Stammdatenpflege

Stammdatenpflege: Vorsprung und Übersicht im Fuhrpark durch digitale Lösungen

Wer seine Stammdaten richtig pflegt, bildet die Basis für ein erfolgreiches Unternehmen. Sie sind wesentlich, um Geschäftsprozesse zu optimieren. Digitale Lösungen helfen, die Übersicht über komplexe Abläufe im Fuhrpark zu behalten – und letztlich Kosten zu sparen.

Unsere Welt verändert sich durch die Digitalisierung in rasendem Tempo: Die Internet-Wachstumsstatistik von Statista zeigt, dass im Januar 2021 4,9 Milliarden aller Menschen das Internet nutzen. Das sind 62,5 Prozent der Weltbevölkerung. Im Jahr 2020 betrug das übertragene Datenvolumen allein in den deutschen Mobilfunknetzen insgesamt rund 3,97 Milliarden Gigabyte. Gleichzeitig bedeutet diese Datenflut – die sich auch in Unternehmen ständig erhöht – immer neue Herausforderungen. Wie gehe ich rechtskonform mit den sensiblen Informationen um? Wie kann ich sie synchronisieren? Und wie läuft die Verwaltung und Organisation? Viele Unternehmen vertrauen vermehrt auf IT-Unterstützung. Auch im Fuhrpark gewinnt das digitale Management von Daten zunehmend an Bedeutung.

Stammdatenpflege ist der Schlüssel zum Erfolg

Stammdaten spielen im Management des Fuhrparks eine Schlüsselrolle. In der Regel sollten sie alle wesentlichen Informationen enthalten, die für die Fachabteilung und das Unternehmen relevant sind. Dazu zählen u.a. Infos über Fuhrpark, GeschäftspartnerInnen und MitarbeiterInnen. Diese hochkarätigen Daten spielen zusammen eine Schlüsselrolle bei allen internen sowie geschäftlichen Aktivitäten und werden langfristig benötigt. Ein grundsätzliches Problem: Häufig sind die Daten nicht korrekt gepflegt. Doch, wenn zunächst falsche oder ungültige Daten aussortiert und neu recherchiert werden müssen, kostet das einen enormen Zeitaufwand. Einer entsprechenden Software-Lösung wie Vimcar Fleet vereinfacht den Aufwand der Organisation. Bei der Synchronisierung von Stammdaten geht es nicht nur um Geschwindigkeit – vor allem geht es um saubere Daten und damit um beste Qualität.

Vier Tipps zur Stammdatenpflege

  • Immer die Datenqualität sicherstellen.
  • Einheitlicher Datensätze mit Struktur bilden 
  • Eine Data-Governance-Strategie etablieren
  • Stets die EU-DSGVO einhalten

Von Adressen bis zum Führerschein: Diese Daten sind wichtig

Nur bereinigte Daten sind wertvolle Informationsressourcen. Auf der Basis hochwertiger Daten können Verantwortliche für den Fuhrpark die richtigen Entscheidungen treffen und nachhaltig agieren. Sind die Daten verifiziert und strukturiert, erhalten FuhrparkmanagerInnen zuverlässige und aktuelle Stammdaten. Mit dem digitalen Fuhrparkmanagement verwalten Sie ohne Aufwand Ihre gesamte Fahrzeugflotte. Zu den Kerndaten im Fuhrpark zählen:

  • Erfassung der Führerscheine
  • Speicherung der Mitarbeitendendaten
  • Intervalle der Führerscheinkontrolle
  • Rechnungen und Belege
  • Erfassung der Tankkosten oder Kilometerstände
  • Einhaltung der UVV
  • Kapazitäten und Transporteigenschaften 
  • Benötigte Berechtigungen
  • Allgemeine Daten
  • Servicetermine wie Werkstatt oder TÜV
  • Versicherungsverträge
  • Schadensmeldungen und Unfallberichte
  • Leasingverträge
Stammdatenpflege

Hat man diese Infos in ein Datenmanagement-System eingepflegt, sind alle Daten zu den Fahrzeugen sofort abrufbar. Egal, ob es sich um ein kleines Team, ein mittelständisches Unternehmen oder ein Konzern mit deutschlandweit verteilten Standorten handelt. Sämtliche Daten stehen überall und jederzeit zur Verfügung.

Alle Daten im Blick – digitale Lösungen helfen FuhrparkleiterInnen

Wachsenden Aktenberge, eine Flut an E-Mails und ständiger Termindruck: FuhrparkmanagerInnen stehen täglich unter Druck. Der Einsatz eines Dokumentenmanagementsystems kann sie dabei entlasten und sich zu einer Hilfe im Kampf gegen ineffektives Arbeiten entwickeln. Viele zeitraubende Fuhrparkaufgaben lassen sich durch die digitale Dokumentenverwaltung erheblich vereinfachen und transparenter machen. Aber nicht nur das: Zusätzlich können die täglichen Arbeitsaufgaben rund um den Fuhrpark des Betriebes viel effizienter gestaltet werden. Von Rechnungen und Belegen über die tägliche Erfassung der Tankkosten oder Kilometerstände sowie die Führerscheinkontrolle – dank digitaler Dokumentenverwaltung wird alles in den Stammdaten des jeweiligen Fahrzeugs gespeichert. Niemand muss sich mehr durch zahllose Papierkopien in hunderten von Aktenordnern kämpfen. Alle Abteilungen von der Buchhaltung über das Controlling bis zur Geschäftsleitung haben darauf Zugriff. 

Digitale Verwaltung – ein immenser Vorteil im Wettbewerb

datenverwaltung

„Das Bewusstsein für eine effiziente Nutzung der Ressource Firmenwagen ist durch die Krise deutlich gestiegen“, sagte Vimcar-Geschäftsführer und Gründer Andreas Schneider. Dennoch wagen viele Unternehmen noch nicht den Sprung in die Digitalisierung. Dabei gibt es einige sinnvolle Argumente für die die Digitalisierung der Fahrzeugdokumente im Betrieb. Vom Zeitpunkt der Digitalisierung an stehen alle mit dem Fahrzeug verbundenen Daten mit nur einem Klick zur Verfügung. Das zahlt sich vor allem im Schadenfall aus. Lästiges Suchen nach Versicherungsbedingungen oder Werkstatt-Telefonnummern entfällt – dafür ist alles sofort mit einem Abruf sichtbar. Ein modernes Dokumentenmanagementsystem kann jedoch noch viel mehr. Sind alle Dokumente des Fahrzeuges digital erfasst, erinnert das System z.B. auch an Werkstatttermine, das Ablaufdatum von Leasingverträgen oder an die so wichtigen Führerscheinkontrollen.

Dokumentenmanagementsystem und Stammdaten – schneller effizient

Lösungen wie Vimcar Fleet helfen dabei, alle wichtigen Unternehmensdokumente zentral an einem Ort zu bündeln. Die Dokumentenverwaltung samt digitaler Akte ermöglicht Schnittstellen zu Buchhaltung, Controlling, Geschäftsleitung und anderen Abteilungen. Der Vorteil: Jeder Zugriffsberechtigte ist auf dem gleichen Informationsstand – und damit ist ein effektives Arbeiten sowie schneller Zugriff auf Informationen gesichert. Das Fazit fällt eindeutig aus: Digitale Prozesse ermöglichen eine schnellere und effizientere Verwaltung als analoge Variationen. Zudem bieten sie viele ungeahnte Möglichkeiten der Flottenverwaltung und lassen sich ständig modifizieren. Aber das mächtigste Werkzeug bringt nichts, wenn es nicht korrekt zum Einsatz gebracht wird. Deshalb ist die korrekte Stammdatenpflege  so wichtig.

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Digitales Aufgabenmanagement

Diese Funktionen sollte eine Lösung für digitales Aufgabenmanagement erfüllen

Ein Klick und den Fuhrpark immer im Blick: Fuhrparkmanagement umfasst das Verwalten, Planen, Steuern und Kontrollieren der Fahrzeugflotten und hilft dabei, Kosten zu senken. Doch was müssen Lösungen für digitales Aufgabenmanagement können?

Wer einen Fuhrpark leitet, hat tagtäglich mit vielen verantwortungsvollen Aufgaben zu jonglieren. Wenn irgendetwas vergessen oder vernachlässigt wird, führt das schnell zum Chaos und kann auch unter bestimmten Umständen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Struktur und Hilfe schafft eine Fuhrparkmanagement-Software. Mithilfe eines digitalen Aufgabenmanagements behalten FuhrparkleiterInnen stets den Überblick und profitieren von der Lösung für Ihre gesamte Flotte. Der Einsatz digitaler Tools ist aus dem modernen Flottenmanagement kaum noch wegzudenken. Webbasierte Software unterstützt die Fuhrparkleitung bei ihren vielfältigen Aufgaben. FuhrparkmanagerInnen von heute arbeiten so maximal effektiv und effizient. Per Knopfdruck können sämtliche Daten abgerufen werden.

Digitalisierung der Flotte bringt bessere Übersicht

Digitale Lösungen wie Vimcar Fleet bieten die perfekte Unterstützung für Fuhrparkverantwortliche. Organisieren Sie Aufgaben und Termine optimal – und vergessen diese nicht mehr. Stammdaten von einzelnen Fahrzeugen und FahrerInnen können hinterlegt, Schichtmodelle eingepflegt werden. So behalten die FlottenmanagerInnen stets den Überblick, welche Fahrzeuge derzeit einsatzbereit sind und wo sich diese befinden. Im Kern übernimmt Vimcar Fleet die Aufgabe der automatisierten Prozesse. Diese digitalisierte Prozessdarstellung liefert umfassend exakte Analysen und verringert menschliche Fehler. Auf unvorhergesehene Ereignisse, wie ein Unfall oder sonstige Schäden, kann durch das digitale Fuhrparkmanagement wesentlich rascher reagiert werden.

