Leasingvertrag vorzeitig kündigen

Das Leasen von Fahrzeugen erfreut sich bereits seit mehreren Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Durch das Leasing können Fahrzeugverwalter häufiger Fahrzeuge wechseln. Das spart Geld, da es sich meistens um Neuwagen oder junge Gebrauchte handelt, die kaum reparaturanfällig sind. Doch durch das Leasing kommt ein langjähriger Vertrag zustande. Was passiert also, wenn Fahrzeugverwalter oder Firmenwagenfahrer das Leasing vorzeitig kündigen wollen?

Eine Kündigung ist meist ausgeschlossen und oft auch sehr teuer

Viele Menschen und Firmen entscheiden sich für ein Leasing, anstatt ein Auto zu kaufen. Das bietet viele Vorteile, zum Beispiel keine oder geringe Vorauszahlungen, immer die neuesten Autos zu fahren und somit kaum Verschleißreparaturen zahlen zu müssen. Selbständige und Firmen können die monatlichen Raten steuerlich absetzen. Aber ein Leasingvertrag hat auch Nachteile: Das Fahrzeug bleibt Eigentum der Leasinggesellschaft, es muss immer gepflegt und die Serviceintervalle strikt eingehalten werden. Der Leasingnehmer ist zudem mehrere Jahre an den Vertrag gebunden.

Obwohl Krankheit, Jobverlust oder Veränderung der Lebenssituation das Bezahlen der monatlichen Raten erschweren können, sehen Leasinggeber diese nicht als Gründe an, um einen Leasingvertrag vorzeitig zu kündigen. Sollte allerdings das Fahrzeug während des Leasings bei einem Unfall einen Totalschaden erleiden oder gestohlen werden, kann es vorzeitig beendet werden – bei einem Totalschaden auch durch den Leasinggeber. Es ist ein Versuch wert, beim nächsten Leasing eine vorzeitige Kündigung vertraglich festzuhalten.

Alternativen: Leasingübernahme, Widerrufsjoker oder Langzeitmiete

Wenn Fahrzeugverwalter einen laufenden Leasingvertrag auf eigenen Wunsch beenden wollen, ist das grundsätzlich nicht möglich. Hat dieser mit dem Vertragspartner keine vorzeitige Kündigung in dem Vertrag festgehalten, muss bis zum Ablauf der vereinbarten Zeit gewartet oder die Mehrkosten bei einer frühzeitigen Beendigung des Leasings selbst übernommen werden.

Eine bessere Alternative ist die Leasingübernahme: Ein Autoleasing kann häufig vom ursprünglichen Leasingnehmer auf eine andere Partei übertragen werden, die ein kurzfristiges Leasing wünscht oder die geringen Zahlungen für ein Leasing nutzen möchte. Dabei scheuen viele Kunden vor den Kosten und dem Aufwand, ein neues Auto bei einem Händler zu leasen, zurück. Der Übertragungsprozess ist einfach und kostengünstig. Der Fuhrparkleiter kommt schnell aus dem Vertrag heraus, den er möglicherweise nicht mehr bezahlen möchte. Auch der neue Leasingnehmer macht ein gutes Geschäft, denn er schließt einen Vertrag mit einer relativ kurzen Laufzeit ab. Wenn zu Beginn des Leasingverhältnisses eine große Anzahlung geleistet wurde, profitiert die andere Partei von niedrigen Leasinggebühren. Die Übernahme des Leasingvertrags ist somit für beide Parteien vorteilhaft.

"Widerrufsjoker" als Lösung

In speziellen Fällen geht eine Leasing-Kündigung auch durch einen rechtlichen Hebel: Der Widerruf des Leasingvertrages, auch “Widerrufsjoker” genannt. Der Widerruf ist anwendbar, wenn beispielsweise der Verbraucher nicht richtig über seine Rechte zum Widerruf im Rahmen einer Widerrufsbelehrung aufgeklärt wurde oder es sich um ein Fahrzeug mit einem manipulierten Abgassystem handelt. Nach dem Dieselskandal möchten viele Leasingnehmer den Mietvertrag kündigen. Wertverlust und Fahrverbote für betroffene Fahrzeuge können diese schnell unrentabel machen. Wenn der Fuhrparkleiter das Leasing also beenden möchten, sollte dieser einen entsprechend erfahrenen Anwalt zu Rate ziehen, denn der Leasinggeber hat normalerweise kein Interesse daran, entgegenzukommen.

Alternative Langzeitmiete

Als Alternative erfreut sich die Langzeitmiete, also eine Miete von Fahrzeugen über mehrere Monate oder gar Jahre, eines zunehmenden Interesses. Bei den entsprechenden Anbietern können Fahrzeugverwalter die Fahrzeuge tatsächlich mieten anstatt sie zu kaufen oder zu leasen. Dadurch genießen diese, genau wie beim Leasing, genau kalkulierbare Fixkosten und eine bessere Planbarkeit. Im Gegensatz zu einer mehrjährigen Leasing-Vertragslaufzeit gibt es bei der Langzeitmiete auch deutlich kürzere Mietperioden, sodass mehr Flexibilität gewonnen wird.

Formular zur nachträglichen Anpassung von Leasingverträgen

Nicht immer können Fahrzeugverwalter Leasingverträge frühzeitig beenden. Eine Möglichkeit Mehr- oder Minderkilometer zu verhindern, ist durch die rechtzeitige Anpassung des Leasingvertrags. Durch die Anpassung können hohe Kosten zu Vertragsende verhindert werden. 

Hiermit akzeptiere ich die AGB und Datenschutzbestimmungen der Vimcar GmbH.

Wir nutzen Ihre Daten zur Bereitstellung unserer Dienstleistung. Durch das Absenden dieses Formulars akzeptieren Sie von uns per Mail und Telefon kontaktiert zu werden. Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Alles zur Beschaffung im Fuhrpark

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest

So erkennen Sie Kostenfallen beim Leasing

Kleine Fehler beim Leasing können große Auswirkungen haben. Denn es gibt viele vermeidbare Kostenfallen beim Leasing, die Kunden leicht umgehen können. Wir nennen die wichtigsten Stolpersteine. 

Zuerst einmal hilft eine gut geplante Ausschreibung, dass nicht alle Kosten wild über den Kopf wachsen. Aber selbst mit einem detaillierten Anforderungsprofil fürs Leasing des Fuhrparks lassen sich nicht alle Hindernisse aus dem Weg räumen. Es gibt ein paar kostspielige Unwägbarkeiten, die man kennen sollte. Selten wissen Fahrzeugverwalter, was Schäden aus gewöhnlicher oder ungewöhnlicher Abnutzung sind. Oder was der Unterschied ist, ob bei einem Totalschaden der Buch- oder Verkehrswert eines Fahrzeugs ersetzt wird? Aus verschiedenen Klauseln im Vertrag entstehen leicht vierstellige Zusatzkosten.

