GPS steht für Global Positioning System und beschreibt die Positionsbestimmung per Satellit. Es wird meist für Navigationssysteme aber beispielsweise auch für einige digitale Fahrtenbücher genutzt.

GPS – Global Navigation Satellite System

GPS bezeichnet das globale System zur Positionsbestimmung durch Satelliten. Die Technologie wurde seit den 1970er Jahren von dem US-Verteidigungsministerium entwickelt. Das US-Militär nutzt GPS offiziell seit dem Jahre 1995. Der Vorgänger des Global Positioning System ist das Navigation Satellite System (NNSS) der US Marine, dass später in “Transit” umgetauft wurde. Transit war das erste Navigationssystem basierend auf Satelliten, das operativ eingesetzt wurde.

Mittlerweile haben auch andere Nationen ihre eigenen Satellitennavigationssysteme erstellt wie beispielsweise das russische System GLONASS oder das europäische System Galileo. Die Europäische Union hat Galileo in Auftrag gegeben. Mittlerweile gibt es 26 Satelliten im Orbit.

Die Navigation auf der Erde und Luft ist durch das Empfangen von Signalen durch Satelliten möglich. Dabei sind mehr als 30 Satelliten im Orbit für das Global Positioning System alleine zuständig.

Positionsbestimmung mit 4 Helfern aus dem All

Für die Positionsbestimmung sind zwei Komponenten wichtig: der Sender und Empfänger. Als Sender bezeichnet man die Satelliten, die dauerhaft über Funkcodes ihre Position und die aktuelle Zeit zur Erde an den Empfänger senden. Der Empfänger ist das GPS-Gerät wie beispielsweise ein Smartphone. Damit das Gerät seine eigene Position ermitteln kann, muss es mit mindestens 4 Satelliten Kontakt aufnehmen. Das GPS-Gerät errechnet dann aus den gesendeten Positionen und Zeiten seine eigene Position. Dazu wird das Signal vom Satelliten bis zum Gerät sowie die Position gemessen. Die eigene Geschwindigkeit wird aus der Zeit errechnet, die für die Strecke zwischen zwei ermittelten GPS-Koordinaten benötigt wurde.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Satelliten mit dem Empfänger in Verbindung stehen, desto genauer lassen sich die Position und Geschwindigkeit ermitteln. Denn der Abstand zu einem einzigen Satelliten reicht nicht aus, um die Abstände der Sender genau zu messen.

Setzen Sie GPS effizient in Ihrem Fuhrpark ein

GPS kann in verschiedenen Bereichen der Fuhrparkverwaltung eingesetzt werden. Finden Sie heraus wie.

Der GPS-Tracker

Telefon zeigt die GPS Funktion
Ein Smartphone zeigt den GPS Tracker.

Ein GPS-Tracker ist also ein Navigationsgerät, das von einer Person verwendet wird, um den Standort von etwas oder jemandem aufzufinden. Das Gerät nutzt entweder das Global Positioning System, um die eigenen Koordinaten zu ermitteln, oder eine SIM-Karte. Der GPS-Empfänger ist in dem Gerät eingebaut und sendet permanent Signale zur eigenen Position. Dann empfängt beispielsweise das Smartphone von dem GPS-Empfänger die Daten zur Geschwindigkeit, Position und Uhrzeit. Mit Hilfe des mobilen Internets wird die Route einer Person oder eines Fahrzeuges in kurzen Intervallen verfolgt. 

Die übermittelten Daten werden meist in Form von Koordinaten auf einer Landkarte auf dem Handy oder Computer dargestellt. Damit die Ortung, also das GPS Tracking, stattfinden kann, muss es ein GPS Signal geben. Wird hierfür nur das mobile Internet und keine SIM-Karte genutzt, kann das Signal ausfallen. Eine integrierte SIM-Karte hilft dem GPS-Tracker sich zu orten. Die Anbieter von SIM-Karten haben meist eine vollständige Netzabdeckung. Sie können auch ein Signal an das Gerät senden, wenn keine Internetverbindung besteht.

