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Was Sie wissen sollten über Schäden am Firmenwagen durch Dritte

Schäden am Dienstwagen durch Dritte sind ärgerlich – aber kommen im Alltag häufig vor. Dann heißt es, im Schadensfall die richtigen Schritte einzuleiten. Welche Szenarien auf Verantwortliche im Fuhrpark warten und wie diese am besten handeln, lesen Sie hier. 

Wohl jeder Mitarbeitende im Fuhrpark kennt die Situation. Der Wagen wird beschädigt aufgefunden, doch der Fahrzeugführende hat keinen Unfall gemeldet. Den Grund für Beulen oder Kratzer können Dritte verursacht haben. Nun ist das Fuhrparkmanagement gefragt: Es muss für eine schnelle Regulierung der Schäden sorgen und wissen, welche Schritte zur Aufklärung notwendig sind. Was für Möglichkeiten sich für verschiedene Situationen bieten, zeigen wir hier auf.

Mutwillige Schäden am Dienstwagen

Eine weitverbreitete Variante von Schäden am Kfz ist der Vandalismus. Im Jahr 2020 wurden laut Statista 208.794 Fälle von Sachbeschädigungen am Kfz in Deutschland polizeilich erfasst. Die meisten Fälle registrieren die Behörden an der Straße oder auf öffentlichen Parkplätzen. 

Doch wer kommt in diesen Fällen für den Schaden am Dienstwagen auf? Typische Vandalismusschäden an Fahrzeugen sind eingeschlagene Scheiben, zerstochene Reifen, Lackkratzer und beschädigte Außenspiegel. In den meisten Fällen sind bei Vandalismus die TäterInnen unbekannt. Trotzdem sollten alle Schäden sofort der Polizei gemeldet werden – auch eine Anzeige gegen Unbekannt gehört dazu.

Mutwillige Schäden Frontscheibe

Welche Versicherung zahlt bei Vandalismus?

Während die Kfz-Haftpflichtversicherung nicht für Schäden durch Vandalismus aufkommt, springt eine Teilkaskoversicherung womöglich ein. Dabei kommt es jedoch auf den Tathergang an. So entschied der Bundesgerichtshof am 24.11.2010 (Az.: IV ZR 248/08) im Fall einer Übernahme der Kosten eines Schadens. Wichtig ist die Ausgangslage: Geht es um einen versuchten Diebstahl, werden etwa die Kosten für Schäden an der Verglasung durch die Teilkaskoversicherung übernommen. 

Nur die vereinbarte Selbstbeteiligung muss gezahlt werden. Schäden ohne den Hintergrund des Diebstahls werden in der Regel durch die Vollkaskoversicherung abgedeckt. Ganz wichtig: Besonders Glasschäden sind sofort zu reparieren. Gerät man sonst in eine Kontrolle, gibt es ein Bußgeld in Höhe von 90 Euro sowie ein Punkt im Verkehrszentralregister.

Unverschuldeter Unfall

Unverschuldeter Unfall

Eindeutiger sieht der Fall bei einem unverschuldeten Unfall aus. Wenn es während der Arbeitszeit zum Unfall mit einem Dienstfahrzeug kommt, muss zunächst geklärt werden, wer für den Unfall verantwortlich ist. Die gegnerische Versicherung trägt die Kosten für den Unfall, wenn der Dienstwagenfahrende den Schaden nicht selbst verursacht. 

Dabei muss das Fuhrparkmanagement gewährleisten, dass das Fahrzeug betriebssicher ist und der Fahrende zum Führen des Fahrzeugs geeignet ist. Um sich umfassend abzusichern, können besonders im gewerblichen Bereich zusätzliche Versicherungen sinnvoll sein – wie etwa eine Unfallversicherung für den Fahrenden oder eine Verkehrsrechtsschutzversicherung.

Schäden durch Tiere und Umwelt

Sie sind klein, nachtaktiv und hinterlassen gewaltige Schäden – die Marder. Allein im Jahr 2018 wurden laut Statista etwa 198.000 Schadenfälle durch Marderbiss an die Versicherungen gemeldet. Marder im Motorraum gelten als Albtraum aller AutobesitzerInnen. Oft fällt der Marderschaden nicht sofort auf, dass wiederum führt in einigen Fällen zu gefährlichen Folgeschäden. Angefressene Zündkabel können den Katalysator schädigen, zerbissene Gummimanschetten verursachen Schäden an der Lenkung, den Antriebs- oder Achsgelenken. 

Das schlimmste Szenario droht, wenn die Kühlwasserschläuche durchlöchert sind. Eine Überhitzung des Motors kann schnell passieren und führt zu größeren Kosten. Gut zu wissen, dass die Teilkaskoversicherung die durch einen Marderschaden entstandenen Kosten in der Regel übernimmt. Die beschriebenen Folgekosten sind jedoch nicht inkludiert. Um alle Tierschäden am Fahrzeug abzudecken, also neben Wildtiere auch Haustiere, lohnt sich eine entsprechende Vollkaskoversicherung.

Hoher Hagelschaden

2021 wird nach Schätzungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherer (GDV) zu einem der teuersten Jahre aller Zeiten. Im Juni hatte eine Unwetterserie in Deutschland für rund 1,7 Milliarden Euro versicherte Schäden gesorgt. Allein die Hagelschäden an rund 275.000 Autos soll die Versicherer etwa 700 Millionen Euro gekostet haben. Für die Kfz-Versicherer ist das der viertgrößte Hagelschaden seit Beginn der Statistik. Von leichten Schäden bis hin zu einem schrottreifen Pkw – Hagelkörner können verheerende Folgen für Versicherte nach sich ziehen. Wenn im Firmenfuhrpark ein Hagelschaden entsteht, bezahlt normalerweise die Teil- oder Vollkaskoversicherung. 

Handelt es sich um ein Leasingfahrzeug, sollte der Schaden sofort dem Leasinggeber gemeldet werden. Möglicherweise deckt der Leasingvertrag samt Versicherung die Hagelschäden ab. Auch seiner Versicherung sollte man Hagelschäden am Auto zeitnah melden. Die Beschädigungen dabei immer mit Fotos dokumentieren und möglichst schriftlich festhalten. Nur dann gibt es handfeste Beweise, die juristischen Anfechtungen standhalten.

Wahl des Schadenmanagements – ein Überblick

Ein gutes Schadenmanagement spart den Fuhrparkverantwortlichen viel Zeit und Geld. Hier lohnt es sich jedoch genau hinzuschauen, denn auch bei vermeintlich guten Angeboten lauern versteckte Fallen. Welche Möglichkeiten es gibt und wie die Vor-und Nachteile aussehen, erklären wir hier.

Auch wenn die FahrerInnen top geschult sind und alle sich an die Regeln halten – manchmal knallt’s trotzdem. Was tun im Falle eines Unfalls? Hier greift das Schadenmanagement, das in jedem Fuhrpark ein wichtiges Thema ist. Denn eine effiziente Abwicklung mit schnellen, unkomplizierten Prozessen ist Voraussetzung, um unnötige Kosten zu vermeiden und die Mobilität der Mitarbeitenden zu garantieren.

Schadenmanagement auslagern

Klingt zunächst nach einer unkomplizierten Lösung: Die Fuhrparkleitung gibt die Aufgabe komplett an einen externen Dienstleister ab. Die FahrerInnen rufen bei Unfällen eine Hotline an, die den Schaden aufnimmt und ihn komplett bearbeitet.

Das Problem: Schadenssteuerer finanzieren sich oft durch Kickbacks auf den Reparaturpreis. Diese versteckten Provisionen führen aber dazu, dass Schäden sofort repariert werden. Das ist häufig ineffizient, denn gerade bei kleineren Schrammen lohnt es sich zu warten und zu einem anderen Zeitpunkt (oder vor der Leasingrückgabe) gleich mehrere Schäden gleichzeitig zu beheben. Das spart nicht nur den Mitarbeitenden Zeit, sondern auch Reparaturkosten, weil Werkstätten bei jeder Reparatur natürlich auch Arbeitszeit für die Vor- und Nachbereitung des Autos berechnen. Sammelt man mehrere Reparaturen, spart man allein schon diese Kosten. 

Dazu kommt, dass den externen Schadensverwaltern natürlich nicht daran gelegen ist, den Reparaturpreis möglichst niedrig zu halten – das würde die Provision schmälern. Alternative und umweltgerechte Instandsetzungs-Methoden wie Smart RepairFix oder „Reparieren vor Ersetzen“ stehen daher eher nicht zur Wahl. Folglich sind höhere Reparaturkosten zu erwarten. 

Weiterer Nachteil: Die Fuhrparkleitung hat oft wenig Einblick in diese Prozesse. Die meisten Anbieter liefern zwar ein monatliches Reporting – aber eben erst am Ende des Monats, Fehlentscheidungen lassen sich so nicht mehr rückgängig machen. Häufig fehlt auch eine Dokumentation, was es schwierig macht, die Zusammenarbeit transparent zu gestalten: Schäden werden nicht fotografiert, so dass im Nachhinein niemand kontrollieren kann, ob es nicht auch eine günstigere Reparatur-Möglichkeit gegeben hätte.

schadensmanagement

Schäden in Eigenregie managen

Klar, dass Fuhrparkverantwortliche im Schadensfall am liebsten selbst entscheiden möchten. Allerdings ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten: Schadenmeldungen landen meist auf unterschiedlichsten Wegen beim Flottenmanagement, mal telefonisch, mal als E-Mail, WhatsApp oder als Zettel auf dem Schreibtisch. Wichtige Informationen können so verloren gehen. Hier braucht es eine Struktur, doch die zu schaffen, bedeutet Extra-Arbeit. Und: Aufgrund des schnellen digitalen Wandels und der Umstellung auf neue Mobilitätsformen kann es sein, dass man sich morgen schon wieder neu aufstellen muss. 

Wer die Aufträge nicht bündelt, kann zudem in der Werkstatt keine guten Konditionen aushandeln. Außerdem kostet jeder Unfall Zeit: Im Normalfall muss ein Fahrer mit einem schadhaften Fahrzeug dreimal in die Werkstatt – zur Besichtigung und Erstellung des KVAs, dann für die Reparatur und ein letztes Mal zur Abholung.

Digitales Schadensmanagement

Die Digitalisierung bietet viele Chancen für das das Schadenmanagement im Fuhrpark. Sie hilft, Prozesse weiter zu optimieren und die Durchlaufzeit in der Schadenabwicklung zu verringern. Die Flottenleitung behält mit der Fuhrparkmanagement-Software Vimcar Fleet problemlos die Übersicht über den Fuhrpark und alle Schäden. Und die FahrerInnen können Schäden sehr einfach melden.  

