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Grundlagen der Fuhrparkbeschaffung

Hoang Tam Pham | March 17, 2022
Vimcar Boxenstopp

Grundlagen der Fuhrparkbeschaffung

Bei der Beschaffung eines Fuhrparks kommen einige Fragen auf: Welche Formen der Beschaffung gibt es und welche ist die richtige für mein Unternehmen? Was gibt es zu beachten? Welche Kosten fallen im Fuhrpark an? Wir verschaffen einen Überblick bei der Beschaffung.

Überblicke verschaffen

Der erste Schritt dient der Zielsetzung. Was für Fahrzeuge braucht das Unternehmen für sein Geschäftsfeld? Welche Ausstattung ist unbedingt notwendig? Werden Dienstwagen, die nur von einer Person gefahren werden benötigt? Oder doch Poolfahrzeuge, die von mehreren Personen benutzt werden? Wer hier strukturiert und klar vorgeht weiß, welche Themen relevant sind. Checklisten, die wichtige Aufgaben im Fuhrparkmanagement zusammenfassen, können dabei helfen. Ebenso lohnenswert sind Crashkurse im Fuhrparkmanagement.

Wichtige Aufgaben

Ein Fuhrpark muss nicht nur rechtlichen Bestimmungen genügen, sondern auch wirtschaftlich geführt werden. Vor der Beschaffung der Fahrzeuge stehen für das Fuhrparkmanagement wichtige Aufgaben an, die zügig geklärt werden sollten.

  • Wer kümmert sich um die Beschaffung von Fahrzeugbriefen, Kaufverträgen, Leasingverträge, Kfz-Versicherungsunterlagen?
  • Wer kümmert sich um die regelmäßige Wartung der Fahrzeuge?
  • Wer übernimmt die Routenplanung für Poolfahrzeuge, checkt das Tankverhalten und führt die Fahrtenbücher?
  • Wer ist verantwortlich für die  Führerscheinkontrolle der FahrerInnen und die Einhaltung von Sicherheitsregeln?
Aufgaben Beschaffung

Passende Software für das Fuhrparkmanagement

Es soll zwar noch Unternehmen geben, die ihre Fuhrparkverwaltung mit Excel abwickeln. Doch das führt leicht zur Rechtsunsicherheit, Unübersichtlichkeit bis hin zur Gefahr des Löschens von Daten. Nur eine gute Fuhrparksoftware mit Flottenmanagement bietet Unternehmen eine Vereinfachung der Abläufe und die nötige Rechtssicherheit. Dazu zählen:

  • Eine elektronische Führerscheinkontrolle wie von Avrios
  • Die Kostenkontrolle durch digitale Belegerfassung
  • Rechtssichere Fahrtenbücher mit automatischer Aufzeichnung von Fahrten 
  • Die Routenplanung sowie Routendokumentation 
  • Die vollständige digitale Verwaltung aller Fahrzeuge

Welche Beschaffungsform ist die Richtige?

Alle AnbieterInnen versuchen heute, KundInnen mit Aktionen und Rabattangeboten für sich zu gewinnen. Besonders Flotten- und GewerbekundInnen können sich die Rosinen zwischen Leasing-, Kauf- oder Miet-Rabatten herauspicken. Immer wieder gibt es im Leasinggeschäft Schnäppchen, bei denen KundInnen mit Komplettservice inklusive sowie keinen Sonderzahlungen bei gesenkten monatlichen Kosten gelockt werden. Das gleiche gilt für die KonkurrentInnen bei Kauf oder Miete. Was nun in Frage kommt, hängt wie immer von den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens ab.

Was macht Leasing interessant?

Zuerst einmal kann die Firmenflotte ohne Eigenkapital aufgebaut werden. Weitere Pluspunkte bieten die Leasingraten mit ihrer hohen und verlässlichen Planungssicherheit. Dazu kommt, dass Reparaturen, Inspektions- und Wartungskosten bei Leasingverträgen großer AnbieterInnen häufig inkludiert sind. Ein Fakt, der unerwartete Kosten weiter reduziert. Zusätzlich bestimmen die LeasingnehmerInnen Marke, Modell, Ausstattung und hinzubuchbare Leistungen wie Werkstattservice, Reifenservice, Treibstoff- und Schadenmangement. Doch für wen lohnt sich Leasing wirklich? Angesprochen werden kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie Großkonzerne. Für die Entscheidung zählt letztlich die Ausrichtung des Unternehmens. Beim Leasing überwiegen steuerliche Vorteile; der gekaufte Fuhrpark bietet den EigentümerInnen mehr Flexibilität, aber hinsichtlich der Verwertung auch das damit verbundene Risiko. Außerdem kann zur Entscheidungsfindung eine Leasingstrategie entwickelt werden, welche verschiedene Möglichkeiten des Leasings einbezieht.

Kostenübersicht: Leasing Auto Leasing
  • Anzahlung
  • Überführung und Anmeldung
  • Monatliche Leasingrate
  • Kraftstoff
  • Versicherung
  • KFZ-Steuer
  • Wartung und Reparaturen
  • TÜV-Kosten
  • Winterreifen sowie Reifenwechsel und Lagerung

Lohnt sich der Kauf?

