Mann hat eine Schlüsselbox in der Hand

Die Digitalisierung ist auch in der Fuhrparkwelt angekommen. Dennoch gibt es viele Herausforderungen, die gelöst werden wollen. Sei es die neue Transparenz und Nachvollziehbarkeit, die digitale Prozesse mit sich bringen oder einfach die Skepsis und Scheu der Anwender von Flottenfahrzeugen.

Wer mag es nicht, den persönlichen Kontakt bei der Schlüsselübergabe, um das Fahrzeug in Empfang zu nehmen oder das per Hand auszufüllende Fahrtenbuch, das in seiner Auslegung gewisse Freiheiten zulässt. Diese Themen werden durch die Überführung in digitale Prozesse obsolet und sind teilweise für die Anwender und Nutzer von Flottenfahrzeugen nicht mehr greifbar. Dies führt zu Unsicherheit und Skepsis, vielleicht sogar zu Ablehnung! Häufig ist auch der Betriebsrat Bedenkenträger, wenn es um die Wahrung des Datenschutzes der Mitarbeiter geht – und das auch zu Recht!

Die Einbindung der Mitarbeiter ist wichtig

„Nach unseren Erfahrungen ist es ratsam, die Mitarbeiter bzw. den Betriebsrat von Beginn an in ein Digitalisierungs-Projekt einzubinden, um Widerstände nicht erst entstehen zu lassen“, so Mario Schwarz, Leiter Vertrieb bei WITTE Digital. „Neben Workshops und ggf. Einzelpräsentationen, ist das schrittweise Vorgehen mit den Mitarbeitern, hinsichtlich deren Akzeptanz von neuen Systemen und Prozessen, ein geeigneter Weg“, so Schwarz weiter.

Einhergehend mit der Akzeptanz der Mitarbeiter und Kunden sind einfache und modulare Systeme für den Kunden sinnvoll. So können sich die Mitarbeiter dem Thema langsam nähern ohne sich überrannt zu fühlen. Zudem hat der Flottenmanager eine wesentlich bessere Transparenz über notwendige und ergänzende Systemfunktionen. Bei jedem weiteren Schritt kann er so entscheiden, ob sein Budget noch passend ist und die vorhandenen Funktionen ausreichen sind. Was ebenfalls zu einer bestmöglichen Kostenübersicht führt.

Immer mehr Flotten- und Logistik-Manager wollen Ihre Prozesse aus Kostengründen digitalisieren. Das bedeutet aber auch, dass Prozesse neu gedacht werden müssen. Sei es, dass ein Autohaus nun 24 Std.-Vermietung anbietet oder ein Logistiker, der Incar-Delivery macht, nun nicht mehr analoge Schlüssel nutzt, um Service-Fahrzeuge zu beliefern, sondern digitale. Fragen zur Erreichbarkeit der Service-Hotline oder den Prozessen, die hinter der digitalen Fahrzeugöffnung liegen, müssen dann durchdacht werden.

„Wir von WITTE Digital bieten unseren Kunden ein vollständig modulares System, wo jeder Kunde sich seine Bausteine auswählen kann. Angefangen von einem einfachen digitalen Schlüsselmanagement bis hin zu Buchungslogik, Fahrtenbuch oder Telemetriedaten. Mit Hilfe unserer Integrationspartner – wie z. B. Vimcar – können wir auf den Kunden exakt abgestimmte Lösungen bieten“, erläutert Schwarz.

Neben der Prozessoptimierung spielt die dadurch bedingte Kostenoptimierung eine große Rolle für den Flottenbetreiber. So kann z. B. durch effektives Schlüsselmanagement, eine Zeiteinsparung von ein paar Minuten bis hin zu einer Stunde pro Mitarbeiter pro Tag, je nach Anwendungsfall, generiert werden. Dies geht Hand in Hand mit entsprechenden Kostensenkungen in den Prozessen. Wenn das System dann noch flexibel, einfach und non-invasiv zu nutzen ist, wie das flinkey-System, spart sich der Flottenbetreiber zu dem die Einbau- als auch die Techniker-Kosten.

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