Weiterer Bonus: Es gibt ein qualitativ geprüftes Werkstatt-Netzwerk mit gut verhandelten Konditionen, auf die kleinere Fuhrparks vielleicht sonst keinen Zugriff hätten. Man kann auch bestehende Partnerwerkstätten, mit vielleicht schon länger gearbeitet wird, weiter nutzen – was zum Beispiel bei einer Zusammenarbeit mit einem klassischen Schadenssteuerer oft nicht möglich ist.   

Das zertifizierte Netzwerk ist sehr wichtig – vor allem bei Leasingfahrzeugen, weil die Leasingfirmen natürlich die Qualität der Reparaturen kontrollieren und verlangen, dass nach Herstellervorgaben repariert wird. So muss sich die Fuhrparkleitung keine Sorgen um Zusatzkosten bei Leasingrückgabe machen. 

Einen Schaden telefonisch bei einer Hotline zu melden, empfinden viele FahrerInnen als nervig. Daher werden kleinere Schrammen oft gar nicht erst gemeldet. Über die Web-App von Vimcar Fleet können auch kleinere Schäden, Kratzer, Beschädigungen im Innenraum und ähnliches mit ein paar Klicks ganz einfach gemeldet werden. So gibt es keine bösen Überraschungen bei der Leasingrückgabe, die dann schnell teuer werden können.

Darauf sollten Sie achten

Der Verlauf von Schadensfällen sowie die genaue Beschädigung sollte mit Hilfe von Fotos dokumentiert und jederzeit einsehbar sein. Das hat noch einen weiteren Vorteil: Durch die digitale Meldung und sehr gute Fotoqualität können die Werkstätten die Oberflächenschäden in 80 Prozent der Fälle einschätzen und einen KVA erstellen, ohne dass der Wagen direkt bei dem Fuhrparkverantwortlichen vorfahren muss. Das spart allen Zeit.   

Fazit: Alle Vorgänge bei einem digitalen Schadenmanagement sollten datenbasiert sein und langfristig optimiert werden können. 

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Mehr zum Thema:

Kfz Teilkasko vs. Vollkasko: Wann ist welcher Schutz sinnvoll?

Weder die Vollkaskoversicherung für das Kfz noch die Teilkasko sind gesetzlich vorgeschrieben – anders als die Haftpflichtversicherung. Fahrer beziehungsweise Halter entscheiden folglich selber, ob sie einen entsprechenden Schutzbrief abschließen. So fragt sich, in welchen Fällen die Teilkasko zur Autoversicherung gehören sollte und wann die Vollkasko. Und wann kann man darauf verzichten? Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr zu: Vollkasko / Teilkasko – Wann ist was sinnvoll?

Voll- und Teilkasko Autoversicherung: Welche Leistungen bieten sie?

Voll- sowie Teilkaskoversicherungen begleichen grundsätzlich Schäden am eigenen Fahrzeug. Die gesetztlich vorgeschriebene Haftplichtversicherung ist dagegen für Fremdschäden gedacht, übernimmt folglich auch Unfallfolgen am eigenen Fahrzeug die von Dritten verursacht wurde. Wofür also braucht man eine Vollkaskoversicherung für das Auto? Und wann hat die Teilkasko Vorteile? Zunächst gilt: Die Leistungen beider Schutzbriefe sind in vielen Punkten gleich. So zahlt sowohl die Kfz Teilkasko als auch die Vollkaskoversicherung am Auto folgende Schäden:

  • Sturm, Hagel- und Überschwemmungsschäden
  • durch Tierbisse verursachte Schäden
  • zersprungene Windschutzscheiben nach Steinschlag
  • Schäden nach einem Wildunfall
  • durch Brand oder Explosion entstandene Schäden
  • Kabelschäden nach einem Kurzschluss
  • Raub und Unterschlagung

Kfz Versicherung Teilkasko

Die genannten Versicherungsleistungen der Teilkasko sind nicht selbst verschuldet. Sollen auch vom Halter beziehungsweise Fahrer verursache Risiken abgesichert sein, kommt die Vollkasko Autoversicherung ins Spiel. Diese übernimmt neben den genannten Leistungen in der Regel auch folgende Fälle:

  • Kratzer, Dellen und Co., die beim Einparken entstanden sind
  • Schäden nach einem selbstverschuldeten Unfall
  • Vandalimusschäden durch Unbekannte
  • Schäden nach Fahrerflucht Dritter am eigenen Fahrzeug
  • Schäden durch Dachlawinen, Erdeben oder Vulkanausbrüche

Bei beiden Versicherungstypen sind Verträge mit Selbstbeteiligung möglich. So lassen sich unter Umständen Kosten sparen. Wann die Kfz Teilkasko sinnvoll ist hängt dementsprechend von der Schadensart ab.

Wichtig: Die tatsächlichen Leistungen der jeweiligen Auto Kfz Versicherung variieren je nach Police und Versicherungsgesellschaft. Ein Blick in den Vertrag klärt, welche Schäden tatsächlich übernommen werden. Dies ist vor dem Abschluss der Pkw Teilkasko sinnvoll.

Wann genügt eine ausreichende Kfz Versicherung Teilkasko – und wann ist Vollkasko für das Kfz besser?

Grundsätzlich sind bei beiden Versicherungstypen verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. So ist vor allem das Alter und damit der Wert des Autos zu berücksichtigen. Von Dritten verursachte Schäden, etwa nach einem Unfall, begleicht dessen Haftpflichtversicherung. Für ein älteres Fahrzeug, das üblicherweise in der Garage steht, lohnt sich die Kaskoversicherung in der Regel nicht mehr. Ausnahmen sind wertvolle Old- und Youngtimer. Achtung: Nicht alle Versicherungen übernehmen Policen für diese Fahrzeugtypen oder die Prämien sind höher als für herkömmliche Kfz.

Eine Vollkasko Autoversicherung kommt vor allem für neue und wertvolle Fahrzeuge infrage, bei denen bereits Blechschäden hohe Kosten verursachen. Auch für Leasingwagen muss in der Regel zwingend eine Kfz Vollkasko abgeschlossen werden. Ratsam, mitunter auch von der Bank beziehungsweise dem Autohaus vorgeschrieben, ist die Police ebenfalls im Rahmen einer Finanzierung.

Oldtimer

Kosten Kaskoversicherung

Vollkasko, Teilkasko – Wann ist es sinnvoll? Die Kosten für die Kaskoversicherung variieren, da sie sowohl vom Fahrzeugtyp als auch von subjektiven Merkmalen abhängen. Dazu zählt die Typklasse des Wagens. Für alle Fahrzeugtypen gelten versicherungsübergreifend bestimmte Unfallklassen. Die Daten werden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft anhand von offziellen Unfall- und Schadenstatistiken ermittelt. Es kann sich lohnen, direkt beim Kauf auf eine vorteilhafte Klasse zu achten. Insbesondere wenn – etwa im Fuhrpark – viele Fahrzeuge versichert werden, lassen sich so hohe Kosten vermeiden.

Auch die Regionalklasse, ein weiterer zur Berechnung der Versicherungsprämie hinzugezogener Wert, lässt sich unter Umständen beeinflussen. Hier gilt der Ort, an dem das Fahrzeug angemeldet ist. Unternehmen mit mehreren Niederlassungen sollten sich informieren, ob die Regionalklasse an einem Standort gegebenenfalls günstiger ist.

Einfluss auf Prämienberechnung

Schließlich wird das Einsatzgebiet des Fahrzeugs in die Prämienberechnung miteinbezogen. Für Dienst- und Poolfahrzeuge sind üblicherweise höhere Prämien fällig, da die Unfallanfälligkeit aufgrund eines häufigen Einsatzes höher ist.

Darüber hinaus spielen folgende Daten des Versicherungsnehmers eine Rolle:

  • Schadenfreiheitsklasse
  • ggf. Beruf (Vielfahrer zahlen oftmals mehr)
  • Wohn- beziehungsweise Zulassungsort des Fahrzeugs
  • Dauer des Führerscheinbesitzes

Der Schadenfreiheitsrabatt ist ein individueller Wert, der mit jedem unfallfreien Jahr steigt. So wird die Versicherung mit jedem schadensfreien Jahr immer günstiger. Das gilt jedenfalls für die Vollkasko. In der Teilkasko gibt es dagegen keinen Schadenfreiheitsrabatt – die Kosten bleiben folglich über den gesamten Versicherungszeitraum gleich hoch. Die tatsächlichen Zahlungen variieren wiederum abhängig von der Versicherungsgesellschaft. Jede legt einen unterschiedlichen Wert zugrunde. Ein Versicherungsvergleich für Kfz Vollkasko und Teilkasko kann sich daher lohnen.

 

Grundsätzlich gilt: Eine Vollkasko für das Auto lohnt sich für Neufahrzeuge bis zu einem Alter von maximal fünf Jahren. Anschließend ist es in der Regel ratsam, in die Teilkasko zu wechseln. Es lohnt sich jedoch immer ein Blick in die Police.

Vollkasko und Teilkasko - Wann ist was sinnvoll?

Wann ist für einen Fuhrpark eine Vollkasko Teilkasko sinnvoll? Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Versicherung der Fahrzeuge im Fuhrpark vom Fuhrparkleiter abgeschlossen werden muss. FahrerInnen können in manchen Fällen bei der Entscheidung von Vollkasko-Versicherung oder Teilkasko entscheiden. Die Haftpflichtversicherung sichert im Falle von Personen- und Sachschäden, die durch FahrerInnen entstehen, ab.

Ist die Kaskoversicherung Auto sinnvoll? Ist eine Teilkasko sinnvoll? Sollen die Fahrzeuge weiter abgesichert werden, sollten diese Fragen im Fuhrpark geklärt werden. Es kann wahlweise entweder eine Teilkasko- oder eine Vollkasko-Versicherung abgeschlossen werden. Da beide Versicherungen freiwillig abgeschlossen werden können, gilt hier abzuwägen: Wann ist die Kaskoversicherung Auto sinnvoll? Der Fuhrparkleiter sollte unter Berücksichtigung aller vorhandenen potenziellen Risikofaktoren und Konditionen vorab eine Risikobewertung vornehmen, um die Entscheidung zu treffen. Die Risikobewertung kann zwischen Fuhrparks unterschiedlich ausfallen.

Besprechung Vollkasko oder Teilkasko

Wann ist eine Teilkasko, wann eine Vollkasko Versicherung sinnvoll?

