Infografik zum Diebstahlschutz im Fuhrpark

Der Fuhrpark ist das Herzstück vieler Unternehmen: Ohne die Fahrzeuge kann das Alltagsgeschäft nicht durchgeführt werden. Fallen die Fahrzeuge kurzfristig aus, kann das eine finanzielle Belastung für das Unternehmen bedeuten. Wichtig ist daher die Diebstahlsicherung der Flotte.

Fahrzeugdiebstahl - keine Seltenheit

Bei unserer Umfrage haben wir uns auf eine Branche konzentriert, die auf Fahrzeuge im Alltag angewiesen ist. Wir wollten herausfinden, wie oft Betriebe aus dem Elektrohandwerk von einem Autodiebstahl betroffen sind. Die schockierende Erkenntnis: In 1 von 3 Betrieben wird ein Fahrzeug gestohlen. 

Ein Fahrzeugdiebstahl ist für Betriebe eine enorme finanzielle Belastung. Das Fahrzeug entfällt für das Alltagsgeschäft. Ist kein Ersatzauto vorhanden,  kann der Mitarbeiter seine Termine nicht antreten und hinterlässt bei den Kunden einen unprofessionellen Eindruck. Das Tagesgeschäft wird bis zu mehrere Tagen unterbrochen und der Fuhrparkleiter muss schnellstmöglich ein neues Fahrzeug organisieren. Die Neuanschaffung ist oft kostspielig, denn der Fuhrparkleiter hat nicht viel Zeit zum Angebotsvergleich. Rabatte beim Autohändler können womöglich nicht genutzt werden, da diese nur zu bestimmten Zeiten gelten.

Mit Telematiksystem Diebstahl verhindern

Eine Möglichkeit, einen Diebstahl zu verhindern oder aufzudecken, stellen Systeme wie z. B. Fahrzeug Tracker, GPS Systeme oder Telematiksysteme dar. Bereits die Hälfte aller Betriebe (48.6  %) setzen Systeme zur Diebstahlsicherung ein. Davon nutzen bereits 35.1 % ein Telematiksystem und 32.4 % würden eine Telematiklösung kaufen. 

Doch warum ist eine Telematiklösung die bessere Option gegenüber einem reinen GPS Tracker? Bei einem Telematiksystem stehen mindestens zwei Datenverarbeitungssysteme mit einem Telekommunikationssystem im Austausch. Anders als bei einem GPS Tracker, der nur über die GPS Funktion mit einer Software verbunden ist, werden bei Telematikgeräten auch über das Mobilfunknetz z. B. anhand einer integrierten SIM-Karte mit dem System kommuniziert. Das bietet eine doppelte Sicherheit bei der Datenübertragung.

Das können Telematiksysteme

Telematiksysteme senden Informationen zu Fahrzeugstandort und -bewegungen an eine Software und ggf. App. Der Fuhrparkleiter sieht so, wo sich die Fahrzeuge befinden und ob sie genutzt werden. Verfügt die Software über Geofencing, ist es außerdem möglich, Zeit- und Gebietsfenster zu erstellen. Der Fuhrparkleiter kann so definieren, zu welchen Zeiten und/oder in welchen Gebieten die Fahrzeuge nicht bewegt werden dürfen. 

Beispiel: Mitarbeiter dürfen den Kleintransporter nur von 07:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr nutzen. Nach 20:00 Uhr darf das Fahrzeug maximal 5 Meter von dem Betriebsparkplatz bewegt werden. Verlässt das Fahrzeug den festgelegten Bereich nachts, erhält der Fuhrparkleiter eine Benachrichtigung per Smartphone mit einer Warnung. Der Fuhrparkleiter kann jetzt schnell handeln und die Fahrzeugdaten an die Polizei übermitteln. Da das Telematiksystem genau anzeigt, wo sich das Fahrzeug befindet und welche Strecke es fährt, kann die Polizei den Täter fassen.

Mehr zu der Funktionsweise:

Telematiklösung von dem Anbieter Vimcar

Vimcar bietet eine Telematiklösung an, bei welcher der Fuhrparkleiter gebiets- und zeitbasierte Bewegungsmelder zum Diebstahlschutz einstellen kann. Die Hardware besitzt eine im Gerät verbaute SIM-Karte, die Fahrzeugdaten an die Software und App übermittelt. Der Fuhrparkleiter hat so immer einen Überblick über seine Flottenfahrzeuge. Neben dem Bewegungsmelder beinhaltet die Software auch eine Fahrzeugortung und Routenplanung.

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Alle Infos zur Fuhrparkverwaltung:

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Fahrsicherheitstraining schützt den Fuhrpark und spart Geld

Im Straßenverkehr gibt es einige Situationen, die Fahrer im Alltag nicht üben können. Damit sie immer sicher ans Ziel kommen, bietet sich ein Fahrsicherheitstraining an. Geschult wird, wie man seinen Wagen auch unter schwierigen Bedingungen steuert.

Klar, fast jeder hält sich für den perfekten Autofahrer. Falls mal etwas schiefläuft oder der Verkehr stockt sind natürlich immer die anderen Schuld. Welche Rolle das eigene Auto im Leben spielt, dokumentiert eine große Umfrage der „Auto Bild“ aus dem letzten Jahr. Ohne ein eigenes Auto könnte ich nicht leben, sagten immerhin 65,4 Prozent. Ebenso kurios ist die Aussage, dass 41,9 Prozent behaupten, sie fahren lieber mit dem Auto in die Waschstraße, als dass sie zum Friseur gehen. Das Auto ist also ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Ein Grund, warum die Sicherheit an erster Stelle stehen sollte. Auch wenn es manch routinierter Autofahrer nicht hören möchte: Fahrsicherheitstraining ist nicht nur etwas für Fahranfänger. Nur hier lässt sich die richtige Reaktion in Gefahrensituationen trainieren – für die man im Alltag dann gerüstet ist. Und das gilt grundsätzlich für alle Fahrer, die beruflich unterwegs sein müssen.

Gefahrensituationen erlernen

Schon Mal eine Vollbremsung auf nasser Fahrbahn gemacht? Oder bei hoher Geschwindigkeit Slalom gefahren? Vermutlich nicht. Denn dafür gibt es im öffentlichen Raum kaum Möglichkeiten. Bei einem Fahrsicherheitstraining übt man genau diese Situationen und kann auf einem Übungsgelände auch Grenze überschreiten. Angeboten werden die Kurse über große Autoclubs wie ADAC, ACE oder AvD sowie von Dekra, Deutsche Verkehrswacht oder TÜV. Das Training wird nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) durchgeführt und hat damit bei allen Anbietern einen identischen Lehrplan. Laut DVR unterstützen die meisten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen Arbeitgeber bei der Durchführung von Sicherheitstrainings. Durch das Training können Sie zusätzlich sparen: Einige Versicherungsunternehmen gewähren Kunden Rabatte, wenn Sie an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen haben.

