Der läuft auf die Firma

Rund zwei Drittel der neuzugelassenen Dienstwagen in Deutschland waren Firmenwagen. Dieser Boom hat uns dazu veranlasst die Nutzung der Firmenwagen einmal genauer zu beleuchten. – Mit erstaunlichen Resultaten.

46.474.594 zugelassen PKWs gibt es in Deutschland. Statistisch verfügt also mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung über ein eigenes Auto. Dabei wird der Anteil der betrieblich genutzten Autoflotte immer größer: 64,4 Prozent der Neuzulassungen 2017 waren Firmenwagen, bei 35,6 Prozent der Neuzulassungen handelte es sich um Privatfahrzeuge.

Diesel dominiert den Fuhrpark
Trotz Abgasskandal und Fahrverboten: Der Diesel macht mit 69 Prozent immer noch den Großteil der Firmenwagen aus. Auf den weiteren Plätzen folgen Benziner mit 26 Prozent und Propangas betriebene Autos mit 1 Prozent.



98 Fahrten pro Monat, geschäftliche Nutzung überwiegt
Unsere Firmenwagenfahrer unternehmen durchschnittlich 98 Fahrten – und sitzen dabei 42 Stunden im Auto. Über die Hälfte aller Fahrten mit dem Firmenwagen sind übrigens geschäftlicher Natur. Der Rest verteilt sich auf den Pendelweg zur Arbeitsstätte und private Fahrten.



Durchschnittliche Fahrt mit dem Firmenwagen: 20 Kilometer
Eine Fahrt mit dem Firmenwagen beläuft sich im Durchschnitt übrigens auf 20 Kilometer. Die durchschnittlichen Kosten für Wartung und Verschleiß eines Firmenwagens betragen bis zu 6,3 Cent pro Kilometer (Rechengrundlage ist der beliebteste Firmenwagen Deutschlands – der Audi A6 Avant). Mit der Ein-Prozent-Regel müssen für einen Audi A6 Avant mindestens 5.064 Euro im Jahr als zusätzliches Einkommen vom Nutzer versteuert werden. Das Führen eines Fahrtenbuchs kann dabei helfen, diese Kosten zu senken: So beläuft sich die durchschnittliche Steuerersparnis eines Fahrtenbuchnutzers gegenüber der Ein-Prozent-Regel auf 2.750 Euro.



Mit Hilfe unseres Firmenwagenrechners können Sie Ihre mögliche Steuerersparnis bequem errechnen lassen.

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