Die Teilkasko Versicherung deckt Schäden ab, auf die FahrerInnen keinen Einfluss haben. Hier kann es daher hilfreich sein, die Wahrscheinlichkeit von wetterbedingten Schäden abzuschätzen (Hagel, Blitz, Wind, Sturm, Überschwemmung etc.). Das kann firmenintern unter anderem durch das Risikomanagement erfolgen. 

Eine Teilkasko ist ebenso sinnvoll, wenn es zunehmend zu Schäden durch Wildunfälle kommt. Hier sollte ebenfalls die Häufigkeit der Bruchschäden an der Verglasung einbezogen werden. Bei einem selbstverursachten Unfall greift hingegen die Vollkasko. Da die Vollkaskoversicherung alle Leistungen der Teilkaskoversicherung beinhaltet, ist es für einen Fuhrpark oft sinnvoll, für alle Fahrzeuge eine Vollkasko abzuschließen. Außerdem greift die Vollkasko bei Unfallschäden am eigenen Fahrzeug, inklusive böswilliger Beschädigungen und Vandalismusschäden.

Ebenfalls kann die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls der Fahrzeuge identifiziert werden? Stehen die Fahrzeuge nicht immer auf dem Firmengelände oder wurden in der Vergangenheit besonders häufig entwendet, kann eine Teilkasko oder Vollkasko Versicherung sinnvoll sein. 

Fahrzeugalter - Neben der Kaskoversicherung Auto sinnvoll

Wann eine Vollkasko sinnvoll ist und wann Teilkasko als sinnvoll erachtet werden sollte hängt ebenfalls vom Alter des Fahrzeugs ab. Handelt es sich um einen Fuhrpark mit vielen neuen Fahrzeugen erübrigt sich für viele die Frage ob eine Teilkasko oder Vollkasko sinnvoll ist, da hier in den meisten Fällen eine Vollkasko Versicherung eine sichere Variante ist. Sollten die Fahrzeuge durch ein Leasing finanziert sein, ist ebenfalls die Option Vollkasko zu empfehlen. Will der Fuhrparkleiter die Prämien für ältere Fahrzeuge geringer halten, so ist eine Teilkasko die bessere Lösung.

Altes Fahrzeug Kaskoversicherung

Regelmäßiger Tarifvergleich

Versicherungstarife können untereinander stark abweichen und hängen sehr davon ab, wie die einzelnen Versicherungen die verschiedenen Risikokriterien berechnen und bewerten. Ein Check der diversen Angebote lohnt sich also immer, da es zum Teil große Unterschiede geben kann. Bei diesen Berechnungen ist zusätzlich die Typklasse der Fahrzeuge ein Berechnungsfaktor, der unbedingt mitberücksichtigt werden muss.

Alles zum Thema Schadenmanagement im Fuhrpark

Fahrzeugunfall – Vorsicht bei der Versicherung

Wer schuldlos in einen Autounfall gerät, kommt schnell in Kontakt mit der gegnerischen Versicherung. Doch die versuchen in der Regel mit Tricks, ihre möglichen Kosten zu drücken. Wir wissen, worauf Sie in der Kommunikation mit der Versicherung achten müssen.

Ein kleiner Rempler, ein kurzes touchieren – und schon sind Tausende von Euros weg. Wer an einem Unfall schuldlos ist, der wird meist umgehend von der gegnerischen Versicherung kontaktiert. Der Tenor: Man müsse sich keine Gedanken machen, alles wird reibungslos und zur vollen Zufriedenheit des Geschädigten erledigt. Was sich so gut anhört, stimmt fast nie. Viele Versicherer kürzen nämlich dreist die Erstattung um hohe Beträge. Wie Sie im Falle eines Unfalls vorgehen sollten, haben wir hier zusammengefasst.

Anwalt beauftragen

Auf keinen Fall sollte man blauäugig auf die Wünsche der gegnerischen Versicherung eingehen. Fachanwälte kennen alle Tricks der Versicherer und holen das heraus, was dem Geschädigten zusteht. Jeder Geschädigte hat das Recht, sich auf Kosten des Gegners einen Anwalt zu nehmen – auch bei minimaler Schadenhöhe. 

Jeder Geschädigte ist gut beraten, selbst bei kleinen Schäden einen Anwalt zu nehmen

Es ging um 645 Euro (Az. 431 C 2044/09). Der Anwalt kostet den Geschädigten nichts, sofern ihn keine Teilschuld trifft.

Eigenen Gutachter nehmen

Der Geschädigte sollte immer den Sachverständigen beauftragen. Lediglich bei Schäden unter 1.000 Euro rät die „Stiftung Warentest“ zum Verzicht auf den eigenen Experten. Wer einen eigenen Experten beauftragt, sollte einen Sachverständigen des Bundesverbands BVSK nehmen. Dessen Mitglieder sind Ingenieure oder Kfz-Meister. Auch den Gutachter muss die Versicherung der Gegenseite zahlen – wenn es sich nicht um einen Bagatellschaden handelt. Wichtig: Will die gegnerische Versicherung gern ihren Sachverständigen zur Nachbesichtigung schicken, geht das nur, wenn sie einen konkreten Grund hat, sagt das Landgericht (LG) Berlin (Az. 42 0 22/10).

Hier kürzen Versicherungen häufig

Abschleppen

Auch wenn sich der Geschädigte nicht den preiswertesten Abschlepper beauftragt, muss die Versicherung alle Kosten tragen. Liegt die Heimatwerkstatt gut 120 Kilometer entfernt, darf er den Wagen dorthin bringen (Amts­gericht Rosenheim, Az. 8 C 90/17).

Werkstatt

Markenwerkstätten vs preiswerte freie Werkstätten. Die teurere Variante müssen Versicherer nur dann zahlen, wenn der Wagen nicht älter als drei Jahre ist (BGH, Az. VI ZR 267/14). Aber auch dann, wenn der Geschädigte sein Auto immer in eine Markenwerkstatt brachte – und dort auch Wartungen durchführen ließ (BGH, Az. VI ZR 182/16). Verlangt der Versicherer die Reparatur in einer freien Werkstatt, muss sie nah genug sein.

Haushaltsführungsschaden

Bei einer Verletzung benötigt der Geschädigte im Haushalt Hilfe. Hier muss selbst dann die Versicherung für den Dienst zahlen – wenn Familienmitglieder oder Freunde aushelfen (BGH, Az. VI ZR 183/08).

Merkantiler Minderwert

In der Regel ist ein repariertes Fahrzeug weniger wert als ein unfallfreies. Die Versicherung muss den Wertverlust ausgleichen.

Restwert

Kommt es zu einem Totalschaden, muss der Geschädigte nicht an den meistbietenden Aufkäufer suchen. Er darf den Schrott zu dem vereinbarten Preis im Gutachten verkaufen (BGH, Az. VI ZR 132/04) und muss nicht auf ein Gegenangebot des Versicherers warten.

Standgeld

Häufig bestehen Werkstätten auf ein Standgeld für ein schrottreifes Auto. Dies muss die Versicherung selbst bei langfristigem Parken ersetzen (Amtsgericht Cuxhaven, Az. 5 C 538/16).

Überführungskosten

Muss die Werkstatt den Wagen zum Lackierer überführen, hat der Versicherer die Transportkosten zu erstatten (OLG Düssel­dorf, Az. I-1 U 140/09).

Mietwagen

Grundsätzlich darf – wenn man es tatsächlich benötigt – ein dem Unfallfahrzeug gleichwertiges Auto angemietet werden. Selbst dann, wenn man ein Mietfahrzeug der Luxusklasse anmietet (OLG Dresden, Urteil vom 31. Juli 2013, Aktenzeichen 7 U 1952/12).

Feuerwehrrechnung

Ein Feuerwehreinsatz zur sogenannten Gefahrenabwehr muss in aller Regel der eigene Versicherer zahlen. Der ist nötig, wenn die Feuerwehr Öl abbinden muss oder die Verkehrslenkung übernimmt, urteilte der Bundes­gerichts­hof (Az. IV ZR 325/05).

Jetzt Checkliste zu den Versicherungen herunterladen & Fuhrpark richtig absichern!

In Unternehmen, die einen Fuhrpark besitzen ist es besonders wichtig, auch hier die richtige Versicherung für die vorhandenen Fahrzeuge abzuschließen. Was hierbei beachtet werden muss und welche Punkte besonders wichtig sind, zeigt diese Checkliste:

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Checkliste Fuhrparkversicherung

Alles zum Schadenmanagement im Fuhrpark

Welchen Einfluss haben die Fahrer auf die Schadenquote?

Das Herzstück im Fuhrpark sind die Fahrer. Ohne sie gibt es keine Bewegung, mit ihnen aber häufig teure Unfälle. Um die Kosten zu minimieren und die Sicherheit zu erhöhen, ist eine gute Schulung umso wichtiger für alle Mitarbeiter am Lenkrad.

Von Januar bis November 2020 erfasste die Polizei insgesamt 2,1 Millionen Straßenverkehrsunfälle – und damit 15,5 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr sank um 14% auf 305 900, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Dieser Trend hört sich gut an, ist aber auch auf das durch die Corona-Pandemie bedingte geringere Verkehrsaufkommen zurückzuführen. 

Besonders Pflegedienste, Taxis und Lieferdienste gehören dabei zu den Risikogruppen, die vermehrt in Unfälle geraten. Kein Wunder, dass sie bei den Versicherungen einen ganz schweren Stand haben. In manchen Fällen müssen Versicherer horrende Versicherungsbeiträge aufbringen, die teilweise dreimal so hoch liegen wie die Leasingrate der Fahrzeuge.

28 Milliarden Euro für KFZ-Versicherung

Mit Beitragseinnahmen von über 28 Milliarden Euro im Jahr 2019 ist die Kraftfahrtversicherung die größte Sparte in der Schaden- und Unfallversicherung. Sieht man sich die Zahlen von Statista an, dann zählen in der Vollkaskoversicherung Park- und Rangierschäden mit über 30 Prozent Anteil zu den häufigsten Schadenursachen. Zur Vermeidung helfen manchmal einfache technische oder psychologische Tricks. Rückfahrkameras, Einparkhelfer oder Abstandhalter kosten im Verhältnis zum Unfall wenig – beugen aber effektiv gegen Schäden vor.

Schadenursachen – von Stress bis Ablenkung

Neben Ursachen für Schäden, die am technischen Zustand des Dienstwagens liegen, führen auch verhaltensbedingte Fehler zu Unfällen. In der Regel kann das an Stress, Ablenkung, negativen Einstellungen oder am Alkohol liegen. Besonders Stress zeichnet sich als Kostentreiber aus. Ob nun unachtsames Öffnen der Türen, Drängler auf der Autobahn, blindes Vertrauen in Fahrerassistenzsysteme oder Zeitdruck. Geht es um Ablenkungsquellen, dann rangiert das Smartphone ganz weit oben. All diese Szenarien beeinflussen die Schadenquote des Fuhrparks negativ.