Übermäßiger Gebrauch kann teuer werden

Trotz des vertraglich festgelegten Restwertes, wird das Auto vor der Rückgabe beim Auslaufen des Leasingvertrages von einem Gutachter taxiert. Häufiger Streitpunkt: Was ist übermäßiger Gebrauch? Gelten Kratzer im Lack oder ein Fleck auf dem Sitz als eine übliche Abnutzungserscheinung, muss das Leasingunternehmen sich damit zufriedengeben. Entscheidet der Gutachter auf übermäßigen Gebrauch, muss der Kunde die Wertminderung ausgleichen. Es kommt nicht selten vor, dass sämtliche Kosten für die Reparatur dem Leasingnehmer zugeschoben werden. Zur Berechnung einfließen darf aber nur die Wertminderung ohne Umsatzsteuer. Bei Abschluss des Vertrags sollte man sich nicht nur zusichern lassen, dass man die Wahl des Sachverständigen beeinflussen darf. Auch die Option, die Schäden in freien Werkstätten reparieren zu lassen, sollte der Kunde vertraglich festlegen.

Vorsicht bei Totalschaden und Diebstahl

Wer denkt, er sei mit seinem Leasingfahrzeug rundum abgesichert, der erlebt im Fall eines Schadens möglicherweise eine Überraschung. Denn bei Diebstahl oder einem Unfall mit Totalschaden übernimmt die Versicherung zwar die Kosten – doch es bleiben Kosten offen. Versicherungen ersetzen häufig den niedrigeren Verkehrswert des Fahrzeugs, die Leasinggesellschaft setzt allerdings den höheren Buchwert an. Diese Differenz kann bei mehreren tausend Euro liegen – tragen muss sie der Leasingnehmer. Das Risiko lässt sich mit einer Gap-Versicherung verhindern. Sie bezahlt die entstandene Differenz.

Auf Kündigung verzichten

Wenn das Fahrzeug gestohlen wurde oder einen Totalschaden erlitten hat, darf man den Vertrag kündigen. Das hat einen Haken, denn der Leasinggeber wegen vorzeitiger Kündigung Schadensersatz fordern. Hier könnte der Widerruf eine Lösung sein. Über den Widerruf können Fahrzeugverwalter das Fahrzeug zurückgeben und erhalten alle bereits gezahlten Raten zurück. Ob das möglich ist, kann jedoch nur ein Anwalt im Einzelfall entscheiden.

Achtung – falscher Restwert

Leasinggeber definieren bei Vertragsabschluss den Restwert viel höher als den tatsächlich zu erwartenden Fahrzeugwert bei Ende des Leasingvertrags. Ist der Verkaufswert des Fahrzeugs am Ende der Leasingperiode niedriger als der bei Vertragsabschluss abgemachte Restwert, muss der Leasingnehmer häufig draufzahlen. Faustformel für die realistische Bewertung des Restwertes: Der Wertverlust beträgt im ersten Jahr etwa ein Viertel des Neupreises, nach spätestens fünf Jahren ist der Wagen noch etwa die Hälfte des Neupreises wert.

Kilometer-Falle

Beim Kilometerleasing muss man genau hinschauen, ob die erlaubte Nutzungsdistanz und Vertragsdauer eingehalten wird. Fährt man mehr oder weniger als abgemacht, bekommt man Minderkilometer erstattet, oder muss für Mehrkilometer bezahlen. Das kann extrem teuer werden: Minderkilometer schlagen mit 8-10 ct/km, Mehrkilometer mit 20 ct./km Kosten zu Buche. Bei mehreren Fahrzeugen im Fuhrpark ein teurer Spaß. Entsprechende Telematiksysteme warnen vor zu viel oder zu wenig gefahrenen Kilometern.

Online Kurs zur Beschaffung

Kennen Sie schon unseren Online Kurs zur Beschaffung? In dem Kurs wird das Thema Beschaffung umfassend erklärt. In verschiedenen Lektionen inklusive Videoeinheiten erhalten Sie einen umfassenden Überblick. Der Kurs kann jederzeit bequem von zuhause durchgeführt werden. 

Geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an und erhalten Ihren Zugang zu dem Kurs:

Hiermit akzeptiere ich die AGB und Datenschutzbestimmungen der Vimcar GmbH.

Wir nutzen Ihre Daten zur Bereitstellung unserer Dienstleistung. Durch das Absenden dieses Formulars akzeptieren Sie von uns per Mail und Telefon kontaktiert zu werden. Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Alles zur Beschaffung im Fuhrpark

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest

Kosten sparen bei der Fahrzeugbeschaffung im Fuhrpark

Beim Kauf oder Leasing von Fahrzeugen profitieren Kunden schon vom Händlerrabatt. Da geht aber noch mehr: Mit wenigen lassen sich die die Kosten der Fahrzeugbeschaffung um bis zu 30 Prozent senken. Die Beschaffung im Fuhrpark ermöglicht Einsparpotential in den folgenden Bereichen.

So sparen Sie viele Kosten bei der Fahrzeugbeschaffung im Fuhrpark

Hersteller- und Flottenrabatte sind das Fundament, auf dem alle weiteren Vergünstigungen aufbauen. Dabei umgehen Fahrzeughersteller die Händler und können sich so direkt an die Flottenkunden richten. In der Regel mit zwei Arten von Sparmodellen – dem Mengenrabatt oder die Business-Pakete.

Mengenrabatt und Business-Pakete

Wer viel kauft und das noch über einen längeren Zeitraum, dem gewähren Hersteller auch beachtliche Mengenrabatte auf den Kauf seiner Flotte. Die Vergünstigungen sind normalerweise eher für Großkunden mit 1000 Dienstwagen gedacht – aber auch hier lohnt sich bei kleineren Bestellungen eine Preisverhandlung. Business-Pakete wiederum gewähren die Hersteller auf eine Premiumausstattung. Die wertet den Wagen auf und erhöht gleichzeitig den Wiederverkaufswert. Zu den Sonderausstattungen zählen häufig aktive Park-Assistenten, die Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Navigationsgeräte und weitere Features, die in der regulären Ausstattung nicht inbegriffen sind – und das zu einem günstigen Preis.

