Diebstahlschutz über GPS Ortung im Smartphone

Ein Diebstahlschutz ist bei Fahrzeugen von großer Wichtigkeit. Jedes Jahr verschwinden in Deutschland tausende Autos, von denen die wenigsten wieder aufgefunden werden. Allein 17.493 kaskoversicherte Autos wurden dem ADAC zufolge 2017 in Deutschland gestohlen. Nicht nur private Fahrzeuge sondern, gerade auch Poolfahrzeuge und Firmenwagen sind vor Diebstahl nicht gefeit. Ein Fuhrpark ist nur schwer zu jeder Uhrzeit vor jedem unerlaubten Zugriff zu bewahren. Dass ein Dieb ein Fahrzeug entwendet, ist aus diesem Grund leider nicht selten. Ärgerlich ist dann nicht nur der Verlust, sondern die durch den Diebstahl entstehenden Verzögerungen im Betriebsablauf. Viele Fahrzeuge werden unmittelbar nach dem Diebstahl ins Ausland verbracht. Wenn die Autos als Ersatzteilspender dienen, bleiben sie verschwunden. Ein effektiver Diebstahlschutz bietet keine absolute Sicherheit. Dennoch handelt es sich um ein Hindernis, welches das Diebstahlvorhaben hemmen kann.

Diebstahlschutz

Überwachungskameras
Überwachungskameras können als Diebstahlschutz im Fuhrpark dienen.

Hinter dem Begriff des Diebstahlschutzes verbergen sich in Bezug auf ein Fahrzeug verschiedene Maßnahmen, die verhindern sollen, dass das Auto oder der LKW von einem unrechtmäßigen Besitzer entwendet wird. Es gibt Schutzmaßnahmen, die fest in das Fahrzeug integriert sind. Andere werden vom Fahrer unmittelbar vor dem Verlassen des Autos angebracht oder aktiviert. Vor der Weiterfahrt erfolgt die Deaktivierung des Diebstahlschutzes.

Im Falle eines Diebstahls zahlt die Kaskoversicherung des Fahrzeughalters den Zeitwert, der durch einen Gutachter ermittelt wird.  Um die Zahlung zu erhalten, sind verschiedene Maßnahmen für den Fahrzeugdiebstahlschutz vorgeschrieben. So können seit Jahren nur noch die Fahrzeuge gegen Diebstahl versichert werden, die mit einer Wegfahrsperre ausgestattet sind. Fehlt die Wegfahrsperre oder ist diese nicht aktiviert, dürfen die Versicherungen die Regulierung des Diebstahls ablehnen. Gleichermaßen muss das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Diebstahls verschlossen gewesen sein. Stellt sich heraus, dass der Fahrer oder der Halter nachlässig mit seinen Verpflichtungen rund um die Maßnahmen des Diebstahlschutzes umgegangen ist, kann die Versicherung die Zahlung ebenfalls verweigern. Es gibt in diesem Zusammenhang eine Vielzahl gerichtlicher Auseinandersetzungen, von denen die Urteile veröffentlicht wurden. In vielen Fällen bekommen die Versicherungen Recht, wenn der Halter oder der Fahrer mit seiner Flicht, für einen ordnungsgemäßen Diebstahlschutz zu sorgen, grob fahrlässig umgegangen ist.

Maßnahmen zum Diebstahlschutz

Ein Fahrzeug kann mit verschiedenen Maßnahmen gegen das unrechtmäßige Entwenden gesichert werden. Unterschieden werden Maßnahmen, die fest im Fahrzeug verbaut sind. Andere können zusätzlich angebracht werden. Während bei fest verbauten Elementen zum Schutz vor Diebstahl darauf geachtet wird, dass diese im Fahrzeug unsichtbar sind, sollten manuelle Maßnahmen eine abschreckende Wirkung zeigen. Sie schützen das Fahrzeug, aber sie signalisieren auch, dass ein 

Diebstahl aufgrund der installierten Sperre wirkungslos ist. Von Vorteil ist es, wenn verschiedene Maßnahmen parallel zueinander installiert werden. Mit jedem kleinen Detail, das dem Schutz vor Fahrzeugdiebstahl dient, wird die Sicherheit des Fahrezugs vor einem unrechtmäßigen Zugriff erhöht. Zwar zahlen die Versicherungen, wenn keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Doch der Halter des Fahrzeugs bekommt nur den Zeitwert erstattet. Viele Fahrzeuge haben für ihre Besitzer auch einen ideellen Wert. Dies gilt für die private und gewerbliche Nutzung gleichermaßen. Da ein Fahrzeugdiebstahl in den meisten Fällen ein großes Ärgernis darstellt, gilt es, diesen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern. Die verschiedenen Maßnahmen können miteinander kombiniert oder einzeln eingesetzt werden.

Wegfahrsperre

Die Wegfahrsperre ist seit Jahren serienmäßig in allen Fahrzeugen integriert. Nur sehr alte Autos und Transportfahrzeuge verfügen nicht über eine Wegfahrsperre. Diese ist unsichtbar im Fahrzeug eingebaut. Sie wird mit dem Schlüssel über ein Signal entriegelt. Wird ein Zweitschlüssel verwendet oder die Zündung überbrückt, fährt das Fahrzeug nicht los. Mittlerweile gibt es jedoch Methoden, die Wegfahrsperre zu entsichern, sodass weitere Maßnahmen zum Schutz vor Diebstahl empfehlenswert sind.

