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Diese Steckertypen für E-Autos sollten Sie kennen

Mittlerweile gibt es unterschiedlichste E-Auto-Steckertypen, um Fahrzeuge zu laden. Doch welche Stecker sind die wichtigsten? Typ 2 und CCS haben sich als Standard durchgesetzt, daneben existieren weitere Typen von Ladesteckern.

Im Gegensatz zur Kaffeemaschine oder dem Fernseher reicht ein normaler Haushaltsstecker in der Regel nicht aus, wenn man sein E-Auto laden möchte. In diesem Fall sind ganz andere Strommengen relevant für die ordnungsgemäße Ladung. Aus allen Typen von Ladesteckern hat sich mittlerweile im europäischen Raum der Typ 2 Anschluss als Standard etabliert. Wir stellen in einem Überblick die wichtigsten Ladestecker-Varianten und -Kabel vor und erklären, was für E-Auto-BesitzerInnen bei der Ladung zu beachten gilt.

Sechserpack – die gängigsten Steckertypen

6 Steckertypen

Blickt man auf den hiesigen Markt, so haben sich sechs Steckertypen durchgesetzt: 

  • SchuKo und CEE-Stecker
  • Typ 1-Stecker 
  • Typ 2 -Stecker
  • CCS-Stecker 
  • CHAdeMO-Stecker
  • Supercharger von Tesla

Der Typ-2-Stecker (Mennekes) steht mittlerweile im Fokus, denn er hat sich als europäischer Standard durchgesetzt. Zeitgleich wird der CCS-Stecker (Combo) immer wichtiger. Auch die Art des Stroms spielt eine große Rolle. Hier wird prinzipiell zwischen Wechselstrom (AC) und Gleichstrom (DC) unterschieden. Analog zu Haushaltssteckdosen verfügen die meisten Ladestationen in Deutschland über Wechselstrom oder eine Kombination aus Wechsel- und Gleichstrom. Das liegt daran, dass Strom in Deutschland vor allem als Wechselstrom übertragen wird.

Verschiedene Stromnetze und technische Konzepte verursachen weltweit unterschiedliche Steckertypen für Elektroautos. Je nach Steckertyp variiert die Ladeleistung und Ladefrequenz eines Elektrofahrzeugs. Dabei ist klar: Je höher die Ladeleistung, umso schneller lädt das E-Auto. Welche Unterschiede es bei den Steckertypen gibt, das lesen Sie hier.

Schuko und CEE-Stecker

Er ist der Klassiker im Haushalt: Über den Schukostecker (Schutzkontakt-Stecker) mit Wechselstrom-Anschluss verfügen alle Haushalte. Doch die wenigsten öffentlichen Ladestationen haben einen Schuko-Stecker zum Laden eines E-Fahrzeugs. Warum wird schnell klar: Bei entsprechender Absicherung können sie eine maximale Leistung von 3,7 kW erreichen. Deshalb sollte die Aufladung des E-Autos zu Hause nur in Notfällen vorgenommen werden. Auf so eine hohe Dauerbelastung ist dieser Steckertyp nicht ausgelegt – es droht Überhitzung und dadurch die Gefahr eines Hausbrandes. Über Nacht könnte so jedoch immer noch genügend Strom „getankt“ werden, um eine Reichweite von 100 bis 150 km zu erzielen.

Der CEE-Stecker oder auch als Campingstecker wiederum spielt wie der Schuko-Stecker eine untergeordnete Rolle beim Laden. Bewährt hat er sich für den Anschluss von Wohnmobilen auf Campingplätzen. Je nach Art des Steckers liegt die Ladeleistung zwischen 3,7 kW und 22 kW.

Typ 1 Stecker

Sowohl in Asien als auch in den USA ist der Typ 1 Stecker weit verbreitet. Dabei handelt es sich um einen einphasigen Stecker, der eine Ladeleistung von bis zu 7,4 kW ermöglicht. In Deutschland, aber auch im europäischen Raum, sind kaum Ladestationen auf den Stecker Typ 1 ausgelegt. Immerhin gibt es Adapterkabel, die einen Anschluss an Typ 2 Ladesäulen ermöglichen.

Typ 2 Stecker

Als europäischer Standard hat sich der Typ 2 Stecker oder auch als Mennekes-Stecker durchgesetzt. Mit ihm lässt sich an allen Ladestationen Energie tanken – und das vor allem mit viel Power: An öffentlichen Ladestationen erzielt der Stecker bis zu kraftvolle 43 kW, mit der Wallbox zu Hause sind bis zu 22 kW möglich. Ein weiterer Vorteil ist seine Robustheit und damit die Langlebigkeit.

CCS-Stecker (Combined Charging System)

Er ist der Alleskönner mit ordentlich Speed: Der CSS-Stecker kann gleich zwei verschiedene Möglichkeiten zum Laden nutzen. Neben der gängigen Wechselstrom-Lademöglichkeit verfügt der Stecker über zusätzliche Kontakte, die das Schnellladen mit Gleichstrom zum Kinderspiel machen. Dabei ist eine Ladeleistung von bis zu 170 kW möglich, beim ultraschnell Laden können auch Leistungen von bis zu 450 kW erreicht werden. In der Regel erzielt der CSS-Stecker lediglich einen Wert von rund 50 kW, weil die technische Infrastruktur häufig noch fehlt.

Connector

CHAdeMo Stecker

Besonders in Japan erfreut sich CHAdeMo großer Beliebtheit und ermöglicht je nach Ladestation Leistungen bis zu 100 kW. Ein Nischendasein fristet CHAdeMo im Angebot der europäischen Ladestationen – der Steckertyp wird kaum unterstützt. Interessant: Mit dem CHAdeMo Stecker lässt sich bidirektional laden, das bedeutet, dass überschüssiger Strom im Fahrzeug zwischengespeichert wird und im Anschluss zurückfließt.

Tesla Supercharger

Beim Tesla Supercharger handelt es sich um einen modifizierten Typ 2 Stecker, der ausschließlich Tesla-Modellen zur Verfügung steht. Mit dem Tesla Supercharger sind Ladeleistungen zwischen 120 kW und 250 kW möglich. Beim Model S wird beispielsweise eine Ladeleistung von 80 Prozent innerhalb von 30 Minuten erzielt. Der Clou: Das Aufladen bietet der Autohersteller an seinen Ladestationen an Randzeiten am Wochenende kostenlos an. Allerdings befinden sich die kostenfreien Supercharger-Stationen überwiegend entlang der Autobahnen von Norden Richtung Süden.

Nadelöhr Ladepunkte – hier wird es eng

Ladepunkte

Laut Bundesnetzagentur waren zum Juli bundesweit 63.570 Elektroauto-Ladepunkte verfügbar. Schnellladen kann man inzwischen an 9918 Ladepunkten, im Dezember waren es noch 7717. Das hört sich nach viel an – doch immer häufiger werden die E-Tankstellen zu Nadelöhren. Trotz ständiger Erweiterung des Netzes nimmt auch die Zahl der Elektroautos rasant zu. Das führt in einigen Regionen zu einem Kampf um die wenigen Möglichkeiten, sein Fahrzeug aufzuladen. Im eigenen Fuhrpark sollten deshalb genügend Lademöglichkeiten vorhanden sein, damit die Batterie geladen werden kann. Fuhrparkverantwortliche sollten bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen auch auf den jeweiligen Steckertypen und dessen Verwendung an Ladepunkten achten.

Bei E-Autos außereuropäischer Hersteller sind im europäischen Raum gegebenenfalls Adapter notwendig. Schwieriger ist der Kauf gebrauchter E-Autos, denn die Modelle sind teilweise älter als die inzwischen gängigen Steckertypen. Um nicht unliebsame Überraschungen zu erleben, ist die Wartung unerlässlich. Das bedeutet konkret, elektrisch betriebene Geräte und Anlagen regelmäßig zu überprüfen. Das betrifft besonders Ladeeinrichtungen für E-Fahrzeuge und Ladekabel.

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E-Auto und Recht – das ist wichtig

An Elektrofahrzeugen in Unternehmen führt kein Weg mehr vorbei. Allerdings nehmen damit auch technische und vor allem rechtliche Aspekte zu. Was Sie wissen sollten und welche Details es zu beachten gilt, lesen Sie hier. 

2012 gab es in Deutschland nur etwa 4.500 Elektroautos. 2022 umfasst der Bestand an Personenkraftwagen mit reinem Elektroantrieb (BEV) laut Kraftfahrt-Bundesamt bereits über 618.500 Fahrzeuge. Ein enormer Boom, der zeugt, dass E-Autos längst zu unserem Alltag zählen. Eine statista-Umfrage unter Unternehmen mit einem eigenen Fuhrpark in ausgewählten Ländern aus dem Jahr 2022 ergab zudem, dass im Gesamtdurchschnitt 16 Prozent der befragten Unternehmen bereits Elektrofahrzeuge in Ihren Fuhrparks einsetzen. Spitzenreiter ist dabei Schweden mit einem Anteil von 43 Prozent der Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Studie bereits Elektrofahrzeuge in Ihren Fuhrparks eingesetzt haben. Der Anteil wird allein schon wegen des Erreichens von Klimazielen künftig deutlich steigen.