Flottenrabatte vom Händler nutzen

Ob nun Leasinggeber oder Fahrzeughändler: beide bieten Flottenrabatte an. Hersteller locken Betreiber von kleinen Flotten mit Standardpaketen an Rabatten. Je exklusiver die Ausstattung, desto besser der Verhandlungsspielraum für individuelle Konditionen. Die besten Bedingungen beim Ausstattungsstandard erzielen Kunden, wenn sie sich auf wenige Standardkonfigurationen bei Fahrzeugtypen festlegen.

Händlerrabatte auf Werkstattleistungen

Auch Autohäuser oder die Leasinggesellschaften können Kunden bei Flottenverträge durch weitere Rabatte entgegenkommen. Etwa bei Reparaturen: Denn Händler oder Leasinggesellschaften organisieren häufig auch Reparaturen. Sie können Kunden attraktive Vergünstigungen anbieten, da sie bei Werkstattleistungen große Spielräume genießen. Das gleich gilt für Versicherungen, für deren Vertrieb sie Kommissionen erhalten. Dies kann bei der Beschaffung im Fuhrpark beachtet werden.

Fahrzeug aus dem Fuhrpark
Ein Fuhrpark besteht meist aus verschiedenen Fahrzeugen.

Sparen mit Kick-backs für Händler

Um Händler bei der Stange zu halten, versuchen Fahrzeughersteller diese mit finanziellen persönlichen Boni zu belohnen, die im Branchendurchschnitt bei knapp unter vier Prozent des Listenpreises liegen. Sie belohnen den Händlern mit diesen Kick-back Zahlungen für das Erreichen von Verkaufszielen. Als gute Kunde mit großer Flotte bietet es sich an, mit den Händlern über eine Weitergabe der Kick-back Zahlungen zu verhandeln. Mit etwas Geschick lässt sich hier auch noch ein wenig sparen.

Vergleichen und Verhandeln lohnt sich bei der Beschaffung im Fuhrpark

Wie im Leben gilt auch beim Flottenkauf oder Leasing: Nicht das erste Angebot nehmen, sondern immer verhandeln. Der Händler ist daran interessiert, gute und vor allem langfristige Flottengeschäfte abzuschließen. Händler hoffen nicht nur auf Folgeaufträge, sondern auch auf Werkstattleistungen, die über sie vermittelt werden. Dank dieser Ausgangssituation kann der Kunde souverän über Rabatte auf Zusatzleistungen verhandeln. Zur Verhandlungsstrategie gehört ebenfalls das man sich über Gegenangebote von anderen Vertragshändlern regelmäßig informieren sollte. So tritt der Kunde bei den Vertragsverhandlungen gut informiert auf. Wer jedoch bislang stets mit dem Service seines Händlers zufrieden war, sollte keineswegs wegen ein paar Euro Rabatt seinen Vertragspartner wechseln. Der Preis alleine ist nicht alles – es kommt auf Transparenz und guten Service ebenso an. Ein Wechsel des Händlers will also immer gut durchdacht sein.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on xing

Beschaffung von Reifen im Fuhrpark

Ob vom Leasinggeber, dem professionellen Dienstleister oder doch in der eigenen Werkstatt – beim Reifenmanagement hat jeder einzelne Fuhrparkleiter ein eigenes Konzept. Was gilt es über die Beschaffung von Reifen zu wissen und lohnt sich das Outsourcing des Reifenmanagements?

So optimieren Sie ihre Reifenkosten

Um die fünf Prozent der gesamten Fahrzeugkosten entfallen laut Experten auf den Posten Reifen. Klar, dass darin ein enormes Einsparpotenzial steckt. Lager- und Reparaturkosten, Umrüstzeiten sowie die Kontrolle der Reifen beanspruchen Zeit sowie Geld. Aber auch die Sicherheit spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Um gefahrlos durch die Straßen zu rollen, muss regelmäßig auf den Zustand der Reifen und deren Profiltiefe geachtet werden. Außerdem sollten die Reifen einen ausreichenden Druck vorweisen, der viel Sprit sparen kann. Je nach Größe des Fuhrparks ist das eine Aufgabe, die mit einfachen Bordmitteln nicht immer zu schaffen ist. 

Und dann gibt es für Fuhrparkleiter einige Optionen, die zwischen eigener Werkstatt bis hin zum Outsourcing des Reifenmanagements reichen. Bei der Entscheidung, ob das Reifenmanagement outgesourct werden soll, spielt die Größe des Fuhrparks eine bedeutende Rolle. Kleinere Fuhrparks können mit einer Vertragswerkstatt zusammenarbeiten. Große Fuhrparks fahren womöglich mit einem Rundum-Service-Paket besser.

Wichtig bei der Beschaffung von Reifen: Zuerst den Bedarf ermitteln

Nur wer sich einen Überblick verschafft, sammelt wichtige Informationen. Denn erst, wenn der Fuhrparkmanager alle relevanten Kosten kennt, ist eine fundierte Entscheidung möglich.

Welche Reifen und Felgen habe ich im Fuhrpark – welche und wie viele werden künftig benötigt? Im nächsten Schritt sollte man alle Laufzeit- und Laufleistungskombinationen berücksichtigen, sowie Services und Reportings. So bieten Leasinggeber in der Regel Einlagerung, die Entsorgung, Vor-Ort- sowie Hol- und Bringservice an. Schwieriger wird es bei der Einschätzung, ab welcher Profiltiefe Reifen als abgefahren gelten. Die Spannbreite bewegt sich zwischen der gesetzlichen Mindestvorgabe und drei Millimetern bei Sommerreifen.

Freiheit nach Wahl

Es lohnt sich immer, bei Service, Konditionen und Gebühren genau hinzuschauen. In vielen Situationen können kleinere und mittlere Fuhrparks von den Einkaufskonditionen der Leasinggesellschaften profitieren – häufig bieten die attraktive Gesamtpakete an. Es kann sich aber auch lohnen, die Reifenmontage oder Einlagerung an das Autohaus zu vergeben oder in Eigenregie zu managen. Reifenhandelsketten wiederum bieten ebenfalls Servicepakete mit fundierten Fuhrparkanalysen: 24-Stunden-Service, Reportings oder Reifenreparaturen gehören zum Standard. Je nach Größe und Einsatzart der Flotte sollte man die Kosten sorgfältig abwägen.

Selbstbeschaffung

Bei einem kleinen Unternehmen, das sich für die Selbstbeschaffung der Reifen entscheidet, sind die ersten Anlaufstellen für die Reifenbesorgung der Hersteller, Händler um die Ecke oder das Internet. Handelsketten oder Händler ködern Kunden teilweise mit preiswerten Rahmenverträgen, die sich aber eher an Fuhrparkmanager größere Flotten richtet. Eine gewisse Personaldecke ist bei Selbstbeschaffung je nach Fuhrparkgröße vonnöten, ebenfalls eine gute Verwaltungssoftware für Effizienz und Transparenz. Als gute Alternative hat sich auch die Auslagerung an einen Anbieter für Reifenmanagement bewährt. Als Bestandteil eines Full-Service-Leasing Angebotes kann der Service vor allem sinnvoll für komplette Leasingflotten sein. Dazu später mehr.