Lenkradkralle

Die Lenkradkralle besteht aus einem schweren Metall. Das Material ist so hart, dass es nur mit schwerem Werkzeug zerteilt werden kann. Wie es der Name bereits sagt, wird die Lenkradkralle über das Lenkrad gelegt und angeschlossen. Es gibt verschiedene Varianten, die allesamt verhindern, dass ein aufgebrochenes und überbrücktes Fahrzeug gelenkt werden kann. Die Lenkradkralle dient auch der Abschreckung, denn sie wird deutlich sichtbar im Fahrzeug installiert.

Parkkralle

Die Anbindung der Parkkralle erfolgt an einem Rad des Fahrzeugs. Wird dieses bewegt, wird Luft aus dem Ventil abgelassen. Eine Fortbewegung des Fahrzeugs ist nicht mehr möglich.

Elektronische Möglichkeiten der Diebstahlsicherung

Ein digitaler Bewegungsmelder dient als Diebstahlschutz indem er eine Benachrichtigung heraus schickt, wenn ein Fahrzeug aus einem Gebiet entwendet wurde.
Ein digitaler Bewegungsmelder dient als Diebstahlschutz indem er eine Benachrichtigung heraus schickt, wenn ein Fahrzeug aus einem Gebiet entwendet wurde.

Moderne Überwachungssysteme erlauben, ein Fahrzeug zu orten oder seine Bewegung zu verfolgen. So können GPS-Tracker unsichtbar in das Auto integriert werden. Sie werden mit einem virtuellen Zaun programmiert. Wird dieser Zaun verlassen, schlägt das Fahrzeug Alarm.

Auch eine klassische Alarmanlage, die mit der Hupe verbunden ist, kann eine effektive Diebstahlsicherung gewährleisten. Bei Berührungen oder Erschütterungen des Fahrzeugs wird die Alarmanlage ausgelöst. Das laute Geräusch erregt die Aufmerksamkeit der Umgebung. Ein möglicher Täter, der das Fahrzeug stehlen wollte, wird in den meisten Fällen in die Flucht geschlagen, weil er kein Aufsehen erregen möchte. Alarmanlagen können zur Ausstattung des Fahrzeugs zählen oder nachträglich integriert werden.

Diebstahlgefahr im Fuhrpark

Allein 17.493 kaskoversicherte Autos wurden dem ADAC zufolge 2017 in Deutschland gestohlen. Nicht nur private Fahrzeuge sondern, gerade auch Poolfahrzeuge und Firmenwagen sind vor Diebstahl nicht gefeit. Ein Fuhrpark ist nur schwer zu jeder Uhrzeit vor jedem unerlaubten Zugriff zu bewahren. Dass ein Dieb ein Fahrzeug entwendet, ist aus diesem Grund leider nicht selten. Ärgerlich ist dann nicht nur der Verlust, sondern die durch den Diebstahl entstehenden Verzögerungen im Betriebsablauf. Die Fahrzeugortung ist eine nützliche Hilfe für die Sicherheit Ihres Fuhrparks. Mithilfe von genauen Koordinaten, wissen Sie über den Verbleib Ihrer Fahrzeuge jederzeit Bescheid.

So funktioniert der GPS Diebstahlschutz

Mit Hilfe von Satelliten- und Mobilfunksignalen, mit denen das GPS-Modul des Diebstahlschutzes Ihrer Wahl ausgestattet ist, können Sie den Standort Ihres Fahrzeugs ermitteln Dieses Modul für den GPS-Diebstahlschutz ist unauffällig im Fahrzeug eingebaut – häufig als Teil eines OBD-Steckers oder einer Telematik-Box, die beide im Idealfall mit einer eigenen SIM-Karte ausgestattet sind. Die doppelte Absicherung hilft bei der bestmöglichen Dokumentation des Standorts Ihres Fahrzeugs. 

Bewegungsmelder Funktion von Vimcar auf einem Pc Bildschirm
Ein Bewegungsmelder in der Fuhrparksoftware Vimcar Fleet.

Zu der Hardware (Stecker oder Telematik-Box) gehört eine Software, eine Mobil- oder Webapp, in der Sie die Daten Ihres Fahrzeugs abrufen können. Der Diebstahlschutz kann dort genau eingerichtet werden. Ein bestimmtes Gebiet oder eine Zone, beispielsweise der Firmenparkplatz, wird als sogenannter Geofence festgelegt. Wird ein Fahrzeug aus dieser Begrenzung hinaus bewegt, werden Sie innerhalb weniger Minuten von einem Bewegungsmelder alarmiert und können reagieren. Bei einem GPS Diebstahlschutz ist es meist auch möglich einen Zeitrahmen festzulegen, in dem gewarnt werden soll – beispielsweise außerhalb der regulären Geschäftszeiten. Wenn das Unglück dann tatsächlich einmal eintritt und ein Fahrzeug gestohlen wird, kann es mithilfe der Fahrzeugortung ausfindig gemacht werden. Die gefundenen Koordinaten können dann an die Polizei weitergeleitet werden. Da der GPS-Diebstahlschutz mit dem Stecker gut getarnt und unauffällig eingebaut ist, fällt dem Dieb nicht auf, dass er entlarvt wurde – bis es zu spät ist.

Webinar zum Diebstahlschutz im Fuhrpark

Vorlagen für Ihren Fuhrpark

Fuhrparkleiter müssen sich nicht nur mit dem Diebstahlschutz im Fuhrpark befassen, sondern eine Vielzahl an Aufgaben im Alltag stemmen. Um die tägliche Aufgabenlast zu bewältigen, können Vorlagen und Formulare eingesetzt werden:

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