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Car Policy Muster

Ressourcenbereich | 10.12.2019

Für Firmen empfiehlt sich der Einsatz einer Dienstwagenordnung, auch Car Policy genannt, sowie eines Dienstwagenüberlassungsvertrages. Die Car Policy regelt die Richtlinien zu der Fahrzeugnutzung im Fuhrpark. Neben der Kostensenkung des Fuhrparks verringern eindeutige Regelungen zu Nutzungs-, Haftungs- und Sicherheitsfragen das betriebliche Konfliktpotenzial. Denn ist eine Car Policy nicht vorhanden, können Neid und Diskussionen unter den Angestellen aufkommen.

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Im Artikel erfahren Sie:

  1. Bedeutung einer Car Policy: Erläuterung der Notwendigkeit für Unternehmen mit Firmenfahrzeugen.
  2. Inhalte und Vorlagen: Übersicht über wichtige Bestandteile und bereitgestellte Muster.
  3. Rechtliche Aspekte: Hinweise zu rechtlichen Anforderungen und Anpassung an Unternehmensbedürfnisse.

Definition Car Policy

Der eine Mitarbeiter hätte gerne einen Mercedes, der andere einen Sportflitzer, dem dritten genügt ein Polo. Und dann wäre da ja auch noch die Frage, ob man mit dem Pkw auch privat unterwegs sein darf und wer bei einem Unfall für den Schaden aufkommt? Der Arbeitgeber? Der Mitarbeiter? Oder teilen sich beide Seiten die Schadenkosten? Hier muss eine glasklare Firmenwagenrichtlinie her – die sogenannte Car Policy. Sie regelt den allgemeinen Umgang mit den Fahrzeugen der Firmen – und auch wer welches Auto fahren darf. Oft wird die Car Policy auch als Fuhrparkrichtlinie bezeichnet. Denn die Car Policy bezieht sich meist auf den kompletten Fahrzeugbestand im Fuhrpark.

Firmenwagenrichtlinien mit Car Policy festlegen

Obwohl die Car Policy als zentraler Handlungsrahmen für den Fuhrpark gilt, verzichtet laut Studie eines Marktforschungsunternehmens fast jede dritte Firma mit eigenem Fahrzeugbestand auf ihren Einsatz. Eigentlich unverständlich, denn je nach Position des Mitarbeiters können sich Berechtigung und Kalkulation für ein Fahrzeug schnell ändern. Deshalb stellt die Car Policy ein wichtiges Instrument dar, damit die Fahrzeugvergabe für die Mitarbeiter transparent und nach klaren Regeln erfolgt. Der Fuhrparkleiter wiederum weiß durch die Firmenwagenrichtlinien, welche Kosten auf ihn zukommen. Das Herzstück der Car Policy ist die Fahrzeugpalette samt Ausstattungs-­ und Motorisierungsmerkmalen. Verschiedene Mitarbeitergruppen haben so die Wahl zwischen bestimmten Fahrzeugmodellen samt Ausstattungen. Im Ergebnis lassen sich durch eine Car Policy oftmals die Fuhrparkkosten durch bessere Einkaufskonditionen dank größerer Stückzahlen senken und die Verwaltungsprozesse schlanker gestalten.

Fuhrparkleiter geht durch die Car Policy

Abgrenzung des Car Policy Mustervertrags zum Dienstwagenüberlassungsvertrag

Die Car Policy beschreibt ein firmeninternes Regelwerk, das Richtlinien rund um die Vergabe und die Nutzung von Firmenwagen beinhaltet. Sie ist jedoch aus rechtlicher Perspektive nicht verbindlich. Eine Car Policy darf aus diesem Grund nicht mit dem Dienstwagenüberlassungsvertrag verwechselt werden. Ein solcher Vertrag befasst sich im Detail mit individuellen Rechten von einzelnen Mitarbeitern. Im Gegensatz dazu behandelt eine Car Policy allgemeine und grundsätzliche Themen rund um die Handhabung von Firmenfahrzeugen im Betrieb. Das können beispielsweise auch die Ausstattung und der Preis der Fahrzeuge sein. Außerdem sollte in der Car Policy eine Vereinbarung zu der Nutzung festgelegt werden, um zu verhindern, dass unberechtigte Dritte den Wagen nutzen. Es empfiehlt sich vor der Erstellung einer Car Policy ein Car Policy Muster wie unten im Artikel durchzulesen.

Das Car Policy Muster

Die Liste der Informationen, die in einer Car Policy festgehalten werden können, ist lang. Daher hilft es vielen Betrieben, vor der Erstellung ein Car Policy Muster durchzulesen. Hier erhalten Fuhrparkverantwortliche einen Einblick in eine beispielhafte Car Policy. Das Car Policy Muster kann beliebig für den Fuhrpark angepasst werden.Der Mustervertrag beinhaltet Informationen zu dem Anspruch auf einen Firmenwagen, der Fahrzeugnutzung sowie Informationen zu Sonderfällen. Die Car Policy beinhaltet auch die Kostenübernahme durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie Richtlinien zum Verhalten bei Unfällen. VORLAGE

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Mustervertrag Car Policy

Gestaltungselemente in der Car Policy und Firmenwagenrichtlinie

Die Gestaltungsbereiche in der Dienstwagenrichtlinie sollte zunächst einmal die in Betracht kommenden HerstellerInnen mit den entsprechenden Fahrzeugmodellen umfassen. Hierzu gehört auch die Klassifizierung von Typen, Ausstattungen, möglichen Sonderausstattungen und Betriebsarten in der Car Policy. Wichtig sind, die Regelungen in den Dienstwagenrichtlinie zur Zahlung und vertraglichen Gestaltungsmöglichkeit, wie beispielsweise den Leasingoptionen. Darüber hinaus sollten Fuhrparkleiter in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit einer Zuzahlung anbieten bzw. darüber hinaus noch eine Regelung zu nachträglichen Veränderungen, wie beispielsweise Umbauten treffen.

Car Policy

Haltedauer in der Dienstwagenordnung

Wesentliches Merkmal der Dienstwagenrichtlinie ist die Haltedauer des Fahrzeugs. Hierzu sollten feststehende Regeln getroffen werden, die allerdings derart flexibel sind, damit wirtschaftliche Gesichtspunkte individuell zum Abgabezeitpunkt selbst festgelegt werden können. So können Liefer- und Bestellsituationen beim bevorstehenden Fahrzeugwechsel durch avisierte neue Fahrzeugmodelle dazu führen, dass ein bestimmter Zeitpunkt für das Ende der Haltedauer gewählt werden soll. Aber auch die wirtschaftlichen Entwicklungen auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind ein Aspekt, der in der Dienstwagenrichtlinie eingearbeitet sein sollte, indem auf einen feststehenden Termin für die Abgabe verzichtet wird und Alternativen eingearbeitet werden. Üblicherweise können Zeitangaben, Kilometerlaufleistungen mit Maxialangaben in die Car Policy für die Firmenwagen eingearbeitet werden. Dabei kann diese Regelung immer unter einen Arbeitgebervorbehalt gestellt werden, der eine entsprechende Anpassung vorsieht, wenn beispielsweise die wirtschaftliche Situation des Unternehmens dies nahelegt.

Dienstwagenrichtlinie Beispiel: Was in der Car Policy stehen sollte

In der Car Policy sollten alle wichtigen Fakten und Situationen rund um das Firmenfahrzeug abgedeckt sein. Angestellter und Fuhrparkleiter müssen daraus erschließen können, wer worauf achten muss und wer welche Aufgaben hat. Nicht selten spielen rechtliche Faktoren, Sicherheitsvorkehrungen gemäß den UVV oder auch ökologische Aspekte eine zentrale Rolle in der Car Policy. Mindestens sollte die Firmenwagenrichtlinie folgende Punkte abdecken.

Dienstwagen

Fundamentale Punkte der Car Policy

Dienstwagen sind generell ein kostspieliges Unterfangen, das an Folgekosten geknüpft ist. Gemäß der Unternehmenskalkulation sollte somit als klare Regel der Maximalkaufpreis oder die -leasingrate in der Dienstwagenordnung festgelegt werden. Auch Hersteller und Modelle sollte die Car Policy festlegen. Darüber hinaus bedarf es in der Dienstwagenrichtlinie einer klaren Regelung, inwieweit das Fahrzeug auch privat genutzt werden darf. Eine solche Regelung ist beispielhaft in der Car Policy Muster PDF oben im Artikel zu finden. Ist ein nachhaltiger Fuhrpark erwünscht, ist eine entsprechende Regelung in der Dienstwagenordnung aufzunehmen, dass bestimmte Kraftstoffarten nicht zur Disposition stehen.

Die 10 wichtigsten Bausteine der Dienstwagenrichtlinie​

Nachfolgend werden zehn wichtige Bausteine vorgestellt, die in der Car Policy für Firmenwagen inkludiert sein sollten. In Abhängigkeit des individuellen Firmenschwerpunktes kann die Car Policy auch Themenbereiche, wie beispielsweise Nachhaltigkeit, Image oder Wirtschaftlichkeit umfassen. Jede Car Policy Muster PDF kann auf individuelle Strategiemuster des Unternehmens ausgelegt werden und sollte aus diesem Grund auch entsprechend selbst verfasst sein. Dabei ist stets auf Vollständigkeit der Strategiepunkte in der Dienstwagenordnung zu achten. Weiterhin sollte immer der Kreis der berechtigten Personen eines Unternehmens in der Richtlinie genau definiert sein. Die Car Policy schafft so Klarheit für alle Mitarbeiter und bewahrt die Zufriedenheit.

1. Grundregel der Car Policy: Wer darf das Firmenfahrzeug nutzen?

Häufig kommt bei der Übergabe eines Firmenwagens die Frage auf, ob denn Familienangehörige das Fahrzeug nutzen dürfen. Durch die Car Policy sollte dies genau geregelt sein.

2. In welchem Rahmen darf das Firmenfahrzeug genutzt werden?

Angestellte dürfen einen Firmenwagen nicht immer automatisch privat fahren. Ist ein privates Nutzungsverbot in der Car Policy enthalten, darf der Angestellte das Fahrzeug ausschließlich für betriebliche Zwecke fahren.

3. Wie lange darf das Firmenfahrzeug genutzt werden? Ist die Übergabe befristet?

Die Car Policy legt den Zeitraum über den das Fahrzeug gefahren wird fest. Meist ist die Übergabe zeitlich begrenzt. Nach Ablauf der festgelegten Zeit erfolgt eine Rückgabe oder der Umstieg auf ein neues Fahrzeug. Ist dies von Anfang an in der Car Policy klar vermittelt, kommt es nachträglich nicht zu Diskussionen.

4. Wer übernimmt welche Kosten?

Tankkosten, Wartung, Reinigung, Kfz-Steuer – bei einem Auto fallen viele Kosten an. Die Firmenwagenrichtlinie muss erklären, ob und welche Kosten der Arbeitgeber übernimmt.

5. Was ist bei einem Unfall zu beachten?

In der Regel sollte in einer Car Policy eine kurze Anleitung stehen, was bei einem Unfall zu beachten ist – zum Beispiel die ordnungsgemäße Dokumentation in einem Unfallprotokoll.

Car Policy Infografik

6. Welche betriebsspezifischen Sonderfälle gibt es?

Jedes Unternehmen ist anders, also kann es verschiedene Sonderfälle geben, die ebenfalls in einer Car Policy festgehalten werden sollten. Darunter fallen beispielsweise Regelungen bei Krankheit oder die Firmenwagenversteuerung.

Gibt es Punkte, die nicht in einer Car Policy stehen sollten?​

Car Policy Vertrag

Nicht in einer Fuhrparkregelung stehen sollten dagegen sehr spezifische und individuelle Faktoren. Dazu zählen Dinge wie:

  • Benutzung durch Dritte
  • Laufleistung bei geleasten Autos
  • Wartungsintervalle bei geleasten Autos

Diese individuellen Regeln sollten im jeweiligen Dienstwagenüberlassungsvertrag geregelt werden.

Videoübersicht zur Car Policy

Privates Nutzungsverbot beim Firmenwagen mit Car Policy Muster regeln

Viele Arbeitnehmer, die einen Dienstwagen nutzen dürfen, tun dies auch in ihrer Freizeit. Natürlich ist das ein großer Vorteil für die Beschäftigten, aber es gibt auch einige Nachteile. Die Firma hat die Fahrzeugkosten zu tragen und möchte deshalb sicherstellen, dass die Autos nicht zu stark beansprucht werden. Ein privates Nutzungsverbot beim Firmenwagen in der Car Policy kann hier eine Lösung sein. Damit reduzieren sich die Kosten für die Firma und die Mitarbeitenden können weiterhin von den Vorteilen eines Firmenwagens profitieren. Die private Nutzung in der Car Policy zu begrenzen bietet eine gute Lösung. Zum einen reduziert es den Versicherungs- und Unterhaltungskosten der Firma. Zum anderen wird so sichergestellt, dass die Mitarbeitenden ihre Arbeit verrichten und nicht privat unterwegs sind. Viele Unternehmen erteilen ihren Mitarbeitenden jedoch kein privates Nutzungsverbot für Firmenwagen mithilfe eines Car Policy Musters. Es ist jedoch möglich, dieses durchzusetzen. Dazu muss das Unternehmen eine Car Policy haben, die dies regelt. Zum einen muss klar definiert sein, was als eine private Fahrt gilt. Zum anderen muss es die Angestellten darüber informieren, welche Konsequenzen sie riskieren, wenn sie trotz des Verbotes privat unterwegs sind. Ein privates Nutzungsverbot für Firmenwagen ist also durchaus möglich. Die Unternehmen müssen hierzu klare Regeln in der Car Policy aufstellen und ihre Mitarbeitenden entsprechend informieren.