Das ist erster Linie eine Frage der Liquidität. Wer ein Fahrzeug bar bezahlt, kann den günstigsten Kaufpreis aushandeln und mit seinem Fahrzeug machen was er will. Gibt es finanzielle Probleme lässt sich das Fahrzeug jederzeit verkaufen. Größter Vorteil gegenüber dem Leasing dürfte der Fakt sein, dass FuhrparkbesitzerInnen EigentümerInnnen werden und von einer Wertsteigerung des Fuhrparks zu profitieren hoffen. Nachteile gibt es allerdings auch: nämlich den Wertverlust des Fahrzeugs. Abhängig von Fahrleistung und Marke verliert ein Neuwagen im ersten Jahr durchschnittlich rund 24 Prozent seines Wertes, danach noch etwa fünf Prozent pro Jahr. Im Unterschied zum Leasing ist in der Finanzierung keine Rückgabe des Fahrzeugs möglich – es bleibt den EigentümerInnen nur der Verkauf. Und in diesem Fall wiederum wird die Umsatzsteuer fällig, genauso wie Gewinne beim Finanzamt gemeldet werden müssen. Der Fahrzeugkauf ist also für Unternehmen mit ausreichend liquiden Mitteln geeignet. Die Abschreibungen aus Anlagevermögen könnten als Betriebsaufwendungen angesetzt werden. Wer keine langwierigen Leasingverträge abschließen möchte, für den dürfte diese Variante eine willkommene Option sein.

Kostenübersicht: Kauf
  • Anschaffungspreis
  • Überführung und Anmeldung
  • Kraftstoff
  • Versicherung
  • KFZ-Steuer
  • Wartung und Reparaturen
  • TÜV-Kosten
  • Winterreifen sowie Reifenwechsel und Lagerung
KAUF AUTO

Für wen eignet sich Miete?

Hohe Investitionen in eigene Firmenwagen lohnen sich nicht immer. Unternehmen die ihren Bedarf noch nicht genau bestimmen können, wollen ihr Geld lieber punktgenau einsetzen. Hier kommt die Kurzzeit- oder Langzeitmiete ins Spiel. Um Ausfälle zu kompensieren oder kurzfristige Erweiterungen im Fuhrpark zu tätigen, ist die Langzeitmiete eine sinnvolle Alternative, die wenig Kapital bindet. Neben der flexiblen Mobilität ohne lange Wartezeiten ist der administrative Aufwand gering. Auch hier gilt: Wählen Sie ein Modell, das individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst wird. Empfehlenswert sind gemietete Firmenwagen vor allem für Unternehmen mit geringem bis mittlerem Mobilitätsbedarf. Bei richtiger Auswahl der Angebote lassen sich die Kosten im Vergleich zum eigenen Firmenwagen deutlich senken. Speziell für Unternehmen, die viele verschiedene Fahrzeuge für einen begrenzten Zeitraum benötigen, sparen ebenfalls. Bei höherem Bedarf kann genau kalkuliert werden, ob die Langzeitmiete eine echte Alternative ist. Zwar lassen sich alle Kosten vollständig als Betriebsausgaben verbuchen. Liegen die Preise für die Langzeitmiete bei monatlich mehreren hundert Euro, könnten Unternehmen die Gelder lieber in eigene Firmenwagen investieren. Wer auf der Suche nach der optimalen Lösung ist, kommt an einer umfangreichen Prüfung aller Angebote nicht vorbei.

Kostenübersicht: Miete
  • Monatliche Miete
  • Kraftstoff

Bedarf analysieren

Um herauszufinden, welches der Angebote letztlich am besten zum Unternehmen passt, muss der individuelle Bedarf kritisch analysiert werden. Der erste Schritt dahin: Die exakte Berechnung, wie viele Kilometer Miet- oder Leasingtage pro Monat erforderlich wären. Zusätzlich zählt die durchschnittliche Mietdauer, die Standorte der Mietstationen und die erforderlichen Fahrzeugklassen. Um die Kosten realistisch gegenüberzustellen, müssen alle Konditionen der Autovermietung aufgeschlüsselt und für den Bedarf errechnet werden inklusive sämtlicher Kosten für Kurz- und Langzeitmiete (je nach Bedarf), Abholung/Lieferung des Fahrzeugs, eventuelle Zusatzgebühren und Selbstbeteiligung bei Schäden. Stehen die potenziellen Ausgaben der Autovermietung fest, lassen sich diese mit den möglichen Kosten eines eigenen Fuhrparks vergleichen.

Kosten des Fuhrparks

Ein Spielzeugauto auf Kleingeld Stapeln

Neben laufenden Kosten für die Wartung macht die Versteuerung der Flotte einen erheblichen finanziellen Betrag aus. In der Regel wird der geldwerte Vorteil der privaten Nutzung eines Fuhrparkfahrzeugs mit der Ein-Prozent-Regelung oder dem Fahrtenbuch versteuert. Wird das Fuhrparkfahrzeug allerdings zu mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt, empfiehlt sich die Versteuerung mit dem Fahrtenbuch. Das gilt besonders für Poolfahrzeuge, weil diese nur für betriebliche Zwecke angeschafft wurden. Nur mit einem korrekt geführten Fahrtenbuch lässt sich gegenüber dem Finanzamt die rein betriebliche Nutzung nachweisen. Sollte die Entscheidung auf die Fahrtenbuch- Methode fallen, kann eine Fahrtenbuchsoftware in Betracht gezogen werden. Hier kann neben einer Desktopversion ebenfalls eine Fahrtenbuch App genutzt werden.

