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Nachhaltigkeit im Fuhrpark – Was Fuhrparkleiter 2021 angehen sollten

Wer seine Flotte für die Zukunft rüsten möchte, kommt nicht um das Thema Umweltschutz herum. Welche neuen, klimafreundlichen Alternativen gibt, was für Maßnahmen aktuell gefördert werden und wie wichtig es ist, auch die Mitarbeiter mit ins Boot zu holen – erklären wir hier.

Trend in Richtung nachhaltiger Fuhrpark

Rund ein Viertel aller Treibhausgasemission in Deutschland werden vom Verkehr verursacht. Um die Erderhitzung zu stoppen, müssen diese Werte schnellstmöglich auf null sinken – bis spätestens 2050 lautet das Ziel der Bundesregierung. Klimaschutz ist also das Gebot der Stunde, doch nicht nur die Umwelt profitiert davon: Ökologisches Wirtschaften verbessert auch das Image einer Firma, senkt die Kosten und optimiert das Ergebnis. Natürlich spielt der Fuhrpark hier eine wichtige Rolle, da er die CO2-Bilanz eines Unternehmens nach wie vor massiv beeinflusst. Das Gute ist: Das Bewusstsein für die Situation ist da, viele Fuhrparkmanager/-innen haben ihre Flotte bereits umweltfreundlich aufgestellt. Was kann man noch tun, um 2021 so nachhaltig wie möglich zu wirtschaften? 

Auf E-Mobilität umsteigen

Der Fördertopf für den Kauf oder das Leasen eines neuen Elektrofahrzeugs oder eines jungen gebrauchten Stromers ist auch für 2021 gut gefüllt. Für Fahrzeuge, die Unternehmen bis zum 31. Dezember 2021 erstmalig zulassen, gibt es die bekannte Innovationsprämie mit dem verdoppelten Bundesanteil. Liegt beispielsweise beim Kauf eines Stromers der Nettolistenpreis des Wunschautos unter 40.000 Euro, beträgt der staatliche Förderanteil jetzt 6.000 Euro. Der Herstelleranteil von 3.000 Euro bleibt bei der Innovationsprämie unverändert.

Diesen staatlichen Umweltbonus kann man auch mit anderen Fördermaßnahmen kombinieren. Zum Beispiel gibt es eine neue Richtlinie, bei der beim Leasing die Höhe der Förderung abhängig von der Leasingdauer gestaffelt wird. Leasingverträge mit einer Laufzeit ab 23 Monaten erhalten weiterhin die volle Förderung. Bei kürzeren Vertragslaufzeiten wird die Förderung entsprechend angepasst.

Neuanschaffungen auf den Prüfstand stellen

Autos mit hohem Spritverbrauch sind nicht nur schlecht für die Luft, sondern auch für die Brieftasche: So gelten seit dem 1. Januar 2021 für erstmals zugelassene Pkw neue Kfz-Steuertarife, die den CO2-bemessenen Teil der Steuer betreffen. Damit will das Bundesfinanzministerium deutliche Anreize für innovative klimaschonende Mobilität schaffen. Nicht betroffen von der Änderung sind bereits zugelassene Fahrzeuge. 

Ab 2021 sind die Autohersteller außerdem verpflichtet, den Realverbrauch der Fahrzeuge an die EU-Kommission zu übermitteln. Deshalb ist die Software „On-Board Fuel Consumption Meter“ (OBFCM) ab 2021 für alle erstmals zugelassenen Pkw Pflicht (leichte Nutzfahrzeuge ab Anfang 2022). OBFCM misst beim klassischen Verbrenner den Spritverbrauch, beim Stromer hält es den Energieverbrauch fest und beim Hybrid-Fahrzeug beide Werte.

Offen für Alternativen sein

Je flexibler eine Flotte aufgestellt ist, umso besser für die Umwelt und die Stimmung der Mitarbeiter. Neben Bahn oder E-Roller kommt jetzt ein neues klimafreundliches Verkehrsmittel ins Spiel: das E-Lastenfahrrad. Am 1. März startete das Bundesumweltministerium (BMU) ein Förderprogramm speziell für eine saubere City-Logistik mit E-Lastenbikes und Mikro-Depots. Letztere dienen zur Zwischenlagerung und zum Umschlag von Sendungen auf Lastenräder, mit denen die Zustellung „auf der letzten Meile“ emissionsfrei erfolgt. Insbesondere große Logistik-Unternehmen, Baumärkte, Möbelhäuser, mittelständische Unternehmen und Lieferdienste sollen sich angesprochen fühlen.   