Mit GPS Tracking ans Ziel

Einst wurde das GPS Tracking für militärische Zwecke genutzt. Mittlerweile ist es jedoch in einer Vielzahl von Produkten integriert und kann diverse Vorteile bringen. Die Technologie ist nicht nur in Smartphones und Navigationssystemen, sondern beispielsweise auch in Geldautomaten, Armbanduhren und Containerschiffen eingebaut.

Ein klassisches Beispiel ist, dass Sie wissen möchten, wo Sie sich gerade auf einer Karte befinden. Wo bin ich und wie komme ich an mein Ziel? Hat man sich auf einer Fahrradtour oder einer Wanderung verirrt, hilft die GPS Funktion dabei eine Orientierung zu gewinnen. Oder Sie befinden sich in einer fremden Stadt und möchten wissen, mit welcher Route Sie am schnellsten zu dem Ziel gelangen. Der Nutzer kann hierfür beispielsweise die App Google Maps nutzen.

Auch in Kameras ist GPS integriert. Hier wird bei dem Fotografieren der Ort und Zeitpunkt festgehalten. Ist auch eine Geotagging-Funktion vorhanden, können die Koordinaten der Aufnahmen durch ein Bildbearbeitungsprogramm wiedergegeben werden. Das Programm produziert dann beispielsweise eine Landkarte mit den Aufnahmepunkten.
In Fahrzeugen ist das GPS vor allem als Navigationssystem bekannt. Das Gerät kann hier die schnellste Route angeben. Gleichzeitig führt das System den Fahrer durch den Verkehr und erkennt die Fahrtrichtung sowie Geschwindigkeit.

Mit GPS Überwachung zu mehr Sicherheit

Person schaut sich den GPS Tracker auf dem Pc an.
Eine Flottenmanagement Software zeigt die Fahrzeugsuche.

GPS Tracker bieten außerdem Hilfe zur Sicherheit und Überwachung. Mittlerweile nutzen Eltern den Tracker, um sich zu vergewissern, dass die Kinder beispielsweise sicher in der Schule angekommen sind. Oder auch bei Großveranstaltungen kann der GPS Tracker dabei helfen, ein verloren gegangenes Kind wiederzufinden. Die gleiche Funktion ist auch bei Haustieren durch integrierte Tracker in Halsbändern einsetzbar.
Bei demenzkranken Patienten wird ein GPS Gerät immer häufiger zur Ortung eingesetzt. Hat sich der Patient einmal verirrt und findet den Weg nicht zurück, kann dieser aufgespürt und sicher nach Hause gebracht werden.

Für Fahrzeuge ergibt sich durch das GPS Tracking ein perfekter Diebstahlschutz. Ist in dem Fahrzeug ein Tracker vorhanden, kann der Eigentümer bei einem Diebstahl alarmiert werden. Das funktioniert durch das sogenannte Geofencing. Beim Geofencing wird eine Koordinate oder ein Radius definiert. Der Besitzer erhält eine Benachrichtigung, wenn das Fahrzeug von dem Standpunkt oder aus dem Bereich heraus bewegt wird. Gleichzeitig kann der integrierte GPS Tracker nachvollziehen, welche Route der Dieb mit dem Fahrzeug hinterlegt. Die Polizei hat jetzt die Chance den Kriminellen zu fassen.

GPS Sender für das Auto

Ein GPS Sender für das Auto ermöglicht dem Besitzer die Ortung seines Fahrzeugs. Der GPS Peilsender wird versteckt im Fahrzeug installiert. Mit einer integrierten SIM-Karte ist eine Verbindung in ein Mobilfunknetz möglich. Mit dem Smartphone oder Tablet kann dann mit dem Peilsender kommuniziert werden. Der Besitzer kann jederzeit den Standort seines Fahrzeugs abrufen. Dies erleichtert das Auffinden des Autos nach einem Diebstahl.