Reifenmanagement im Leasingpaket

Für viele gibt es keine Alternative zum Baustein Reifenmanagement innerhalb eines Leasingpakets. Besonders dann, wenn Kollegen mit den Autos in ganz Deutschland unterwegs sind. Reifenwechsel und -kontrollen müssen so nicht zentral gesteuert werden, sondern Mitarbeiter regeln das in Eigenregie. Für das Wechseln der Räder und die Kontrolle der Reifen sind die Fahrer selbst verantwortlich. Meist schließen sich weitere Dienstleistungen an, wie Montage, Auswuchten und Einlagerung, die über die im Leasingvertrag eingeschlossenen Händler ablaufen.

Outsourcing an externe Dienstleister

Externe Dienstleister bieten hoch spezialisiert Wissen, dass dem Unternehmen helfen kann, relevante Einsparungen zu realisieren. Für das Outsourcing spricht der geringere Verwaltungsaufwand, bessere Konditionen beim Einkauf und die Möglichkeit, den Fokus auf die Kernkompetenzen zu legen. Die Spezialisten übernehmen die Fakturierung der Reifen sowie die Dienstleistungen und können dabei über ein deutschlandweites Stationsnetz bundesweit Fuhrparks bedienen. Die Dienstleister bieten einen speziellen Flottenservice mit festem Ansprechpartner, bargeldloser Zentralrechnung, Rahmenverträgen und kundenindividuellen Reportings.

Geschlossene oder offene Rate?

ReifenFuhrparkmanager müssen bei Leasingverträgen eine Entscheidung zwischen offener oder geschlossener Reifenrate treffen. Grundsätzlich wird bei der offenen Rate die Differenz zwischen der monatlichen Vorauszahlung und den realen Reifenkosten abgerechnet. Bei niedriger Laufleistung und wenig Reparaturen kann sich das rechnen. Die geschlossene Rate ist risikoreicher, denn hier bezahlt man womöglich mehr als tatsächlich verbraucht wurde. Wer hohe Laufleistungen hat und damit außergewöhnlich starken Reifenverschleiß könnte davon profitieren. Denn das Risiko höherer Ausgaben trägt der Leasinggeber mit – unter Vorbehalt einer Beteiligung des Leasingnehmers bei bestimmten Beschädigungen.

Für wen sich welche Modelle rechnen, muss jeder Fuhrparkleiter individuell für seine Flotte entscheiden. Denn so unterschiedlicher Flotten aufgebaut sind, desto individueller sieht auch die Lösung des Reifenbedarfs aus. Alle Prozessschritte des Reifenmanagements sollten immer erst nach grundsätzlicher Analyse erfolgen – erst danach kann die Richtung entschieden werden: Das gilt für die Selbstbeschaffung wie auch für die Wahl eines externen Dienstleisters. Aber auch eine Sonderlösung bietet sich hier an. Dafür muss sich der Fuhrparkmanager einen guten Einblick verschaffen.

Außerdem können bei der Fahrzeugbeschaffung Kosten gespart werden, indem beispielsweise Business-Pakete genutzt werden oder Angebote wahrgenommen werden. 

Weitere Artikel zur Beschaffung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest

Diensträder im Fuhrpark: Leasing vs. Kauf

Viele Betriebe stehen vor der Frage, ob Sie Dienstfahrräder lieber leasen oder kaufen sollten. Welchen Unterschied es gibt und was Unternehmer beachten sollten – wir wissen es.

Soll ich leasen oder besser kaufen? Ähnlich wie beim Dienstwagen stellt sich auch beim Dienstfahrrad die zentrale Frage, was sich mehr lohnt. Vor allem deshalb, weil sich in kürzester Zeit ein beachtlicher Markt an Leasingfirmen für Fahrräder etablieren konnte: JobRad, Bike-leasing, Mein-Dienstrad.de oder Company Bike Solutions sind einige der größeren Player am Markt. Was jedoch nun die bessere Alternative ist, hängt auch mit persönlichen Vorlieben zusammen. Es gibt drei Möglichkeiten, wenn der Arbeitgeber dem Mitarbeiter ein Dienstrad zur Verfügung stellt:

  • Der Kauf eines Dienstfahrrads.
  • Das Leasing mit Übernahme der kompletten Leasingraten durch den Arbeitgeber.
  • Das Leasing mit Übernahme der kompletten Leasingraten durch den Arbeitnehmer.

Der Kauf eines Dienstfahrrads

Hier kauft der Arbeitgeber das Fahrrad und überlässt es seinem Mitarbeiter zusätzlich zum Gehalt. Den Nettopreis des Fahrrads kann der Arbeitgeber über sieben Jahre abschreiben – und erhält die Mehrwertsteuer zurück. Der Arbeitnehmer radelt dadurch kostenlos. So weit, so gut. Wer als Arbeitgeber vielen Beschäftigten Diensträder kauft, sollte mit Investitionen im fünfstelligen Eurobereich rechnen. Nicht jeder kann das einfach stemmen. Zusätzlich muss sich die Firma um Versicherung, Wartung, und die vertragliche Regelung eines Überlassungsvertrags kümmern. Dafür ist das Unternehmen Eigentümer. Sollte man nach einiger Zeit merken, dass ein E-Bike nicht gefällt, dann wird man es schnell wieder verkaufen können.

Leasing des Fahrrads durch den Arbeitgeber

Wer sich für die Variante des Leasings entscheidet, hat zuerst mal einen entscheidenden Vorteil: Sofortige hohe Ausgaben entstehen nicht. Das Kapital bleibt in der Firma und lässt sich für andere notwendige Investitionen nutzen. Das kann gerade für Start-ups interessant sein. Nach Berechnungen von Jobrad soll eine Dienstrad-Finanzierung bis zu 40 Prozent günstiger sein als ein normaler Kauf. Und es gibt noch weitere Pluspunkte. Verwaltung, Versicherung und Wartung übernimmt der Anbieter der Leasingfahrräder. Hat sich der Angestellte für ein Modell entschieden, least der Arbeitgeber das Rad in der Regel für einen Zeitraum von 36 Monaten und überlässt es dem Mitarbeiter zur beruflichen und privaten Nutzung. Und er übernimmt die Leasingkosten. Details zur Nutzung sollten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Überlassungsvertrag, den die Anbieter aufsetzen, geregelt werden. Da der Chef allein die Kosten für das Dienstfahrrad trägt, muss der geldwerte Vorteil, den der Arbeitnehmer durch die private Nutzung hat, nicht versteuert werden.