Fuhrpark richtig versichern

Das wichtigste vorweg: Die Angebote am Markt ändern sich laufend, der Schutz für Firmenfahrzeuge sollte daher regelmäßig gegengecheckt werden. Daraus ergeben sich möglicherweise immer wieder bessere Konditionen als die bestehenden. Bereits ab drei Firmenfahrzeugen gibt es Gruppenverträge, die gleichzeitig Kostenvorteile bei den Versicherungsbeiträgen beinhalten. Grundsätzlich versichern Flottenversicherungen alle sämtliche Arten von Fahrzeugen – selbst Motorräder, Quads oder Pedelecs fallen darunter.

Welche Versicherung die richtige für Ihren Fuhrpark ist

Bei der Versicherung des Fuhrparks gilt immer: Je größer die Anzahl der Fahrzeuge, desto mehr Rabatte gewähren die Versicherungen. Aber auch kleine Firmen mit wenigen Fahrzeugen fahren mit einem Kleinflottentarif immer noch günstig. Denn bei Einzelpolicen fallen die Prämien der Versicherungen oft sehr unterschiedlich aus. Und trotzdem vertrauen besonders Unternehmen mit schlechter Schadenquote zuweilen auf die Einzelversicherung. Für Firmen mit durchschnittlichem Schadenverlauf ist aber die Flottenpolice unschlagbar. Außerdem sollte auf die Garantie und Gewährleistung geachtet werden, wenn es um die Beschaffung des Fuhrparks geht.

Synchronisierte Fahrzeugverwaltung und Aufgabenplanung

Avrios Fuhrparksoftware

Eine synchronisierte Fahrzeugverwaltung und Aufgabenplanung ist entscheidend, um den Herausforderungen moderner Flotten gerecht zu werden. Avrios vereinfacht diesen Prozess durch eine hochmoderne Plattform, die Fahrzeugdaten und Aufgabenmanagement nahtlos miteinander verbindet. So können Sie sicherstellen, dass jede Aufgabe rechtzeitig erledigt wird und jedes Fahrzeug optimal genutzt wird. Avrios transformiert die Art und Weise, wie Sie Ihren Fuhrpark verwalten, und setzt neue Maßstäbe für Effizienz und Produktivität.

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Und mehr zur Fuhrparksoftware erfahren.

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Hoang Tam Pham
Aktualisiert
March 17, 2022
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August 23, 2021

Wie praktisch sind Auto-Abos im Fuhrpark?

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Flexibel und schnell kündbar: Wer kein Auto kaufen oder leasen will, kann es auch abonnieren. Doch sind Auto-Abos eine günstigere Alternative zum Leasing? Welche Leistungen sind inkludiert, wie hoch sind die Kosten, und für wen lohnt es sich? Wir klären auf. Abonnements sind in unserem Leben eine feste Größe. Ob Dauerkarten bei Fußballvereinen, Netflix, Spotify oder das Fitnessstudio. Die Flatrate bietet preiswerten und meistens unbegrenzten Zugang. Warum also nicht ein Auto-Abo für den Fuhrpark abschließen? Doch Abos haben im Flottenbereich bislang einen schweren Stand. Nur eine Minderheit der DienstwagenfahrerInnen fährt in Deutschland sein Fahrzeug im Abo-Modell. Das ist die Aussage der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) in ihrem aktuellen DAT Barometer für den Monat Juli 2021.  Der Branchendaten-Spezialist hat Fachkräfte unter anderem zum Thema Auto-Abos befragt. Das ernüchternde Ergebnis: Nur ein Prozent der Befragten nutzen ein solches Abo. Allerdings haben sich 59 Prozent Flottenbeauftragten auch noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt. Zeit, die wichtigsten Fakten zu klären. Sind Auto-Abos eine Alternative zu Leasing?

Unterschied Auto Abo und Leasing

Ähnlich wie bei Leasing zahlt man beim Auto-Abo einen monatlichen Betrag, hat eine bestimmte Kilometerpauschale und kann das Fahrzeug dann während der Vertragslaufzeit nutzen. Der Unterschied zu vergleichbaren Angeboten: Das Auto-Abo ist nicht vergleichbar mit Carsharing oder der klassischen Automiete, die sich zur kurzfristigen Nutzung eigenen. Ein Autoleasing wiederum ist in der Regel auf mehrere Jahre ausgelegt. Ein weiterer Unterschied zwischen Auto Abo und Leasing: Beim Auto-Abo ist der Zeitraum deutlich kürzer, je nach Anbieter beträgt die Laufzeit zwischen einem und bis zu sechs Monaten.  Danach kann das Fahrzeug weitergefahren, gewechselt oder der Vertrag gekündigt werden. Ein ganz entscheidender Vorteil: Beim Auto-Abo spielt der Wertverlust, anders als beim Leasing, keine Rolle und muss nicht ausgeglichen werden. Fast immer ist ein Auto-Abo nicht nur flexibler als die Langzeitmiete, sondern auch meistens günstiger. Somit kann ein Auto-Abo eine Alternative zu Leasing sein. Sicht vom Rücksitz auf die Straße

Was beinhaltet das Auto-Abo?