Auch die Mitarbeiter überzeugen

Am Anfang ist es natürlich für alle spannend, neue E-Fahrzeuge auszuprobieren. Wenn sie kurz darauf aber schon nicht mehr genutzt werden, bringt das dem Fuhrpark keinen Bonus in Sachen Nachhaltigkeit. Schulungen (wie diese von der DEKRA) können helfen, die neuen Techniken richtig anwenden zu lernen. Ein weiterer Anreiz wären Belohnungen für Mitarbeiter, die Fahrgemeinschaften bilden, Autos gemeinsam nutzen oder auf alternative Transportmittel wie öffentliche Verkehrsmittel oder das Dienstrad zurückgreifen. Und immer daran denken: Wenn der Vorgesetzte selber mit einem Spritfresser vorfährt, während die Mitarbeiter für Green-Fleet, Nachhaltigkeit und Downsizing begeistert werden sollen, ist das nicht gerade ein leuchtendes Vorbild. 

Jetzt Broschüre zu der Förderung von Nachhaltigkeit mit einer Fuhrparksoftware herunterladen!

Eine Möglichkeit, im Fuhrpark die Nachhaltigkeit zu fördern und z. B. den CO2-Verbrauch zu reduzieren, ist der Einsatz einer Fuhrparksoftware. Die Software deckt den Kraftstoffverbrauch für einzelne Fahrzeuge und die gesamte Flotte auf. Gleichzeitig zeigt ein automatisches CO2-Reporting die Auswirkungen von nachhaltigen Maßnahmen auf. 

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Mit Klimaschutzprojekten CO2-Emissionen ausgleichen

Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, CO2-Emissionen ihrer Fahrzeuge auszugleichen. Die von Dekra Business Assurance unterstützte Initiative „Project Climate“ errechnet zum Beispiel die Luftverunreinigung auf Grundlage des jährlichen Spritverbrauchs, der im Fuhrparkmanagement-System des Unternehmens festgehalten ist. Diese Emissionen werden dann durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen, die den Ausbau regenerativer Energien fördern und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren. Eine offizielle Klimaplakette bescheinigt den Teilnehmern Klimaneutralität – was sich wiederum imagemäßig auszahlt. Zahlreiche Unternehmen sind bereits Klimapartner des Projekts, darunter der Tiefkühlproduktehersteller Frosta, das Chemieunternehmen Dr.  Schnell, das Umwelt-Taxi München oder die Verkehrsgesellschaft Belzig.

Auf dem neuesten Stand bleiben

Ist der Reifendruck optimal? Wird der Luftfilter regelmäßig gereinigt? Ist das Navi auf dem aktuellsten Stand? Auch wenn für Wartung und Check-ups manchmal ein bisschen Geld investiert werden muss, zahlt sich das am Ende aus. Sie sparen beim Spritverbrauch, haben länger Freunde an Ihren Fahrzeugen – und die Umwelt freut es auch. 

Weitere Artikel zum nachhaltigen Fuhrpark

Nachhaltigkeitsbericht: warum er für Unternehmen wichtig ist

Das Thema Nachhaltigkeit spielt vermehrt für Unternehmen eine wichtige Rolle. Die ökologischen Bemühungen und Fortschritte können in einem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht kommuniziert werden. Das stärkt nicht nur das Unternehmensimage – sondern hilft auch bei der Zielumsetzung.

CO2 Reporting mit dem Nachhaltigkeitsbericht

Es gibt Unternehmen, deren Nachhaltigkeitsengagement auch extern große Anerkennung findet. So konnte z. B. Siemens im weltweiten „Dow Jones Sustainability Index“ in zahlreichen Bereichen Bestnoten erreichen. So hat das Unternehmen sein persönliches Ziel, die eigenen weltweiten CO2-Emissionen bis 2020 zu halbieren, um vier Prozentpunkte übertroffen. Der CO2-Ausstoß reduzierte sich um rund 1,2 Millionen Tonnen CO2 gegenüber dem Jahr 2014. Für manche KMU scheint dies nur eine Randnotiz zu sein. Dabei dürften sich kleinere Unternehmen Siemens durchaus zum Vorbild nehmen. Nachhaltigkeit spielt für das Image und für die Entscheidung, ob man als Kunde einer Firma Vertrauen schenkt, eine nicht zu unterschätzende Rolle, weshalb ein Nachhaltigkeitsbericht auch für KMU sinnvoll ist.

Was steht in einem Nachhaltigkeitsbericht?

In erster Linie stellen Nachhaltigkeitsberichte die Tätigkeiten einer Organisation im Hinblick auf die nachhaltige Entwicklung dar. Ökonomie, Ökologie und Soziales bilden den Dreiklang eines Nachhaltigkeitsberichtes, der neben dem Geschäftsbericht ein wichtiger Bestandteil der Informationspolitik des Unternehmens darstellt. Die Außenwahrnehmung ist das eine – die Politik das andere. Seit die Europäische Kommission den „Green Deal“ verabschiedet hat, existiert ein Fahrplan für eine nachhaltige Wirtschaft in der EU, die damit bis ins Jahr 2050 Klimaneutralität erreichen will. Deshalb gewinnt Nachhaltigkeit und deren Kommunikation in der Wirtschaft eine immer größere Bedeutung. Seit 2005 werden in Deutschland in einem Ranking durch das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen verglichen und bewertet. Seit 2017 wiederum besteht für Unternehmen, abhängig von der Größe, bereits eine Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (vgl. §289b Abs. 1 HGB).