Von Vollbremsung bis Lenktechnik

Beim Fahrtraining wird das Bewusstsein dafür geschärft, Gefahren frühzeitig zu erkennen und durch vorausschauende Fahrweise zu vermeiden. Zu den Bestandteilen eines Fahrsicherheitstrainings gehören:

  • Lenktechnik
  • Slalomfahren
  • Gefahren- und Zielbremsung
  • Kurven fahren
  • Restgeschwindigkeitsermittlung und Bremswegschätzung 
  • Ein theoretischer Teil über die Fahrzeugphysik und die Unterstützung durch Fahrhilfen wie ABS, ESP und weitere Fahrassistenzsysteme

Im Fahrsicherheitstraining simulieren die Lehrer dann verschiedener Gefahrensituationen, die auch im Straßenverkehr auftreten können. Steigungen und Gefälle gehören ebenso dazu wie Wasser auf der Fahrbahn, um bei Aquaplaning und beim Ausbrechen des Fahrzeugs richtig zu handeln. Ebenso zählen sogenannte Eco-Trainings dazu, die Tipps zum energiesparenden Fahren enthalten. Dafür wird das Fahrverhalten des Fahrers analysiert.

Fahrsicherheitstraining ist steuerlich absetzbar

Wenn ein Unternehmer seine eigenen Mitarbeiter die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining ermöglicht, darf er die Kosten in unbegrenzter Höhe als Betriebsausgaben verbuchen. Ob das Fahrsicherheitstraining jedoch bei den Mitarbeitern zu steuerpflichtigem Arbeitslohn führt, hängt vom Einzelfall ab:

  • Sofern ein direkter Bezug zur beruflichen Tätigkeit besteht – etwa bei Außendienstmitarbeitern – ist das Fahrsicherheitstraining in voller Höhe steuerfrei. Hier unterstellt der Gesetzgeber, dass das eigenbetriebliche Interesse im Vordergrund steht – der Arbeitnehmer also keinen persönlichen Vorteil und somit keinen Arbeitslohn erlangt.
  • Besteht dieser Bezug nicht und es besteht lediglich privates Interesse, muss alles über der Freigrenze von 44 Euro pro Monat versteuert werden. In diesen Fällen kann der Arbeitgeber allerdings eine pauschale Steuer in Höhe von 30% übernehmen (§ 37b EstG).

Schadenquote im Fuhrpark wird reduziert

Neben der Erhöhung der Fahrersicherheit ergeben sich auch für das Unternehmen Vorteile. So kommt nach dem Fahrsicherheitstraining seltener zu Schäden oder Unfällen an den Fahrzeugen. Sinkt die Schadenquote sinken langfristig auch die Kosten des Fuhrparks. Denn dadurch lassen sich Versicherungssummen einsparen, da diese im Flottenbereich in Teilen auf Basis der Schadenquote berechnet werden. Zusätzlich trägt das Training zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs bei. Trotz anfänglicher Investitionen ist das Fahrsicherheitstraining also eine sinnvolle Maßnahme.

Erfahren Sie im folgenden Video mehr zum Thema Fahrersicherheitstraining

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So maximieren Sie die Sicherheit Ihrer Fahrer

Für jeden Verantwortlichen hat die Sicherheit von Fahrern und Fahrzeugen oberste Priorität. Doch wie lässt sich Einfluss auf die Fahrersicherheit nehmen? Welche Faktoren spielen die größte Rolle? Und welche Maßnahmen kann man treffen?

Über 46 Millionen Pkw fahren auf unseren Straßen herum. Rund 2,6 Millionen Unfälle gab es laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2018 bei denen 3.285 Menschen ums Leben kamen. Dass es manchmal kracht, ist zum Teil allerdings unnötig. Viele Unfälle passieren durch Ablenkung, zu schnelles Fahren oder Missachten der Verkehrsregeln und sind daher vermeidbar.

Auto mit Dellen
Viele Verkehrsunfälle sind vermeidbar.

Für Fuhrparks bedeutet Sicherheit mehr als nur die Reduzierung von Fahrzeug- und Personenschäden. Das richtige Fahrtraining etwa sensibilisiert und motiviert Fahrer gleichermaßen. So profitiert das Unternehmen langfristig von einem gut geschützten Fuhrpark und reduziert das Risiko von Unfällen deutlich. Deshalb lohnt es sich immer, das umsichtige Fahrverhalten der Fahrer zu fördern. Das verdeutlichen die Zahlen: Die Health and Safety Executive (HSE) schätzt, dass mehr als ein Viertel aller Verkehrsunfälle die Menschen betreffen, die beruflich mit dem Auto unterwegs sind. Besonders wer beruflich mit dem Auto unterwegs ist, fährt unvorsichtiger. Laut einer Umfrage von AXA Prevention aus dem Jahr 2017 nutzen 80 Prozent der Fahrer, die geschäftlich unterwegs sind, während der Fahrt ihr Handy. Privat würden sich lediglich 59 Prozent während der Fahrt mit dem Handy beschäftigen.

Verantwortung für Sicherheitskultur

Nur wer als Verantwortlicher des Fuhrparks auf Unfallprävention und Sicherheitskultur setzt, geht den effektivsten Weg, um Kollisionskosten und Folgekosten im Fuhrparkmanagement zu minimieren. Im Falle eines Unfalls im Fuhrpark schlagen nicht nur die Kollisionsschäden zu Buche. Mit weiteren Kosten wie Erhöhungen der Versicherungsprämien, Schadensersatzzahlungen oder Ausfällen aufgrund von Krankschreibungen muss der Unternehmer rechnen. Aus diesen Gründen sollten neue Fahrer bereits bei der Einarbeitung für die Sicherheitsbelange sensibilisiert werden. So lässt sich eine Kultur der Sicherheit fast spielerisch verinnerlichen.

Optimierung von Fahrten

Eine weitreichende Planung der effektivsten Routen spart unnötige Fahrten mit dem Dienstfahrzeug. Gerade bei einer Fahrzeugflotte bedeuten zusätzliche Kilometer auch ein erhöhtes Unfallrisiko für Fahrer. Dank digitaler Helfer lässt sich das Risiko von Unfällen bereits in der Vorbereitung minimieren. So können Sie mit Telematik-Daten Ihre Firmenfahrzeuge orten und Strecken optimieren. Professionelle GPS Fahrzeugortungssysteme geben eine vollständige Übersicht über Fahrzeugflotte und Fahrer. Die Leistung eines Ortungssystems auf einen Blick:

  • Nutzung der Fahrzeugflotte optimieren
  • Sicherheit erhöhen
  • Effizienz steigern
  • Risiken senken

Fahrbedingungen definieren

Als Verantwortlicher für die Fahrzeuge stellen Sie die Regeln auf – und haben damit auch einen positiven Einfluss auf die Vermeidung von Unfällen. Dazu gehört unter anderem die regelmäßige Überprüfung des Betriebszustandes der Firmenfahrzeuge. So sollten Sie Rundumchecks der Fahrzeuge durchzuführen, auf Wartungsanforderungen aufmerksam machen und Fehler dokumentieren. Noch wichtiger sind Verhaltensregeln während der Fahrt. Handy-Nutzung auf der Straße darf höchstens über eine entsprechende Freisprechanlage möglich sein. Wer mit Telematik-Technik unterwegs ist, braucht sowieso nicht zum Mobiltelefon zu greifen. Ein kurzer Blick auf die Telematik Plattform genügt, um zu orten, wo sich die Mitarbeiter aktuell befinden und den Kunden über die Position des Mitarbeiters zu informieren. So können sich die Fahrer voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren. Zusätzlich helfen Kollisionsvermeidungssysteme, Unfälle zu vermeiden. Aber das System kann noch mehr: So gibt es Ihnen einen Einblick in die Leistung jedes Fahrers und weiß, wer zur Optimierung Fahrtraining benötigt. Zusätzlich kann eine Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen durchgeführt werden, um mögliche Gefahren zu identifizieren. 