Versicherung, Kfz-Steuern, Wartung und Verschleißteile, TÜV sowie Reifenservice – diese Nebenkosten sind in der monatlichen Rate bereits enthalten. Nur für den Sprit, Gas oder den Strom müssen NutzerInnen zahlen. Zu beachten ist das Mindestalter der FahrzeugführerInnen, das beim Auto-Abo in der Regel zwischen 21 und 25 Jahren liegt.

Welche Kosten fallen an?

Wie auch beim Leasing hängen die Kosten von der Wahl des Fahrzeugmodells und des verhandelten Kilometerpakets ab. Zusätzlich können weitere Konditionen entstehen – etwa eine Start- oder Anmeldegebühr. In günstigen Fällen lassen sich Auto-Abos für Kleinwagen bereits für unter 200 Euro pro Monat buchen. Fahrzeuge aus dem Luxussegment können schnell mehr als 1200 Euro im Monat kosten. Beim Abo handelt es sich meistens um vorkonfigurierte Fahrzeuge, bei denen keine Änderungen an der Ausstattung mehr möglich sind. Bei Langzeitmiete wird der geldwerte Vorteil über die Ein-Prozent-Regelung abgerechnet. Smartphone wird zu Straße

Welche Abo-Anbieter sind auf dem Markt?

Den Markt an Auto-Abos beherrschen Autohersteller, große Autovermietungen, aber auch Autohäuser oder Start-ups wie Cluno oder ViveLaCar. Die Angebote unterscheiden sich je nach Anbieter bei den Preisen wie auch den Leistungen. Gewöhnlich sind das unterschiedliche Inklusiv-Kilometer-Pakete – oder die Eintragung eines weiteren Fahrers ohne zusätzliche Kosten. Ebenso lassen sich E-Autos, Hybride oder Autos mit Wasserstoff abonnieren.  Aber Vorsicht: Vergleichen Sie gründlich, denn die Angebote der Anbieter unterscheiden sich teilweise erheblich in Laufzeit und Kosten voneinander.

Entlastung des Fuhrparkverantwortlichen

Beim Auto-Abo handelt es sich um ein Rundum-Sorglos-Paket. Das bedeutet für den Fuhrparkverantwortlichen weniger Arbeit. Er wird deutlich entlastet, denn das Fahrzeug muss nicht zugelassen werden, es benötigt keine Versicherung. Wartung sowie Reifenwechsel sind ebenfalls inkludiert. Lediglich um die Ausstattungen sollte sich Mitarbeitende kümmern. Dazu zählen auch Transportfragen – etwa ob es erlaubt ist, einen Anhänger anzukoppeln. Bei ausschließlich geschäftlicher Nutzung braucht der DienstwagenfahrerInnen nichts beachten. Wird das Fahrzeug auch privat gefahren, muss der geldwerte Vorteil versteuert werden.

Lohnt sich ein Auto-Abo für den Fuhrpark?

Die wichtigste Frage am Ende. Ob sich das Abonnement lohnt, kommt auf die individuelle Situation an. Im Gegensatz zum Leasing bindet ein Auto-Abo nur kurzfristig Kapital. Das steht dem Unternehmen umso schneller zur Verfügung. Für eine kurzfristige (bis zu 8 Monaten) Überbrückung von Transport-Engpässen dürfte das Auto-Abo also eine gute Alternative sein.  Ein weiteres Plus ist die Flexibilität: so lässt sich in wenigen Monaten testen, welcher Fahrzeugtyp sich langfristig für die Flotte eignet. Langfristig schlägt jedoch Leasing das Auto-Abo im Preis. Dafür deckt das Abo mehr Leistungen ab.

Vor- und Nachteile des Auto-Abos

Vorteile in der Übersicht:
  • Komplette Kostenkontrolle im All-Inclusive-Modus
  • Flexibilität im Wechsel der Fahrzeuge durch kurze Vertragslaufzeiten
  • Hersteller- und Modellübergreifende Angebote – auch Hybrid- oder E-Autos
  • Wertverlust spielt keine Rolle
Nachteile in der Übersicht:
  • Teilweise Anmeldegebühr 
  • Niedrigere Freikilometerpauschale 
  • Auto ist kein Eigentum
  • Häufig vorkonfigurierte Fahrzeuge

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October 29, 2024

Lohnt sich ein Dienstwagen? Alles, was Sie wissen müssen

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00 Min.

Im Artikel erfahren Sie:

  1. Lohnt sich ein Dienstwagen: Finanzielle und steuerliche Aspekte bei einem Dienstwagen, die zu beachten sind.
  2. Überblick über Vorteile und Nachteile eines Dienstwagens: Übersicht über die Vor- und Nachteile der Nutzung eines Firmenwagens mit Entscheidungshilfen.
  3. Berechnungsbeispiele für den Dienstwagen: Konkrete Beispiele zur Gegenüberstellung von Dienstwagen und Privatfahrzeug.