Ein Dashboard – alle Prozesse im Blick

Welche Funktionen sollte eine Lösung für digitales Aufgabenmanagement erfüllen? Eine Frage, die für die Wahl der richtigen AnbieterInnen maßgeblich ist. Zuerst einmal sollte sie selbsterklärend sein und individuelle fuhrparkrelevante Aufgaben und Termine erstellen. Das geht vom Wechsel der Autoversicherung über Führerscheinkontrolle, bis hin zu geplanten MitarbeiterInnenschulungen. Dank einer übersichtlichen Dashboard-Funktion sehen Mitarbeitende sofort, wenn Aufgaben oder Termine anstehen oder überfällig sind. Diese Funktion ist nützlich für die Einhaltung von Serviceintervallen, Erinnerungen zum Ablauf von Garantiezeiträumen und der Hauptuntersuchung der Fahrzeuge. Sie erhalten automatische Benachrichtigungen für anstehende Aufgaben und Termine. Die Art und Häufigkeit der Benachrichtigungen legen Sie dabei individuell fest.

Aufgaben und Termine können sein

  • Wann läuft für welches Fahrzeug der Garantiezeitraum aus?
  • Müssen TÜV-Termine oder jährliche Werkstattbesuche geplant werden?
digitales Aufgabenmanagement

Digitales Aufgabenmanagement: Worauf Sie noch achten sollten

Bei einer guten Flottensoftware erhalten Sie auch eine aktuelle Übersicht aller Fahrzeuge in Echtzeit. Die Verantwortlichen wissen nicht nur jederzeit, wo sich das jeweilige Fahrzeug im Moment befindet – sie kennen auch dessen aktuellen Kilometerstand. Zusätzlich muss die Fuhrparksoftware Urlaube und Krankenstände berücksichtigen, sowie MitarbeiterInnen einplanen und disponieren können. Am besten erfolgt die digitale Fahrzeugverwaltung per Software, App oder SaaS.

Digitales Schadenmanagement

Sämtliche Schäden müssen vom Fuhrparkmanagement abgearbeitet werden. Dazu gehört die Klärung der Kostenübernahme der Flottenversicherung und die Reparatur des Fahrzeugs. Die klassische Fuhrparkmanagement-Software regelt fast selbstständig.

Erweiterte Kostenkontrolle

Eine gute Software unterstützt Sie bei Ihrem Flottencontrolling. Sie erhalten Einsicht in sensible Fahrzeugdaten, wissen dadurch, welches Auto welche Kosten verursacht – und können wirtschaftlicher arbeiten. Notwendige Maßnahmen erkennt ein effektives Analysetool.

Elektronisches Dokumentenmanagement

Wer schon einmal händisch Dokumente wie Führerscheine geprüft hat, weiß, wie aufwändig sich diese Prozesse gestalten. Diese sensiblen Daten gilt es, sicher aufzubewahren, sodass einerseits Unberechtigte keinen Zugriff haben. Fuhrparkmanagement-Software nimmt Ihnen diese Arbeit ab. Die elektronische Dokumentenablage spart Platz und Zeit. Außerdem senkt sie Kosten und Sie können keine Dokumente verlieren. Umgekehrt haben Sie rasch Zugriff, was Ihre Flexibilität fördert.

Sicherheit durch Zertifizierung

Ein Dokumentenmanagementsystem ist Teil der ISO 9001-Zertifizierung. Wollen Sie das Unternehmen nach diesem Qualitätsmanagementsystem zertifizieren lassen, so können Sie diesen Punkt mit einer passenden digitalen Lösung der Flottenmanagement-Software als erledigt betrachten.

Checkliste: So wählen Sie einen guten Anbieter aus

AnbieterInnen für digitale Fuhrparkmanagement-Software gibt es wie Sand am Meer. Doch auf was sollte ich besonders achten, wenn ich als für den Fuhrpark Verantwortung tragende Person für digitales Aufgabenmanagement vergleiche? Ein erster Anhaltspunkt ist immer, ob die AnbieterInnen über eine seriöse Website verfügt – dazu zählt auch ein ordentliches Impressum. Ein weiterer wichtiger Punkt dürfte ein guter Service sein, bei dem der Kundenservice mit ständiger Erreichbarkeit absolute Priorität besitzt. Auch die Fernwartung sowie Updates müssen regelmäßig durchgeführt werden, damit alles reibungslos läuft. Der richtige Support ist also ein ganz entscheidender Punkt für die Auswahl einer Software.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

Folgende Themen sollten Sie neben dem Anbietervergleich überprüfen. Oder Sie entscheiden sich für die Lösung Vimcar Fleet, die bereits alle relevanten Punkte umfasst.

  • Demo Version: Können AnbieterInnen Ihnen einen kostenlosen Testzugang und ein kostenloses Testgerät zur Verfügung stellen? Wenn ja, für wie lange?
  • AnsprechpartnerInnen: Haben Sie eine persönliche Beratung vor Ort oder nur per Telefon? Wie erreichen Sie das Servicecenter im Ernstfall?
  • Variationsbreite: Deckt das System alle Anforderungen des digitalen Aufgabenmanagements ab?
  • Einführung: Wie erfolgt die Installation des Systems? Ist ein Werkstattbesuch notwendig? Werden die NutzerInnen der Software geschult?
  • Individuelle Software: Kann das System auf Ihre Wünsche angepasst werden? Gibt es Funktionen, die Sie bei Bedarf hinzufügen oder weglassen können?
  • Benutzerfreundlichkeit: Ist das System einfach und intuitiv zu bedienen?
  • Stammdaten: Können Sie bei Bedarf eigene Felder anlegen, um Daten zu den Fahrzeugen wie zum Beispiel Termine oder Versicherungsnummern anzulegen?
  • Datenschutz: Wie werden die Daten von dem Unternehmen gehandhabt?
  • Finanzamtkonform: Ist das elektronische Fahrtenbuch BMF-konform?
  • Neue Funktionen: Planen AnbieterInnen neue Funktionen herauszubringen? Wenn ja, sind für Sie relevante dabei?

Wenn Sie alle Fragen mit Ja beantworten können, dann haben Sie die richtige digitale Lösung fürs Aufgabenmanagement gefunden.

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Achtung, aufpassen: Änderungen im Fuhrpark 2022

Neues Jahr, andere Gesetze, viel Zündstoff: Von erhöhten Spritpreise über den veränderten Bußgeldkatalog bis hin zum Führerschein-Umtausch müssen Fuhrparkverantwortliche einiges im Blick haben. Wir haben die Übersicht.

Das kommt 2022 auf den Fuhrpark zu

Auch 2022 bringt wieder neue Regeln mit sich, die für Verantwortliche des Fuhrparks durchaus eine gewisse Tragweite besitzen. Ein Treiber dafür ist unter anderem der Wille zur Klimaneutralität der Bundesregierung. Um die Ziele umzusetzen, sollen über den Preis von CO2 und Förderungen mehr Anreize für die Elektromobilität geschaffen werden. Andere Themen im neuen Jahr: Der Umtausch von Führerscheinen, höhere Bußgelder und neue Assistenzsysteme für Fahrzeuge. 2022 bringt für Autofahrer und Fuhrparkverantwortliche wichtige Änderungen und Neuerungen. Der Überblick.

Spritpreise steigen

Schon an Neujahr tritt die nächste Stufe der CO2-Bepreisung in Kraft. Die Abgaben klettern dann von 25 auf 30 Euro pro Tonne CO2. Ein Anstieg, der sich kommendes Jahr bei den Spritpreisen deutlich bemerkbar macht. Der Benzinpreis geht um etwa 8,4 Cent rauf, der Dieselpreis um rund 9,5 Cent. Für Fuhrparkleiter ein weiterer möglicher Grund auf E-Mobilität umzusteigen.

Verlängerte Förderprämie für E-Autos und Plug-in-Hybride

Die Bundesregierung verlängert die Kaufprämie für Elektro- und Hybridautos bis Ende 2022. Wie bereits vorher erhalten Käufer von rein elektrisch betriebenen Autos bis zu 9000 Euro Förderung. Plug-in-Hybride werden mit maximal 6750 Euro gefördert. Ab 2023 sollen nur noch E-Autos gefördert werden, die einen positiven Klimaschutzeffekt haben – von der Herstellung bis zur Entsorgung. 

Bei der Förderung von Plug-in-Hybriden gibt es Veränderungen bei der Reichweite: Hier gilt eine Erhöhung der rein elektrischen Mindestreichweite von 40 auf 60 Kilometer. Ab 2023 steigt diese auf 80 Kilometer. Bei der CO2-Emissionsgrenze von 50 Gramm je Kilometer ändert sich hingegen nichts. 