Sitzposition und Reifenwahl

Die meisten Menschen wissen meist noch nicht, wie sie richtig sitzen: Nämlich mit zwei Händen am Lenkrad und noch Restbeugewinkel an Armen und Beinen sowie mit gutem Rückenhalt zu fahren. Die Kopfstütze des Sitzes schließt dabei auf gleicher Höhe mit dem Kopf ab. Auch die richtige Reifenwahl entscheidet maßgeblich über die Sicherheit. Neben der richtigen Profiltiefe – gesetzlich sind 1,6 Millimeter vorgeschrieben, der ADAC empfiehlt jedoch mindestens 4 Millimeter – auch immer auf den Wechsel von Sommer- und Winterreifen achten. Eine Vollbremsung sollte im Fahrtraining übrigens regelmäßig geübt werden. In einem Notfall kann sie Leben retten und Unfälle mildern oder ganz verhindern.

Ratgeber zum richtigen Fahrverhalten

Neben der jährlichen und Erstunterweisung in den Dienstwagen helfen Ratgeber zum richtigen Fahrverhalten dabei, die Fahrer zu einem sicherheitsorientierten Fahrverhalten zu sensibilisieren. Der folgende Ratgeber beinhaltet mögliche Richtlinien, die den Fahrern dabei helfen sollen, sicher zu fahren. Der Ratgeber kann bei der Erstunterweisung mit den Fahrern besprochen und ggf. im Handschuhfach hinterlegt werden. 

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Ordnungswidrigkeiten im Fuhrpark

2020 ist nicht nur der Beginn eines neuen Jahrzehnts, sondern auch das Jahr der schärferen Bußgeldregelungen. Die neu veröffentlichte Straßenverkehrsordnung setzt den Fokus u. a.  auf Temposünden, das Parken auf Rad- und Gehwegen, und Verstöße im Zusammenhang mit Rettungsgassen. Doch auf welche Änderungen müssen sich Verkehrsteilnehmer seit diesem Jahr einstellen und wer haftet für begangenen Ordnungswidrigkeiten an Dienstfahrzeugen?

Auszug der grundlegenden Änderungen 2020 in der Übersicht

Rettungsgassen

In den Medien wurde das Thema Rettungsgasse in letzter Zeit öfters aufgegriffen. Aufgrund des Fehlverhaltens mancher Fahrzeugführer kommt es immer wieder dazu, dass keine Rettungsgasse gebildet wird. Die Folge: Rettungswagen treffen mit Verspätungen am Unfallort ein. Der überarbeitete Bußgeldkatalog 2020 verschärft aus diesem Grund die Strafen im Bezug auf Rettungsgassen. Wer keine bildet muss weiterhin ein Bußgeld in Höhe von 200 € bezahlen und erhält zwei Punkte in Flensburg. Ab sofort muss der Fahrer zusätzlich mit einem Monat Fahrverbot rechnen. Wer sich eine gebildete Rettungsgasse selbst zu nutzen macht und diese durchfährt, wird künftig auch härter bestraft. Es drohen mindestens Strafzahlungen in Höhe von 240 €, zwei Punkte in Flensburg und ebenfalls ein Monat Fahrverbot.

Abstellen von Fahrzeugen

Fahrzeuge, die in der zweiten Reihe halten oder einen Radweg zuparken, treten oftmals im Stadtbild in Erscheinung. Um dies zu verhindern, werden die Bußgelder für diese Ordnungswidrigkeit auf je 55 € angehoben.

Schrittgeschwindigkeit beim Abbiegen

Um Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern zu vermeiden, müssen alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, wie Busse oder LKWs, ab 2020 beim Rechtsabbiegen Schrittgeschwindigkeit fahren. Missachtet ein Fahrzeugführer diese neue Regelung, kassiert er ein Bußgeld in Höhe von
70 € und einen Punkt in Flensburg.

Geschwindigkeitsüberschreitungen

Auf härtere Konsequenzen im Bezug auf Überschreitungen des Tempolimits müssen sich die Verkehrsteilnehmer fortan auch einstellen. Hier gibt es sowohl Erhöhungen im Bereich des Regelsatzes, als auch der Punkte und des Entzugs der Fahrerlaubnis. Die Tabelle stellt einen Auszug aus der Straßenverkehrsordnung 2020 dar, rot markiert sind die Strafen, die sich erhöht haben.

Auszug aus der Straßenverkehrsordnung 2020

Innerorts

Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem PKW 

Regelsatz 

Punkte 

Fahrverbot 

bis 10km/h 

30 €

16 bis 20 km/h 

70 €

1

21 bis 25 km/h 

80 €

2

1 Monat 

Außerorts

Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem PKW 

Regelsatz 

Punkte 

Fahrverbot 

bis 10km/h 

20 € 

16 bis 20 km/h 

60 €

1

21 bis 25 km/h 

70 €

1

Wer muss für das Bußgeld aufkommen?

In Deutschland gilt generell die Fahrerhaftung. Das bedeutet, dass bei einem Vergehen im Straßenverkehr der Fahrer für die Verkehrssünde haftet. Allerdings muss das Unternehmen, als Fahrzeughalter, zur Identifikation des Fahrers beitragen. Im Falle einer Überschreitung des Tempolimits erhält der Halter des Fahrzeuges, in diesem Fall der Betrieb, einen Anhörungs- bzw. Zeugenfragebogen. In diesem Fragebogen kann der Fuhrparkleiter den verantwortlichen Mitarbeiter nennen. Erkennt er den Fahrer mithilfe des Blitzerfotos nicht oder ist sich, bei Poolfahrzeugen, unsicher wer zum angegebenen Zeitpunkt im Besitz des Autos war, kann er den Mitarbeiterkreis zumindest eingrenzen. Die Weitergabe dieser Daten ist in diesem Fall klar durch die Datenschutzverordnung geregelt. Die zuständige Verwaltungsbehörde hat ein berechtigtes Interesse, jedoch muss der Fuhrparkleiter die betreffenden Mitarbeiter über die Weitergabe seiner Daten an Dritte informieren. Stellt sich der Fuhrparkleiter bei den Ermittlungen quer und weigert sich mitzuwirken, muss er mit Konsequenzen rechnen. Die Polizei hat die Möglichkeit auf dem Firmengelände selbst nach dem verantwortlichen Fahrer zu suchen. Bleibt diese Suche erfolglos besteht die Gefahr einer verpflichtenden Fahrtenbuchauflage.

Ob ein Dienstwagen oder ein Privatfahrzeug in eine Radarkontrolle gerät, macht übrigens keinen Unterschied. Die Höhe des Bußgeldes und der Punkte, wie auch ein mögliches Fahrverbot richten sich nach der Schwere der Ordnungswidrigkeit. Auch die Verjährungsfrist bei Geschwindigkeitsüberschreitungen bleibt gleich. Die zuständige Verwaltungsbehörde hat drei Monate Zeit den Bescheid zuzustellen, jedoch ist eine Verlängerung der Frist durch den vorangehenden Versand von Anhörungs- bzw. Zeugenbefragungsbogen möglich. Der Halter des Fahrzeugs kann innerhalb von 14 Tagen gegen den Bescheid Einspruch erheben.