Was ist ein Dienstwagen?

Ein Dienstwagen ist ein Fahrzeug, dass ein Unternehmen seinen Mitarbeitern zur Verfügung stellt. Je nach Vereinbarung mit dem Arbeitgeber kann der Dienstwagen sowohl für berufliche als auch private Zwecke zum Einsatz kommen. Die Nutzung eines Firmenwagens hat verschiedene Vor- und Nachteile, gerade in finanzieller Hinsicht, die vor einer Entscheidung zu beachten sind.

 

Achtung: Finden Privatfahrten statt, sind diese vom Arbeitnehmer als geldwerter Vorteil zu versteuern. Das ist mit der pauschalen 1%-Methode oder über das Führen eines Fahrtenbuchs möglich. Die damit einhergehenden Kosten haben entscheidenden Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen einen Dienstwagen.

Vorteile eines Firmenwagens

Der wohl größte Vorteil eines Firmenwagens sind die steuerlichen Vergünstigungen. Das Unternehmen trägt die Kosten für den Firmenwagen, einschließlich Leasinggebühren, Wartung und Benzin. Diese Kosten lassen sich als Betriebsausgaben absetzen. Der Arbeitnehmer muss allerdings den geldwerten Vorteil versteuern, wenn Privatfahrten durchgeführt werden. Neben den steuerlichen Vergünstigungen gibt es noch weitere Vorteile, die nicht zu unterschätzen sind.

Prestige und Mitarbeiterbindung

Der Dienstwagen gilt weiterhin als Statussymbol und ist damit als Bonus für Führungskräfte anzusehen. Nicht nur in Bezug auf das Prestige, sondern auch für die Mitarbeiterbindung sowie für die Gewinnung von neuen Mitarbeitern spielt ein Dienstwagen eine wichtige Rolle. Der Grund dafür ist, dass ein Firmenwagen als attraktiv angesehen wird und durch die steuerlichen Vergünstigungen für viele Arbeitnehmer interessant ist. Ebenfalls zu bedenken ist darüber hinaus die Bequemlichkeit, die mit einem vom Unternehmen gestellten Fahrzeug einhergeht. Themen wie Versicherung, Anmeldung des Fahrzeugs und Wartungen müssen somit nicht mehr privat übernommen werden, was eine Erleichterung bedeutet.

Lohnt sich ein Dienstwagen

Nachteile eines Firmenwagens

Die finanzielle Belastung durch den genannten geldwerten Vorteil, der zu versteuern ist, gehört mit zu den Nachteilen eines Firmenwagens. Die Auswirkungen eines Firmenwagens auf die Steuerlast ist daher nicht zu unterschätzen und im Idealfall frühzeitig zu berechnen. Verschiedene Faktoren wie der Bruttolistenpreis, die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und mögliche weitere Kosten haben große Auswirkungen auf die genaue Steuerlast.

Einschränkungen und Überwachung

Es gibt noch weitere Einschränkungen und mögliche Nachteile bei einem Dienstwagen, zu denen unter anderem das GPS-Tracking im Firmenwagen zählen kann. Eine eingeschränkte Nutzung, gerade bei Privatfahrten oder bestimmte Bedingungen dabei von Seiten des Unternehmens, können mit zu den Nachteilen zählen. Außerdem kann es vorkommen, dass der Arbeitgeber den Firmenwagen per GPS-Tracking während der Arbeitszeit nach Einverständnis der Mitarbeiter kontrolliert. Je nach persönlichen Plänen ist außerdem zu bedenken, dass eine langfristige Bindung an das Unternehmen mit zu den Nachteilen eines Firmenwagens zählt. Ein möglicher Jobwechsel kann dann zum Verlust des Fahrzeugs und zu hohen Kosten für einen Privatwagen führen.

Wann lohnt sich ein Firmenwagen?

Ein Blick auf Vor- und Nachteile eines Dienstwagens vereinfacht nicht unbedingt die Entscheidung und sorgt für die Notwendigkeit einer detaillierteren Darstellung. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, in welchen Fällen sich ein Dienstwagen lohnt – und wann dieser sich nicht unbedingt rechnet.

In allen Fällen ist es sinnvoll, vor allem in finanzieller Hinsicht individuell zu prüfen, ob sich ein Dienstwagen lohnt oder ob ein Privatwagen die bessere Lösung ist.

Wann lohnt sich ein Dienstwagen?

Wann lohnt sich ein Dienstwagen nicht?

Interessant für berufliche Vielfahrer

Sehr seltene private Nutzung (Gerade bei der 1%-Methode kostspielig)

Eher geringe private Nutzung im Vergleich (Die Nutzung lohnt sich bei einem Blick auf die Kosten)

Hohes Fahrtenbuch-Management (ein Fahrtenbuch lohnt sich nur bei genauer Aufzeichnung)

Vorteilhaft für Arbeitnehmer mit höherem Einkommen durch den höheren Steuersatz

Für Pendler mit langen Strecken zwischen Wohnort und Arbeitsplatz

Interessant für Arbeitnehmer ohne Privatfahrzeug mit überschaubarer privater Nutzung

Für Fahrer, bei denen kaum berufliche Fahrten anfallen

 

Falls bereits ein eigenes Fahrzeug vorhanden ist, für das Kosten zu tragen sind

Lohnt sich ein Dienstwagen

Berechnungsbeispiele: Firmenwagen vs. Privatwagen

Berechnungsbeispiele mit einer Gegenüberstellung von Firmenwagen vs. Privatwagen helfen oft dabei, die finanzielle Belastung klarer zu sehen.