Mehr E-Autos, mehr Informationen

Weil in den Unternehmen die Anzahl der Elektrofahrzeuge immer mehr zunimmt, steigt auch der Bedarf an Informationen. Gerade technische Details, Neuerungen und die Unfallverhütung stehen im Fokus der Vorbereitungen. Noch wichtiger ist es jedoch, auch die rechtlichen Aspekte im Blick zu haben. Dabei kann man im Dschungel von Paragrafen und Hinweise schon mal den Überblick verlieren. Die wichtigsten Aspekte haben wir kompakt zusammengestellt.

Umweltbonus: Was jetzt gilt

Ein Anreiz für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen in den Fuhrpark dürfte der bekannte Umweltbonus sein. Der wurde nun bis 2025 verlängert, jedoch unter etwas veränderten Bedingungen als am Anfang der Maßnahmen. Zuerst einmal muss das Fahrzeug als „förderfähig“ gelten, also auf der aktuellen Liste des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aufgeführt sein. Zudem verändert sich die Höhe des Bonus ab 2023 und Plug-in-Hybride fallen aus der Förderung gänzlich raus. Bei reinen Elektroautos reduziert sich der Bundesanteil dann zunächst auf 4.000 Euro, 2024 und 2025 dann auf 3.000 Euro. Die Höhe des Umweltbonus gilt bei Neukauf. Warum das gerade ein Knackpunkt ist, zeigen die Schwierigkeiten mit den Lieferzeiten. Bestellt man 2022 ein Elektrofahrzeug und dieses wird erst 2023 geliefert, verringert sich der Bonus. Nur der Zeitpunkt der Zulassung ist maßgeblich für die Höhe des Bonus. 1000 Euro mehr oder weniger ist betriebswirtschaftlich ein erheblicher Faktor.

UVV – auf viel umfangreichere Arbeitssicherheit achten

Elektrofahrzeuge unterscheiden sich nicht nur im Betrieb, sondern vor allem durch viele andere Punkte von konventionellen Verbrennern. Darauf ist im Rahmen der Ein- und Unterweisung unbedingt hinzuweisen. Elektrofahrzeuge werden von Fußgängern kaum wahrgenommen. Ein Acoustic Vehicle Alerting System soll das verhindern. Dabei handelt es sich um ein akustisches Warnsystem, das künstliche Fahrgeräusche erzeugt und dazu dient, die Sicherheit im Straßenverkehr für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen. Die Fahrweise sollten Fahrerinnen entsprechend anpassen. Seit Juli 2021 müssen alle neuen Elektroautos mit einem Acoustic Vehicle Alerting System ausgestattet sein. Auch aufgrund der Bauweise ergeben sich neue Perspektiven – etwa beim Ladevorgang. Die Sicherheitsbestimmungen des jeweiligen Fahrzeugs sind hier dringend zu beachten und im Rahmen der UVV zu kommunizieren. Es empfiehlt sich hier, diese Punkte auch als Verhaltenspflichten in den Überlassungsvertrag einzuführen.

Vorsicht bei Unfall mit dem Elektrofahrzeug

Bei einer Panne besteht in der Regel keine elektrische Gefährdung, da die Elektroautos systembedingt und durch Maßnahmen der Hersteller abgesichert sind, so der ADAC. Eine Pannenhilfe zwar möglich, aber sollte nur von Personen ausgeführt werden dürfen, die für diese Arbeiten ausgebildet sind. Alle anderen sollten die Hände weglassen von den gefährlichen Hochvoltkomponenten. Wenn die Antriebsbatterie infolge eines schweren Unfalls verformt und damit beeinträchtigt worden sind, können die Zellen in der Antriebsbatterie „durchgehen“ – der sogenannte „Thermal Runaway“: In dem Fall muss die Antriebsbatterie durch Fachkräfte mit viel Wasser gelöscht werden. Eine Selbstentzündung eines Elektroautos ohne externe Einwirkung währender der Fahrt, im Stand oder beim Laden aufgrund eines technischen Defektes ist jedoch selten.

Schwierige Schadensregulierung

In letzter Zeit wurden durch Pandemie und Krieg Lieferketten gestört – die Ersatzteillieferung wird zum Glücksspiel. Das wiederum verzögert die Schadensregulierung: So kann es sein, dass die Reparatur des Fahrzeugs in vielen Fällen längere Zeit in Anspruch nimmt als gewohnt. Zusätzlich sind Werkstätten und Fachkräfte für die entsprechenden Reparaturen häufig ausgebucht. Unternehmen müssen damit rechnen, längerfristig Ersatz bei Mietwagen einzuplanen, um ihre Mobilität zu garantieren. 

Ladeinfrastruktur und Recht

Die Elektromobilität schafft auch neue rechtliche Rahmen. Unternehmen sollten wissen, wo das Laden überhaupt möglich ist. Hier hat der Gesetzgeber durch das Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) unter bestimmten Voraussetzungen einen Rechtsanspruch für Mieter und Wohnungseigentümer auf Ladestationen geschaffen. Seit Dezember 2020 steht der Rechtsanspruch im § 554 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Dort heißt es: „Der Mieter kann verlangen, dass ihm der Vermieter bauliche Veränderungen der Mietsache erlaubt, die dem Gebrauch durch Menschen mit Behinderungen, dem Laden elektrisch betriebener Fahrzeuge oder dem Einbruchsschutz dienen“. Ganz wichtig für Unternehmen: Über § 578 BGB findet dieser Anspruch auch auf das Gewerberaummietrecht Anwendung. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Duldungsanspruch. Im Klartext bedeutet es, dass VermieterInnen oder die Wohnungseigentümergemeinschaft die baulichen Veränderungen nicht selbst vorzunehmen hat, sondern diese nur dulden muss. Damit steht auch fest, dass die Kosten solcher baulichen Veränderungen durch den Mieter oder Wohnungseigentümer zu tragen sind.

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Ladezeit von E-Autos: Wichtig im Fuhrpark

Die Ladetechnologie ist entscheidend, um zu berechnen, welche Fahrzeuge im Fuhrpark wie zum Einsatz kommen. Welche Faktoren dabei wichtig sind – und worauf Sie achten sollten, verraten wir hier.

Wer E-Autos im Fuhrpark hat, muss bezüglich der Infrastruktur mehr bedenken, als bei Benzinern. Weniger Ladekapazität bedeutet häufigeres auftanken. Und die Möglichkeiten für Stromer an der Ladestation sind so vielfältig wie die Angebote an Fahrzeugen. Für kleinere Fuhrparks lohnen sich möglicherweise keine eigenen Ladestationen. Sobald aber mehrere E-Fahrzeuge zur Flotte gehören, sollten Betriebe über eine eigene Ladestation nachdenken. Unabhängig von der Projektgröße reicht das Spektrum von der kleinen Wandladestation über 22 kW Ladesäulen bis zu 350 kW HPC Lademöglichkeiten.

Bedarfsanalyse bei eigenen Ladestationen

Sollte sich ein Unternehmen entscheiden, eigene Ladestationen zu verwenden, müssen für die individuelle Bedarfsanalyse ExpertInnen konsultiert werden. Die wichtigsten Punkte, die Sie beachten sollten:

  • Bedarfsanalyse vor Ort 
  • Wechselstromladesäulen von 7 bis 22 kW oder Gleichstromladesäulen von 50 bis 475 kW
  • Legung der notwendigen Leitungen
  • Installation der Ladeeinrichtung
  • Anmeldung der Ladestation bei den Stromnetzbetreibern
  • Reparatur- und Wartungsservice 

Die richtige Ladelösung für die richtige Strategie

Ladeinfratstruktur

Je nachdem welche Reichweite für ihre Fahrzeuge eingeplant sind, sollten Sie auch die Möglichkeit des Ladens wählen. ExpertInnen erklären, dass E-Autos langstreckentauglich sind, wenn sie in 30 Minuten Energie für 200 Kilometer laden. Deshalb gilt die Ladestrategie des Batteriemanagements als elementar. Zeit spielt besonders im Termingeschäft eine entscheidende Rolle. Die Notwendigkeit, etwa auf dem Weg von Berlin nach München mehrmals nachladen zu müssen, macht das Reisen zur zähen Angelegenheit. Aber auch für Fahrten innerhalb der Stadt benötigen E-Fahrzeuge einen vollen Tank, der sich am besten nachts aufladen lässt. Doch was für technische Möglichkeiten werden heute angeboten? Und wie berechnet sich die Ladezeit?

AC/DC – Power für den Tank

Die Batterie in einem Elektroauto muss mit Gleichstrom (DC, für: Direct Current) versorgt werden. Doch beim Strom aus dem öffentlichen Netz handelt es sich immer um Wechselstrom (AC, für Alternating Current). Dank des On-board-Ladegeräts ist jedes Elektroauto dafür ausgelegt, den Wechselstrom in Gleichstrom umzuwandeln, man spricht vom sogenannten AC-Laden. Anders beim DC-Laden: In diesem Fall übernimmt ein Gleichrichter in der DC-Ladestation das Umwandeln des Stroms und lässt ihn somit direkt in den Akku fließen. DC-Ladesäulen sorgen für viel kürzere Ladezeiten, sind aber deutlich teurer in Anschaffung.

Welcher Stecker passt?