Leasing mit Gehaltsumwandlung

Eine weitere Möglichkeit ist das Dienstradleasing per Gehaltsumwandlung. Bei einer Gehaltsumwandlung oder Barlohnumwandlung entscheidet sich der Arbeitnehmer, einen Teil des vertraglichen Arbeitsentgelts nicht in bar, sondern als Sachbezug zu erhalten. Der Arbeitgeber behält monatlich einen Betrag des Bruttogehalts vom Mitarbeiter ein und bedient damit die Leasingrate. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen sowohl für den Arbeitnehmer als auch den Arbeitgeber. Da man das Dienstrad auch in der Freizeit nutzt, ist der geldwerte Vorteil zu versteuern. Seit 2020 ist dieser für E-Bikes bis 25 km/h und Fahrräder auf 0,25 Prozent festgesetzt.

Bike leasen: Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • Je nach Fahrradpreis, Arbeitgeberanteil, Höhe des Einkommens und Steuerklasse, sparen Unternehmen 15 bis 40 Prozent sparen im Vergleich zum Kauf.
  • Viele Leasinggeber bieten zum Leasingvertrag auch die Wartung an.
  • Am Ende der Vertragslaufzeit kann man das Rad für wenig Geld kaufen oder bekommt neues. 

Nachteile:

  •  Langfristige Zahlungsverpflichtungen sowie Vertragsbindung.
  • Mögliche eingeschränkte Auswahl an Fahrrädern

Online Kurs zur Beschaffung im Fuhrpark

Geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse an und erhalten Ihren Zugang zu dem Kurs:

Hiermit akzeptiere ich die AGB und Datenschutzbestimmungen der Vimcar GmbH.

Wir nutzen Ihre Daten zur Bereitstellung unserer Dienstleistung. Durch das Absenden dieses Formulars akzeptieren Sie von uns per Mail und Telefon kontaktiert zu werden. Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest

Die Versteuerung vom Dienstrad

Dienstfahrräder sind voll im Trend: Sie sind umweltfreundlich, überall zu parken und zusätzlich winken steuerliche Vorteile. Was es zu beachten gilt und wo Unterschiede zum E-Bike liegen, lesen Sie hier. Außerdem erfahren Sie, wie die Versteuerung Diensträder umso attratktiver werden lässt.

Im privaten Bereich erlebt das Fahrrad schon lange einen Boom. Seit 2019 ist der Bestand an Fahrrädern in Deutschland laut Statista mit rund 75,9 Millionen so hoch wie nie zuvor. Enthalten sind dabei auch E-Fahrräder, deren Absatz in den vergangenen Jahren in Deutschland stetig angestiegen ist. Kein Wunder, dass auch immer mehr Firmen und das Finanzamt auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter reagieren: Seit 2012 ist das Dienstrad dem Dienstauto steuerlich gleichgestellt. Das bedeutet: Als Arbeitnehmer darf man sowohl mit dem Rad wie auch Elektrofahrrad zur Arbeit fahren und es nach Feierabend privat benutzen. 

Mit Entfernungspauschale sparen

Mit dem Dienstfahrrad dürfen Pendler für jeden Entfernungskilometer 30 Cent als Werbungskosten in der Steuererklärung ansetzen. Das ist lukrativ: Schon bei einer Distanz von nur fünf Kilometern und 220 Arbeitstagen kommen im Jahr so 330 Euro als Entfernungspauschale zusammen. Egal, ob mit dem privaten Rad oder dem Dienstfahrrad zur Arbeit gefahren wird.

Steuerbefreiung

Für die Besteuerung von Dienstfahrrädern und dienstlichen E-Bikes galt bisher die sogenannte Ein-Prozent-Regelung. Das ist vorbei. Ein neues Gesetz führt zu einer Steuerbefreiung des geldwerten Vorteils aus der arbeitgeberseitigen Überlassung eines betrieblichen Fahrrads an den Arbeitnehmer. Zunächst waren die unterschiedlichen Steuervergünstigungen für Firmenradnutzer auf drei Jahre befristet. Mittlerweile hat der Gesetzgeber sie verlängert, wenn das Dienstfahrrad von 2019 bis Ende 2030 erstmals vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wird. Übrigens können von der Regelung auch Selbstständige mit Betriebsrad profitieren. Sie müssen für die private Nutzung keine Privatentnahme versteuern, was wiederum Einkommen- und Umsatzsteuer reduziert.

Gehaltsumwandlung kann sich lohnen

Dienstrad
Mit dem Dienstrad zur Arbeit.

In der Praxis least der Arbeitgeber das Dienstfahrrad und beteiligt sich an den Kosten. Das kann sich selbst dann lohnen, wenn der Arbeitnehmer den größten Teil der monatlichen Nutzungsrate per Gehaltsumwandlung tragen muss. Stellt der Arbeitgeber das Rad ab jetzt bis Ende 2030 zur Verfügung, greift auch bei einer Entgeltumwandlung eine Steuervergünstigung. Dann müssen Arbeitnehmer nur ein Viertel des Bruttolistenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Die Bemessungsgrundlage für die Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge wird geviertelt – dementsprechend niedriger fallen Ihre Abgaben aus. Konkret bedeutet das:

  • Wer jetzt erstmals ein betriebliches Fahrrad für 3.000 Euro bekommt, muss als geldwerten Vorteil nur 7 Euro monatlich versteuern (0,25 Prozent).
  • Am Ende der Laufzeit kann der Arbeitnehmer entscheiden, ob er das Fahrrad kaufen möchte oder sich ein neues Rad zu den gleichen oder ähnlichen Konditionen aussucht. Die Leasingraten werden vom Unternehmen indes als Betriebsausgaben abgesetzt.

Vorsicht bei S-Pedelcs

Aber Achtung: Sobald ein Elektrofahrrad verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeug einzustufen ist, weil der Motor Geschwindigkeiten von über 25 km/h unterstützt (sogenannten S-Pedelecs), gelten die allgemeinen Bewertungsgrundsätze zum geldwerten Vorteil nach den Regelungen für die allgemeine Dienstwagenbesteuerung. Und die bietet keinen so großzügigen Spielraum für Steuereinsparungen.

Mehr Infos zur Firmenwagenversteuerung

Hiermit akzeptiere ich die AGB und Datenschutzbestimmungen der Vimcar GmbH.

