Welche Maßnahmen schützen und stärken meine Fahrer in der Pandemie?

Die Pandemie sorgt für erschwerte Bedingungen auch für Berufsfahrer/-innen. Wichtig also, jetzt die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit Ihrer Angestellten zu schützen und die Motivation aufrecht zu erhalten. Ein Fünf-Punkte-Plan hilft.

1. Gut planen

Gerade jetzt ist es für Fahrer/-innen wichtig, dass Fuhrparkverantwortliche potenzielle Probleme vorausschauend aus dem Weg räumen. Fuhrparkleiter/-innen sollten möglichst viele Arbeitsabläufe so organisieren, dass sie kontaktarm erledigt werden können. Um zum Beispiel beim Be- und Entladen Abstand zu halten, sind Eingangs- und Ausgangskörbe für Frachtpapiere eine gute Maßnahme. Wenn Waren persönlich übergeben werden, ist es am sichersten, wenn der/die Empfänger/-in mit einem eigenen Stift unterschreibt und der Bote die Unterschrift und die abgelegte Sendung fotografiert.
Am besten recherchieren Fuhrparkleiter/-innen vorab, welche Versorgungsmöglichkeiten und sanitären Anlagen auf der Strecke zur Verfügung stehen. Noch immer sind viele sonst genutzte Raststätten in eingeschränktem Betrieb und einige Kunden stellen aus Sicherheitsgründen ihre sanitären Anlagen nur noch dem eigenen Personal zur Verfügung. Eine Liste mit den Versorgungspunkten sollte für die Fahrer immer verfügbar sein und auf dem neuesten Stand gehalten werden. Im Fernverkehr gehören eigene Handtücher, Laken und Decken an Bord, die nach Gebrauch bei 60 Grad gewaschen und anschließend gebügelt werden. Bei Übernachtung ist es am sichersten, für Fahrer/-innen ein Einzelzimmer zu buchen. Ist das nicht möglich, sollten für Sammelunterkünfte kleine, feste Teams gebildet werden.

2. Aufklären

Fuhrparkleiter/-innen müssen sicherstellen, dass alle Fahrer/-innen wissen, wie sie sich und andere schützen. So sollte nach dem Tanken das Händewaschen nicht vergessen und so oft wie möglich Türen und Fenster geöffnet werden. Der Umluftbetrieb ist in Anbetracht der Viren leider keine gute Idee, wenn Lüftungsanlagen keine HEPA-Filter haben. Aber auch bei aller Vorsicht kann es passieren, dass Fahrer/-innen sich infizieren. Bei der Hotline des Vereins DocStop erfahren Berufskraftfahrer, die bei sich Krankheitssymptome feststellen, welcher Arzt in der Nähe ist – europaweit: 00800 03627867.

Konversation Fahrer und Fuhrparkleiter

3. Care-Paket für die Fahrer/-innen

Eine persönliche, möglichst handliche Kiste mit Handdesinfektionsmittel, Wasserkanister, Handseife, Einmalhandtücher, Müllbeutel und FFP2-Masken sorgt dafür, dass die Fahrer/-innen ihre Hygienestation immer dabei haben. Und etwas Nervennahrung – Müsliriegel zum Beispiel – schadet darin auch nicht.

4. Saubere Sache

Desinfizierung

Die Fahrzeuge müssen vor jedem Wechsel gereinigt werden, damit Schmierinfektionen keine Chance haben. Für den Arbeitsbereich im Fahrzeuginneren bedeutet das, die Oberflächen gründlich mit fettlösenden Haushaltsreinigern zu säubern. Es ist zwar nicht sehr umweltfreundlich – aber am sichersten sind dabei Einmaltücher statt Putzlappen. Die werden anschließend sofort entsorgt. Und: Wischdesinfektion ist immer besser als Sprühdesinfektion, letztere kann nur Notlösung sein. Auf Chlor sollte dabei verzichtet werden. Auch reines Ethanol oder Isopropanol sind wegen der Brandgefahr ungeeignet. Eine Liste der vom RKI empfohlenen Desinfektionsmittel zeigt die geprüften Alternativen.

5. Offenes Ohr

Und nicht zuletzt ist vor allem eines wichtig: Erreichbar zu sein und ein offenes Ohr zu haben für die Sorgen und Schwierigkeiten der Fahrer/-innen. Fuhrparkleiter/-innen sollten Verbesserungsvorschläge möglichst schnell umsetzen  – denn erst in der Praxis zeigen sich oft die Stellschrauben, an denen man noch drehen könnte, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu gewährleisten. Vielleicht besprechen Fuhrparkleiter/-innen mit den Fahrern auch, welches Proviant diese ihnen mitgeben können, damit die Mitarbeiter/-innen gefährdende Außenkontakte gering halten können. Nicht vergessen: Lob und Unterstützung sind jetzt wichtiger denn je.

Jetzt Ratgeber zum Fahrverhalten für Fahrer/-innen herunterladen

Der Ratgeber enthält Tipps zum sicheren Fahrverhalten und hilft so Fuhrparkleiter/-innen sowie Fahrern im Alltag. Der Ratgeber kann entweder digital mit den Fahrern geteilt oder ausgedruckt und im Handschuhfach sicher verstaut werden. 

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Ratgeber zum Fahrverhalten auf Smartphone geöffnet

Weitere Artikel zur Fuhrparkverwaltung

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Kfz Teilkasko vs. Vollkasko: Wann ist welcher Schutz sinnvoll?

Weder die Vollkaskoversicherung für das Kfz noch die Teilkasko sind gesetzlich vorgeschrieben – anders als die Haftpflichtversicherung. Fahrer beziehungsweise Halter entscheiden folglich selber, ob sie einen entsprechenden Schutzbrief abschließen. So fragt sich, in welchen Fällen die Teilkasko zur Autoversicherung gehören sollte und wann die Vollkasko. Und wann kann man darauf verzichten?

Voll- und Teilkasko Autoversicherung: Welche Leistungen bieten sie?