Uneinigkeit bei der Car Policy

Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, ob ein privates Nutzungsverbot für Firmenwagen in einer Car Policy sinnvoll ist oder nicht. Einige Unternehmen erteilen ihren Mitarbeitenden ein solches Verbot, weil sie der Ansicht sind, dass die Firmenwagen nur für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens genutzt werden sollten. Andere Unternehmen hingegen erlauben ihren Mitarbeitenden die private Nutzung ihrer Firmenwagen, weil sie der Ansicht sind, dass dies dem Wohle des Angestellten dient und zu einem besseren Arbeitsklima beiträgt. Es gibt also keine eindeutige Antwort auf die Frage, ob ein privates Nutzungsverbot für Firmenwagen in der Car Policy sinnvoll ist oder nicht. Jedes Unternehmen muss für sich selbst entscheiden, welche Regelung in Bezug auf die private Nutzung von Firmenwagen am besten geeignet ist. In der Car Policy wird alles genau geregelt, wie sich die Angestellten in Bezug auf Nutzung der Firmenwagen zu verhalten haben.

Vorteil beim Einsatz einer Firmenwagenrichtlinien Vorlage

Mit der Car Policy hat die Fuhrparkleitung alles im Blick und die Angestellten wissen genau, woran sie sich halten müssen. Die Car Policy zum Download im oberen Teil des Artikels ist eine Vorlage für die Fahrzeugnutzungsordnung. Sie definiert die Regeln für die Nutzung von Firmenfahrzeugen und soll helfen, Missbrauch zu vermeiden und Kosten zu sparen. Die Ordnung legt fest, wer welche Fahrzeuge nutzen darf und in welchem Umfang. Sie regelt auch, ob private Fahrten erlaubt sind und wie mit Schäden umgegangen wird. Das private Nutzungsverbot Firmenwagen Muster wird von kostenlos zum Download mit der Car Policy bereitgestellt. Dafür müssen Fuhrparkverantwortliche nur die irrelevanten Sätze entfernen. Diese private Nutzungsverbot Firmenwagen Vorlage sollte von jedem Unternehmen genutzt werden, welches seinen Angestellten die private Nutzung des Firmenwagens untersagen möchte. Die Car Policy enthält eine Reihe nützlicher Informationen, die dabei helfen, Kosten zu sparen und das Risiko zu minimieren. Das Muster ist anpassbar und kann ganz einfach mit den jeweiligen Unternehmensdaten versehen werden. Zudem ist es rechtssicher und wird von vielen Unternehmen bereits erfolgreich angewendet.

Darum ist die Car Policy so wichtig ​

Car Policy Firmenwagenwahl

In einer Car Policy werden zunächst die verschiedenen Anspruchsgruppen für die Überlassung von Firmenwagen definiert. Das bedeutet, es wird in der Firmenwagenrichtlinie genau festgelegt, welche Mitarbeiter auf welche Fahrzeuge Zugriff haben oder sogar einen eigenen Dienstwagen erhalten können. Es kann in einem Betrieb gegebenenfalls für verschiedene Abteilungen oder Gruppen Sonderregeln in der Car Policy geben. Beispielsweise erhalten Führungskräfte häufig andere Fahrzeuge als normale Angestellte. Weiterhin wird auch die Nutzungsart des Fahrzeugs genau in der Car Policy beschrieben. Ergänzende Punkte legen fest, wie die Wartung des Fahrzeugs erfolgt und und wie bei Abnutzung verfahren wird. Sind die Themen innerhalb der Firmenwagenrichtlinie genau abgedeckt, gibt es im Nachhinein weniger Streitpunkte. Eine Car Policy bietet somit sowohl dem Fahrzeughalter als auch dem Fahrer des Firmenwagens eine interne Absicherung und Orientierung. Als Fahrzeughalter gilt meist die Geschäftsführung oder ein beauftragter Fuhrparkleiter.

Für umfassendere Einblicke in die Bedürfnisse und Informationslücken von Dienstwagenfahrern empfehlen wir die Dataforce-Studie. Erfahren Sie mehr in der Infografik: Informationslücken bei User Choosern.

Konfiguration ohne Firmenwagenrichtlinie frisst Zeit

Zu den beliebtesten Firmenwagen gehören unter den Kompaktwagen z. B. der Skoda Octavia Combi 1.6 TDI und Volkswagen Golf 1.4 TGI, in der Mittelklasse der VW Passat Variant GTE. Welches Fahrzeug der Mitarbeiter letztlich erhält, regelt die Car Policy. Dabei gibt es einige Firmen, die den Mitarbeitern bei der Fahrzeugkonfiguration freie Hand lassen. Ist der Spielraum in der Car Policy zu groß, kann die Auswahl große Auswirkungen auf der Kostenseite verursachen. Denn je länger der Mitarbeiter sich mit der Konfiguration des Fahrzeugs befasst, umso mehr Arbeitszeit geht verloren. In der Regel beschäftigen sich Mitarbeiter rund 30 Stunden mit der Ausstattung ihres Fahrzeugs – und das während der Arbeitszeit. Damit Fuhrparkverantwortliche dies verhindern können, sollten Fuhrparkmanager eine Modellauswahl, also eine Art Fahrzeugpalette samt den Ausstattungs- und Motorisierungsmerkmalen in der Car Policy festlegen. Je nach definierter Mitarbeitergruppe kann die Firmenwagenrichtlinie dann eine Anzahl an Fahrzeugmodellen und Ausstattungen anbieten. So können bestimmte Fahrzeugtypen mit einer vorgegebenen Ausstattung und Motorisierung in der Car Policy festlegt werden.

Mit einer Car Policy die Sicherheit im Fuhrpark steigern​

Die Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften (UVV) ist eine wichtige Maßnahme, um die Fuhrparksicherheit und insbesondere das Wohl der Mitarbeiter zu gewährleisten. Es ist deshalb auch möglich, gängige Sicherheitsvorschriften in der Car Policy festzuhalten. Sollte es trotz Einhaltung der UVV zu einem Unfall kommen, kann die Car Policy unter anderem als Nachweis genutzt werden, um dem Vorwurf der groben Fahrlässigkeit zu entgehen.

Mit der Car Policy Kosten im Fuhrpark sparen

Ohne eine gute Car Policy (Dienstwagenrichtlinie) könnten Verantwortliche den Fuhrpark nicht effizient steuern. Eine regelmäßige Überprüfung sowie Anpassung der Car Policy steigert die Motivation der Mitarbeiter und spart Geld.

Notwendig wird eine Überarbeitung der Car Policy beispielsweise bei:

  • Änderungen der Beschaffungskonditionen
  • Einsatz von neuen Fahrzeugtypen
  • Modellwechsel

Die regelmäßige Anpassung der Car Policy ist ein wichtiger Schritt, um die Wirtschaftlichkeit des Fuhrparks langfristig zu gewährleisten und schafft mehr Transparenz bei den Mitarbeitern des Unternehmens. Eine gute Car Policy zeichnet sich immer durch einen großen Spielraum der Gestaltung aus. Flexibilität bei der allgemeinen Handhabung mit Firmenfahrzeugen hilft, das Regelwerk den situationsbedingten individuellen Bedürfnissen anzupassen. Denn die Pflichten, die Mitarbeiter in Bezug auf die Firmenwagen einhalten müssen, verändern sich in regelmäßigen Abständen. Wer dann noch die Bedürfnisse der Belegschaft auswertet und mit ihnen kooperiert, erarbeitet sich so die bestmögliche Strategie und Firmenwagenrichtlinie für den Aufbau des Fuhrparks.

Schwachstellen im Fuhrpark mit Car Policy ausloten

Eine Veränderung der Car Policy sollte nicht nur transparent sein, sondern auch sensibel und im Einklang mit den Mitarbeitern umgesetzt werden. Im ersten Schritt gilt es, möglich Sparpotenziale im Fuhrpark zu erkennen – beispielsweise veränderte Ansprüche an die Fahrzeuge oder Parksituation. Weitere Punkte der Reduzierung von Kosten können sein:

  • Was sind meine Gesamtkosten im Fuhrpark – und wie teilen sie sich exakt auf?
  • Sind SUV oder Sportwagen im Fuhrpark und somit der Firmenwagenrichtlinie notwendig?
  • Welche Ausstattung benötige ich für die unterschiedlichen Mitarbeiter?
  • Führe ich ein Belohnungsprogramm fürs Spritsparen ein?
  • Ist es sinnvoll, Firmenfahrzeuge mit privater Nutzung und Fahrzeuge des reinen Vertriebs mit hohen Fahrleistungen zu unterscheiden?
  • Wie kann ich E-Autos in die Flotte implementieren?
  • Soll ich die Nutzungsart sowie Nutzungsdauer des Dienstwagens bestimmen?

Weitere Punkte zur Kostensenkung mit der Car Policy

Eine funktionierende Car Policy im Unternehmen ist nur möglich, wenn alle Aspekte berücksichtigt werden und im Prozess ineinandergreifen. Diese Sammlung hilft bei der Verdeutlichung der Kernthesen:

  • Planung mit Zielvorgaben vorantreiben
  • Kostenaufteilung und Nutzungsart festlegen
  • Anspruchsgruppen bestimmen
  • Rechtlicher Rahmenbedingungen im Schadensfall festlegen
  • Regelmäßige Fahrerunterweisung sowie Schulung in Nachhaltigkeit

Monitoring zwischen Technik und Umwelt

Neben den bereits genannten Punkten gibt es weitere Möglichkeiten die Kosten mit einer Car Policy zu reduzieren. So spielt die Umweltschonung nicht nur eine gesellschaftliche Rolle. Wer mit der Firmenwagenrichtlinie dafür sorgt, dass die Fahrzeuge technisch up-to-date sind, spart Kraftstoff, kann von Zuschüssen bei E-Autos profitieren, spart bei Reparaturen und belohnt sich durch stabile Restwerte beim Verkauf. Da jeder zu viel gefahrene Kilometer im Leasing viel Geld kostet, sollten die Laufleistungen der Fahrzeuge genau analysiert werden. Bei zu hohen Kilometerleistungen müssen Verantwortliche immer Alternativen im Auge behalten.

Erst die Strategie, dann die neue Car Policy​

Erst durch strategische Ansätze lassen sich Fahrzeugkosten meist schnell und langfristig senken. Allerdings sollten Fuhrparkverantwortliche auch als Vorbilder fungieren, um bei der Belegschaft die nötige Akzeptanz für die Veränderungen in der Car Policy zu erhalten. Etwa dadurch, ein kleineres Auto zu fahren und damit zu Reduzierung der Kosten im Unternehmen einen Teil beizutragen. Netter Effekt: Die Betriebskosten sinken, man produziert weniger CO2 und gibt seinem Unternehmen zusätzlich einen grünen Anstrich.

Ab welcher Fuhrparkgröße kann eine Car Policy eingesetzt werden?

Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sind Car Policies noch nicht sehr verbreitet. Während Firmen mit großen Fuhrparks in aller Rege leine Car Policy verwenden, arbeiten laut der Marktforschungsplattform Dataforce nur 17 % der Unternehmen mit Fuhrparks unter 24 Fahrzeugen mit einer solchen Regelung. Bei Unternehmen mit Fuhrparks in einer Größe zwischen 25 und 49 Fahrzeugen sind es etwa 72 %.

Auf einer Car Policy liegt ein Autoschlüssel

Fuhrparkrichtlinie als Notwendigkeit

Dabei führt eine nicht vorhandene Dienstwagenrichtlinie auch in kleineren Unternehmen oft zu Streitereien und Neid unter den Mitarbeitenden. Während lautstarke KollegInnen oft ihren Willen durchsetzen und einen schicken Dienstwagen mit Vollausstattung abgreifen, müssen sich weniger durchsetzungsstarke Mitarbeitende häufig mit weniger zufriedengeben. Eine durchdachte Car Policy kann dieses Konfliktpotenzial senken und die Erwartungshaltung der Mitarbeitenden in klare Bahnen lenken.

Zeit mit Car Policy sparen

Ein weiterer zu bedenkender Punkt ist der Faktor Zeit. Schon im Falle eines kleinen Fuhrparks kann durch eine Fuhrparkregelung viel Zeit gespart werden. Im Durchschnitt verbringen Mitarbeitende nämlich knapp 30 Stunden ihrer Arbeitszeit mit der Konfiguration ihres zukünftigen Dienstwagens. Diese Zeit ist schon bei Einzelfällen besser investiert in die Aufsetzung einer Fuhrparkrichtlinie mit klar festgelegten Regelungen und Kategorien zu Fahrzeugmodellen und deren Ausstattung. Denn zu den 30 Stunden, die mit der Konfiguration verbracht werden, kommen meist noch weitere Prozesse dazu, wie zum Beispiel die Überprüfungs- und Zustimmungsprozesse der Führungsebene.
Generell kann man sagen, dass jedes Unternehmen mit einem Fuhrpark, sei er noch so klein, über eine Fuhrparkrichtlinie nachdenken sollte. Die Zeitersparnis und das verringerte Konfliktpotenzial sind den Aufwand im Regelfall wert. Wichtig ist dabei festzulegen, was im jeweiligen Überlassungsvertrag und was schon in Rahmen der Dienstwagenregelung geregelt wird.