Wir nutzen Ihre Daten zur Bereitstellung unserer Dienstleistung. Durch das Absenden dieses Formulars akzeptieren Sie von uns per Mail und Telefon kontaktiert zu werden. Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Umrüstung bei kleinen Flotten

Auch eine Umrüstung von alten, nicht elektrisierten Fahrrädern kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein. Normale Fahrräder können so mit einem elektrischen Motor ausgestattet werden. Eine Umrüstung ist in der Regel günstiger und unkompliziert, weshalb diese insbesondere für kleinere Flotten sinnvoll sein kann.

Weitere Artikel

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest

Auswirkungen von Corona auf den Fuhrpark

Die Corona Pandemie bestimmt bereits seit einigen Monaten nicht nur unser Privatleben, sondern auch den Fuhrpark. Fuhrparkleiter müssen plötzlich Kosten einsparen, die zuvor unbeachtet blieben. Fahrer müssen bei der Übergabe von Poolfahrzeugen auf Hygienerichtlinien achten und Firmenwagenfahrer steigen teilweise sogar auf das Fahrrad um. Der Fuhrparkalltag und die Mobilität sind langfristig verändert.

Infografik zu den Auswirkungen von Corona auf den Fuhrpark

55 % der Befragten haben neue Hygienevorschriften im Fuhrpark eingeführt, doch nur 18 % dieser dokumentieren die Vorschriften: 13 % handschriftlich und 5 % in digitaler Form.

Die Anzahl der Flottenfahrzeuge bleibt jedoch unverändert: 60 % möchten Fahrzeuge weder an- noch abschaffen. Nur 21 % haben die Bestellung von neuen Fahrzeugen verschoben, wobei 19 % die Fahrzeugbestellung eingeleitet haben. 

Bei der Anzahl an Dienstreisen ist eine große Auswirkung zu erkennen: 59% der Befragten haben eine deutliche Reduktion der Geschäftsreisen angegeben. Das ist nicht überraschend, so blieben bisher Reisen verboten und Kontaktbeschränkungen erhalten.

Schlussfolgerungen für den Fuhrpark

Fuhrparkleiter nutzt Laptop und telefoniert
Fuhrparkleiter telefoniert, während er eine Fuhrparksoftware am Laptop nutzt.

Die Unsicherheit darüber wie sich die Pandemie in Zukunft entwickeln wird, ist noch groß. Daher sind unüberlegte Kurzschlussreaktionen im Fuhrpark keine Lösung. Gerade wenn es um die Fahrzeugbeschaffung geht, dürfen Fuhrparkleiter nicht den Fahrzeugbedarf, den die Mitarbeiter nach einem Abklingen der Kontaktbeschränkungen haben könnten, unterschätzten. Sind die Fahrzeuge für das Aufrechterhalten des Alltagsgeschäfts essentiell, ist eine flexible Planung notwendig. Gleichzeitig ist es wichtig, dass keine unnötigen Kosten verursacht werden. Geld sparen ist gerade jetzt notwendig. 

Hilfe bieten digitale Lösungen, die den Fahrzeugbestand aufzeigen und bei der Koordination von Mitarbeitern und Fahrzeugen hilft. So hilft sie dabei die Fahrzeugauslastung zu optimieren. Nicht genutzte Fahrzeuge können so umfunktioniert, wie z. B. für Carsharing angeboten, und bestmöglich auf die Mitarbeiter verteilt werden. Gleichzeitig kann der Fuhrparkleiter mit einer digitalen Software die Tourenplanung optimieren und Aufträge flexibel verteilen. Das spart nicht nur Zeit im Alltag, sondern auch Kosten. Gleichzeitig helfen GPS-Funktionen einer Fuhrparksoftware dabei, Fahrzeuge vor einem Diebstahl zu schützen sowie bei kurzfristigen Terminänderungen, Autopannen oder Lieferungen zu helfen. Wer ist gerade am nächsten zu der Zieladresse? Wo befindet sich das Auto? Eine GPS basierte Fuhrparksoftware deckt auf. Die Prozessoptimierung schafft langfristig unnötige Kosten ab und hilft dabei, das Alltagsgeschäft schneller zu absolvieren. 

Vorteile und Anwendungen einer Fuhrparksoftware:

Übrigens: Die Fahrzeugreinigung und Desinfektion kann auch in einer Fuhrparksoftware hinterlegt werden. So hat der Fuhrparkleiter einen Überblick, wann welche Fahrzeuge gereinigt wurden. Für Mitarbeiter ist das hilfreich, um zu wissen, ob mehrheitlich genutzte Fahrzeuge sauber und bereit für den Einsatz sind.

Infobroschüre zur Fuhrparksoftware Fleet Pro

Hiermit akzeptiere ich die AGB und Datenschutzbestimmungen der Vimcar GmbH.

Wir nutzen Ihre Daten zur Bereitstellung unserer Dienstleistung. Durch das Absenden dieses Formulars akzeptieren Sie von uns per Mail und Telefon kontaktiert zu werden. Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest

Mobilität nach der Krise: Was wird Corona ändern?

Nahezu alle Bereiche des Lebens werden durch die Corona-Pandemie beeinflusst – besonders im Bereich des Verkehrs. Bereits jetzt hat sich das Mobilitätsverhalten stark verändert. Das gilt auch für unsere Zukunft.

Ein winziger Virus hat das gesamte Leben auf den Kopf gestellt und wird auch unsere zukünftige Mobilität ein Stück weit verändern. Das meint jedenfalls das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). In einer aktuellen Studie haben sie untersucht, wie sich die Corona Krise auf das Mobilitätsverhalten der deutschen Bevölkerung auswirkt. Die Forscher interessierten sich dafür, welche Verkehrsmittel die Befragten in der Krise nutzen und wie wohl sie sich dabei fühlten. „Es ist eindeutig, dass die Corona-Pandemie unser Mobilitätsverhalten grundlegend verändert. Insbesondere die öffentlichen Verkehrsmittel müssen eine Durststrecke überbrücken und brauchen Unterstützung. Vieles weist darauf hin, dass Auto und auch Fahrrad als Gewinner aus der Krise hervorgehen werden“, erklärt Prof. Barbara Lenz, Direktorin des DLR-Instituts für Verkehrsforschung.

Personennahverkehr verliert dramatisch

Während des kompletten Corona-Lockdowns hat sich das Kfz-Verkehrsaufkommen stark reduziert. Je nach Region ist die Auslastung des öffentlichen Personennahverkehrs um 50 bis 80 Prozent geschrumpft, so der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Auch die E-Scooter-Anbieter Lime und Bird haben ihre Dienste in Europa komplett eingestellt, nachdem die Nutzerzahlen um bis zu 80 Prozent zurückgegangen sind. 2020 könnte ein Jahr werden, in dem Lime, Bird und andere Anbieter kaum Geld verdienen. Einige Firmen werden deshalb vermutlich vom Markt verschwinden.