Voll- sowie Teilkaskoversicherungen begleichen grundsätzlich Schäden am eigenen Fahrzeug. Die gesetztlich vorgeschriebene Haftplichtversicherung ist dagegen für Fremdschäden gedacht, übernimmt folglich auch Unfallfolgen am eigenen Fahrzeug die von Dritten verursacht wurde. Wofür also braucht man eine Vollkaskoversicherung für das Auto? Und wann hat die Teilkasko Vorteile? Zunächst gilt: Die Leistungen beider Schutzbriefe sind in vielen Punkten gleich. So zahlt sowohl die Kfz Teilkasko als auch die Vollkaskoversicherung am Auto folgende Schäden:

  • Sturm, Hagel- und Überschwemmungsschäden
  • durch Tierbisse verursachte Schäden
  • zersprungene Windschutzscheiben nach Steinschlag
  • Schäden nach einem Wildunfall
  • durch Brand oder Explosion entstandene Schäden
  • Kabelschäden nach einem Kurzschluss
  • Raub und Unterschlagung

Kfz Versicherung Teilkasko

Die genannten Versicherungsleistungen der Teilkasko sind nicht selbst verschuldet. Sollen auch vom Halter beziehungsweise Fahrer verursache Risiken abgesichert sein, kommt die Vollkasko Autoversicherung ins Spiel. Diese übernimmt neben den genannten Leistungen in der Regel auch folgende Fälle:

  • Kratzer, Dellen und Co., die beim Einparken entstanden sind
  • Schäden nach einem selbstverschuldeten Unfall
  • Vandalimusschäden durch Unbekannte
  • Schäden nach Fahrerflucht Dritter am eigenen Fahrzeug
  • Schäden durch Dachlawinen, Erdeben oder Vulkanausbrüche

Bei beiden Versicherungstypen sind Verträge mit Selbstbeteiligung möglich. So lassen sich unter Umständen Kosten sparen.

Wichtig: Die tatsächlichen Leistungen der jeweiligen Auto Kfz Versicherung variieren je nach Police und Versicherungsgesellschaft. Ein Blick in den Vertrag klärt, welche Schäden tatsächlich übernommen werden.

Wann genügt eine ausreichende Kfz Versicherung Teilkasko – und wann ist Vollkasko für das Kfz besser?

Grundsätzlich sind bei beiden Versicherungstypen verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. So ist vor allem das Alter und damit der Wert des Autos zu berücksichtigen. Von Dritten verursachte Schäden, etwa nach einem Unfall, begleicht dessen Haftpflichtversicherung. Für ein älteres Fahrzeug, das üblicherweise in der Garage steht, lohnt sich die Kaskoversicherung in der Regel nicht mehr. Ausnahmen sind wertvolle Old- und Youngtimer. Achtung: Nicht alle Versicherungen übernehmen Policen für diese Fahrzeugtypen oder die Prämien sind höher als für herkömmliche Kfz.

Eine Vollkasko Autoversicherung kommt vor allem für neue und wertvolle Fahrzeuge infrage, bei denen bereits Blechschäden hohe Kosten verursachen. Auch für Leasingwagen muss in der Regel zwingend eine Kfz Vollkasko abgeschlossen werden. Ratsam, mitunter auch von der Bank beziehungsweise dem Autohaus vorgeschrieben, ist die Police ebenfalls im Rahmen einer Finanzierung.

Oldtimer

Kosten Kaskoversicherung

Die Kosten für die Kaskoversicherung variieren, da sie sowohl vom Fahrzeugtyp als auch von subjektiven Merkmalen abhängen. Dazu zählt die Typklasse des Wagens. Für alle Fahrzeugtypen gelten versicherungsübergreifend bestimmte Unfallklassen. Die Daten werden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft anhand von offziellen Unfall- und Schadenstatistiken ermittelt. Es kann sich lohnen, direkt beim Kauf auf eine vorteilhafte Klasse zu achten. Insbesondere wenn – etwa im Fuhrpark – viele Fahrzeuge versichert werden, lassen sich so hohe Kosten vermeiden.

Auch die Regionalklasse, ein weiterer zur Berechnung der Versicherungsprämie hinzugezogener Wert, lässt sich unter Umständen beeinflussen. Hier gilt der Ort, an dem das Fahrzeug angemeldet ist. Unternehmen mit mehreren Niederlassungen sollten sich informieren, ob die Regionalklasse an einem Standort gegebenenfalls günstiger ist.

Einfluss auf Prämienberechnung

Schließlich wird das Einsatzgebiet des Fahrzeugs in die Prämienberechnung miteinbezogen. Für Dienst- und Poolfahrzeuge sind üblicherweise höhere Prämien fällig, da die Unfallanfälligkeit aufgrund eines häufigen Einsatzes höher ist.

Darüber hinaus spielen folgende Daten des Versicherungsnehmers eine Rolle:

  • Schadenfreiheitsklasse
  • ggf. Beruf (Vielfahrer zahlen oftmals mehr)
  • Wohn- beziehungsweise Zulassungsort des Fahrzeugs
  • Dauer des Führerscheinbesitzes

Der Schadenfreiheitsrabatt ist ein individueller Wert, der mit jedem unfallfreien Jahr steigt. So wird die Versicherung mit jedem schadensfreien Jahr immer günstiger. Das gilt jedenfalls für die Vollkasko. In der Teilkasko gibt es dagegen keinen Schadenfreiheitsrabatt – die Kosten bleiben folglich über den gesamten Versicherungszeitraum gleich hoch. Die tatsächlichen Zahlungen variieren wiederum abhängig von der Versicherungsgesellschaft. Jede legt einen unterschiedlichen Wert zugrunde. Ein Versicherungsvergleich für Kfz Vollkasko und Teilkasko kann sich daher lohnen.

 

Grundsätzlich gilt: Eine Vollkasko für das Auto lohnt sich für Neufahrzeuge bis zu einem Alter von maximal fünf Jahren. Anschließend ist es in der Regel ratsam, in die Teilkasko zu wechseln. Es lohnt sich jedoch immer ein Blick in die Police.

Alles zum Thema Schadenmanagement im Fuhrpark

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Fahrzeugunfall – Vorsicht bei der Versicherung

Wer schuldlos in einen Autounfall gerät, kommt schnell in Kontakt mit der gegnerischen Versicherung. Doch die versuchen in der Regel mit Tricks, ihre möglichen Kosten zu drücken. Wir wissen, worauf Sie in der Kommunikation mit der Versicherung achten müssen.

Ein kleiner Rempler, ein kurzes touchieren – und schon sind Tausende von Euros weg. Wer an einem Unfall schuldlos ist, der wird meist umgehend von der gegnerischen Versicherung kontaktiert. Der Tenor: Man müsse sich keine Gedanken machen, alles wird reibungslos und zur vollen Zufriedenheit des Geschädigten erledigt. Was sich so gut anhört, stimmt fast nie. Viele Versicherer kürzen nämlich dreist die Erstattung um hohe Beträge. Wie Sie im Falle eines Unfalls vorgehen sollten, haben wir hier zusammengefasst.

Anwalt beauftragen

Auf keinen Fall sollte man blauäugig auf die Wünsche der gegnerischen Versicherung eingehen. Fachanwälte kennen alle Tricks der Versicherer und holen das heraus, was dem Geschädigten zusteht. Jeder Geschädigte hat das Recht, sich auf Kosten des Gegners einen Anwalt zu nehmen – auch bei minimaler Schadenhöhe. 