Beispiel:

Ein Mitarbeiter kann sich für einen Firmenwagen mit einem Bruttolistenpreis von 40.000 Euro oder für ein Privatfahrzeug entscheiden. An dieser Stelle finden Sie die finanzielle Belastung bei der Wahl der 1%-Methode.

1% von 40.000 Euro: 400 Euro

0,03% pro Entfernungskilometer (20 Kilometer): 240 Euro

In diesem Beispiel beträgt der Steuersatz 30%. Für die Entfernungskilometer beträgt die Steuerlast 72 Euro, für die 1% von 40.000 Euro beträgt diese 120 Euro.

Monatliche Steuerlast: 192 Euro

Dem gegenüber stehen die Kosten für einen privat finanzierten Wagen. Hier sind neben  den Anschaffungskosten Ausgaben für Versicherung, Wartung und Benzin zu bedenken. Diese hängen vom Fahrzeug und vom Fahrverhalten ab. In vielen Fällen liegen die Gesamtkosten über den 192 Euro monatlich, die für den Firmenwagen anfallen.

Tschüss Zettelwirtschaft: Vimcar Fahrtenbuch-Software

Viele Dienstwagenfahrer empfinden das Schreiben eines Fahrtenbuchs als umständlich und zu zeitaufwändig. Einträge werden oft vergessen oder unvollständig nachgetragen. Das führt zu Problemen mit dem Finanzamt.

 

Eine interessamte Alternative stellt das digitale Fahrtenbuch von Vimcar dar

 

Folgende Vorteile bietet das Vimcar Fahrtenbuch:

 

  • Manuelle Eingabe von Fahrten entfällt
  • Fahrten werden nicht mehr vergessen
  • Automatische Erfassung aller wichtigen Daten
  • Steuerersparnis in vielen Fällen
  • Finanzamtkonform und sicher
Jetzt mehr erfahren Lohnt sich ein Dienstwagen

Fazit: Wann lohnt sich ein Firmenwagen?

Ein Firmenwagen lohnt sich vor allem dann, wenn die Kosten für den Dienstwagen geringer ausfallen als es bei einem Privatfahrzeug der Fall wäre. Wer kaum beruflich das Fahrzeug nutzt, jedoch sehr viel privat unterwegs ist, profitiert nicht von einem Dienstwagen.

 

In vielen Fällen geht das Führen von einem Fahrtenbuch mit Vorteilen bezüglich der Versteuerung des geldwerten Vorteils einher. Grund dafür ist, dass nur die tatsächlichen Fahrten versteuert werden. Die Frage, ob sich ein Dienstwagen lohnt oder keine ideale Option darstellt, ist immer individuell zu berechnen und zu beantworten. Es gibt keine pauschale Antwort, da sich die Lösung für viele Arbeitnehmer durchaus anbietet.

FAQ zum Dienstwagen

1. Für wen lohnt sich ein Dienstwagen?

Ein Dienstwagen lohnt sich für Mitarbeiter, die beruflich viel unterwegs sind und bei denen die private Nutzung geringer ausfällt. Außerdem ist ein Dienstwagen für Mitarbeiter mit hohem Einkommen interessant, die von den steuerlichen Vorteilen des Firmenwagens profitieren.

2. Wann lohnt sich ein Dienstwagen eher nicht?

Wer viel privat mit dem Auto fährt oder zum Arbeitsplatz pendelt, muss bei einem Dienstwagen schnell mit einer hohen Steuerlast rechnen. Ein Blick auf das Verhältnis von privaten und beruflichen Fahrten ist wichtig, um zu entscheiden, ob sich der Dienstwagen lohnt. Fahrer, die bereits ein Privatfahrzeug haben, sollten ebenfalls überlegen, ob die zusätzlichen Kosten durch die Versteuerung des geldwerten Vorteils sinnvoll ist.

3. Ab wann lohnt sich ein Firmenwagen?

Der Firmenwagen lohnt sich immer dann, wenn die Kosten für das Privatfahrzeug höher als die Kosten für das Dienstfahrzeug ausfallen. Wichtig sind eine individuelle Berechnung genau wie ein Blick auf Bedingungen in Bezug auf die Privatnutzung des Fahrzeugs.

4. Wie lässt sich herausfinden, ob sich ein Dienstwagen lohnt?

An erster Stelle ist es bei einem Dienstwagen eine finanzielle Frage, ob sich dieser lohnt oder nicht. Die Versteuerung des geldwerten Vorteils ist daher möglichst genau auszurechnen und einem Privatfahrzeug gegenüberzustellen. Außerdem sollte individuell geprüft werden, ob die vom Unternehmen zugelassene Nutzung des Fahrzeugs mit den eigenen Bedürfnissen übereinstimmt. Wenn der Dienstwagen mehr Kosten als Vorteile mit sich bringt, lohnt sich dieser nicht.