Klare Hierarchie bei der Fuhrparkrichtlinie

Wer fertigt die Fuhrparkrichtlinie an?

Richtlinien im Fuhrpark

Sinnvoll ist es, schon vor der ersten Anschaffung eines Dienstwagens und erst recht vor der Anlegung eines größeren Fuhrparks, einen oder mehrere Zuständige zu bestimmen. Dies entlastet die Führungsebene und sorgt für klare Verantwortungsbereiche wie z. B bei der Erstellung der Car Policy. Durch diese Fuhrparkleitung wird in der Folge dann die Fuhrparkrichtlinie angelegt. Wichtige Entscheidungen werden von dieser getroffen. Zum Beispiel:

  • Welche Anspruchsgruppe hat Zugriff auf welche Dienstwagenkategorie?
  • Wer kann seinen Dienstwagen selbst konfigurieren?
  • Was kann selbst konfiguriert werden?

Die Fuhrparkleitung kennt sich im Idealfall bestens mit den Bedürfnissen der einzelnen Anspruchsgruppen aus und kann daher die Car Policy bestmöglich gestalten. Mitarbeitende der Führungsebene haben nun einmal in der Regel andere Anforderungen an ihre Autos als ein Vertriebler oder ein Techniker. Im Rahmen dessen kann auch der selbst zu konfigurierende Bereich festgelegt werden. In größeren Betrieben bedürfen viele dieser Regelungen zudem einer Zustimmung durch den Betriebsrat.

Freiraum in der Car Policy beim Firmenwagen

Trotz allem sollten auch normale Mitarbeitende genügend Freiraum bei der Konfiguration ihres Dienstwagens in der Fuhrparkrichtlinie haben. Immerhin sind Firmenwagen oft eine Möglichkeit, um herausragende Mitarbeitende zu belohnen und weiter zu motivieren. Die Fuhrparkleitung kann bei guter Aufsetzung der Dienstwagen Richtlinie ein wichtiger Teil eines Unternehmens werden. Machen sie ihren Job gut, können sie im Vergleich zu einer kaum geregelten Dienstwagenvergabe viel Geld und Zeit einsparen.

Die neue Dataforce-Studie gibt Einblicke, wie Fuhrparkverantwortliche auf die vielfältigen Präferenzen eingehen können. Lesen Sie dazu Veränderte Anforderungen des User Choosers."

Car Policy: auf Mitarbeiter hören

Mitarbeiter können bei Einschränkungen der Fuhrparknutzung sichtlich empfindlich reagieren. Wer konkrete Maßnahmen zur Kostenreduzierung durch die Firmenwagenrichtlinie plant, sollte alle Betroffenen rechtzeitig ins Boot holen, um mit ihnen die realistische Umsetzung zu diskutieren. Denn einiges aus der Planungsphase lässt sich vielleicht nicht hundertprozentig so umsetzen, wie es in der vorher gewollt war. Bei anderen Veränderungen in der Car Policy herrscht möglicherweise Gesprächsbedarf. Etwa dann, wenn die Kosten unter Umständen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt werden. Dazu zählen vom Fahrer selbst verschuldete Kosten wie Bußgelder oder Abschleppkosten, sowie Kosten, die bei der privaten Nutzung entstehen.

Mitarbeiter sprechen

Vorgang bei Schadensfall festlegen

Klare Regelungen in der Firmenwagenrichtlinie sollten auch bei einem Schadensfall oder einem Verkehrsdelikt gelten. Individuelle Vereinbarungen über eine Selbstbeteiligung im Fall eines selbstverschuldeten Schadens durch den Dienstwagennutzer sparen dem Unternehmen zusätzlich Geld. Was jedoch nicht jeder weiß: Wenn der Arbeitgeber Bußgelder des Mitarbeiters übernimmt, ist dies ein geldwerter Vorteil und damit steuerpflichtiger Arbeitslohn!

Trends und Entwicklungen bei der Fuhrparkrichtlinie

Der Dienstwagen als Anreiz

Bislang war es normal, Marken und Modelle klar bestimmten Gruppen von Mitarbeitenden mithilfe einer Dienstwagenrichtlinie zuzuordnen. Die Führungsetage fuhr oft Audi, BMW oder Mercedes, die normalen Mitarbeitenden häufig VW, Skoda, Opel oder ähnliches. Immer beliebter wird die Möglichkeit, bei besonders begehrten Fachkräften Ausnahmen von der Car Policy zu machen.

Das Klima in der Car Policy im Blick

Das Klima ist nicht erst seit heute im Fokus - trotzdem werden Umweltaspekte bei der Dienstwagenwahl immer wichtiger. Faktoren wie Spritverbrauch oder Schadstoffausstoß können schon in der Dienstwagenregelung eingegrenzt werden. Vermehrte Home-Office-Jobs könnten die Nachfrage nach Dienstwagen in Zukunft sogar verringern. Die Fuhrparkleitung sollte daher ggf. die Car Policy einmal überarbeiten und umweltfreundliche Alternativen anbieten.

Car Policy bei Elektroautos

Car Policy CO2: Verankerung der Nachhaltigkeit

Neben allgemeinen Regeln zur Nutzung des Firmenwagens regelt die Car Policy, welche Fahrzeugtypen die Mitarbeiter erhalten. Üblich ist, dass Mitarbeiter aus einer Auswahl an Fahrzeugmodellen auswählen können. Die Motorisierung und Ausstattung ist dabei in der Firmenwagenrichtlinie meist vorgeschrieben. Grund hierfür ist, dass Fuhrparkleiter bei größeren Stückzahlen Sonderkonditionen erhalten.

Alternative Antriebe in der Dienstwagenrichtlinie

Mittlerweile spielen in der Car Policy jedoch auch alternative Antriebe eine stärkere Rolle. So bieten Unternehmen neben klassischen Fahrzeugmodellen auch Elektrofahrzeuge als Dienstwagen an. Entscheidet sich ein Mitarbeiter für ein Fahrzeug mit geringen CO2 Emissionen, kann er z. B. durch eine hochwertige Ausstattung belohnt werden. Durch die Verankerung der CO2 Werte in der Car Policy fördert der Fuhrparkleiter umweltfreundliches Verhalten. Gleichzeitig kann so das Auftreten der Mitarbeiter und des Unternehmens kontrolliert werden. Möchte ein Unternehmen sich für seine besondere Nachhaltigkeit aufstellen, hilft die Car Policy CO2 Richtlinie bei der Umsetzung im Fuhrpark.

FAQ

1.Was ist eine Car Policy?

Eine Car Policy ist ein Regelwerk, das die Nutzung von Dienstwagen in einem Unternehmen festlegt. Sie definiert Richtlinien für die Berechtigung, die Art der Nutzung, die Verantwortlichkeiten der Fahrer und die Verwaltung der Fahrzeuge.

2. Warum ist eine Car Policy wichtig für das Fuhrparkmanagement?

Eine Car Policy ist wichtig, um klare Richtlinien und Verfahren für die Nutzung von Dienstfahrzeugen zu etablieren. Sie hilft bei der Vermeidung von Missverständnissen, stellt sicher, dass die Fahrzeuge effizient genutzt werden, und minimiert das Risiko von Unfällen und Haftungsfragen.

3. Welche Elemente sollten in einer Car Policy enthalten sein?

Eine umfassende Car Policy sollte Regelungen zu Fahrzeugtypen, Berechtigungskriterien, Nutzungsbedingungen, Verantwortlichkeiten der Fahrer, Wartung und Instandhaltung, Unfallverhalten und Verfahren bei Verstößen gegen die Richtlinien enthalten.

4. Wie wirkt sich die Car Policy auf die Steuer aus?

Die Car Policy kann steuerliche Auswirkungen haben, insbesondere wenn es um die private Nutzung von Dienstwagen geht. Die Regelungen sollten daher steuerliche Aspekte berücksichtigen, wie z.B. die Versteuerung privater Fahrten oder die Dokumentation für das Finanzamt.

5. Wie kann die Einhaltung der Car Policy sichergestellt werden?

Die Einhaltung der Car Policy kann durch regelmäßige Schulungen, klare Kommunikation der Richtlinien, Überwachung der Fahrzeugnutzung und konsequente Anwendung von Sanktionen bei Verstößen sichergestellt werden. Technologische Lösungen wie Fuhrparkmanagement-Software können ebenfalls zur Überwachung und Verwaltung beitragen.

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Führerscheinkontrolle Formular

Der Arbeitgeber muss die Führerscheinkontrolle im Fuhrpark regelmäßig durchführen und die Kontrolle dabei gemäß der Unfallverhütungsvorschriften dokumentieren. Kriegt ein Fahrer ohne gültigen Führerschein ein Fahrzeug zugewiesen, macht sich der Halter strafbar. Zur Dokumentation kann ein Formular zur Führerscheinkontrolle verwendet werden. 

Hier Formular herunterladen! Führerscheinkontrolle Formular

Im Artikel erfahren Sie:

  1. Zweck des Formulars: Das Formular zur Führerscheinkontrolle dient dazu, die regelmäßige Überprüfung der Führerscheine von Mitarbeitern in einem Fuhrpark zu dokumentieren, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen.

  2. Wichtigkeit der regelmäßigen Kontrolle: Die regelmäßige Führerscheinkontrolle ist notwendig, um zu gewährleisten, dass alle Fahrer über eine gültige Fahrerlaubnis verfügen und um das Unternehmen vor rechtlichen Konsequenzen zu schützen.

  3. Digitale Lösungen: Neben dem traditionellen Formular gibt es auch digitale Lösungen für die Führerscheinkontrolle, die den Prozess vereinfachen und automatisieren können.

Führerscheinkontrolle: rechtlicher Hintergrund

Die Führerscheinkontrolle gehört zum Alltag in jedem Fuhrpark. Die ordnungsgemäße Durchführung einer Führerscheinkontrolle bewahrt das Unternehmen vor eventuellen Regressansprüchen und sichert den Betrieb. Das Thema wird jedoch noch viel zu oft auf die leichte Schulter genommen. Viele Fuhrparkleiter sehen die Führerscheinkontrolle als nebensächlich an – dabei kann die Missachtung der Pflicht schwerwiegende Folgen haben. Die Führerscheinkontrolle muss der Arbeitgeber oder Fuhrparkleiter durchführen. Dabei haben sie die Möglichkeit die Führerscheinkontrolle per Formular oder elektronisch durchzuführen - beide Varianten erleichtern den Vorgang und sichern eine lückenlose Dokumentation. Ein Führerscheinkontrolle Formular dokumentiert die durchgeführte Führerscheinprüfung und sichert somit das Unternehmen ab. 

Führerscheinkontrolle

Mit digitaler Führerscheinkontrolle absichern

Gerade im stressigen Fuhrparkalltag können Fuhrparkleiter die regelmäßige Führerscheinkontrolle vergessen. Hinzu kommt, dass Vorlagen fehleranfällig sein können. Werden nicht alle Prüfdaten richtig eingetragen, kann das Unternehmen Probleme erhalten. Der Einsatz eines digitalen Tools hilft, die Führerscheinkontrolle gemäß Gesetz zu kontrollieren. Das Tool erinnert die Fuhrparkleiter daran, dass die Kontrolle ansteht. Die eigentliche Führerscheinkontrolle kann dabei durch die Fahrer selbst durchgeführt werden. 

Formular zur Führerscheinkontrolle

Sie können hier ein Führerscheinkontrolle Formular kostenlos herunterladen. Nutzen Sie dieses gerne für die regelmäßige Führerscheinprüfung. Dafür kann die Vorlage zur Führerscheinkontrolle einfach ausgedruckt, ausgefüllt und abgeheftet werden. Für eine höhere Rechtssicherheit empfehlen wir, sich auch für unsere Beratung zum Einsatz eines digitalen Tools anzumelden.

Vorteile der Beratung
  • Sie erfahren wie ein digitales Tool die rechtssicheren Führerscheinkontrolle garantiert.
  • Sie erhalten dabei ein zugeschnittenes Angebot auf Ihre Bedürfnisse.
  • Die Beratung ist unverbindlich und kann jederzeit per Telefon durchgeführt werden.

Jetzt herunterladen

Führerscheinkontrolle Formular

Bußgelder mit der Führerscheinkontrolle verhindern

Die Abkürzung FSK steht für die Führerscheinkontrolle, die mindestens halbjährlich im Fuhrpark erfolgen muss. Denn nur wer einen gültigen Führerschein besitzt, darf die Fahrzeuge bewegen. Sonst drohen dem Fahrer und Fuhrparkleiter rechtliche Konsequenzen. Die Führerscheinkontrolle dient somit der Sicherheit der Fahrer und Außenstehenden.

Neben dem Fahrtenbuch ist die Führerscheinkontrolle ein weiterer administrativer Aufwand der Fuhrparkverwaltung. Welcher Fahrer muss wann als nächstes kontrolliert werden? Wann hat dieser Zeit für eine Kontrolle? Wer führt die Kontrolle durch? Wo werden alle Dokumente lückenlos und rechtskonform abgelegt?

Führerschein

Warum ist die Führerscheinkontrolle so wichtig?