Jetzt Ratgeber herunterladen & Fahrverhalten der Fahrer verbessern!

In dem folgenden Ratgeber erhalten Sie Tipps zu der Schulung und Kommunikation mit Ihren Fahrer. Der Ratgeber kann sowohl digital als auch ausgedruckt genutzt werden. 

Ratgeber zum Fahrverhalten

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Mit dem Fahrer sprechen – Schäden reduzieren

Wenn es um die Reduzierung der Schadenquote geht, führt der erste Weg zum Fahrer. Das zeigt auch der Fall eines Verleihers von Flottenfahrzeugen. Bei einem Kunden lag die Schadenfrequenz für Scheibenaustausch in den vergangenen Jahren mit über 25 Prozent weit über den Benchmark-Werten anderer Flottenbetreiber.

Daraufhin wurden Mailings mit Glaspflaster für die beschädigte Stelle nach einem Steinschlag an die Fahrer geschickt. Das sollte die Fahrer über die Kosten eines Scheibenaustauschs im Vergleich zu einer Scheibenreparatur informieren – und sensibilisieren. Zusätzlich wurden sie aufgefordert, in der Werkstatt nach einer Scheibenreparatur anstatt nach einem Austausch zu fragen. Mit Erfolg: 2018 konnte das Unternehmen die Schadenfrequenz in der Kategorie Scheibenaustausch um fast zehn Prozentpunkte reduzieren. Ersparnis: etwa 10.000 Euro.

Seminar

Mehr Fahrtraining, weniger Schäden

Neben der Sensibilisierung aller Fahrer für das Firmenfahrzeug gibt es noch eine andere effektive Methode, um langfristig positive Ergebnisse im Schadenmanagement zu erzielen: das Fahrtraining. Wetterverhältnisse oder Unsicherheiten beim Fahren begünstigen das Unfallrisiko enorm. Ein Fahrsicherheitstraining durch den Arbeitgeber für Mitarbeiter kann eine sinnvolle Maßnahme zur Unfallprävention sein. Wenn Mitarbeiter defensiv fahren, spart das laut Experte bis zu 30 % an Kosten ein. Ein weiterer Effekt: Das Unternehmen spart im Fuhrpark Sprit, schont zusätzlich auch noch die Umwelt und sichert bei manchen Versicherungsanbietern satte Prämien-Rabatte. Angeboten werden die Kurse über große Autoclubs wie ADAC, ACE oder AvD sowie von Dekra, Deutsche Verkehrswacht oder TÜV. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Blog.

Alles zum Thema Schadenmanagement

Alle Tipps zur Schadenabwicklung

Mehr als 2,6 Millionen Verkehrsunfälle passierten allein im Jahr 2019 in Deutschland. Bei den meisten davon blieb es bei Sachschäden – doch auch die ziehen oftmals hohen bürokratischen Aufwand bei der Schadenabwicklung mit sich. Wird ein Fahrzeug aus dem Fuhrpark in einen Unfall verwickelt, kommen auf den Fuhrparkleiter im Rahmen der Kfz Schadenabwicklung des Kfz zahlreiche Aufgaben zu. 

Schadenabwicklung im Fuhrpark: Was tun nach einem Unfall?

Schadenmanagement

Ob Bagatell- oder (wirtschaftlicher) Totalschaden: Nach einem Unfall ist es oberstes Gebot, das Fahrzeug so schnell wie möglich wieder einsatzbereit zu machen und die Schadenabwicklung schnell zu erledigen. So lassen sich teure Ausfallzeiten vermeiden. Ein durchdachtes Schadenmanagement reduziert den Aufwand und beschleunigt den Vorgang. Aus einer konsequenten Schadenregulierung für ein Kfz lassen sich zudem Maßnahmen für die Unfallverhütung treffen. Wer weiß, aus welchen Gründen es zu Unfällen kommt, kann effektiv dagegen steuern. Das hat letztendlich positive Auswirkungen auf die Versicherungsprämie: Ein durchdachtes Schadenmanagement belohnen Versicherungsgeber meist mit besseren Konditionen. Die Schadenabwicklung bei einem Kfz Unfall kann dementsprechend schnell und unkompliziert durchgeführt werden, wenn sie bereits im Vorfeld gut organisiert ist.

 

Hat es gekracht, ist es für alle Beteiligten wichtig, rasch zu handeln. Das gilt für den Fahrer ebenso wie für den Fuhrparkmanager. Die Schadenregulierung umfasst zahlreiche Punkte, über die der Fuhrparkleiter Kenntnis haben sollte – oder er gibt sie in die Hände eines Schadenregulierers. Die Schadenabwicklung für Kfz kann hier also vom Fuhrparkverantwortlichen oder Schadenregulierer übernommen werden.

Das muss bei der Schadenregulierung beachtet werden

Bereits am Unfallort sind Maßnahmen für eine effektive Abwicklung zu treffen. Im ersten Schritt der Kfz Schadenabwicklung meldet der Fahrer den Schaden an das Unternehmen – gegebenenfalls ergänzt durch Fotos und / oder Skizzen. Bei unklaren Schuldverhältnissen und Personenschäden sollte zwingend eine Unfallaufnahme durch die Polizei erfolgen. Diese kann später den Vorgang wesentlich vereinfachen, zum Beispiel bei der Meldung an die Versicherung. Die Schadenaufnahme erfolgt in der Regel durch den Fuhrparkleiter. Schadenabwicklung nach dem Kfz Unfall sollte im Fuhrpark gut organisiert sein. Dadurch lässt sich wertvolle Zeit einsparen. 

Dieser – oder ein externer Schadenregulierer – übernimmt alle folgenden Schritte:
  • Schadenmeldung an die gegnerische Versicherung sowie gegebenenfalls Meldung bei der eigenen Versicherung
  • Beauftragung eines Sachverständigen – bei Bagatellschäden genügt unter Umständen ein Kostenvoranschlag oder ein Kurzgutachten
  • Beauftragung der Werkstatt und Organisation der Reparatur
  • Bereitstellung eines Ersatzfahrzeuges für die Dauer des Werkstattaufenthalts
  • Reparaturfreigabe nach erfolgter Instandsetzung
  • Abwicklung des Unfallschadens mit der gegnerischen Versicherung
Autounfall
Darüber hinaus gehören Controlling und Buchhaltung zu einem vollständigen Schadenmanagement. So sind etwa die Reparaturrechnungen mit dem Gutachten beziehungsweise dem Kostenvoranschlag abzugleichen, Zahlungseingänge zu kontrollieren und falls notwendig ein Mahnwesen einzuleiten.

Ein ausführliches Reporting dient der Unfallprävention. Es umfasst unter anderem die Aufnahme des beteiligten Fahrers, den Fahrzeugtyp, die Umstände, die zum Unfall geführt haben sowie die Höhe des Schadens. So lassen sich im besten Falle Muster erkennen, die im Rahmen einer Unfallnachsorge relevant sein können. Das Reporting wird zur Schadenabwicklung bei Kfz Unfall gezählt. 

Laden Sie hier den Leitfaden herunter und vereinfachen die Schadenabwicklung in Ihrem Fuhrpark!

Um die Schadenabwicklung Kfz korrekt abwicklen zu können, empfehlen wir Ihnen die Nutzung von unserem Leitfaden. Die Schadenabwicklung kann mit Hilfe des Leitfadens strukturiert und organisiert durchgeführt werden. So kann wertvolle Zeit eingespart werden. Der Leitfaden kann für verschiedene Fahrzeuge im Fuhrpark verwendet werden. 

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Leitfaden Schadenabwicklung

Schadenpositionen nach Verkehrsunfall: Welche Rechtsansprüche lassen sich im Fuhrpark geltend machen?

Ist der Fahrer unverschuldet in einen Unfall verwickelt, übernimmt die gegnerische Versicherung grundsätzlich die Kosten. Um die Schadenersatzansprüche in vollem Umfang durchzusetzen, sollte der Fuhrparkleiter die folgenden Anspruchsgrundlagen kennen:

  • Halterhaftung nach 7 StVG
  • Schadenersatzanspruch nach 823 Abs. 1 BGB sowie § 823 Abs. 2 BGB
  • Ersatzpflicht des Fahrzeugführers nach 18 StVG
  • Direktanspruch gegen die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners nach § 115 VVG

Die Schadenpositionen

Zu wissen, welche Schadensposition geltend gemacht werden kann, bewahrt das Unternehmen vor Verlusten, zum Beispiel hinsichtlich des Nutzungsausfalls im Rahmen der notwendigen Reparatur. Relevante Schadenpositionen im Fuhrpark betreffen zahlreiche Positionen, die individuell bewertet werden. So spielen die Höhe des Schadens eine Rolle, die Dauer der Reparatur und ob es sich um einen (wirtschaftlichen) Totalschaden handelt. Ziel der Regulierung ist es grundsätzlich, den Geschädigten so zu stellen, als sei der Unfall nie passiert. Dafür sind folgende Positionen in der Abwicklung heranzuziehen:

Schadenabwicklung
  • Aufwandsentschädigung (allgemeine Unfallpauschale)
  • Abschleppkosten inklusive Standgebühren
  • Instandhaltungskosten laut Gutachten oder Kostenvoranschlag
  • Gutachterkosten
  • Wertminderung des Fahrzeugs
  • Nutzungsausfall 
  • Kosten für Miet- oder Ersatzwagen
  • Gebühren für die Fahrzeugabmeldung bei Totalschaden

Die vollständige Schadenregulierung zieht häufig Versicherungsstreitfragen nach sich. Rechtliche Grundlagenkenntnisse sind für den Fuhrparkleiter daher unverzichtbar. Darüber hinaus ist anwaltlicher Beistand bei unvollständigen Zahlungen seitens der Versicherung ratsam.

Weitere Artikel zum Thema Schadenabwicklung

Das Unfallgutachten: die Hilfe zur Schadenabwicklung

Ist ein Flottenfahrzeug ohne Schuld des Fahrers in einen Unfall verwickelt, kommt oftmals ein hoher Verwaltungsaufwand auf das Unternehmen zu. Einer der ersten Schritte ist es, den Schaden bei der gegnerischen Versicherung anzuzeigen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob die Beauftragung eines Sachverständigengutachten für das Kfz notwendig ist und ob ein Kfz Sachverständiger Kosten für das Unternehmen verursacht. Insbesondere wenn der Schaden nicht sofort behoben wird, die Kosten aber dennoch dem Unfallverursacher aufgelegt werden sollen, sind eine Reihe von Faktoren zu beachten. In jedem Falle muss ein Kfz-Unfallgutachten erstellt werden, Unfallgutachter dokumentieren hier den Kfz Schaden. Mehr zum Kfz Unfall Gutachten erfahren Sie in diesem Artikel.