5. Welche Besonderheit ist bei einem Dienstwagen finanziell zu beachten?

Die Privatnutzung von einem Dienstwagen ist zu versteuern. Der geldwerte Vorteil kann mit der 1%-Methode oder mit dem Führen eines Fahrtenbuchs versteuert werden. Wichtig ist, dass die privaten Fahrten immer zu versteuern sind und eine der Methoden zu wählen ist.

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January 27, 2022

E-Mobilität im Fuhrpark: Wie Sie den Umstieg planen

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00 Min.
Um E-Autos im Fuhrpark zu implementieren, müssen Fuhrparkverantwortliche den Bestand analysieren. Doch wie können FuhrparkleiterInnen entscheiden, welches Fahrzeug durch ein E-Auto ausgetauscht werden kann? Welche Punkte man beim Umstieg auf E-Mobilität beachten sollte, haben wir für Sie zusammengestellt. Der Siegeszug der E-Mobilität ist nicht mehr zu stoppen. Über 40 Prozent der 2021 neu in Deutschland registrierten PKW fahren laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ganz oder teilweise elektrisch. Von Januar bis Dezember wurden 754.588 Wagen mit Hybrid-Antrieb und 355.961 reine Elektroautos neu zugelassen. Dagegen zählte das KBA im selben Zeitraum 972.588 Benziner – das entspricht 37,1 Prozent der PKW-Neuzulassungen. Mittlerweile sind mehr als eine Million Autos mit Elektroantrieb auf deutschen Straßen unterwegs. 54 Prozent davon fahren rein elektrisch, 46 Prozent sind sogenannte Plug-In-Hybride, deren Akkus sowohl über das Stromnetz als auch den Benzinmotor geladen werden können. Ein Grund für den klaren Aufwärtstrend: die von Bund und den Herstellern gewährt Kaufprämien. Im Rahmen des Konjunktur-Programms wegen der Corona-Krise wurde der Bundesanteil am Umweltbonus befristet bis Ende 2021 verdoppelt. Die Innovationsprämie wurde bis Ende 2025 verlängert.

Umstellung auf E-Autos im Fuhrpark mit Voraussicht

Doch wie sieht es in heimischen Fuhrparks mit der Umstellung auf E-Mobilität aus? Eine aktuelle Handelsblatt-Umfrage zeigt: Die meisten Dienstwagen großer Unternehmen sind noch Verbrenner. Der Energiekonzern Eon hat seine Firmenflotte laut Auskunft bereits verhältnismäßig breit umgestellt. Im Fuhrpark des Unternehmens befinden sich zu 20 Prozent rein batteriebetriebene Fahrzeuge und weitere 30 Prozent Plug-in-Hybride. Und der Trend zum grünen Fuhrpark setzt sich fort: Bei den klassischen Dienstwagen von Eon werden mittlerweile fast ausschließlich E- und E-Hybrid-Fahrzeuge bestellt. Viele Unternehmen würden gerne die Umstellung vorantreiben, müssen aber erstmal ihren Bestand analysieren, um festzustellen, welche Fahrzeuge ausgewechselt werden können.

Die Analyse des Fuhrparks

Nicht immer ist ein E-Auto die erste Wahl für den Fuhrpark. Bei der Entscheidung für E-Mobilität kommt es auf die jeweilige Situation des Unternehmens an. Diese sollte genau geprüft werden. Ein Vorteil, der neben Nachhaltigkeit für das E-Auto spricht, sind Steuerersparnisse. Während FahrerInnen eines Dienstwagens mit Verbrennungsmotor ein Prozent des Bruttolistenpreises pro Monat als geldwerten Vorteil versteuern müssen, werden bei den meisten reinen Elektroautos nur 0,25 Prozent fällig. Bei Plug-in-Hybriden sind es noch 0,5 Prozent. Die wichtigsten Fragen zum E-Auto-Check haben wir hier zusammengefasst. Umstieg Ersparnisse

Checkliste für den Umstieg

  • Ist die Reichweite ausreichend für regelmäßig gefahrene Strecken?
  • Gibt es Lademöglichkeiten in direkter Umgebung? Gute Ladeinfrastruktur mit einer Wallbox ist notwendig für den Fuhrpark.
  • Welche Faktoren können die Reichweite beeinflussen? Neben der Batteriegröße gehören auch niedrige Außentemperaturen zu den Dingen, die eine Fahrt verkürzen können.
  • Passt das Fahrverhalten zum Elektroauto? Die Reichweite von E-Autos ist in der Regel begrenzt
  • Wie viele Jahreskilometer werden gefahren?
  • Gibt es regelmäßige oder eher unregelmäßige Einsätze?
  • Welche Fahrzeuge brauche ich für mein Geschäft? Zwischen Smart und E-Transporter ist alles möglich.
  • Welche Kosten kommen auf mich zu? Vergleiche vor dem Kauf sind unumgänglich.
  • Von welchen Zuschüssen kann die Firma profitieren? Auch hier gilt: Vorab unbedingt über aktuelle Prämien, Hersteller-Boni und Steuervorteile informieren.
  • Wie sieht es mit dem Leasing aus? Auch dafür gibt es Förderung.
  • Echte Nachhaltigkeit bedeutet emissionsfrei zu fahren. Das geht aber nur mit Energie aus erneuerbaren Ressourcen. Erst die machen das E-Auto wirklich umweltfreundlich.