In der Regel ist das Unternehmen Halter aller Fahrzeuge im Fuhrpark. Sich vor der Einstellung neuer Mitarbeiter die Fahrerlaubnis vorlegen zu lassen, ist Standard. Doch was, wenn ein Mitarbeiter den Führerschein verliert, dies dem Betrieb jedoch nicht meldet, etwa aus Sorge um seinen Arbeitsplatz? Kommt es zu einem Unfall – ob selbst- oder fremdverschuldet –, ist der Halter in der Pflicht. Nach §21 StVG ist das Anordnen von Fahrten ohne gültige Fahrerlaubnis eine Straftat. Unterlässt der Halter es, sich zu vergewissern, dass diese vorliegt, macht er sich eben diesem Vorwurf schuldig. Darüber hinaus erlischt in der Regel der Versicherungsschutz.

Formular zur Führerscheinkontrolle

Formular Führerscheinkontrolle

Um die Führerscheinkontrolle als Arbeitgeber genau zu dokumentieren, können diese kostenfreie Führerscheinkontrolle Formulare nutzen. Sie helfen dabei, die Informationen zu notieren und für die Akten zu verstauen. Doch Vorsicht: Selbst bei kostenlosen Vorlagen zur Führerscheinkontrolle passieren Fuhrparkverantwortlichen häufig Fehlern. Oft werden die Prüfintervalle vernachlässigt, die Formulare nicht richtig datiert und Unterschriften ausgelassen. 

 hilft Ihnen dabei, alle wichtigen Informationen zu notieren und für Ihre Akten sicher zu verstauen. Gleichzeitig dient das Formular als Bestätigung der Führerscheinkontrolle. In der Vorlage zur Führerscheinkontrolle können Sie unter anderem Angaben zum Fahrer und dem Führerschein sowie die Unterschrift festhalten. So stellen Sie sicher, dass Sie keine Kontrollen verpassen und Sie die Halterhaftung einhalten.

Führerscheinkontrolle rechtssicher durchführen

Wer die Führerscheinkontrolle rechtssicher durchführen möchte, sollte eine digitale Lösung einsetzen. Mittlerweile bieten viele Anbieter von Fuhrparksoftware eine elektronische Führerscheinkontrolle an. Diese schafft die Arbeit auf FuhrparkleiterInnen Seite ab. Das System erkennt automatisch, wenn eine Prüfung wieder notwendig ist. Das Fahrpersonal wird dann zur der Führerscheinkontrolle aufgefordert und kann diese selbstständig z. B. per App durchführen. Auch für die FahrerInnen ist das von Vorteil, denn müssen sie nicht mehr zur Fuhrparkleitung ins Büro fahren, um die Prüfung durchzuführen. Um alles zu dem Thema zu erfahren, können Sie sich hier unverbindlich für eine Beratung anmelden. 

Beratung anfordern

Führerscheinkontrolle durch Arbeitgeber

In jedem Fuhrpark ist bei der Überlassung von Firmenfahrzeugen besonders die Kontrolle eines Dokumentes wichtig: des Führerscheins. Nur mit einer gültigen Fahrerlaubnis dürfen Mitarbeiter die Fahrzeuge bewegen und so sieht es der Gesetzgeber vor, dass die Führerscheinkontrolle durch den Arbeitgeber mindestens zweimal im Jahr erfolgt. Geschieht das nicht, drohen laut Halterhaftung unter Paragraf 21 des Straßenverkehrsgesetzes (Abs. 1 Nr. 2) hohe Geldstrafen oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr für die verantwortliche Person. Darüber können erhebliche zivilrechtliche Konsequenzen entstehen. Um die durchgeführte Führerscheinkontrolle zu beweisen, können Arbeitgeber ein Formular einsetzen.

Nicht zuletzt auch um den Halter vor möglichen Strafen zu schützen, ist eine regelmäßige Führerscheinkontrolle durch den Arbeitgeber, die über das einmalige Prüfen bei der ersten Schlüsselübergabe hinaus geht, essentiell im Fuhrpark. Damit die Dokumentation absolut revisionssicher und lückenlos vonstatten geht, greifen immer mehr Fuhrparkverantwortliche zur elektronischen Führerscheinkontrolle. Besonders wenn mehrere Fahrer Zugriff auf den Fuhrpark haben, können auf diesem Weg Berge an Bürokratie eingespart werden.

Wer ist der Fahrzeughalter? Rechtlich ist derjenige als Halter relevant, der bei der zuständigen Behörde als eben solcher gemeldet ist und über die Nutzung des Fahrzeuges entscheidet. In einem Unternehmen betrifft das in der Regel die Geschäftsführung, die die Fahrzeuge zu Firmenzwecken beschafft. Die Halterverantwortlichkeiten wie die regelmäßige Führerscheinkontrolle lassen sich mit einer schriftlichen Erklärung auf Mitarbeiter wie den Fuhrparkleiter übertragen.

Führerscheinkontrolle vom Arbeitgeber – wer ist dazu autorisiert?

In den meisten Unternehmen wird die Führerscheinkontrolle mit Formular, digital oder mittels Prüfstationen vom der fuhrparkverantwortlichen Person durchgeführt. Wird diese jedoch von der Unternehmensleitung repräsentiert, so ist diese Person in der Verantwortung, die Führerscheinkontrolle zwei mal jährlich durchzuführen. Wesentlich ist dabei, dass die Mitarbeitenden darüber informiert werden, wer die zuständige Person für eine Führerscheinkontrolle ist, und wer sie im Falle einer Abwesenheit vertreten darf. Eine Führerscheinkontrolle vom Arbeitgeber betrifft nur jene Mitarbeitenden, die Zugang haben zur Nutzung der Fahrzeugflotte. Nur dann ist es den Fuhrparkverantwortlichen oder der Geschäftsführung erlaubt, die persönlichen Daten der Mitarbeitenden mittels einer Führerscheinkontrolle mit Formular oder digital durchzuführen. Eine Fuhrpark Führerscheinkontrolle ist etwas sehr Persönliches. Daher sollte die verantwortliche Person mit Respekt und Transparenz bei der Führerscheinkontrolle vorgehen.

Dieses Gesetz muss bei einer Führerscheinkontrolle der Arbeitgeber beachten

Bei einer Fuhrpark Führerscheinkontrolle geht es um den Schutz für die Mitarbeitenden, aber auch um den Schutz der verantwortlichen Person. Der §21 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) besagt Folgendes hinsichtlich der Führerscheinkontrolle des Arbeitgebers: Wer ohne Fahrerlaubnis ein Fahrzeug lenkt, muss mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr rechnen. Ein Halter, der jemandem erlaubt, mit dem Fahrzeug des Unternehmens zu fahren, ohne eine Führerscheinkontrolle vorher durchzuführen, muss mit derselben Strafe rechnen. Sinn ist, dass die Sicherheit im Straßenverkehr so gut, wie möglich, gewahrt wird. Durch die Führerscheinkontrolle mit Formular oder digital stehen bereits einige Tools zur Verfügung, die diesen Prozess vereinfachen sollen. Eine Führerscheinkontrolle mit Formular spricht nicht jeden an. Ebenso verhält es sich mit einer digitalen Führerscheinkontrolle des Arbeitgebers. Gesetzlich wird die digitale Führerscheinkontrolle, sowie die analoge Art der Fuhrpark Führerscheinkontrolle akzeptiert. 

Welche Folgen kann die Unterlassung der Führerscheinkontrolle haben?

Ordnet der Arbeitgeber oder Fuhrparkmanager an, dass ein Mitarbeiter ohne Führerschein das Fahrzeug fährt, haftet er persönlich für die Folgen – auch wenn er davon keine Kenntnis hatte. Hier gilt vielmehr: Unkenntnis schützt vor Strafe nicht. Bei unterlassener Führerscheinkontrolle drohen Geldstrafen, im schlimmsten Fall sogar Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr.

Gesetzesauszug zur Führerscheinkontrolle durch Arbeitgeber

Führerschein liegt auf Tastatur

Paragraph 21 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) regelt das Fahren ohne Fahrerlaubnis. Hier ist auch festgehalten, welche Strafen in einem solchen Falle verhängt werden würden. Wichtig: Hier ist nur potentiell der Fahrzeugführer betroffen. Auch der Halter, sofern er einer anderen Person das Fahren ohne Führerschein gestattet, kann sich strafbar machen. Das Gesetz schreibt folgendes vor:

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer […] (2) als Halter eines Kraftfahrzeugs anordnet oder zulässt, dass jemand das Fahrzeug führt, der die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder dem das Führen des Fahrzeugs […] verboten ist.

§ 21 StVG Tweet

Je nach Schwere des Vergehens, können Geld- oder sogar Freiheitsstrafen die Konsequenz sein. Teilweise kommt es auch zur Beschlagnahmung des unzulässig geführten Fahrzeugs. Laut Gesetz darf der Halter des Fahrzeugs nicht darauf vertrauen, dass ein Fahrer den Verlust seiner Fahrerlaubnis aus eigenen Stücken mitteilt. Mögliche Strafen können nur vermieden werden, indem die Führerscheinkontrolle regelmäßig und sorgfältig durchgeführt werden.​

Sonderfälle der Führerscheinkontrolle durch Arbeitgeber

Ein Sonderfall, der Fuhrparkleitern des öfteren Probleme macht, sind ausländische Führerscheine. Mit ihnen kann ein regelrechter bürokratischer Rattenschwanz einhergehen: Aufenthaltszeiten, 185-Tage-Regelung, Lebensmittelpunkt, Wohnsitz, Umschreibung auf eine deutsche Fahrerlaubnis, weitere Fahrprüfungen usw. Es ist nicht zu unterschätzen, wie sehr ein Fuhrparkmanager hier über die einzelnen Gesetzesregelungen im Bilde sein muss, um einen ausländischen Führerschein korrekt einschätzen zu können. Im Zweifel ist es daher immer noch besser, weitere Abteilungen oder Fachpersonen wie z.B. einen Steuerberater zur Führerscheinkontrolle zu Rate zu ziehen.

Ein weiterer heikler Fall sind Poolfahrzeuge. Zwar ist empfohlen, den Führerschein des Fahrers vor jeder Fahrt neu zu kontrollieren, doch in der Praxis ist dies nicht immer umsetzbar. Mit einem schriftlichen Nutzungsüberlassungsvertrag kann diese Problematik bekämpft werden. Eine einfache Lösung könnten externe Dienstleister wie der TÜV oder ADAC sowie elektronische Führerscheinkontrollen darstellen.

Durchführung der Führerscheinkontrolle

Laut Rechtsprechung (BGH VRS, Bd. 34, 354) genügt es, bei jedem Fahrer zweimal pro Jahr stichprobenartig eine Führerscheinkontrolle durchzuführen. Dies kann sowohl intern als auch extern durch einen Dienstleister geschehen. In jedem Fall sollten die Verantwortlichkeiten im Voraus klar erkennbar sein und der betroffene Mitarbeiter der Führerscheinkontrolle unterwiesen werden. Der Mitarbeiter, der mit der Kontrolle beauftragt wird, muss darüber informiert werden, wie ein Führerschein korrekt gelesen wird.

Darauf müssen Arbeitgeber bei der Führerscheinkontrolle achten

Bei der Kontrolle muss der Führerschein im Original eingesehen werden. Dies ist auch als Sichtprüfung bekannt. Die allererste Führerscheinkontrolle durch den Arbeitgeber sollte entweder bei der Einstellung des Mitarbeiters oder bei der ersten Übergabe eines Firmenfahrzeuges stattfinden. Es empfiehlt sich die dann folgenden Prüfungszeiträume zu planen, um keine Kontrolle zu verpassen. Für die Unterlagen kann eine Kopie des Führerscheins in der Personalakte oder beim Fuhrparkmanagement hinterlegt werden, allerdings gilt es hier die Datenschutzrichtlinien zu beachten.

Weiterhin muss der Fuhrparkleiter sichergehen, dass der Fahrer keinem Fahrverbot unterliegt. Ist dies der Fall muss er außerdem darauf achten, dass der Fahrer auch wirklich nicht fährt. Tut der Fahrer dies doch, kann sich der Halter nach den oben genannten Gesetzen strafbar machen.

Führerscheinkontrolle

Wie lässt sich das Vorhandensein des Führerscheins effektiv kontrollieren?

Die Führerscheinkontrolle vom Arbeitgeber muss nicht aufwendig sein – wenn passende Systeme verwendet werden. Zunächst einmal ist nicht vor jeder Fahrt zwingend eine Sichtkontrolle notwendig. Hat der Fahrzeughalter oder ein von ihm beauftragter Mitarbeiter vor Fahrtantritt „sichere Kenntnis“ erhalten, dass die Fahrerlaubnis vorliegt, darf er auf diese Aussage vertrauen. Das gilt allerdings nicht, wenn er hätte erkennen müssen, dass dies nicht der Fall ist. Im Zweifelsfall können entsprechende Beweise schwer zu erbringen sein. Es ist daher ratsam, mit einem Führerscheinkontrolle Formular dies zu dokumentieren.