Unfallgutachter beauftragen: Wann ist ein Kfz Unfallgutachten notwendig?

Ein Unfall ist schnell passiert – doch was geschieht danach? Ist die Schuldfrage eindeutig, kann theoretisch ohne Zeitverzögerung mit der Regulierung begonnen werden. Damit beginnt die Erstellung von Unfall Gutachten, welches unter anderem von einem Kfz Unfall Gutachter erstellt werden kann. Dafür sind im ersten Schritt Art, Umfang und Höhe des Schadens zu ermitteln. Ein professionelles Unfallgutachten verhindert unnötige Restwertverluste und deckt die tatsächliche Schadenhöhe auf. Unfallgutachten werden üblicherweise von einem unabhängigen Kfz Sachverständigen vorgenommen. Neben dem klassischen Unfallgutachten gibt es eine Reihe von weiteren Möglichkeiten, Unfallschäden nachzuweisen:

  • Kurzgutachten
  • Kostenvoranschläge (in der Regel von einer Kfz-Werkstatt ausgestellt)
  • Reparaturkalkulationen
Ausgefülltes Unfallgutachten

Neben dem Unfallgutachten, dient auch die Reparaturrechnung als Schadennachweis. Welche Methode sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für Versicherungen sind die voraussichtlichen Reparaturkosten maßgeblich. Ihr Argument: Bei sogenannte Bagatellschäden unter 1.000 Euro sei es nicht verhältnismäßig, einen Unfallgutachter einzuschalten. Das gilt jedoch nicht zwingend.

Ein Urteil des Landgerichts Saarbrücken aus dem Jahr 2017 bemerkt, dass dem Geschädigten die tatsächliche Schadenhöhe vor dem Unfallgutachten schließlich nicht bekannt sei. Maßgeblich sei vielmehr, ob der Geschädigte ein Unfallgutachten für erforderlich halte – sofern es nicht deutlich sichtbar sei, dass es sich um einen Bagatellschaden handele. Dies ist üblicherweise bei kleineren Kratzern und Dellen oder Schrammen am Stoßdämpfer der Fall.

Praktische Tipps für Gutachten bei Kfz Unfall

Sinnvoll für ein ausführliches Gutachten bei Kfz Unfall mit einem Dienstwagen ist es, wenn alle entstandenen Schäden vollumfassend dokumentiert werden. Ist der Unfallverursacher strittig, können bereits direkt am Unfallort Spuren durch die Polizeibehörden gesichert werden, welche dann auch für das Gutachten zum Kfz Schaden eingeholt werden. Auch falls einmal kein Unfall Gutachten mit Kfz-Gutachten nötig werden sollte, kann eine schriftliche Darstellung des Unfallhergangs durch den betreffenden Mitarbeitenden später vor rechtlichen Forderungen der Gegenseite schützen und sollte daher immer angefertigt werden.

Gründe für den Einsatz eines Kfz Sachverständigen

Im Fuhrpark kommen weitere Gründe für ein Kfz Unfallgutachten trotz geringer Schadenhöhe dazu. Sollen Ausfälle aufgrund von Reparaturzeiten in die Auszahlung einfließen, ist ein Sachverständigengutachten des Kfz ebenfalls sinnvoll. Ein Kostenvoranschlag oder die Reparaturrechnung führen diese Aufwendungen in aller Regel nicht mit auf. Das Kurzgutachten erhebt zwar grundsätzlich dieselben Daten wie das vollständige Kfz Unfallgutachten, nimmt jedoch ebenfalls den Nutzungsausfall sowie die Wertminderung aus.

Fuhrparkleiter sind aus diesen Gründen gut beraten, auf ein Unfallgutachten durch einen Kfz Unfall Gutachter zu bestehen. Vorgenommen wird dies von einem öffentlich bestellten Kfz Sachverständigen. Er arbeitet unabhängig und objektiv. Versicherungen empfehlen in vielen Fällen einen Unfallgutachter. Betroffene sind an diesen jedoch nicht gebunden. Das Unternehmen beziehungsweise der Fuhrparkmanager sind bei der Wahl des Kfz Sachverständigen frei.

Kfz Sachverständiger

Wichtig: Es ist zwingend notwendig, die Erhebung des Unfallgutachtens von einem solchen „offiziellen“ Kfz Sachverständigen vorzunehmen, damit es, falls notwendig, vor Gericht Bestand hat.

Kosten eines Kfz Sachverständigen als Unfallgutachter

Zwar verursacht ein Kfz Sachverständiger Kosten, diese werden jedoch von der Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers übernommen. Trägt der Fahrer keine Schuld an dem Unfall, brauchen sich Fuhrparkleiter beziehungsweise Unternehmen keine Gedanken über die Rechnung des Unfallgutachter zu machen. Dazu kommt: Die im Unfallgutachten erhobenen Summen sind für die spätere Zahlung bindend. Selbst wenn die tatsächliche Reparatur geringere Kosten als aufgeführt verursacht, zahlt die Versicherung die volle Höhe. Anders bei einem Kostenvoranschlag: Hier kann es passieren, dass den Geschädigten Mehraufwand erwartet – zumal die Ausfallkosten nicht berücksichtigt werden. Hier sollte dementsprechend bei einem Kfz Schaden Gutachten geachtet werden. 

Unfallgutachten Kosten: Mit diesen Gebühren muss bei einem Unfallgutachter gerechnet werden

Kosten für ein Unfallgutachten lassen sich nicht pauschal ins Firmenbudget aufnehmen. Je nach Wirtschaftsregion und zeitlichem Aufwand für den Sachverständigen liegen die voraussichtlichen Unfallgutachten Kosten jedoch grob zwischen 500 und 800 Euro. Diese Ausgaben für ein Unfall Gutachten mit Kfz-Gutachten sind vom Unfallverursacher beziehungsweise dessen Autoversicherung zu tragen. Ist die Unfallsituation strittig, kann es nötig werden, für die Kosten eines betrieblichen Unfallgutachten zunächst selbst aufkommen zu müssen. 

Ein Kfz-Gutachten kann im Streitfall maßgeblich dazu beitragen, den exakten Unfallhergang rekonstruieren zu können und sollte daher auch im Zweifelsfall lieber auf eigene Rechnung durchgeführt werden. Ein Unfallgutachten kann sowohl bei offiziellen Stellen wie dem TÜV oder der DEKRA durchgeführt werden, aber auch von privaten Unternehmen oder durch einen Unfallgutachter direkt im eigenen Fuhrpark. Neben einer objektiven Begutachtung der entstandenen Schäden ergibt sich aus einem umfassenden Kfz-Schaden-Gutachten außerdem die Wertminderung des Fahrzeugs sowie die voraussichtliche Höhe der Reparaturkosten, sofern kein Totalschaden am Kfz entstanden ist.

Was umfasst das Sachverständigengutachten für das Kfz?

Das Sachverständigengutachten eines Kfz ist die umfangreichste Form für die Beurteilung der Unfallfolgen. Ein ausführliches Unfallgutachten nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch, da es sämtliche Fahrzeugdetails aufführt, sowie unter anderem auch Erfahrungssätze aufführt, die Rückschlüsse auf den Unfallhergang zulassen.

Kfz Unfallgutachten

Das Unfallgutachten

Die folgenden Punkte nimmt ein Sachverständiger für Kfz als feste Bestandteile des Unfallgutachtens auf:

  • technische Daten des Fahrzeugs
  • technischer Zustand
  • Ausstattungsmerkmale
  • Zustand der Lackierung (ggf. Aufführung von Sonderlackierungen)
  • Zustand der Karosserie
  • Serien- und Sonderausstattung
  • ggf. Aufführung von Spezialeinbauten
  • Neupreis des Fahrzeugs
  • Angaben zu nicht reparierten Vorschäden
  • Angaben zu bereits erfolgten Reparaturen
  • Dokumentation der Unfallschäden
  • Prüfung der Plausibilität des Schadens
  • Reparaturwürdigkeit
  • Wiederbeschaffungswert
  • Restwert
  • Wertminderungen
  • Kosten des Nutzungsausfalls
  • Fahrtüchtigkeit und Verkehrssicherheit
  • Reparaturzeit
  • Feststellung eines wirtschaftlichen Totalschadens (sofern die Reparatur unwirtschaftlich ist)
  • Dokumentation durch Fotos

Ein ausführliches Kfz Gutachten dient als Grundlage der Schadenbegleichung für die gegnerische Versicherung. So ist nicht nur der Geschädigte auf der sicheren Seite, dass sämtliche durch den Unfall verursachte Folgen behoben werden. Auch die Versicherung erhält mit dem Unfallgutachten Gewissheit, dass sie ausschließlich diese Kosten ersetzt – und nicht etwa ältere, bislang nicht reparierte Schäden.

Ob ein Sachverständiger für das Kfz Gutachten eingeholt wird, obliegt in der Regel dem Fuhrparkleiter. Beauftragt er einen Schadenregulierer für die Abwicklung des Unfalls, entscheidet dieser in der Regel darüber. Mitarbeiter sollten stets dazu angehalten werden, selbst scheinbare Bagatellschäden anzuzeigen. Unter bestimmten Umständen kann auch bei kleineren Schäden ein Gutachten sinnvoll sein.

Sachverständiger für das Kfz Gutachten

Wie findet man einen Sachverständigen für ein Unfallgutachten im Fuhrpark?

Bei einigen Autoversicherern ist ein eigener Sachverständiger für Unfallgutachten beschäftigt, welcher alle gemeldeten Schäden neutral beurteilt. Ansonsten gibt es neben TÜV und DEKRA eine Menge an privaten Organisationen in Wohnortnähe, welche zu teilweise erheblich günstigeren Kosten ein Gutachten bei Kfz Schaden erstellen können. Wichtig ist, den Unfallhergang für die spätere Schadensmeldung an die Versicherung möglichst detailliert festzuhalten, auf keinen Fall dürfen sich Fahrzeugführer nach einem Zusammenstoß einfach vom Unfallort entfernen.

Fahrerflucht kann nach § 142 StGB mit Punkten in Flensburg und einer Geldstrafe geahndet werden, in schweren Fällen mit Personenschaden drohen beim unerlaubten Entfernen vom Unfallort Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren. Ein Kfz Schaden Gutachter kann also vor einem Fahrverbot schützen. Die Häufigkeit von Unfällen lässt sich um Fuhrpark minimieren, wenn alle Angestellten regelmäßig im Umgang mit schweren Maschinen geschult und weitergebildet werden. Eine in regelmäßigen Intervallen wiederkehrende Fahrerunterweisung nach UVV hilft dann, hohe Unfallgutachten-Kosten zu sparen sowie einen Kfz-Schaden-Gutachter überhaupt finden zu müssen.