Mehr Rechtssicherheit im Fuhrpark

Um Unannehmlichkeiten bei Auftreten eines Bußgeldbescheides zu vermeiden, sollte der Fuhrparkleiter schon vorab im Dienstwagenüberlassungsvertrag vermerken was im konkreten Fall einer Geschwindigkeitsüberschreitung passiert. Beispielsweise kann festgelegt werden, dass eine Verweigerung der Aussage des Fahrers zu einer Abmahnung führen kann. Dies ist besonders wichtig, wenn der Dienstwagen für Privatfahrten genutzt und auch Angehörigen des Fahrers zur Verfügung gestellt wird. Generell gilt: der Fuhrparkleiter muss die Fristen des Bescheids im Blick einhalten und darf den Anhörungs- bzw. Zeugenbefragungsbogen keinesfalls ignorieren.

Gut zu wissen:

Selbstverständlich sind Bußgelder kein Grund zur Freude. Dennoch ist das Fahreignungs-Bewertungssystem wichtig, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu garantieren bzw. zu verbessern.  Zudem hat jeder Verkehrsteilnehmer die Möglichkeit die Auskunft aus dem Fahreignungsregister anzufragen und so seine Punkte im Blick zu behalten. Dies ist u. a. online auf der Webseite des Kraftfahrt Bundesamtes möglich. Das eigene Fehlverhalten im Straßenverkehr zu beobachten ist ein wichtiger Schritt zur Besserung. Zusätzlich besteht mit der freiwilligen Teilnahme an einem  Fahreignungsseminar die Chance einen Punkt abzubauen. Der Fahreignungsseminar kann alle fünf Jahre absolviert werden.

Der Fuhrparkleiter kann darüber hinaus zur Verkehrssicherheit beitragen. Durch zusätzliche Fahrtrainings besteht die Möglichkeit die Mitarbeiter des Unternehmens zu schulen und so Ordnungswidrigkeiten vorzubeugen. Außerdem kann eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen werden, die Gefahren im Fuhrpark identifiziert. 

Ratgeber zum sicherheitsorientierten Fahrverhalten

Eine Hilfe ist ein Ratgeber mit Richtlinien und Verhaltensregeln für die Fahrer. Der Ratgeber kann z. B. vorgeben, wie oft Fahrer Pausen durchführen sollen. Das hilft den Fahrern im Alltag, Stress zu vermeiden und sicherheitsorientiert zu fahren. Für den Fuhrpark bedeutet das mehr Sicherheit und die Unfallvermeidung.

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Tipps für die Fuhrpark Hygiene

Keime wie Viren, Bakterien oder Pilze befinden sich auf fast allen Gegenständen. Die meisten Keime sind für den Menschen allerdings harmlos und rufen keine Krankheiten hervor. Es gibt aber auch Keime, die den Menschen gesundheitlich angreifen und schon durch einen einfachen Händedruck oder gemeinsam genutzte Gegenstände übertragen werden können. So können auch die Fahrzeuge im Fuhrpark schnell zu Krankheitsbeschleunigern werden. Durch die gemeinsame Fahrzeugnutzung werden die Krankheitserreger einfachen und schnell übertragen. Vor allem bei gemeinschaftlich genutzten Firmenwagen, wie den im Corporate Carsharing eingesetzten Poolfahrzeugen, ist es wichtig, Hygienemaßnahmen zu ergreifen und so die Mitarbeiter vor Krankheitserregern zu schützen. Welche Hygienemaßnahmen ergriffen werden können und welche Konsequenzen das für den Fuhrpark und die Fahrer hat, erfahren Sie in folgendem Artikel.

Warum ist Hygiene im Fuhrpark wichtig?

Firmenwagen tragen dazu bei, Krankheitserreger zwischen den Mitarbeitern zu verbreiten. Bei einem zeitgleichen Ausfall von mehreren Mitarbeitern können die krankheitsbedingten Kosten dadurch exponentiell ansteigen. Pro Jahr kostet die krankheitsbedingte Abwesenheit der eigenen Mitarbeiter deutsche Unternehmen durchschnittlich eine Summe von rund 130 Milliarden Euro. Das entspricht jährlichen Kosten von 3.600 Euro pro Arbeitnehmer. Davon sind 2.400 Euro allein darauf zurückzuführen, dass die Mitarbeiter trotz Krankheitsfall am Arbeitsplatz erscheinen. Umso wichtiger ist es, dass sich Arbeitnehmer bei einem Krankheitsfall zuhause auskurieren und soziale Kontakte meiden. Es ist daher wichtig, die Firmenwagen mit den richtigen Methoden und Reinigern sauber zu halten und so für eine keimfreie Fahrt zu sorgen. Was gilt es also bei der Fahrzeugreinigung zu beachten?

Zum einen ist es wichtig, vorbeugende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Ein regelmäßiges Waschen der Hände sowie das Husten und Niesen in die Armbeuge sind Pflicht. Bei der Nutzung einer Zapfsäule an der Tankstelle ist es ratsam, die ausliegenden Schutzhandschuhe zu verwenden. Diese schützen sowohl vor Keimen als auch vor dem giftigen Kraftstoff. Zudem sollte der Dienstwagen regelmäßig gelüftet und desinfiziert werden, um Krankheitserreger abzutöten.
Bei der Desinfektion des Dienstwagens sollte darauf geachtet werden, dass sämtliche Oberflächen im Wagen großflächig eingesprüht werden und dem Desinfektionsmittel Zeit zum Einwirken gegeben wird. Vor allem die Oberflächen, die häufig mit den Händen berührt oder angehustet werden könnten, sollten gründlich gereinigt werden. Dazu zählen natürlich das Lenkrad inklusive aller Knöpfe, der Touchscreen, der Schaltknauf, die Mittelkonsole, die Handbremse, die Sonnenblenden, das Handschuhfach, die äußeren und inneren Türgriffe sowie die Gurte. Auch die Entriegelungen für die Motorhaube und der Tankdeckel sollten regelmäßig desinfiziert werden. Zum Abwischen des Mittels empfiehlt es sich, ein Mikrofasertuch zu benutzen, da diese materialschonend agieren und so das Wagen-Interieur nicht beschädigt wird.

Welche Desinfektions- oder Reinigungsmittel genau benutzt werden sollten, hängt von der Art des Erregers ab. Das Robert-Koch-Institut rät zum Beispiel in Bezug auf das Virus Covid-19 auf Desinfektionsmittel mit dem Wirkungsgrad “begrenzt viruzid” oder auch “begrenzt viruzid plus” – also gegen behüllte Viren – zurückzugreifen. Im Normalfall reicht es aber auch aus, haushaltsübliche Reinigungsmittel oder gängige Cockpitreiniger zu verwenden.

Was gilt es bei mehrheitlich genutzten Fahrzeugen zu beachten?

PoolfahrzeugeWer regelmäßig mehrheitlich genutzte Fahrzeuge, wie zum Beispiel Poolfahrzeuge nutzt, weiß über den häufig schlechten Zustand dieser Fahrzeuge Bescheid. Da es sich um keine personengebundenen Fahrzeuge handelt, gehen die Mitarbeiter relativ unsorgsam mit diesen Fahrzeugen um. Vermüllte und verdreckte Innenräume sind keine Seltenheit. Es ist daher ratsam, seine Mitarbeiter dazu aufzufordern die Poolfahrzeuge sauber zu halten und alle unnötigen Gegenstände aus dem Auto zu entfernen. Das minimiert nicht nur den Putzaufwand, sondern reduziert auch die 

Oberflächen, auf denen sich potentielle Krankheitserreger festsetzen könnten. Darüber hinaus ist vor allem bei mehrheitlich genutzten Fahrzeugen eine regelmäßige Desinfektion der Oberflächen absolut notwendig. Studien zeigen, dass zum Beispiel ein Virus wie Covid-19 bis zu 3 Tage auf Kunststoffflächen überleben kann. Es empfiehlt sich, dass der Fuhrparkleiter für Poolfahrzeuge Desinfektionsmittel bereitstellt und die Mitarbeiter dazu anhält, die kritischen Stellen vor und nach der Fahrt zu desinfizieren. Nur so kann eine Virenübertragung verhindert und die bestmögliche Fuhrpark-Hygiene ermöglicht werden.