Notwendige Angaben im Führerscheinkontrolle Formular:

  • Angaben zum Fahrer:
    • Name
    • Wohnsitz
    • Kontaktdaten
  • Angaben zur Fahrerlaubnis:
    • Listennummer
    • Klasse
    • Ausstellungsdatum, und -ort sowie ausstellende Behörde
    • Ablaufdatum, falls vorhanden
    • Beschränkungen mit Schlüsselzahlen (z.B. 01 für Sehhilfen)
    • Ggf. weitere Dokumentation des Fuhrparkmanagements (z.B. Kopie)
  • Datum und Unterschriften von sowohl Fuhrparkleiter als auch Fahrer
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Besonderheiten bei der Fuhrpark Führerscheinkontrolle

Lenken wir den Fokus auf die Führerscheinkontrolle bei den Poolfahrzeugen, die in einem Fuhrpark mehrfach genutzt werden. Der Vorteil dieser Fahrzeugnutzung ist, dass die Wagen zu unterschiedlichen Zeiten von verschiedenen Personen benützbar sind. Dies erhöht die Flexibilität des Unternehmens und ermöglicht eine optimale Auslastungseffizienz. In diesem besonderen Fall taucht manchmal die Frage auf, ob auch dann im Fuhrpark die Führerscheinkontrolle durchgeführt werden muss. Die klare Antwort ist ja. Denn es ist unwesentlich, für welches Fahrzeug Mitarbeitende die Fahrerlaubnis bei einer Führerscheinkontrolle zeigen müssen. Wichtig ist, dass er oder sie bei einer Führerscheinkontrolle durch die Fuhrparkverantwortlichen oder eine andere autorisierte Person die nötigen Unterlagen vorweisen kann. Es muss also zwei mal im Jahr eine Führerscheinkontrolle mit Formular beziehungsweise digital durchgeführt werden, damit die Nutzung von Dienstfahrzeugen dem gesetzlichen Bereich und dem Versicherungsschutz entspricht. 

Die Rolle der Halterhaftung bei der Fuhrpark Führerscheinkontrolle

Der Halter eines Fuhrparks ist diejenige Person, welche über den Einsatz der Fahrzeuge bestimmt. Außerdem trägt sie die Kosten für die Fahrzeuge, aber auch deren Nutzen. Daraus geht hervor, dass das Unternehmen selbst die Rolle des Fahrzeughalters innehat. Es kann die Funktion des Fahrzeughalters aber auch an die fuhrparkverantwortliche Person delegieren. Je nachdem, wer die Verantwortung über die Fahrzeuge trägt, ist auch dafür zuständig, dass die Führerscheinkontrolle in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird. Denn dies ist eines der Aufgabengebiete, die auf der To-do-Liste eines Fahrzeughalters stehen. Diese Aufgabenverteilungen und Führerscheinkontrolle sollten in einem Unternehmen klar abgesteckt sein, so dass alle Beteiligten genau wissen, in welchem Radius sich ihr Verantwortungsbereich abspielt. Es kann, auch ohne diese Voraussetzung, für lange Zeit alles gutgehen. Aber spätestens bei einem Unfall werden die Verantwortungsbereiche transparent. Und dann kann es bei einer Nichteinhaltung der regelmäßigen Fuhrpark Führerscheinkontrolle für die Halterhaftung unangenehm werden. Daher muss unbedingt eine Führerscheinkontrolle stattfinden. 

Führerscheinkontrolle und Datenschutz vereinbaren

Wird eine Führerscheinkontrolle vom Arbeitgeber notwendig, so ist dies nur dann erlaubt, wenn man eine Autorisierung hat, ein Fahrzeug aus dem Fuhrpark des Unternehmens zu lenken. In diesem Fall kann der Betrieb eine Führerscheinkontrolle mit einem Formular oder in digitaler Form einfordern. Unter diesen Umständen ist eine Führerscheinkontrolle vom Arbeitgeber mit dem Datenschutz vereinbar. Ob die elektronische Variante bevorzugt wird, oder für die Führerscheinkontrolle ein Formular verwendet wird, ist Geschmackssache. Erfahrungsgemäß erweist sich die digitale Form der Führerscheinkontrolle als unkompliziertere Version, denn sie läuft automatisch ab. Außerdem gibt es die Möglichkeit, an Prüfstationen eine Führerscheinkontrolle durchzuführen. Hierbei muss allerdings auf dem Führerschein ein Siegel angebracht werden. Dadurch hat der Fuhrparkleiter jederzeit den vollen Überblick über die Fahrerlaubnis der angestellten Mitarbeitenden. Eine Führerscheinkontrolle kann theoretisch vor jeder Ausfahrt erfolgen. In der Praxis ergibt sich jedoch in den meisten Fuhrparks eine zweimalige Führerscheinkontrolle pro Jahr. 

FAQ zur Führerscheinkontrolle durch den Arbeitgeber

1. Warum müssen die Führerscheine kontrolliert werden?

Fröhliche Frau zeigt ihren Führerschein und Daumen nach oben

Generell dient die Führerscheinkontrolle der Sicherheit der FahrerInnen und Außenstehenden, die im Straßenverkehr unterwegs sind. Als Halter eines Fahrzeugs haftet man für Schäden, die durch das eigene Fahrzeug entstehen. Kommt es zu einem Unfall, der aus Haltersicht eigen- oder fremdverschuldet sein kann, greift durch die Unfallbeteiligung zunächst die Halterhaftpflicht. Fahrten darf ein Arbeitgeber darüber hinaus nicht anordnen, wenn Fahrten ohne eine gültige Fahrerlaubnis durchgeführt werden sollen. Hier macht sich der Halter des Fahrzeugs selbst strafbar. Aus diesem Grund sollte sich der Fahrzeughalter immer vergewissern, dass die Fahrten mit einer Fahrerlaubnis vorgenommen werden und sich diese mittels Führerscheinkontrolle vorlegen lassen. Neben einer Straftat durch unerlaubt angeordnete Fahrten verliert der Halter auch seinen Versicherungsschutz infolge eines Unfalls.

2. Wie oft muss der Führerschein vom Arbeitgeber kontrolliert werden?

Die UVV Führerscheinkontrolle muss in regelmäßigen Abständen erfolgen. Hierbei ergibt sich, dass die Führerscheinvorlage beim Arbeitgeber mindestens in halbjährlichen Abständen durchgeführt werden sollten.

3. Erfolgt die betriebliche Führerscheinkontrolle über den Arbeitgeber?

Üblicherweise ist der Arbeitgeber Halter der Fahrzeuge seines Fuhrparks. Insofern verteilt er auch die Fahrzeuge für die zu unternehmenden Einsätze. Aus diesem Grund ist er auch für die betriebliche Führerscheinkontrolle in seinem Fuhrpark regelmäßig zuständig und muss diese entsprechend durchführen. Nach Maßgabe der Unfallverhütungsvorschriften sind die Kontrollen der Führerscheine auch entsprechend zu dokumentieren. Für die Dokumentation kann der Arbeitgeber beispielsweise ein Formular zur durchgeführten Führerscheinkontrolle verwenden und dieses dann archivieren. Verfügt der Betrieb über eine gesondertes Fuhrparkmanagement, dann kann auch die Fuhrparkleitung die Kontrollen der Führerscheine durchführen.

4. Wie wird die Führerscheinkontrolle in der Firma durchgeführt?

Die Führerscheinkontrolle in der Firma wird durch unmittelbare Vorlage des Führerscheins durchgeführt. Der Arbeitgeber lässt sich hierzu physisch den Führerschein vorlegen. Dabei kann die Kontrolle über ein Formular oder auch elektronisch dokumentiert werden. Die Archivierung der durchgeführten Kontrollen ist wichtig, damit alle Fahrzeuge auch ordnungsgemäß unterwegs sind und der Versicherungsschutz erhalten bleibt.

5. Was passiert bei Missachtung der Pflicht zur Führerscheinkontrolle?

Die Führerscheinkontrolle ist für den Halter des Fuhrpark essentiell. Würde es zu einem Unfall kommen, der selbst- oder fremdverschuldet geschehen ist, greift zunächst die Halterverpflichtung. Wurde die Fahrt vom Arbeitgeber als Halter des Fahrzeugs angeordnet, obwohl keine gültige Fahrerlaubnis vorliegt und er dies nicht kontrolliert hat, dann liegt eine Straftat durch Unterlassen vor. Weiterhin verliert der Fahrzeughalter auch seinen Versicherungsschutz aus der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung, wenn es zu einem Unfall kommt.

Führerscheinkontrolle UVV

Alternative: elektronische Führerscheinkontrolle

Bei einem rechtlich sensiblen Thema wie der Führerscheinkontrolle ist auf eine Zettelwirtschaft keinen Verlass. Die Koordination von Listen und Formularen, die Absprache mit Mitarbeitern zu jeder Kontrolle rauben auf beiden Seiten Zeit und Nerven, die sinnvoller für andere Tätigkeiten genutzt werden könnten. Besonders bei heiklen Fällen wie Fahrzeugpools ist der Aufwand einer rechtskonformen manuellen Führerscheinkontrolle mit Vordrucken nicht zu unterschätzen. Zwar ist es ratsam, den Führerschein des Fahrers vor jeder Fahrt neu zu kontrollieren, doch in der Praxis ist dies nicht immer umsetzbar. Um das Arbeitspensum auf ein Minimum zu verringern und die Effizienz im Fuhrpark zu steigern, hilft eine elektronische Führerscheinkontrolle. 

Statt mit Formular Führerscheinkontrolle digital durchführen

Person schaut auf Smartphone

Die elektronische Führerscheinkontrolle vereinfacht das Prozedere. Da sie vollautomatisch abläuft, haben weder Fahrer noch Fuhrparkleiter einen hohen Aufwand. Mit dem richtigen System liegt die Kontrolle auf Seiten des Fahrers, sodass der Fuhrparkverantwortliche nur bei Versäumnis aktiv werden muss. Die Führerscheinkontrolle erfolgt bei modernen Systemen via App. Fahrer werden an anstehende Führerscheinkontrollen erinnert und führen diese eigenständig mit Smartphone oder Tablet durch. Gleichzeitig ist der Fahrzeughalter dank lückenloser und revisionssicherer Dokumentation vor rechtlichen Konsequenzen geschützt. Die Dokumentation ist rechtssicher, besteht also vor Gericht. Darüber hinaus fließen die Daten durch entsprechende Schnittstellen in das Fuhrparkmanagementsystem. So hat das Unternehmen beziehungsweise der Fuhrparkleiter zu jeder Zeit einen Überblick darüber, welche Führerscheine vorliegen und kann, falls notwendig, Mitarbeiter an die Pflicht zur Vorlage erinnern.

Verschiedene Möglichkeiten der digitalen Führerscheinkontrolle

Elektronisch gibt es mehrere Möglichkeiten wie ein Führerschein auf seine Gültigkeit geprüft werden kann. Entscheidet sich ein Fuhrparkleiter für die Einführung der elektronischen Führerscheinkontrolle ist es wichtig, dass dieser sich zuerst darüber Gedanken macht wie diese Kontrolle am besten durchgeführt werden soll und sich anschließend für den Anbieter mit der passendsten Lösung entscheidet.

Führerscheinkontrolle an Prüfstationen

Eine Methode die in der UVV vorgeschriebenen Führerscheinkontrolle einzuhalten, stellt die Verwendung von Prüfstationen dar. Hierfür muss zuerst ein Siegel auf dem Führerschein angebracht werden. Dieses Siegel ermöglicht eine automatische Prüfung des Führerscheins. Ist es Zeit für die Kontrolle, muss der Mitarbeiter seinen Führerschein lediglich an eine Prüfstation halten.

Führerscheinkontrolle mit dem Smartphone

Person schaut auf Handy

Die Führerscheinkontrolle mit dem Smartphone kommt am ehesten der Sichtkontrolle durch den Fuhrparkleiter gleich. Möchte man diese Methode verwenden, muss zuerst die App des Anbieters heruntergeladen werden. Steht eine Führerscheinkontrolle an, leitet die Smartphone App den Mitarbeiter durch den Kontrollprozess. Während des Prozesses muss der Mitarbeiter ein Foto seines Führerscheines aufnehmen, welches anschließend vom Anbieter überprüft wird.

Wichtig hierbei: Das Smartphone muss über eine Kamera, einen Blitz und eine stabile Internetverbindung verfügen.

Beide Methoden haben den großen Vorteil, dass der Fuhrparkleiter selbst nicht in die Kontrolle der Führerscheine involviert wird. Jeder Mitarbeiter kann selbstständig die Gültigkeit seines Führerscheins prüfen.

Führerscheinkontrolle durch den Arbeitgeber per Software

Nach aktueller Rechtsprechung reicht es aus, die Führerscheinkontrolle „regelmäßig“, das heißt, zweimal im Jahr durchzuführen. Besteht der Verdacht, dass eine Fahrerlaubnis nicht mehr vorliegt, ist es ratsam, so schnell wie möglich zu handeln. Hier kann eine elektronische Kontrolle außer der Reihe erfolgen oder eine persönliche Sichtprüfung. Ein begründeter Verdacht kann bereits vorliegen, wenn es zu außergewöhnlich vielen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung kommt. Hier spielt erneut die Fuhrparksoftware eine wichtige Rolle: Geschehen diese Ordnungswidrigkeiten im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit, werden sie dort vermerkt. Ein Warnhinweis kann dann den Ausschlag geben, eine Kontrolle anzuordnen.

Führerscheinkontrolle Vimcar Fleet
Elektronische Führerscheinkontrolle in Vimcar Fleet.

Anbieter Vimcar

Der Anbieter Vimcar ermöglicht beispielsweise die einfache Führerscheinkontrolle in Kooperation mit Avrios. Alle anstehenden oder überfälligen Kontrollen sind in der Fuhrparksoftware von Avrios einsehbar, sodass zeitfressende Besprechungen mit Fahrern, Ansammlungen von Papierkram und ständiges Erinnern an Fristen damit überflüssig sind.