Wer wickelt im Fuhrpark Unfallgutachten ab?

Die Abwicklung eines Unfallgutachtens mit Bestellung eines Kfz-Schaden Gutachters gehört zur Verantwortung des Fuhrparkleiters. Für die Schadensregulierung kann beispielsweise ein externer Unfall Gutachten Sachverständiger beauftragt werden, in großen Fuhrparks kann ebenso ein interner Kfz Schaden Gutachter tätig werden. 

Das kommt darauf an, ob sich ein entsprechend qualifizierter Unfallgutachter im Kreis der Mitarbeitenden findet. Um die Unfallgutachten-Kosten im Fuhrpark mit großer Flotte gering zu halten, kann es sich wirtschaftlich gesehen durchaus lohnen, eine entsprechend ausgebildete Fachkraft dauerhaft zu beschäftigen. Im Fall von Fahrzeugdiebstählen kann neben einer voll deckenden Versicherung ebenfalls ein GPS Tracker in den Fahrzeugen sinnvoll sein, welcher das Wiederauffinden erheblich erleichtert und somit hilft, die Schadenshöhe zu begrenzen.

Junge Frau betreibt Fahrzeugwartung.

Digitales Schadenmanagement

Um das Schadenmanagement im Fuhrpark zu vereinfachen und Dokumente wie z. B. Unfallgutachten an einem Ort aufzufinden, lohnt sich ein digitales Schadenmanagementsystem. Dieses hilft dabei den kompletten Schadenprozess zu standardisieren und zu vereinfachen. Die Fahrer können so bereits beim Unfallort den Schaden per Smartphone-App dokumentieren und die Informationen dem Fuhrparkleiter zukommen lassen. Dieser kann dann zeitnah entscheiden ob ein Kfz Unfallgutachten notwendig ist oder der Schaden gar nicht erst repariert werden muss. 

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Praktische Tipps für Gutachten bei Kfz Unfall

Sinnvoll für ein ausführliches Gutachten bei Kfz Unfall mit einem Dienstwagen ist es, wenn alle entstandenen Schäden vollumfassend dokumentiert werden. Ist der Unfallverursacher strittig, können bereits direkt am Unfallort Spuren durch die Polizeibehörden gesichert werden, welche dann auch für das Gutachten zum Kfz Schaden eingeholt werden. Auch falls einmal kein Unfall Gutachten mit Kfz-Gutachten nötig werden sollte, kann eine schriftliche Darstellung des Unfallhergangs durch den betreffenden Mitarbeitenden später vor rechtlichen Forderungen der Gegenseite schützen und sollte daher immer angefertigt werden.

Wie findet man einen Sachverständigen für ein Unfallgutachten im Fuhrpark?

Bei einigen Autoversicherern ist ein eigener Unfall Gutachten Sachverständiger beschäftigt, welcher alle gemeldeten Schäden neutral beurteilt. Ansonsten gibt es neben TÜV und DEKRA eine Menge an privaten Organisationen in Wohnortnähe, welche zu teilweise erheblich günstigeren Kosten ein Gutachten bei Kfz Schaden erstellen können. Wichtig ist, den Unfallhergang für die spätere Schadensmeldung an die Versicherung möglichst detailliert festzuhalten, auf keinen Fall dürfen sich Fahrzeugführer nach einem Zusammenstoß einfach vom Unfallort entfernen. Fahrerflucht kann nach § 142 StGB mit Punkten in Flensburg und einer Geldstrafe geahndet werden, in schweren Fällen mit Personenschaden drohen beim unerlaubten Entfernen vom Unfallort Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren. Ein Kfz Schaden Gutachter kann also vor einem Fahrverbot schützen. Die Häufigkeit von Unfällen lässt sich um Fuhrpark minimieren, wenn alle Angestellten regelmäßig im Umgang mit schweren Maschinen geschult und weitergebildet werden. Eine in regelmäßigen Intervallen wiederkehrende Fahrererunterweisung nach UVV hilft dann, hohe Unfallgutachten-Kosten zu sparen sowie einen Kfz-Schaden-Gutachter überhaupt finden zu müssen.

Wer wickelt im Fuhrpark Unfallgutachten ab?

Die Abwicklung eines Unfallgutachtens mit Bestellung eines Kfz-Schaden Gutachters gehört zur Verantwortung des Fuhrparkleiters. Für die Schadensregulierung kann beispielsweise ein externer Unfall Gutachten Sachverständiger beauftragt werden, in großen Fuhrparks kann ebenso ein interner Kfz Schaden Gutachter tätig werden. Das kommt darauf an, ob sich ein entsprechend qualifizierter Sachverständiger im Kreis der Mitarbeitenden findet. Um die Unfallgutachten-Kosten im Fuhrpark mit großer Flotte gering zu halten, kann es sich wirtschaftlich gesehen durchaus lohnen, eine entsprechend ausgebildete Fachkraft dauerhaft zu beschäftigen. Im Fall von Fahrzeugdiebstählen kann neben einer voll deckenden Versicherung ebenfalls ein GPS Tracker in den Fahrzeugen sinnvoll sein, welcher das Wiederauffinden erheblich erleichtert und somit hilft, die Schadenshöhe zu begrenzen.

Unfallgutachten Experten

Unfallgutachten Kosten: Mit diesen Gebühren muss gerechnet werden

 Kosten für ein Unfallgutachten lassen sich nicht pauschal ins Firmenbudget aufnehmen. Je nach Wirtschaftsregion und zeitlichem Aufwand für den Unfallgutachter liegen die voraussichtlichen Unfallgutachten Kosten jedoch grob zwischen 500 und 800 Euro. Diese Ausgaben für ein Unfall Gutachten mit Kfz-Gutachten sind vom Unfallverursacher beziehungsweise dessen Autoversicherung zu tragen. Ist die Unfallsituation strittig, kann es nötig werden, für die Kosten eines betrieblichen Unfallgutachten zunächst selbst aufkommen zu müssen. Ein Kfz-Gutachten kann im Streitfall maßgeblich dazu beitragen, den exakten Unfallhergang rekonstruieren zu können und sollte daher auch im Zweifelsfall lieber auf eigene Rechnung durchgeführt werden. Ein Unfallgutachten kann sowohl bei offiziellen Stellen wie dem TÜV oder der DEKRA durchgeführt werden, aber auch von privaten Unternehmen oder direkt im eigenen Fuhrpark. Neben einer objektiven Begutachtung der entstandenen Schäden ergibt sich aus einem umfassenden Kfz-Schaden-Gutachten außerdem die Wertminderung des Fahrzeugs sowie die voraussichtliche Höhe der Reparaturkosten, sofern kein Totalschaden am Kfz entstanden ist.

Mehr zum Thema Schadenmanagement

Kosten senken durch Schadenmanagement

Es gibt viele Möglichkeiten, Kosten im Schadenfall deutlich zu senken. Im Mittelpunkt steht ein dynamisches Wechselspiel zwischen Schaden- und Risk-Management. Wir wissen, worauf es beim Schadenmanagement ankommt.

Im Idealfall würden Unfälle gar nicht erst passieren, weil Firmen alles unternehmen würden, um mögliche Crashs bereits vorher zu verhindern. Die Realität sieht aber so aus: Es kommt zu einem Unfall – dann ist der erste Schritt das Schadenmanagement, welches der Senkung bereits entstandener Kosten dient. Erst danach wird über Riskmanagement-Maßnahmen diskutiert, die das Risiko zukünftiger Schadenentstehung minimieren soll. Denn nur durch ausgiebiges Zusammentragen der Schadendaten lassen sich präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden entwickeln.

Schnelles Schadenmanagement

Optimales Schadenmanagement besteht stets aus umfassender Dokumentation und Prozessoptimierung. Zwei unterschiedliche Kostenarten beherrschen das Schadenmanagement: direkte und indirekte Kosten. Direkte Kosten sind versicherbare Kosten wie etwa Reparaturkosten oder Selbstbeteiligungen. 

Unter indirekte Kosten wiederum fallen Arbeitszeitverluste beteiligter Mitarbeiter, aber auch Umsatzverluste durch den Ausfall des Fahrzeugs. Beides hängt direkt zusammen. Die indirekten Kosten können nur durch die Senkung der direkten Kosten minimiert werden. Erst nach der Analyse sollten Verantwortliche die Probleme des Fahrverhaltens kommunizieren und nach Lösungen suchen.

Liste im Smartphone

Wichtige Schritte im Schadenfall

Ruhe bewahren und überlegte Schritte einleiten – das ist die Formel für erfolgreiches Handeln.

  • Im Schadenfall hilft eine lückenlose Dokumentation des Schadenhergangs. Dazu zählen Namen und Versicherungsdaten der Beteiligten, Unfallort, Datum und Uhrzeit.
  • Nach der Übermittlung aller relevanten Daten an die eigene Versicherung und die des Unfallgegners können auch andere Dienstleister mit eingebunden werden. Abschleppdienst, Anwalt und Sachverständige müssen möglicherweise ebenfalls informiert werden. 
  • Mobilitätsgarantie: Schnelle Mobilität genießt oberste Priorität. Ein kostenloser Ersatzwagen sollte selbst im Kaskofall für sofortige Mobilität sorgen. Von Vorteil ist ein Hol- und Bringservice der Werkstatt.
  • Qualität und Kosten von Reparaturen sollten durch klare Vereinbarungen bereits vor dem Ernstfall geklärt werden. Das heißt aber auch: Fuhrparkleiter müssen Kostenvoranschläge detailliert prüfen. 
  • Die Nachbearbeitung, also das Reporting, ist ein Herzstück im Schadenmanagement. Digitale Reporting-Tools, die alle Schäden und wichtige Informationen erfassen, haben sich hier bewährt. Das Reporting deckt Schadenursachen und -häufigkeit auf – dadurch lassen sich dann Präventivmaßnahmen vornehmen, um die Schadenkosten im Fuhrpark zu senken.