Interview mit dem Unternehmen clean protect

Um mehr zu dem Thema “Fuhrpark-Hygiene” und einer professionellen Umsetzung zu erfahren, haben wir den Geschäftsführer Julian Janzen des Hamburger Unternehmens clean protect interviewt. Das Unternehmen ist seit 2012 in der Beratung zum Hygienemanagement tätig. Zu den Kernaufgaben- und leistungen von clean protect fallen: Hygienedienstleister, Hygienemanagement, Schulungen, Beprobungen,  Desinfektions- und Reinigungsdienstleistung sowie Fachhandel.

Inwiefern spielt das Thema Hygiene für Unternehmen mit Fuhrpark eine Rolle?

Zunächst ist es natürlich davon abhängig inwieweit Hygiene und im weitesten Sinne auch Sauberkeit eine Rolle spielt. Als Dienstleister im Bereich Hygiene ist uns das natürlich sehr wichtig, um auch in der Öffentlichkeit und beim Kunden einen entsprechenden Eindruck zu hinterlassen. Unsere Mitarbeiter sind angehalten ein sauberes Fahrzeug zu führen – nicht nur von außen, sondern auch von innen.

Welche Unternehmen beraten Sie zu dem Thema Fahrzeughygiene?

Hauptsächlich sind das Rettungsdienste und Krankentransportunternehmen, aber auch ambulante Pflegedienste, Bestatter und Kundenbetreuer aus dem Vendingbereich zählen dazu. Bei einigen Rettungsdiensten sind unsere Mitarbeiter in der routinemäßigen Fahrzeugdesinfektion eingesetzt, welche einmal in der Woche durchgeführt werden muss.

Was sind die größten Herausforderungen von Unternehmen, diese Hygienevorschriften einzuhalten?

In den meisten Fällen steht und fällt das Umsetzen mit dem eingesetzten Personal. Bei einigen unserer Kunden findet aber derzeit auch ein Generationswechsel statt, wo man merkt, dass ein Umdenken da ist. Ein Umdenken insofern, dass „haben wir schon immer so gemacht“ überdacht und hinterfragt wird. Dann kommen meist wir ins Spiel, da wir als Hygienedienstleister dem Kunden alles aus einer Hand bieten können.

Wie können Unternehmen die Hygiene in den Fahrzeugen garantieren?

Durch professionelle Unterstützung und Umsetzung des Hygienemanagementsystems. Nicht nur das Vorhalten der Vorschriften ist wichtig (Hygieneordner), sondern gerade die Umsetzung der, durch den Gesetzgeber vorgeschriebenen, Maßnahmen muss gewährleistet sein. Wir schulen die Mitarbeiter vor Ort und setzen das theoretisch Gelernte direkt in die Praxis um.

Gibt es bestimmte Maßnahmen, die Mitarbeiter selbst bei der gemeinsamen Fahrzeugnutzung treffen sollten?

Im besten Fall hinterlässt ein Mitarbeiter das Fahrzeug sauber und ordentlich. Man kann natürlich sagen, dass man das Fahrzeug so hinterlassen sollte wie man es gerne vorfinden möchte, jedoch gibt es davon aber auch unterschiedliche Auffassungen. Bei regelmäßigen Kundenkontakt ist eine Händedesinfektion des Mitarbeiters zu empfehlen und gegebenenfalls ein Flowpack zur Kontaktflächendesinfektion für z. B. Lenkrad, Türgriffe etc.

Was sollten Fahrer bei mehrheitlich genutzten Fahrzeugen beachten, um die Verbreitung von COVID einzudämmen und wie kann das Unternehmen hierbei unterstützen? Gibt es Vorschriften vom Gesetzgeber, die dabei eingehalten werden müssen?

Um das Risiko einer Infektion zu minimieren ist im nicht medizinischen Bereich gründliches Händewaschen schon oftmals ausreichend. Regelmäßiges reinigen der sogenannten Kontaktflächen kann man hier empfehlen, da durch die Mechanik schon viele Keime von den Flächen gewischt werden. In kritischeren Bereichen wie z. B. bei Rettungsdiensten oder in der ambulanten Pflege gibt es regelmäßige Desinfektionen, welche in betrieblichen Hygieneplänen geregelt werden müssen. Diese Unternehmen müssen auf Basis des Infektionsschutzgesetzes einen Hygieneplan vorweisen.

Können Unternehmen bereits bei der Vergabe von Dienstwagen bestimmte Hygiene-Maßnahmen durchführen?
Es macht Sinn bei der Beschaffung von Neufahrzeugen dem Mitarbeiter klare Regeln an die Hand zu geben. Ein ordentlicher, sauberer Umgang ist nicht für jeden Mitarbeiter selbstverständlich, bzw. jeder hat eine andere Auffassung davon, was genau sauber bedeutet. 
 
Welche praktischen Tipps helfen dem Fuhrparkleiter dabei, die Sauberkeit bei den Fahrern durchzusetzen?
Wie eben schon drauf eingegangen sind Regeln ein guter Weg zu einem sauberen Fuhrpark. In der jetzigen Zeit kann man nur mit ständigen Kontrollen, Vorleben von Regularien und dem Gespräch mit dem Mitarbeiter ein angemessenes Ergebnis erzielen.
 

Broschüre zur Fuhrparksoftware Fleet Admin

Um die Hygiene im Fuhrpark zu garantieren und regelmäßige Reinigungen zu dokumentieren, hilft eine Fuhrparksoftware. In der Software kann der Fahrzeugverwalter oder Mitarbeiter alle durchgeführten Reinigungen in der digitalen Fahrzeugakte festhalten. Die nächsten Termine werden einfach als Aufgaben hinterlegt, sodass der Fahrzeugverwalter rechtzeitig an diese erinnert wird. Eine integrierte Fahrzeugbuchung hilft außerdem dabei, die Fahrzeuge und Mitarbeiter einfach zu koordinieren. Fällt ein Fahrer krankheitsbedingt aus, kann das Fahrzeug einfach über das Tool an einen anderen Mitarbeiter übergeben werden. Gleichzeitig hilft das dabei, nachzuvollziehen ob ein Fahrzeug vor der Weitergabe desinfiziert werden muss. Eine Fuhrparksoftware hat weitere hilfreiche Funktionen z. B. zur Kostenkontrolle und Stammdatenverwaltung.


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Die größten Vorurteile gegen GPS im Fuhrpark

In vielen deutschen Firmen ist die Nutzung von GPS-Ortungsfunktionen negativ behaftet. Viele Vorurteile halten Entscheidungsträger davon ab, die Fahrzeugortung im Fuhrpark zu integrieren. Doch warum ist das so? Welche Vorurteile gegenüber der GPS-Nutzung existieren und sind diese auch berechtigt?