Stattdessen werden Mitarbeiter automatisch daran erinnert, ihren Führerschein zu kontrollieren. Erst wenn die Kontrolle eingesendet oder nicht durchgeführt wurde, wird auch der Fuhrparkverantwortliche informiert – ohne direkte Absprache. Dabei sind alle Daten übersichtlich über die Fuhrparksoftware Avrios einsehbar und das Papierchaos vom Tisch. So wird keine Kontrollfrist mehr versäumt und die Dokumentation ist wirklich lückenlos und rechtskonform.

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FAQ

1. Was ist das Formular zur Führerscheinkontrolle und warum ist es wichtig?

Das Formular zur Führerscheinkontrolle ist ein Dokument, das die regelmäßige Überprüfung der Führerscheine von Mitarbeitern in einem Fuhrpark dokumentiert. Diese Kontrolle ist notwendig, um sicherzustellen, dass alle Fahrer über eine gültige Fahrerlaubnis verfügen, und um das Unternehmen vor rechtlichen Konsequenzen zu schützen.

2. Wie oft muss die Führerscheinkontrolle durchgeführt werden?

Die Führerscheinkontrolle sollte mindestens halbjährlich erfolgen. Dies stellt sicher, dass alle Fahrer, die Zugang zu Firmenfahrzeugen haben, über eine gültige Fahrerlaubnis verfügen.

3. Welche Informationen enthält das Formular zur Führerscheinkontrolle?

Das Formular enthält typischerweise Angaben zum Fahrer, wie Name und Kontaktdaten, sowie Details zur Fahrerlaubnis, wie Listennummer, Klasse, Ausstellungsdatum und -ort, Ablaufdatum und eventuelle Beschränkungen. Es sollte auch Datum und Unterschriften von sowohl Fuhrparkleiter als auch Fahrer enthalten.

4. Was passiert, wenn kein gültiger Führerschein vorliegt?

Wenn ein Mitarbeiter ohne gültige Fahrerlaubnis ein Fahrzeug führt, kann dies zu schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen für den Fahrer und den Fuhrparkleiter führen, einschließlich Geldstrafen und im schlimmsten Fall Freiheitsstrafen.

5. Können digitale Lösungen für die Führerscheinkontrolle verwendet werden?

Ja, viele Unternehmen setzen mittlerweile auf digitale Lösungen für die Führerscheinkontrolle. Diese Systeme können automatisch erkennen, wann eine Prüfung notwendig ist, und ermöglichen es den Fahrern, die Kontrolle selbstständig durchzuführen, oft über eine App. Dies spart Zeit und reduziert das Risiko von Fehlern.

Dienstwagenüberlassungsvertrag

Der Dienstwagenüberlassungsvertrag regelt Richtlinien und das Nutzungsrecht zu den Firmenwagen von Mitarbeitern. Der Kfz Überlassungsvertrag wird in der Regel vor der Fahrzeugübergabe von Arbeitgeber und Arbeitnehmer unterzeichnet. 

Hier Dienstwagenüberlassungsvertrag erhalten

Im Artikel erfahren Sie:

  1. Zweck des Dienstwagenüberlassungsvertrags: Der Vertrag regelt die Bedingungen für die Nutzung von Dienstwagen durch Mitarbeiter, fördert Transparenz und Kommunikation und legt Verantwortlichkeiten fest, um Streitigkeiten vorzubeugen.

  2. Wichtige Vertragsinhalte: Der Vertrag behandelt Themen wie die Art der Fahrzeugnutzung (beruflich und/oder privat), steuerrechtliche Fragen, Kostenverteilung, Widerrufsrecht, Fahrzeugmodell und Auslandsnutzung.

  3. Risiken ohne Vertrag: Ohne einen Dienstwagenüberlassungsvertrag bleiben viele Aspekte unklar, was zu rechtlichen und finanziellen Risiken führen kann, insbesondere bei Unfällen oder Fahrzeugwechseln.

Der Dienstwagenüberlassungsvertrag

Der Dienstwagenüberlassungsvertrag wird in der Regel vor der Übergabe eines Firmenwagens von Arbeitgeber und Arbeitnehmer unterzeichnet. Da er schriftlich bindend ist, sind die getroffenen Vereinbarungen einzuhalten. Das bedeutet, dass sich bei einem Streitfall beide Parteien darauf berufen können. In dem Dienstwagenüberlassungsvertrag sind unter anderem Punkte wie Firmenwagenversteuerung, Widerrufsrecht, Betriebskostenerstattung und Regelungen für Schadensfälle festgelegt. Zuerst gilt es, bei der Vertragserstellung einige grundsätzliche Punkte zu bedenken. Die Aufbereitung und die Kommunikation rund um das Thema Dienstwagenüberlassungsvertrag fallen in den Zuständigkeitsbereich des Fuhrparkleiters, denn dieser gibt einige seiner eigenen Verantwortlichkeiten an den Fahrer des Firmenwagens ab.

Kostenloses Muster zum Dienstwagenüberlassungsvertrag

Laden Sie ein Dienstwagenüberlassungvertrag Muster hier herunter, um einen Eindruck der üblichen Vorschriften zu erhalten. Der Vertrag enthält typische Regeln zum Umgang mit Dienstfahrzeugen. Es empfiehlt sich, eine ähnliche und angepasste Verordnung im Unternehmen einzuführen, um Streitsituationen unter Mitarbeitern zu verhindern. Gleichzeitig können Sie so allgemeine Vorgaben zur Nutzung festlegen.

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Dienstwagenüberlassungsvertrag

Mit Dienstwagenüberlassungsvertrag auf der sicheren Seite

FuhrparkleiterInnen wünschen sich hinsichtlich des Fuhrparks klare Verhältnisse. Daher ist für sie, ihre MitarbeiterInnen und deren Dienstwagen ein Überlassungsvertrag von Bedeutung. Fuhrparkverantwortliche treffen so für sich und ihr Team klare Vereinbarungen und halten diese schriftlich fest. Auf diese Art gibt die Person im Unternehmen, die den Fuhrpark leitet, Teile ihrer eigenen Verantwortlichkeit ab. Zuständigkeiten liegen dadurch klar auf dem Tisch und dies beugt Streitigkeiten vor. Ein Dienstwagenvertrag fördert Transparenz und Kommunikation unter allen Verantwortlichen.

Kostenlose Kfz-Überlassungsvertrag Muster

Wer einen derartigen Vertrag für das Unternehmen benötigen, kann ein Muster davon online finden. Einfach herunterladen, ausdrucken und schon können FuhrparkleiterInnen die wichtigsten Punkte einsehen. Sagen die Dienstwagenüberlassungsvertrag den Fuhrparkverantwortlichen zu, empfiehlt es sich, eine Verordnung dieser Art einzuführen. Diese sollte im Unternehmen individuell angepasst werden.

Ein Dienstwagenüberlassungsvertrag und seine Checkliste

Nahaufnahme einer Checkliste.

Ein Dienstwagenüberlassungsvertrag fungiert wie eine Checkliste. Er schafft für Fuhrparkveranwortliche und alle involvierten Personen die rechtliche Basis, die der Nutzung eines Dienstwagens zugrunde liegen. Ein wichtiger Punkt darin ist die Art der Nutzung des Fahrzeugs. Wird der Dienstwagen ausschließlich für berufliche Zwecke genutzt, oder sind auch private Fahrten möglich? Steuerrechtliche Fragen diesbezüglich werden vorab anhand des Vertrages geklärt. Welche Kosten fallen an das Unternehmen und welche übernimmt der Fahrer oder die Fahrerin? All das wird festgehalten, damit bei Unstimmigkeiten eine Argumentationsbasis vorhanden ist. Der nächste, wichtige Punkt bezieht sich auf das Widerrufsrecht. Hier wird geklärt, ob eine dauerhafte Nutzung des Dienstwagens gewährt wird, oder nicht. Wenn ein Dienstwagenüberlassungsvertrags als Checkliste dient, so geht es auch um die anfallenden Kosten.

Bei der Variante eines Leasingfahrzeugs muss geregelt werden, wer für den Fahrzeugzustand und anfallende Kosten zuständig ist. Dadurch werden solide Rahmenbedingungen geschaffen und alle Beteiligten können sich daran orientieren.

Dienstwagen ohne Kfz Überlassungsvertrag und damit verbundene Risiken

Die Nutzung eines Dienstwagens birgt ein gewisses Risiko, wenn keine vertragliche Basis vorhanden ist. Werden spezifische Fragen nicht in schriftlicher Form geklärt, so bleibt es womöglich unklar, wer mit dem Dienstwagen fahren darf. Im Falle einer privaten Nutzung ist es unumgänglich, vertraglich zu fixieren, ob beispielsweise ein Ehepartner mit dem Dienstwagen fahren darf. Denn, sollte es zu einem Unfall kommen, kann dies zu erheblichen Unannehmlichkeiten führen. Wenn ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen auf einen Dienstwagenüberlassungsvertrag verzichten, so ist außerdem nicht geklärt, welches Fahrzeugmodell als Dienstwagen angemessen ist. Dabei kann es passieren, dass der Dienstwagen gegen ein anderes Modell ausgetauscht wird. Dies kann zu Unzufriedenheit im Unternehmen führen. Die nächste Frage ist, ob das Dienstfahrzeug im Ausland verwendet werden darf und wer die Kosten für etwaige Schäden tragen muss. Ohne Dienstwagenüberlassungsvertrag kann es hier zu finanziellen Stresssituationen kommen.

Vertrag heißt sich vertragen

Die Wortbedeutung von Vertrag kommt aus dem Spätmittelhochdeutschen und ist in ihrer Aussagekraft eindeutig. Ein Dienstwagengvertrag hilft Angestellten dabei, sich mit ArbeitgeberInnen zu vertragen. Klarheit und Transparenz sind wichtige Säulen für eine vertrauenswürdige Arbeitsatmosphäre. Schließlich hat jeder das Recht, genau darüber Bescheid zu wissen, wer im Schadensfall die Verantwortung trägt. Mit einem fest umrissenen Dienstwagenüberlassungsvertrag liegen Fahrpersonal und Fuhrparkverantwortliche im sicheren Bereich.

Grundsätzliche Punkte der Dienstwagenverordnung

1. Wie sieht der Umgang mit Dienstfahrzeugen und die Versteuerung aus?

Eine der wichtigsten Fragen bei einer Dienstwagenüberlassung ist: Darf der Arbeitnehmer den Firmenwagen ausschließlich betrieblich oder auch privat nutzen? Während bei einer rein dienstlichen Nutzung des Fahrzeugs die finanzielle Verantwortung hauptsächlich im Bereich des Arbeitgebers liegt, sieht es bei einer zusätzlich privaten Nutzung etwas komplizierter aus. Auf den Arbeitnehmer kommen finanzielle und steuerrechtliche Fragen zu. Demnach ist der private Nutzungsanteil nach der 1-Prozent-Regelung oder mit dem Fahrtenbuch zu versteuern. Es ist daher wichtig, in einem Dienstwagenüberlassungsvertrag festzulegen, welche Kosten das Unternehmen übernimmt und welche der Angestellte selbst zahlen muss.

2. Gibt es ein Widerrufsrecht im Dienstwagenüberlassungsvertrag?

Es kann sein, dass in einem Kfz Überlassungsvertrag ein Widerrufsrecht integriert ist. Dies ist für einen Arbeitgeber insofern sinnvoll, dass er sich die Option offen hält, den Firmenwagen nicht mehr zu gewähren. Eine betriebliche Übung entsteht, wenn der Mitarbeiter regelmäßig und über einen längeren Zeitraum einen Dienstwagen erhält. Das bedeutet, dass ein Arbeitnehmer durch die regelmäßige Wiederholung bestimmter Verhaltensweisen des Arbeitgebers Rückschlüsse darauf ziehen kann, dass sich der Arbeitgeber auch in Zukunft so verhalten wird.

Er kann also davon ausgehen, dass er über einen längeren Zeitraum gewährte Leistungen — wie beispielsweise einen Dienstwagen — auch zukünftig bekommt und erhält sogar einen Rechtsanspruch darauf. Der Arbeitgeber könnte folglich den Firmenwagen ohne ein vorher abgestimmtes Widerrufsrecht nicht ohne Weiteres wieder entziehen. Um das Einklagen der betrieblichen Übung des Arbeitnehmers zu verhindern, müssen beide Parteien vorab vertraglich über ein Widerrufsrecht erfahren, welches im Dienstwagenüberlassungsvertrag festgehalten ist. Nur in diesem Falle kann der Arbeitgeber den Dienstwagen ordnungsgemäß zurückziehen.

Widerrufsrecht Dienstwagenüberlassung

3. Handelt es sich um einen gekauften oder einen Leasingwagen?

Ist der Firmenwagen ein Leasing-Fahrzeug, so muss sichergestellt werden, dass die Richtlinien des Leasing-Partners eingehalten werden. Dies können beispielsweise anfallende Kosten oder der Fahrzeugzustand sein. Es muss zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer abgestimmt werden, wer für die Einhaltung dieser vertraglichen Bedingungen verantwortlich ist.

Umgang mit Firmenwagen im Dienstwagenüberlassungsvertrag

Neben den grundsätzlichen Fragen gibt es kleinere Regelungen, die festgelegt werden müssen. Diese spezifischen Fragen können in bestimmten Situationen darüber entscheiden, wer welche Kosten trägt. Achten Sie unbedingt darauf, was vertraglich festgelegt wird.