Je nach Ladeart kommen auch unterschiedliche Stecker zum Einsatz, die unterschiedlich schnell laden. Als Standard für das Laden mit Wechselstrom gilt der Typ-2-Stecker, kompatibel mit den meisten öffentlichen Ladesäulen. Er ermöglicht Ladeleistungen von bis zu 43 kW (400 V, 63 A). Das sogenannte „Combined Charging System“ (CSS) basiert auf dem Typ-2-Stecker und kommt beim schnellen DC-Laden zum Zuge. Weitere Steckertypen sind die Industriestecker CEE16 und CEE32 und die normale Schuko-Steckdose.

Wie lange dauert es, ein E-Fahrzeug zu laden?

Die schwächste Komponente im System bestimmt stets die Dauer des Ladens: Leistet die Ladesäule 22 kW, die Technik im Auto sowie das Ladekabel aber nur 3,7 kW, kann auch nur mit 3,7 kW geladen werden. Wie lange das Tanken mit Strom dauert, hängt von zwei Faktoren ab: der maximal möglichen Ladeleistung (in kW) sowie der Batteriekapazität des Fahrzeugs (in kWh). Die Faustformel: jeder Ladevorgang wird berechnet, indem man die Batteriekapazität durch die Ladeleistung teilt. So ermittelt man die ungefähre Ladedauer in Stunden. Aber Achtung: Je voller der Akku, mit umso weniger Leistung kann man ihn laden. Daher geben auch alle Hersteller die Ladeleistung meist mit „in X Stunden zu 80 % geladen“ an. Ein Beispiel: Der BMW i3 mit einer maximalen Ladeleistung von 11kW an der AC-Säule benötigt etwa vier Stunden zum Laden. An der DC-Schnellladestation mit 50 kW nur ca. 30 Minuten.

Ladeinfrastruktur

Schnellladen mit bis zu 350 Kilowatt

Tesla bietet mit den eigens installierten Superchargern seit Jahren hohe Ladeleistungen von mehr als 100 kW an. Auch andere Autohersteller verkaufen Fahrzeuge, die hohe Ladeleistungen ermöglichen. So ermöglichen High Power Charger (HPC) dank gekühlter Ladekabel eine Energiezufuhr von 150 bis hin zu 350 kW. Der ADAC hat die Ladekurven einiger Fahrzeuge stichprobenartig gemessen und zeigt diese transparent auf. Im Fokus ist dabei der für Schnellladungen relevante Bereich zwischen 10 und 80 Prozent Batterieladung. Absolut top ist der Porsche Taycan, der bis zu einem Füllstand von 45 Prozent mit Höchstleistung lädt – und dadurch in nur 10 Minuten Strom für eine Reichweite von über 200 Kilometer bereitstellt.

Ladezeit: 200 Kilometer in 30 Minuten

Um Elektroautos in ihrer Schnellladefähigkeit vergleichbar zu machen, ermittelt der ADAC in allen zukünftigen E-Autotests sowohl die Ladekurven als auch die nachgeladenen Reichweiten in den ersten 30 Minuten. Laut ADAC wird auch die Langstreckentauglichkeit definiert: Ein Elektroauto ist langstreckentauglich, wenn es eine ermittelte Reichweite von mindestens 300 Kilometern und eine nachladbare Reichweite von mindestens 200 Kilometern in 30 Minuten bietet. Damit wäre alle zwei bis drei Stunden eine Ladepause erforderlich. Das ist ein auch bei Verbrennern üblicher Pausen-Intervall. Nicht zu vergessen: Bei niedrigen Temperaturen die Batterie vortemperieren oder längere Ladezeiten einkalkulieren.

Flexibilität im Fuhrpark

Nun geht es im Fuhrpark nicht nur um Leistungen bei Langstrecken – dafür herrschen zu unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen. Einige E-Autos bewegen sich womöglich nur innerhalb der Stadt, da gelten andere Ladezyklen. Doch eines ist klar: Je besser die Schnellladefunktion, umso flexibler kann ein Elektroauto im Alltag sowie für längere Strecken genutzt werden. Deshalb sollten FuhrparkmanagerInnen im Auge behalten, dass die Schnellladefunktion mit zu bestellen ist, falls diese nicht zum Serienumfang gehört. Ebenso wichtig: Den Akku immer nur bis 80 Prozent aufladen, denn darüber hinaus dauert das Laden unverhältnismäßig lang. Und wer die Antriebsbatterie schonen möchte, sollte laut ADAC nur dann schnell laden, wenn es wirklich dringend erforderlich ist.

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Was kostet die Elektrifizierung von Fuhrparks?

Die Elektrifizierung von Flotten in ganz Europa nimmt kontinuierlich zu. Neben der Anschaffung von E-Autos sollten auch Lademöglichkeiten installiert werden. Doch welche Ausgaben muss man dafür einplanen – und was für Variationen beim Strom-Tanken gibt es?

Wettbewerbsfähiger sein, Kosten einsparen und Vorsprung vor der Konkurrenz: das sind die wichtigsten Punkte, wenn es um die Vorteile von Elektrofahrzeugen geht. Unabhängig von der Flottengröße setzten Unternehmen überall auf die Elektrifizierung ihres Fuhrparks.
In unterschiedlichen Umfragen nennen sie für die Flottenelektrifizierung folgende Gründe: 

  • Nachhaltigkeits- und Umweltziele des Unternehmens 
  • Aktuelle/ künftige Regulierungen und Richtlinien 
  • Kosteneinsparungen

Die richtigen Entscheidungen treffen

Bevor sich ein Unternehmen Gedanken über die Elektrifizierung macht, sollte das Nutzungsprofil geschärft werden. Und zwar sowohl über die Modelle der E-Autos wie auch über Möglichkeiten zum Laden. Nur so lassen sich die Kosten für die Ladeinfrastruktur im Vorfelde errechnen. Es gibt Fälle, in denen das Nutzungsprofil nicht eindeutig definiert wird. Das wiederum beeinträchtigt die Flexibilität und die Einsparungen der Kosten. Denn je nach Modell des E-Autos und der Ladestationen sind die Ladezeiten unterschiedlich.

Wo und wie wird geladen?

Ladeinfratstruktur

Gerade die Frage nach Praktikabilität ist entscheidend für die Struktur der Ladestationen. Wie, wo und wann werden die Elektroautos genau geladen? Gut durchdacht, ist die Ladeinfrastruktur von mehreren Fahrzeugen nutzbar – dazu benötigen Sie einen gezielten Aufbau und Betrieb mit individuellen Ladelösungen. Energiemanagement und Beratung durch Spezialisten ist notwendig, damit sich das Laden der elektrischen Flotte nicht als Kostenfalle entpuppt. Zuerst kommt die Bestandsaufnahme.

  • Wie viele Ladestationen der E-Fuhrpark benötigt, hängt von der Anzahl und Leistungsstärke der Elektroautos ab.
  • Für ein bis zwei Fahrzeuge reicht oft schon eine einzelne Wallbox. 
  • Bei größeren Flotten nehmen die Anforderungen an das Fuhrparkmanagement zu. Ein genaues Ladekonzept ist notwendig.

Zu Hause tanken - schlankerer Fuhrpark

Dürfen MitarbeiterInnen Ihre Firmenwagen auch privat nutzen, dann sind Wallboxen für den privaten Haushalt eine ergänzende Ladelösung. So entlasten Sie die Ladeinfrastruktur für Unternehmen deutlich – und schlagen nur mit etwa 500 Euro zu Buche. Die Montagekosten fallen niedriger aus, je näher sich der Ladepunkt am Stromanschluss befindet. Komplizierte Umbauten können die Montage verteuern. Wallboxen kommen auf eine Leistung von 22 Kilowatt und laden Elektrofahrzeuge in zwei bis sechs Stunden. Weniger Ladestationen auf dem Firmengelände bedeuten weniger Investitionen. Jedoch steigt die Zahl der notwendigen Ladestationen, je mehr Ladevorgänge tagsüber anfallen. Alternativen stellen auch Schnellladesäulen dar. Vorteil: Sie reduzieren die Gesamtzahl der nötigen Ladepunkte. Sollten beide Vorschläge nicht praktikabel sein, sollte ein Ladepunkt für jedes E-Fahrzeug eingeplant werden.

Ladeinfrastruktur - mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Drei wesentliche Kostenpunkte rund um die Ladeinfrastruktur fallen in der Regel an: 

Ladesäulen und Wallboxen müssen zwar nur einmal erworben und installiert werden – fast alle modernen Ladesäulen benötigen eine jährliche Wartung. Je moderner und leistungsstärker die Säulen sind, desto kürzer können Kontrollintervalle ausfallen.
Normalerweise reicht eine typische Ladesäule mit Wechselstrom (AC) und einer Ladeleistung von 11 bis 43 Kilowatt für Unternehmen aus. Vorausgesetzt, sie benötigen nach dem nächtlichen Aufladen keinen weiteren Ladestopp am Tag. Die Kosten für die Anschaffung sind mit etwa 2.000 bis 5.000 Euro für die Anschaffung und Installation in einem moderaten Bereich. Vor allem dann, wenn man die unterschiedlichen Förderprogramme des Bundes nutzt.