Spritpreise steigen

Umtausch des alten Führerscheins

Bis zum 19. Januar 2022 müssen die Jahrgänge 1953 bis 1958 ihren alten Führerschein gegen eine fälschungssichere und europaweit gültige Fahrerlaubnis umtauschen. Dafür benötigt man Personalausweis oder Reisepass, ein biometrisches Lichtbild und den bisherigen Führerschein. Die Erneuerung kostet 25 Euro und gilt dann 15 Jahre lang. Wer mit dem alten „Lappen“ fährt, also einen Führerschein in Papierform erwischt wird, dem droht ein Verwarnungsgeld in Höhe von zehn Euro. Der Wechsel setzt sich 2023 fort – dann sind die Jahrgänge 1959 bis 1964 an der Reihe.

Bussgeldkatalog

Bußgeldkatalog wurde aktualisiert

Schon gemerkt, dass Falschparken teuer ist? Seit November 2021 gilt der neue Bußgeldkatalog. Besonders Rasern geht es an den Kragen. Bereits bei 16 bis 20 km/h innerorts zu schnell kosten 70 statt bisher 35 Euro. Auf einem Geh- und Radweg, Schutzstreifen oder in zweiter Reihe kurz parken? Dann freut sich der Staat über ein Bußgeld von saftigen 55 Euro. Noch höhere Strafen gibt es beim Blockieren der Rettungsgasse.

Kleine Änderungen bei den Typklassen

Mehr als sieben Millionen Autofahrer müssen sich auf eine höhere Einstufung in der Haftpflichtversicherung einstellen – für sie gelten künftig höhere Typklassen. Etwa 4,3 Millionen Autofahrer profitieren hingegen von einer besseren Typklasse. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt, bleibt für rund 30,3 Millionen Autofahrer alles beim Alten.

Masken im Kfz-Verbandskasten

Corona verändert selbst den Inhalt in Kfz-Verbandkästen. 2022 soll die DIN 13164 angepasst und um zwei Mund-Nasen­ Bedeckungen ergänzt werden. Der genaue Zeitpunkt ist noch unklar, genau wie die Höhe des Bußgeldes.

Farben der TÜV-Plaketten

Bunte Plakettenwelt: Alle nicht erstzugelassenen Fahrzeuge bekommen 2022 nach der Hauptuntersuchung (HU) eine sogenannte TÜV-Plakette mit der Farbe Grün. Sie müssen sich dann – wie immer – alle zwei Jahre erneut checken lassen. Neuzulassungen bekommen eine orange Plakette und müssen erst nach drei Jahren erneut zum TÜV.

Neue Assistenten für mehr Sicherheit

Auch die Sicherheit wird 2022 in Fahrzeugen erhöht. Neue Pkw-Typen müssen ab dem 6. Juli mit zusätzlichen Assistenzsystemen ausgestattet sein. Dazu zählt etwa ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent (Intelligent Speed Assistance, ISA), der den Fahrer bei Überschreiten des aktuellen Tempolimits warnt. 

Zu den weiteren obligatorischen Helfern zählen ein Notbremsassistent und ein Notfall-Spurhalteassistent. Darüber hinaus werden ein Unfalldatenspeicher (Black Box) und eine Schnittstelle für eine alkoholempfindliche Wegfahrsperre zur Pflicht. Für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen, das betrifft vor allem Transporter und Lkw, ist ab 2022 der ein Abbiegeassistent vorgeschrieben, der vor Unfällen warnt. Zunächst gilt die Regelung für neue Typen von Fahrzeugen – ab 2024 für alle Neuwagen.

Assistenten Sicherheit Pkw

Änderungen bei den Mautgebühren in Österreich und der Schweiz

Interessant für alle, die regelmäßig unsere Nachbarländer bereisen: Die Vignette in Österreich wurde zum Jahr 2022 um rund 1,4 Prozent teurer und trägt die Farbe Marille. Eine Jahresvignette kostet dann 93,80 Euro. Für zwei Monate werden 28,20 Euro, für zehn Tage 9,60 Euro fällig. Autofahrer, die eine Jahresvignette für die Schweiz brauchen, müssen nun 39 Euro bezahlen. Die Preiserhöhung um 50 Cent ist dem Wechselkurs geschuldet, in der Schweiz kostet sie nach wie vor 40 Franken.

Ermäßigung für Autogas fällt weg

Fahrzeug mit Autogas (LPG) haben bislang von einer Energiesteuerermäßigung profitiert. Diese Steuerbegünstigung verringerte sich in den letzten Jahren schon schrittweise und endet am 31.12.2022.

In Zukunft mit Karte zahlen – direkt an E-Ladesäulen

Ab Juli 2023 werden Kartenlesegeräte an neuen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge verpflichtend. Wer mit einem E-Auto tankt, hat dann die Möglichkeit, mit Debit- oder Kreditkarte zu bezahlen.

Transparenz Ladesäule

Transparentere Preisangaben an Ladesäulen

Häufig ist es nur schwer zu erkennen, was das Tanken kostet. Eine entsprechende Verordnung für verbraucherfreundlichere Darstellung der Preise tritt am 28.5.2022 in Kraft. Betreiber öffentlich zugänglicher Ladestationen müssen danach den Verbrauchern das „Ad-hoc-Aufladen“ ohne Vertrag ermöglichen und am Ladepunkt den „Arbeitspreis je Kilowattstunde“ angeben.

Nutzer von E-Autos können Geld verdienen

Um die Klimaziele im Verkehrsbereich zu erreichen, gibt die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) Mineralölunternehmen Ziele zur Einsparung von CO₂-Emissionen vor. Halter von rein elektrischen Fahrzeugen können ab 2022 ihre eingesparten CO₂-Emissionen an Unternehmen verkaufen.

Beweislastumkehr: Mehr Rechte für Kunden beim Autokauf

Es kommt immer wieder zur Frage, wer bei einem Mangel am Neu- oder Gebrauchtwagen haftet. Nun gibt es die Verlängerung der Beweislastumkehr: Ab dem 1.1.2022 sind Käufer gegenüber dem Händler besser geschützt als bisher. Jetzt wird ganze zwölf statt sechs Monate nach dem Kauf davon ausgegangen, dass das Auto bereits bei der Auslieferung mangelhaft war. Nach Ablauf der Frist muss der Käufer den Beweis führen, dass der Mangel bzw. Schaden von Anfang an vorhanden war.

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Perfekter Workflow für den Fuhrpark

Wer eine Fahrzeugflotte effektiv managen will, muss viele Daten verwalten und ein optimales Zeit- & Workflow-Management aufbauen. Diese Aufgaben kann eine hochwertige Flottenmanagement Software erfüllen.

„Gewöhnliche Menschen überlegen nur, wie sie ihre Zeit verbringen. Ein intelligenter Mensch versucht, sie auszunutzen.“ Philosoph Arthur Schopenhauer wusste schon früh, wie wichtig ein gutes Zeitmanagement für den Alltag sein kann. Das gilt im Privaten und ganz besonders im Beruf, wo Zeitmanagement über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. FuhrparkmanagerInnen stehen unter hohem Druck, weil sie Abläufe besonders präzise planen müssen und dabei eine Vielzahl potenzieller Störungen zu bewältigen haben. Koordination der Fahrzeugwartung oder Fahrer– und Kraftstoffmanagement gehören zu den Kernaufgaben. 

Dazu kommen weitere Bereiche, die ein enormes Arbeitspensum mit sich bringen. Wer sich nicht Multitaskfähig zeigt, bleibt auf der Strecke. Die ständigen Lösungen von Problemen blockieren wichtige Aufgaben, wie etwa die betriebliche Leistungsoptimierung. Doch was lässt sich dagegen tun? Optimieren Sie den Workflow und verbessern Sie das Zeitmanagement mit digitalen Lösungen. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.

Langfristig planen

Neue Technologien helfen dabei, Zeit und Arbeit für den Fuhrpark zu minimieren. Dadurch lassen sich alltägliche Arbeitsabläufe so optimieren, dass Sie die Zeit für sinnvolle Tätigkeiten nutzen können. Im Zeitalter von On-Time-Delivery sowie On-Time-Booking sind händische Lösungen und Excel-Tabellen nicht mehr zeitgemäß. Nur hochwertige Fuhrparkmanagement Software löst die Anforderungen in Logistik und Traffic einer zunehmend digitalisierten Branche. 

Doch vorher geht es darum, mögliche Probleme im Ablauf zu lokalisieren, die ein wiederkehrender Zeitfresser sind. Dafür benötigt es langfristige Planung, um alle störenden Quellen zu beseitigen. Am Anfang sollten Sie sämtliche auftretenden Betriebsstörungen auflisten. Erst nach der Bestandsaufnahme beginnt die Aufstellung belastbarer Alternativpläne.

Langfristige Planung

Alle Abläufe digitalisieren

Übernehmen Sie die Erfassung und auch Auswertung von Fuhrparkdaten immer noch manuell oder mit Programmen, die nicht kompatibel sind? Das kostet viel Zeit, verschwendet Ressourcen und man verliert die eigentlichen Aufgaben aus den Augen. Die Rettung: Eine Fuhrparkmanagement Software, bei der ein straffes Terminmanagement integriert ist. Ihre Aufgabe liegt darin, dass der Fuhrpark betriebswirtschaftlich rund läuft. 

Auch die Auslastung einer Fahrzeugflotte ist wirtschaftlich relevant, denn jedes nicht genutzte Fahrzeug erwirtschaftet kein Geld, sondern frisst es. Je mehr MitarbeiterInnen von dieser unwirtschaftlichen Situation betroffen sind, umso größer werden die Auswirkungen auf die Bilanz. Um dieses bittere Szenario zu verhindern, setzen Leiter moderner Fuhrparks digitale Lösungen ein, die Routineaufgaben in der Verwaltung nicht nur digitalisieren sondern gleichzeitig automatisieren.