Dienstwagen Überlassung

1. Wer darf fahren?

Zunächst ist bei einer privaten Nutzung des Dienstwagens zu klären, ob ausschließlich der spezifische Arbeitnehmer oder auch anderen Personen, wie beispielsweise der Ehepartner, das Fahrzeug fahren dürfen. In der Regel kann ein anderer Fahrzeugnutzer eingetragen werden – sollte dies jedoch nicht möglich sein, ist davon abzuraten gegen die Dienstwagenrichtlinie zu verstoßen. Es kann beispielsweise bei einem Unfall mit dem Fahrzeug sehr teuer werden, wenn eben mal kurz der Ehepartner gefahren ist, obwohl laut Dienstwagenüberlassungsvertrag nur der eigentliche Arbeitnehmer fahren darf. Der Fuhrparkleiter sollte die Kollegen besten über die Sachlage informieren. 

2. Kann jederzeit ein Ersatz oder Austausch erfolgen?

Zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer muss des Weiteren geklärt sein, ob der Arbeitgeber den Firmenwagen jederzeit gegen ein anderes Modell austauschen darf. Genaue Bedingungen muss der Kfz Überlassungsvertrag vereinbaren.

3. Darf der Wagen im Ausland gefahren werden?

Der Gedanke an einen Urlaub mit dem Firmenwagen kann für die Mitarbeitenden verlockend sein. Doch ist eine Fahrt ins Ausland nicht explizit vertraglich im Dienstwagenüberlassungsvertrag erlaubt, können z. B. im Falle eines Schadens erhebliche Kosten für den Arbeitnehmer entstehen.

4. Welche Betriebskosten werden erstattet?

In der Regel kann der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber Treibstoffkosten, Wartungskosten, Kfz-Steuer und weitere Kosten, die für die Betriebsfahrten enstehen zurückerstatten oder in seiner Einkommensteuererklärung beim Finanzamt abgelten. Er kann keine Kosten, die auf privaten Fahrten entstanden, wie beispielsweise Strafzettel zurückerstatten. Nach welcher Regelung eine Erstattung beziehungsweise eine Versteuerung der Betriebskosten erfolgt, ist vorab im Dienstwagenvertrag festzulegen.

5. Wer zahlt bei Schaden?

Im Schadensfall kommen in der Regel hohe Kosten auf, die jemand tragen muss. Hier ist meistens ausschlaggebend ob der Schaden auf einer Betriebsfahrt oder Privatfahrt entstanden ist. Achten Sie in jedem Falle darauf, dass jedes Szenario vertraglich in der Dienstwagenüberlassungsvereinbarung festgelegt ist.

6. Was geschieht bei Kündigung oder Krankheit?

Bei einer Kündigung muss festgelegt sein, dass der Arbeitnehmer den Wagen wieder zurück in den Besitz des Arbeitgebers übergibt. Der Firmenwagen ist mehr als eine Form der Leihgabe zu verstehen als ein tatsächlicher Besitz. Der Arbeitgeber kann zudem in der Dienstwagenüberlassungsvereinbarung festlegen, dass der Firmenwagen bei einem längeren Krankheitsfall herausgegeben werden muss. 

Bei den angegebenen Punkten handelt es sich um eine Auswahl der Vereinbarungen, die schriftlich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer getroffen werden müssen, wenn die Überlassung eines Firmenwagens ansteht. Aus dem Eindruck der vermittelt wurde, soll hervorgehen, dass ein Vertrag möglichst alle Szenarien umfassen soll, in denen es zum Streit kommen kann. Zusätzlich zu dem rechtlich bindenden Vertrag ist es zudem sinnvoll eine Car Policy zu vereinbaren.

Dienstwagenüberlassungsvertrag Unterzeichnung

7. Wie muss der Dienstwagen gepflegt werden?

Zwar muss der Betrieb die Unterhaltskosten des Firmenwagens bezahlen, der Fahrer kann jedoch trotzdem für die Verkehrstauglichkeit seines Fahrzeugs in Verantwortung gezogen werden. Aus diesem Grund ist es ratsam im Dienstwagenüberlassungsvertrag festzuhalten welche Konsequenzen beispielsweise auf die Nichteinhaltung von Wartungsterminen oder regelmäßiger Kontrollen des Fahrzeugs (u. a. Bremsen, Licht, Reifen) folgen.

FAQ zum Dienstwagenüberlassungsvertrag

1. Wer verfasst den Kfz Überlassungsvertrag im Fuhrpark?

Ein Dienstwagenüberlassungsvertrag wird durch die Firma erstellt, die den Dienstwagen zur Verfügung stellt. Je nach Größe des Unternehmens sind dabei entweder die FuhrparkleiterInnen oder andere leitende Angestellte, etwa aus der Personalabteilung oder der Geschäftsführung für das Aufsetzen des Vertrags verantwortlich. Ein Muster-Dienstwagenüberlassungsvertrag gibt es im Internet. Diese Vorlage kann man für den Vertrag nutzen oder sich anschauen, um sich mit dem Dokument vertraut zu machen.

2. Welche weiteren Parteien sind bei der Erstellung des Überlassungsvertrag von Dienstwagen involviert?

Ein Überlassungsvertrag für Dienstwagen wird zwischen dem Unternehmen und den Mitarbeitenden geschlossen, die das jeweilige Fahrzeug erhalten. Wer sich vorher mit dem Dokument vertraut machen möchte, findet die Dienstwagenrichtlinie als Muster oben auf dieser Seite. Wichtig dabei ist zu wissen, dass der Dienstwagenvertrag rechtlich bindend ist und dass sich beide Seiten an das Dokument halten müssen.

3. Wann wird ein Dienstwagenüberlassungsvertrag aufgesetzt?

Ein Dienstwagenüberlassungsvertrag ist bindend und legt fest, unter welchen Bedingungen das Dienstfahrzeug genutzt werden kann. Er kann ferner auch dann aufgesetzt werden, wenn ein neuer Dienstwagen ausgehändigt wird, oder wenn sich die Bedingungen für die Nutzung geändert haben.

4. Warum muss ein Überlassungsvertrag für Dienstwagen erstellt werden?

Der Kfz Überlassungsvertrag ist ein rechtlich bindendes Dokument. Er legt fest, wie die Mitarbeitenden das Fahrzeug nutzen dürfen, was damit gemacht werden darf und was nicht etc. Er ist eine wichtige Richtlinie, die verhindert, dass MitarbeiterInnen mit dem Dienstfahrzeug unerlaubte Dinge machen. Daher ist es wichtig, dass in dem Vertrag alle Punkte genannt sind und dass das Dokument keine Lücken enthält. Die Dienstwagenrichtlinie als Muster hilft dabei einen eigenen Vertrag zu erstellen. 

5. Was passiert, wenn keine Firmenwagenvereinbarung aufgesetzt wird?

Wird keine Firmenwagenvereinbarung aufgesetzt, ist für die Mitarbeitenden die Nutzung des Mietwagens nicht geregelt. Sie können das Fahrzeug also nach Belieben nutzen und damit tun, was sie möchten. So können sie den Wagen etwa für private Fahrten nutzen. Als Unternehmen kann man dann wenig tun, da man keine Handhabe gegen die Mitarbeitenden hat, denn es wurde ja nichts vereinbart. Deswegen ist der Dienstwagenüberlassungsvertrag als Muster ein wichtiges Dokument. Dieses muss auch gar nicht selbst geschrieben werden. Die Nutzung von vorgefertigten Dokumenten, wie die oben erhältliche Firmenwagenvereinbarung als Vorlage, ist völlig okay. Wichtig ist nur, dass man am Ende etwas in der Hand hat. 

6. Welche Themen werden im Überlassungsvertrag für Dienstwagen behandelt?

Wer sich den Dienstwagenüberlassungsvertrag als Muster bereits angeschaut hat, der hat auch schon eine Idee, wie so ein Dokument aussieht. Das Dienstwagenrichtlinien Muster kann übrigens auch problemlos für den Vertrag genutzt werden. So hat man die Gewissheit, dass alle wichtigen Punkte vorhanden sind. Im Einzelnen geht es darum, dass geklärt wird, wie und wofür der Wagen genutzt werden darf. Etwa auch für private Fahrten, für den Urlaub etc. Er muss auch enthalten, ob ein Fahrtenbuch geführt werden muss. Alles, was mit der Nutzung des Fahrzeugs zu tun hat, sollte in der Firmenwagenvereinbarung als Vorlage vorhanden sein. Es müssen nur noch die fehlenden Informationen eingetragen werden. 

Video zum Dienswagenüberlassungsvertrag

Abgrenzung zur Dienstwagenordnung

Der Dienstwagenüberlassungsvertrag wird zwischen dem Unternehmen und einem einzelnen Mitarbeiter geschlossen. Die Car Policy, auch Dienstwagenordnung genannt, legt hingegen allgemeine Richtlinien zur Anschaffung von Dienstwagen fest. Darin ist beispielsweise geregelt wer im Unternehmen das Recht auf ein eigenes Firmenfahrzeug hat und welche Fahrzeugmodelle zur Verfügung stehen.

Car Policy vs. Dienstwagenüberlassungsvertrag

Der Dienstwagenüberlassungsvertrag weicht nachdrücklich hinsichtlich der Adressaten, also des angesprochenen Personenkreises, ab. Beide verbindet die gleiche Sache: die Nutzung von Firmenwagen inklusive Vereinbarung innerhalb eines Schriftwerks. Die Regelungen der Car Policy betreffen für gewöhnlich eine große Gruppe von Mitarbeitenden eines Unternehmens. Die Zurverfügungstellung eines Dienstfahrzeugs über einen schriftlichen Vertrag ordnet Rechte und Pflichten zweier Vertragspartner. ArbeitgeberIn und ArbeitnehmerIn einigen sich im Einzelfall auf die Überlassung eines Fahrzeugs im Dienstwagenüberlassungsvertrag.

Dienstfahrzeug ohne Vertrag?

Das niedergeschriebene Normenwerk eines Unternehmens zum sämtlichem Umgang mit Dienstfahrzeugen ist ein Vertrag. Die Car Policy entsteht im Zusammenspiel von ArbeitgeberIn und Arbeitnehmerseite. In großen Unternehmen vertritt diese der Personalrat als von ArbeitnehmerInnen gewähltes Gremium. Mit Unterzeichnung durch die Vertretungsberechtigten beider Lager kommt ein Vertrag zustande. Spürbar für einzelne Mitarbeitende entfaltet sie ihren Vertragscharakter als Bestandteil des Arbeitsvertrages. Bei Nichtvorhandensein eines Personalrates in der Firma gibt die Geschäftsführung diese im Rahmen ihres Direktionsrechts bekannt.

Eine Abgrenzung zum Dienstwagenvertrag anhand zweier Fallbeispiele

Die nachfolgenden Fallkonstellationen erklären anschaulich die Unterschiede von der Überlassung eines Kraftfahrzeugs mittels Dienstwagenvertrag.

Fall 1:

ArbeitnehmerIn A bekommt für tägliche Fahrten zu Kunden einen Dienstwagen aus dem Fahrzeugbestand gestellt. Im Unternehmen besteht eine Car Policy. Diese charakterisiert alle Punkte umfänglich zum Sachgegenstand Dienstwagen – Umgang, Kosten, Privatnutzung etc. ArbeitnehmerIn A gehört einer Gruppe von Außendienstlern an. Dieser Personenkreis greift hinsichtlich Güte und Beschaffenheit auf die gleiche Art von Dienstwagen zu. Sie ist Bestandteil des Arbeitsvertrages von ArbeitnehmerIn A. Somit bedarf es keines Dienstwagenüberlassungsvertrages.

Fall 2:

ArbeitnehmerIn B ist Führungskraft. Aufgrund überdurchschnittlicher Leistungen erhält B ein zu beschaffendes Dienstfahrzeug. Die Vorgaben der Geschäftsführung umfassen Marke, Fahrzeugklasse und Wagenfarbe. Den Rest wählt B aus. Strategisch dient der Dienstwagen von B anderen Führungskräften als Motivation zur Erreichung ebensolcher Arbeitsleistungen. Die im Unternehmen etablierte Car Policy deckt diesen Einzelfall nicht ab. Hier ist zwingend die Überlassung im Dienstwagenvertrag schriftlich niederzulegen. Führungskraft B und die Geschäftsführung verhandeln den Vertrag individuell. Paragraphen des Dienstwagenüberlassungsvertrages verweisen häufig auf eine bestehende Car Policy. Dies ist bei allgemeinen Regeln angebracht. Zum Beispiel unterscheidet sich die Fahrzeugpflege von Mittelklassewagen kaum von Kraftfahrzeugen der Oberklasse.

Der richtige Zeitpunkt für einen Kfz Überlassungsvertrag

Die Gewährung eines Dienstfahrzeugs via Vertrag ist angezeigt bei Fällen, in denen die Car Policy nicht ausreicht. Der richtige Zeitpunkt für einen Dienstwagenüberlassungsvertrag hängt vom Einzelfall ab. Üblich ist die Unterzeichnung des Übernahmevertrags für Firmenwagen nach Beendigung der Probezeit von MitarbeiterInnen. In Einzelfällen erfordert die Arbeitsaufnahme von neuen Beschäftigten einen Dienstwagenüberlassungsvertrag. Zum Beispiel handelt Führungskraft C einen definierten Dienstwagen im Arbeitsvertrag vor Arbeitsaufnahme aus. Das Fahrzeug stellt einen geldwerten Vorteil dar. In diesem Fall ist folgendes zu berücksichtigen: Führungskraft C verlässt innerhalb der festgelegten Probezeit das Unternehmen und händigt den Dienstwagen aus. Die laufenden Kosten – Leasingraten, Versicherungen, Pflege usw. – fallen in voller Höhe auf das Unternehmen zurück.