Jeder Geschädigte ist gut beraten, selbst bei kleinen Schäden einen Anwalt zu nehmen

Es ging um 645 Euro (Az. 431 C 2044/09). Der Anwalt kostet den Geschädigten nichts, sofern ihn keine Teilschuld trifft.

Eigenen Gutachter nehmen

Der Geschädigte sollte immer den Sachverständigen beauftragen. Lediglich bei Schäden unter 1.000 Euro rät die „Stiftung Warentest“ zum Verzicht auf den eigenen Experten. Wer einen eigenen Experten beauftragt, sollte einen Sachverständigen des Bundesverbands BVSK nehmen. Dessen Mitglieder sind Ingenieure oder Kfz-Meister. Auch den Gutachter muss die Versicherung der Gegenseite zahlen – wenn es sich nicht um einen Bagatellschaden handelt. Wichtig: Will die gegnerische Versicherung gern ihren Sachverständigen zur Nachbesichtigung schicken, geht das nur, wenn sie einen konkreten Grund hat, sagt das Landgericht (LG) Berlin (Az. 42 0 22/10).

Hier kürzen Versicherungen häufig

Abschleppen

Auch wenn sich der Geschädigte nicht den preiswertesten Abschlepper beauftragt, muss die Versicherung alle Kosten tragen. Liegt die Heimatwerkstatt gut 120 Kilometer entfernt, darf er den Wagen dorthin bringen (Amts­gericht Rosenheim, Az. 8 C 90/17).

Werkstatt

Markenwerkstätten vs preiswerte freie Werkstätten. Die teurere Variante müssen Versicherer nur dann zahlen, wenn der Wagen nicht älter als drei Jahre ist (BGH, Az. VI ZR 267/14). Aber auch dann, wenn der Geschädigte sein Auto immer in eine Markenwerkstatt brachte – und dort auch Wartungen durchführen ließ (BGH, Az. VI ZR 182/16). Verlangt der Versicherer die Reparatur in einer freien Werkstatt, muss sie nah genug sein.

Haushaltsführungsschaden

Bei einer Verletzung benötigt der Geschädigte im Haushalt Hilfe. Hier muss selbst dann die Versicherung für den Dienst zahlen – wenn Familienmitglieder oder Freunde aushelfen (BGH, Az. VI ZR 183/08).

Merkantiler Minderwert

In der Regel ist ein repariertes Fahrzeug weniger wert als ein unfallfreies. Die Versicherung muss den Wertverlust ausgleichen.

Restwert

Kommt es zu einem Totalschaden, muss der Geschädigte nicht an den meistbietenden Aufkäufer suchen. Er darf den Schrott zu dem vereinbarten Preis im Gutachten verkaufen (BGH, Az. VI ZR 132/04) und muss nicht auf ein Gegenangebot des Versicherers warten.

Standgeld

Häufig bestehen Werkstätten auf ein Standgeld für ein schrottreifes Auto. Dies muss die Versicherung selbst bei langfristigem Parken ersetzen (Amtsgericht Cuxhaven, Az. 5 C 538/16).

Überführungskosten

Muss die Werkstatt den Wagen zum Lackierer überführen, hat der Versicherer die Transportkosten zu erstatten (OLG Düssel­dorf, Az. I-1 U 140/09).

Mietwagen

Grundsätzlich darf – wenn man es tatsächlich benötigt – ein dem Unfallfahrzeug gleichwertiges Auto angemietet werden. Selbst dann, wenn man ein Mietfahrzeug der Luxusklasse anmietet (OLG Dresden, Urteil vom 31. Juli 2013, Aktenzeichen 7 U 1952/12).

Feuerwehrrechnung

Ein Feuerwehreinsatz zur sogenannten Gefahrenabwehr muss in aller Regel der eigene Versicherer zahlen. Der ist nötig, wenn die Feuerwehr Öl abbinden muss oder die Verkehrslenkung übernimmt, urteilte der Bundes­gerichts­hof (Az. IV ZR 325/05).

Versicherung für den Fuhrpark

In Unternehmen, die einen Fuhrpark besitzen ist es besonders wichtig, auch hier die richtige Versicherung für die vorhandenen Fahrzeuge abzuschließen. Was hierbei beachtet werden muss und welche Punkte besonders wichtig sind, zeigt diese Checkliste:

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Welchen Einfluss haben die Fahrer auf die Schadenquote?

Das Herzstück im Fuhrpark sind die Fahrer. Ohne sie gibt es keine Bewegung, mit ihnen aber häufig teure Unfälle. Um die Kosten zu minimieren und die Sicherheit zu erhöhen, ist eine gute Schulung umso wichtiger für alle Mitarbeiter am Lenkrad.

Von Januar bis November 2020 erfasste die Polizei insgesamt 2,1 Millionen Straßenverkehrsunfälle – und damit 15,5 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr sank um 14% auf 305 900, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Dieser Trend hört sich gut an, ist aber auch auf das durch die Corona-Pandemie bedingte geringere Verkehrsaufkommen zurückzuführen. 

Besonders Pflegedienste, Taxis und Lieferdienste gehören dabei zu den Risikogruppen, die vermehrt in Unfälle geraten. Kein Wunder, dass sie bei den Versicherungen einen ganz schweren Stand haben. In manchen Fällen müssen Versicherer horrende Versicherungsbeiträge aufbringen, die teilweise dreimal so hoch liegen wie die Leasingrate der Fahrzeuge.

28 Milliarden Euro für KFZ-Versicherung

Mit Beitragseinnahmen von über 28 Milliarden Euro im Jahr 2019 ist die Kraftfahrtversicherung die größte Sparte in der Schaden- und Unfallversicherung. Sieht man sich die Zahlen von Statista an, dann zählen in der Vollkaskoversicherung Park- und Rangierschäden mit über 30 Prozent Anteil zu den häufigsten Schadenursachen. Zur Vermeidung helfen manchmal einfache technische oder psychologische Tricks. Rückfahrkameras, Einparkhelfer oder Abstandhalter kosten im Verhältnis zum Unfall wenig – beugen aber effektiv gegen Schäden vor.

Schadenursachen – von Stress bis Ablenkung

Neben Ursachen für Schäden, die am technischen Zustand des Dienstwagens liegen, führen auch verhaltensbedingte Fehler zu Unfällen. In der Regel kann das an Stress, Ablenkung, negativen Einstellungen oder am Alkohol liegen. Besonders Stress zeichnet sich als Kostentreiber aus. Ob nun unachtsames Öffnen der Türen, Drängler auf der Autobahn, blindes Vertrauen in Fahrerassistenzsysteme oder Zeitdruck. Geht es um Ablenkungsquellen, dann rangiert das Smartphone ganz weit oben. All diese Szenarien beeinflussen die Schadenquote des Fuhrparks negativ.