Entscheidungsfindung? Bitte datengestützt!

Die meisten Software Lösungen erfassen in unterschiedlichem Umfang Daten im Fuhrpark und werten diese aus. FahrerInnen, die Routen, die Kosten, das Terminmanagement und die Auslastung gelten als Basisfunktionen. Die Fuhrparkleitung muss entscheiden, in welchen Bereich des Betriebs Verbesserungen erzielt werden sollen. Auf der anderen Seite können auch wirtschaftlich uninteressante Aspekte von Veränderungen unberührt bleiben. Da Entscheidungen nachhaltig wirken, sollten sie auf korrekten Daten basieren. Durch die Auswertung relevanter Daten des Fuhrparks wie Kraftstoffverbrauch, Lenkzeiten, Fahrzeugpositionen oder Fahrverhalten, können Sie sicherer und zielführender entscheiden, wo Sie Ihre Zeit aufwenden.

Zeit ist Geld für FuhrparkmanagerInnen

Ob es sich nun um kleine, mittlere oder große Fuhrparks handelt – Fuhrparkmanagement Software löst in jeder Situation Probleme. Schließlich geht es um Wirtschaftlichkeit und damit auch um den Vorteil im Wettbewerb mit Konkurrenten. Und Effizienz ist eine der wichtigsten Stellschrauben auf dem Weg zum effektiven Fuhrparkmanagement. Eine gute digitale Lösung hilft auch dabei, Informationen nach ihrer Priorität zu gewichten.

Mann in weißem Pkw

Jetzt Broschüre zur Fuhrparksoftware Vimcar Fleet herunterladen & mehr erfahren!

Die Fuhrparkmanagement Software Vimcar Fleet lässt sich nach Ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen. Mit Fleet optimieren Sie zeitraubende Aufgaben und erleichtern den Fuhrparkalltag. Fleet unterstützt Sie beispielsweise beim Fahrermanagement, der Fahrzeugortung, der Dokumentenverwaltung und der Routenoptimierung. Auch Verwaltungsarbeiten wie die Spesenabrechnung lassen sich mit Fleet optimieren. Jetzt informieren!


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Broschüre Vimcar Fleet

Strategie verfolgen

Alle Unternehmen sollten sich unbedingt mit der Tragweite einer Fuhrparkmanagement Software vor dem Kauf gründlich auseinanderzusetzen. Die neue Software muss in die gesamte Strategie der Digitalisierung passen und darf keinesfalls eine neue Insel Lösung darstellen. Gerade weil der Veränderungs- und Wettbewerbsdruck so dynamisch und stark ist, sollten vorher alle Weichen gestellt werden. 

Spätestens der Kauf einer zertifizierten Fuhrparkmanagement Software wie die von vimcar kann deshalb auch der Kick-off sein, für die Entwicklung einer tragfähigen Strategie in diesem Bereich. Es wäre eine Illusion zu glauben, dass die Software eine solche Strategie ersetzten könne. Sie ist ein nützliches Werkzeug, das Kosten und Zeit sparen kann. Die Kanäle über dessen Einsatz und Nutzung müssen die Verantwortlichen jedoch selbst festlegen.

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Effiziente Fuhrparkverwaltung in der Urlaubszeit

In der Ferienzeit ist die Personaldecke dünn. Fällt dann der Verantwortliche für den Fuhrpark aus, kann es schnell chaotisch werden. Eine moderne Fuhrpark Software gewährt trotzdem einen reibungslosen Ablauf der Prozesse im Fuhrpark.

Flottenverantwortliche sind eines der Herzstücke im Unternehmen. Das bemerken Mitarbeitende häufiger, wenn sie ihren Urlaub antreten und nicht mehr fürs Unternehmen verfügbar sind. Wer in diesem Fall nicht gut aufgestellt ist, kann sich leicht verheddern. Weder die Regulierung von Unfallschäden noch Inspektionstermine oder neue Leasingvertrag lassen sich auf die lange Bank schieben. In der Regel springen dann KollegInnen ein, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Hier spielt die interne Flexibilität eine zentrale Rolle. 

Neben einem zuverlässigen Verantwortlichen, der während der Abwesenheit die Aufgaben übernimmt, unterstützen digitale Lösungen wie eine Fuhrparksoftware optimal bei der Prozessabwicklung. Statt unübersichtlicher und per Hand ausgefüllter Excel Tabellen ermöglicht Fuhrparksoftware eine leicht verständliche, digitale Fahrzeugakte.

Vertretung im Urlaub nur von Experten

Das Management eines Fuhrparks sollte nur in die Hände eines Profis übergeben werden. Verstoßen FahrerInnen mit dem Dienstwagen gegen Vorschriften, etwa mangelnde Ladungssicherung oder Fahren ohne Führerschein, steht das Unternehmen oder die Geschäftsführung in der Halterverantwortung. 

Der Flottenbetreiber kann zwar seine Halterverantwortung auf einen Mitarbeitenden übertragen – und so seine eigene Haftung ausschließen. Aber nur dann, wenn die Person über eine entsprechende Schulung mit den nötigen Kenntnissen verfügt.

 Passiert das nicht, trifft die Halterverantwortung wieder das Unternehmen. Im optimalen Fall sollten StellvertreterInnen von Fuhrparkbeauftragten genauso geschult sein wie die Flottenverantwortlichen selbst. Dann laufen Schadenmanagement-Prozesse auch in der Urlaubszeit reibungslos ab.

Verwaltung des Fuhrparks

Datenpflege gegen Chaos

Eine Fuhrparkverwaltung ist immer nur so gut, wie die hinterlegten Daten. Doch viele pflegen diese Daten unzureichend oder hantieren immer noch händisch mit Excel-Tabellen herum. Fehler im Ablauf sind deshalb vorprogrammiert. Denn die Tabellenkalkulation ist wegen der geringen Skalierbarkeit nur bedingt für das Flotten-Controlling geeignet. Aufgrund der großen Menge an notwendigen Kennzahlen verliert man schnell den Überblick – wichtige Daten werden womöglich übersehen. 

In puncto Digitalisierung besteht bei deutschen Flotten nach wie vor großer Nachholbedarf. Dabei bietet digitalisiertes Flottenmanagement gegenüber anderen Methoden klare Vorteile. Das gilt auch im Falle von Vertretungen für den Urlaub. Ein Hemmschuh für die Einführung dürfte neben dem finanziellen Aspekt sicherlich auch der Umstellungsprozess im Unternehmen sein. Hier kann nur Aufklärung helfen. Hat man sich für die Digitalisierung entschieden, gibt es erhebliche Vereinfachungen im Flottenmanagement. Wer einmal versucht, einen Fuhrpark mit mehr als 100 Fahrzeugen mit Excel in Griff zu bekommen, verzweifelt möglicherweise schnell. Spezielle Fuhrparkverwaltungsprogramme sind für exakt diese Zwecke ausgelegt.

Leicht und verständlich – die digitale Fahrzeugakte

Programme wie Vimcar Fleet Admin bieten bereits umfangreiche Voreinstellungen, vieles läuft automatisch. Die Vorteile im Überblick:

  • Erinnerung an fällige Leasingraten, Inspektionen und Werkstatttermine. 
  • Dank GPS-Steuerung hat der Fuhrparkleiter sämtliche Fahrzeuge in Echtzeit im Blick. 
  • Alle Daten fließen automatisiert in die Software ein, lassen sich einfach auswerten und weiterverarbeiten.
  • Defekte am Fahrzeug und Standzeiten werden automatisiert übertragen. 
  • Die Routendokumentation ermöglicht es Unternehmen etwa Stundenzettel zu generieren und Arbeits- sowie Anwesenheitszeiten im Blick zu behalten. 
  • Ein weiterer Vorteil gegenüber der Fuhrparkverwaltung mit Excel Vorlagen, die kostenlos erhältlich sind: Fuhrparkleiter nutzen lediglich ein Programm für zahlreiche Aufgaben

Letztendlich führt ein durchdachtes Controlling im Fuhrpark zu einer optimalen Personaleinsatzplanung, einer gestrafften Organisation und in der Folge zu sinkenden Kosten.

Fuhrpark am Laptop digital verwalten

Jetzt Broschüre zur Fuhrparksoftware Fleet Admin herunterladen & Fuhrpark effizienter machen!

Wie eine Fuhrparkverwaltungssoftware helfen kann, auch bei Ausfall des Flottenverantwortlichen den Fuhrpark im Griff zu halten, erfahren Sie in folgender Broschüre. Mit seinen intelligenten Funktionen sorgt Fleet Admin für eine Entlastung im Verwaltungsalltag und erleichtert die Dokumentenverwaltung, Kostenanalyse, Kontrolle des Tankverbrauchs und  vieles mehr. Informieren Sie sich jetzt.