Längere Reichweite - schnellere Ladestationen

Doch was tun, wenn die täglich anfallenden Strecken eines Fahrzeugs länger sind als seine Reichweite? Das betrifft besonders Lieferdienste und Stadtkuriere. Auch hier gibt es Möglichkeiten: Schnellladesäulen arbeiten mit Gleichstrom (DC) und erreichen extrem hohe Ladeleistungen von über 120 Kilowatt. Die Ladezeit der Elektrofahrzeuge reduziert sich dadurch von bis zu sechs Stunden (Wallbox) auf etwa 30 bis 60 Minuten. Diese Schnelligkeit spiegelt sich in den Anschaffungskosten wider: sie liegen mit 30.000 bis 40.000 Euro deutlich über den von AC-Ladesäulen. Staatliche Förderungen können den Eigenanteil jedoch erheblich reduzieren.

Eine Solar-Ladestation

Auslagern oder selbst managen?

Dann stellt sich für FuhrparkbetreiberInnen noch die Frage, ob man die Ladestationen in Eigenregie betreiben möchte, oder lieber alles auslagert. Beim Betrieb von Ladestationen können Firmen verschiedene Wege einschlagen. Welche Variante für das Unternehmen besser ist, lässt sich nur nach einer betrieblichen Analyse sagen. Kümmert sich das Unternehmen selbst um den Betrieb von Ladesystemen, kann es auf Störungen unmittelbar reagieren und eine sofortige Fehlerbehebung durchführen. Der Vorteil: Mögliche Kosten für externe Dienstleister entfallen. Wenn der Betrieb der Ladestationen ausgelagert wird, kann die das Unternehmen nicht nur auf kompetente Hilfe bauen – sie profitiert auch von erhöhter Sicherheit.

Intelligente Ladesysteme prüfen, Stromkosten senken

Die nachhaltige Mobilität ist zweifellos gut für unser Ökosystem. Doch dafür benötigen Unternehmen für alle Elektrofahrzeuge ausreichend Lademöglichkeiten – und Energiedienstleister müssen diese auch mit genügend Strom versorgen. Doch das ist gar nicht so einfach, ohne in Spitzen das lokale Netz zu überlasten. Eine entscheidende Rolle spielen intelligente Ladesysteme. Sie erlauben es Unternehmen, die gesamte E-Flotte gleichzeitig anzuschließen und zeitlich versetzt aufzuladen. FuhrparkmanagerInnen müssen die Firmenwagen nicht mehr im Betrieb umparken. Eigenständig koordiniert das System die Ladevorgänge entweder über Nacht oder es lädt die Fahrzeuge tagsüber nach einer vom Unternehmen bestimmten Reihenfolge.

Preiswerter tanken

Eine offene Hand mit Kleingeld

Doch intelligente Ladesysteme können noch mehr: Stromspitzen bestimmen den Preis, den Unternehmen pro Kilowattstunde an den Stromanbieter bezahlen. Vernetzten Ladepunkte samt Software halten die Stromspitzen niedrig und kontrollieren gleichzeitig die Stromkosten besser. Checken Sie deshalb unbedingt, ob intelligente Ladelösungen eine sinnvolle Alternative für das Unternehmen sein können. Denn sie regeln nicht nur das Lastmanagement, sondern können zum Teil auch digitale Abrechnungen übernehmen. Darüber erhält das Fuhrparkmanagement Einblicke in die Auslastung und Nutzungsweise des Fuhrparks. Mit den gewonnenen Erkenntnissen lässt sich die Ladeinfrastruktur für das Unternehmen weiter optimieren. Übrigens lassen sich bereits ab drei Ladepunkten intelligente Systeme gewinnbringend einsetzen. Das geht dank Digitalisierung schnell und einfach. Über eine App kontrollieren die MitarbeiterInnen Ladevorgänge, können freie Zeitslots reservieren – das Fuhrparkmanagement hat also alles in der eigenen Hand.

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Elektroautos und Ladestationen im Fuhrpark

Wie können Unternehmen eine gute Installationsfirma für Ladestationen finden? Wie kann man Wartezeiten bei Ladestationen und E-Fahrzeugen verhindern?

Elektroautos und Ladestationen: Was Sie wissen sollten

E-Autos gelten als zentraler Baustein im wichtigen Kampf um den Klimawandel. Viele Fahrzeuge sind bestellt, aber noch nicht ausgeliefert. Die Lieferzeiten werden durch Problemen mit Halbleitern immer länger: Auf einige E-Autos müssen die KundInnen mittlerweile mehr als ein ganzes Jahr warten. Laut verschiedener Berichte waren beliebte Modelle wie der VW e-Up sogar gar nicht mehr zu bestellen. Die E-Mobilität ist in der Gesellschaft angekommen – und mit ihr die Probleme der Bestellung. Das bereitet besonders Verantwortlichen für den Fuhrpark Schwierigkeiten. Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland investieren nämlich stärker in die Verkehrswende als private AutonutzerInnen.

Mit E-Autos zur Modernisierung der Flotte

So weise der Fahrzeugbestand solcher Betriebe einen vergleichsweise hohen Anteil an alternativen Antrieben auf und liegt höher als der bundesweite Durchschnitt, dass belegt eine Datenanalyse von Vimcar. Auch 2022 stehe die Modernisierung des eigenen Fuhrparks in vielen Betrieben auf der Agenda, meint Andreas Schneider, Geschäftsführer von Vimcar. KMUs sind laut der Vimcar-Analyse dem gesamtdeutschen Bestand bereits einen Schritt voraus. Die Modernisierung des eigenen Fuhrparks stehe dagegen in vielen der KMUs aber erst noch an. Einzig die momentanen Lieferengpässe stören den schnellen Ausbau der Flotte.

Schnell zum Elektroauto – so geht’s

Trotz der langen Wartezeiten auf ein neues Fahrzeug gibt es Möglichkeiten, sich kurzfristig zu behelfen. Erste Anlaufstelle sollten Händler des Vertrauens sein. Häufig bestellen Händler E-Autos nur für das das Leasing. Diese Angebote sind oft sehr schnell verfügbar. Auch die eventuelle Wartezeit bis zur Bereitstellung wird mit angegeben.

  • Ebenfalls ein empfehlenswerter Tipp: nach bereits vorkonfigurierten Fahrzeugen Ausschau halten. Die finden Sie auf den großen Online-Portalen. Händler bestellen sich vorsorglich Modelle, von denen sie sich eine hohe Nachfrage erhoffen. 
  • Preisvermittler gelten ebenfalls als gute Wahl: Anbieter wie carwow.de verfügen teils über Kontingente, die von Händlern bereits bestellt und ausgeliefert wurden. 
  • Eine weitere Möglichkeit zur E-Mobilität ist ein E-Auto-Abo. Besonders gut ist bei dieser Variante das Ausprobieren verschiedener Modelle. So lässt sich auch erkennen und durchrechnen, ob der Elektroantrieb zum Fuhrpark passt.
Elektroautos

E-Ladeinfrastruktur hinkt hinterher

So rasant wie sich E-Mobilität entwickelt, so langsam ist der Ausbau von Schnell- und Standard-Ladepunkten für E-Autos. Das zeigt eine Statista-Grafik auf Basis von Daten der European Alternative Fuels Observatory. Kamen 2018 noch sechs E-Autos auf einen Ladepunkt, waren es 2020 mittlerweile 13 Autos je Ladepunkt. Die Bundesregierung will zwar bis 2030 eine Million öffentlicher Ladepunkte für zehn Millionen E-Autos realisiert haben. Der Ausbau der Infrastruktur beruht dabei aber auf vielen Parametern. Es geht nicht nur um die absolute Zahl der Ladepunkte, sondern auch um Ladeleistung, Ladeverhalten der Nutzer und technische Neuerungen. Ohne einen systematischen und datenbasierten Ansatz lässt sich der Auf- und Ausbau dieser Infrastruktur nicht erreichen. Deshalb liegt eine Herausforderung beim Aufbau von Ladeinfrastruktur unter anderem in der Wahl der richtigen Standorte.

Ladepunkte – gute Planung ist alles

Umso wichtiger ist für Fuhrparks eine strategische Planung der Ladeinfrastruktur – am besten innerhalb der Firma. Der Vorteil: die Fahrt zur Tankstelle entfällt – stattdessen läuft alles über die Stromrechnung. Dabei könnte es sinnvoll sein, einen gesonderten Vertrag für die Garage abzuschließen. So lässt sich immerhin genau feststellen, wie viel Strom der Elektrofuhrpark zieht. Elektro-Zapfsäulen sollten entweder auf dem Firmenparkplatz oder in der Garage an entsprechenden Stellplätzen vorhanden sein. Entweder eine Steckdose pro Auto – oder bei geringer Nutzung nur die Hälfte. Während einige Fahrzeuge im Einsatz sind, werden die anderen in der Zeit aufgeladen. Eine unterschätzte Herausforderung für Unternehmen bei der Umstellung auf eine Elektroauto-Flotte ist die Installation von Lademöglichkeiten vor Ort.