Nach wie vor werden in Deutschland jedes Jahr zehntausende Fahrzeuge gestohlen. Es gibt Automarken, die bei Dieben besonders beliebt sind. Hier erfolgt häufig ein gezielter Diebstahl durch organisierte Banden. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Gelegenheitsdiebstählen. Fahrzeuge werden aufgebrochen und einfach mitgenommen. Mitunter finden sie sich mit leerem Tank am Straßenrand wieder auf. Manchmal werden sie für weitere kriminelle Delikte verwendet. Die Polizei verfolgt jeden Diebstahl und schreibt das Fahrzeug zur Fahndung aus. Einfacher und effektiver gestaltet sich das Auffinden des Autos, wenn ein GPS Peilsender installiert wurde. Dieser funkt dauerhaft den Standort des Fahrzeuges. Die Polizei kann die Daten vom GPS Sender im Auto abrufen und direkt im Umkreis suchen. Die Aufklärungsrate erhöht sich beim Fahrzeugdiebstahl enorm, wenn ein GPS Peilsender installiert ist.

Funktionsweise von GPS Peilsendern im Fahrzeug

GPS Tracker können ab Werk im Fahrzeug verbaut sein oder nachträglich installiert werden. Die Funktionsweise ist recht simpel. Der GPS Tracker ist mit einem Empfangsmodul für GPS-Daten und einem SIM-Karten-Slot ausgestattet. Alternativ kann ein E-SIM-Modul verbaut sein. Der GPS Tracker wird an die Stromversorgung im Auto gekoppelt. Alternativ ist es möglich, die Stromversorgung mit einer Batterie sicherzustellen. Dies erleichtert den unauffälligen Einbau. Es muss aber sichergestellt werden, dass die Batterie rechtzeitig ausgetauscht wird. Ist sie leer, kann das Gerät keine Positionsdaten mehr funken.

Mit der eingelegten SIM-Karte stellt das Modul eine Verbindung zum Mobilfunknetz her. Der Tarif sollte Anrufe und das Schreiben von SMS erlauben. Eine Verbindung zum mobilen Internet ist nicht zwingend erforderlich. Wichtig ist, dass im Vertrag Roaming aktiviert wird. Andernfalls kann der Sender nicht mehr arbeiten, wenn sich das Fahrzeug im Ausland befindet.

Über die Mobilfunknummer können die Positionsdaten des Fahrzeugs jederzeit abgerufen und auf einer Karte angezeigt werden. Sollte sich das Fahrzeug in unrechtmäßiger Nutzung befinden, ist es möglich, den aktuellen Standort ausfindig zu machen. Bei einem Diebstahl kann die Polizei sofort und häufig erfolgreich reagieren.

GPS Peilsender versteckt im Fahrzeug installieren

Autodiebe wissen, dass es möglich ist, einen GPS Sender im Auto zu installieren. Wird der Sender entdeckt und entfernt oder vom Stromnetz getrennt, kann er nicht mehr arbeiten. Aus diesem Grund ist es wichtig, den GPS Peilsender versteckt im Fahrzeug zu installieren und unauffällig mit der Stromversorgung zu verbinden. Nur so ist eine dauerhafte Funktionalität sichergestellt.

Einen Zaun für das Fahrzeug definieren

Es ist möglich, einen Bereich für das Fahrzeug zu definieren, in dem es sich aufhalten darf. Dies kann beispielsweise das eigene Grundstück sein. Wird das Fahrzeug aus diesem Bereich, dem sogenannten Zaun, entfernt, sendet der GPS Sender automatisch einen Alarm auf das Handy. So wird ein Diebstahl sofort bemerkt. Das Fahrzeug kann unmittelbar nach dem Entwenden zur Fahndung ausgeschrieben werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder aufgefunden wird, ist sehr hoch.