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Zugriffsrechte anpassen

Selbstverständlich benötigt die Ersatzperson Kennwörter für die Softwareprogramme, Dateien und Dokumente. Ein Benutzerkonto, das für Notfälle dem autorisierten Vertretenden den Zugriff ermöglicht, sollte angelegt sein. Nur so bleibt die Sicherheits- und Ablaufstruktur gewahrt. Für geregelte Abläufe müssen zudem im Vorfeld die wichtigsten Themen in einem Handout festgelegt werden. Dazu zählen:

  • Autohändler
  • Leasinggesellschaften
  • Tankkartenanbieter
  • Werkstätten
  • EDV-Support

Digitale Umstellung: Je früher, desto besser

Neben dieser sinnvollen Old School Variante hilft am besten moderne Fuhrparkmanagement Software. Diese zeigt den jeweiligen MitarbeiterInnen auf, ob möglicherweise wichtige Angaben fehlen oder Aufgaben anstehen. Auf Knopfdruck gelangt man ganz leicht an die richtige Stelle, und kann dann ohne lange Sucherei die fehlenden Daten nachtragen. 

Dank einer Softwarelösung können etwa Kostenfresser aufgedeckt, Fahrt- und Einsatzzeiten optimiert, die Rechtssicherheit gewährleistet sowie letztendlich die Zufriedenheit von KundInnen, Partnern und Mitarbeitenden erhöht werden. Die Systemumstellung von Excel ist eine Umstellung für die Zukunft. Je früher Unternehmen damit beginnen, desto besser.

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Was bei der Zulassung eines Firmenwagens wichtig ist

Die Wartezeiten für einen Termin bei der Kfz-Zulassungsstelle haben sich durch Covid-19 noch deutlich verlängert. Für eine zügige Bearbeitung benötigt man viele Unterlagen – und muss Tricks kennen, um die Zulassung zu beschleunigen.

 

Anstehen, Warten, Ärgern: Es gibt schönere Dinge seine Zeit zu verschwenden, als den halben Tag in der Zulassungsstelle zu sitzen, um seinen Wagen anzumelden. Das gilt für eine private ebenso wie für eine gewerbliche Zulassung. Denn im Allgemeinen verlaufen beide Zulassungen ähnlich. Auch der Großteil der benötigten Unterlagen für den Besuch auf der Zulassungsstelle ist gleich. Ein paar kleine Unterschiede gibt es dennoch.

Firmenwagen anmelden: Das muss man wissen

Wenn ein Fahrzeug als Dienstwagen angemeldet wird, ist ein Nachweis für die Existenz des Fahrzeughalters notwendig – am besten vom Inhaber des Unternehmens. Einen Handelsregisterauszug sowie die Gewerbeanmeldung braucht man, wenn man im Auftrag einer Kapitalgesellschaft (GmbH, KG, AG) ein Firmenwagen anmelden möchte. Fahrzeughalter ist nach der Anmeldung die Gesellschaft als juristische Person. 

Anders ist es bei einer Personengesellschaft (GbR, UG). Hier ist es erforderlich, dass einer der Gesellschafter als zulassungsrechtlich verantwortliche Person bestimmt wird. Ein Dokument mit den Unterschriften aller Gesellschafter reicht als Nachweis. Neben dieser Bestätigung werden für die Zulassung außerdem die Ausweise aller Gesellschafter der Firma benötigt – genauso wie die Gewerbeanmeldung und der Gesellschaftervertrag.

Diese Unterlagen sind wichtig

Für eine Autozulassung benötigt man Zeit. Wer nur drei Wochen warten muss, kann sich glücklich schätzen. In Berlin scheinen Wartezeiten von bis zu zehn Wochen mittlerweile normal zu sein. Wer also weiß, wann sein Wagen geliefert wird, sollte schon lange im Voraus einen Termin buchen. Zur Zulassung benötigt man:

  • Unterschriebenes SEPA-Lastschriftmandat für die KFZ-Steuer
  • Zulassungsbescheinigung Teil II und Konformitätserklärung des Herstellers (CoC)
  • Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)
  • Handelsregisterauszug
  • Zulassungsantrag
  • Vollmacht zur Zulassung für den Mitarbeiter, der den Antrag bei der Behörde abgibt
Papiere

Vorsicht bei gemischter Nutzung zwischen Firmenwagen und privat

Es kommt häufig vor, dass der Wagen sowohl für betriebliche als auch private Fahrten genutzt wird. Das hat bei der Anmeldung als Firmenwagen verschiedene Vor- oder Nachteile der Finanzierung und Versteuerung. Für welche Option (Privat- oder Firmenwagen) man sich entscheiden sollte, ist davon abhängig, was überwiegt. In jedem Fall ist es ratsam, die alle Möglichkeiten vom Steuerberater prüfen zu lassen.

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Kann ich mein Auto auch online zulassen?

Die Zulassung ist mittlerweile auch im Online-Portal der örtlichen Zulassungsbehörde möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden: Der neue Halter braucht einen Personalausweis mit aktivierter eID-Onlinefunktion und ein passendes Lesegerät oder eine spezielle Smartphone-App. Die Zulassungsbescheinigungen Teil I (Fahrzeugschein) und II (Fahrzeugbrief) müssen über einen verdeckten Sicherheitscode verfügen. Teil I hat diesen Code seit 2015, Teil II seit 2018. Schätzungsweise zwei Drittel der Zulassungsstellen bieten ein umfassendes Angebot zur Online-Zulassung in ihren Internetportalen an.

Schnelle Zulassung – so klappt es

Der Dienstwagen steht auf dem Hof, aber die Zulassung lässt mal wieder auf sich warten? Macht nichts. In diesen Fällen helfen Agenturen, die für ihre Kunden die Anmeldung übernehmen. Ihr Vorteil: Sie haben in der Regel eigene vorab gebuchte Termine bei den Behörden und kommen auch schneller an neue heran. Je nach Dringlichkeit kann eine Zulassung über die Profis noch am selben Tag erfolgen. In der Regel beträgt die Wartezeit aber maximal zwei Tage bis zur Zulassung des Fahrzeugs. Natürlich lassen sich die Zulassungs-Agenturen diesen Express-Service auch gut bezahlen – zwischen 30 und 50 Euro kostet die Abkürzung bei der Zulassung. Dazu kommen die Gebühren für die Zulassung und die Kennzeichen. Aber dafür spart man nicht nur viel Zeit, sondern schon auch seine Nerven.

Alles zum Thema Fuhrparkverwaltung

Fuhrparkmanagement in Kommunen

Fuhrparkmanagement in Kommunen unterscheidet sich von denen in Unternehmen – vor allem in der Organisation und der Budgetplanung. Welchen Herausforderungen sich Kommunen in Bezug auf das Fuhrparkmanagement stellen müssen, lesen Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

Fuhrparkmanagement in Kommunen – das ist anders

Vieles ähnelt sich und vieles ist aufgrund von komplexeren Abläufen doch unterschiedlich. Die Aufgabe, kommunalen Fuhrparks zu leiten, stellt Verantwortliche deshalb vor große Herausforderungen. Besonderes deshalb, weil in kommunalen Fuhrparks der Mix an Fahrzeugen nicht vergleichbar ist mit denen in normalen Fuhrparks. Spezialfahrzeuge gehören quasi zur Grundausstattung der Kommunen. Ob nun Autobusse, Krankenwagen, Kleinstfahrzeuge, Kehrmaschinen oder Schneeräumfahrzeuge – der kommunale Fuhrpark bietet ein buntes Bild an Fahrzeugen, das Fuhrparkleiter sonst nicht zu sehen bekommen. Rund 60 Prozent der Kommunen haben Fahrzeuge von drei bis fünf Herstellern in ihrer Fahrzeugflotte. Einige Städte und Gemeinden haben sogar Autos von mehr als neun verschiedenen Herstellern in der Garage stehen. Das zeigt eine Umfrage von 2016 des Fachmagazins „Kommunal“ unter Fuhrparkverantwortlichen der Kommunen. Dazu kommt ein Durchschnittsalter der Flotte, das nicht einheitlich, sondern stark abhängig von der jeweiligen Fahrzeugklasse ist. Da die Kommunen fast ausschließlich über Poolfahrzeuge verfügen und deren Auslastung auch noch saisonal schwanken kann, benötigen kommunale Fuhrparkleiter ein breiteres Gesamtwissen.

Smartes Beschaffungsmanagement

Autos in Deutschland werden immer älter – die in Deutschland zugelassenen Personenkraftwagen sind im Durchschnitt 9,6 Jahre alt, was laut einer aktuellen Studie von statista einen neuen Rekord beim Durchschnittsalter von Pkw auf deutschen Straßen darstellt. Beim konventionellen Leasing in gewerblichen Unternehmen liegt das Alter in der Flotte in der Regel bei drei bis vier Jahren. Das funktioniert in kommunalen Flotten nicht. Denn hier steht die Langfristigkeit der Beschaffung im Mittelpunkt. So kann ein Müllauto durchaus mehr als zehn Jahre auf dem Buckel haben. Die größte Schwierigkeit dürfte dabei die Abschätzung sein, ob das Fahrzeug innerhalb dieser Laufzeit den Ansprüchen in Sachen sauberer Antrieb und Ausstattung überhaupt gewachsen ist. Eine Frage, die nur mit Intuition und viel Fachwissen zu lösen ist. Fuhrparkmanager sollten sich deshalb stets auf dem neuesten Stand der politischen und technologischen Entwicklung befinden.