Gesellschaftsfaktor Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist auf allen Ebenen zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema geworden. Besonderes Interesse daran haben Stakeholder. Darunter fallen Personen sowie Institutionen, die von den Aktivitäten eines Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind oder ein Interesse an diesen Aktivitäten haben. Kunden, Mitarbeiter, Handelspartner und Eigentümer zählen unter anderem zu dieser Gruppe. Stakeholder möchten über das ökologische Engagement im Unternehmen informiert werden – in einem umfassenden Nachhaltigkeitsbericht. Immer mehr Unternehmen nehmen aus diesem Grund Informationen zu ihrer Nachhaltigkeitsstrategie in das Reporting auf. Das hat mehrere Gründe. Besonders aber, um positive mediale Aufmerksamkeit zu erzielen, bleibt Nachhaltigkeitskommunikation ein elementarer Bestandteil der Unternehmenskommunikation.

Infografik Nachhaltigkeitsbericht vs Nachhaltigkeitsreport
Infografik Nachhaltigkeitsbericht vs Nachhaltigkeitsreport

Transparenz und Vertrauen schaffen

Rund 70 Prozent der 100 größten Unternehmen in Deutschland haben einen Nachhaltigkeitsbericht. Allerdings besteht bei der Gestaltung durchaus noch viel Spielraum. Die Unternehmen kommen den Informationspflichten bislang meist nur im Sinne von Mindestanforderungen nach. Hinsichtlich Tiefe und Variationsbreite der Informationen, die Unternehmen preisgeben, gibt es laut Institut für ökologische Wirtschaftsforschung große Unterschiede. Erkannt haben alle zumindest einen wichtigen Fakt: Durch ein transparentes Berichtswesen über ihren ökologischen Fußabdruck sowie der sozialen Verantwortung schaffen Firmen für Kunden und Geschäftspartner eine vertrauensvolle Partnerschaft.

Nachhaltigkeitsbericht: Kunden überzeugen und binden

In allen Bevölkerungsschichten – und damit auch bei den Kunden – wächst das soziale Bewusstsein. Ein glaubhaftes positives Image von Unternehmen schafft eine emotionale Bindung und wird so für Kunden attraktiv. Besonders die unter 40-Jährigen identifizieren sich mit Marken, die für sozial verantwortungsvolle Handeln stehen. Dafür informieren Unternehmen im Nachhaltigkeitsbericht beispielsweise über Umweltaspekte mithilfe verschiedener Kennzahlen, wie Treibhausemissionen, CO2-Einsparungen, Wasserverbrauch, Energieverbrauch, Abfallaufkommen und Wiederverwertungsraten. Mit einem Nachhaltigkeitsbericht lässt sich also exakt messen, wie die ökologischen Fortschritte eines Unternehmens verlaufen.

Nachhaltigkeitsbericht
Nachhaltigkeitsbericht

Nachhaltigkeitskodex anwenden

Um ein Gerüst für die Dokumentation zu haben, können Firmen den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) anwenden. Er ist das auf das Unternehmen zugeschnittene Instrument zur Berichterstattung, das Orientierung verleiht. Mit seinen 20 Kriterien bietet er für nachhaltiges Wirtschaften einen konkreten Leitfaden. Er lenkt den Blick auf das Wesentliche und unterstützt Firmen dabei, ihre Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft wirksamer und ehrgeiziger wahrzunehmen.

Jetzt Broschüre herunterladen und Nachhaltigkeit im Unternehmen mit einer Fuhrparksoftware fördern!

Eine Fuhrparksoftware hilft dabei, die Nachhaltigkeit im Unternehmen zu fördern. Dank GPS gestützter Funktionen werden doppelte Wegstrecken vermieden. Gleichzeitig helfen Carsharing-Optionen dabei, den CO2 Ausstoß zu verringern. Der Einsatz einer Fuhrparksoftware kann so als Maßnahme und Reporting-Funktion für den Nachhaltigkeitsbericht genutzt werden. Welche Funktionen es gibt und wie diese die Nachhaltigkeit fördern, zeigt folgende Broschüre. 

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Broschüre Nachhaltigkeit mit Vimcar Fleet

Alles zum Thema Nachhaltigkeit

Interview mit bfp FUHRPARK & MANAGEMENT zur Nachhaltigkeit im Fuhrpark

Das Thema Nachhaltigkeit und E-Mobilität gewinnt vermehrt Aufmerksamkeit im Fuhrpark. In einem Interview mit bfp FUHRPARK & MANAGEMENT haben wir die Thematik einmal genauer betrachtet, um herauszufinden, wie Betriebe die Nachhaltigkeit angehen können.

bfp FUHRPARK & MANAGEMENT gilt als wichtige Anlaufstelle für Fuhrparkleiter, um Informationen rund um den Fuhrpark und die komplette betriebliche Mobilität zu erhalten. Die Medienmarke besteht aus dem Printmagazin bfp FUHRPARK & MANAGEMENT, der dazugehörigen Online-Plattform fuhrpark.de, der bfp AKADEMIE sowie dem jährlichen bfp FORUM. Clemens Noll-Velten und Christian Frederik Merten agieren hierbei als Chefredakteure für Print und Online. 