Ratgeber zum Fahrverhalten

In dem folgenden Ratgeber erhalten Sie Tipps zu der Schulung und Kommunikation mit Ihren Fahrer. Der Ratgeber kann sowohl digital als auch ausgedruckt genutzt werden. 

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Mit dem Fahrer sprechen – Schäden reduzieren

Wenn es um die Reduzierung der Schadenquote geht, führt der erste Weg zum Fahrer. Das zeigt auch der Fall eines Verleihers von Flottenfahrzeugen. Bei einem Kunden lag die Schadenfrequenz für Scheibenaustausch in den vergangenen Jahren mit über 25 Prozent weit über den Benchmark-Werten anderer Flottenbetreiber.

Daraufhin wurden Mailings mit Glaspflaster für die beschädigte Stelle nach einem Steinschlag an die Fahrer geschickt. Das sollte die Fahrer über die Kosten eines Scheibenaustauschs im Vergleich zu einer Scheibenreparatur informieren – und sensibilisieren. Zusätzlich wurden sie aufgefordert, in der Werkstatt nach einer Scheibenreparatur anstatt nach einem Austausch zu fragen. Mit Erfolg: 2018 konnte das Unternehmen die Schadenfrequenz in der Kategorie Scheibenaustausch um fast zehn Prozentpunkte reduzieren. Ersparnis: etwa 10.000 Euro.

Seminar

Mehr Fahrtraining, weniger Schäden

Neben der Sensibilisierung aller Fahrer für das Firmenfahrzeug gibt es noch eine andere effektive Methode, um langfristig positive Ergebnisse im Schadenmanagement zu erzielen: das Fahrtraining. Wetterverhältnisse oder Unsicherheiten beim Fahren begünstigen das Unfallrisiko enorm. Ein Fahrsicherheitstraining durch den Arbeitgeber für Mitarbeiter kann eine sinnvolle Maßnahme zur Unfallprävention sein. Wenn Mitarbeiter defensiv fahren, spart das laut Experte bis zu 30 % an Kosten ein. Ein weiterer Effekt: Das Unternehmen spart im Fuhrpark Sprit, schont zusätzlich auch noch die Umwelt und sichert bei manchen Versicherungsanbietern satte Prämien-Rabatte. Angeboten werden die Kurse über große Autoclubs wie ADAC, ACE oder AvD sowie von Dekra, Deutsche Verkehrswacht oder TÜV. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Blog.

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Diese 7 Fuhrpark Versicherungen sind wichtig

Eine Kfz Versicherung für die Flotte ist unverzichtbar. Versicherungsunternehmen bieten eine Vielzahl an Schutzbriefen für den gewerblichen Fahrzeuggebrauch an. Daraus ergeben sich zahlreiche Fragen: Welche Versicherungen sind notwendig und welchen Nutzen haben die einzelnen Bausteine für den Fuhrpark? Wann lohnt sich eine Fuhrparkversicherung, in welchen Fällen greift sie – und in welchen nicht?

Kfz-Versicherungen im Fuhrpark: Welcher Schutzbrief für die Flotte?

Firmenwagen und Poolfahrzeuge gehören in vielen Betrieben zum existenzsichernden Inventar. Sie sollten dementsprechend ausreichend versichert sein, damit im Schadenfall keine finanziellen Ausfälle zu erwarten sind. Welche Versicherungen im Fuhrpark notwendig sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art und Anzahl der Fahrzeuge sowie der Branche und Tätigkeit des Unternehmens.

Versicherungsgesellschaften bieten üblicherweise Tarife abhängig von einer bestimmten Pool-Größe an. So gibt es etwa bestimmte Beitragssätze ab zehn oder 20 Fahrzeugen. Der Schutzbrief der Versicherung umfasst eine Reihe von Einzelbausteinen: Pflichtversicherungen werden durch optionale Verträge ergänzt, die je nach Bedarf ausgewählt werden können.

Haftpflichtversicherung für Kfz

Die Autoversicherung Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben und damit fester Bestandteil der Fuhrparkversicherung. Sie begleicht Schäden an fremden Fahrzeugen und Personen, sprich, wenn das Firmenfahrzeug schuldhaft in einen Unfall verwickelt ist. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindest-Deckungssumme beträgt 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, 1,22 Millionen Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden. Unter Umständen reichen diese Deckungssummen nicht aus – das kann etwa der Fall sein, wenn mehrere oder sehr kostspielige Fremd-Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt sind. Es ist daher gegebenenfalls ratsam, die Deckungssumme zu erhöhen. Das hat üblicherweise höhere Versicherungskosten zur Folge – die sich bei einem Schaden schnell amortisieren.

Betriebshaftpflichtversicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung ist für Unternehmen wichtig, die (auch) Kundenfahrzeuge bewegen. Sie greift bei einem vom Mitarbeiter verschuldeten Schaden am Kundenauto, sofern dieser sich aus der geschäftlichen Tätigkeit ergibt. Wichtig: Liegt eine grobe Fahrlässigkeit vor, kann die Betriebshaftpflichtversicherung auf die private Haftpflicht des Mitarbeiters verweisen.

Kfz Rechtsschutzversicherung

Rechtliche Streitigkeiten rund um das Fahrzeug sind durch die Kfz Rechtsschutzversicherung abgedeckt. Das gilt etwa bei gerichtlichen Auseinandersetzungen nach einem Unfall, mit gegnerischen Versicherungen, Kfz-Werkstätten oder dem Ordnungsamt. Sie ist auch unter den Bezeichnungen Verkehrsrechtsschutz oder Fahrerrechtsschutz bekannt. Üblicherweise umfasst sie die Kostenübernahme einer anwaltlichen Vertretung und Kostenschutz vor Gericht.

Fuhrparkleiter-Rechtsschutz

Der Fuhrparkmanager trägt Verantwortung für weit reichende Entscheidungen. Darüber hinaus fungieren sie in vielen Fällen als Fahrzeughalter und sind aus diesem Grund für Vergehen von Fahrern und Poolnutzern (mit)verantwortlich. Eine Rechtsschutzversicherung für den Fuhrparkleiter bewahrt diesen vor teuren Haftungen. Die Policen umfassen etwa die Kostenübernahme der Verteidigung bei Strafrecht- und Ordnungswidrigkeitsverfahren. Sinnvoll ist auch ein Arbeitsrechtsschutz, falls es im Zuge von Rechtsstreitigkeiten zu einer Kündigung kommt.