Vorurteil Nr. 1: Die Investition in ein Fahrzeugortungssystem lohnt sich nicht

Viele Fuhrparkleiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen stellen sich die Frage, ob die Einführung eines Ortungssystems auch in ihrem Betrieb einen Mehrwert generiert. Besteht der Fuhrpark aus mindestens einem Poolfahrzeug, lässt sich diese Frage mit ja beantworten. Durch die Nutzung eines Fahrzeugortungssystems wird es möglich, Routen genau zu dokumentieren und die Tourenplanung dadurch zu optimieren. Spritkosten können somit gesenkt und die Arbeitszeit der Mitarbeiter effizienter gestaltet werden. Außerdem bietet ein GPS-Ortungssystem einen zusätzlichen Schutz für den Fuhrpark. Es können zeit- und gebietsbasierte Bewegungsmelder eingerichtet werden. Wird ein Fahrzeug außerhalb des festgelegten Zeitraums bzw. des Gebietes bewegt, erhält der zuständige Fuhrparkleiter eine Meldung und kann sofort reagieren.

Vorurteil Nr. 2: Ein Ortungssystem erhöht den Verwaltungsaufwand

Generell gilt: Durch die Einführung eines Ortungssystems werden mehr Daten gesammelt als vor der Nutzung. Gefahrene Strecken, Stopps, Standzeiten und Geschwindigkeiten können erfasst werden. Jedoch liegt das Ziel einer GPS-Ortung nicht darin, den Verwaltungsaufwand zu erhöhen, sondern den Arbeitsalltag des Fuhrparkleiters sowie der Mitarbeiter zu vereinfachen. Bei vielen Anbietern gibt es daher die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welche Daten erhoben werden sollen. Zudem ermöglichen Filter es, nur die Daten einzusehen, die in einem spezifischen Fall von Relevanz sind. Auch im direkten Kontakt mit Kunden entsteht durch die Ortungsfunktionen ein positiver Effekt, der durch ein Beispiel veranschaulicht werden kann. Angenommen ein Pflegedienst erhält eine dringende Anfrage eines Patienten. Ohne GPS-Ortung müsste der Fuhrparkleiter nun die Schichtpläne der Mitarbeiter einzeln durchgehen und manuell die Adressen der Einsatzorte abgleichen. Ein Fahrzeugortungssystem vereinfacht diesen Prozess. Mit nur wenigen Klicks kann der Fuhrparkleiter überblicken, welches Fahrzeug sich am nächsten zum Wohnort des angefragten Patienten befindet. Der Pflegedienst kann schneller am Einsatzort eintreffen, die Kundenzufriedenheit wird automatisch erhöht.

Vorurteil Nr. 3: Mitarbeiter befürchten eine vollständige Überwachung

Die Aussicht, dass jede Bewegung des Firmenwagens und somit auch die eigenen Bewegungsdaten erfasst und analysiert werden können, kann im ersten Augenblick abschreckend wirken. Doch durch die Nutzung eines Fahrzeugortungssystems profitiert nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch jeder einzelne Mitarbeiter. Die erhöhte Transparenz gibt den Fahrzeugführern mehr Sicherheit. Kommt es zu einem Bußgeldbescheid, Strafzettel oder zu Reklamationen, können die gesammelten Daten dazu dienen, den Mitarbeiter womöglich zu entlasten. Zudem können Nachweise für Kunden einfacher generiert werden.

Unser Tipp:

Sprechen Sie eine mögliche Einführung der GPS-Ortung offen bei Ihren Mitarbeitern an und nehmen Sie etwaige Bedenken ernst. Durch Gespräche und das zurverfügungstellen von Informationsmaterialien geben Sie den Mitarbeitern die Möglichkeit sich selbst von den positiven Aspekten der GPS-Ortung zu überzeugen. Achten Sie zudem auf die Rechtssicherheit Ihres Fuhrparks. Eine Ortung des Firmenwagens ist nur dann rechtens, wenn der Fahrzeugführer über die Fahrzeugortung informiert wurde. Das Bundesdatenschutzgesetz sieht außerdem vor, dass die freiwillige Zustimmung der Mitarbeiter nötig ist, sobald betriebliche Gegebenheiten die Fahrzeugortung nicht zwingend erforderlich machen.

Fazit:

Gerade bei Poolfahrzeugen bringt die Möglichkeit der Fahrzeugortung einen ungemeinen Mehrwert mit sich. Zeit- und Arbeitsaufwand können gesenkt, Kosten eingespart und die Firmenfahrzeuge besser geschützt werden. Es ist jedem Fuhrparkleiter zu raten, sich einmal intensiv mit dem Thema der Fahrzeugortung auseinanderzusetzen und sich nicht gleich durch im Netz kursierende Vorurteile abschrecken zu lassen. In vielen Unternehmen, unabhängig von der Flottengröße oder der Branche, kann die Nutzung der GPS Funktionen Arbeitsprozesse optimieren.

Einblick in die Fuhrparksoftware Fleet Geo

die Fleet Geo Broschüre

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Kfz-Flottenversicherung: Wann ist sie sinnvoll und was ist zu beachten?

Inhaltsverzeichnis

Rahmenbedingungen und Tipps, um die richtige Versicherung zu wählen

Welche Leistungen bietet eine Kfz-Flottenversicherung? Wann zahlt sich eine solche Versicherung aus? Und wie findet man das beste Angebot für den eigenen Fuhrpark? Sie erfahren in diesem Artikel das Wichtigste zum Thema „Kfz-Flottenversicherung“.

Für Unternehmen mit mehreren Firmenfahrzeugen ist es meist viel zu aufwändig, jedes Fahrzeug einzeln zu versichern. Daher bieten viele Versicherungen einen pauschalen Versicherungsschutz für den gesamten Fuhrpark – die sogenannte Kfz-Flottenversicherung. So unterschiedlich wie die Unternehmen sind aber auch die Angebote in diesem Bereich. Hier gilt es, den passenden Vertrag zu finden, um sowohl Kosten als auch Zeit zu sparen. 

Ab wann rentiert sich eine Kfz-Flottenversicherung?

Grundsätzlich ist eine Flottenversicherung auch für kleine Fuhrparks sinnvoll. Manche Versicherungen definieren eine Flotte schon ab drei Fahrzeugen. Für bestimmte Gewerbearten ist eine Kfz-Flottenversicherung jedoch unumgänglich, etwa:

  • Transportunternehmen
  • Speditionen
  • Personenbeförderungsunternehmen (Taxi-, Bus- oder Mietwagenfirmen)
  • Unternehmen mit vielen Mitarbeitern im Außendienst

Mit einer Flottenversicherung lassen sich gegenüber der Einzelversicherung Verwaltungskosten einsparen, außerdem bieten Versicherer bessere Konditionen.

Je größer die Flotte ist, desto sinnvoller ist eine pauschale Versicherung: Das Versicherungsunternehmen kann dann das Risiko besser einschätzen und gewährt deshalb Preisnachlässe. Natürlich kommt es im Einzelfall auch auf den jeweiligen Versicherungsvertrag an. Daher ist es von wesentlicher Bedeutung, eine Versicherung mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis zu wählen. 

Generell gesprochen wird bei einer Kfz-Versicherung vergleichsweise viel ausgezahlt. Mit einer Schadensquote von 86 % erhält man im Durchschnitt mehr Zahlungen als bei anderen Versicherungsarten. Folgende Grafik zeigt, in welchem Verhältnis die Kosten und Leistungen stehen.