Die Verfasser eines Dienstwagenüberlassungsvertrages

Unternehmensinterne und/oder externe JuristInnen verfassen regulär einen Dienstwagenüberlassungsvertrag. Dienstfahrzeuge und die mit ihnen verbundenen Kosten und Risiken stellen für jedwede Firma eine große Herausforderung dar.

Die Vertragsklauseln bedürfen regelmäßig der Überprüfung hinsichtlich aktueller Rechtsprechung und gesetzlicher Änderungen. Beides spiegelt sich in einem Vertrag wider.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Car Policy und Dienstwagenüberlassungsvertrag richten sich an unterschiedliche Adressaten.
  • Die Car Policy deckt einen Großteil von Fällen ab.
  • Der Kfz Überlassungsvertrag für Dienstwagen regelt Einzelfälle.
  • Den Dienstwagenüberlassungsvertrag mit Ende der Probezeit vereinbaren.
  • Ausfertigung und Prüfung des Kfz Überlassungsvertrages von Angehörigen der rechtsberatenden Berufe.

Vorlagen für die Furparkverwaltung

FAQ

1. Was ist ein Dienstwagenüberlassungsvertrag und warum ist er wichtig?

Ein Dienstwagenüberlassungsvertrag ist ein rechtlich bindendes Dokument, das die Bedingungen für die Nutzung eines Dienstwagens durch Mitarbeiter festlegt. Er ist wichtig, um klare Vereinbarungen zu treffen, Verantwortlichkeiten zu definieren und Transparenz sowie Kommunikation zwischen Fuhrparkverantwortlichen und Mitarbeitern zu fördern.

2.Welche Hauptpunkte sollten in einem Dienstwagenüberlassungsvertrag enthalten sein?

Der Vertrag sollte Regelungen zur Art der Fahrzeugnutzung (beruflich und/oder privat), steuerrechtliche Aspekte, Kostenverteilung, Widerrufsrecht, Fahrzeugmodell, Auslandsnutzung und Verantwortlichkeiten bei Schäden oder Unfällen enthalten.

3. Wie wirkt sich der Vertrag auf die steuerliche Behandlung des Dienstwagens aus?

Der Vertrag legt fest, ob und wie der Dienstwagen privat genutzt werden darf und welche steuerlichen Konsequenzen sich daraus ergeben. Bei privater Nutzung muss der Nutzungsanteil entweder nach der 1-Prozent-Regelung oder mit einem Fahrtenbuch versteuert werden.

4. Was sind die Risiken, wenn kein Dienstwagenüberlassungsvertrag vorhanden ist?

Ohne einen solchen Vertrag bleiben viele Aspekte unklar, was zu rechtlichen und finanziellen Risiken führen kann. Unklarheiten können bei der Fahrzeugnutzung, bei Unfällen, Fahrzeugwechseln oder im Schadensfall entstehen.

5. Wer ist für die Erstellung und Verwaltung des Dienstwagenüberlassungsvertrags verantwortlich?

In der Regel wird der Vertrag von der Firma erstellt, die den Dienstwagen zur Verfügung stellt. Verantwortlich sind meist die Fuhrparkleiter oder andere leitende Angestellte, wie Personalabteilung oder Geschäftsführung. Es ist wichtig, dass der Vertrag alle relevanten Punkte abdeckt und rechtlich bindend ist.

Fahrzeugübergabeprotokoll: Kostenlose Vorlage für eine reibungslose Übergabe

Fahrzeugübergabeprotokoll

Bei einem Protokoll zur Fahrzeugübergabe handelt es sich um ein offizielles Dokument im Fuhrpark. Der Kilometerstand des Fahrzeugs, mögliche Schäden und Mängel sind festzuhalten. Im Idealfall kommt eine einheitliche Vorlage für die wichtige Aufgabe zum Einsatz.

Hier Protokoll erhalten

Im Artikel erfahren Sie:

  1. Zweck des Protokolls: Das Fahrzeugübergabeprotokoll dokumentiert offiziell die Fahrzeugübergabe im Fuhrpark.
  2. Inhalt und Bedeutung: Das Protokoll beinhaltet wichtige Informationen wie Fahrzeugzustand, Schäden, Verkehrssicherheit, Kilometerstand und Fahrerdaten. Das Fahrzeugübergabeprotokoll überwacht Mängel und Schäden am Fahrzeug.
  3. Vorteile einer Vorlage: Die Verwendung von einem einheitlichen Übergabeprotokoll erleichtert die Kontrolle und Dokumentation des Fahrzeugzustands und bietet rechtliche Absicherung für beide Parteien.

Was ist ein Fahrzeugübergabeprotokoll?

Es handelt sich bei einem Fahrzeugübergabeprotokoll um ein offizielles Dokument für die Übergabe von Fahrzeugen im Fuhrpark. Das Dokument bietet einen Überblick über Mängel, Schäden, den Kilometerstand und bietet im Fuhrpark eine rechtliche Absicherung. Vor allem bei der Nutzung eines Fahrzeuges von mehreren Personen ist das Dokument wichtig. Zum Einsatz kommt das Fahrzeugübergabeprotokoll bei allen Pool- und Nutzfahrzeugen im Fuhrpark.

Warum ist ein Fahrzeugübergabeprotokoll wichtig?

Ein Fahrzeugübergabeprotokoll schützt vor Missverständnissen und ist für ein effizientes Fuhrparkmanagement entscheidend. Darüber hinaus lassen sich Mängel und Schäden aller Art frühzeitig erkennen. Auf diese Weise können Probleme erkannt und beseitigt werden. Das Fahrzeugübergabeprotokoll dokumentiert wichtige Daten für den Fuhrpark und unterstützt die Unfallverhütung.

Wichtige Gründe für das Protokoll:

  • Rechtliche Absicherung dank Nachweis über den Fahrzeugzustand
  • Vermeidung von Streitigkeiten durch klare Dokumentation
  • Strukturierte Übergabeprozesse für Unternehmen im Rahmen des Fuhrparkmanagements
  • Einfache und zugleich sichere Übergabe der Fahrzeuge mit Einweisung in die Nutzung
  • Aufzeichnung der gefahrenen Kilometer unterstützt beim Kostenmanagement
  • Sorgt für Fahrzeugsicherheit gerade bei Poolfahrzeugen
Fahrzeugübergabeprotokoll Einsatzgebiete

Welche Inhalte gehören in ein Fahrzeugübergabeprotokoll?

Für die sichere Fahrzeugübergabe sollten einige Inhalte unbedingt im Fahrzeugübergabeprotokoll enthalten sein. Wichtig ist vor allem die vollständige Dokumentation von entstandenen Mängeln und durchgeführten Reparaturmaßnahmen.

Wichtige Inhalte von dem Auto Übergabeprotokoll:

  • Fahrzeuginformationen
  • Fahrzeughalter
  • Kilometerstand
  • Checkliste vorhandener Dokumente
  • Raum für Schadensbeschreibung inklusive Fahrzeugbild
  • Raum für Anmerkungen
  • Unterschriften der Beteiligten

Wann und zwischen wem wird es benötigt?

Ein Fahrzeugübergabeprotokoll kommt grundsätzlich bei der Übergabe von Firmenfahrzeugen zum Einsatz. An der Übergabe sind im Normalfall Fahrer sowie mindestens ein Mitarbeiter der Fuhrparkverwaltung beteiligt. Neben dem Führen des Auto Übergabeprotokolls ist an diesem Punkt eine Einweisung des Fahrers erforderlich.

Zu einer Fahrzeugübergabe kommt es in folgenden Fällen:

  • wenn Mitarbeiter vertraglich zugesicherte Firmenwagen erhalten
  • wenn als Fahrer angestellte Mitarbeiter Fahrzeuge für Dienstfahrten erhalten
  • Bei der einmaligen Übergabe von Fahrzeugen an Mitarbeiter
Fahrzeugübergabeprotokoll Archiv

Unsere kostenlose Fahrzeugübergabeprotokoll Vorlage

In Betrieben mit Firmenfahrzeugen ist bei der Fahrzeugübergabe ein einheitliches Protokoll in Form einer Vorlage die effizienteste Lösung.

Vorteile der Vimcar Vorlage für das Fahrzeugübergabeprotokoll:

  • Beinhaltet alle relevanten Informationen
  • Einheitliches Design für die schnelle Verwendung
  • Rechtssichere Lösung mit Blick auf Schäden/ Mängel
  • Digital oder in ausgedruckter Form einsetzbar

So funktioniert die Vimcar Vorlage:

  • E-Mail-Adresse eintragen
  • Auf „Herunterladen“ klicken
  • Die PDF Vorlage ausdrucken oder digital bei der Fahrzeugübergabe verwenden

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Fahrzeugübergabe Protokoll

Tipps für eine reibungslose Fahrzeugübergabe

Klare Strukturen bei der Fahrzeugübergabe vereinfachen den Prozess, beugen Fehlern vor und verringern das Unfallrisiko. Für eine reibungslose Fahrzeugübergabe ist ein genau vorgegebener Ablauf dabei wichtig. Dieser beinhaltet die Dokumentation der Fahrzeugübergabe, die Ersteinweisung und eine Überprüfung des Zustandes.

Tipps für die Fahrzeugübergabe:

  • Auto Übergabeprotokoll bereit halten
  • Mit einer Checkliste Fahrzeugzustand überprüfen
  • Einweisung in das Fahrzeug vornehmen
  • Schlüssel bereit halten
  • Schäden & Mängel prüfen/ schriftlich festhalten
  • Führerscheinkontrolle nicht vergessen

Häufige Fehler bei der Fahrzeugübergabe vermeiden

Zu den klassischen Fehlern bei der Fahrzeugübergabe zählen eine fehlende Dokumentation des Fahrzeugs sowie nicht vorgenommene Einweisungen und Führerscheinkontrollen. Eine strukturierte, immer gleich ausfallende Vorgehensweise mit klarer Dokumentation ist hier die beste Vorgehensweise. Wird schriftlich festgehalten, dass der Reifendruck zu prüfen ist, wird es nicht vergessen. So lassen sich Unfälle verhindern und die Verkehrssicherheit wird verbessert. Vor allem auf vorgeschriebene Aufgaben wie die Erstunterweisung bei der Fahrzeugübergabe oder die regelmäßige Führerscheinkontrolle ist dabei nicht zu verzichten.

Auto Übergabeprotokoll

Fazit

Mit einem Übergabeprotokoll Dienstwagen können Unternehmen sich rechtlich absichern und unterstützen die Unfallverhütung. Mit einer einheitlichen Vorlage werden beim Fahrzeugübergabeprotokoll immer die gleichen wichtigen Informationen abgefragt. Das vereinfacht die Verwaltung des Fuhrparks und erleichtert Fahrzeugübergabe sowie die Dokumentation. Das Fahrzeugübergabeprotokoll als PDF Version steht kostenlos von Vimcar zur Verfügung und stellt die einfachste Lösung für die Dokumentation der Fahrzeugübergabe dar.

FAQ zu dem Fahrzeugübergabeprotokoll für die Firma

1. Was ist das Ziel eines Fahrzeugübergabeprotokolls?

Das Protokoll dient der Dokumentation der offiziellen Übergabe eines Fahrzeugs im Fuhrpark. Dabei werden wichtige Daten wie Kilometerstand, Zustand des Fahrzeugs, eventuelle Schäden und durchgeführte Sicherheitschecks aufgenommen.

2. Welche Informationen enthält ein Fahrzeugübergabeprotokoll?

Das Protokoll enthält Details wie Fahrzeuginformationen, Kilometerstand, Checkliste vorhandener Dokumente, Schadensbeschreibung, Anmerkungen und Unterschriften der beteiligten Personen.

3. Warum ist ein Fahrzeugübergabeprotokoll besonders wichtig bei Poolfahrzeugen?

Poolfahrzeuge werden von mehreren Personen genutzt, wodurch die Fahrzeuge anfälliger für Schäden, Mängel oder fehlende Dokumente sind. Das Fahrzeugübergabeprotokoll hilft dabei, den Zustand des Fahrzeugs bei jeder Übergabe zu überprüfen. Selbst bei intensiver Fahrzeugnutzung lässt sich dadurch sicherstellen, dass das Fahrzeug in einem geeigneten Zustand ohne gravierende Mängel ist.

4. Wie trägt das Auto Übergabeprotokoll zur Kosteneinsparung und Sicherheit bei?

Das Protokoll ermöglicht eine genaue Nachverfolgung der Fahrzeugnutzung und hilft dabei, versteckte Kosten zu vermeiden. Es trägt auch zur Sicherheit bei und reduziert mögliche Schadenkosten dank der frühzeitigen Behebung von Schäden aller Art.

5. Können digitale Fahrzeugübergabeprotokolle verwendet werden?

Ja, digitale Protokolle bieten Vorteile wie Zeitersparnis, einfache Verteilung und Integration in digitale Tools. Sie erleichtern die Dokumentation und helfen, menschliche Fehler zu vermeiden. Außerdem vereinfachen digitale Lösungen die Verwaltung des Fuhrparks und schützen vor verlorenen Fahrzeugübergabeprotokollen.