GPS Tracker – Wie sinnvoll sind solche Systeme

Die moderne, vernetzte Welt macht auch vor der Logistik nicht halt. Gerade in Betrieben mit einem großen Fuhrpark sind Ortungssysteme mit GPS Tracking ein praktisches Hilfsmittel, um den Überblick zu behalten. Die Manager wissen somit stets, in welcher Region sich das Fahrzeug – egal, ob Lkw oder Pkw – gerade befindet und können u. U. Schnell auf spontanen Lieferanfragen in der Nähe reagieren. Wer bspw. einen neuen Auftrag zur Abholung von Waren an einem bestimmten Ort erhält, schaut einfach im Tracking System nach, welcher Fahrer am schnellsten beim Kunden sein kann. Somit werden die Prozesse im Unternehmen deutlich vereinfacht und effizienter gemacht. Zur Anwendung kommen die GPS Tracker für Lkw auch, um die Routenplanung zu verbessern. So lässt sich mit einer Software anhand der erhobenen Daten zu Fahrzeiten, Wegen und Durchschnittsgeschwindigkeiten eine optimierte Streckenführung erstellen. Der Computer errechnet, wie sich bestimmte Punkte am besten nacheinander anfahren lassen – das Unternehmen profitiert mit niedrigeren Ausgaben für Sprit davon.

eine Flottenmanagement Software auf einem Tablet
Die Flottenmanagement Software zeigt das GPS-Tracking eines Fahrzeugs.

Für jeden Fuhrpark ein Gewinn: GPS Tracker für ein Auto oder einen Lkw

Die Tracking Systeme funktionieren ganz einfach über ein Gerät, das an das jeweilige Auto oder an den Lkw angeschlossen wird. Von hier aus sendet es die Ortsdaten an ein zentrales Programm. Über dieses können alle Befugten im Fuhrparkmanagement einsehen, wo sich das jeweilige Fahrzeug aktuell befindet. Hierdurch kann man besser auf mögliche Terminänderungen oder auf Ausnahmefälle reagieren. Außerdem ist es einfacher den Überblick darüber zu behalten, welches Kfz derzeit auf dem Firmengelände vorhanden ist und welches nicht. Die Software selbst sollte einfach aufgebaut sein und eine übersichtliche Darstellung bieten, mit der man auch bei wenig Erfahrung mit Computern schnell und einfach arbeiten kann. Wichtig ist natürlich auch, dass die Privatsphäre der einzelnen Fahrer geschützt ist. Die Wagen dürfen somit nur innerhalb der eigentlichen Arbeitszeit verfolgt werden. Selbiges gilt für die Nutzung von Ortungssoftware bei privat genutzten Dienstfahrzeugen. Bisweilen entscheiden sich Firmen bei einer geringen privaten Nutzung von Dienstwagen aber auch zur Erstellung eines Fahrtenbuchs für das Finanzamt. Auf diese Weise wird die 1-Prozent-Regel umgangen und Unternehmen wie Mitarbeiter können unter Umständen Geld einsparen. Dafür müssen jedoch alle Fahrten nicht manipulierbar aufgezeichnet werden. Auch für diesen Zweck sind GPS-Tracker, die auch ein elektronisches Fahrtenbuch beinhalten, eine gängige Option. Diese bedarf jedoch der offiziellen Einwilligung des jeweiligen Mitarbeiters.

 

Zweites Augenpaar: Durchblick im Fuhrpark mit GPS

Für viele Unternehmen ist der Fuhrpark Aushängeschild und Arbeitsmittel zugleich. Nicht selten wird er aber auch zu einer finanziellen Belastung. Das trifft besonders zu, wenn Fahrzeuge unerlaubt genutzt oder sogar gestohlen werden. Die GPS Funktionalitäten von der Fuhrparksoftware Fleet Geo können hier Abhilfe schaffen:

  1. Mit dem Standardparkplatz stellen Sie sicher, dass alle Fahrzeuge am rechten Platz sind.
  2. Die Routendokumentation hilft Ihnen, nicht nur unerlaubte Ausreißerfahrten zu identifizieren. Außerdem können Sie Ihre Tourenplanung spielend leicht optimieren.
  3. Mit der Live-Ortung stellen Sie schnell fest, wo sich welcher Mitarbeiter befindet und können Adhoc Einsätze effizient umsetzen.
  4. Das Bewegungsmelder-Feature fungiert als Diebstahlschutz in von Ihnen definierten Grenzen und Zeiten.
Möchten Sie mehr Informationen zu der Fuhrparksoftware Fleet Geo? In folgendem Formular können Sie Ihre Kontaktdaten angeben und erhalten in nur wenigen Minuten die Broschüre zugeschickt.
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