Kfz-Kaskoversicherung

Schäden am eigenen Fahrzeug deckt unter den Fuhrpark Versicherungen die Kaskoversicherung ab. Sie zählt damit neben der Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Policen im Fuhrpark. Es wird zwischen Voll- und Teilkasko unterschieden. Die Teilkasko springt bei Beschädigungen durch äußere Einflüsse ein wie Diebstahl, Marderschäden, Wildunfälle, Sturm- und Hagelschäden oder Steinschlag. Die Vollkasko übernimmt zusätzlich die Kosten für vom Mitarbeiter selber verursachte Schäden nach einem Unfall oder einem Parkschaden. Auch Vandalismusfolgen sind ein Fall für die Vollkaskoversicherung.

Fuhrpark Versicherungen Kasko

Brems-, Bruch- und Betriebsschäden-Versicherung

Als Zusatz der Vollkaskoversicherung deckt diese Versicherungsart Schäden ab, die nicht Folge eines Unfalls sind. In Unternehmen ist sie etwa für Nutzfahrzeuge interessant. Sie greift ein, wenn etwa durch einen plötzlichen Bremsvorgang die Ladung verrutscht und Schäden am Fahrzeug verursacht. Betriebsschäden umfassen unter anderem Bedienfehler, fahrtechnisches Fehlverhalten oder Folgen plötzlicher Ereignisse wie einer aufspringenden Motorhaube. Bruchschäden können etwa ein Achsenbruch sein, der durch Überladung oder Fahrten durch unwegsames Gelände auftritt.

Kfz Schutzbrief Versicherung

Auch der Kfz Schutzbrief ist eine Zusatzleistung der Versicherungen, die unter bestimmten Umständen sinnvoll sein kann. Er sichert das Unternehmen bei Pannen ab und umfasst in vielen Fällen weitere Leistungen. So kann zum Beispiel ein Diebstahlschutz in den Schutzbrief integriert sein, die Übernahme der Kosten eines Abschleppdienstes, Krankenrücktransporte oder die Bereitstellung und Organisation eines Mietwagens.

Unter welchen Umständen gilt die Kfz Versicherung für Unternehmen?

Insbesondere Unternehmen mit internationalem Fahrzeugverkehr sollten darauf achten, dass die Fuhrpark Versicherungen der Flotte in allen relevanten Ländern gültig sind. In der Regel gilt eine Firmen Kfz Versicherung innerhalb Europas beziehungsweise innerhalb der EU. Weitere Länder müssen je nach Versicherungsgesellschaft und Vertrag womöglich separat versichert werden. Unter Umständen richtet sich der tatsächliche Versicherungsschutz nach dem jeweiligen Land vorgeschriebenen Versicherungsumfang, mindestens jedoch nach den im Vertrag vereinbarten Leistungen.

Über das Schadenmanagement und weitere Themen wurde bereits im Boxenstopp Lernplattform Newsletter berichtet. Alle bisherigen Newsletter sind im Ressourcenbereich verfügbar. 

Fuhrpark Versicherungen abdecken

Im Fuhrpark ist es besonders wichtig, dass alle Fahrzeuge ausreichend mit den richtigen Fuhrpark Versicherungen abgedeckt sind. Diese Checkliste führt die wichtigsten Punkte bei der Suche nach der passenden Versicherung für den individuellen Fuhrpark. 

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Weitere Artikel zum Schadenmanagement

Alle Tipps zur Schadenabwicklung

Mehr als 2,6 Millionen Verkehrsunfälle passierten allein im Jahr 2019 in Deutschland. Bei den meisten davon blieb es bei Sachschäden – doch auch die ziehen oftmals hohen bürokratischen Aufwand mit sich. Wird ein Fahrzeug aus dem Fuhrpark in einen Unfall verwickelt, kommen auf den Fuhrparkleiter im Rahmen der Schadenabwicklung des Kfz zahlreiche Aufgaben zu.

Schadenabwicklung im Fuhrpark: Was tun nach einem Unfall?

Ob Bagatell- oder (wirtschaftlicher) Totalschaden: Nach einem Unfall ist es oberstes Gebot, das Fahrzeug so schnell wie möglich wieder einsatzbereit zu machen. So lassen sich teure Ausfallzeiten vermeiden. Ein durchdachtes Schadenmanagement reduziert den Aufwand und beschleunigt den Vorgang. Aus einer konsequenten Schadenregulierung für ein Kfz lassen sich zudem Maßnahmen für die Unfallverhütung treffen. Wer weiß, aus welchen Gründen es zu Unfällen kommt, kann effektiv dagegen steuern. Das hat letztendlich positive Auswirkungen auf die Versicherungsprämie: Ein durchdachtes Schadenmanagement belohnen Versicherungsgeber meist mit besseren Konditionen.

Hat es gekracht, ist es für alle Beteiligten wichtig, rasch zu handeln. Das gilt für den Fahrer ebenso wie für den Fuhrparkmanager. Die Schadenregulierung umfasst zahlreiche Punkte, über die der Fuhrparkleiter Kenntnis haben sollte – oder er gibt sie in die Hände eines Schadenregulierers.

Das muss bei der Schadenregulierung beachtet werden

Bereits am Unfallort sind Maßnahmen für eine effektive Abwicklung zu treffen. Im ersten Schritt meldet der Fahrer den Schaden an das Unternehmen – gegebenenfalls ergänzt durch Fotos und / oder Skizzen. Bei unklaren Schuldverhältnissen und Personenschäden sollte zwingend eine Unfallaufnahme durch die Polizei erfolgen. Diese kann später den Vorgang wesentlich vereinfachen, zum Beispiel bei der Meldung an die Versicherung. Die Schadenaufnahme erfolgt in der Regel durch den Fuhrparkleiter. Dieser – oder ein externer Schadenregulierer – übernimmt alle folgenden Schritte:

  • Schadenmeldung an die gegnerische Versicherung sowie gegebenenfalls Meldung bei der eigenen Versicherung
  • Beauftragung eines Sachverständigen – bei Bagatellschäden genügt unter Umständen ein Kostenvoranschlag oder ein Kurzgutachten
  • Beauftragung der Werkstatt und Organisation der Reparatur
  • Bereitstellung eines Ersatzfahrzeuges für die Dauer des Werkstattaufenthalts
  • Reparaturfreigabe nach erfolgter Instandsetzung
  • Abwicklung des Unfallschadens mit der gegnerischen Versicherung
Autounfall
Darüber hinaus gehören Controlling und Buchhaltung zu einem vollständigen Schadenmanagement. So sind etwa die Reparaturrechnungen mit dem Gutachten beziehungsweise dem Kostenvoranschlag abzugleichen, Zahlungseingänge zu kontrollieren und falls notwendig ein Mahnwesen einzuleiten.