Bedürfnisse ermitteln

Langlebigkeit dürfte ein Punkt bei der Beschaffung von Fahrzeugen sein, ein anderer Punkt ist das spezielle Profil und damit die Bedürfnisse innerhalb des Fuhrparks. Gerade beim Kauf von Spezialfahrzeugen kapitulieren Fuhrparkmanager immer wieder, weil ihnen das Fachwissen fehlt, welche Fahrzeuge benötigt werden. Dann bleibt häufig nur der Gang zu Spezialfirmen, die mit ihrer Expertise die Kommunen unterstützen. Ebenso wie in der freien Wirtschaft werden auch im kommunalen Fuhrpark Systeme zum Controlling eingesetzt. Zu den am häufigsten erfassten Daten gehören Verbrauch oder Fahrzeugkosten, die Verantwortliche für Optimierungsprozesse nutzt. Ein wesentlicher Unterschied: Kommunalen Fuhrparks sind an Ausschreibungsprozesse gebunden, die den jeweiligen Fuhrparkmanager keine freie Wahl bei der Beschaffung lassen. Das Ergebnis: unterschiedliche Systeme und Prozesse laufen nebeneinander, obwohl die Bereiche derselben Kommune unterliegen.

Effektives Controlling

Das Fuhrpark Controlling wird in Zeiten permanenter Kostensteigerungen im Bereich des Fuhrparks immer wichtiger. Doch häufig gibt es gar kein oder nur ein dezentrales Controlling in der Kommune – und das kostet viel Geld. Gemeinden stehen oft vor der Herausforderung, gleichzeitig mehrere Fuhrparks mit unterschiedlichen Aufgaben verwalten zu müssen. Daher ist es sinnvoll, moderne Fuhrparkmanagementlösungen zum Einsatz zu bringen. Doch während die Fuhrparkkosten in deutschen Kommunen in den letzten Jahren stetig ansteigen, sinken sie bei Unternehmen in der freien Wirtschaft. Kein Wunder, denn nur ein geringer Anteil der Kommunen verfügt über ein zentrales Fuhrparkmanagement. Wird die Verwaltung des Fuhrparks in eine zentrale Hand gegeben, hilft dieser Schritt bei der effizienten Nutzung und Steuerung der Flotte, dem optimalen Einsatz der Mitarbeiter sowie der Disposition von Maschinen und Geräten. 

Digitale Flottensteuerung bringt Sparpotentiale

Die digitale Flottensteuerung mit einem digitalen Fahrtenbuch erleichtert die Lenkung des Fuhrparks. Der Verantwortliche behält immer den Überblick und hilft so, die Effizienz und Kundenzufriedenheit zu steigern, die Kosten zu senken und erhält zusätzlich Sicherheit und Transparenz durch eine lückenlose Dokumentation. Der administrative Aufwand für die Verwaltung des Fuhrparks wird auf ein Minimum reduziert. Durch professionelles Reporting ergibt sich eine höhere Kostentransparenz und sind somit einfacher budgetier- und planbar. Die zentrale Flottensteuerung optimiert zusätzlich die Einsatzzeiten und senkt die Stehzeiten.



Nachhaltigkeit umsetzen

Die Deutsche Post hat es mit den 12.000 Elektrotransportern vom Typ Streetscooter vorgemacht: Viele kurze Strecken lassen sich innerhalb der Stadt mit Elektrofahrzeugen und null Emissionen zurücklegen. Ein triftiger Grund, warum auch immer mehr kommunale Fuhrparks auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb zurückgreifen. Doch Fuhrparkmanager stehen hier vor einer besonderen Herausforderung. Auf der einen Seite wünscht man sich sehnlichst eine emissionsfreie Flotte – auf der anderen Seite stehen Elektroantriebe nicht bei allen Fahrzeugen zur Verfügung. Besonders im Bereich der Spezialfahrzeuge sieht die Auswahl, bis auf einige Ausnahmen, eher schlecht aus. Dabei müsste es jetzt zügig gehen bei der Transformation zur grünen Flotte. Im Februar 2020 haben EU-Rat und EU-Parlament eine Quote für emissionsarme Fahrzeuge in der öffentlichen Beschaffung festgelegt.

Gesetz für saubere Fahrzeuge

Laut EU müssen ab 2026 in Deutschland 65 Prozent der neu beschafften Busse mit alternativen Antriebsformen, wie Gas, Wasserstoff oder Strom laufen. Bei 35 Prozent der bestellten Nutzfahrzeuge und Pkw muss es sich dann um sogenannte Null-Emissionsfahrzeuge handeln. Die „Clean Vehicles Directive“ verpflichtet die öffentliche Hand aktiv zur Bestellung und Beauftragung von Fahrzeugen mit deutlich höheren Anforderungen an CO2-Emissionen als bisher. Mit den Clean Vehicles sind saubere Pkw und Nutzfahrzeuge bis 3,5t gemeint, die weniger als 50g CO2/km ausstoßen.

Wichtige Pflichten im kommunalen Fuhrpark

kommunalen Fuhrpark zu den Schlüsselaufgaben. Unterschiede gibt es bei der Fahrerunterweisung. Neben der klassischen Unterweisung nach DGUV Vorschrift 70 für dienstlich genutzten Pkw muss der Fahrzeugführer von Spezialfahrzeugen ebenfalls unterwiesen werden. Auch hier gelten besondere Vorschriften, etwa zur Ladungssicherung. Zusätzlich zur DGUV-Vorschrift 70 sind bei Fahrzeugen im kommunalen Fuhrpark weitere Vorschriften zu beachten, hierzu können DGUV Vorschriften, wie die zur Müllbeseitigung oder Straßenreinigung zählen, aber auch weitere Sondervorschriften für kommunale Spezialfahrzeuge. Neben diesen Vorschriften sind für bestimmte Fahrzeugarten Regelungen in DIN-Normen festgelegt. Bei der UVV Prüfung wiederum müssen alle Fahrzeuge des kommunalen Fuhrparks geprüft werden, die in DGUV Vorschrift 70 aufgeführt sind. 

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Fuhrparkverwaltung mit Excel vs. Software

In vielen Unternehmen läuft die Fuhrparkverwaltung und vor allem das Fuhrpark-Controlling noch über Excel-Listen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einige scheuen den vermeintlichen Aufwand, den eine Umstellung auf ein neues System mit sich bringen soll. Andere schätzen es, dass sie für die Fuhrparkverwaltung Excel Vorlagen kostenlos im Internet erhalten. Dabei kann man häufig bereits vor dem Kauf eine Fuhrparkmanagement Software kostenlos testen – und sich Excel in Zukunft sparen.

Ist die Fuhrparkverwaltung mit Excel kostenlos?

Excel ist zweifellos ein nützliches Programm und im Geschäftsalltag ein hilfreiches Tool. So gibt es für die Fuhrparkverwaltung mit Excel kostenlose Vorlagen im Internet, die FuhrparkleiterInnen übernehmen und mit individuellen Parametern erweitern können. Viele Unternehmen arbeiten so – und machen sich damit oftmals mehr Aufwand als notwendig wäre. Denn in vielen Fällen ist das Fuhrparkmanagement mit Excel kostenlos, aber zeitraubend. Es gibt weitere übersichtlichere Möglichkeiten, Fahrzeuge, Auslastungen und Routen zu verwalten. Was viele nicht wissen: Die Fuhrparkverwaltung mit Excel kann auch rechtliche Risiken nach sich ziehen.

So hilfreich sind kostenlose Excel Vorlagen für das Fuhrpark Controlling

Excel ist ein Tabellenkalkulationsprogramm, das für viele unterschiedliche Bereiche ausgelegt ist. Wer seinen Fuhrpark mit Excel kostenlos verwalten möchte, der wird üblicherweise zunächst einmal alle Fahrzeuge mit den wichtigsten Daten in die Tabelle eintragen. Im nächsten Schritt werden Felder hinzugefügt, die über die Auslastung und die Reparaturanfälligkeit Auskunft geben sollen. Auch die jeweiligen FahrerInnen sollten inklusive Kontaktadressen hinterlegt werden. Hier zeigen sich sehr schnell die Grenzen von Excel für die Fuhrparkverwaltung. Das Programm kann nur maximal zwei Faktoren bearbeiten. Im Fuhrpark-Controlling müssen jedoch vor allem dynamische Prozesse abgebildet werden.

Nichtsdestotrotz gibt es eine Reihe von kostenlosen Excel-Vorlagen für das Fuhrparkmanagement die jeder Fuhrparkleiter individuell auf seine Bedürfnisse anpassen kann. Dies führt in der Praxis häufig dazu, dass die Fahrzeugverwaltung Software immer weiter aufgebläht und somit immer langsamer wird. Dennoch benötigen Fuhrparkverantwortliche noch weitere Tools, um ihre Arbeit zu erledigen. Dazu zählt unter anderem eine Termin- und Kontaktdatenverwaltung.

Fuhrparkverwaltung mit Excel

Nachteile bei der Excel Fuhrparkverwaltung

Excel-Dateien sind nicht für die komplexe Datenverarbeitung ausgelegt, die ein Fuhrpark mit sich bringt. Die Tabellenkalkulation verarbeitet Daten mit maximal zwei bestimmenden Faktoren. Sie kann keine komplexen und vor allem dynamischen Prozesse verwalten. Die Nutzung von Excel für die Fuhrparkverwaltung ist damit nicht nur zeitaufwendig, sondern auch mit einem hohen Fehlerpotenzial verbunden. Arbeiten mehrere MitarbeiterInnen an der Excel-Tabelle, können Fehler schnell passieren. 
Stattdessen lässt sich die Fuhrparkverwaltung kostenlos mit einer Fahrzeugverwaltung Software testen und langfristig effizienter steuern sowie organisieren. Das hat zahlreiche Vorteile, spart Zeit und nicht nur aufgrund der freien Verfügbarkeit und gesparten Arbeitszeit letztendlich Geld.

