringere Verwaltungsaufwand, bessere Konditionen beim Einkauf und die Möglichkeit, den Fokus auf die Kernkompetenzen zu legen. Die Spezialisten übernehmen die Fakturierung der Reifen sowie die Dienstleistungen und können dabei über ein deutschlandweites Stationsnetz bundesweit Fuhrparks bedienen. Die Dienstleister bieten einen speziellen Flottenservice mit festem Ansprechpartner, bargeldloser Zentralrechnung, Rahmenverträgen und kundenindividuellen Reportings.

Geschlossene oder offene Rate?

ReifenFuhrparkmanager müssen bei Leasingverträgen eine Entscheidung zwischen offener oder geschlossener Reifenrate treffen. Grundsätzlich wird bei der offenen Rate die Differenz zwischen der monatlichen Vorauszahlung und den realen Reifenkosten abgerechnet. Bei niedriger Laufleistung und wenig Reparaturen kann sich das rechnen. Die geschlossene Rate ist risikoreicher, denn hier bezahlt man womöglich mehr als tatsächlich verbraucht wurde. Wer hohe Laufleistungen hat und damit außergewöhnlich starken Reifenverschleiß könnte davon profitieren. Denn das Risiko höherer Ausgaben trägt der Leasinggeber mit – unter Vorbehalt einer Beteiligung des Leasingnehmers bei bestimmten Beschädigungen.

Für wen sich welche Modelle rechnen, muss jeder Fuhrparkleiter individuell für seine Flotte entscheiden. Denn so unterschiedlicher Flotten aufgebaut sind, desto individueller sieht auch die Lösung des Reifenbedarfs aus. Alle Prozessschritte des Reifenmanagements sollten immer erst nach grundsätzlicher Analyse erfolgen – erst danach kann die Richtung entschieden werden: Das gilt für die Selbstbeschaffung wie auch für die Wahl eines externen Dienstleisters. Aber auch eine Sonderlösung bietet sich hier an. Dafür muss sich der Fuhrparkmanager einen guten Einblick verschaffen.

Außerdem können bei der Fahrzeugbeschaffung Kosten gespart werden, indem beispielsweise Business-Pakete genutzt werden oder Angebote wahrgenommen werden. 

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