Kosten sparen mit digitalem Schadenmanagement

Eine Möglichkeit Kosten beim Schadenmanagement zu sparen ist der Einsatz einer digitalen Lösung. Diese vereinfacht zum einen den Prozess der Schadensaufnahme, da die Fahrer bereits per Smartphone den Schaden dokumentieren können. Der Fuhrparkleiter erhält dann alle Informationen in die Software und kann so entscheiden, ob eine Reparatur wirklich notwendig ist oder nicht. Dabei profitiert er von dem Werkstattnetz, dass mit dem digitalen Tool verbunden ist. In diesem sollten nur geprüfte und zertifizierte Werkstätten sein, um zu garantieren, dass der Fuhrparkleiter faire Kostenvoranschläge erhält. Durch ein digitales Schadenmanagement sparen Betriebe durchschnittlich viel Geld, denn hat der Fuhrparkleiter viel mehr Kontrolle über den Reparaturprozess und muss nicht befürchten, dass unnötige Reparaturen vorgeschlagen werden. 

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Richtiges Riskmanagement

Mit dem Riskmanagement zündet die zweite Stufe, um Schäden bereits im Vorfeld zu vermeiden. Sowohl technische wie auch organisatorische Maßnahmen sind dabei notwendig, um erfolgreich zu arbeiten. 

  • Fahren Mitarbeiter beim Einparken häufig gegen Hindernisse, so können sich elektronische Einparkhilfen oder Abstandswarner lohnen. 
  • Das Reifenmanagement: Niederquerschnittreifen wiederum erhöhen Felgenschäden und erzeugen dadurch erhebliche Kosten. Man sollte lieber auf sie verzichten.
  • Telematiksysteme verbessern die Fahrweise dank direktem Feedback.
Autounfall

Organisatorische Maßnahmen beim Schadenmanagement

Hier kommt der Mensch mit seinen Fähigkeiten ins Spiel – und ganz besonders die Weiterbildung der Mitarbeiter. Denn das ist immer noch die günstigste und wirkungsvollste Maßnahme, um Schäden von Anfang an auszuschließen. Besonders Gespräche mit den Mitarbeitern helfen, die Sensibilität für das Fahrzeug und den Verkehr zu schärfen. Das Ergebnis: Eine geringere Schadenquote und passives Fahrverhalten. Auch Boni für gutes Fahren schaffen Anreize, damit sich Angestellte vorausschauender im Verkehr bewegen. Eine Nachbesprechung bei entstandener Schäden mit betroffenen Fahrer sollte ebenfalls erfolgen, um das Sicherheitsverhalten zu schärfen.

Schadenregulierer können bei der Verwaltung der Unfälle helfen. Dies entlastet den Fuhrparkleiter und kann zu einer besseren und organisierteren Unfallverwaltung führen. 

Unfallschaden auszahlen lassen?

Darf man im Falle eines Unfalls sich den Betrag von der Versicherung auszahlen lassen? Ist es zu empfehlen, sich den Unfallschaden auszahlen zu lassen? Und welche Tricks der Versicherer sollten Kunden kennen? Wie kann man sich den Kfz Versicherungsschaden auszahlen lassen? Wir wissen es.

So lassen Sie sich den Unfallschaden auszahlen

Verschlossene Geldkassette liegt auf ein Paar Scheinen.
Es ist möglich, sich den Unfallschaden auszahlen zu lassen.

Grundsätzlich hat jeder Unfallgeschädigte die Wahl, ob er den Unfallschaden auszahlen oder reparieren lassen möchte. Fuhrparkbetreiber ebenso wie Privatpersonen können sich den Kfz Versicherungsschaden auszahlen lassen. Auch im Fuhrparkmanagement wird im Falle der Schadensauszahlung die „Fiktive Abrechnung“ zu Rate gezogen.

Kommt es zu einem unverschuldeten Unfall, steht dem Unfallopfer ein finanzieller Schadensersatz zu. Dieser kann sich den sogenannten Kfz Versicherungs Schaden auszahlen lassen. Der Geschädigte kann sich somit den Kaskoschaden erstatten lassen. In diesem Fall ist die gegnerische Haftpflichtversicherung dazu verpflichtet, die entstandenen Reparaturkosten zu übernehmen. Doch nicht jeder Geschädigte möchte seinen Kfz-Unfallschaden reparieren lassen. Die Frage lautet dann: Kann man sich den Autoschaden von der Versicherung auszahlen lassen? In der Regel ist eine Auszahlung möglich. Möchte man sich den Unfallschaden auszahlen lassen, gibt es jedoch einiges zu beachten.

Was ist besser, Unfallschaden reparieren oder fiktiv abrechnen?

Als rechtliche Grundlage für die Art und den Umfang von Schadensersatz steht der § 249 BGB. In Absatz 1 heißt es wörtlich: „Wer zum Schadensersatz verpflichtet ist, hat den Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre.“

Doch was bedeutet dies nun? Ist es besser den Unfallschaden zu reparieren oder auszahlen zu lassen? Kann man sich auch die Unfall Reparaturkosten auszahlen lassen? Im Klartext heißt das, dass der Unfallgegner nur das reparieren lassen muss, was er auch selbst kaputtgemacht hat. Gerade bei älteren Fahrzeugen kann es deshalb durchaus sinnvoller sein, sich den Kfz-Schaden auszahlen zu lassen. Hat sich der Fuhrparkbetreiber die Schadenssumme auszahlen lassen, kann er im Anschluss entweder das Fahrzeug selbst wieder herrichten oder es ganz aus dem Verkehr ziehen.

Mechaniker repariert ein Fahrzeug.

Sich von der Kfz-Versicherung den Schaden auszahlen zu lassen bietet sich insbesondere bei einem wirtschaftlichen Totalschaden an. Dies ist ein Schaden, bei dem die Kosten für die Reparatur den Wert des Fahrzeugs übersteigen würde. Unabhängig davon, ob das Fahrzeug noch fahrtüchtig ist, oder nicht.

Kfz-Schaden auszahlen lassen – so wird er berechnet

Wer sich einen Kfz-Schaden von seiner Versicherung auszahlen lassen möchte, der benötigt eine realistische Einschätzung der Kosten, eine sogenannte „fiktive Abrechnung“. In vielen Fällen wird hierfür ein Experten-Gutachten eingeholt, da dies den Vorgang, sich von der Versicherung Geld auszahlen zu lassen, erleichtert. Es ist insbesondere nicht ratsam einen Schaden bei Vollkasko, ohne ein Gutachten auszahlen zu lassen.

Auch ein Kostenvoranschlag bietet eine gute Grundlage für alle diejenigen, die sich einen Unfallschaden auszahlen lassen möchten. Es gilt jedoch zu bedenken, dass der Versicherungsnehmer den Kostenvoranschlag bezahlen muss, wenn dieser ohne Reparatur erfolgt.

Bei der fiktiven Abrechnung wird die gegnerische Versicherung sowohl die Gutachter-, als auch die Anwaltskosten, sowie den Nutzungsausfall übernehmen.

Fiktive Abrechnung

Taschenrechner

Wer sich nach einem Unfall das Geld von der Versicherung auszahlen lassen will ohne zu reparieren, sollte die fiktive Abrechnung in Anspruch nehmen. Bei der fiktiven Abrechnung erhält der Geschädigte dann das Geld für den Schaden, aber ohne ihn in der Werkstatt reparieren zu lassen. Das ist generell immer möglich, wenn man unverschuldet in einem Unfall verwickelt war. Möchte man sich den Versicherungsschaden auszahlen lassen, bekommen Geschädigte das Geld von der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners. Wieviel genau von der Versicherung gezahlt wird, orientiert sich wiederum an einem Kostenvoranschlag oder am Gutachten eines KFZ-Sachverständigen. Es ist somit möglich, dass die gegnerischen Personen den  Kostenvoranschlag bezahlen, ohne Reparatur. Wer sich den KFZ Schaden auszahlen lassen will, bekommt jedoch nicht immer den Betrag, der eine Reparatur gekostet hätte. Positionen wie die Umsatzsteuer werden dann möglicherweise nicht bezahlt.

Jetzt Vorlage herunterladen & Unfälle richtig dokumentieren!

Ist ein Unfall passiert, dient der Unfallbericht als Leitfaden und Unterstützung. Halten Sie alle Angaben zu den Fahrern, Fahrzeugen und dem Unfall fest. Der Unfallbericht hilft Ihnen dabei, die Kosten bei der Versicherung zu beantragen und sich ggf. den Versicherung Kostenvoranschlag auszahlen zu lassen. 

Damit Sie keine wichtigen Informationen vergessen, gibt es den Musterbericht. Diesen können Sie einfach herunterladen und beispielsweise für den Ernstfall in Ihrem Handschuhfach aufbewahren. So können Sie sich leichter nach einem Unfall den Kostenvoranschlag auszahlen lassen.

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Unfallbericht wird aufgenommen.

Schadensregulierung beim wirtschaftlichen Totalschaden

Wie bereits erwähnt wird auch beim wirtschaftlichen Totalschaden eine fiktive Abrechnung erstellt und der Schaden auf dieser Grundlage erstattet. Zunächst einmal wird der Wiederbeschaffungswert des Kfz ermittelt. Er beziffert die Summe, die ein vergleichbares Auto auf dem Gebrauchtwagenmarkt kosten würde. Dabei müssen die wesentlichen Merkmale des Fahrzeugs übereinstimmen.

Diese sind:

  • Marke
  • Modell und Ausstattung
  • Baujahr
  • Kilometerleistung
  • Zustand

Im nächsten Schritt bestimmt die Versicherung den Restwert. Dabei handelt es sich um den Wert, den das Fahrzeug nach dem Unfall noch besitzt, wenn es nicht repariert wird. Dieser Wert wird üblicherweise durch einen Sachverständigen geschätzt.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Versicherungen den Wiederbeschaffungswert deutlich niedriger und den Restwert höher ansetzten. Hier ist eine besondere Aufmerksamkeit des Versicherungsnehmers gefordert und im Zweifelsfall kann auch ein Anwalt zurate gezogen werden.

Vorgehensweise zur Auszahlung des Unfallschadens

  1. Grundsätzlich gilt: Jeder kann sich einen beim Unfall entstandenen Kfz Schaden auszahlen lassen. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, dass der Schaden auch behoben wird.
  2. Dennoch hat der Gesetzgeber klare Vorgaben gemacht, damit sich ein Geschädigter nicht an einem Unfall bereichern kann. So werden beispielsweise die Mehrwertsteuer und andere Reparaturzulagen bei der Schadensauszahlung nicht erstattet. Wer also Fremdleistungen für die Wiederherstellung seines Fahrzeugs in Anspruch nehmen muss, der sollte sich die Kostenvoranschläge und die Auszahlungssumme der Versicherung genau anschauen und im Zweifelsfalle doch eher die Fahrzeugreparatur als Option wählen.
  3. Materialkosten und Arbeitslohn gehören jedoch in die fiktive Abrechnung mit hinein. Dies ist gerade für Fuhrparkbetreiber von hoher Wichtigkeit, diese lassen entstandene Schäden am Fahrzeug häufig vom eigenem Fachpersonal reparieren.
  4. Bei einem wirtschaftlichen Totalschaden sollte unbedingt ein Expertengutachten eingeholt werden.
  5. Die Stiftung Warentest empfiehlt unverschuldeten Unfallopfern schon seit einigen Jahren, bei der Schadensregulierung stets einen Anwalt hinzuzuziehen.
Beschädigtes Fahrzeug.
Es ist möglich, sich den Versicherungsschaden auszahlen zu lassen.