Christian Frederik Merten
Christian Frederik Merten
Clemens Noll-Velten
Clemens Noll-Velten

Interview mit dem bfp

Gewinnt das Thema Nachhaltigkeit im Fuhrpark eine größere Bedeutung? Wächst das Bewusstsein für die Umwelt und den Klimawandel?

Clemens Noll-Velten: Ein gesteigertes Interesse an alternativen Mobilitätslösungen und besonders an E-Mobilität ist erkennbar. Unternehmen beschäftigen sich verstärkt mit diesen Themen. Grundsätzlich hat die Nachhaltigkeit immer zwei Dimensionen: Umweltschutz und Kosten. Das kann dann auch zur Folge haben, dass das Interesse an Elektrofahrzeugen nicht immer auch in deren Anschaffung mündet. Bezüglich Plug-in-Hybriden ist zu sagen, dass die Nachfrage auch durch User-Chooser getrieben ist, die in den Genuss eines Steuervorteils kommen möchten.

Spielt das Thema eher bei größeren oder kleineren Fuhrparks eine Rolle? Und warum denken Sie, ist das so?

Christian Frederik Merten: Das Interesse lässt sich schwer an Fuhrparkgrößen festmachen. Grundsätzlich verfügen größere Unternehmen sicherlich über mehr Ressourcen zur Einführung einer ganzheitlichenE-Mobilitätsstrategie, wie z. B. den Aufbau einer professionellen Ladeinfrastruktur, die Durchführung von Fahrprofilanalysen und das Controlling. Dagegen sind kleinere Unternehmen manchmal schneller in der Entscheidung und Umsetzung.  

Wo sehen Sie Hindernisse bei der Förderung von Nachhaltigkeit im Fuhrpark?

Clemens Noll-Velten: Finanziell gesehen hat die Bundesregierung sicherlich schon großzügige Fördermaßnahmen auf den Weg gebracht. Das gilt für das Produkt, aber auch für die Ladeinfrastruktur. Hier gibt es auch viele regionale Förderprojekte. Mit Blick auf das Thema E-Mobilität sehen wir deshalb derzeit vor allem folgende Hindernisse: die Intransparenz der Strompreise an Ladesäulen sowie die Frage, wo Mitarbeiter/innen laden können, die eben nicht über eine Ladeinfrastruktur am Eigenheim verfügen, sondern in der Großstadt ohne festen Stellplatz für das Fahrzeug und ohne Ladesäule in Laufnähe.

Welche Maßnahmen können Fuhrparkleiter im Fuhrpark implementieren, um Nachhaltigkeit zu fördern? Spielt dabei vor allem die Beschaffung eine Rolle oder gibt es andere Möglichkeiten?

Christian Frederik Merten: Die Aufklärung der Mitarbeiter ist ein Schlüssel zum Erfolg. Ein zweiter sind detaillierte Analysen im Vorfeld der Beschaffung: Wann lohnt sich ein E-Auto und wann nicht? Für welches konkrete Fahrprofil? Lohnen sich die Plug-in-Hybride in der Theorie und werden eingekauft, muss es darum gehen, dass die Fahrer/innen das Auto auch wirklich laden und nicht nur im Verbrennermodus fahren. Hier haben Fuhrparkmanager vor allem mit der Nutzervereinbarung einen Hebel, mit dem sie dieses Ziel erreichen können. Zum Beispiel durch ein Bonus Malus System. Das bedeutet aber eine regelmäßige Kontrolle, ob die Vorgaben auch eingehalten werden. Das ist der wichtigste Punkt neben der Beschaffung.

Sehen Sie einen Trend zur E-Mobilität hin?

Clemens Noll-Velten: Das Interesse steigt sicherlich. Die Kernfrage dabei ist jedoch: Wandelt sich das Interesse nachhaltig auch in eine konkrete Nachfrage, weil E-Mobilität zum persönlichen Mobilitätskonzept passt? Ansätze dafür sind grundsätzlich zu sehen.

Wo sehen Sie die Vorteile, alternative Antriebsmöglichkeiten wie z. B. Elektroautos im Fuhrpark zu integrieren? Wie können Unternehmen davon profitieren?

Christian Frederik-Merten: Wir sehen heute vor allem zwei Faktoren, wie Unternehmen von der Einführung alternativer Antriebe profitieren können. Zum einen positionieren sie sich als modernen Arbeitgeber und steigern ihr Unternehmensimage. Außerdem lassen sich oft auch Kostenoptimierungspotenziale realisieren. Voraussetzung dafür ist aber immer die professionelle Planung und Analyse im Vorfeld der Anschaffung.