Ein ausführliches Reporting dient der Unfallprävention. Es umfasst unter anderem die Aufnahme des beteiligten Fahrers, den Fahrzeugtyp, die Umstände, die zum Unfall geführt haben sowie die Höhe des Schadens. So lassen sich im besten Falle Muster erkennen, die im Rahmen einer Unfallnachsorge relevant sein können.

Leitfaden zur Schadenabwicklung

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Schadenpositionen nach Verkehrsunfall: Welche Rechtsansprüche lassen sich im Fuhrpark geltend machen?

Ist der Fahrer unverschuldet in einen Unfall verwickelt, übernimmt die gegnerische Versicherung grundsätzlich die Kosten. Um die Schadenersatzansprüche in vollem Umfang durchzusetzen, sollte der Fuhrparkleiter die folgenden Anspruchsgrundlagen kennen:

  • Halterhaftung nach 7 StVG
  • Schadenersatzanspruch nach 823 Abs. 1 BGB sowie § 823 Abs. 2 BGB
  • Ersatzpflicht des Fahrzeugführers nach 18 StVG
  • Direktanspruch gegen die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners nach § 115 VVG

Die Schadenpositionen

Zu wissen, welche Schadensposition geltend gemacht werden kann, bewahrt das Unternehmen vor Verlusten, zum Beispiel hinsichtlich des Nutzungsausfalls im Rahmen der notwendigen Reparatur. Relevante Schadenpositionen im Fuhrpark betreffen zahlreiche Positionen, die individuell bewertet werden. So spielen die Höhe des Schadens eine Rolle, die Dauer der Reparatur und ob es sich um einen (wirtschaftlichen) Totalschaden handelt. Ziel der Regulierung ist es grundsätzlich, den Geschädigten so zu stellen, als sei der Unfall nie passiert. Dafür sind folgende Positionen in der Abwicklung heranzuziehen:

  • Aufwandsentschädigung (allgemeine Unfallpauschale)
  • Abschleppkosten inklusive Standgebühren
  • Instandhaltungskosten laut Gutachten oder Kostenvoranschlag
  • Gutachterkosten
  • Wertminderung des Fahrzeugs
  • Nutzungsausfall 
  • Kosten für Miet- oder Ersatzwagen
  • Gebühren für die Fahrzeugabmeldung bei Totalschaden

Die vollständige Schadenregulierung zieht häufig Versicherungsstreitfragen nach sich. Rechtliche Grundlagenkenntnisse sind für den Fuhrparkleiter daher unverzichtbar. Darüber hinaus ist anwaltlicher Beistand bei unvollständigen Zahlungen seitens der Versicherung ratsam.

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Das Unfallgutachten: die Hilfe zur Schadenabwicklung

Ist ein Flottenfahrzeug ohne Schuld des Fahrers in einen Unfall verwickelt, kommt oftmals ein hoher Verwaltungsaufwand auf das Unternehmen zu. Einer der ersten Schritte ist es, den Schaden bei der gegnerischen Versicherung anzuzeigen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob die Beauftragung eines Sachverständigengutachten für das Kfz notwendig ist und ob ein Kfz Sachverständiger Kosten für das Unternehmen verursacht. Insbesondere wenn der Schaden nicht sofort behoben wird, die Kosten aber dennoch dem Unfallverursacher aufgelegt werden sollen, sind eine Reihe von Faktoren zu beachten.

Unfallgutachter beauftragen: Wann ist ein Kfz Unfallgutachten notwendig?

Ein Unfall ist schnell passiert – doch was geschieht danach? Ist die Schuldfrage eindeutig, kann theoretisch ohne Zeitverzögerung mit der Regulierung begonnen werden. Dafür sind im ersten Schritt Art, Umfang und Höhe des Schadens zu ermitteln. Ein professionelles Unfallgutachten verhindert unnötige Restwertverluste und deckt die tatsächliche Schadenhöhe auf. Sie werden üblicherweise von einem unabhängigen Kfz Sachverständigen vorgenommen. Neben dem klassischen Unfallgutachten gibt es eine Reihe von weiteren Möglichkeiten, Unfallschäden nachzuweisen:

  • Kurzgutachten
  • Kostenvoranschläge (in der Regel von einer Kfz-Werkstatt ausgestellt)
  • Reparaturkalkulationen

Auch die Reparaturrechnung dient als Schadennachweis. Welche Methode sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für Versicherungen sind die voraussichtlichen Reparaturkosten maßgeblich. Ihr Argument: Bei sogenannte Bagatellschäden unter 1.000 Euro sei es nicht verhältnismäßig, einen Unfallgutachter einzuschalten. Das gilt jedoch nicht zwingend.

Ein Urteil des Landgerichts Saarbrücken aus dem Jahr 2017 bemerkt, dass dem Geschädigten die tatsächliche Schadenhöhe vor dem Gutachten schließlich nicht bekannt sei. Maßgeblich sei vielmehr, ob der Geschädigte ein Unfallgutachten für erforderlich halte – sofern es nicht deutlich sichtbar sei, dass es sich um einen Bagatellschaden handele. Dies ist üblicherweise bei kleineren Kratzern und Dellen oder Schrammen am Stoßdämpfer der Fall.

Gründe für den Einsatz eines Kfz Sachverständigen

Im Fuhrpark kommen weitere Gründe für ein Gutachten trotz geringer Schadenhöhe dazu. Sollen Ausfälle aufgrund von Reparaturzeiten in die Auszahlung einfließen, ist ein Sachverständigengutachten des Kfz ebenfalls sinnvoll. Ein Kostenvoranschlag oder die Reparaturrechnung führen diese Aufwendungen in aller Regel nicht mit auf. Das Kurzgutachten erhebt zwar grundsätzlich dieselben Daten wie das vollständige Kfz Unfallgutachten, nimmt jedoch ebenfalls den Nutzungsausfall sowie die Wertminderung aus.

Fuhrparkleiter sind aus diesen Gründen gut beraten, auf ein Gutachten zu bestehen. Vorgenommen wird dies von einem öffentlich bestellten, vereidigtem Kfz Sachverständigen. Er arbeitet unabhängig und objektiv. Versicherungen empfehlen in vielen Fällen einen Gutachter. Betroffene sind an diesen jedoch nicht gebunden. Das Unternehmen beziehungsweise der Fuhrparkmanager sind bei der Wahl des Kfz Sachverständigen frei.