Kosten einer Kfz-Flottenversicherung

Die Höhe der Versicherungsprämie hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab und wird individuell berechnet. Unter anderem fließen die folgenden Informationen in die Berechnung der Prämie ein:

  • Größe des Fuhrparks
  • Fahrzeugart (Pkw, Lkw, Anhänger, Zugmaschine etc.)
  • Art des Gewerbes
  • Vorschäden der Fahrzeuge bzw. errechnete Schadensquote

Darüber hinaus spielt natürlich auch der Umfang des Versicherungsschutzes eine Rolle. Zusatzleistungen wie Vollkasko oder BBB-Deckung kosten extra, mit einem höheren Selbstbehalt kann man die Prämie hingegen senken.

Insgesamt sind Flottenversicherungen für die Versicherer momentan eher ein schlechtes Geschäft, in Summe machen sie sogar Verluste. Experten erwarten daher, dass die Prämien in Zukunft steigen werden.

Flottenversicherung vergleichen: Welche Kriterien gibt es?

Um das richtige Versicherungspaket zu finden, ist es sinnvoll, sich von einer unabhängigen Stelle beraten zu lassen. Nichtsdestotrotz sollte man sich auch selbst einen Überblick zu verschaffen, welche Leistungen überhaupt in Frage kommen. 

Folgende Kriterien spielen eine Rolle:

  • Welche Versicherungsarten sind inkludiert (z. B. Haftpflicht, Voll- bzw. Teilkasko, Insassenunfall)?
  • Welche Schadensarten werden im Detail gedeckt (Personenschäden, Wildunfälle, Schäden durch Vandalismus, eigenes Verschulden etc.)?
  • Spezielle Zusatzleistungen wie GAP-Deckung (für Leasingfahrzeuge) oder Übernahme von BBB-Schäden
  • Wie hoch ist der Eigenanteil bei Schaden – jeweils nach Schadensart unterschiedlich?
  • Was ist die maximale Deckungshöhe? 
  • Höhe der zu zahlenden Prämie
  • Wie ist die Qualität des Services: schnelle Auftragsbearbeitung und unkomplizierte Verfahren sind ein Plus
Kfz-Flottenversicherung Infografik
TB-Infografik-Kfz-Versicherung

Tipps für die Wahl des passenden Anbieters

Bei der Suche nach einer passenden Versicherung sollte das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht das einzige Entscheidungskriterium sein. Andere, weniger offensichtliche Punkte sind ebenfalls wichtig.

Zum einen sollte man auf effiziente Prozesse achten: Durch schnellen Zugriff auf Daten, Transparenz und schlanke Verwaltung lässt sich im Unternehmensalltag wertvolle Zeit sparen. 

Zum anderen wird der Bereich Schadenmanagement bzw. -prävention immer wichtiger. Einige Versicherer bieten dabei professionelle Unterstützung und analysieren häufige Unfallquellen. Damit lässt sich die Schadenshäufigkeit senken und in Folge auch die Versicherungsprämien. 

Aber Achtung: Wer Fahrzeugdaten sammelt, könnte mit dem Arbeitsrecht in Konflikt kommen. Bevor umfangreiche Daten erhoben werden, sollte man daher den Betriebsrat kontaktieren.

Schließlich ist auch die persönliche Ebene nicht zu unterschätzen. Eine Flottenversicherung bedeutet meist langjährige Zusammenarbeit und es geht um beträchtliche Geldsummen und sensible Daten. Ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis ist hier die Basis für die erfolgreiche Kooperation und hilft auch bei der Schadensanalyse und -prävention.

Die Prämie einer Flottenversicherung senken

Wer an der Prämienhöhe schrauben möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Nicht immer muss dafür der Versicherungsumfang reduziert werden. Mit folgenden Maßnahmen lässt sich ebenfalls eine niedrigere Versicherungsprämie aushandeln: 

  • Schadenmanagement ernstnehmen: Viele Versicherungen belohnen die Schadenprävention mit gesenkten Beitragszahlungen.
  • Höherer Selbstbehalt: Damit zahlt man zwar mehr von den kleineren Schäden, die regelmäßig auftreten, aber bleibt immer noch effektiv gegen Großschäden abgesichert.
  • Schadenrückkaufvereinbarungen: Damit hat man die Möglichkeit, den Schaden selbst zu tragen, dafür steigt die Versicherungsprämie nicht. Das kann sich in vielen Fällen durchaus lohnen.
  • Policen mit Prämienrückerstattung abschließen: Treten längere Zeit keine größeren Schäden auf, so erhält man einen Teil der Prämien zurück. Wenn ein Teil der Rückzahlung an die Mitarbeiter fließt, schafft man zusätzlich Anreize für umsichtiges Fahrverhalten.
  • Notwendigkeit vorhandener Zusatzleistungen regelmäßig prüfen: Laufende Versicherungsverträge sollten in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Eventuell sind bestimmte Leistungspakete hinfällig und können gekündigt werden.

Begrenzte Laufzeit für Kaskoversicherungen vereinbaren: Ab einem bestimmten Fahrzeugalter wird dabei die Vollkaskoversicherung automatisch in Teilkasko umgewandelt.

Kfz-Flottenversicherung – für größere Fuhrparks unverzichtbar

Eine Flottenversicherung lohnt sich oft schon für kleine Fahrzeugflotten, gerade bei größeren Fuhrparks ist sie jedoch unverzichtbar. Die Auswahl des Versicherers sollte sehr sorgfältig getroffen werden, wobei neben den Kosten auch persönliches Vertrauen und effiziente Zusammenarbeit eine Rolle spielen. In Zukunft wird wohl der Bereich der digitalen Schadensprävention einen immer größeren Stellenwert einnehmen: Aus Daten über das Fahrverhalten werden Risikosituationen ermittelt und entsprechende Maßnahmen abgeleitet.

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Unfallschaden auszahlen lassen?

So lassen Sie sich den Unfallschaden auszahlen

Darf man im Falle eines Unfalls sich den Betrag von der Versicherung auszahlen lassen? Ist das zu empfehlen? Und welche Tricks der Versicherer sollten Kunden kennen? Wir wissen es.

Kommt es zu einem unverschuldeten Unfall, steht dem Unfallopfer ein finanzieller Schadensersatz zu. In diesem Fall ist die gegnerische Haftpflichtversicherung dazu verpflichtet, die entstandenen Reparaturkosten zu übernehmen. Doch nicht jeder Geschädigte möchte seinen Kfz-Unfallschaden reparieren lassen. Die Frage lautet dann: Kann man sich den Autoschaden von der Versicherung auszahlen lassen? In der Regel ist eine Auszahlung möglich, auch wenn es hier einiges zu beachten gibt.

Fiktive Abrechnung

Lässt man sich das Geld auszahlen, sprechen die Experten von einer sogenannten „fiktiven Abrechnung“. Der Geschädigte erhält dann das Geld für einen Schaden, aber ohne ihn in der Werkstatt reparieren zu lassen. Das ist generell immer möglich, wenn man unverschuldet in einem Unfall verwickelt war. Das Geld bekommen Geschädigte von der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners. Wieviel genau von der Versicherung gezahlt wird, orientiert sich wiederum an einem Kostenvoranschlag oder am Gutachten eines KFZ-Sachverständigen. Wer sich den Schaden auszahlen lässt, bekommt jedoch nicht immer den Betrag, der eine Reparatur gekostet hätte. Positionen wie die Umsatzsteuer werden dann möglicherweise nicht bezahlt.