Wie können Fuhrparks ohne Erfahrung mit Elektromobilität am besten das Thema in Angriff nehmen?

Clemens Noll-Velten: Fuhrparkverantwortliche können sich bei uns über unser Fachmagazin bfp FUHRPARK & MANAGEMENT und auf fuhrpark.de informieren und erhalten eine gute Übersicht und Best-Practice-Beispielen von anderen Fuhrparkmanagern zum Thema E-Mobilität.  Unter anderem bieten wir unseren Leserinnen und Lesern regelmäßig themenspezifische Marktübersichten an. Auch wer sich mit dem Thema E-Mobilität beschäftigt, findet dort unter den Anbietern Ansprechpartner, die bei der Planung und Umsetzung individuell beraten.

Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen zu diesem Thema bietet meist den besten Mehrwert. Hierzu eignet sich der bfp circle auf Xing, der Fuhrpark-Community, zu der nur Fuhrparkverantwortliche Zutritt haben.  Einen sehr guten Überblick und Gelegenheit sich direkt mit Fuhrparkmanagern und Ausstellern auszutauschen bietet das bfp FORUM am 10. Und 11. November in Frankfurt.

Christian Frederik Merten: Wichtig ist dabei vor allem, sich selbst im Klaren zu sein, welche Fahrprofile in der Praxis anfallen. Nur dort, wo sich E-Mobilität lohnt, sollte sie auch umgesetzt werden. Für Paketdienste z.B., die pro Tag 70 km fahren, ist sie sicherlich eine Option. Für Vertriebler im Außendienst ist der Diesel weiter erste Wahl. Es kommt also auf die konkrete Nutzungssituation an. 

Gibt es Maßnahmen, die BFP ergreift, um E-Mobilität und Nachhaltigkeit zu fördern?

Clements Noll-Velten: Die Themen Nachhaltigkeit und E-Mobilität stehen bei bfp FUHRPARK & MANAGEMENT ganz oben auf der Agenda. Wir informieren nicht nur regelmäßig in Print-Ausgaben und online auf fuhrpark.de über alle Themen rund um die E-Mobilität und nachhaltige betriebliche Mobilität. Auch auf dem bfp FORUM im Herbst zählen die Themen E-Mobilität und Neue Mobilität neben dem Fuhrparkmanagement zu den drei Leitthemen der Messe. Denn wir sind der Meinung, dass die betriebliche Mobilität mit ihrer Marktmacht ein Schlüssel zur Verkehrswende ist.

Weitere Artikel und Vorlagen zur Nachhaltigkeit im Fuhrpark

Tipps für eine nachhaltigere Fuhrpark-Strategie

Im Unternehmen lässt sich mit wenig Aufwand der ökologische Fußabdruck deutlich verringern, indem man die Firmenflotte nachhaltig ausrichtet. Wie das am besten funktioniert, stellen wir Ihnen hier vor.

Grün fährt vor​

Die nachhaltige Mobilitätswende kommt laut einer aktuellen Studie von Statista langsam ins Rollen: Im Jahr 2019 wurden in Deutschland mit rund 63.300 Elektrofahrzeugen so viele Pkw mit reinem Elektroantrieb neu zugelassen wie nie zuvor. Die Anzahl der Neuzulassungen von Elektroautos hat sich seit dem Jahr 2015 nahezu verdreifacht. Auch 2020 geht es für Pkw mit Elektroantrieb mit Elan weiter – seit Jahresbeginn wurden rund 26.000 Exemplare neu zugelassen. Auf Firmenseite ganz vorne dabei ist die Deutsche Post DHL Group. Auf 10.000 Elektrofahrzeuge sowie 12.000 E-Bikes und E-Trikes ist die grüne Flotte bis Mitte 2019 angewachsen. Diesen Trend belegt eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Demnach halten rund 80 Prozent der befragten deutschen Mittelständler eine nachhaltige Betriebsführung für wichtig oder gar sehr wichtig.

Umweltbewusstsein wächst stark

Auf der einen Seite wächst das Umweltbewusstsein stetig. Auf der anderen Seite scheitern Unternehmen häufig an der Umsetzung eines nachhaltigen Mobilitätskonzeptes. In vielen Fällen deshalb, weil ein griffiges Konzept fehlt. Nachhaltigkeit wird auch zunehmend zu einer Imagefrage, da Verbraucher immer sensibilisierter auf das Thema reagieren. Eine Onlinebefragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov für das Handelsblatt ergab zudem, dass es für 68 Prozent der Befragten wichtig ist, dass sich ihr Arbeitgeber ökologisch engagiert. Doch wie stellt man am besten die Weichen für ein nachhaltiges und umweltfreundliches Fuhrparkmanagement? Hier ein paar Tipps.