So sieht eine Fuhrparkmanagement Excel Vorlage aus

Für Fuhrparkverantwortliche, die wenige Fahrzeuge und FahrerInnen verwalten müssen, reicht gegebenenfalls eine Excel-Vorlage zum Fuhrpark-Controlling aus. Folgende kostenlose Excel-Datei hilft dabei den Überblick über Fahrzeuge und FahrerInnen zu behalten.

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Fuhrpark Controlling Excel Vorlage

Fuhrparkverwaltung kostenlos organisieren: das kann eine Fuhrparkmanagement Software

Auf den ersten Blick scheint die Fuhrparkverwaltung mit Excel kostenlos zu sein, doch auf den zweiten ist sie mit unnötigen Aufwendungen verbunden. Einen Fuhrpark mit mehr als 50 Fahrzeugen mit Excel in Griff zu bekommen, ist schwierig. Vor allem bei dem Bereich des Fuhrpark-Controllings muss ein Überblick über den Fuhrpark und die damit verbundenen Kosten vorhanden sein. Dabei spielen folgende Kategorien eine Rolle:

  • Anzahl, Art, Alter, Zustand und Ausstattung der Fahrzeuge, sowie deren Beschriftung
  • Einsatz- und Tourenplanung
  • Wartung und Reparaturen
  • Ersatzregelungen bei Fahrzeugausfall
  • Zuständigkeiten und FahrerInnen-Listen mit Kontaktdaten

Um diese Kennzahlen zu verwalten, ist eine Fuhrparkverwaltung mit Excel nicht immer die beste Wahl. Spezielle Fuhrparkverwaltungsprogramme sind für exakt diese Zwecke ausgelegt.

Eine Fuhrparkmanagement Software kostenlos testen? Das sind die Vorteile einer Verwaltungssoftware gegenüber Excel

Überblick über Kosten, Dokumente & Fahrzeuge

Sie bieten umfangreiche Voreinstellungen, erinnern an fällige Leasingraten, Inspektionen und Werkstatttermine. Mithilfe einer GPS-Steuerung können sämtliche Fahrzeuge von der Fuhrparkverwaltung in Echtzeit im Blick behalten werden. Die Daten fließen automatisiert in die Fahrzeugverwaltung Software ein und lassen sich anschließend einfach auswerten und weiterverarbeiten. Mit einer integrierten Routendokumentation können Unternehmen so zum Beispiel Stundenzettel generieren und behalten Arbeits- sowie Anwesenheitszeiten im Blick. Die Fuhrparkmanagement Software unterstützt auch bei der Arbeitszeiterfassung und vereinfacht die Fuhrparkverwaltung ungemein.

Mit Fuhrparkverwaltungsoftware kostenlose Excel-Vorlagen abschaffen

Ein weiterer Vorteil gegenüber der Fuhrparkverwaltung mit Excel-Vorlagen, die kostenlos erhältlich sind: Fuhrparkleiter nutzen lediglich ein Programm für zahlreiche Aufgaben. Die Tabellenkalkulation ist beispielsweise keine Kalenderverwaltung. Termine und Erinnerungen werden daher in ein separates System eingetragen, das aufgrund fehlender Schnittstellen keine Daten an Excel weiterleitet. Die Laufleistung der Fahrzeuge wird dagegen oftmals in einer Datenbank des Tankkartenanbieters gespeichert, die ebenfalls nicht mit Excel verbunden ist. So nutzen FuhrparkleiterInnen eine Vielzahl einzelner Programme – zulasten der Übersicht und der Sicherheit. Sie müssen jedes System im Auge behalten, eigene Sicherheitsoptionen und Zugriffsrechte festlegen.

Fuhrpark-Controlling mit nur einer Fuhrparkmanagement-Software

Die Lösung besteht in einer speziellen Fuhrparkmanager-Software, die vor Kauf kostenlos heruntergeladen und für eine bestimmte Zeit getestet werden kann. Die Fahrzeugdaten können einfach und schnell eingepflegt und von Beginn an mit wenigen Klick verwaltet werden. Dadurch können Fuhrparkverantwortliche die Fuhrparkverwaltungs-Software vorab testen und sicherstellen, dass sie damit zufrieden sind. Sobald FuhrparkleiterInnen eine Fahrzeugverwaltung-Software kostenlos installieren, haben sie Zugang zu allen Funktionen. Meist wird sich die Fuhrparkverwaltungs-Software, auch in der kostenpflichtigen Version, bereits nach wenigen Monaten gegenüber der kostenlosen Excel Version amortisieren.

Jetzt Fuhrparkmanagement Software gratis testen!

Verwalten Sie mehrere Fahrzeuge mit Excel, würden aber gerne auf eine digitale Lösung umsteigen? Werfen Sie jetzt einen Blick in die Fuhrparksoftware Vimcar Fleet! In unserer unverbindlichen Produktdemo zeigen unsere KollegInnen Ihnen die Fahrzeugverwaltung-Software und erklären, welche Funktionen für Ihren Fuhrpark wertvoll sind. Dabei gehen diese, falls erwünscht, auf die individuellen Herausforderungen und Probleme von Ihrem Fuhrpark ein. 

Erhalten Sie hier eine unverbindliche Produktdemo

Fuhrparkverwaltung kostenlos testen: So funktioniert der Umstieg auf die Fuhrparkverwaltungssoftware

Selbst wenn es sich nur um die Fuhrparkverwaltung weniger Fahrzeuge dreht, geht bei Nutzung von Excel schnell die Übersicht verloren. Beim Umstieg auf eine Fuhrparkverwaltungssoftware gilt es daher, sämtliche notwendigen Daten in das System einfließen zu lassen. Das hört sich aufwendiger an, als es in der Praxis tatsächlich ist. Die meisten auf dem Markt erhältlichen Programme sind intuitiv bedienbar und mit zahlreichen Automatisierungsfunktionen versehen. So lassen sich die in Excel vorhandenen Daten meist einlesen. Das spart Zeit und verhindert Fehler. Befinden sich die Daten einmal im System, arbeitet es praktisch von alleine.

Leistungsstarke Systeme für Fuhrparkverwaltung gibt es bereits für wenig Investitionen. Oftmals erhält man für einen Testzeitraum die Fuhrparkmanagement-Software kostenlos und zahlt im Anschluss eine geringe monatliche Gebühr. Alternativ kaufen FuhrparkleiterInnen das Programm nach der Probephase.

Fahrzeugverwaltungs-Software

Der richtige Anbieter für Fuhrparkverwaltung

Es ist ratsam, sich vor der Testphase mit den Funktionsumfängen der verschiedenen Systeme vertraut zu machen. Dafür sollten Fuhrparkleiter im ersten Schritt ein Pflichtenheft anlegen: Welche Optionen werden für die eigene Fuhrparkverwaltung benötigt, worauf kann auch langfristig verzichtet und somit beim späteren Kauf Geld gespart werden? Weiß der Fuhrparkleiter genau, welche Funktionen notwendig sind, spart er viel Zeit bei der Suche nach der passenden Lösung: Fuhrparkmanagement Software Vergleich.

Einblick in die Fuhrparksoftware Vimcar Fleet

Effizientes Fuhrpark-Controlling: nicht unterschätzen

Das Fuhrpark-Controlling sammelt sämtliche für den Betrieb und den Unterhalt der Fahrzeuge maßgebliche Kennzahlen, um Kostentreiber aufzudecken. Es dient damit als Entscheidungsbasis für die Fuhrparkverantwortlichen, etwa hinsichtlich der Fahrzeugbeschaffung oder der Routenplanung. Zum Fuhrpark-Controlling gehören z. B. die Ermittlung der Gesamtkosten pro Fahrzeug (TCO Analyse), bestehend aus Anschaffungswert, laufenden Kosten, Wertverlust, gegebenenfalls Finanzierungs- oder Leasingkosten. So lässt sich erkennen, ob die Fahrzeuge wirtschaftlich sind und sich Betriebskosten in der Fuhrparkverwaltung reduzieren lassen. Weitere Aufgaben des Fuhrpark Controllings sind:

  • Analyse des Fahrzeugeinsatzes: Stehen die passenden Fahrzeuge in ausreichender Anzahl bereit?
  • Analyse der Routenplanung: Lassen sich Fahrtkosten durch eine Anpassung reduzieren?
  • Unfall- und Schadenanalyse: Weisen bestimmte Fahrzeugtypen oder Mitarbeiter eine höhere Unfall- oder Pannenquote auf?
  • Finanzierungsfragen: Lassen sich günstigere Verträge abschließen?
  • Prüfung der Flottenauslastung: Stehen Fahrzeuge längere Zeit ungenutzt, verursachen jedoch Kosten
  • Aus der Ermittlung der einzelnen Faktoren ergibt sich, ob und wenn ja, an welchen Stellschrauben gedreht werden sollte. Die einzelnen Punkte werden anhand bestimmter Kennzahlen ermittelt, die eindeutige Ergebnisse liefern.