Fuhrparkanalyse spart Zeit

Eine solide Planung hilft bei der zügigen Bestellung und Bereitstellung der Ladepunkte. Daher ist ein Check der lokalen Gegebenheiten zum Laden der Fahrzeuge nicht nur ratsam, sondern unabdingbar. Die jeweiligen Voraussetzungen, die einer Klärung etwa mit den VermieterInnen, dem NetzbetreiberInnen oder auch den ElektrikerInnen bedürfen. Eine erste Maßnahme ist die Fuhrparkanalyse, um darauf basierend eine Kapazitätsanfrage beim zuständigen Netzbetreiber stellen zu können. Dabei sollten Verantwortliche für den Fuhrpark auf externe Unterstützung setzen. Ohne Experten von außen in den Planungs- und Umsetzungsprozess einzubeziehen, ist es praktisch unmöglich, eine eigene Ladeinfrastruktur aufzubauen. Bei kleinen Fuhrparks reichen auch ElektrikerInnen aus der Nachbarschaft. Zumindest dann, wenn die Installation einer Wallbox ohne größere Umbaumaßnahmen möglich ist. Wichtig sind folgende Eckpunkte:

  • Anzahl der elektrisch betriebenen Fahrzeuge
  • Antriebssystem: voll-elektrisch oder hybrid
  • E-Auto-Größe: je größer das Fahrzeug, desto höher ist der Strombedarf zum Laden 
  • Nutzungsart: Dienst-/Firmenwagen, Flottenfahrzeug oder Privatfahrzeuge
  • Gesamtfahrleistung

Schnell zur Ladestation

Es gibt mehrere Möglichkeiten, schnell eine Ladeinfrastruktur zu integrieren.  

  • Am schnellsten geht es natürlich, wenn auf bestehende Möglichkeiten zurückgegriffen wird: Etwa durch das Aufladen an öffentlichen Ladestationen, denn hier wird die Infrastruktur auch immer besser.
  • Eigene Ladestationen und Charge Point Management System lassen sich nahtlos ins Unternehmen integrieren. Das geht überall: vom Besucherparkplatz auf dem Firmengelände bis hin zur Werkstatt. Energie-Anbieter wie etwa Vattenfall übernehmen an Ihrem Produktionsstandort und Werksgelände Steuerung, Monitoring und Wartung der Ladestationen – sowie den direkten Servicekontakt mit Ihren NutzerInnen. FlottenmanagerInnen können alle wichtigen Informationen abrufen: zum Beispiel wo, wann und wie lange ein Auto geladen wurde und wie viel das gekostet hat. Das vereinfacht die Abrechnung und Zahlungsabwicklung.
Parkplätze zum Laden

Vergleiche und Beratung

Damit Unternehmen eine gute Installationsfirma für Ladestationen finden, müssen natürlich auch Angebote eingeholt werden. Vergleiche sind also unausweichlich. Genauso wie Beratung. Denn größere Fuhrparks stehen vor der Herausforderung des Netzanschlusses: Benötigt es eventuell eine Netzanschlussvergrößerung, um genügend Fahrzeuge gleichzeitig zu laden? Die intelligenten Ladesäulen sind zwar untereinander vernetzt und verteilen die Lasten. Doch mehr Strom, als freigegeben wird, können sie nicht bereitstellen. Auch die Förderung sollte nicht vergessen werden: Die Bundesregierung subventioniert rund 3.000 AC-Ladepunkte mit 3,7 bis 22 kW Ladeleistung mit maximal 40 Prozent des Kaufpreises beziehungsweise höchstens 2.500 Euro. Für rund 1.500 Schnellladepunkte gibt es bis zu 50 Prozent der Kaufsumme oder 30.000 Euro. Voraussetzung für die Förderung sind der Kauf und die öffentliche Zugänglichkeit der Hardware.

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Implementierung von Elektroautos in der Firma

Mit Datenanalyse zur einfachen Implementierung von Elektroautos in der Firma

Ob es um eine Entscheidungshilfe bei der Planung des nächsten Leasingzyklus oder um den Aufbau der firmeninternen Lademöglichkeiten geht, mit der Elektrifizierungsanalyse werden wochenlange Arbeitsprozesse in wenigen Minuten erledigt.

Zahlreiche Fuhrparks beschäftigen sich aktuell mit dem Umstieg auf Elektromobilität. Die Bundesregierung hat ein ambitioniertes Ziel und möchte bis 2030 15 Millionen E-Autos auf die deutschen Straßen bekommen. Um das zu erreichen und, um die Investitionen des Mittelstands zu erleichtern, gibt es eine Vielzahl von Förderungen.
Nichtsdestotrotz fragen sich viele Fuhrparkverantwortliche, wie sie konkret mit dem Umstieg auf Elektromobilität beginnen sollen. Selbst wenn die Unterstützung der firmeninternen Entscheidungsgremien vorhanden ist, fehlen den meisten Fuhrparks die Daten, um die erste Frage zu beantworten: Welches Fahrzeug lässt sich eigentlich elektrifizieren? Und wenn das eindeutig ist, dann taucht folgende nächste Frage auf: Wie viele Ladepunkte müssen für die E-Autos installiert werden und vor allem wo?
Vimcar hat mit der Elektrifizierungsanalyse für beide Fragen eine Antwort gefunden.

Welche Fahrzeuge sind für den Umstieg auf Elektromobilität geeignet?

Wenn Fuhrparkverantwortliche Poolfahrzeuge wechseln, müssen sie wissen, welches neue Auto am besten zum Nutzungsverhalten passt. Aber selbst beim Dienstwagenwechsel sind viele FuhrparkleiterInnen involviert und müssen in zahlreichen Unternehmen sogar darauf achten, dass ein Elektroauto oder Hybridauto in den Firmen in Erwägung gezogen wird.

Die Elektrifizierungsanalyse zeigt auf, wie viele Kilometer die Fahrzeuge der Firma an welchem Tag fahren und ob es möglich ist, die Distanzen mit einem Elektroauto zu absolvieren (siehe Screenshot). Darüber hinaus werden die Fahrzeuge gegenübergestellt, sodass sich auch intern vergleichen lässt, welches Elektroauto in der Firma am ehesten zu elektrifizieren ist.

Umstieg auf Elektromobilität

Planung zur Umstellung wird einfacher

Bestehende Vimcar-KundInnen stehen zum Beispiel vor der Aufgabe, den Fuhrpark über die nächsten 5 Jahre auf E-Mobilität umzustellen. Da zahlreiche Leasingwechsel im Laufe des Jahres anstehen, müssten FuhrparkleiterInnen zu jeder Zeit einen Überblick haben, wie das Fahrprofil des zu wechselnden Fahrzeugs aussieht. Durch die Elektrifizierungsanalyse wird dieser Prozess und mögliche Kontrollinterviews mit einem Klick in die Fahrprofile ersetzt. Nun schauen KundInnen vor jedem Fahrzeugwechsel zeitig in die Elektrifizierungsanalyse und bekommen eine Empfehlung dargestellt. Die EntscheidungsträgerInnen können sich darauf basierend überlegen, ob ein Elektroauto in Firmen Sinn macht.

Wie viele Ladestationen benötigt die Firma für Elektroautos?

Die zweite Frage steht im Zusammenhang mit der Anzahl an benötigten Ladestationen. Normalerweise gibt es eine positive Korrelation zwischen der Anzahl an zukünftigen E-Autos und den benötigten Ladestationen. Die Elektrifizierungsanalyse zeigt genau auf, welche Fahrzeuge fähig für den Umstieg auf Elektromobilität sind und erlaubt Fuhrparkverantwortlichen in Kooperation mit dem Installationsbetrieb der Infrastruktur zu entscheiden, an welchem Firmenstandort wie viele Ladepunkte benötigt werden. Zusätzlich lässt sich durch die Parkanalyse absehen, wie lange und zu welcher Tageszeit die Firmen Elektroautos an welcher Adresse parken (siehe Screenshot). Diese Informationen erleichtern enorm zukünftige Ladekapazitäten zu planen. Bereits einige Installationsbetriebe bauen auf die Datengrundlage von Vimcar.

Alles beginnt mit der Telematikeinheit

Der Prozess zur Datengewinnung ist einfach. Es wird eine Telematikeinheit benötigt, die in weniger als eine Minute in jedes Fahrzeug gesteckt werden kann. Anschließend werden die Fahrdaten datenkonform ausgewertet und in der Elektrifizierungsanalyse visualisiert. Der große Vorteil liegt laut Vimcar darin, dass Fuhrparks ein deutlich größeres Vertrauen in den Umstieg auf Elektromobilität erhalten und somit zügiger und effizienter zu Elektromobilität umstellen können.

Einblick in die Elektrifizierungsanalyse

In folgendem Video wird die Elektrifizierungsanalyse einmal im Detail erklärt.

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Jakob Schubert

Jakob Schubert

E-Mobilität im Fuhrpark: Wie Sie den Umstieg planen

Um E-Autos im Fuhrpark zu implementieren, müssen Fuhrparkverantwortliche den Bestand analysieren. Doch wie können FuhrparkleiterInnen entscheiden, welches Fahrzeug durch ein E-Auto ausgetauscht werden kann? Welche Punkte man beim Umstieg auf E-Mobilität beachten sollte, haben wir für Sie zusammengestellt.

 

Der Siegeszug der E-Mobilität ist nicht mehr zu stoppen. Über 40 Prozent der 2021 neu in Deutschland registrierten PKW fahren laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ganz oder teilweise elektrisch. Von Januar bis Dezember wurden 754.588 Wagen mit Hybrid-Antrieb und 355.961 reine Elektroautos neu zugelassen. Dagegen zählte das KBA im selben Zeitraum 972.588 Benziner – das entspricht 37,1 Prozent der PKW-Neuzulassungen. Mittlerweile sind mehr als eine Million Autos mit Elektroantrieb auf deutschen Straßen unterwegs. 54 Prozent davon fahren rein elektrisch, 46 Prozent sind sogenannte Plug-In-Hybride, deren Akkus sowohl über das Stromnetz als auch den Benzinmotor geladen werden können. Ein Grund für den klaren Aufwärtstrend: die von Bund und den Herstellern gewährt Kaufprämien. Im Rahmen des Konjunktur-Programms wegen der Corona-Krise wurde der Bundesanteil am Umweltbonus befristet bis Ende 2021 verdoppelt. Die Innovationsprämie wurde bis Ende 2025 verlängert.