1. Technik nutzen

  • Mit GPS-Tracking Software können Leerlaufzeiten der Flotte durch gezielte Warnungen für die Fahrer reduziert werden.
  • E-Autos, Hybridantrieb, Wasserstoff: Wer sich auf neue Technologien einlässt, der kann in Ruhe schauen, welches Sparpotenzial rauszuholen ist. Zusätzlich kommt das Unternehmen möglicherweise an staatliche Fördermittel.
  • Aber auch ältere Fahrzeuge können durch kleine aerodynamische Optimierungen Kosten und damit Sprit sparen.
  • Mit einem Electric Vehicle Suitability Assessment–Tool (deutsch: Eignungsbewertung für Elektrofahrzeuge) lässt sich bestimmen, welche Ihrer konventionellen Fahrzeuge Sie durch elektrische Alternativen im gewerblichen Fuhrparks ersetzen können. Zusätzlich wertet sie Fahrprofile des Unternehmens aus und bietet Analysemöglichkeiten, um Fragen zu beantworten, die sich bei der Einführung von Elektrofahrzeugen stellen.
Person an Laptop

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Ohne Telematik-Systeme läuft im Fuhrpark wenig. Als Stütze jeder Nachhaltigkeitsstrategie liefern sie alle Daten, um messbare Ziele für das Unternehmen zu setzen. Nur so lässt sich die CO2-Emission der Flotte dauerhaft senken.

Broschüre auf Laptop geöffnet


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2. Menschen mit einbeziehen

Laut Expertenmeinung beeinflusst die Fahrweise der Mitarbeiter den Kraftstoff verbrauch einer Flotte um bis zu 20 Prozent. Bestenfalls verankert man deshalb ein allgemeines Spritspartraining im Dienstwagenüberlassungsvertrag. Aber es gibt noch weitere Tipps, um der Umwelt etwas Gutes zu tun:

  • Durch regelmäßige Fahrerschulungen können die Mitarbeiter gezielt zu einem umweltfreundlichen Fahrstil motiviert werden.
  • Dauerhafte Fahrermotivation durch Belohnung: Die Fahrer mit dem niedrigsten durchschnittlichen Verbrauch an Kraftstoff bekommen Sach- oder Finanzprämien. Das steigert die Verantwortung und führt zu einem bewussteren und besseren Umgang mit dem Fahrzeug. 
  • Alle für ein Ziel! Wenn nachhaltige Konzepte und Strategien als Team im Unternehmen erarbeitet werden, dann verändert sich die Unternehmenskultur positiv. Mitarbeiter fühlen sich als wichtiges Rädchen innerhalb des Unternehmens.
  • Ganzheitliches Denken der Mitarbeiter: Der Weg zum grünen Unternehmen führt nicht allein über den Pkw. Denken Sie auch an E-Fahrräder und recyelbares Material des Fuhrparks.
  • Umweltbewusstsein fördern: Seit „Fridays For Future“ ist Nachhaltigkeit und die Umwelt im Fokus der Bevölkerung. Warum also nicht Fahrgemeinschaften oder Carsharing unter Mitarbeitern bilden? Oder sogar auf alternative Transportmittel wie öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad zurückgreifen. Möglicherweise können diese Muster auch auf den Fuhrpark übertragen werden.
  • Gerade beim Mobilitätsmanagement ist die Personalabteilung und in großen Betrieben auch das Reisemanagement gefragt. Unnötiges Reisen kann durch Telefon- oder Video- Konferenzen vermieden werden sowie gleichzeitig Zeit, Kosten und Nerven sparen.

3. Pflege gut, alles gut

  • Wer sein Fahrzeug liebt, kümmert sich regelmäßig und vorausschauend um den Dienstwagen. Zu späte Ölwechsel, niedriger Reifendruck oder Überladung können sich negativ auf den Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge auswirken.
  • Schulung hilft: Falsch eingesetzte Plug-In-Hybride können der Umwelt unter gewissen Umständen schaden. Etwa dann, wenn Fahrer die Batterie nur selten laden und der Firmenwagen fast ausschließlich mit Benzin läuft.
  • Auch die Wahl der Werkstatt hat großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit. Umweltfreundliches wiederaufbereitetes Motoröl ist so gut wie neues – und ist in vielen Werkstätten erhältlich.
  • Leichtlaufreifen haben einen geringeren Rollwiderstand und verringern den Spritverbrauch um einen halben Liter pro 100 Kilometer.
  • Alternative Pflege ohne Wasser: Einige Firmen nutzen biologisch abbaubare Reinigungsmittel und reinigen mit diesen sogar auf dem Firmengelände.
Reifen werden gewaschen

4. Sichtweise ändern

  • Regional agieren: Auch die gesamte Lieferkette zählt zur Nachhaltigkeit. Ein Produkt aus der Region legt eine kürzere Strecke zurück als andere Waren. Wer eine Kooperation mit lokalen Anbietern und anderen Firmen eingeht, stößt weniger CO2 aus und trägt zu einer besseren Umwelt bei.
  • Cool bleiben: Lassen Sie die Klimaanlage nicht unnötig lange und stark laufen. Auf 100 Kilometer verbraucht das Kühlaggregat bis zu 2 Liter mehr Treibstoff.
  • Ziele im Auge behalten: Haben Sie Ihre Ziele stets im Fokus und erstellen Sie regelmäßige Berichte nach einem festen Terminplan.
  • Zu Hause arbeiten: Großes Einsparpotenzial bietet das Arbeiten im Home Office. Selbst wenn Mitarbeiter nur einen Tag in der Woche im Home Office verbringen, kann das für die Umwelt einiges bewirken.