Schritt für Schritt zur E-Mobilität

Der Umstieg im Fuhrpark auf E-Mobilität ist komplex – aber er kann sich bei sorgfältiger Planung lohnen. Die richtige Koordination ist das Herzstück dabei. Angefangen bei Reichweitenmanagement, über die Disposition bis hin zum Ladezustand – hier helfen digitale Tools für mehr Transparenz und Kosteneffizienz. Neben Kostensenkungen sind die Auswirkungen auf das Image des Unternehmens ein gewichtiger Punkt für den Umstieg aus Elektromobilität. Viel KundInnen setzen mittlerweile voraus, dass Firmen ein nachhaltiges Konzept verfolgen – grün und ressourcenschonend.

Standort und Lademanagement

Ein Fuhrpark benötigt einen Standort, der optimale Möglichkeiten für das Aufladen und Parken der Elektroautos bietet. Deshalb ist der Aufbau einer Ladeinfrastruktur eine der größten Herausforderungen bei der Elektrifizierung der Flotten. Neben einer guten Erreichbarkeit für alle MitarbeiterInnen sollte auch die Berechtigungsstruktur frühzeitig geplant werden. Wichtige Punkte für die Checkliste:
  • Dürfen alle MitarbeiterInnen die Ladestationen nutzen? Oder gibt es unterschiedliche Nutzungsprofile, die festzulegen sind?
  • In welcher Weise erfolgt die Authentifizierung der jeweiligen nutzungsberechtigten MitarbeiterInnen?
  • Wie ist die Ladestation angelegt – kann sie von anderen Firmen oder Privatpersonen genutzt werden?
  • Welche Ladezeiten werden benötigt – und welche Leistungen kann der Energieversorger bereitstellen?
  • Verfügbarkeit: Wie hoch muss diese sein, wenn man Nichteinsatzzeiten wegen Ladens bedenkt?
  • Rush Hour: Wie im Straßenverkehr stellt sich die Frage, wann die Ladestation voraussichtlich am meisten benötigt werden? Gibt es im Fuhrpark bestimmte „Stoßzeiten“, die zu einer Überlastung der Ladestation führen könnten?
  • Wie erfolgt die Verwaltung und Abrechnung von Ladevorgängen?
Ladeinfrastruktur

Austausch von Verbrennern auf E-Autos nicht immer sofort sinnvoll

Eine zentrale Frage lautet: Wie hoch sind die aktuellen Betriebskosten für das jeweilige Fahrzeug? Das hängt natürlich auch vom Alter der Fahrzeuge ab. Je älter, desto anfälliger für mögliche Reparaturen. Zwar ist der Kaufpreis eines Elektrofahrzeugs höher als der eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Dafür haben E-Fahrzeugen viel geringere Kraftstoff- und Wartungskosten. Das Tanken der Fahrzeuge mit Strom kostet deutlich weniger als an der Zapfsäule. Das hat eine Studie der Universität von Michigan herausgefunden. So verursacht ein E- Fahrzeug im Vergleich zu einem Verbrenner weniger als die Hälfte an Betriebskosten, wenn man allein nur den Kraftstoff betrachtet. Wenn Einsparungen durch den Wegfall von Wartungskosten – wie Ölwechsel oder Zahnriemenwechsel noch mitberechnet werden –sparen E-Fahrzeuge über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs noch mehr Geld.

Welche Art von Ladestationen benötigen Sie im Fuhrpark?

Ladestationen betanken den Wagen unterschiedlich schnell. Die am häufigsten verwendete Ladestufe ist das Laden der Stufe 2 mit einer Leistung von 7 kW. So kann je nach Modell ein Fahrzeug innerhalb von 3 bis 7 Stunden geladen werden. Eine Schnellladestation wiederum lädt ein Fahrzeug mit einer Reichweite von 160 km hingegen bereits in einer halben Stunde auf etwa 80%. Zusätzlich zu beachten: Wenn es um die Auswahl der Ladegeschwindigkeit der Stationen geht, sind Batteriegröße, Betriebszyklus und Fahrzeugtyp ausschlaggebend. Allerdings kosten Schnellladestationen deutlich mehr als die langsameren Verwandten. Sie lohnen sich nur dann, wenn die Fahrzeuge ständig im Einsatz sind.

Gut geplant, ist halb gewonnen

Die Umstellung auf E-Mobilität im Fuhrpark will gut geplant sein. Die Elektrifizierung der Flotte kann auf den ersten Blick schwierig erscheinen. Aber mit einer soliden Strategie ist alles machbar. Dabei führt die Bestandsaufnahme des Ist-Zustands zu ersten Erkenntnissen. Der Wechsel auf E-Mobilität sollte gut durchdacht sein. Gründe dafür gelten als richtungsweisend für die spätere Fuhrpark-Strategie. Und nicht zu vergessen: Viele Flotten sind bereits innerhalb weniger Jahre rentabel, da der Inspektions- und Wartungsaufwand bei E-Autos weitaus geringer ausfällt als bei Benzinern. Planung E-Mobilität

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