Pkw ist Gewinner beim Wohlfühlfaktor

Wenn es um den Wohlfühlfaktor geht, weist der privat genutzte PKW gegenüber anderen Verkehrsmitteln in der jetzigen Zeit einen deutlichen Vorteil auf. Fast alle Befragten gaben an, sich im Auto wohler oder genauso wohl zu fühlen wie vor der Krise. Das ist bei keinem anderen Verkehrsmittel der Fall. Auch der Bundesverband des Fuhrparkmanagements prophezeit eine Veränderung im Mobilitätsverhalten – allerdings in den Fahrzeugflotten von Firmen. Der Verband vertritt die Meinung, dass die Bedeutung von Elektroautos in Firmenflotten zunehmend wachsen wird. 

Das Thema alternative Antriebe ist in den Fuhrparks angekommen und wird auch ernsthaft verfolgt

Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement Tweet

Schritt für Schritt zur E-Mobilität

Der Weg zur E-Mobilität in Unternehmen ist noch lang. Laut einer aktuellen Erhebung der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) verfügen gerade mal vier Prozent aller Firmen über Elektrofahrzeuge – das sind genauso viele wie vor einem Jahr. 

Ich glaube, dass wir in den nächsten ein, zwei Jahren eine deutliche Entwicklung sehen werden.

Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement Tweet

Von heute auf moregn ließen sich die Flotten nicht umstellen. Warum der Weg zu Elektroautos in den Fuhrparks noch lang sein wird, sei auch eine Frage der Psychologie. Weil das nötigste Fachwissen fehlt, sind Betreiber von Fuhrparks eher skeptisch gegenüber E-Autos eingestellt. Besonders Themen wie Handhabbarkeit, Planbarkeit und Reichweite spielen eine große Rolle und stellen gleichzeitig Hürden dar.

E-Autos sind wirtschaftlich

LadestationStärkere Batterien, längere Reichweiten und bessere Wartung: Elektroautos können mittlerweile auch unter wirtschaftlichen Aspekten beim Einsatz in Firmenflotten mithalten. Trotzdem werden Verbrennungsmotoren weiterhin Bestandteil von Flotten sein. Noch gelten sie als unumgänglich, wenn es um längeren Strecken geht. Kein Wunder, dass laut Deutscher Automobil Treuhand die Diesel-Quote in Firmenflotten aktuell bei 80 Prozent liegt. Im Gegensatz zu reinen Elektrofahrzeugen sind Hybrid-Autos stärker in Firmenflotten vertreten. Weil diese vor allem im Verbrenner-Modus genutzt werden, rechnet sich ein Hybrid-Fahrzeug kaum – und das trotz steuerliche Vorteile.

Neue Trends durch Corona

Die Krise begünstigt Trends, etwa die breitflächige Etablierung von Home-Office-Arbeit, die zukünftig Bestandteil jeder Unternehmenskultur wird. Zusätzlich entstehen viele weitere Trends:

Studie zu Potenziale für KMUs

Die Pandemie verändert nicht nur das Mobilitätsverhalten der Fahrer, sondern auch wie Unternehmen Ihren Fuhrpark einsetzen. Für viele Betriebe ist jetzt die Prozessoptimierung im Fuhrpark ausschlaggebend. Folgende Studie zeigt, welche Möglichkeiten klein- und mittelständische Unternehmen jetzt einsetzen können, um die Pandemie zu bewältigen.  

Hiermit akzeptiere ich die AGB und Datenschutzbestimmungen der Vimcar GmbH.

Wir nutzen Ihre Daten zur Bereitstellung unserer Dienstleistung. Durch das Absenden dieses Formulars akzeptieren Sie von uns per Mail und Telefon kontaktiert zu werden. Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Individuelle Mobilität statt ÖPNV

Vor der Krise galt der ÖPNV als Heilsbringer, nicht zuletzt wegen des geringen CO2-Ausstoßes. Mittlerweile gehen viele Verkehrsexperten davon aus, dass das ÖPNV-Angebot in Deutschland sich verkleinern wird. Viele nicht kommunale Bus- und Bahnunternehmen werden vermutlich ihren Betrieb einstellen müssen. Der Zulauf für Shared Mobility-Angebote könnte sich ebenso verringern, weil Menschen es vermeiden in nicht desinfizierte Fahrzeuge zu steigen. Das eigene Auto bleibt die Nummer eins. Auch Anbieter wie Moia oder Clevershuttle werden die Krise selbst nach dem Shutdown noch deutlich spüren.

Fahrräder mit Nutzungszuwachs

Elektrofahrrad steht auf Straße vor roter Tram
Elektrofahrräder sind voll im Trend.

Viele Menschen mit und vor allem ohne Auto sind auf das Fahrrad umgestiegen. Unter anderem deshalb, weil der öffentliche Nahverkehr in einigen Regionen fast vollkommen eingestellt wurde. Professor Stefan Gössling, Gründer des Mobilitätsforschungsinstituts „Transportation Think Tank“ (T3), sieht in der Corona-Krise sogar die Chance, das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel zu etablieren. So sehen das auch Vertreter der Zweirad-Branche: „Wir erleben derzeit einen enormen Run auf die Fahrradläden. Ohne von einem Gewinner der Krise reden zu wollen, muss man festhalten, dass das Fahrrad gerade einen besonderen Moment erlebt”, bestätigt David Eisenberger, Leiter Marketing und Kommunikation beim Zweirad-Industrie-Verband, der etwa 100 Unternehmen der Fahrradindustrie vertritt. Neben denen, die ohnehin eine Neuanschaffung geplant hätten, gebe es auch viele Kunden, die das Rad für sich wieder entdeckten.

Großer Umsatz mit E-Bikes

Freiheit ohne Maskenpflicht bietet das Fahrrad. Man kommt virenfrei zur Arbeit und das Dauertreten stärkt Immunsystem sowie Lungen. Ein Grund, warum der Markt boomt. Im vergangenen Jahr erzielten Fahrräder und vor allem die immer beliebteren E-Bikes gut 4,2 Milliarden Euro Umsatz – 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Plus ging vor allem auf die hochpreisigen E-Bikes zurück, deren Verkäufe um rund dreißig Prozent zugenommen haben. Vielleicht ein Zeichen für die Zukunft.

Weiterlesen & Trends entdecken

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest

Firmenwagenwechsel: was ist zu beachten?