Alles Infos zur Nachhaltigkeit im Fuhrpark

Welche Maßnahmen tragen zur Umweltschonung im Fuhrpark bei?

Klimaschutz ist längst ein Thema im Flottenmanagement. Dabei steht keineswegs das positive Image im Vordergrund. Ein bewusster Einsatz der richtigen Verkehrsmittel und Fahrzeuge schont die Umwelt und den Geldbeutel. Welche Maßnahmen tragen aber zur Umweltschonung bei im Fuhrpark? Hier kommen die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Grünen Flotte.

Zukunftstrend Grüne Flotte: Welche Maßnahmen tragen zur Umweltschonung bei?

Saubere Firmenwagen sind nicht nur eine Investition in die Zukunft eines Unternehmens. Mit alternativen Antriebstechniken lässt sich schon heute bares Geld sparen. Dennoch ist absehbar, dass Umweltschutzmaßnahmen wie Fahrverbote und Umweltzonen in den kommenden Jahren häufiger ergriffen werden. Wer schon heute beim Kauf eines Neuwagens auf alternative Antriebsarten wie zum Beispiel Erdgas setzt, ist auf der sicheren Seite. Doch muss es nicht immer gleich ein neuer Firmenwagen sein. Wer zum Beispiel in seinem bestehenden Fuhrpark Leichtlaufreifen oder Partikelfilter nachrüstet, tut der Umwelt ebenso Gutes. Nicht zuletzt sind auch Effizienzmaßnahmen wie zum Beispiel ein Spritspartraining für Fahrer und eine computergestützte Routenoptimierung wirksame Umweltschutzmaßnahmen. Welche Maßnahme sich für einen Fuhrpark am besten eignet, lässt sich nur individuell ermitteln.

Autokauf: Es muss nicht immer Diesel sein

Eine Grüne Flotte besteht keineswegs nur aus E-Autos oder Hybridfahrzeugen. Beim Thema Schadstoffausstoß und Verbrauch kommen viele Faktoren zum Tragen, die vor dem Kauf eines neuen Flottenfahrzeugs genau analysiert werden sollten. Schließlich hängt es vom Einsatzprofil ab, welche Antriebstechnik am Ende einen Gewinn für Unternehmen und Umwelt einbringt.

Generell gilt: Ein Firmenwagen sollte nur so groß sein, wie nötig. Ambulante Pflegedienste kommen zum Beispiel mit einer Flotte Kleinwagen oft gut aus. Handwerksbetriebe benötigen dagegen eine größere Ladefläche. Einsatzgebiet und Zuladung bestimmen auch, welchen Motor und damit welchen Verbrauch ein Fahrzeug hat. Ein wichtiger Umweltfaktor ist auch die Antriebsart eines Firmenwagens. Bei gewerblich genutzten Fahrzeugen ist wegen des niedrigen Verbrauchs noch immer der Diesel die erste Wahl. Sind Flottenfahrer jedoch überwiegend in städtischem Gebiet unterwegs und befördern nur selten schwere Lasten, ist ein Benziner oder ein erdgasbetriebenes Fahrzeug die bessere Wahl. Dass die Anschaffung eines Erdgas-Autos nicht nur eine Umweltschutzmaßnahme ist, zeigt ein Blick auf die Kraftstoffpreise: Erdgas ist rund 30% günstiger als Diesel und rund 50% günstiger als Benzin. Darüber hinaus profitieren Käufer eines Erdgas-Fahrzeugs von zahlreichen Förderprogrammen, zum Beispiel der KfW oder der Gasversorger.

Eine weitere umweltschonende Alternative sind Hybridfahrzeuge. Sie nutzen einen herkömmlichen Verbrennungs- und gleichzeitig einen Elektromotor. Hybridautos spielen ihre Stärken vor allem im Stadtverkehr bei langsamen Geschwindigkeiten aus. Auf längeren Strecken bieten sie in Sachen Umweltschutz und Effizienz kaum Vorteile. Elektroautos sind im Fuhrpark aktuell noch selten anzutreffen. Das wird sich in den nächsten Jahren allerdings ändern. Die Auswahl an E-Autos wird sich in naher Zukunft wesentlich vergrößern. Dass die Reichweiten nicht noch gering sind, ist ein Vorurteil.