Umstellung auf E-Autos im Fuhrpark mit Voraussicht

Doch wie sieht es in heimischen Fuhrparks mit der Umstellung auf E-Mobilität aus? Eine aktuelle Handelsblatt-Umfrage zeigt: Die meisten Dienstwagen großer Unternehmen sind noch Verbrenner. Der Energiekonzern Eon hat seine Firmenflotte laut Auskunft bereits verhältnismäßig breit umgestellt. Im Fuhrpark des Unternehmens befinden sich zu 20 Prozent rein batteriebetriebene Fahrzeuge und weitere 30 Prozent Plug-in-Hybride. Und der Trend zum grünen Fuhrpark setzt sich fort: Bei den klassischen Dienstwagen von Eon werden mittlerweile fast ausschließlich E- und E-Hybrid-Fahrzeuge bestellt. Viele Unternehmen würden gerne die Umstellung vorantreiben, müssen aber erstmal ihren Bestand analysieren, um festzustellen, welche Fahrzeuge ausgewechselt werden können.

Die Analyse des Fuhrparks

Nicht immer ist ein E-Auto die erste Wahl für den Fuhrpark. Bei der Entscheidung für E-Mobilität kommt es auf die jeweilige Situation des Unternehmens an. Diese sollte genau geprüft werden. Ein Vorteil, der neben Nachhaltigkeit für das E-Auto spricht, sind Steuerersparnisse. Während FahrerInnen eines Dienstwagens mit Verbrennungsmotor ein Prozent des Bruttolistenpreises pro Monat als geldwerten Vorteil versteuern müssen, werden bei den meisten reinen Elektroautos nur 0,25 Prozent fällig. Bei Plug-in-Hybriden sind es noch 0,5 Prozent. Die wichtigsten Fragen zum E-Auto-Check haben wir hier zusammengefasst.




Umstieg Ersparnisse

Checkliste für den Umstieg

  • Ist die Reichweite ausreichend für regelmäßig gefahrene Strecken?
  • Gibt es Lademöglichkeiten in direkter Umgebung? Gute Ladeinfrastruktur mit einer Wallbox ist notwendig für den Fuhrpark.
  • Welche Faktoren können die Reichweite beeinflussen? Neben der Batteriegröße gehören auch niedrige Außentemperaturen zu den Dingen, die eine Fahrt verkürzen können.
  • Passt das Fahrverhalten zum Elektroauto? Die Reichweite von E-Autos ist in der Regel begrenzt
  • Wie viele Jahreskilometer werden gefahren?
  • Gibt es regelmäßige oder eher unregelmäßige Einsätze?
  • Welche Fahrzeuge brauche ich für mein Geschäft? Zwischen Smart und E-Transporter ist alles möglich.
  • Welche Kosten kommen auf mich zu? Vergleiche vor dem Kauf sind unumgänglich.
  • Von welchen Zuschüssen kann die Firma profitieren? Auch hier gilt: Vorab unbedingt über aktuelle Prämien, Hersteller-Boni und Steuervorteile informieren.
  • Wie sieht es mit dem Leasing aus? Auch dafür gibt es Förderung.
  • Echte Nachhaltigkeit bedeutet emissionsfrei zu fahren. Das geht aber nur mit Energie aus erneuerbaren Ressourcen. Erst die machen das E-Auto wirklich umweltfreundlich.




Schritt für Schritt zur E-Mobilität

Der Umstieg im Fuhrpark auf E-Mobilität ist komplex – aber er kann sich bei sorgfältiger Planung lohnen. Die richtige Koordination ist das Herzstück dabei. Angefangen bei Reichweitenmanagement, über die Disposition bis hin zum Ladezustand – hier helfen digitale Tools für mehr Transparenz und Kosteneffizienz. Neben Kostensenkungen sind die Auswirkungen auf das Image des Unternehmens ein gewichtiger Punkt für den Umstieg aus Elektromobilität. Viel KundInnen setzen mittlerweile voraus, dass Firmen ein nachhaltiges Konzept verfolgen – grün und ressourcenschonend.

Standort und Lademanagement

Ein Fuhrpark benötigt einen Standort, der optimale Möglichkeiten für das Aufladen und Parken der Elektroautos bietet. Deshalb ist der Aufbau einer Ladeinfrastruktur eine der größten Herausforderungen bei der Elektrifizierung der Flotten. Neben einer guten Erreichbarkeit für alle MitarbeiterInnen sollte auch die Berechtigungsstruktur frühzeitig geplant werden. Wichtige Punkte für die Checkliste:

Ladeinfrastruktur
  • Dürfen alle MitarbeiterInnen die Ladestationen nutzen? Oder gibt es unterschiedliche Nutzungsprofile, die festzulegen sind?
  • In welcher Weise erfolgt die Authentifizierung der jeweiligen nutzungsberechtigten MitarbeiterInnen?
  • Wie ist die Ladestation angelegt – kann sie von anderen Firmen oder Privatpersonen genutzt werden?
  • Welche Ladezeiten werden benötigt – und welche Leistungen kann der Energieversorger bereitstellen?
  • Verfügbarkeit: Wie hoch muss diese sein, wenn man Nichteinsatzzeiten wegen Ladens bedenkt?
  • Rush Hour: Wie im Straßenverkehr stellt sich die Frage, wann die Ladestation voraussichtlich am meisten benötigt werden? Gibt es im Fuhrpark bestimmte „Stoßzeiten“, die zu einer Überlastung der Ladestation führen könnten?
  • Wie erfolgt die Verwaltung und Abrechnung von Ladevorgängen?




Austausch von Verbrennern auf E-Autos nicht immer sofort sinnvoll

Eine zentrale Frage lautet: Wie hoch sind die aktuellen Betriebskosten für das jeweilige Fahrzeug? Das hängt natürlich auch vom Alter der Fahrzeuge ab. Je älter, desto anfälliger für mögliche Reparaturen. Zwar ist der Kaufpreis eines Elektrofahrzeugs höher als der eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Dafür haben E-Fahrzeugen viel geringere Kraftstoff- und Wartungskosten. Das Tanken der Fahrzeuge mit Strom kostet deutlich weniger als an der Zapfsäule. Das hat eine Studie der Universität von Michigan herausgefunden. So verursacht ein E- Fahrzeug im Vergleich zu einem Verbrenner weniger als die Hälfte an Betriebskosten, wenn man allein nur den Kraftstoff betrachtet. Wenn Einsparungen durch den Wegfall von Wartungskosten – wie Ölwechsel oder Zahnriemenwechsel noch mitberechnet werden –sparen E-Fahrzeuge über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs noch mehr Geld.

 

Welche Art von Ladestationen benötigen Sie im Fuhrpark?

Ladestationen betanken den Wagen unterschiedlich schnell. Die am häufigsten verwendete Ladestufe ist das Laden der Stufe 2 mit einer Leistung von 7 kW. So kann je nach Modell ein Fahrzeug innerhalb von 3 bis 7 Stunden geladen werden. Eine Schnellladestation wiederum lädt ein Fahrzeug mit einer Reichweite von 160 km hingegen bereits in einer halben Stunde auf etwa 80%. Zusätzlich zu beachten: Wenn es um die Auswahl der Ladegeschwindigkeit der Stationen geht, sind Batteriegröße, Betriebszyklus und Fahrzeugtyp ausschlaggebend. Allerdings kosten Schnellladestationen deutlich mehr als die langsameren Verwandten. Sie lohnen sich nur dann, wenn die Fahrzeuge ständig im Einsatz sind.

Gut geplant, ist halb gewonnen

Die Umstellung auf E-Mobilität im Fuhrpark will gut geplant sein. Die Elektrifizierung der Flotte kann auf den ersten Blick schwierig erscheinen. Aber mit einer soliden Strategie ist alles machbar. Dabei führt die Bestandsaufnahme des Ist-Zustands zu ersten Erkenntnissen. Der Wechsel auf E-Mobilität sollte gut durchdacht sein. Gründe dafür gelten als richtungsweisend für die spätere Fuhrpark-Strategie. Und nicht zu vergessen: Viele Flotten sind bereits innerhalb weniger Jahre rentabel, da der Inspektions- und Wartungsaufwand bei E-Autos weitaus geringer ausfällt als bei Benzinern.

 

Planung E-Mobilität

Elektrifizierung des Fuhrparks mit Hilfe des CO2-Reports

Der CO2-Report von Vimcar soll Unternehmen dabei helfen, ihre Flotte zu elektrifizieren. Wir haben ein Interview mit Flottenelektrifizierungsexperten von Vimcar, Jakob Schubert, geführt. Er spricht nachfolgend über die Zukunft der Flottenelektrifizierung und wie der neue CO2-Report von Vimcar Fleet eine Unterstützung beim Umstieg sein kann.