Kfz Sachverständiger

Wichtig: Es ist zwingend notwendig, die Erhebung von einem solchen „offiziellen“ Gutachter vorzunehmen, damit es, falls notwendig, vor Gericht Bestand hat.

Kosten eines Kfz Sachverständigen

Zwar verursacht ein Kfz Sachverständiger Kosten, diese werden jedoch von der Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers übernommen. Trägt der Fahrer keine Schuld an dem Unfall, brauchen sich Fuhrparkleiter beziehungsweise Unternehmen keine Gedanken über die Rechnung zu machen. Dazu kommt: Die im Gutachten erhobenen Summen sind für die spätere Zahlung bindend. Selbst wenn die tatsächliche Reparatur geringere Kosten als aufgeführt verursacht, zahlt die Versicherung die volle Höhe. Anders bei einem Kostenvoranschlag: Hier kann es passieren, dass den Geschädigten Mehraufwand erwartet – zumal die Ausfallkosten nicht berücksichtigt werden.

Was umfasst das Sachverständigengutachten für das Kfz?

Das Sachverständigengutachten eines Kfz ist die umfangreichste Form für die Beurteilung der Unfallfolgen. Ein ausführliches Gutachten nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch, da es sämtliche Fahrzeugdetails aufführt, sowie unter anderem auch Erfahrungssätze aufführt, die Rückschlüsse auf den Unfallhergang zulassen.

Kfz Unfallgutachten

Das Unfallgutachten

Die folgenden Punkte nimmt ein Sachverständiger für Kfz als feste Bestandteile des Unfallgutachtens auf:

  • technische Daten des Fahrzeugs
  • technischer Zustand
  • Ausstattungsmerkmale
  • Zustand der Lackierung (ggf. Aufführung von Sonderlackierungen)
  • Zustand der Karosserie
  • Serien- und Sonderausstattung
  • ggf. Aufführung von Spezialeinbauten
  • Neupreis des Fahrzeugs
  • Angaben zu nicht reparierten Vorschäden
  • Angaben zu bereits erfolgten Reparaturen
  • Dokumentation der Unfallschäden
  • Prüfung der Plausibilität des Schadens
  • Reparaturwürdigkeit
  • Wiederbeschaffungswert
  • Restwert
  • Wertminderungen
  • Kosten des Nutzungsausfalls
  • Fahrtüchtigkeit und Verkehrssicherheit
  • Reparaturzeit
  • Feststellung eines wirtschaftlichen Totalschadens (sofern die Reparatur unwirtschaftlich ist)
  • Dokumentation durch Fotos

Ein ausführliches Kfz Gutachten dient als Grundlage der Schadenbegleichung für die gegnerische Versicherung. So ist nicht nur der Geschädigte auf der sicheren Seite, dass sämtliche durch den Unfall verursachte Folgen behoben werden. Auch die Versicherung erhält Gewissheit, dass sie ausschließlich diese Kosten ersetzt – und nicht etwa ältere, bislang nicht reparierte Schäden.

Ob ein Sachverständiger für das Kfz Gutachten eingeholt wird, obliegt in der Regel dem Fuhrparkleiter. Beauftragt er einen Schadenregulierer für die Abwicklung des Unfalls, entscheidet dieser in der Regel darüber. Mitarbeiter sollten stets dazu angehalten werden, selbst scheinbare Bagatellschäden anzuzeigen. Unter bestimmten Umständen kann auch bei kleineren Schäden ein Gutachten sinnvoll sein.

Leitfaden zur Schadenabwicklung

Was alles bei der Schadenabwicklung im Fuhrpark beachtet werden muss, erklärt folgender Leitfaden. Neben einer Liste für den Fuhrparkleiter erhält dieser außerdem eine Anleitung für die Fahrer für die Unfallaufnahme. 

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Mehr zum Thema Schadenmanagement

Kosten senken durch Schadenmanagement

Es gibt viele Möglichkeiten, Kosten im Schadenfall deutlich zu senken. Im Mittelpunkt steht ein dynamisches Wechselspiel zwischen Schaden- und Risk-Management. Wir wissen, worauf es beim Schadenmanagement ankommt.

Im Idealfall würden Unfälle gar nicht erst passieren, weil Firmen alles unternehmen würden, um mögliche Crashs bereits vorher zu verhindern. Die Realität sieht aber so aus: Es kommt zu einem Unfall – dann ist der erste Schritt das Schadenmanagement, welches der Senkung bereits entstandener Kosten dient. Erst danach wird über Riskmanagement-Maßnahmen diskutiert, die das Risiko zukünftiger Schadenentstehung minimieren soll. Denn nur durch ausgiebiges Zusammentragen der Schadendaten lassen sich präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden entwickeln.

Schnelles Schadenmanagement

Optimales Schadenmanagement besteht stets aus umfassender Dokumentation und Prozessoptimierung. Zwei unterschiedliche Kostenarten beherrschen das Schadenmanagement: direkte und indirekte Kosten. Direkte Kosten sind versicherbare Kosten wie etwa Reparaturkosten oder Selbstbeteiligungen. 

Unter indirekte Kosten wiederum fallen Arbeitszeitverluste beteiligter Mitarbeiter, aber auch Umsatzverluste durch den Ausfall des Fahrzeugs. Beides hängt direkt zusammen. Die indirekten Kosten können nur durch die Senkung der direkten Kosten minimiert werden. Erst nach der Analyse sollten Verantwortliche die Probleme des Fahrverhaltens kommunizieren und nach Lösungen suchen.

Liste im Smartphone

Wichtige Schritte im Schadenfall

Ruhe bewahren und überlegte Schritte einleiten – das ist die Formel für erfolgreiches Handeln.

  • Im Schadenfall hilft eine lückenlose Dokumentation des Schadenhergangs. Dazu zählen Namen und Versicherungsdaten der Beteiligten, Unfallort, Datum und Uhrzeit.
  • Nach der Übermittlung aller relevanten Daten an die eigene Versicherung und die des Unfallgegners können auch andere Dienstleister mit eingebunden werden. Abschleppdienst, Anwalt und Sachverständige müssen möglicherweise ebenfalls informiert werden. 
  • Mobilitätsgarantie: Schnelle Mobilität genießt oberste Priorität. Ein kostenloser Ersatzwagen sollte selbst im Kaskofall für sofortige Mobilität sorgen. Von Vorteil ist ein Hol- und Bringservice der Werkstatt.
  • Qualität und Kosten von Reparaturen sollten durch klare Vereinbarungen bereits vor dem Ernstfall geklärt werden. Das heißt aber auch: Fuhrparkleiter müssen Kostenvoranschläge detailliert prüfen. 
  • Die Nachbearbeitung, also das Reporting, ist ein Herzstück im Schadenmanagement. Digitale Reporting-Tools, die alle Schäden und wichtige Informationen erfassen, haben sich hier bewährt. Das Reporting deckt Schadenursachen und -häufigkeit auf – dadurch lassen sich dann Präventivmaßnahmen vornehmen, um die Schadenkosten im Fuhrpark zu senken.