Inzwischen können die umweltfreundlichen Flitzer oft über 300 km zurücklegen. Einzig die Ladeinfrastruktur lässt noch zu wünschen übrig. Aber auch hier ist ein Wandel nur eine Frage der Zeit.

Effizienzmaßnahmen: Wie Spritspartraining und Routenplanung die Umwelt schonen

Wer aus seinem Fuhrpark eine Grüne Flotte machen möchte, muss nicht gleich alle Firmenwagen austauschen. Verschiedene Maßnahmen helfen, die Effizienz der bestehenden Flotte zu steigern und dadurch einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. So beeinflusst zum Beispiel der Fahrstil wesentlich den Kraftstoffverbrauch eines Firmenfahrzeugs. Spritspartrainings vermitteln eine sichere und umweltschonende Fahrweise, die gleichermaßen Umwelt und Unternehmen zugutekommen. Auswertungen beweisen, dass ein spritsparender Fahrstil keinen Zeitverlust bedeuten muss. Vorausschauendes Fahren mit einer konstanten Geschwindigkeit im optimalen Drehzahlbereich kann den Kraftstoffverbrauch um bis zu 25% senken und schont gleichzeitig das Fahrzeug.

Die Optimierung der Route ist für viele Fuhrparkmanager aus Kostengründen selbstverständlich. Die Vermeidung von unnötigen Leerfahrten ist aber auch eine Umweltschutzmaßnahme. Verschiedene Telematik- und Softwarelösungen helfen dabei, die täglichen Außendienstfahrten optimal aufeinander abzustimmen und dadurch Zeit und Sprit zu sparen. Angenehmer Nebeneffekt: Eine gute Software verringert außerdem den Verwaltungsaufwand und hilft dabei, einzelne Aufträge besser zu kalkulieren.

Broschüre zur Nachhaltigkeit fördern mit einer Fuhrparksoftware

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Outcome Klimapaket

Im Rahmen des Klimapaketes wurden folgende Veränderungen beschlossen, die auch Ihren Fuhrpark betreffen und interessieren könnten. Die folgende Zusammenfassung der Bestandteile des Klimapaketes bezieht sich auf die Veröffentlichung im September 2019.

Um die Umstellung auf Elektrofahrzeuge zu fördern wurde eine Steigerung der Kosten für Benzin und Diesel vorgestellt. Der Preis pro Liter soll 2021 um 3 Cent steigen und bis 2025 sogar auf bis zu 10 Cent mehr pro Liter. Grund dafür soll die Steigerung des Preises für CO2-Zertifikate sein.

So sollen die Preise für Zertifikate bis 2025 steigen:

 

Parallel dazu sollen Stromkosten geringer bepreist werden. Grund dafür ist die Aussicht auf den Umstieg der meisten Unternehmen und Privatpersonen auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Es soll hier also ein weiterer Anreiz mit Hilfe von Kosteneinsparungen bei Stromkosten geschaffen werden. Der Strompreis soll nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2021 um 0,25 Cent je Kilowattstunde und 2022 um 0,5 Cent pro Kilowattstunde reduzieren. Aktuell liegt die EEG-Umlage in diesem Jahr bei 6,405 Cent pro Kilowattstunde. Für einen durschnittlichen Mittelstandshaushalt bedeutet dies bei einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden eine Ersparnis von 8,75 Euro im Jahr.

 

Grafik zur CO2 Belastung

Verbesserung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur

Dazu sollen bis 2030 eine Million öffentlich Ladesäulen für Elektrofahrzeuge bereitgestellt werden. Aktuell kamen bis dato in 2019 3.786 neue öffentliche Ladesäulen in Deutschland zu den aus 2018 vorhandenen 12.800 dazu.

Meinungen der Bundesländer

Ein in vielen Bundesländern kritisch betrachteter Punkt ist die Anhebung der Pendlerpauschaule ab dem 21. Kilometer um fünf Cent pro Kilometer. Somit können nicht wie bislang 30 Cent pro Entfernungskilometer von der Steuer abgesetzt werden, sondern bis Ende 2026 35 Cent. Dies wird als Ausgleich für die Steigerung der Preise für Benzin und Diesel gesehen.

Steuerliche Änderungen

Die Kfz-Steuer soll sich in Zukunft mehr auf den CO2 Wert des Ausstoßes des Fahrzeuges beziehen und sich an diesem orientieren. Außerdem soll die 0,5% Dienstwagensteuer für Elektroautos (Preis unter 40.000 Euro) auf 0,25% gesenkt werden. 
Das Tanken des elektrisch angetriebenen Firmenwagens auf dem Gelände des Unternehmens soll in Zukunft keinen geldwerten Vorteil mehr darstellen und muss demnach nicht versteuert werden.

Über zukünftige Änderungen werden wir Sie hier auf dem Boxenstopp auf dem Laufenden halten.

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