Flottenelektrifizierung

Jakob hat die E-Mobilität von Vimcar vorangetrieben. Vor kurzem übernahm er die Führungsposition zur Erstellung des CO2-Reports, der für alle Vimcar-KundInnen kostenlos ist. Dieser soll eine wichtige Unterstützung der KundInnen sein, welche ihre Flotte elektrifizieren wollen.

F: Was ist der CO2- Report von Vimcar?

Letztendlich übermittelt der CO2-Report anderen Unternehmen Fakten, damit sie besser abschätzen können, wie lukrativ eine Elektrifizierung der eigenen Flotte für das Geschäft sein kann.
Dabei erfolgt eine sehr detaillierte Betrachtungsweise. Im Wesentlichen geht es um zwei Hauptpunkte, welche berücksichtigt werden sollten:

  1. die Kilometerleistung, welche die Flottenfahrzeuge zu bewältigen haben. Denn von diesen Daten hängt ab, welche Elektrofahrzeuge die KundInnen einsetzen können. Nicht jeder Fahrzeugzeugtyp eignet sich als Ersatz. Es gibt auch immer wieder Fahrzeugtypen, welche kaum durch Elektrofahrzeuge ersetzbar sind.
  2. Standzeiten. Hierbei geht es um eine punktgenaue Analyse, zu welchen Zeiten Fahrzeuge nicht bewegt werden. Dies wäre dann der Moment, um ein E-Fahrzeug aufzuladen.

F: Warum ist es für Vimcar wichtig, dies seinen KundInnen anzubieten?

Die meisten Unternehmen können selbst nicht einschätzen, ob sie die Kapazität haben auf ihre Flotten zu elektrifizieren. Dieser CO2-Report deckt die Fakten auf und beseitigt jegliche Zweifel.
Für Vimcar ist dies wichtig, weil wir fest daran glauben, dass der Umstieg auf die Elektromobilität mittlerweile möglich ist. Angesichts der Tatsache, dass 20% der Treibhausgasemissionen Deutschlands auf den Verkehrssektor zurückzuführen sind, haben wir uns gefragt: „Warum sollen wir nicht unsere Daten zum Vorteil aller nutzen und den Flottenbetrieben Möglichkeiten an die Hand geben, wie sie mit der Elektrifizierung beginnen können?“

In vielen Fuhrparks gibt es Sollbruchstellen, die gut genutzt werden können. Denn einige Fahrzeuge werden nur an drei oder vier Tagen in der Woche bewegt. Hierbei handelt es sich um typische Ersatzfahrzeuge. Warum soll man nicht zum Beispiel diese Autos elektrifizieren?

Mit diesen Fahrzeugen kann man im Hinblick auf die Elektrifizierung beginnen. Durch Ersetzen dieser Fahrzeuge ersetzt werden, ansteht bereits die Möglichkeit eine Ladeinfrastruktur aufzubauen. Langfristig betrachtet, kann hiermit ein Anfang für die Umstellung des Fuhrparks geschaffen werden, der für einen reibungslosen Verlauf im Übergang führt.

F: Sie haben Vimcar dabei geholfen, die eigene Firmenflotte zu elektrifizieren. Könnten Sie darüber noch ein bisschen sprechen?

Tatsächlich haben unsere eigenen Erfahrungen mit der Umstellung der Flotte dazu beigetragen, dass sich die Gedankengang entwickelte, wie wir hiervon unsere KundInnen profitieren lassen. Die Fragestellung war in der Tat: „Wie können wir unsere Erfahrungen weitergeben, um unseren bestehenden KundInnen zu helfen?“.

Vimcar stellt Key Account ManagerInnen für den Außendienst Firmenwagen zur Verfügung. Wir haben eine ähnliche Datenanalyse verwendet, die wir für den CO2-Report verwendet haben, und festgestellt, dass wir Elektrofahrzeuge mit einem wirklich gut ausgebauten Ladenetz und einer großen Reichweite brauchten.
Die Aussagekraft der Daten ermöglichte es uns, unseren eigenen Fuhrpark zu elektrifizieren, in der Gewissheit, dass wir weder unser Geschäft noch die Arbeitsplätze unserer MitarbeiterInnen gefährden würden und einen reibungslosen Ablauf garantieren konnten.

F: Abgesehen von den Umweltauswirkungen, warum würden Sie anderen Unternehmen empfehlen, ihre Flotten zu elektrifizieren?

Das Hauptaugenmerk von Vimcar bei diesem CO2-Bericht liegt auf den Wirkungen auf die Umwelt.
Trotzdem wissen wir, dass unsere KundInnen, auch wenn sie genauso für die Umwelt stehen wie wir, kostenbewusst sind. Das ist letztlich nachvollziehbar, zumal unsere KundInnen ein Geschäft zu führen haben.

Nunmehr wird allerdings tatsächlich sichtbar, welche Kostenvorteile Elektrofahrzeuge bringen.

Elektrofahrzeuge haben weniger bewegliche Teile, regeneratives Bremsen und keinen Ölwechsel, was bedeutet, dass sie viel weniger Wartung erfordern. Außerdem sind die Betriebskosten bei Elektrofahrzeugen günstiger. Wenn Sie das Fahrzeug zu Hause oder im Büro aufladen, kostet das Aufladen eines Elektrofahrzeugs deutlich weniger als das Betanken eines herkömmlichen Verbrennerfahrzeugs.
Hinzu kommen weitere Kostenvorteile. In Bezug auf die Unterhaltskosten haben wir gesehen, dass verschiedene Staaten auf der ganzen Welt Hilfe beim Umstieg anbieten. In Deutschland kommt dies in Form  eines Umweltbonus für Elektrofahrzeuge. Wir wissen, dass dies ein weiterer ernsthafter Anreiz für Unternehmen ist, die Flotte entsprechend umzurüsten.

F: Was sind Ihrer Meinung nach die größten Hindernisse für Unternehmen im Hinblick auf den Trend der Flottenelektrifizierung?

Vorteile Elektrifizierung

Als Haupthindernis für die Umrüstung muss klar die Ladeinfrastruktur genannt werden.
Es gibt einfach keine öffentliche Ladeinfrastruktur, auf die man sich derzeit sinnvoll verlassen kann. Als ManagerIn eines Unternehmens wollen Sie Fahrzeugstillstände auf jeden Fall verhindern, weil man dann automatisch weniger KundInnen bedienen kann, was zu weniger Einnahmen führt. Mit unserem CO2-Report können wir diese Bedenken aus dem Weg räumen. Hierdurch werden unsere KundInnen in den Stand versetzt, dass sie die Möglichkeit haben, selbst heraus zu finden , welche Fahrzeuge tatsächlich wann wo stehen, und eine eigene Ladeinfrastruktur aufbauen, um dies zu umgehen.

Die kürzere Laufleistung von Light Commercial Vehicles ist ein weiteres Hindernis für unsere KundInnen. Im Vergleich zu Elektro-Pkw waren sie in Bezug auf den technologischen Fortschritt auch erst später auf dem Markt verfügbar. 

Letztlich wurde hier seitens der Autoherstellungsindustrie auf den Markt und die Marktchancen abgestellt. Denn im Ergebnis ist es einfacher, Kunden für neue Elektro-Sport- oder Pkw zu begeistern als für einen Van.

Ein weiteres Hindernis ist die Tatsache, dass es einen echten Engpass bei Installationsspezialisten von Wallboxes gibt. Unternehmen und Angebote, die Wallbox-Ladegeräte installieren können, sind rar. Die Nachfrage nach Spezialisten übersteigt bei weitem das Angebot. Hierdurch kommt es für Unternehmen automatisch zu einer Zeitverzögerung, bis die eigene Ladeinfrastruktur in Betrieb genommen werden kann.
Nach und nach wird es sicherlich zu Verbesserungen kommen. Diesbezüglich muss es auf Seiten der Regierung aber auch Näherungen an das Netto-Null-Ziel ergeben muss sich die Regierung allerdings auch dem Netto-Null-Ziel nähern.

F: Sehen Sie für die Zukunft Alternativen zur Fahrzeugelektrifizierung?

Grundsätzlich glaube ich nicht, dass es zu einer Abkehr von Elektrofahrzeugen kommen wird.

Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem beispielsweise in Deutschland bereits 44% des Stroms mit erneuerbaren Energien erzeugt wird. In ferner Zukunft werden wir dann ein Anteil von 100 % erneuerbare Energie erreicht haben.
Ich habe also keinen Zweifel, dass die Elektrifizierung von Fahrzeugen ein äußerst positiver Schritt bei der Verfolgung des Netto-Null-Ziels darstellt.

Elektrifizierung der Flotte

Die Bemühungen des öffentlichen und privaten Sektors sind ebenfalls groß, die Elektrifizierung von Fahrzeugen voranzutreiben.
Regierungen auf der ganzen Welt sind gefordert, Regulierungen und Infrastrukturen einzurichten, um diesen Wandel zu erleichtern und weiter voranzubringen. Automobilhersteller sind nun in der Position ihre Geschäftsmodelle und ihre Fahrzeugsortimente komplett zu überdenken. Letztendlich sehe ich nicht, dass es zu einem Umentscheidung kommen wird nach dem Motto: „Vergiss die Hunderte von Milliarden Euro, die wir da reingesteckt haben“ und dies unter Beachtung des positiven Fortschritts, welcher bereits zu erkennen ist.