Eigenen Gutachter beauftragen

Auch wenn es so schön bequem erscheint, sollten Geschädigte sich nie auf den Gutachter des gegnerischen Versicherers verlassen. Die schätzen den Schaden fast immer zu niedrig ein. Geschädigte dürfen auf Kosten des Versicherers selbst ein Gutachten beauftragen – bei Teilschuld tragen beide Parteien einen Anteil. Fragen Sie den Sachverständigen-Bundesverband BVSK. Dessen Mitglieder sind Ingenieure oder Kfz-Meister. Nur bei Bagatellen unter 1000 Euro sollte man sich auf den Sachverständigen der gegnerischen Versicherung einlassen. Sollte der Versicherer aber einzelne Positionen im Kostenvoranschlag kürzen, darf der Geschädigte selbst bei geringen Beträgen einen eigenen Gutachter beauftragen.

Richterhammer

Juristischer Rat

Die Stiftung Warentest rät schon lange, bei einem unverschuldeten Unfall den Gang zum Anwalt. Auch der der Jurist ist wie der Gutachter für Geschädigte gratis. Fachjuristen wissen genau, welche Ansprüche Geschädigte haben – und kennen die Tricks, mit denen sich Versicherungen um ihre Zahlungspflichten drücken wollen. Das gilt besonders dann, wenn es sich um ein neues Auto handelt, das durch den Unfall einen maßgeblichen Wertverlust erfährt. Übrigens: Nur mit dem Gutachten eines KFZ-Sachverständigen wird auch der Wertverlust des Fahrzeugs erfasst. Ein Kostenvoranschlag in der Werkstatt bezieht sich dagegen allein auf die Reparaturkosten des Unfallschadens.

Schaden von eigener Kasko-Kfz-Versicherung auszahlen lassen

Anders sieht die vorherige Regelung aus, wenn man sich einen Kaskoschaden bei der eigenen Versicherung auszahlen lassen möchte. Dann ist es nämlich häufig nicht möglich, den Schaden am Auto geltend zu machen. Vertragliche Optionen schließen diese Möglichkeit aus. Ebenso die Forderung, einen externen Gutachter zu beauftragen. Der eigene Versicherer ist in diesem Fall weisungsberechtigt und kann einen Sachverständigen auswählen.

Bei einem Kfz Unfall sollte zuerst ein Kostenvoranschlag eingeholt werden, um die Kosten einschätzen zu können. Den Kostenvoranschlag über die Versicherung abrechnen lassen kann jedoch nicht jeder. Auch dies sollte im Vorfeld mit der Versicherung besprochen werden. 

Unfallschaden Reparatur auszahlen lassen im Fuhrpark

Besteht die Möglichkeit, sich als Fuhrparkleiter bei einem Autounfall die Reparatur auszahlen zu lassen? Tatsächlich kann jede Person, deren Auto durch einen Unfall beschädigt wurde, selbst entscheiden, ob die Reparatur durchgeführt werden soll oder ob sie sich den Unfallschaden auszahlen lassen möchte. Wer sich dafür entscheidet nach einem Autounfall die Reparatur nicht durchführen zu lassen, sondern den Unfallschaden auszahlen lassen möchte, muss allerdings einiges beachten. Den Unfallschaden reparieren zu lassen ist in vielen Fällen die einfachere aber auch potentiell kostspieligere Variante. Dies hängt ganz vom Unfallschaden und der Reparatur dessen ab. 

Entscheidet man sich für dafür, über die Versicherung den Kostenvoranschlag auszahlen zu lassen kann ein Musterbrief dafür verwendet werden. Dieser kann bei der Formulierung des Anliegen helfen. Ob man sich den Schaden auszahlen lassen kann ohne Abzüge ist abhängig von der abgeschlossenen Versicherung.

Was tun wenn man sich den Vollkasko Schaden am eigenen Auto auszahlen lassen möchte?

Als Fuhrparkleiter und als Privatperson hat man die Möglichkeit, sich den Vollkasko Schaden am eigenen Auto auszahlen zu lassen. Danach muss entschieden werden, ob das Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen werden soll oder ob es selbst repariert werden kann. Um sich den Schaden nun auszahlen zu lassen, benötigt man zuerst eine Einschätzung der Kosten, die bei einer Reparatur anfallen würden. Dies nennt sich eine fiktive Abrechnung. Im besten Fall lässt man hier ein Experten-Gutachten machen, so nimmt die Versicherung das Gutachten viel leichter an.

Neben der fiktiven Abrechnung kann auch ein Kostenvoranschlag eine Möglichkeit sein, sich das Geld von der Versicherung auszahlen zu lassen. Allerdings muss dieser Kostenvoranschlag selbst bezahlt werden, wenn nach dem Autounfall keine Reparatur des Schadens vorgenommen wird. Möchte man sich den Vollkasko Schaden auszahlen lassen, sollte man sich auch hier ebenfalls im Vorfeld erkundigen welche Variante im Fuhrpark besser umzusetzen ist. Möchte man den Vollkaskoschaden auszahlen, sollte man die Höhe des Kostenvoranschlags bei der Entscheidung unbedingt mit einbeziehen.

Unfallschaden in Eigenregie reparieren

Bei eigener Reparatur muss die gegnerische Versicherung einen geringeren Betrag erstatten, als im Falle einer Werkstattreparatur. Versicherer müssen nur dann Summen auszahlen, die den Wiederbeschaffungswert des Wagens übersteigen, wenn die Reparaturen in einer Werkstatt vorgenommen wurden. Zusätzlich ist es zwingend notwendig, das Fahrzeug anschließend weiter zu fahren.

Wann ist es sinnvoll, den Kaskoschaden auszahlen zu lassen?

Prinzipiell besteht immer die Möglichkeit sowohl für Privatpersonen als auch für Fuhrparkleiter sich den Unfallschaden auszahlen zu lassen. Wichtig ist hierbei allerdings, dass keine Mitschuld am Unfall besteht, sonst wird die Versicherung den Schaden womöglich nicht auszahlen wollen.

Besonders bei älteren Fahrzeugen, die nach dem Unfall einen wirtschaftlichen Totalschaden darstellen, ist es sinnvoll sich den Kaskoschaden von der Versicherung auszahlen zu lassen. Häufig ist es so, dass ältere Autos zwar einen wirtschaftlichen Totalschaden darstellen, aber noch fahrfähig sind und vom Fuhrparkleiter z.B. selbst repariert werden könnten. Dies ist auch nach der Auszahlung des Unfallschadens selbstverständlich möglich. Ein wirtschaftlicher Totalschaden ist ein Schaden, bei dem die Reparaturkosten den Wert des Fahrzeugs übersteigen.

Unfallschaden selbst reparieren

Fiktive Abrechnung Kostenvoranschlag und Unfallbericht

Was ist denn nun die fiktive Abrechnung mit Kostenvoranschlag? Bei einer fiktiven Abrechnung wird so genau wie möglich eingeschätzt, welche Kosten die Reparatur des Unfallschadens in Anspruch nehmen würde. Diese Einschätzung sollte von einem Experten vorgenommen werden. Die Versicherung des Unfallverursachers übernimmt bei der fiktiven Abrechnung dann die Anwalts- und Gutachterkosten und auch den Nutzungsausfall. Bei geringen Schäden von weniger als 1100€ reicht oft schon ein Kostenvoranschlag.

Wer sich einen Kaskoschaden auszahlen lassen möchte, sollte unbedingt den Unfallbericht bereithalten. Durch den Unfallbericht kann ein Experte die Kosten für die fiktive Abrechnung besser einschätzen. Im Unfallbericht sollten möglichst alle Daten zu den Fahrzeugen, dem Unfall und auch den Fahrern beinhaltet sein. So steht der Auszahlung des Unfallschadens nichts mehr im Wege.

Unfallschaden auszahlen lassen Rechner

Gibt es einen Rechner, der die Kosten für den Unfallschaden berechnet? Leider kann nicht einfach in einem Online-Tool berechnet werden, welche Kosten entstehen würden, wenn man sich einen Haftpflichtschaden auszahlen lassen möchte. Da es keinen einfachen Unfallschaden auszahlen lassen Rechner gibt, muss die Einschätzung von einem Experten vorgenommen werden. Schließlich würde sonst auch die Versicherung ohne Experten den Vollkasko Schaden nicht auszahlen lassen. Da Unternehmen machmal ebenfalls den Kostenvoranschlag bezahlen müssen ohne Reparatur, sollte sich hier die Expertenmeinung eingeholt werden. Diesen Kostenvoranschlag bei Kfz Unfall können Fuhrparkverantwortliche in verschiedenen Werkstätten anfordern. Der Unfall kann dann nach Kostenvoranschlag abgerechnet werden. Die Unfall Versicherung kann den Kostenvoranschlag ebenfalls als Brechnungsgrundlage nutzen. Manche Unternehmen erstellen den Kostenvoranschlag für Versichung und Beurteilung des Unfalls.

Mann repariert Unfallschaden.

Haftpflichtschaden auszahlen lassen

Wer sich also einen Vollkasko Schaden auszahlen lassen möchte, sollte die im Text beschriebenen Dinge beachten. Möglich ist es aber dennoch fast immer und häufig ist es auch der sinnvollste Weg. Hier lohnt es sich in manchen Fällen ebenfalls den Schaden beim Unfall reparieren zu lassen statt sich den Haftpflichtschaden am Auto auszahlen zu lassen. Bei der Autounfall Reparatur im Fuhrpark sollten dementsprechend die Optionen abgewägt werden. Ob die Haftpflichtversicherung Auszahlung bewährleistet sollte auch hier mit dem zuständigen Experten besprochen werden. 

Ein privater Haftpflichtschaden – auszahlen lassen? Soll der Auto Schaden nach Gutachten abgerechnet werden, sollte man sich auch hierzu im Vorfeld einen Experten heranziehen. Dieser kann die Kfz Schadenregulierung nach Gutachten bewerten und Handlungsempfehlungen aussprechen. Den Kostenvoranschlag beim Kfz Unfall kann dieser ebenfalls bewerten und zwischen Auszahlung des Schadens oder Reparatur wählen.

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