Ein neuer Dienstwagen ist für viele Arbeitnehmer ein Grund zur Freude. Egal, ob die ausgefeilte Technik, der typische Neuwagengeruch oder die höhere Leistung des Motors,  die Augen zum Leuchten bringt, eines ist sicher: Soll die Freude über den neuen Dienstwagen auch langfristig anhalten, gibt es einiges zu beachten.

1. Machen Sie sich Gedanken zur Ausstattung des Fahrzeugs

Die Neuanschaffung eines oder mehrerer Fahrzeuge, egal ob die Dienstfahrzeuge gekauft oder geleast werden, ist mit hohen Kosten verbunden. Deshalb sollten Sie sich vor der Anschaffung einmal darauf besinnen, welche Funktionen Sie an Ihrem alten Dienstwagen zu schätzen gelernt und welche Sie eigentlich nie genutzt haben. Herr Müller, Mitarbeiter eines Handwerksbetriebs, möchte beispielsweise nicht auf das Navigationsgerät verzichten, da es ihm die Arbeit ungemein vereinfacht. Die Sitzheizung, die der Fuhrparkleiter beim alten Dienstwagen mitbestellt hat, nutzt er dagegen nie. Darauf kann er beim neuen Wagen gerne verzichten. Ein Navigationsgerät mit einem größeren Display hingegen würde seine Arbeitsleistung sogar noch verbessern.

2. Wählen Sie die richtige Versteuerungsmethode

Steht der Dienstwagen dem Fahrzeugführer auch für private Zwecke zur Verfügung, entsteht ein geldwerter Vorteil, der versteuert werden muss. Dies kann auf zwei Wegen geschehen. Zum einen durch die pauschale 1-Prozent-Regelung, zum anderen durch das Führen eines Fahrtenbuches.

Achtung:

Generell ist der Wechsel zum Fahrtenbuch nur am Anfang eines neuen Jahres möglich. So soll vermieden werden, dass der Fahrzeugführer zwischen der pauschalen Versteuerung und dem Fahrtenbuch in und her wechselt, je nachdem welche Methode ihm in bestimmten Zeiträumen den größten finanziellen Vorteil bietet könnte. Doch es gibt eine Ausnahme: Wechseln Sie Ihren Firmenwagen, können Sie auch unterjährig ein Fahrtenbuch beginnen.

Wann lohnt sich ein Fahrtenbuch?

Ob sich der Wechsel hin zum Fahrtenbuch lohnt, ist einzelfallabhängig. Faktoren, wie der Bruttolistenpreis des Fahrzeugs und der Anteil der privaten Nutzung, spielen dabei eine entscheidende Rolle. Bei einem teuren Dienstwagen, der nur selten für private Zwecke genutzt wird, lohnt sich beispielsweise das Führen eines Fahrtenbuches definitiv. Im Durchschnitt profitiert ein Fahrzeugführer, der sich für ein Fahrtenbuch entscheidet, von rund  2.758 € Steuerersparnis jährlich. Finden Sie heraus, ob auch Sie vom Fahrtenbuch profitieren können – mit dem Firmenwagenrechner.

3. Machen Sie sich mit Ihren Pflichten vertraut

Wird ein Firmenwagen in Ihre Hände übergeben, haben Sie, wie bei einem eigenen Fahrzeug auch,  einige Pflichten bzgl. der Instandhaltung zu erfüllen. Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen die Betriebsmittel des Wagens wie beispielsweise das Motorenöl und füllen Sie dieses gegebenenfalls nach. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie zudem den Druck und die Profiltiefe der Reifen prüfen und den Dienstwagen, falls erforderlich, in die Werkstatt bringen. Kommt es zu einem Unfall oder wird Ihr Fahrzeug anderweitig beschädigt, teilen Sie dies umgehend dem Fuhrparkleiter mit. Zusätzlich ist der Fuhrparkleiter, durch die gesetzlich vorgeschriebenen Unfallverhütungsvorschriften, dazu verpflichtet mit Ihnen eine Erstunterweisung des Fahrzeuges durchzuführen und diese auch zu protokollieren.

4. Leasingfahrzeuge - Denken Sie einen Schritt voraus

Auch wenn die Vorfreude überwiegt, empfiehlt es sich, sich kurz mit der späteren Rückgabe des Wagens auseinanderzusetzen. Neu und glänzend wird das Fahrzeug nach Ende der Leasingzeit nicht mehr sein. Kratzer und Dellen bestimmen das Erscheinungsbild. Um lange Diskussionen mit dem Vertragspartner aus dem Weg zu gehen und hohe Nachzahlungen zu vermeiden, können Sie sich auf zwei verschiedene Arten vorbereiten. Schadenskataloge listen detailliert auf, welche Schäden am Wagen als Gebrauchsspuren und welche als handfeste Mängel eingestuft werden. Diese Kategorisierung richtet sich nach der Laufleistung und dem Alter des Wagens. Oder gehen Sie auf Nummer sicher und vereinbaren Sie eine Pauschale für Rücknahmeschäden. Alle Mängel sind damit bereits abgegolten und einer reibungslosen Übergabe steht nichts mehr im Weg.

Zusatz für Selbstständige: Scheuen Sie sich nicht davor zu verhandeln

Bei der Anschaffung eines Dienstwagens lohnt es sich mit dem Autohaus zu verhandeln. Dies betrifft vor allem Selbstständige, oder auch den Fuhrparkleiter bzw. die Geschäftsführung, also den Personenkreis, der tatsächlich für die Anschaffung der neuen Firmenfahrzeuge zuständig ist. Oftmals können Rabatte oder gewünschte Zusatzleistungen, wie beispielsweise Navigationsgeräte, dabei herausspringen. Bedenken Sie jedoch: Die Sachzuwendung, hier der Dienstwagen, muss bei der 1-Prozent-Methode nach dem Bruttolistenpreis versteuert werden. Rabatte oder gratis zur Verfügung gestellte Upgrades, die nicht schon werkseitig eingebaut wurden.

Die Checkliste zum Firmenwagenwechsel

  • Machen Sie sich Gedanken über die optimalen Ausstattung Ihres neuen Firmenwagens
  • Wählen Sie, die für sich, günstigste Versteuerungsmethode aus 
  • Informieren Sie sich über Ihre Pflichten und lassen Sie sich eine Erstunterweisung geben 
  • Überlegen Sie sich, ob eine pauschale für Rücknahmeschäden für Sie infrage kommt 
  • Für Selbstständige: Scheuen Sie sich nicht mit dem Anbieter der Fahrzeuge zu handeln 

Vertreiben Sie sich die Wartezeit bis zum neuen Firmenwagen mit folgenden Artikeln:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on xing