Richtiges Riskmanagement

Mit dem Riskmanagement zündet die zweite Stufe, um Schäden bereits im Vorfeld zu vermeiden. Sowohl technische wie auch organisatorische Maßnahmen sind dabei notwendig, um erfolgreich zu arbeiten. 

  • Fahren Mitarbeiter beim Einparken häufig gegen Hindernisse, so können sich elektronische Einparkhilfen oder Abstandswarner lohnen. 
  • Das Reifenmanagement: Niederquerschnittreifen wiederum erhöhen Felgenschäden und erzeugen dadurch erhebliche Kosten. Man sollte lieber auf sie verzichten.
  • Telematiksysteme verbessern die Fahrweise dank direktem Feedback.
Autounfall

Organisatorische Maßnahmen beim Schadenmanagement

Hier kommt der Mensch mit seinen Fähigkeiten ins Spiel – und ganz besonders die Weiterbildung der Mitarbeiter. Denn das ist immer noch die günstigste und wirkungsvollste Maßnahme, um Schäden von Anfang an auszuschließen. Besonders Gespräche mit den Mitarbeitern helfen, die Sensibilität für das Fahrzeug und den Verkehr zu schärfen. Das Ergebnis: Eine geringere Schadenquote und passives Fahrverhalten. Auch Boni für gutes Fahren schaffen Anreize, damit sich Angestellte vorausschauender im Verkehr bewegen. Eine Nachbesprechung bei entstandener Schäden mit betroffenen Fahrer sollte ebenfalls erfolgen, um das Sicherheitsverhalten zu schärfen.

Schadenregulierer können bei der Verwaltung der Unfälle helfen. Dies entlastet den Fuhrparkleiter und kann zu einer besseren und organisierteren Unfallverwaltung führen. 

Leitfaden zur Schadenabwicklung

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Weitere Artikel zur Fuhrparkverwaltung

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Infografik zum Diebstahlschutz im Fuhrpark

Der Fuhrpark ist das Herzstück vieler Unternehmen: Ohne die Fahrzeuge kann das Alltagsgeschäft nicht durchgeführt werden. Fallen die Fahrzeuge kurzfristig aus, kann das eine finanzielle Belastung für das Unternehmen bedeuten. Wichtig ist daher die Diebstahlsicherung der Flotte.

Fahrzeugdiebstahl - keine Seltenheit

Bei unserer Umfrage haben wir uns auf eine Branche konzentriert, die auf Fahrzeuge im Alltag angewiesen ist. Wir wollten herausfinden, wie oft Betriebe aus dem Elektrohandwerk von einem Autodiebstahl betroffen sind. Die schockierende Erkenntnis: In 1 von 3 Betrieben wird ein Fahrzeug gestohlen. 

Ein Fahrzeugdiebstahl ist für Betriebe eine enorme finanzielle Belastung. Das Fahrzeug entfällt für das Alltagsgeschäft. Ist kein Ersatzauto vorhanden,  kann der Mitarbeiter seine Termine nicht antreten und hinterlässt bei den Kunden einen unprofessionellen Eindruck. Das Tagesgeschäft wird bis zu mehrere Tagen unterbrochen und der Fuhrparkleiter muss schnellstmöglich ein neues Fahrzeug organisieren. Die Neuanschaffung ist oft kostspielig, denn der Fuhrparkleiter hat nicht viel Zeit zum Angebotsvergleich. Rabatte beim Autohändler können womöglich nicht genutzt werden, da diese nur zu bestimmten Zeiten gelten.

Mit Telematiksystem Diebstahl verhindern

Eine Möglichkeit, einen Diebstahl zu verhindern oder aufzudecken, stellen Systeme wie z. B. Fahrzeug Tracker, GPS Systeme oder Telematiksysteme dar. Bereits die Hälfte aller Betriebe (48.6  %) setzen Systeme zur Diebstahlsicherung ein. Davon nutzen bereits 35.1 % ein Telematiksystem und 32.4 % würden eine Telematiklösung kaufen. 

Doch warum ist eine Telematiklösung die bessere Option gegenüber einem reinen GPS Tracker? Bei einem Telematiksystem stehen mindestens zwei Datenverarbeitungssysteme mit einem Telekommunikationssystem im Austausch. Anders als bei einem GPS Tracker, der nur über die GPS Funktion mit einer Software verbunden ist, werden bei Telematikgeräten auch über das Mobilfunknetz z. B. anhand einer integrierten SIM-Karte mit dem System kommuniziert. Das bietet eine doppelte Sicherheit bei der Datenübertragung.

Das können Telematiksysteme

Telematiksysteme senden Informationen zu Fahrzeugstandort und -bewegungen an eine Software und ggf. App. Der Fuhrparkleiter sieht so, wo sich die Fahrzeuge befinden und ob sie genutzt werden. Verfügt die Software über Geofencing, ist es außerdem möglich, Zeit- und Gebietsfenster zu erstellen. Der Fuhrparkleiter kann so definieren, zu welchen Zeiten und/oder in welchen Gebieten die Fahrzeuge nicht bewegt werden dürfen. 

Beispiel: Mitarbeiter dürfen den Kleintransporter nur von 07:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr nutzen. Nach 20:00 Uhr darf das Fahrzeug maximal 5 Meter von dem Betriebsparkplatz bewegt werden. Verlässt das Fahrzeug den festgelegten Bereich nachts, erhält der Fuhrparkleiter eine Benachrichtigung per Smartphone mit einer Warnung. Der Fuhrparkleiter kann jetzt schnell handeln und die Fahrzeugdaten an die Polizei übermitteln. Da das Telematiksystem genau anzeigt, wo sich das Fahrzeug befindet und welche Strecke es fährt, kann die Polizei den Täter fassen.

Mehr zu der Funktionsweise:

Telematiklösung von dem Anbieter Vimcar

Vimcar bietet eine Telematiklösung an, bei welcher der Fuhrparkleiter gebiets- und zeitbasierte Bewegungsmelder zum Diebstahlschutz einstellen kann. Die Hardware besitzt eine im Gerät verbaute SIM-Karte, die Fahrzeugdaten an die Software und App übermittelt. Der Fuhrparkleiter hat so immer einen Überblick über seine Flottenfahrzeuge. Neben dem Bewegungsmelder beinhaltet die Software auch eine Fahrzeugortung und Routenplanung.

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