F: Hat COVID den Elektrifizierungsprozess überhaupt verändert?

Im Gespräch mit unseren KundInnen scheint es, dass Unternehmen kostenbewusster sind als zuvor.

Es ist wahrscheinlich wichtiger denn je, die finanziellen Vorteile der Elektrik zu nutzen.

Auf der anderen Seite arbeiten mehr Menschen von zu Hause aus. Somit gibt es zwangsläufig auch weniger Geschäftsreisen, was für die Elektrifizierung der Flotte von Nachteil ist.

F: Welche Rolle werden Flottendaten und Telematik innerhalb des Flottenelektrifizierungsprozesses spielen?

Es wird noch wichtiger, die Fahrzeuge anhand von Daten im Auge zu behalten. 

  1. Die Flottenkosten lassen sich allgemein besser verwalten. Immerhin ergeben sich so viele weitere Einsparpotenziale bei Elektrofahrzeugen, unter Anbetracht der Ladekosten und der Wartungskosten im Vergleich zum üblichen Kraftstoff. Hieraus ergibt sich, dass Daten im Flottenmanagement sehr gut genutzt werden können, um Kosteneinsparungsquellen herauszufinden.
  2. Auch der Prozess der Elektrifizierung selbst kann durch die Datenlage unterstützt werden. Es geht nicht nur darum, welche Verbrennerfahrzeuge durch ein E-Fahrzeug ersetzt werden können, sondern auch darum, wie die Ladeinfrastruktur eingerichtet werden soll. Genau das macht unser CO2-Report. Insgesamt sind die Kosten einer Elektroflotte deutlich geringer als bei einer bisherigen Verbrenner-Flotte.

Wenn unser CO2-Report etwas beweist, dann ist es, dass Daten Macht bedeuten, und dass Fahrzeugdaten den KundInnen helfen können, fundiertere Entscheidungen zukünftlich für ihr Geschäft zu treffen.

Das gesamte Interview mit Jakob Schubert ist auch auf YouTube zu finden!

Erfahren Sie mehr über Vimcar & E-Mobilität

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Fleet Admin Broschüre auf Laptop geöffnet

Sonderabschreibung: E-Lieferfahrzeuge zur Hälfte abschreiben

FahrerInnen von E-Lieferfahrzeugen und E-Lastenfahrrädern können die Anschaffungskosten zur Hälfte steuermindernd absetzen – und zwar bereits mit der Steuererklärung für das Jahr des Erwerbs. Ziel ist es, die immer noch schwache Nachfrage nach Elektrofahrzeugen anzukurbeln.

Wer sagt, dass sich E-Mobilität im Fuhrpark nicht rechnet? Ganz im Gegenteil: Die Elektrifizierung im regionalen Lieferverkehr kann sich bereits heute bezahlt machen. Darauf weist eine aktuelle Studie des Fraunhofer ISI anhand von Echtdaten im REWE-Fuhrpark nach. „Nach der Auswertung aller 9.500 Lkw-Touren zu über 540 Logistik-Punkten steht fest: Die aktuell verfügbaren Reichweiten von Batterie-Lkw reichen oft heute schon aus, um alle in der Studie analysierten städtischen Lkw-Touren und fast die Hälfte der betrachteten regionalen Touren mit E-Lkw zu schaffen. Mit einer optimierten Routenplanung und zusätzlichem Zwischenladen ist das Potenzial sogar noch größer. Bei schweren Lkw über 26 Tonnen mit sehr langen Tagestouren bleibt die Elektrifizierung nach Stand des heutigen Fahrzeugangebots allerdings noch eine Herausforderung“, erklärte Patrick Plötz, der die Machbarkeitsstudie am Fraunhofer ISI geleitet hat.

Zauberwort Sonderabgabe

Das hat auch Folgen für den Fuhrpark, wie eine Studie der Beratungsgesellschaft Data Force zum Thema E-Autos in Fuhrparks belegt: E-Autos und E-Nutzfahrzeuge erfreuen sich bei Unternehmen großer Beliebtheit. 39 Prozent von über 400 befragten Fuhrparkleitern, so die Studie, können sich vorstellen, Elektro-Transporter einzusetzen. Getrieben wird die Nachfrage durch diverse staatliche Fördermittel. Die Bundesregierung versucht durch die massive Förderung den Ausbau der E-Mobilität zu forcieren.

Zwar sind die Neuzulassungen von E-Autos zuletzt gestiegen, sie bewegen sich aber immer noch auf einem niedrigen Niveau. Die Geschenke der Bundesregierung bieten Gestaltungsmöglichkeiten für die Erneuerung des Fuhrparks: Dank einer Sonderabschreibung für E-Lieferfahrzeuge und E-Lastenfahrräder ist es für Unternehmen möglich, die Kosten für angeschaffte E-Lastkraftfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen sowie Lastenfahrräder bereits mit der Steuererklärung abzuschreiben. Das gilt für das Jahr der Anschaffung und zur Hälfte des Kaufpreises.

E-Auto Besteuerung

Voraussetzungen für die Sonderabschreibung auf E-Lieferfahrzeuge

Obwohl das Gesetz ein Türöffner für mehr Elektromobilität ist, hat es auch einige Einschränkungen. So kritisieren vor allem Selbstständige oder Handwerksbetriebe, die sich ein neues rein elektrisch betriebenes Lieferfahrzeug kaufen möchten, die Limitierung von Lieferfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 7,5 Tonnen. Nur bis zu dieser Grenze gilt nämlich die Sonderabschreibung. Erst dann können sie nach dem Referentenentwurf im Jahr der Anschaffung neben der Absetzung für Abnutzung nach Paragraf 7 Absatz 1 eine Sonderabschreibung in Höhe von 50 Prozent der Anschaffungskosten in Anspruch nehmen.

Keine Steuererleichterung für gebrauchte E-Fahrzeuge

Aber auch elektrische Lastenfahrräder werden steuerlich gefördert. So können die Kosten für zwischen 2020 bis Ende 2030 angeschaffte E-Lastkraftfahrzeuge sowie Lastenfahrräder – wie bereits erwähnt – mit der Steuererklärung für das Jahr der Anschaffung auf einen Schlag zur Hälfte steuermindernd abgeschrieben werden. Auch hier gibt es einen Wermutstropfen: Möglich ist dies aber nur für neue Fahrzeuge – und auch ausschließlich dem ersten Halter, auf den das E-Nutzfahrzeug zugelassen wird. Gebrauchte elektrische Fahrzeuge profitieren von dieser Regelung nicht. Immerhin können Unternehmen neben der 50 Prozent Sonderabgaben, zusätzlich noch die reguläre Abschreibung von 16,7 Prozent über sechs Jahre Nutzungsdauer in die Rechnung einbeziehen. Fuhrparkleiter setzen so sofort gut 67 Prozent des Kaufpreises ab – und sparen durch diese profitable Kombination kräftig Steuern.

Übrigens: Die Neuregelung für alle E-Fahrzeuge sowie Lastenräder endet zum 31. Dezember 2030. Im Fokus der Vergünstigungen stehen kleine und mittelgroße Nutz- oder Lieferfahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen N1 und N2 mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse von maximal 7,5 Tonnen. Ein Hybridantrieb zählt nicht. Alle Fahrzeuge müssen ausschließlich von Elektromotoren angetrieben werden.

Clever Geld sparen für dringende Investitionen

Sparen bei der Sofortabschreibung

Die Grundlage für die neue Sonderabschreibung auf E-Lieferfahrzeuge und E-Lastenfahrräder beruht auf dem Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften – auch unter dem Jahressteuergesetz 2019 bekannt. Geregelt wird die Sofortabschreibung konkret im dafür neu geschaffenen Paragraph 7c. Für alle Unternehmen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, eine große Chance zum grünen Wandel.

Zusätzlich lassen sich mit der neuen Sonderabschreibung kräftig Steuern sparen. Eine Möglichkeit, um gespartes Geld in andere Bereiche zu investieren. Besonders für Betriebe, die von Dieselfahrverboten betroffen sind, und deshalb nicht in innerstädtische Zonen zum Kunden fahren können, kommt die beabsichtige steuerliche Förderung zum richtigen Zeitpunkt. Ein Gewinn für kleine wie große Unternehmen.

426.000 reine E-Autos in Deutschland zugelassen

Ziel der Regierung ist es, in zehn Jahren sieben bis zehn Millionen E-Fahrzeuge auf der Straße zu haben, das entspricht zwölf bis 17 Prozent aller zugelassenen Kraftfahrzeuge. Die Anzahl an zugelassenen Elektroautos betrug laut Statista am 1. Juli 2021 rund 439.000. Dabei handelt es sich um Pkw mit ausschließlich elektrischer Energiequelle (BEV). 

Je nach Definition werden auch Plug-In-Hybrid-Pkw als Elektroautos gezählt, was für viele Augenwischerei ist. Ihr Bestand belief sich am zum gleichen Zeitpunkt auf etwa 426.200. Insgesamt nähert sich die Zahl der elektrisch angetriebenen Pkw damit der Marke von einer Million. Klingt wenig, aber die Zahl der reinen Stromer legt dank der finanziellen Förderung rasant zu. So wird die Nachhaltigkeit Stück für Stück auf unseren Straßen Einzug erhalten.

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