Eigenen Gutachter beauftragen

Auch wenn es so schön bequem erscheint, sollten Geschädigte sich nie auf den Gutachter des gegnerischen Versicherers verlassen. Die schätzen den Schaden fast immer zu niedrig ein. Geschädigte dürfen auf Kosten des Versicherers selbst ein Gutachten beauftragen – bei Teilschuld tragen beide Parteien einen Anteil. Fragen Sie den Sachverständigen-Bundesverband BVSK. Dessen Mitglieder sind Ingenieure oder Kfz-Meister. Nur bei Bagatellen unter 1000 Euro sollte man sich auf den Sachverständigen der gegnerischen Versicherung einlassen. Sollte der Versicherer aber einzelne Positionen im Kostenvoranschlag kürzen, darf der Geschädigte selbst bei geringen Beträgen einen eigenen Gutachter beauftragen.

Juristischer Rat

Die Stiftung Warentest rät schon lange, bei einem unverschuldeten Unfall den Gang zum Anwalt. Auch der der Jurist ist wie der Gutachter für Geschädigte gratis. Fachjuristen wissen genau, welche Ansprüche Geschädigte haben – und kennen die Tricks, mit denen sich Versicherungen um ihre Zahlungspflichten drücken wollen. Das gilt besonders dann, wenn es sich um ein neues Auto handelt, das durch den Unfall einen maßgeblichen Wertverlust erfährt. Übrigens: Nur mit dem Gutachten eines KFZ-Sachverständigen wird auch der Wertverlust des Fahrzeugs erfasst. Ein Kostenvoranschlag in der Werkstatt bezieht sich dagegen allein auf die Reparaturkosten des Unfallschadens.

Unfallschaden in Eigenregie reparieren

Bei eigener Reparatur muss die gegnerische Versicherung einen geringeren Betrag erstatten, als im Falle einer Werkstattreparatur. Versicherer müssen nur dann Summen auszahlen, die den Wiederbeschaffungswert des Wagens übersteigen, wenn die Reparaturen in einer Werkstatt vorgenommen wurden. Zusätzlich ist es zwingend notwendig, das Fahrzeug anschließend weiter zu fahren.

Schaden von eigener Kasko-Kfz-Versicherung auszahlen lassen

Anders sieht die vorherige Regelung aus, wenn man sich einen Kaskoschaden bei der eigenen Versicherung auszahlen lassen möchte. Dann ist es nämlich häufig nicht möglich, den Schaden am Auto geltend zu machen. Vertragliche Optionen schließen diese Möglichkeit aus. Ebenso die Forderung, einen externen Gutachter zu beauftragen. Der eigene Versicherer ist in diesem Fall weisungsberechtigt und kann einen Sachverständigen auswählen.

Vorlage Unfallbericht

Ist ein Unfall passiert, dient der Unfallbericht als Leitfaden und Unterstützung. Halten Sie alle Angaben zu den Fahrern, Fahrzeugen und dem Unfall fest. Der Unfallbericht hilft Ihnen dabei, die Kosten bei der Versicherung zu beantragen. 

Damit Sie keine wichtigen Informationen vergessen, gibt es den Musterbericht. Diesen können Sie einfach herunterladen und beispielsweise für den Ernstfall in Ihrem Handschuhfach aufbewahren. 

Ich stimme den AGB & Datenschutzbedingungen der Vimcar GmbH zu.

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Wissenswertes zum Kostenvoranschlag

Was sollten Sie über Kostenvoranschläge wissen?

Wer keine Fachkenntnisse besitzt, der erkennt nur schwer, welche Posten auf der Werkstattrechnung gerechtfertigt sind. Immerhin gibt es ein paar Tipps beim Überprüfen der Reparaturrechnung.

Für die optimale Planungssicherheit möchten Kunden vorher verlässlich wissen, wie hoch die Rechnung sein wird, bevor sie einen Auftrag erteilen. Dann erstellen Werkstätten in der Regel den Kostenvoranschlag (KV). Doch was bedeutet das für den Auftraggeber nun genau? Viele Fragen tauchen auf: Was muss man bei der Preiskalkulation beachten? Wie lange ist ein Kostenvoranschlag gültig? Und sind die aufgeführten Posten auch wirklich richtig? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Rechnungscheck durchführen

Wir gehen davon aus, dass Rechnungen von Werkstätten korrekt sind. Trotzdem empfiehlt sich immer eine Kontrolle des Kostenvoranschlags sowie der durchgeführten Arbeiten. Gerade Kleinigkeiten gehen im Alltagsgeschäft unter. Welches Öl und wie viel kommt bei einem Ölwechsel ins Auto? Musste das Kühlmittel für die Klimaanlage tatsächlich schon wieder aufgefüllt werden? Oder haben die Reifen wirklich kein Profil mehr? Da auf der Seite des Fuhrparkmanagers meist keine Fachleute sitzen, bleibt die Beurteilung schwierig. Ein paar grundlegende Posten sollte die Buchhaltung überprüfen. Ist der Stundensatz korrekt, stimmt die Gesamtsumme sowie die aufgeführten Posten, gibt es Unstimmigkeiten?

Erst der Kostenvoranschlag - dann das Angebot

Wer gut organisiert ist, vermeidet bereits bei der Vorbereitung unangenehme Überraschungen. Dazu gehört zwingend ein schriftlicher Kostenvoranschlag, an den sich die Werkstatt halten muss. Nur nach vorheriger Absprache und Freigabe durch den Kunden darf die Werkstatt Preiserhöhungen vornehmen. Konkret bedeutet es, dass ein verbindlicher Kostenvoranschlag nicht „wesentlich“ überschritten (Faustregel: 15 Prozent) werden darf, ohne dass dafür eine Genehmigung eingeholt wurde. Wenn die Werkstatt den Endpreis aus dem Kostenvoranschlag garantiert, so darf dieser nicht gar nicht überschritten werden. Wer wirklich auf Nummer Sicher gehen will, prüft zusätzlich Kataloge der Autohersteller mit den Ersatzteilpreisen. So weiß der Fuhrparkleiter, ob korrekt abgerechnet wurde. Das gilt im
Übrigen auch bei der Kontrolle von Wartungsarbeiten – hier hilft ein Blick in die Herstellerdokumente mit Umfängen und Arbeitszeit.

Digitale Hilfe für den besseren Überblick

Bei der heutigen Breite an Fahrzeugen im Fuhrpark, können Fuhrparkleiter nur selten den Überblick bei der Prüfung der Rechnungen behalten. In diesem Fall helfen externe Dienstleister und digitale Programme bei der Überprüfung der Werkstattrechnungen. Sie bieten Softwarelösungen an, die Werkstattrechnungen abgleichen sollen und die Arbeit des Fuhrparkleiters erleichtern. Dank digitaler Prozesse erfolgt ein Datenabgleich mit Herstellervorgaben über Wartungsintervallen, Arbeitszeiten und Preisen. Am Ende sollen spezielle Softwareprogramme die Service- und Reparaturkosten deutlich senken.

Was tun bei Werkstattpfusch?

Wurden Reparatur- oder Wartungsarbeiten schlecht ausgeführt, gilt die gesetzliche Gewährleistung. Allerdings darf die Werkstatt einmal kostenlos nachbessern. Wichtig bei Streitfällen: In der Regel behalten Werkstätten die ausgebauten Teile, obwohl sie Eigentum des Kunden sind. Deshalb sollte man die Teile zur Beweissicherung mitnehmen. Darüber hinaus schreibt der Gesetzgeber für die Arbeit der Werkstatt und die reparierten Teile eine zweijährige Sachmängelhaftung vor. Der Kunde muss jedoch nachweisen, dass ein Mangel vorliegt. Gibt es zusätzliche Garantien, gelten die Bestimmungen der Werkstatt.

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