Checkliste zur Leasingrückgabe

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Wer ein Fahrzeug nach der Leasinglaufzeit zurückgeben möchte, muss eine Vielzahl von Punkten beachten. Welche Dokumente müssen mitgenommen werden? Wie erfolgt die richtige Protokollierung für Ihre Unterlagen? Laden Sie jetzt die kostenlose Checkliste herunter und garantieren Sie eine einwandfreie Rückgabe.

Mit dem Formular ist bei der Fahrzeugrückgabe nichts mehr vergessen. Die Liste hilft Ihnen, an alle wichtigen Dokumente zu denken und die Rückgabe richtig zu protokollieren. Der Rückgabeprozess erfolgt einwandfrei und schneller, sodass mehr Zeit für weitere Fuhrparkaufgaben bleiben.

Das Formular listet Aspekte zu folgenden Themen auf:

  • Was müssen Sie vor der Rückgabe beachten?
  • Welche Vorbereitungen müssen Sie treffen?
  • Welche Unterlagen benötigen Sie?
  • Was beinhaltet ein richtiges Rückgabeprotokoll?

Fahrzeugrückgabe: Tipps & Tricks

Mit der Rückgabe des Leasingautos oder dem Verkauf kann es teilweise teuer werden. Muss es aber nicht. Mit ein paar Tricks lässt sich Ärger bei einer Rückgabe schon beim Vertragsabschluss vermeiden.

Wer gut informiert ist, denkt schon bei Vertragsunterzeichnung an die Rückgabe der Firmenfahrzeuge. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, müssen Sie im Vorfeld einen Schadenkatalog anfordern, der übliche Abnutzungsspuren beschreibt. Auch den Einsatzzweck sollte man bereits bei Vertragsabschluss festlegen. Wer im Leasingvertrag die Nutzungsform festlegt, hat später weniger Ärger. Beim Restwertleasing ist es auf jeden Fall sehr sinnvoll, dass der Wert des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Rückgabe nicht zu hoch angesetzt wird. Besonders dann, wenn niedrige Leasingraten noch so verlockend wirken.

Häufig basieren sie auf unrealistischen Annahmen zum Restwert und die großen Überraschungen in Form von Nachzahlungen kommen zum Schluss. Wer von vorn herein realistische Einschätzungen zum Restwert vornimmt, schützt sich vor enormen Nachforderungen. Im Zweifelsfall hilft eine juristische Prüfung. Nicht selten enthalten Restwertleasingverträge Klauseln, die rechtlich unwirksam sind. Doch Vorsicht: Ist das Auto erst einmal weg aus dem Fuhrpark, kann die Abrechnung selten korrigiert werden. Einsatzzweck bei Vertragsabschluss festlegen: Schreiben Sie im Leasingvertrag die Nutzungsform fest. Das schützt vor Ärger.

Pflegen und hegen

Egal, welcher Vertragstyp gewählt oder ob das Auto gekauft wurde. Entscheidend bei Rückgabe oder Verkauf ist, ob und wie der Wagen gepflegt wurde. Einhalten von Inspektionsterminen und der Austausch von Verschleißteilen gehören ebenso dazu wie gute Pflege. So wird übermäßige Abnutzung verhindert und der Wert des stabilisiert. Zusätzlich ist es sinnvoll, bei Vertragsende oder Verkaufs eine professionelle Aufbereitung des Autos in Betracht zu ziehen. Gutachter und Käufer sind wohlwollender gestimmt, wenn sich das Auto innen wie außen im Top-Zustand präsentiert. Letztlich ist das Aussehen die Visitenkarte und lässt auf einen pfleglichen Umgang mit dem Wagen schließen. Spätestens bei der Übergabe oder dem Verkauf hat man die Kosten von bis zu 250 Euro für eine professionelle Aufbereitung schnell wieder drin.

Gut vorbereitete Rückgabe 

Es gibt zwar selten wirklich große Auseinandersetzungen bei der Fahrzeugübergabe. Trotzdem sollten Sie gut vorbereitet sein. Der erste Schritt zur Kostenkontrolle ist ein Übergabeprotokoll. Der Fuhrparkmitarbeiter dokumentiert mit dem Verantwortlichen der Leasinggesellschaft alle Schäden schriftlich. Das stellt sicher, dass die Leasinggesellschaft nur tatsächlich vorhandene Schäden nachberechnet. Es bietet sich auch an, den Zustand des Wagens anhand von Fotos ausführlich zu dokumentieren. Zusätzlich empfiehlt es sich, zum Übergabetermin immer einen Zeugen mitzunehmen. Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen sind Sie so auf der sicheren Seite. Und zu guter Letzt: Das Übergabeprotokoll immer genau lesen und erst danach unterschreiben. 

Schaden, was nun?

Was ist, wenn wirklich ein Schaden entsteht? Streitfragen lassen sich häufig nur mithilfe eines Sachverständigen klären. Aber auch die Schadenkataloge der Leasinggesellschaften helfen bei dringenden Fragen. Sie listen auf, was bei einer normalen Nutzung alles passieren kann und darf. Geringere Schäden, die auch bei sachgemäßer Behandlung nach einiger Zeit auftreten, gelten als dem Alter des Fahrzeugs entsprechende Abnutzungserscheinungen – und dürfen nicht auf Kosten des Mieters behoben werden.

Im Zweifelsfall liegt die Beweislast bei der Leasinggesellschaft. Die Summe aller Schäden entspricht dabei übrigens nicht dem Betrag, der bei einer Nachzahlung zu leisten ist. Einige Leasinggesellschaften addieren auch die einzelnen Minderwerte. So summieren sich kleine Schäden zu einer stattlichen Gesamtsumme. Dem Kunden wird diese in manchen Fällen als Nachzahlung berechnet. Eine übliche Prozedur, bei der allerdings nur ein bestimmter Anteil vom Kunden zu bezahlen ist. Der tatsächliche Minderwert ist also geringer, die Nachzahlung folglich niedriger. Wird der Restwert vom Händler deutlich niedriger angesetzt als ursprünglich vereinbart, bleibt noch der Verkauf des Fahrzeugs, um einen höheren Preis zu erzielen. Eine Faustformel besagt, dass Händler-Angebot dann als angemessen gilt, wenn er etwa 10 Prozent unter dem Händlerverkaufspreis liegt.