Fazit zu Fuhrpark-Controlling mit Excel

Eine Flottenmanagement Software erlaubt umfangreiche Analysen und die Kontrolle über sämtliche Fahrzeuge, gefahrene und geplante Routen sowie die Personalplanung. Noch immer erledigen viele FuhrparkleiterInnen, insbesondere in kleinen Unternehmen, ihr Fuhrpark-Controlling mit Excel. Die Tabellenkalkulation ist jedoch aufgrund der geringen Skalierbarkeit nur bedingt für das Fuhrpark-Controlling geeignet. Aufgrund der großen Menge an notwendigen Kennzahlen verliert man schnell den Überblick und läuft Gefahr, wichtige Daten der Fuhrparkverwaltung zu übersehen. 

Eine Fuhrpark Software liefert zahlreiche wichtige Daten. So fließen etwa GPS-Daten der Fahrzeuge via SIM-Karte und damit über das Mobiltelefonnetz direkt in das zentrale System. Schnittstellen mit Personaleinsatzplanungssystemen erlauben es darüber hinaus, die Personalplanung in die Analyse einfließen zu lassen. Je umfangreicher die erhobenen Daten, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse für die Fuhrparkverwaltung. Letztendlich führt ein durchdachtes Controlling im Fuhrpark zu einer optimalen Personaleinsatzplanung, einer gestrafften Organisation und in der Folge zu sinkenden Kosten.

Fuhrpark Controlling Excel Vorlage auf Laptop geöffnet

Bedürfnisse abwägen

Ob eine ganzheitliche Fuhrparksoftware nötig ist oder die Verwaltung mit Excel doch ausreicht, muss individuell ermittelt werden. Wichtig ist dabei, dass VerwalterInnen gemeinsam evaluieren, in welchen Bereichen Probleme oder Chancen existieren. 

Dabei sollten Fuhrparkveranwortliche sich folgende Fragen stellen:

  • Ist das Fachwissen vorhanden, um Excel-Zahlen zu verknüpfen? 
  • Kommen Probleme bei Analysen auf und wenn ja, welche? 
  • Wie viele Fahrzeuge und FahrerInnen müssen im Blick behalten werden? 
  • Ist die Zeit vorhanden, um Excel Analysen selbstständig zu erstellen oder wären automatische Analysen besser?

Bei der Evaluation ist es wichtig, ehrlich gegenüber sich selbst zu sein. Die Fuhrparkverwaltung verlangt Verantwortlichen ein umfangreiches Spezialwissen ab. Nicht jeder kann und muss dieses haben. Wenn ein digitales Tool wie z. B. eine ganzheitliche Fahrzeugverwaltung Software dabei helfen kann, sollte der Einsatz in Erwägung gezogen werden. 

Fuhrparkmanagement mit Excel selten eine dauerhafte Lösung

Das Fuhrparkmanagement mit Excel ist nicht kostenlos, wenn die Fuhrparkverantwortlichen viel Zeit für Analysen brauchen. Diese müssen ihre Zeit nämlich gut einteilen, um alle Aufgaben zu bewältigen. Gleichzeitig hilft eine Fahrzeugverwaltungs-Software dabei, ungewöhnliche Kostenausreißer aufzudecken oder sogar Diebstähle zu verhindern. 

Fuhrparkmanagement Software kostenlos testen und bei Fuhrparkverwaltung sparen

Laptop

Fällt die Entscheidung zu einer digitalen Lösung können VerwalterInnen im Voraus z. B. die Fuhrparkmanagement Software kostenlos testen, bevor sie sich zu einem Kauf entscheiden. Dadurch können sie sich sicher sein, dass das Tool die nötigen Aufgaben und Probleme löst. 

Wie geht es nach Kauf einer Fahrzeugverwaltung Software weiter? Sobald diese mit Daten ausgefüllt ist, wird für die Fuhrparkverwaltung lediglich ein Tool genutzt. Dies alleine schafft bereits Freiraum und verkürzt Arbeitszeiten. Die intelligente Verknüpfung von Fahrzeugen, Kosten, Laufzeiten und Mitarbeiterplanung schafft darüber hinaus mehr Effizienz und Übersicht. Lange Excel-Listen gehören somit der Vergangenheit an, der Terminplaner muss nicht mehr im Auge behalten werden und es bleiben keine Kostenausreißer mehr unentdeckt. 

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Fuhrparkmanagement für den Personentransport

Wer als Fuhrparkleiter für den Personentransport zuständig ist, hat viel zu beachten. Die Fahrgäste sollen nicht nur sicher am Ziel ankommen – die Flotte muss nach jeder Fahrt auch ordnungsgemäß kontrolliert werden. Hier erfahren Sie, welche relevanten Vorschriften eingehalten werden müssen.

 Wenn es um den Transport von Menschen geht, sind die gesetzlichen Regeln strikt ausgelegt. Die bezahlte und gewerblich durchgeführte Personenbeförderung wird in Deutschland durch das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) geregelt. Das Gesetz gilt für Straßenbahnen, Omnibusse, Kraftfahrzeuge im Linien- und Gelegenheitsverkehr und somit auch für Taxis und Mietwagen. Im Gegensatz zum konventionellen Fuhrparkmanagement haben Unternehmen auf die Einhaltung vieler Vorschriften zu achten. Trotzdem sollen die Betriebsabläufe normal weiterlaufen, ohne hohe Extra-Kosten zu verursachen. Das geht schon bei der Pflege der Fahrzeuge los, die immer in einem Top-Zustand sein sollten. Deshalb ist es wichtig, gewisse Standards einzuhalten – etwa die Fahrzeuge nach jeder Fahrt ordnungsgemäß zu kontrollieren. Für die Sicherstellung dieser Qualitätsstandards ist der Fuhrparkmanager zuständig.

Achtung: Im März 2021 stimmte der Bundesrat dem vom Bundestag beschlossenen Gesetzentwurf für ein neues PBefG zu. Informationen zu den Neuerungen im Personenbeförderungsgesetz finden Sie hier.

Checklisten aufstellen

Um den optimalen Einsatz aller Fahrzeuge zu gewährleisten, hilft eine Checkliste für die Fahrzeugkontrolle nach der Fahrt. So lässt sich ganz leicht sicherzustellen, dass das Fahrzeug kontrolliert und gewartet für die nächste Fahrt bereitsteht. Von technischen Problemen über Ruhe- und Lenkzeiten bis hin zur Sauberkeit des Fahrzeugs sollten Sie alle Prozesse der Fahrzeuge digital dokumentieren. Nur so lässt sich eine lückenlose Dokumentation sicherstellen. Schon kleine Fehler können schwere Konsequenzen haben. Sind Personen im Fahrgastraum nicht richtig gesichert, führen bereits kleinere Fahrunsicherheiten zu Verletzungen. Ganz wichtig: Immer dafür sorgen zu tragen, dass Fahrer vor dem Fahrtantritt die Verkehrstauglichkeit des Fahrzeuges prüfen.

Jährliche Prüfungen für Taxen, Mietwagen und Kraftomnibusse

Alle zwei Jahre rollen wir beim TÜV vor und hoffen, dass unsere privaten Pkw es durch die strenge Prüfung schafft. Noch härter und häufiger trifft es gewerbliche Autos. Kraftfahrzeuge, die zur Personenbeförderung genutzt werden, unterliegen nämlich einer besonderen Prüfpflicht. Für diese hat der Gesetzgeber die Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr (BOKraft) erlassen. Die BOKraft ist für Unternehmen verpflichtend, die Fahrgäste mit Kraftfahrzeugen oder Kraftomnibussen befördern. Das bedeutet für Taxen, Mietwagen und Kraftomnibusse, dass sie neben der jährlichen Hauptuntersuchung zusätzlich eine Untersuchung nach § 41 BOKraft durchführen müssen. Geprüft wird:

  • Deklaration des Unternehmers und der Ordnungsnummer

  • Vorschriftsmäßige Werbung an Taxen und Mietwagen

  • Funktionsfähigkeit von Feuerlöschern und Verbandskästen in Kraftomnibussen

  • Türanlagenprüfung bei Kraftomnibussen

  • Kennzeichnung von Notausstiegen und Vollständigkeit von Nothämmern bei Kraftomnibussen

Besondere Bedingungen im Krankentransport

Schon beim gewerblichen Güterverkehr gibt es engmaschige Kontrollen und Anforderungen. Diese werden von Kleinbussen und Autos, mit denen Personen mit eingeschränkter Mobilität befördert werden, noch getoppt. Sie müssen ganz besondere Auflagen zur Sicherheit erfüllen. Darunter fallen etwa:

  • Die Fahrzeuge mit Rampe oder Heckabsenkung als Einfahr- und Einstiegshilfen für Rollstühle ausrüsten
  • Bei Rampen eine maximale Steigung von 20 Prozent
  • Rutschsichere Einzelsitzschalen und Trittstufen
  • Bei dem Transport von Rollstühlen ein sicheres Gurtsystem installieren und Rollstühle mit Kraftknoten versehen
  • Wartung nach Herstellerangaben
  • Ausnahmegenehmigungen für Parken und Halten in Verbotszonen beantragen

Das ist aber noch nicht alles. Neben der Schulung im Umgang mit Stress sollten Fuhrparkmanager Fahrer für jeden Fahrzeugtyp schriftlich zum Führen des Fahrzeuges beauftragen. Zusätzlich müssen Fahrer sowie Begleitpersonen mindestens einmal jährlich im sicheren Fahren sowie zum Thema „Rückwärtsfahren auf dem Betriebsgelände“ unterweisen werden – und die Durchführung dokumentieren lassen.

Alles zum Fuhrparkmanagement

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